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Anneja

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    Cover des Buches Shang-Chi: Meister des Kung-Fu - Die größten Kämpfe (ISBN: 9783741622144)

    Bewertung zu "Shang-Chi: Meister des Kung-Fu - Die größten Kämpfe" von Warren Ellis

    Shang-Chi: Meister des Kung-Fu - Die größten Kämpfe
    Annejavor 4 Stunden
    Packend und actiongeladen, aber für Neuleser auch anspruchsvoll und komplex

    Um es gleich vorweg zu sagen, ich hatte ich vor diesem Band keinerlei Berührungspunkte mit Shang-Chi gehabt. Doch durch die Veröffentlichung seines Filmes wurde ich nun auf diesen Marvel-Charakter aufmerksam und wagte mich gleich in seine größten Kämpfe. Aus meiner Sicht ein großer Fehler, denn als Neuling war ich hier hin und wieder doch recht schnell verwirrt.


    Doch das soll nicht heißen, dass ich garkeinen Spaß hatte. Im Gegenteil, denn tatsächlich lernte ich durch diesen Band unglaublich viele Charaktere kennen, welche ich vorher nur wenig oder garnicht kannte. Ein Beispiel wäre hier der Widersacher von Spider-Man Mr. Negative, welcher zumindest bei mir in noch keinen Comic vorkam.


    Am interessanten war es aber für mich zu sehen, welche Beziehungen Shang-Chi pflegte und welche er Kontakte er vorweisen konnte. Tatsächlich hätte ich vor dem Lesen des Bandes gedacht, dass er ein absoluter Einzelkämpfer wäre. Doch hier irrte ich mich gewaltig, denn neben Spider-Man hatte er auch Verbindungen zu den Avengers und den X-Men. Für Kenner der Reihen bestimmt keine große Überraschung, aber für mich taten sich hier völlig neue Dinge auf.


    Dazu gehörte natürlich auch Shang-Chis Charakter an sich, denn auch wenn dieser Band nur seine großen Kämpfe zeigte, erklärte er auch viel zu dessen Vergangenheit. Dadurch fand ich auch immer mehr Zugang zu seiner Figur, welche den Wunsch nach inneren Geleichgewicht nach außen trug. Ich war z.B. davon fasziniert, wie er den bereits oben genannten Mr. Negative nicht nur bloss stellte, sondern es auch schaffte sich gegen dessen Macht aufzulehnen und sie nicht zu verinnerlichen.


    Noch interessanter wurde die Sache für mich, da man einen tollen Überblick über seine Entwicklung im Laufe der Zeit erhielt. Immerhin enthielt der Band Reihen aus den Jahren 1991, 1997, 2010 und 2012. Damit meine ich natürlich nicht nur seine Kampfkraft, sondern auch seine optischen Veränderungen. Hier freue ich mich bereits auf weitere Bände mit ihm, denn der Meister des Kung-Fu wusste mich wirklich zu beeindrucken.

     

    Fazit:


    Shang-Chi´s große Kämpfe waren packend und abwechslungsreich, aber für mich als Neueinsteigerin auch fordernd und sehr komplex. Besonders die viele Charaktere machten mir echt zu schaffen, wobei ich gleichzeitig sagen muss, dass ich überrascht war, viele ich nicht kannte. Wer es also etwas anspruchsvoller mag, ist hier genau richtig.

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    Cover des Buches DC-Horror: Der Zombie-Planet (ISBN: 9783741623332)

    Bewertung zu "DC-Horror: Der Zombie-Planet" von Tom Taylor

    DC-Horror: Der Zombie-Planet
    Annejavor einem Tag
    Etwas anspruchsvoller, aber immer noch packend

    Die ersten beiden Bände des DC-Horror beeindruckten mich mit einer packenden Story und tollen Bildern. Doch leider hat alles mal ein Ende und so findet diese Reihe ihres mit diesem Band.


    Die Erde 1 ist ein Ort der Untoten geworden und die wenigen Überlebenden haben Zuflucht auf Erde 2 oder Poisen Ivy´s Garten gefunden. Darunter auch der Magier John Constantine, die Söhne von Batman und Superman, sowie die Green Lantern Dinah Lance und Mary Marvel. Sie alle sind auf der Suche nach Heilung, denn auch sie haben die ein oder andere geliebte Person an den Virus verloren.


    Allerdings gestaltete sich die Suche schwieriger als gedacht und erforderte z.B. die Hilfe der New Gods. Dadurch fühlte sich dieser Band wie ein wahres Feuerwerk der Eindrücke an, denn viele Charaktere kannte ich einfach noch nicht. Das war aber nicht schlimm, denn mein Freund das Internet half mir hier auf die Sprünge und machte ich mich auf deren Geschichten richtig neugierig. Trotzdem wurde die Handlung dieses Bandes nach einer gewissen Zeit ein wenig hakelig, da John Constantine seinen eigenen Weg ging, der mich ehrlich gesagt sehr verwirrte. Zwar ergab alles am Ende einen Sinn, aber der Weg dahin war wirklich holprig.


    Dafür schaffte es der Band mich immer wieder zu überraschen. Egal ob durch emotionale Handlungen oder das Auffinden weiterer Überlebender, es kam immer wieder etwas dazu, mit dem man nicht gerechnet hatte. Dadurch war der Band natürlich auch ein wenig anspruchsvoller, aber zum Glück meistens gut verständlich.


    Wer jedoch für den letzten Band noch einmal hoffte eine Menge Zombies zu sehen, den muss ich enttäuschen, denn meist sah man die untoten Bewohner der Erde nur aus der Ferne. Zwar gab es weitere Helden, die zu Zombies wurden, aber auch diese wurden nicht sehr ausführlich gezeigt. Man merkte einfach, dass der Fokus auf dem Heilmittel lag, was auch vollkommen ok war.


    Optisch machte man jedoch so gut wie nichts falsch, denn auch diesmal sorgte man mit eindrucksvollen Bildern für Spannung. Für mich als Neuling war es z.B. absolut packend, wenn Mary Marvel sich verwandelte oder Flash durch die Straßen sauste. Mein Highlight war jedoch Plastic Man, welcher als untoter Gestaltwandler zu sehen war.  Aber auch die Emotionen und Gefühle brachte man gut herüber, so das Verluste richtig doll schmerzten.

     

    Fazit:


    Der leider schon letzte Band war wirklich spannend und bot abwechslungsreiche sowie überraschende Momente. Jedoch war er von den 3 Bänden auch der anspruchsvollste. Neben vielen Charakteren, war die Handlung viel breiter gefächert und damit fast schon unübersichtlich. Spaß hatte ich aber trotzdem, denn besonders das Ende wusste wirklich zu überzeugen.

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    Cover des Buches Marvel Must-Have: Marvels (ISBN: 9783741623677)

    Bewertung zu "Marvel Must-Have: Marvels" von Kurt Busiek

    Marvel Must-Have: Marvels
    Annejavor 2 Tagen
    Ein absolutes Highlight in Story und Optik

    Als ich diesen Band entdeckte war schnell klar, dass ich ihn unbedingt lesen möchte. Immerhin sollten hier die spektakulären Auftritte der ersten Superhelden*innen und Schurken*innen aus einer Sicht präsentiert werden, welche sonst eher in den Hintergrund gedrängt wird. Die Rede ist von den einfach Personen, welche ihr Leben ohne Kräfte auf der Erde verbringen. Ich war mächtig gespannt wie man dies umsetzen würde und kann jetzt schon sagen, dass ich begeistert bin.


    Wer allerdings die Hoffnung hat, dieser Band würde aus der Sicht verschiedener Personen erzählen, den muss ich leider enttäuschen. Man erlebt alles aus der Sicht des Fotojournalisten Phil Sheldon. Doch damit hatte man wirklich eine gute Wahl getroffen, da man mit ihm einen ungehinderten Blick auf die Denkweise und Handlungsart der Menschen bekam, sowieso eine spektakuläre Sicht auf die Geschehnisse in New York bekam.


    Denn obwohl es in diesem Band darum ging, wie die erste Fackel entstand oder wie hartnäckig man gegen Mutanten vorging, zeigte es am Ende nur, was für ein undankbarer und von Angst getriebener Haufen wir eigentlich sind. Das klingt hart, aber man wird sehen, dass man beim Lesen mindestens eine Person erwischt, der man selbst ähnelt oder die einen an jemand erinnert. Ich persönlich fand das wirklich packend, da man hier wirklich viele wichtige und interessante Themen an den Tag legte.


    Doch trotz dieses sehr intensiven Einblicks in die menschliche Natur gab es auch auf den Seiten der Helden*innen und Schurken*innen eine Menge zu erleben. Zwar stand dies meist trotzdem mit den Menschen in Verbindung, aber die Ankunft von Galactus oder Captain Americas Heldentaten wurden trotzdem wundervoll in Szene gesetzt.


    Und da kommen wir auch zum wohl schönsten, was dieser Band neben der Story, zu bieten hatte, nämlich die Optik. Meine Reise durch das Marvel Universe führte mich schon zu manchen Zeichenstilen, aber noch nie hielt ich gebannt den Atem an, wenn ich mal wieder eine spektakuläre Aussicht auf das Geschehen erhielt. Doch hier geschah dies mehrmals, denn Alex Ross seine Bilder waren malerisch. Egal ob Landschaften oder Charaktere, man spürte auf jeder Seite, dass hier ein ausgebildeter Maler am Werk war, der dazu auch noch auf jedes Detail achtete. Das war wunderschön und machte das Ganze dazu um so mehr, zu einem Highlight für mich.


    Fazit:


    Die bekannten Charaktere aus der Welt des Marvel Universe aus der Sicht eines einfachen Fotojournalisten zu sehen, war für mich einfach nur eine absolute Sensation. Besonders da man hierdurch auch einen ungehinderten Einblick auf die menschliche Natur bekam, welche ich hier wirklich gut dargestellt wurde. Doch das eigentliche Highlight war der Zeichenstil von Alex Ross, der mich mit seinen malerischen Ausblicken einfach vollkommen fesselte. Eine echte Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Zombie Rätseluniversum (ISBN: 9783741524219)

    Bewertung zu "Zombie Rätseluniversum" von Jason Ward

    Zombie Rätseluniversum
    Annejavor 3 Tagen
    Zombies, Rätsel und Quizze in der "The Walking Dead"-Welt

    Nachdem ich mit dem Buch „Rätsel aus der Schattenwelt“, welches von Stranger Things inspiriert war, nicht wirklich glücklich war, ging ich an dieses erstmal sehr skeptisch heran. Immerhin war es vom selben Autor, weswegen ich vermutet hatte, dass man wieder belanglose Rätsel und Denksportaufgaben lösen sollte.


    Doch ich wurde positiv überrascht. Zwar nahm das Buch denselben Weg wie das von Stranger Things – inspirierte, aber der Autor schaffte es die Rätsel besser an „The Walking Dead“ anzulehnen. Statt dauernd Wahrscheinlichkeiten oder aus dem Kontext gerissene Quizfragen zu beantworten, hatte man hier Aufgaben, welche dabei halfen, das Leben der Überlebenden aus „The Walking Dead“ zu sichern.


    Mit Überlebende meine ich dabei so gut wie alle Charaktere der Serie, dessen Namen hier auch voll verwendet wurden. Ich fand dies nicht schlimm, im Gegenteil, denn es half mir dabei einzelne Szenen aus der Serie wieder ins Gedächtnis zurufen. Ich hatte nur ehrlich gesagt nicht damit gerechnet.

     

    Doch kommen wir zurück zu den Rätseln, bei welchen es sich auch diesmal um Denksportaufgaben handelte. Wie bereits erwähnt fand ich hier einfach die Einbindung in die Geschichte besser, da man z.B. berechnen musste, welcher Schütze zuerst feuern würde oder wie viele Zaunpfosten man bräuchte, um einen Zaun in einer gewissen Größe zu bauen. Das klingt vielleicht nicht sehr spannend, war aber mit Aspekt, dass z.B. Hershel einen Zaun für einen weiteren Gartenbereich baute, um die Neuankömmlinge mitversorgen zu können, eine interessante Sache. Selbst Scherzfragen waren gut mit integriert, da sie z.B. dabei halfen Langeweile zu vertreiben oder Nervosität zu mindern. Natürlich war nicht alles immer passend, aber ich hatte hier eindeutig das Gefühl, dass man sich mehr mit der Thematik auseinandergesetzt hatte.


    Dies traf auch auf das Optische zu, da das Buch gerade zu vor Illustrationen überquoll. Besonders die Übergänge zu den einzelnen Abschnitten hatten es mir angetan, welche nach den verschiedenen Arten der Zombies benannt waren. Wer Zombies und alles, was damit zutun hat mag, dürfte hier auf jeden Fall schon optisch viel Freude haben.


    Für Fans gab es dann noch das Extra für jede Staffel das Untoten-Quiz zu lösen, welches Fragen zur Serie stellte. Hier muss gestehen, dass ich schon bei den leichten Fragen scheiterte, was aber auch daran liegen dürfte, dass ich die Serie nur einmal sah und das auch bereits vor geraumer Zeit. 


    Fazit:


    Auch wenn dieser Band nicht viel anders machte als sein Stranger Things-Gegenüber , schaffte er die Denksportaufgaben, Berechnungen und Scherzfragen besser an die Welt von „The Walking Dead“ anzupassen. Dies merkte man auch bei den Illustrationen, welche wirklich alles boten, was der Zombie-Fan begehrt. Ein Buch mit richtigen Rätseln wäre mir aber trotzdem lieber gewesen.

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    Cover des Buches Doctor Who Monster-Edition 4: Waage der Ungerechtigkeit (ISBN: 9783966580229)

    Bewertung zu "Doctor Who Monster-Edition 4: Waage der Ungerechtigkeit" von Gary Russell

    Doctor Who Monster-Edition 4: Waage der Ungerechtigkeit
    Annejavor 4 Tagen
    Recht komplex, aber trotzdem ein unglaublich spannender Band mit dem dritten Doktor

    Nach den Daleks, Cybermen und Sontaranern ging es nun zu den Silurianern. Allerdings nicht zu der modernen Version der Erdreptilien, sondern zu denen,  welche der dritte Doktor und seiner Begleiterin Liz kennenlernen durfte und welche man auch auf dem Cover erblicken kann. Ich war mächtig gespannt, denn mit diesen Wesen des Doctor Who-Universums hatte ich bisher nur wenig zutun.


    Jedoch war der Einstieg in den Band nicht so leicht, wie erhofft. Dies lag vor allem daran, dass man sehr oft zwischen verschiedenen Institutionen und Charakteren wechselte und hierbei schon ein wenig das Doctor Who-Wissen getestet wurde. Ich empfehle es daher sehr sich vorher die Doctor Who-Classics einmal anzusehen, um besser in die Geschichte zu kommen. Hat man das, dürften sich die vielen Geschehnisse sehr viel angenehmer anfühlen.


    Dies bewahrte aber mich trotzdem nicht davor etwas durcheinanderzukommen, wenn es um die Leitung von Unit, Glashaus und C19 ging. Ich konnte die Institutionen zwar zuordnen, aber bei den Namen verzettelte ich mich jedes Mal. Dadurch konnte mich dieser Bereich nicht wirklich überzeugen.


    Dafür empfand ich die Abschnitte mit dem Doktor, Liz und den Silurianern als unglaublich spannend. Besonders die Geschichte der Silurianer hatte es mir angetan, da sie wirklich gut erzählt wurde und man des Öfteren moralische und ethische Schritte hinterfragte. Doch auch an Action wurde nicht gespart. Zwar fand diese größtenteils zum Ende hin statt, doch auch zwischendurch gab es die ein oder andere knifflige Situation. Langweile kam hier auf jeden nie auf, auch wenn, wie bereits beschrieben, mich die Charaktere der Regierung und der Armee eher irritierten als fesselten.

     

    Fazit:


    Aus meiner Sicht war dies der bisher komplexeste Band der Monster Edition. Die vielen Wechsel zwischen Charakteren und Institutionen sorgten für Spannung, irritierten mich dadurch aber auch. Ich hatte beim Lesen das Gefühl einen Agentthriller zulesen, denn Spionage, Vertuschung und Geheimnisse waren hier zuhauf zu finden. Fans von Doctor Who dürften hier dafür einen mal etwas anderen Doktor erleben, denn zum einen spielte die Tardis keine große Rolle und zum anderen zeigte der Teil, dass auch der Doktor kräftig austeilen kann.

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    Cover des Buches EXIT - Das Buch: Die Frau im Nebel (ISBN: 9783440171653)

    Bewertung zu "EXIT - Das Buch: Die Frau im Nebel" von Inka Brand

    EXIT - Das Buch: Die Frau im Nebel
    Annejavor 6 Tagen
    Zwar sagte mir die Geschichte nicht so zu, aber die Optik und die Rätsel waren spitze

    Nach unzähligen „Exit – Das Buch“-Versionen gab es nun das erste Buch, welches als Graphic Novel gestaltet worden war. Als großer Fan von Comics und Graphic Novels konnte ich hier einfach nicht widerstehen und wagte mich voller Neugier in „Die Frau im Nebel“.


    Zuerst hieß aber in gewohnter Manier die Decodierstreifen auszuschneiden,  um später auch die Rätsel-Lösungen einzugeben. Wer bereits Bücher der Reihe gespielt hat, dürfte dies bereits kennen. Was für mich allerdings neu war, war die Darstellung der Lösungen. Nicht nur das diese nun am Anfang zu finden waren, sie waren auch nicht mehr zum Aufrubbeln. Stattdessen entschied man sich dafür, die Hinweise und Lösungen nur mithilfe der beiliegenden Rotfolie erkennbar zu machen. Aus meiner Sicht eine enorme Verbesserung, da ich die Rubbelfelder überhaupt nicht mochte.


    Schließlich ging es in die Geschichte und somit auch zu den von Hanna Wenzel gezeichneten Illustrationen, welche mich ab der ersten Seite vollkommen in ihren Bann zogen. Egal ob Atmosphäre, Details oder Charakterdesign, Frau Wenzel überraschte mich hier stets wieder aufs Neue. Ihr war es auch zu verdanken, dass ich den Charakteren wirklich gerne durch ihr Abenteuer folgte. Denn gerade Tina machte es einem wirklich sehr schwer sie zu mögen, da ihr schnell reizbares Temperament sie stellenweise wirklich sehr unsympathisch wirken ließ. Da half es tatsächlich sehr ihre Emotionen hin und wieder auch zu sehen.


    Leider schaffte die Geschichte nicht so richtig mich zu fesseln. Dies fing schon damit an, dass man im Buch in ein Haus hinein wollte, welches seit 100 Jahren niemand betreten hatte, da niemand hineinkam. Dies wirkte auf mich schon sehr unglaubwürdig, zumal Fenster und Türen aus Holz waren. Ebenfalls enttäuschend empfand ich die Einbindung von einer Geisterdame, welche hin und wieder auftauchte, aber keinen nennenswerten Beitrag zu irgendetwas bot. Man konnte sich zwar denken, wer die Dame war, aber war der junge Yannik sie sah, bleib ein Rätsel. Eine Erklärung zum Ende oder eine stärkere Einbindung des Geistes wären echt toll gewesen.


    Was allerdings sehr lobenswert war, waren die Rätsel. Zwar brauchte ich beim 4. Rätsel tatsächlich alle Hinweise samt Lösung, kam aber ansonsten sehr gut in der Geschichte voran. Man hatte sich hier wirklich ein paar interessante Vorgehensweisen einfallen lassen, so dass man wirklich viel Abwechslung erhielt. Besonders gelungen fand ich dabei, dass man die Teile, welche auszuschneiden waren, auch wirklich richtig nutzen musste. Ich hatte so nie das Gefühl, die Teile umsonst ausgeschnitten zu haben.


    Fazit:


    Für die erste „Exit – Das Buch: Graphic Novel“ wurde einem hier wirklich einiges geboten. Neben den tollen Illustrationen fand ich hier auch abwechslungsreiche Rätsel, die dazu auch noch stets zur Handlung passten. Leider konnte mich die Geschichte nicht so ganz überzeugen, was zwar schade war, aber der Freude über dieses Buch nur einen geringen Abbruch tat.

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    Cover des Buches Marvel Must-Have: Der Tod von Captain America (ISBN: 9783741623615)

    Bewertung zu "Marvel Must-Have: Der Tod von Captain America" von Ed Brubaker

    Marvel Must-Have: Der Tod von Captain America
    Annejavor 7 Tagen
    Packend und emotional, aber definitiv eher etwas für Kenner des Marvel Universe

    Captain America hat sich durch seine Comic- und Film-Abenteuer in die Herzen der Leute gebrannt. Jetzt lesen zu müssen, wie dieser große Held seinen Tod finden würde, kostete mich einiges an Überwindung. Doch schließlich siegte die Neugier.




    Leider fand ich nicht so gut in die Story wie ich gehofft hatte. Dies lag vermutlich daran, dass ich die Comics zum Civil War bisher nicht gelesen hatte. Da dieser aber immer noch ein großes Thema in der ganzen Handlung war, fehlte es mir hier, hin und wieder an Kontext. Zwar schaffte es die Einleitung von Thomas Witzler mich ein wenig über die Lage aufzuklären, aber aufgrund der vielen Geschehnisse und eingebundenen Charaktere konnte man auch hier nicht alle Lücken füllen.


    Dies hielt mich aber nicht davon ab, mich in die Story zu stürzen, zumal einen diese gleich zu Anfang vollends ins Geschehen warf. Ich war regelrecht gefesselt, zumal sich im Verlauf der Handlung immer mehr ungeahnte Geschehnisse auftaten. Kenner des Civil War dürften hier die ein oder andere Tat bereits erahnen, aber wer, wie ich, diesen nicht gelesen hat, dürfte ein paar Überraschungen erleben.




    Dies traf bei mir auch auf die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander zu, denn auch hier erlebte ich die ein oder andere Überraschung. Allgemein hatte ich als Neuling sehr mit den Charakteren zu kämpfen, da ich z.B. noch keinen Comic mit Red Skull, Dr. Faustus oder Arnim Zola gelesen hatte. Leichter wurde es auch dadurch nicht, dass man die Handlung regelrecht zerriss. War man gerade noch mit Bucky Barnes unterwegs, konnte man sich schon auf der nächsten Seite an der Seite von Dr. Faustus wiederfinden, nur um dann 2 Seiten weiter bei Sin zu landen. Dies machte das Verfolgen der Handlung unglaublich schwierig.




    Tatsächlich waren es die Zeichnungen von Mike Perkins und Steve Epting, welche mir immer wieder dabei halfen zu verstehen, was wieso gerade geschah. Doch nicht nur das, denn dank ihrer Hilfe wirkten Kämpfe unglaublich wuchtig und man konnte Emotionen gut nachvollziehen. Dazu kam ein hohes Maß an Details, welches in manchen Situationen fast schon zu viel war. 


     


    Fazit:




    Der Tod Captain Americas war ein fesselnder, aber auch anspruchsvollerer Band, welcher sich wirklich an die Kenner des Civil War richtet. Ich hatte sowohl mit der Vielzahl an Charakteren zu kämpfen, als auch mit der schnell wechselnden Abfolge dieser. Allerdings weckte dieser Band auch meine Neugier für die Avengers und besonders  für Captain America, zumal ich gespannt bin wie man sein Erbe fortführen wird.

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    Cover des Buches Maestro: Der Gamma-Tyrann der Zukunft (ISBN: 9783741623301)

    Bewertung zu "Maestro: Der Gamma-Tyrann der Zukunft" von Peter David

    Maestro: Der Gamma-Tyrann der Zukunft
    Annejavor 9 Tagen
    Die spannende Vorgeschichte zu Hulk: Dystopia

    Als Comic-Neuling hätte meine Überraschung nicht größer sein können, als ich erfuhr, dass der Hulk ein Alter Ego namens Maestro hat. Nach meinem Ausflug in „Hulk: Dystopia“ wagte ich mich nun in die Entstehungsgeschichte von Maestro und muss sagen, dass ich auf diese mächtig gespannt war.


    Wer „Hulk: Dystopia“ gelesen hat, der weiß, dass die Bewohner der Erde sich selbst mit  Unmengen an Atombomben vernichteten und nur ein kleiner Teil überlebte. Genau in diese Welt trat nun Hulk, welcher die ganze Zerstörung durch die Sicherung des Bösewichts Modok unbeschadet überlebte. Doch der Schock sitzt tief. Sehr tief sogar, denn Hulk wendet sich von den Menschen ab und der Weg zur Entstehung des neuen Maestro´s war geboren. Neu deswegen, weil es in dieser neuen Welt schon einen Maestro gibt.


    Ja, dieser Band bot für mich so einige Überraschungen. Besonders der erste Maestro sorgte bei mir für große Augen, da ich nicht gedacht hätte, dass man neben der nordischen Mythologie auch die Griechische mit in die Marvel Comics einbaute. Doch hier waren wir nun und durften einen Helden der griechischen Mythologie erleben. Dies fühlte sich für mich anfangs noch etwas befremdlich an, wurde aber schließlich zu einer richtig spannenden Sache, da nicht nur die griechische Mythologie sehr schätze, sondern man den Helden auch gut mit in die Geschichte einband.


    Was für mich allerdings weniger gut rüberkam war tatsächlich die Entstehung des Hulk-Maestros. Ja, ich verstand, dass er die Menschen hasste, aber ich fand es etwas befremdlich das er sich plötzlich für etwas Besseres hielt. Ich hätte hier einfach erwartet, dass der Prozess länger andauert und der Hulk durch anstrengende Prüfungen zu Maestro wurde. So war ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht darüber.


    Was mich allerdings nicht enttäuschte war die Optik. Wer wie ich „Hulk: Dystopia“ gelesen hat, dürfte hier viele bekannte Gesichter wieder sehen. Da machte es auch nichts aus, dass zwischen den Geschichten fast 30 Jahre lagen, denn man gab sich wirklich Mühe, die Charaktere wie damals darzustellen. Natürlich gab es nun viel mehr Details und auch die Farbauswahl war um einiges höher, aber man erkannte bekannte Orte oder Figuren sofort. Doch nicht nur das, allgemein war dieser Band ein richtiger Augenschmaus. Der Hulk und sein Wandel wurden zumindest von außen unglaublich gut dargestellt und auch die Kämpfe, die er führte, wirkten aufgrund der vielen liebevollen Details unglaublich wuchtig.

     

    Fazit:


    Dieser Band war einfach ein richtiger Genuss. Nicht nur das Leser der Geschichte Dystopias bekannte Figuren, in neuem Grafikstil, wiedersehen konnten, man überraschte mich als Nichtkenner der gesamten Hulk-Geschichte auch noch. Leider war dann die eigentliche Handlung mit der Entstehung des Hulk-Maestros etwas enttäuschend, da es mir hier einfach ein wenig an Tiefe fehlte. Ein Highlight war der Band aber trotzdem.

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    Cover des Buches Verrückt nach Karten (ISBN: 9783806239317)

    Bewertung zu "Verrückt nach Karten" von Huw Lewis-Jones

    Verrückt nach Karten
    Annejavor 14 Tagen
    Thematik und Optik waren toll, aber inhaltlich etwas sehr langatmig

    Was wären wir nur ohne Karten? Egal ob Wanderkarte, Weltkarte oder der Zoo-Plan, ohne sie wären wir manchmal echt aufgeschmissen. Doch nicht nur im echten Leben sind Karten eine feine Sache. Denn egal ob Narnia, das Nimmerland oder Mittelerde, sie alle haben eines gemeinsam und das sind Karten, welche uns ihre fantastischen Welten näher brachten. Und da ich dieses Extra immer sehr schätze, wollte ich mich einmal ein wenig mit der Thematik beschäftigen und griff dafür zu diesem Buch.


    Schon der Einstieg machte mir dabei sehr viel Spaß, da der Autor erzählte wie es dazu kam, dass er sich für das Thema interessierte. Man bekam hier sofort ein Wohlfühlgefühl, da es auch allgemein sehr locker geschrieben war. Ich hätte mir diesen Schreibstil am liebsten für das ganze Buch gewünscht, doch leider wählte man im Verlauf des Buches dann doch einen sachlicheren Ton. Aus meiner Sicht eine vertane Chance, denn nicht jeder der Karten in Büchern schätzt, möchte mit Fachbegriffen überworfen werden. Doch das tat der Autor und überforderte mich stellenweise mit seinen weit ausschweifenden Beschreibungen.


    Für Nicht-Enthusiasten wie mich, die einfach nur die Karten schätzen, wollte man hier einfach mehr verpacken, als nötig gewesen wäre. Zudem fehlte es stellenweise einfach an einer guten Sortierung. Ich hätte es angenehmer gefunden, wenn man die Entwicklung der Karten hintereinander weg aufgelistet hätte, statt wild zwischen Jahrzehnten zu wechseln.


    Woran es schließlich aber nicht fehlte, waren die Karten. Von kleineren bis hin zu Karten, welche eine ganze Doppelseite fühlten, war wirklich alles dabei und das sogar in ausgezeichneter Qualität. Allerdings gab es auch hier für mich einen Haken. Denn ich fand es schade, dass man gerade die älteren Karten viel mehr hervorhob. Wieso wurde nie die Entwicklung einer Karte aufgezeigt? Mittelerde von der Erstauflage bis in die heutige Zeit wäre eine spannende Sache gewesen, da sich auch die Karten immer weiterentwickelt haben. Man gab zwar einzelnen Fantasie-Welten eigene Kapitel, aber hier gab es leider nur viel Text, weswegen ich mich zum Ende hin fast nur noch die Beschreibungen zu den Bildern las.

     


    Doch die halfen manchmal auch nicht weiter. Allerdings nicht, weil sie langweilig oder zu ausführlich waren, sondern weil die Übersetzung so manchen Satz etwas kurios klingen ließ. Das war schon irgendwie schade.

     

    Fazit:


    Dieses Sachbuch wollte alles richtig machen und möglichst viele Information an den Leser weitergeben. Allerdings für mich tatsächlich etwas zu viel, zumal ich mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen war. Wer es tatsächlich alles über Karten wissen möchte und das am besten auch noch sehr ausführlich, der ist hier richtig. Wer wie ich aber einen gewitzten und lockeren Einblick in die Welt der Bücher-Karten möchte, dürfte hier dann doch etwas enttäuscht sein.

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    Cover des Buches Rätsel aus der Schattenwelt (ISBN: 9783741524264)

    Bewertung zu "Rätsel aus der Schattenwelt" von Jason Ward

    Rätsel aus der Schattenwelt
    Annejavor 17 Tagen
    Optisch wirklich eindrucksvoll, aber inhaltlich leider enttäuschend

    Stranger Things und Rätsel, wenn das nicht zusammen passt, was dann? Dies war auch mein Gedanke, weswegen ich mich auf dieses Rätselbuch schon mächtig gefreut hatte. Schon von außen machte es einen tollen Eindruck und schaffte es, wenn auch inoffiziell, das Stranger Things-Flair hervorragend einzufangen. Die große Frage war jetzt nur noch, ob die Rätsel im Inneren mich ebenso begeistern konnten.


    Und hier kann ich gleich sagen, NEIN! Doch bevor ich meinen Frust über die Rätsel Luft verschaffe, möchte ich das Buch erstmal loben. Denn was von Außen schon gut aussah, war auch von Innen wirklich sehenswert. Überall befanden sich Illustrationen welche zur Serie passten. Mein persönliches Highlight waren die Doppelseiten, welche ein neues Kapitel ankündigten, da man hier tatsächlich ein komplettes Artwork zu sehen bekam. Meist stellen sie dazu auch noch Szenen dar, welche man ganz klar wiedererkennen konnte. Fans der Serie dürften hier also wirklich auf ihre Kosten kommen.


    Doch wer war bitte für die teils einfallslosen „Rätsel“ verantwortlich? Den größten Teil würde ich nicht mal als Rätsel bezeichnen, da es sich um Rechenaufgaben handelte, die eher in die Kategorie Denksportaufgaben gehören. Ich hatte hier wirklich mehr erwartet, zumal sich viele Aufgaben nur eben mit anderen Kontext oftmals wiederholten. Abwechslung wurde hier wirklich kleingeschrieben, weswegen meine Laune auch mit jeder weiteren Seite merklich sank. Man hätte aus der Thematik soviel herausholen können, aber spröde Wahrscheinlichkeitsrechnungen oder belanglose Scherzfragen nahmen der Sache echt ihren Spaß.


    Dazu kam, dass man die Handlung trotz der Aufteilung in Staffel 1 und 2, sowie in verschiedene Kapitel, dann auch noch komplett durcheinander würfelte, fand ich schließlich richtig traurig. Klar, das Buch war inoffiziell erschienen, aber mit dem Namen „Stranger Things“ auf dem Buchcover muss man auch damit rechnen, dass sich Fans der Serie dieses Buch kaufen. Das Ding ist, ich bin kein Fan, sondern nur jemand, der die Serie mochte und trotzdem fiel es mir auf. Da half es auch nicht, dass die Texte zu den Rätseln die Namen der Serien-Protagonisten enthielten.

     

    Fazit:


    Ich ging mit großen Erwartungen an dieses Rätselbuch und ging enttäuscht und traurig wieder hinaus. Zwar schafften es die Illustrationen im Buch mich zu begeistern, aber der Rest wirkte auf mich gerade zu lieblos. Wer hier Rätsel erwartet sollte sich darauf gefasst machen, dass er hier Denksportaufgaben bekommt, welche sich auch noch regelmäßig wiederholen. Das Stranger Things-Flair fing hier wirklich nur die Optik ein, was ich persönlich wirklich schade finde.

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