AusZeit-Mag

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    Cover des Buches Fesseln der Unsterblichkeit9783902972163

    Bewertung zu "Fesseln der Unsterblichkeit" von Linda Valeri

    Fesseln der Unsterblichkeit
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
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    Cover des Buches Zersplittertes Herz9783902972033

    Bewertung zu "Zersplittertes Herz" von Lexi Ryan

    Zersplittertes Herz
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
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    Cover des Buches Ruf des Todes - Soul Hunter9783902972064

    Bewertung zu "Ruf des Todes - Soul Hunter" von Simone Olmesdahl

    Ruf des Todes - Soul Hunter
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
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    Cover des Buches Charade: Bittersüßes SpielB00I6L4R1S

    Bewertung zu "Charade: Bittersüßes Spiel" von Nyrae Dawn

    Charade: Bittersüßes Spiel
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
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    Cover des Buches Böses Herz9783764504540

    Bewertung zu "Böses Herz" von Sandra Brown

    Böses Herz
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
    Ein fesselnder und packender Thriller, bei dem Hochspannung garantiert ist

    ~Inhalt~

    Die junge Witwe Honor Gillette führt seit dem viel zu frühen Tod ihres Mannes mit ihrer vierjährigen Tochter Emily ein eher zurückgezogenes Leben. Das ändert sich allerdings schlagartig, als ein schwer verletzter Mann vor ihrer Tür auftaucht und sie und Emily als Geiseln nimmt: Lee Coburn, der angeblich sieben Menschen kaltblütig ermordet haben soll, und nun sie und ihr Kind mit dem Leben bedroht. Die Lage spitzt sich dann auch noch dramatisch zu, als Coburn quasi vor ihren Augen einen Hilfs-Sheriff erschießt und dann behauptet, einer von den Guten zu sein und die Bösen eigentlich die städtische Polizei ist, zu der auch Honors Mann in der Vergangenheit gehört hat. Doch kann Honor diesem rücksichtslosen Kerl wirklich trauen und dient die verzweifelte Such nach Beweisen nicht einfach der Ablenkung von seinem eigenen kaltblütigen Verbrechen?

    ~Einschätzung~

    „Böses Herz“ – mal wieder ein typischer Schmöker in guter alt-bewährter Brown Manier oder eher ein Thriller mit neuen Impulsen? Ich würde sagen, ein bisschen von Beidem, denn es gibt hier – wie gewohnt – aufregende Spannung mit unerwarteten Wendungen, andererseits setzt sie hier auch mal wieder verstärkt auf eine ihrer Uralt-Stärken mit etwas knisternder Erotik, was in den vorangegangen Thrillern ja eher etwas spärlich zum Zuge kam.

    Mit unserem männlichen Hauptprotagonisten schickt Sandra Brown einen echten Knaller an den Start und der liefert mit seinen unangepassten Auftritten eine richtige Glanzleistung ab. Ich bin hier ja während des Lesens zu einem echten Lee Coburn-Fan mutiert und war richtiggehend fasziniert von seiner doch häufig schnodderigen Art und Weise. Der Kerl gibt sich ziemlich sperrig und flucht gerne und verhält sich nicht unbedingt gentlemenlike, ganz im Gegenteil terrorisiert er sein weibliches Pendant doch ganz gerne bei passender Gelegenheit und das Sprichwort: Raue Schale, weicher Kern findet hier durchaus auch Anwendung. Aber sein Umgang mit Vierjährigen ist jedenfalls noch dringend verbesserungswürdig. :-) Apropos Vierjährige: Die kleine Emily entpuppt sich hier auch als ein absolutes Highlight, ein echter Sonnenschein, der dem manchmal erbarmungslosen und teuflischen Geschehen eine gewisse Leichtigkeit gibt und vor allem in den Dialogen mit Coburn eine kleine witzige Note reinbringt.

    Bei unseren weiblichen Hauptdarstellerin könnte man vielleicht zunächst vermuten oder eher befürchten, dass sie durch diese klare und fast übermächtige Präsenz Coburns’ an die Wand gespielt werden könnte – ist aber mitnichten der Fall – denn die Autorin gibt Honor eine robuste Zähigkeit an die Hand, die es durchaus mit Coburns’ vitaler Gegenwart aufnehmen kann.

    Sandra Brown schickt hier unsere beiden Hauptprotagonisten samt kleinem Kind während des Geschehens fast permanent auf eine abenteuerliche Flucht, gehetzt von Feind und FBI, was für eine unglaubliche Spannung beim Lesen sorgt und das auch noch so plastisch und ausdrucksvoll zu Papier bringt, dass man das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein. Dazu setzt die Autorin unglaublich geschickt fast an jedes Ende eines Kapitels einen Cliffhanger, der dermaßen aufregend und oft auch dramatisch in Szene gesetzt ist, dass es uns Lesern fast unmöglich gemacht wird, mal eine wohlverdiente Lesepause einzulegen. Also durchschnaufen ist hier nicht und wenigstens das nächste und übernächste Kapitel muss noch dringend gelesen werden *schmunzel*

    Für mich persönlich ist Sandra Brown übrigens auch die ungekrönte Königin der kurzen und prägnanten Dialoge, die sie wie keine Zweite in Szene setzen kann und trotz so weniger Worte so viel aussagen. :-) Zudem greift sie hier auch auf ihre frühere sehr erfolgreiche „Karriere“ als reine Liebesromanautorin zurück und schneidert unserem Heldenpaar eine kleine, aber feine Love Story auf den Leib, die diesem Thriller meiner Meinung nach noch das gewisse Etwas verleiht.

    Die Spannung bleibt bis zum Schluss enorm hoch, hat mich da doch insbesondere die Enthüllung des „Bookkeepers“ ziemlich überrascht. Ein bisschen enttäuscht hat mich eigentlich nur das Ende des Buches, sprich Happy End unseres Heldenpaares, das auch in meiner Bewertung des Schmökers zu einem Punkt Abzug geführt hat. Das Finale gestaltet sich für mich einfach einen Tick zu unausgereift und unfertig. Da hätte ich mir nach so einer speziell zelebrierten Love Story ein perfekteres Happy End gewünscht.

    ~Fazit~

    Ein fesselnder und packender Thriller, bei dem Hochspannung garantiert ist und zudem mit zwei hervorragend aufgelegten Hauptprotagonisten zu überzeugen weiß. Der unzugängliche Kerl und seine propere Lady verbinden hier Love & Crime auf tolle Art und Weise, hätten dafür aber ein würdigeres Happy End verdient. Dafür gibt’s aber allemal gute 4 von 5 Punkten mit deutlicher Tendenz nach oben. (AK)

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    Cover des Buches Riskante Versuchung9783862788415

    Bewertung zu "Riskante Versuchung" von Suzanne Brockmann

    Riskante Versuchung
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
    Ein passabler und eingängiger Schmöker, der durchaus nett unterhält

    ~Inhalt~

    Jess Baxter weiß nicht so recht, was sie von ihrem neuen Mieter und Nachbarn Rob Carpenter halten soll. Einerseits fühlt sie sich sehr zu ihm hingezogen und im Umgang mit ihrer kleinen Tochter zeigt er sich liebevoll und aufgeschlossen. Andererseits spürt sie ganz genau, dass sein auf den ersten Blick unscheinbaren Äußeres ein dunkles Geheimnis birgt und als alleinerziehende Mutter muss sie einfach immer das Wohlergehen ihres Kindes im Auge haben. Als nämlich eines Tages das FBI vor ihrer Tür steht und Rob beschuldigt, ein Serienkiller zu sein, der auf brutale Weise Frauen tötet, die ihr ähnlich sehen, weiß Jess nicht mehr, ob sie rationale Vernunft über ihr verliebtes Herz stellen soll …

    ~Einschätzung~

    Suzanne Brockmann? Die Schmöker dieser Frau sind bei mir ja seit den „Troubleshooters“ absolutes Pflichtprogramm. Eben besagte Seals oder die Kollegen der „Heartbreakers“, diese beiden Serien sind in meinem Leseherz felsenfest eingemeißelt. :-) Da ist es ja überhaupt keine Frage, dass all ihre anderen Schmöker ebenfalls ein Must-Have sind, ich aber – zugegebenermaßen – in dieser Hinsicht auch schon negative Erfahrungen gemacht habe. Aber als echten Brockmann-Fan schreckt mich das nicht wirklich. :-) Man sollte aber definitiv im Hinterkopf haben, dass wir es hier wieder mal mit einem Uralt-Schmöker der Autorin zu tun haben und man dieses hohe Alter durchaus auch ziemlich deutlich heraus lesen kann.

    Mit „Riskante Versuchung“ hat der Verlag nämlich ein Original aus den Neunzigern veröffentlicht und dieses hier hat mich auch so herrlich an die Vorgänger „Nicht ohne Risiko“ oder „Mit jedem Herzschlag“ erinnert, die ebenfalls aus dieser „Ära“ stammen und man das definitiv vergleichen kann.

    Irgendwie haben wir hier ein Mittelding aus „weichgespültem“ Crime Plot und properer Love Story, was aber keinesfalls negativ klingen soll, sondern eben auch so einen spröden Charme versprüht, den vor allem diese älteren Schmöker so häufig mit sich bringen. Meist haben wir es dann aber auch mit etwas bieder und zahm agierenden Charakteren zu tun, die man auf diese Weise in der heutigen Zeit in hippen und modernen Lady Thrillern wohl nicht mehr findet. Nichtsdestotrotz gefallen mir die beiden Hauptprotagonisten Jess und Rob irgendwie ganz gut, ob ihre sicherlich nicht ganz runde Love Story, oder eben auch ihre Solo-Auftritte, ihren Job erledigen die beiden hier ganz routiniert. Natürlich fehlt auch in diesen Aktionen schon so ein bisschen diese moderne Realität und man spürt einfach, dass das Geschehen nicht wirklich am Puls der Zeit ist, aber wenn man sich als Leserin auf das Altmodische und Überholte einlässt, wird man durchaus gut unterhalten.

    Zugegebenermaßen habe ich letztendlich ein kleines bisschen überlegen müssen, ob der Schmöker mir nun drei oder gar vier Punkte wert ist, aber die Vier sind es dann doch allemal, denn alle Faktoren berücksichtigt, passt das hier schon mit dem Lesevergnügen. ;-)

    ~Fazit~

    Ein passabler und eingängiger Schmöker, der durchaus nett unterhält, dem man aber sein betagtes Alter durchaus anmerkt und dem die ganz große Spannung fehlt. Leserinnen, die sich auf diese Gegebenheiten einlassen, und auch den eingefleischten Brockmann-Fans könnte „Riskante Versuchung“ sehr wohl einen Versuch wert sein. Von mir gibt’s wohlverdiente 4 von 5 Punkten für diesen „Oldie“. (AK)

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    Cover des Buches Der gute Stern von Friday Harbor9783862788422

    Bewertung zu "Der gute Stern von Friday Harbor" von Lisa Kleypas

    Der gute Stern von Friday Harbor
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
    Ein absolut gelungener dritter Teil der „Friday Harbor“ Serie

    ~Inhalt~

    Zoe Hoffman hat es geschafft: Nach einer gescheiterten Ehe hat sie sich privat und beruflich neu aufgestellt. Mit ihrer Cousine Justine betreibt sie äußerst erfolgreich eine kleine Pension, bei der sie als Küchenchefin die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten versorgt. All diese private Zufriedenheit gerät gefährlich ins Wanken, als sie die Hilfe des Bauunternehmers Alex Nolan benötigt, der nicht nur die Renovierungsarbeiten in ihrem Haus übernimmt, sondern auch gleich mal ihre Nerven strapaziert und auch sonst so einiges bei ihr zum Klingen bringt …

    ~Einschätzung~

    Das dritte Gastspiel in Friday Harbor und damit auch der dritte Nolan-Bruder am Zuge. Nach Mark und Sam darf nun das „Enfant terrible“ der Familie ran und der gute Alex macht hier seinem schlechten Ruf mal alle Ehre. :-) Der Kerl polterte ja schon in den beiden Vorgängern munter durch das Geschehen und auch hier dreht er mächtig auf. Schnodderig, rüpelhaft und gerne mal einen über den Durst drinkend, läuft er in dieser Beziehung wirklich zur Hochform auf. Da hat Lisa Kleypas wirklich einen „Romanhelden“ geschaffen, der auf den ersten Blick wenig bis gar nichts mit einem Helden im wahrsten Sinne des Wortes zu tun. Und trotz so vieler negativer Eigenschaften und seiner manchmal unsäglichen Art finde ich persönlich die Auftritte dieses Kerls einfach nur klasse :-)

    An seiner Seite haben wir mit Zoe ebenfalls eine ganz tolle und patente Person, die man auch einfach nur mögen muss. Ob als fürsorgliche Enkeltochter, als verlässliche Cousine oder eben als Herzensdame des widerspenstigen Alex, in all ihren Rollen agiert die gute Zoe einfach fantastisch. Und gerade an Alex’ Seite gibt sie noch mal extra Gas und legt da oftmals die Geduld einer Heiligen an den Tag. Gemeinsam geben die beiden ein echtes Traumpaar ab, bei dem zwar während des Geschehens selten eitel Sonnenschein herrscht, die beiden aber trotzdem wunderbar miteinander harmonieren. Lisa Kleypas lädt vor allem unserem männlichen Hauptprotagonisten einiges an emotionalem Ballast auf die Schultern und auch vor Alkoholabhängigkeit macht sie nicht halt, was unserem männlichen Hauptdarsteller einiges an Problemen bereitet.

    Übrigens bleibt Lisa Kleypas auch hier wieder ihrer Linie treu und versorgt uns Leserinnen mit einem Hauch von Übersinnlichem. Da hat sie ja ebenfalls in den Vorgängerbänden ein bisschen was einfließen lassen. Dabei wird es auch noch richtig amüsant, denn für die Rubrik „Übersinnliches“ zeigt sich hier Geist Tom zuständig, der unerschrocken als Alex „Schatten“ durchs Geschehen marschiert, sich die beiden dabei verbale Duelle liefern, die herrlich köstlich und humorig daherkommen, denn der gute Tom hält mit seiner Meinung grundsätzlich nicht hinter dem Berg. :-)

    Die Protagonisten aus den Vorgängerbänden kommen hier übrigens eher spärlich zu Wort, was dem Lesevergnügen aber überhaupt keinen Abbruch tut und man diesen Teil durchaus auch solo lesen kann, ohne die beiden Vorgängerromane zu kennen. Aber einen kleinen Ausblick auf potenzielle Hauptprotagonisten gewährt uns die Autorin da schon, denn mit Zoes’ Cousine Justine hat hier die nächste im Bunde schon einige kurze Auftritte.

    ~Fazit~

    Ein absolut gelungener dritter Teil der „Friday Harbor“ Serie, der mit zwei gut aufgelegten Hauptprotagonisten zu überzeugen weiß und sich als wahres Lesevergnügen entpuppt! Von mir gibt’s die volle Punktzahl für das „Schwarze Schaf“ der Familie Nolan samt seiner besseren Hälfte. (AK)

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    Cover des Buches D.C. Affairs - Fatales Geheimnis9783862788538

    Bewertung zu "D.C. Affairs - Fatales Geheimnis" von Marie Force

    D.C. Affairs - Fatales Geheimnis
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
    Gelungener Mix aus Love & Crime

    ~Inhalt~

    Detective Sergeant Samantha Holland hat einen höchst brisanten Fall aufzuklären: Der brutale Mord an Senator John O’Connor: Eine äußerst heikle Aufgabe, denn nicht nur der prominente Mordfall könnte sich zum Stolperstein ihrer beruflichen Karriere erweisen, sondern auch O’Connors Stabschef und bester Freund Nick Cappuano soll bei der Aufklärung des Mordes helfen. Schwierig nur, dass Sam und Nick eine gemeinsame und nicht besonders erfreuliche Vergangenheit in Form eines One-Night-Stands vor sechs Jahren hatten und seitdem eisige Funkstille zwischen beiden herrschte …

    ~Einschätzung~

    Marie Force? Diesen Namen sollten sich Liebhaberinnen des Romantic Suspense wirklich unbedingt merken. Die Frau ist für meinen Geschmack eine echte Bereicherung für dieses Genre und stellt sich mit „Fatales Geheimnis“ der deutschen Leserschaft mit einem echten Knaller vor. Und das Beste daran: Es ist auch noch der Beginn einer Serie. :-) Und die tönt ja mal wirklich ziemlich vielversprechend.

    Mit Sam und Nick präsentiert uns die Autorin ein echt tolles Paar, was wahnsinnig viel Potenzial aufweist und wir Leserinnen hier schon mal einen echten Vorgeschmack von dem bekommen, was uns in den weiteren Bänden noch so alles erwartet. Bei dieser Konstellation gibt’s bei bestimmt nicht wenigen Leserinnen sicherlich ein Déjà-vu und werden schnell merken: Diese beiden brauchen sich wahrlich nicht hinter einer gewissen Eve und ihrem Rourke zu verstecken. ;-) Die Interaktionen der beiden – ob beim romantischen tête-à-tête oder beruflicher Natur – bei unserem Duo stimmt einfach die Chemie und zieht uns Leserinnen so richtig in ihren Bann. Zugegebenermaßen hab ich mich aber doch in einigen Szenen um den guten Nick ein bisschen gesorgt, denn sein weibliches Pendant zeigt da doch ein paar herrische und dominante Züge, die unserem männlichen Hauptprotagonist wirklich alle Mühen abverlangen, um dagegen zu halten. Der Kerl kriegt aber immer gerade so die Kurve, und diese „Machtkämpfe“ der beiden sind auch das gewisse Salz in der Suppe und bieten aufregende Unterhaltung.

    Auch bei den Nebenprotagonisten hat Marie Force richtig gute Leute an den Start geschickt, wobei sich Sams’ Partner Freddie als mein absoluter Favorit entpuppt hat. Der Kerl hat ja wirklich einige interessante Überraschungen parat und da bin ich mal echt gespannt, wie die Autorin seinen Charakter in künftigen Bänden weiterspinnt.

    Zudem gibt’s neben dieser tollen Love Story auch noch einen wirklich spannenden Crime-Plot, den die Autorin absolut auf Augenhöhe abhandelt und dabei die Mördersuche durchaus anregend und spannend in Szene setzt. Da hält sie uns einige offensichtliche Verdächtige vor die Nase, um uns dann mal so richtig schön zu überraschen, aber anders wollen wir es ja eigentlich auch gar nicht haben. ;-)

    Auch das Setting mit dem politischen „Haifischbecken“ Washington ist für meinen Geschmack ein echter Volltreffer, denn wenn nicht in der Politik, wo sonst tummeln sich machthungrige und einflussreiche Typen rum, die gerne mal Sex & Crime zu ihrem Vorteil nutzen?

    Vielleicht ist es mir einfach bisher nur nicht früher aufgefallen oder Mira hat jetzt zu Jahresbeginn mit Romantic Crime ein krachneues Genre aufgemacht und es für meinen Geschmack mit dieser Deklaration absolut perfekt auf den Punkt gebracht. Beide Daumen hoch dafür :-)

    ~Fazit~

    Ein wirklich tolles Debut von Marie Force und ihrer „Fatal“-Serie, die mit zwei sehr präsenten und echten Hauptprotagonisten zu überzeugen weiß und absolut Lust auf mehr macht. Von mir gibt’s die volle Punktzahl für diesen gelungen Mix aus Love & Crime und eine Menge Vorfreude auf Juli 2014 wenn es dann endlich in die zweite Runde mit Sam und Nick geht. (AK)

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    Cover des Buches Ein unwiderstehliches Angebot9783442379743

    Bewertung zu "Ein unwiderstehliches Angebot" von Emma Wildes

    Ein unwiderstehliches Angebot
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
    Vivian und Lucien machen einen soliden, aber nicht überragenden Job

    ~Inhalt~

    Miss Vivian Lacrosse, Blaustrumpf und Botanikerin mit Leib und Seele, hat so ihre Probleme, wenn es darum geht, einen passenden Ehemann zu finden. Ihr Verlobter Charles mit einer anderen auf und davon, steht sie auch nach ihrer vierten Saison ohne Aussicht auf den gebotenen Göttergatten da. Das ändert sich dann schlagartig als ausgerechnet Charles’ älterer Bruder Lucien, seines Zeichens der Marquess of Stockton, bereit ist für Charles in die Presche zu springen, um Vivian zum Traualtar zu führen. Dabei handelt der gute Marquess aber nicht nur aus reinem Pflichtgefühl, sondern hat da so seine ganz eigenen Motive …

    ~Einschätzung~

    Mit „Ein unwiderstehliches Angebot“ gibt’s nun den dritten Teil der „wartenden Damen“ an die Hand und nach Cecily Francis und Lillian Bourne darf nun Lillians’ Freundin Vivian Lacrosse ran. Besagte Dame hatte ja schon im Vorgänger „Eine skandalöse Lady“ einige kurze Auftritte und von ihr habe ich mir doch einiges versprochen mit ihrem ausgiebigen Faible für Flora und Fauna. Aber nicht nur von der guten Vivian habe ich mir so manches erhofft, sondern auch von Emma Wildes selbst. Insgesamt war ich jetzt wirklich gespannt auf diesen Teil der Serie und habe mir hier nochmal ein echtes Highlight von der Autorin gewünscht. Die beiden Vorgänger hat Emma Wildes zwar nicht schlecht in Szene gesetzt, aber der allerletzte Burner war für meinen Geschmack nun nicht dabei. Waren mir persönlich einen Tick zu routiniert und fast schon zu brav von ihr erzählt. Und dass die gute Frau ja auch ganz anders kann, hat sie ja schon mit ihren älteren Schmökern bewiesen, wobei mein persönlicher Favorit nach wie vor „Eine unzüchtige Lady“ ist und ich damit auch zum überzeugten Emma Wildes-Fan geworden bin. Mir gefällt einfach ihre Schreibe, die in der Regel mit viel Wortwitz für echten Lesespaß sorgt.

    Das Ganze beginnt hier auch ganz verheißungsvoll. Mit Vivian stellt uns die Autorin einen ziemlich reizvollen Charakter mit exzentrischen Interessen vor, der richtig Lust auf mehr macht. Irgendwie ist dieses Potenzial während des Geschehens aber ein bisschen auf der Strecke geblieben und die strahlende Lebhaftigkeit unserer Botanikerin vom Beginn hat sich etwa Mitte des Buches etwas verloren. Sympathisch und nett agiert sie hier ja schon, aber eben auch nicht mehr. Bei unserem männlichen Hauptprotagonisten verhält es sich ähnlich und die beiden oben genannten Charaktereigenschaften treffen ebenfalls voll und ganz zu. Nimmt man das zusammen, haben wir summa summarum eben auch eine Love Story, die genau so sympathisch und nett daher kommt. Schön, aber ohne die ganz großen Highlights. Erschwerend kommt dann auch noch hinzu, dass unser männlicher Hauptprotagonist auch noch mal kurz verschwindet, sodass das knisternde Miteinander doch etwas zu kurz kommt.

    Und wie üblich bei Emma Wildes, gibt’s auch eine zweite Love Story, die aber eher eine untergeordnete Rolle spielt – oder da wohl sagen soll – spielen sollte, denn oftmals gefällt mir dieses Pärchen samt ihrem Techtelmechtel nochmals einen Tick besser. Hier aber ist es eher umgekehrt: Diese zweite Liebesgeschichte um den jüngeren Bruder Charles samt seiner Braut Louisa konnte mich nicht so sehr fesseln, da kam sie mir einfach zu dominant daher, vor allem in Bezug auf die Liebesszenen. Da verbringen mir die beiden Turteltauben einfach zu viel Zeit zwischen den Bettlaken, und bitteschön wo bleibt da die Gerechtigkeit? Da langt die Autorin doch einen Hauch zu gründlich und umfassend zu und in dieser Beziehung kommen unsere beiden Hauptprotagonisten fast schon ein bisschen zu kurz :)

    Es kommen auch einige Protagonisten aus den Vorgängern zu Wort, nicht zuletzt Vivans’ Freundin Lillian samt ihrem Göttergatten Damien, der übrigens an dem Verschwinden von Vivians Verlobten nicht ganz unschuldig ist.

    ~Fazit~

    Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, doch so ganz hat dieses Sprichwort beim dritten Teil der „Ladies in Waiting“ nicht hingehauen. Vivian und Lucien machen einen soliden, aber nicht überragenden Job. Dafür gibt’s von mir zwar eher wacklige, aber redlich verdiente 4 Punkte! (AK)

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    Cover des Buches Tore der Zeit9783453314320

    Bewertung zu "Tore der Zeit" von Lea Nicolai

    Tore der Zeit
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
    Großartig und absolut magisch!

    ~Inhalt~

    Ravenna, 24 Jahre alt und eine Hexe, nimmt an einer Quiz-Show teil, weil sie gerade pleite ist und dringend Geld braucht, um ihre Schwester zu suchen, die im Mittelalter verschwunden ist. Ravenna ist eine Tormeisterin, das bedeutet, dass sie die Magie der Tore, die in eine andere Zeit führen, beherrscht. Aus dem Mittelalter kommt auch ihr Freund Lucian, der in ihrer Welt, dem jetzigen Jahrhundert, auf viel Unbekanntes stößt. Lucian steht ihr jedoch bei dem Quiz zur Seite und muss miterleben, wie der Schwarzmagier Beliar sich als Showmaster entpuppt und Ravenna zusammen mit Lucian auf eine Hetzjagd ins Mittelalter schickt…

    ~Einschätzung~

    Die im Schwarzwald lebende Autorin Lea Nicolai ist schon seit langem von dem Thema Hexen fasziniert. Sie hat bereits den Roman „Die Hexen“ veröffentlicht und widmet sich mit „Tore der Zeit“ erneut dem magischen Thema, wobei sie weiße wie schwarze Zauberei in eine spannende Story packt, die actionreich und voller interessanter Charaktere daherkommt.

    Die Geschichte dreht sich um die junge Hexe Ravenna, die in einer Welt lebt, wo die Menschen daran gewohnt sind, dass einige unter ihnen magische Kräfte besitzen und andere nicht. Ravenna kann Tore öffnen, durch die man in eine andere, längst vergangene Zeit gelangen kann. Doch mit den Toren stimmt etwas nicht. Sie scheinen verflucht und jeder, der sich ihnen nähert, gerät in Gefahr. Zu allem Überfluss steckt Ravenna mit ihrem Ritter Lucian in der Jetzt-Zeit fest, während sich ihre Schwester irgendwo im Mittelalter befindet. Ravenna weiß, dass sie handeln muss und ahnt noch nicht, dass sie bald in eine abenteuerliche Reise in vergangene Jahre gerät, die ihren Stolz, aber auch ihre Liebe zu Lucian auf eine harte Probe stellen wird…

    Mir war nicht bewusst, dass das Buch einen Vorgänger hat („Die Hexen“) und ich habe „Tore der Zeit“ gelesen, als wäre es ein Einzelband, was auch sehr gut funktioniert hat, da die Autorin sehr viel erklärt und beschreibt und ich nie das Gefühl hatte, etwas wichtiges verpasst zu haben. Nach dem Lesen von „Tore der Zeit“ bin ich aber auf jeden Fall neugierig auf „Die Hexen“ geworden und möchte die Autorin mal im Auge behalten, denn „Tore der Zeit“ hat mir sehr gut gefallen, weil es temporeich, sehr spannend und faszinierend war.

    Die Hauptfiguren Ravenna und Lucian haben mir unglaublich gut gefallen. Ravenna ist eine sehr starke, mutige Persönlichkeit und Lucian ein interessanter, attraktiver Typ, genau der richtige Ritter für die Hexe an seiner Seite. Dann gab es noch die wunderbare böse Seite, darunter der „Teufel“ Beliar, der gnadenlose Vater von Lucian und die Gegenspieler von Ravenna im Quiz, die nichts unversucht lassen, um die Gewinne für sich einzustreichen.

    „Tore der Zeit“ ist ganz viel. Ein Wettbewerb zwischen den Zeiten. Eine Liebesgeschichte. Eine Fantasy-Story voller Magie. Dicht gepackte Spannung, bei der das Leserherz höher schlägt. Also meines hat das auf jeden Fall. Begeistern konnte mich zudem die glasklare Erzählweise der Autorin, die sehr schön eingefangen hat, wie alles in der Jetzt-Zeit, aber auch im Mittelalter, so aussieht, sodass ich mich von dem fantasievollen Kopfkino-Buch mitreißen lassen konnte. Großartig und absolut magisch!

    ~Fazit~

    Der Fantasy-Roman „Tore der Zeit“ von Lea Nicolai bringt die Magie zum Schwingen: abenteuerlich, fesselnd, voller Liebe und bösen Seelen kommt die Geschichte daher – ich bin begeistert! Von mir gibt es 5 von 5 Punkten und ein Amazing. (DL)

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