AnzuHirota

  • Mitglied seit 20.02.2015
  • 1 Freund
  • 39 Bücher
  • 7 Rezensionen
  • 9 Bewertungen (Ø 3.89)

Rezensionen und Bewertungen

Filtern:
  • 5 Sterne3
  • 4 Sterne4
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Cover des Buches Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos (ISBN: 9783458178583)

    Bewertung zu "Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos" von Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos
    AnzuHirotavor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Ein schöner, etwas verwirrender Abschluss einer wundervollen Buchreihe.
    Ich kann es kaum ausdrücken wie ich mich fühle.

    Nun ist es soweit: die letzte Reise mit Ophelia beginnt! Zusammen mit Thorn ist sie dabei den Geheimnissen auf der Spur zu sein. Beide erkennen, dass das Institut für Abweichungen eine große Rolle spielt und dass sie dort die Antworten auf ihre Fragen finden werden.

    // Auch wenn ich nicht spoiler, rate ich euch diesen Text erst zu lesen, wenn ihr den 4. Band gelesen habt //

    Ich habe soeben das Buch zu Ende gelesen und bin noch ganz benommen vom Ende dieser vierteiligen Reihe. Ich konnte es kaum erwarten, endlich das letzte Buch in meinen Händen zu halten. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Ophelia und Thorn nun gemeinsam gegen Gott und dem Anderen antreten, um die Einstürze der Archen zu verhindern.

    Aber von Anfang an: Ich habe diese Buchreihe gefeiert, als ich die ersten drei Bände verschlungen habe. So könnt ihr euch vorstellen, dass ich es kaum erwarten konnte, den letzten Band zu lesen. Die Geschichte von Ophelia und Thorn ist einfach wunderschön. Sie sind so ganz anders als andere Liebespaare. Sie haben so viele Ecken und Kanten, sodass man ihre ungewöhnliche Liebe einfach unterstützen muss. Darüber hinaus wollte man nun endlich wissen, wer Gott und der Andere ist. Im Vergleich zu den anderen Bänden muss ich sagen, dass ich den vierten Band bis zur Mitte des Buches etwas eintönig fand. Ich konnte das Buch sehr schnell zur Seite legen (und das ist mir bei dieser Buchreihe noch nie passiert). Ophelia hat sich als Patientin einschleusen lassen, um die Geheimnisse des Institutes zu lüften. Natürlich war es interessant, wie es dort abläuft und nach und nach erfuhren wir immer mehr. Doch was mir fehlte, war die Spannung. Sie ist mal dort herumgeschlichen und mal traf sie sich im Geheimen mit Thorn, um neue Erkenntnisse auszutauschen. Erst ab der Mitte des Buches wurde es interessant, aber verwirrend zugleich. Wir erfuhren immer mehr, aber gleichzeitig kamen viele neue Fragen hinzu. Es werden zwar am Ende so gut es geht alle beantwortet, aber als ich die letzten Seiten las, war ich doch unzufrieden. Ich habe das ganze System und Geheimnisse verstanden (denke ich), aber mir fehlt am Ende – nun ja – das Ende. Ich kann verstehen, dass die Autorin dieses – doch recht offene – Ende wählte, da es am besten zu dem Titel der Buchreihe passte, aber ich als Leser bin doch unglücklich. Ich gehöre zu der Leserschaft, die keine kitschigen Liebesgeschichten liest, aber hätte ich mir doch mehr erwartet.

    Wenn ich mir meine Meinung hier durchlese, höre ich eher viel Negatives. Aber so ist es nicht, denn ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Ophelia ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich bereue es keinen Moment, mit ihr diese Reise angetreten zu haben. Ich werde mit großer Sicherheit diese Bücher auch wieder lesen, weil mich die Charaktere und die Welt so verzaubert haben. Auch wenn die Geschichte und ihre Lösungen zu den Geheimnissen etwas verwirrend sind, hätte ich besser damit leben können, wenn das Ende nicht so offen geblieben wäre.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Nach dem Sommer (ISBN: 9783839001677)

    Bewertung zu "Nach dem Sommer" von Maggie Stiefvater

    Nach dem Sommer
    AnzuHirotavor einem Monat
    Kurzmeinung: An manchen Stellen langatmig, doch wenn es mal spannend und geheimnisvoll wird, kann man das Buch nicht aus der Hand legen.
    Doppelt hält besser? Ich las das Buch noch einmal!

    Obwohl Grace als Kind von Wölfen attackiert und fast getötet wurde, ist sie fasziniert von ihnen. Besonders den einen Wolf ("ihr Wolf" wie sie so schön sagt) kann sie nicht aus den Augen lassen. Eines Tages wird ein Schüler namens Jack von Wölfen getötet und daraufhin gehen die Bewohner der Stadt auf die Jagd. Als Grace nach Hause kommt, liegt ein nackter Junge verwundet auf der Veranda. Sie erkennt sofort, dass dieser Junge ihr Wolf ist und hilft ihm den Streifschuss zu verarzten. Daraufhin erfährt Grace von dem Wolfsmenschen Sam, dass sich die Wölfe in den warmen Jahreszeiten in Menschen zurück verwandeln. Doch mit der Zeit bleiben sie für immer in der Gestalt eines Wölfes; so auch Sam, der wohl seinen letzten Sommer erlebt. Wird das für die beiden, die sich nun endlich nach all der Zeit kennen und lieben lernen, ihr letzter Sommer sein?

    Ich habe damals das Buch gelesen, als es erschienen ist. Doch habe ich erst letztes Jahr erfahren, dass es einen vierten Band gibt (ich weiß, ich bin sehr spät dran). Also dachte ich mir, dass ich die Serie noch einmal lesen werde.

    Ich habe das Buch in guter und in schlechter Erinnerung. Nachdem ich meine Erinnerung aufgefrischt habe, als ich den ersten Band gelesen habe, sind mir wieder diese Dinge aufgefallen. Was mich immer gestört hat, war, dass die Charaktere nie das tun, was wichtig ist. Zum Beispiel in einer Szene erhalten sie einen wichtigen Hinweis für ihre Suche, aber stattdessen sagt Sam: "Ich muss mal raus... Wollen wir die Stadt verlassen und auf ein Date gehen?". Und ich denke mir nur so, dass es doch gerade wichtigere Dinge gibt, als auszugehen. Natürlich kann ich es verstehen, dass sie viel Zeit miteinander verbringen wollen, da es wohl Sams letzter Sommer ist. Dennoch gibt es gerade andere Probleme. Und diese Sache zieht sich durch alle drei Bücher. Immer erst gegen Ende kommt ein riesiger Knall, wo es dann auch richtig spannend wird.
    Trotzdem liebe ich die Stimmung und Atmosphäre in diesem Buch. Ich stelle mir die Häuser immer sehr gemütlich vor und die Gegend mit all den Wäldern wie richtiges Dorfleben eben. Auch die Charaktere werden sehr gut beschrieben, sodass man sie sich bildlich sehr gut vorstellen kann. Besonders toll ist, dass wir abwechselnd die Gedankenwelt von Grace und Sam miterleben können, sodass wir auch besser nachvollziehen können, wieso die beiden so sind, wie sie sind.

    Fazit: Auch wenn die Charaktere manchmal das große Problem vor ihrer Nase nicht beachten und gegen Ende der Geschichte der große, spannende Knall kommt, ist dieser Roman eine wundervolle Liebes-Fantasy-Geschichte mit facettenreichen Charakteren, der eine angenehme, behagliche Atmosphäre schafft. :)

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596522583)

    Bewertung zu "Ready Player One" von Ernest Cline

    Ready Player One
    AnzuHirotavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Auch wenn ich mich mit den 80ern nicht auskenne, hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Hatte seine Höhen und Tiefen.
    OASIS - Die Flucht aus der Realität?

    Im Jahr 2045 ist unsere Welt im Chaos und sie steht kurz vor dem Zusammenbruch. Nur eines kann die Menschheit von ihrer Trostlosigkeit ablenken: OASIS - eine virtuelle Welt, die mehr zu bieten hat als die Realität. Der Schöpfer James Halliday hinterlässt nach seinem Tod ein riesiges Vermögen, das derjenige erhält, der in der OASIS das Easter Egg findet. Fünf Jahre vergehen und bisher schafft es keiner dem digitalen Ei in die Nähe zu kommen. Doch sehr viele Gamer träumen davon und versuchen das erste Rätsel zu lösen. Auch so der junge Spieler Wade Watts. Er ist in dieser trostlosen Welt hineingeboren und versucht dank der OASIS der Realität zu entkommen. Er ist ein großer Halliday-Fan und gibt sein Bestes den ersten von drei Schlüsseln zu finden, die man benötigt um zum Easter Egg zu gelangen. Und eines Tages mitten im Unterricht erhält er einen Geistesblitz und plötzlich geht die größte Schatzsuche der Welt so richtig los!

    Dieses Buch bringt alles mit, was einen gute Geschichte ausmacht: Mehrere Rätsel um zum Schatz zu gelangen, verlässliche Freunde und ein Gegner dem alle Mittel recht sind, um ans Ziel zu kommen.

    Ich muss gestehen, ich habe zuvor den Film gesehen und fand ihn so gut, dass ich unbedingt das Buch dazu lesen musste. Viele werden anderer Meinung sein, aber es ist gut, dass sich Buch und Film unterscheiden. Die Rätsel und Aufgaben im Buch wären in einem Film eher langweilig gewesen. Im Buch selber hingegen waren sie interessant und passten auch zu der Figur James Halliday, der die 80er Jahre liebte. Da ich ein Kind aus den 90ern bin, habe ich sehr viele Sachen nicht gekannt, die im Buch genannt wurden. Alle Rätsel und Aufgaben beruhen auf die 80er Jahre und wenn die Lösung eines Rätsels etwas mit einem Spiel, Film oder Song zu tun hatte, wusste ich oft nicht, worum es darin ging. Aber ich finde, dass es kein Grund ist, dieses Buch deswegen weniger gut zu finden. Auch wenn man diese Dinge nicht kennt, versteht man die Lösungen der Rätsel, weil sie ausführlich beschrieben werden.

    Für mich war das Buch ein richtiges Auf und Ab. In den ersten 100 Seiten wird sozusagen diese Welt erklärt. Es war sehr interessant und auch nicht langatmig. Als Wade nach und nach das Rätsel löste, fing die Spannung so richtig an. Er lernte dabei weitere Leute kennen, die auch hinter dem Easter Egg her sind. Und hier dachte ich: "YEAH! Teamarbeit!" Ich hoffte, wie im Film würden Wades Freunde zusammenarbeiten, besonders nachdem etwas Schlimmes passierte. Aber leider nein, alle Fünf entschieden sich, einzeln zu arbeiten, weil das so unter Jägern Gang und Gäbe ist (Jäger sind Spieler, die hinter dem Easter Egg her sind). Einen Stern Abzug erhält dieses Buch, da mich eine Sache wahnsinnig gestört hat: Oft wurden Geschehnisse von Wade nachträglich erzählt. Statt dass wir sie in der Gegenwart direkt mitlesen, sodass wir am Ort des Geschehens sind und so die Emotionen mitbekommen, hat der Autor das in einem kurzen Absatz beschrieben. Auch wurden die Aufgaben der Rätsel teilweise viel zu schnell gelöst: Sozusagen ging Wade mal kurz hier hin, da hin und machte dies und das und fertig.
    Es kam aber dann der Augenblick, wo ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Das waren ungefähr die letzten 150-200 Seiten.

    Fazit von mir: Das Buch war spannend und sehr unterhaltsam. Auch wenn man sich mit der Musik, den Games und den Filmen der 80er Jahre nicht auskennt, kann man es lesen und auch verstehen. Wenn ich ehrlich bin, finde ich den Film einen kleinen Ticken besser als das Buch, aber das liegt wohl an meiner Vorliebe für Dramatik und Teamarbeit. ;)

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Die Spiegelreisende - Das Gedächtnis von Babel (ISBN: 9783458178279)

    Bewertung zu "Die Spiegelreisende - Das Gedächtnis von Babel" von Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Das Gedächtnis von Babel
    AnzuHirotavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Die Spannung lässt auch in diesem Band nicht nach! Ich konnte es nicht aus der Hand legen & kann es kaum erwarten, den letzten Band zu lesen
    Einfach nur fantastisch!

    Es sind drei Jahre vergangen als Ophelia wieder auf ihre Heimatarche zurückgekehrt ist. In dieser Zeit hat sie sich gehen lassen und wollte ihr Zimmer kaum verlassen. Dank ihres Großonkels erhielt sie einen Hinweis und konnte mithilfe ihrer Freunde von der Arche Anima weggehen und zur Insel Babel reisen. Hier merkt sie, dass die Bewohner so ganz anders sind. In Gedanken immer an Thorn, der in ihrer Hoffnung auch hier auf Babel sein könnte, entscheidet sie sich eine Lehre zu beginnen, um mehr Informationen zu erhalten.

    Ich fing vor über einer Woche mit dem ersten Band an und habe ihn in ein paar Stunden in mir aufgesaugt. Das Gleiche mit Band zwei und schlussendlich mit diesem Band. 

    Ich kann nur sagen, dass ich einfach nur begeistert bin! Eine so wundersame Welt mit ihren Geheimnissen und dann die fesselnden Abenteuer, die Ophelia erlebt, begeistern mich sehr! Rückblickend gesehen ist der dritte Band ruhiger; also es sind weniger Geschehnisse als in den vorherigen Bänden. Aber da Ophelia regelrecht so viel Gefühlschaos durchlebt, neue Menschen begegnet und wir als Leser uns ständig fragen, wann Thorn auftaucht, ist bei diesem Band auch die Spannung kaum auszuhalten. Ständig tauchen neue Probleme auf, die man "verarbeiten" muss. Ophelia entwickelt sich zu einer starken Frau und kommt immer mehr aus sich heraus. Wenn man an den Anfang denkt, wie das stille Mäuschen einfach nur in ihrem Museum  für den Rest ihres Lebens arbeiten wollte... Und jetzt kämpft sie für die Welt, in der sie lebt. 

    Diese Buchreihe wird wirklich einen Ehrenplatz in meinem Regal bekommen. Die Bücher sind von Innen wie Außen wunderschön. :)

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Cover des Buches Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (ISBN: 9783458178262)

    Bewertung zu "Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast" von Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
    AnzuHirotavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Auch der zweite Band ist so unfassbar spannend! Ich kann es kaum erwarten, wie es weitergeht!
    Kommentieren0
    Cover des Buches Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458177920)

    Bewertung zu "Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters" von Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters
    AnzuHirotavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen! Eine spannende Geschichte und eine außergewöhnliche Welt.
    Kommentieren0
    Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter (ISBN: 9783423762069)

    Bewertung zu "Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter" von Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter
    AnzuHirotavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, tolle Charaktere, aber die Auflösung etwas zu einfach gestrickt
    Und die Reise geht weiter...

    Im dritten Band lernen wir die Lords der anderen Höfe kennen und der Krieg gegen Hypern fängt an. Zwar ist man etwas mit den Namen überfordert, weil plötzlich so viele Charaktere dazustießen, aber trotzdem war jeder in meinen Augen einzigartig und sehr bildhaft beschrieben. 


    Aber was halte ich von diesem Band? Zunächst dachte ich, als ich letztens mit dem zweiten Band begonnen hatte, dass der dritte Band der Abschlussband wäre. Erst hier auf Lovely Books erfuhr ich, dass ein weiterer Band erschienen ist. Nachdem ich den dritten Band las, dachte ich, das wäre doch jetzt ein schöner Abschluss gewesen. Klar, man hätte vielleicht noch das Ende etwas ausschmücken müssen. Denn man kann sich denken, wie es mit den Nebencharakteren weitergehen wird bzw. wer mit wem ein Pärchen bilden wird. Deswegen bin ich mal gespannt, welches Ziel der vierte Band haben wird, denn der Feind ist besiegt, was soll noch kommen?

    Ich bin besonders von den Charakteren begeistert, da sie - wie oben bereits beschrieben - einzigartig sind. Das macht schon viel aus, um mich zum Weiterlesen zu bewegen, auch wenn die Handlung etwas einfach gestrickt ist. Sie ist eben sehr vorausschauend und was am Ende mit Rys passiert, ist ein Deja-vu. 


    Der Krieg war mir ... nicht schlimm genug? Wenn ich daran denke, was Amarantha im ersten Band angestellt hatte, war der Krieg für mich etwas harmlos. Besonders da keines der wichtigen Charaktere starb. Man las nur, wie die Soldaten/Krieger verletzt waren oder starben, aber keiner der High Lords oder der Kommandanten fiel im Kampf. Ich dachte erst, dass Amren aus der Welt wäre (auch wenn ich sie gerne mag), um zumindest einen Verlust zu betrauern. Aber sie überlebte und wurde als normale High Fae wiedergeboren. Rysand hatte auch seine dramatische Szene, indem er kurz gestorben war. Aber er wurde aus dem Leben zurückgeholt; ein Deja-vu aus dem ersten Band mit Feyre. Da niemanden etwas passiert ist, kam mir der Krieg nicht besonders schlimm vor. Und ich dachte mit dem König von Hypern würde es viel spannender enden. Ich fand die Szene mit Elain, Nesta und Cassian mit dem König gut, aber irgendwie ging es mir ... zu schnell, so plötzlich? Auch die Szene mit Feyre und dem Spiegel, wo sie hineinblickte und ihr Ebenbild sah. Die Szene allein ist schon sehr 0815, aber was mich am meisten störte, war, dass man nicht besonders viel darüber erfuhr. Auf einmal hatte sie den Spiegel, ging zum Knochenschnitzer und nahm ihn mit: Der Krieg kann beginnen.


    Mir ist schon des Öfteren aufgefallen, dass man bei dieser Buchserie zwar die Gedankenwelt von Feyre liest, aber manche Vorgehensweisen einfach nicht beschrieben werden. Man denkt sich beim Lesen: "Okay, dann ist es eben so" (zum Beispiel Amren, die monatelang das Buch entschlüsselt und plötzlich vor der Türmatte steht und sagt, dass sie etwas herausgefunden hat). Ich habe manchmal das Gefühl nicht richtig dabei zu sein, sondern wie ein Außenstehender, der vor der Tür ist, eine kurze Info bekommt und dann wieder ins Geschehen hineingeworfen wird, indem die Tür geöffnet wird und ich eintreten darf, um dann später wieder gehen zu dürfen. Man ist einfach nicht richtig im Geschehen dabei und deswegen fehlt es der Handlung manchmal an Tiefe. Wisst ihr was ich meine?

     

    Im Großen und Ganzen habe ich diese Serie wirklich sehr gerne gelesen und freue mich, dass diese Buchreihe in meinem Regal steht, auch wenn es hier und da mit der Story zu einfach war.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Cover des Buches Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis (ISBN: 9783423761826)

    Bewertung zu "Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis" von Sarah J. Maas

    Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
    AnzuHirotavor 9 Monaten
    Super, aber....!

    // Nur lesen, wenn man den Band bereits kennt //

    Nach dem ersten Band war ich Feuer und Flamme und konnte es nicht abwarten, den zweiten Band zu lesen. Was mir sehr gefallen hat, war, dass Feyre sehr darunter leidet, was unter dem Berg passiert ist. Genauso wie Tamlin, der Feyre beschützen möchte; es aber falsch angeht. Das war einfach sehr glaubwürdig geschrieben und wurde nicht, wie ich es in anderen Büchern kenne, mit einem Schnippen weggefegt. :) Feyre litt wirklich darunter und es hat seine Zeit gebraucht, bis sie mal wieder lachte. Dafür gibt es einen Daumen hoch für die Autorin. 

    Nun das aber: Ich mochte das Pärchen Tamlin und Feyre sehr gerne, auch mag ich jetzt das neue: Rys und Feyre. Nach so einer Katastrophe mit Amarantha kann es eben passieren, dass man sich auseinaderlebt und sich neu verliebt. Was mir nicht gefallen hat, war, dass Tamlin plötzlich als "Bösewicht" dargestellt wird. Natürlich war es ein großer Fehler von ihm, wie er Feyre behandelt und dass er sie eingesperrt hat. Ich war wirklich sprachlos, besonders was noch im nächsten Band passieren wird. Tamlin hat wirklich viel für Feyre getan (zum Beispiel die Sache mit ihrer Familie). Ich weiß nicht, wieso Sarah J. Maas Tamlin plötzlich als Bösewicht darstellen musste, damit Feyre ihre neue Liebe entdeckt. Man lebt sich auseinander, das passiert vielen Pärchen. 

    Ich lese diese Reihe gerne, weil sie einfach zu lesen ist. Aber ich kann verstehen, wenn das "Team Tamlin" sich ärgert, was plötzlich mit diesen Charakter passiert. Trotzdem fand ich es aufregend, dass ein neues Pärchen gebildet wurde, denn das erlebt man auch nicht so oft in Geschichten. ;)

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Cover des Buches Harry Potter und das verwunschene Kind (ISBN: 9783551559159)

    Bewertung zu "Harry Potter und das verwunschene Kind" von Joanne K. Rowling

    Harry Potter und das verwunschene Kind
    AnzuHirotavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Es gibt wirklich vieles, was mir bei diesem Buch nicht gefällt. Ich konnte mich nur trösten, weil es ein Theaterstück ist.
    Zum Glück habe ich nichts erwartet

    Es gibt wirklich vieles, was mir bei diesem Buch nicht gefällt. Ich konnte mich nur trösten, weil es ein Theaterstück ist und keine Fortsetzung von den richtigen Harry Potter Bänden. Ich habe nichts erwartet und habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Aber leider kamen Themen in der Geschichte auf, die mir zu einfach gemacht, geklärt und gehandhabt wurde (Stichwort: Zeitreisen). Des Weiteren passten viele Reaktionen der Charaktere nicht überein. Das hat mich am meisten gestört, dass die Charaktere nicht gut genug beleuchtet wurden... Und am Ende noch das große Geheimnis, wo ich dachte, dass das den Topf zum Überlaufen bringt! Ich konnte nur noch zu Ende lesen, das Buch zuklappen und kopfschüttelnd ins Regal stellen. Dieses Buch ist meiner Ansicht nach ein sehr schlechter Fanfiction. Ich finde es nur wieder schlimm, dass es ein Verkaufsschlager ist, weil eben Harry Potter darauf steht, aber dass über den Inhalt nicht nachgedacht wurde... deswegen kann ich die ganzen Preise auch nicht nachvollziehen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Über mich

    Lieblingsgenres

    Comics, Fantasy, Krimis und Thriller, Jugendbücher

    Mitgliedschaft

    Freunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks