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Bücherkrähe

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches NACHTWILD (ISBN: 9783423261968)

    Bewertung zu "NACHTWILD" von Gin Phillips

    NACHTWILD
    Bücherkrähevor 3 Jahren
    Cover des Buches Das Leuchten am Rand der Welt (ISBN: 9783463406817)

    Bewertung zu "Das Leuchten am Rand der Welt" von Eowyn Ivey

    Das Leuchten am Rand der Welt
    Bücherkrähevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Es ist unmöglich, nach diesem Roman nicht nach Alaska zu wollen
    Hals über Kopf in Alaska verliebt

    -- Worum geht’s? --
    Ende des 19. Jahrhunderts, im Norden der Vereinigten Staaten. Colonel Allen Foster begibt sich auf eine Expedition in das damals noch unerforschte Alaska. Seine Frau Sophie, selbst passionierte Naturforscherin, soll ihn erst ein Stück begleiten. Die Umstände verlangen es von ihr, in der Garnison in Vancouver zurückzubleiben, fern jedes Abenteuers, dafür inmitten gelangweilter Offiziersgattinnen, die ihre größte Freude in Klatsch und Tratsch finden.
    Während Allen also in der rauen, unbekannten Wildnis Alaskas zu kämpfen hat, mal ums Überleben, mal mit mythischen Begebenheiten, dabei aber die Schönheit dieser Natur kennen- und lieben lernt, muss Sophie gegen die ihren scharfen Geist erdrückende Langeweile bekämpfen. Beide, Allen und Sophie, haben also ihre Proben und Abenteuer zu bestehen.

    -- Wie war’s? --
    Ich muss nach Alaska. Das Leuchten am Rand der Welt hat mich nur darin bestärkt. Vor allem in Tagebucheinträgen erfährt man, wie es Sophie und Allen ergeht. Gespickt mit Zeitungsartikeln, Fotos, Zeichnungen und Gedichtfetzen mutet das Buch mehr wie ein illustrierter Reisebericht an und ist wunderschön zu lesen. Man kann gar nicht anders, als sich in beide Welten, in Sophies und in Allens, hineinziehen zu lassen und sich vor allem in Alaska zu verlieben.

    Ihr mögt keine Reiseromane? Macht nichts, dieser Roman lohnt sich. Ihr steht auf Reiseromane? Ihr werdet es lieben!

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    Cover des Buches Nevernight - Die Prüfung (ISBN: 9783596297573)

    Bewertung zu "Nevernight - Die Prüfung" von Jay Kristoff

    Nevernight - Die Prüfung
    Bücherkrähevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Keine Ahnung, wo der Hype her kommt, das Buch ist eher Mittelmaß
    Ein paar nette Ideen, aber unfassbar zäh

    Worum geht’s?

    Mia Corvere verliert mit 10 Jahren alles: Ihren Vater an den Strang, ihre Mutter und Bruder an das Gefängnis, und sie selbst muss um ihr Leben rennen. 6 Jahre später wird sie von ihrem Meister, der sie zur Assassinin ausgebildet hat, zur Roten Kirche geschickt, der Kirche der Assassinen, um dort ihre Ausbildung zu beenden. Der Weg dorthin gestaltet sich schwierig, und auch das Leben unter all den Mörderinnen und Mördern gestaltet sich zwar spannend, aber auch erwartungsgemäß sehr gefährlich. Immer an Mias Seite ist Herr Freundlich, die Katze die keine Katze ist, und in den Schatten auf sie aufpasst. Doch auch er kann Mia nur bedingt vor den Gefahren und den Erfahrungen bewahren, die sie in der Roten Kirche macht.

    Wie war’s?

    Nevernight wurde diesseits und jenseits des Atlantiks in den höchsten Tönen gelobt. Die Welt, die Charaktere und vor allem die Sprache sollen unfassbar bezaubernd, außergewöhnlich und originell sein. Die Story packend bis man seine Nägel auf die Haut runtergekaut hat.
    Entsprechend groß waren meine Erwartungen – die nicht erfüllt wurden. Die Sprache fand ich eher sperrig und schleppend als außergewöhnlich, die Story zog sich ewig hin, und die ersten 550 Seiten sind maximal Mittelmaß. Die Charaktere sind bis auf Herrn Freundlich bei weitem nicht so faszinierend wie man erwarten möchte, und auch wenn Sympathien für den ein oder anderen wachsen, ist es bei den wenigsten so, dass man sie vermissen würde. Die Story fühlt sich ebenso wie die meisten Charaktere austauschbar an, teilweise fühlte mich an Hogwarts erinnert – nur mit etwas mehr Blut.

    Zudem gab es ein paar kleine, aber feine Details, die mich Korinthenscheißer zumindest anfangs gestört haben.
    Es gibt drei Sonnen. Drei. Ich bekomme immer noch nicht in meinen Kopf, wie das astrophysisch funktionieren soll. In der Leserunde meinte jemand, „das ist halt Fantasy“ – frei nach dem Motto „in der Fantasy gelten andere Regeln und Gesetze!!“ Finde ich trotzdem komisch, denn die Schwerkraft scheint ja einwandfrei zu funktionieren! Aber gut, ich habe mich recht schnell daran gewöhnt…
    Ein anderer Punkt, der mich etwas genervt hat, war der Name eines Charakters: Adonai. Adonai ist die Bezeichnung der Juden für Gott, da das Tetragram JHWH, das Nichtjuden gerne mit Jaweh übersetzen, eigentlich unaussprechbar ist. Adonai ist also, wenn man so will, eine heilige Bezeichnung. Ja, sie bedeutet übersetzt „Herr“ oder „Mein Herr“, also etwas „profaneres“ als Gott. Trotzdem. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, einen Charakter Allah zu nennen, auch wenn der Name Jesus in spanischsprachigen Ländern durchaus gängig ist. Ich bin weder religiös noch gläubig. Von mir aus darf jeder glauben was er mag, solange er seine Mitmenschen nicht beeinträchtigt. Dazu gehört für mich auch, die für manche Menschen heiligen Namen nicht zu profanisieren. Vielleicht rege ich mich mehr darüber auf als ich sollte, vielleicht sehen das jüdische Leser*innen ganz anders oder nicht so eng. Aber ich für mich finde es komisch.

    Der Showdown zieht das Tempo schließlich kräftig an und, man verzeihe mir dieses Klischee, die Ereignisse überschlagen sich. Wie man es trotzdem schaffen kann, selbst dort noch Längen einzubauen, ist mir ein Rätsel und zeugt in diesem Fall von einem besonderen Talent des Autors.

    Die letzten Seiten konnten das Buch für mich nicht retten, und ich werde den nächsten Teil nicht lesen. Der einzige Handlungsstrang, der mich reizen würde, ist höchstens Nebenhandlung, wenn er nicht sogar nur aus kurzen Einwürfen besteht. Das reicht nicht für das Fortsetzen einer Serie.

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    Cover des Buches Targa - Der Moment, bevor du stirbst (ISBN: 9783328101512)

    Bewertung zu "Targa - Der Moment, bevor du stirbst" von B. C. Schiller

    Targa - Der Moment, bevor du stirbst
    Bücherkrähevor 4 Jahren
    Trotz interessantem Serienmörder kein überzeugender Thriller

    -- Worum geht’s? --
    Falk Sandmann ist Professor Psychologie – und ein aktiver Serienmörder. Die Polizei ist ihm bereits seit längerem auf der Spur, konnte ihn bisher aber nicht überführen. Dass soll mit Hilfe von Targa, einer in Ungnade gefallenen Polizistin, nun gelingen. Ihre besondere Gefühlskälte soll es ihr ermöglichen, dem eiskalten Psychopathen nahezukommen und ihn zur Strecke zu bringen. Schon bald stellt sich die Frage, wer wem zu nahe kommt.

    -- Wie war’s? --
    Es ist mal ein anderer Ansatz, bereits von Anfang an zu wissen wer der Mörder ist, ihn bei seinen Taten zu begleiten und zu sehen, wie nah oder fern die Polizei ist.

    Falk Sandmann ist ein durch und durch gelungener Serienmörder: Charmant, intelligent, eiskalt, grausam aber nicht blutig-brutal. Mit der Zeit offenbart sich sein riesiges Netz, das er gesponnen hat, und in dem viel mehr Menschen hängen als man glauben mag.

    Neben Sandmann verblasst die titelgebende Protagonistin Targa. Angeblich spürt sie keinerlei Angst oder andere Emotionen. Das wird allerdings in jedem Kapitel widerlegt, was Targa eher unausgereift wirken lässt.

    Insgesamt bin ich weder mit ihr noch mit dem Thriller insgesamt warm geworden. Einige Handlungsstränge wollen nicht ganz zum Rest der Geschichte passen, trotz der Erklärungen, und gerade beim Showdown wirken einige Ereignisse schlicht zu konstruiert für meinen Geschmack.

    Ich hätte gerne mehr von Sandmann gelesen, denn sowohl von seiner Geschichte als auch von seinem Vorgehen her ist er hoch interessant. Er ist einer der spannendsten Serienmörder, die mir bisher untergekommen sind, gerade weil er nicht so brutal und blutig vorgeht, sondern eher kühl und berechnend.

    Doch auch der Charakter Sandmann hilft nicht, ich kann diesem Thriller nicht genug abgewinnen um ihn empfehlen zu können.

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    Cover des Buches Anonym (ISBN: 9783805250856)

    Bewertung zu "Anonym" von Ursula Poznanski

    Anonym
    Bücherkrähevor 4 Jahren
    Was für nervtötende Ermittler...

    Worum geht’s?

    Ein Forum, in dem man Menschen, die man tot sehen will, für eine Todesliste nominieren kann. Mitglieder, die ungläubig bis begeistert über eben diese Todesliste abstimmen. Und ein Killer, für den deren Willen sein Befehl ist und das Leben in Hamburg lahmlegt.
    Daniel Buchholz und Nina Salomon, Ermittler des LKA Hamburg, ermitteln mit ihrem Team auf Hochtouren und vor allem gegen die Zeit. Denn die nächste Abstimmung läuft bereits und der Killer hat seine Opfer schon längst im Visier.

    Wie war’s?

    Anonym ist spannend geschrieben und man kann es kaum aus der Hand legen. Die Idee, das Internet, speziell das Dark Web, als einen der hauptsächlichen Dreh- und Angelpunkte der Story und der Ermittlungen zu machen erinnert zwar ein wenig an Der Totschläger von Chris Carter, wurde aber dennoch gut umgesetzt. Außerdem führt nicht jede Spur zum nächsten Ermittlungserfolg, man spürt die Frustration der Ermittler also am eigenen Leib.
    Die Handlung wird wechselnd aus den Sichtweisen der beiden Ermittler geschildert. Die Kapitel sind allerdings weder gekennzeichnet noch sind die Sichtweisen und damit die Charaktere signifikant anders, als dass man den Wechsel sofort registrieren würde. Alle sind müde, gereizt, frustriert. Warum es überhaupt zwei Sichtweisen gibt ist mir schleierhaft.
    Auch die Ermittlerfiguren Buchholz und Salomon an sich sind schwer verdaulich. Vor allem Nina Salomon, die anfangs frischen Wind zu versprechen schien, wurde durch ihre Unprofessionalität zusehends unerträglicher. Auch die Reaktion ihrer Vorgesetzten auf ihre letzte Aktion ist nicht nachvollziehbar bzw. klingt unrealistisch.
    Unrealistisch ist übrigens auch die Hilfe der CIA. Dass man beim BKA Amtshilfe leistet ist vielleicht noch im Rahmen des Denkbaren, aber einem LKA? Zudem ist deren Anteil an der Story derart irrelevant, dass man die beiden Agents auch hätte weglassen können. Im Nachhinein wirkt es wie eine Idee der Autoren, die nicht weiter verfolgt oder gar vergessen wurde.
    Die Auflösung schließlich und der Killer sind schlichtweg unbefriedigend. Ein Thriller ist dann toll, wenn man nicht schon nach einem Drittel weiß, wer der Killer ist. Nachvollziehbar sollte es aber schon sein. Das ist nicht der Fall, und die Auflösung wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. Außerdem spricht es völlig gegen gewonnene Erkenntnisse während der Ermittlungen.

    Insgesamt ist der Thriller packend geschrieben und ein guter Zeitvertreib. Auch die Story ist mal etwas anderes und wirft die Fragen auf, wer eigentlich Schuld an den Morden trägt und, im weiteren Sinne, wer für Aktionen die Verantwortung trägt, die im Netz ihren Ursprung haben. Ist es immer der Handelnde? Oder sind es auch Umstehende, die anfeuern, anstacheln, nichts tun? Eine interessante Frage in unserer heutigen Zeit, und die auch nach Ende des Thrillers noch nachhängt.
    Wie schon erwähnt, erinnert die Story ein wenig an Der Totschläger von Chris Carter. In diesem Thriller wird zu der Frage noch eine andere Ebene eingeworfen, und wer sich für Cybercrime in Thrillern interessiert, sollte sich diesen Teil der Rob Hunter Serie auf jeden Fall zulegen.

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    Cover des Buches Tote Helden (ISBN: 9783492703420)

    Bewertung zu "Tote Helden" von Michael Peinkofer

    Tote Helden
    Bücherkrähevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Solide High Fantasy, die allerdings das Rad nicht neu erfindet
    Peinkofer - Tote Helden. Die Legenden von Astray

    Worum geht’s?

    Vor Jahrzehnten war Astray bedroht, doch sieben Helden opferten sich und retteten die Welt. Es kam zum Weltenbruch, einem gähnenden Abgrund, der sich quer durch Astray zieht. Während das Ostreich vereint blieb und inzwischen vom jähzornigen König Astyragis regiert wird, zerfiel das Westreich nach kleineren und größeren Kämpfen. Das Leben ging weiter, die Vergangenheit interessiert keinen mehr, und so bekommt kaum einer mit, dass sich im Abyss was tut. Nur Rayan, ein fahrender Sänger, der von den Helden der alten Zeit singt und Visionen der Zukunft hat. Er macht sich auf den Weg nach Skaradag, der Stadt des Salzes im Norden. Er hatte es lange aufgegeben, die Geschehnisse zu beeinflussen, aber die Zukunft, die ihm erschienen ist, kann er nicht hinnehmen.

    Wie war’s?

    Peinkofer hat eine große Welt mit komplexen Strukturen. Während im Osten des Kontinents einigermaßen Stabilität herrscht, ist der Westen zersplittert und lebt in der Angst vor den Großexekutoren, eines Ordens, der alles Magische und Übernatürliche ausrotten will. Mitten durch den Kontinent zieht sich der Abyss, ein gähnender Abgrund, bei dem keiner wirklich wissen will, was eigentlich drin ist.
    Die Charaktere sind vielfältig und glücklicherweise nicht ausnahmslos männlich. Es gibt starke und schwache Frauen, welche, die gerade in einer Entwicklungsphase stecken und welche, die eher unscheinbar im Hintergrund bleiben. Vor allem Prinzessin Nyasha und Bordellbesitzerin Jennara sind spannende Charaktere, die auf vielversprechende Handlungsstränge im Folgeband hinweisen. Interessanterweise fallen manche der männlichen Charaktere dagegen recht fahl aus. Lorymar Thinkling, ein Halbling, ist zwar gewitzt und ein amüsanter Charakter, erinnert aber dermaßen an Thyrion Lannister aus A Song of Ice and Fire, dass er gegen diese Vorlage verblasst. Auch andere Figuren erinnern stark an G.R.R. Martins Epos. So gibt es am Hofe des Ostreiches einen mächtigen Eunuchen, und die Gruppe der Unsichtbaren, die sich selbst allesamt „Niemand“ nennen, erinnern an die Männer ohne Gesicht, die jegliche Identität ablegen.
    Bei so einem Buch ist es klar, dass auf den ersten hundert Seiten erst die Grundlagen der Story gelegt werden müssen. Dennoch braucht „Tote Helden“ ziemlich Anlaufzeit, und bei manchen Charakteren sind die Verbindung sehr viel früher schreiend klar als sie tatsächlich aufgeklärt werden.

    Insgesamt ist Tote Helden solide Fantasy, allerdings wird das Rad nicht neu erfunden und manche Aspekte erinnern schlichtweg zu deutlich an andere große Werke wie A Song of Ice and Fire oder auch Der Herr der Ringe.

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    Cover des Buches Depression abzugeben (ISBN: 9783404609222)

    Bewertung zu "Depression abzugeben" von Uwe Hauck

    Depression abzugeben
    Bücherkrähevor 4 Jahren
    Guter Einblick in den Kopf eines Depressiven

    Triggerwarnung: Diese Rezension bespricht ein Buch über Depressionen und könnte für Betroffene Trigger enthalten

    Worum geht's?

    Uwe Hauck versuchte Anfang 2015, sich das Leben zu nehmen.
    Der Versuch schlug fehl, und als er in der Notaufnahme aufwachte wurde ihm klar, dass er Hilfe braucht. Nach ein paar Tagen auf der geschlossenen Station kommt er auf eine offene und beginnt dort seinen Weg, mit der Krankheit zu leben. Allerdings wird er während der stationären Behandlung „nur“ medikamentös eingestellt, ansonsten in therapeutischen Angeboten erstmal beschäftigt. Nach einigen Wochen wechselt Hauck in die Tagesklinik und endlich gibt es auch Gespräche über seine Krankheit. Doch wie schon während der stationären Therapie wird seine Internet- und Technikaffinität missverstanden und falsch verstanden, sogar als Internetsucht ausgelegt. Zum Verständnis: Hauck tweetete regelmäßig über seinen Klinikalltag mit dem Hashtag #ausderklapse, was ihm persönlich sehr half, besser mit seiner Krankheit umzugehen. Doch Verteufelungen, zu starre Regeln und gar Verbote waren schon immer Gift für Haucks Psyche, sie haben ihn letztlich mit in den Suizidversuch getrieben, nicht davor bewahrt.
    Nach etlichen Wochen zu Hause, die schwer genug waren, kommt Hauck noch mal für einige Wochen in die Reha-Klinik. Hauck fügt sich nur widerwillig in das neue Therapiekonzept, und analysiert später auch, woran das lag. Doch auch wenn er sich nicht ganz wohlfühlt mit manchen Therapiekonzepten, merkt er irgendwann doch, dass sie helfen. Er ist gefestigter nach einem Jahr in verschiedenen Kliniken und zu Hause, doch dass er noch am Anfang seines Weges ist, merkt Hauck während der Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag.

    Wie war's?
    Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Leserunden.de< lesen, die von Uwe Hauck begleitet wurde. Im Buch wie auch im Forum oder auch auf Vorträgen ist er sehr offen, was die Krankheit der Depression angeht. Sein erklärtes Ziel ist Aufklärung und, wie er es nennt, Lobbyarbeit für die Betroffenen. Mit dem Buch legt er einen guten Grundstein, denn vor allem für Angehörige bietet es einen Einblick in die Krankheit und in die Gedankenwelt eines an Depression erkrankten Menschen – egal ob Depression die Hauptdiagnose sind oder, wie hier später heraus kam, Symptom einer anderen Diagnose ist.

    In einem Abschnitt war ich kurz davor, das Buch abzubrechen. Hauck kam mir dort sehr arrogant und überheblich vor, so, wie er über die Therapien sprach. Es hat etwas Überwindung gekostet, aber ich habe ihn im Forum direkt darauf angesprochen:
    „Ich habe deinen Ton und deine Art, über die Therapien in der Tagesklinik zu sprechen, tlw. als überheblich und auch etwas herablassend empfunden. Ich hoffe, ich erwische dich da nicht auf dem falschen Fuß, Uwe. Du hast den Sinn und Zweck hinter den einzelnen Therapieangeboten nicht verstanden und sie daraufhin schlecht gemacht. Im Grunde das Gleiche, was die Ärzte mit deiner Technik- und Internetpassion machen.“
    „Bücherkrähe du erwischt mich da garnicht auf dem falschen Fuss, genau das wollte ich ja vermitteln, dass ich da am Anfang meine Probleme damit hatte, zum Teil auch überheblich reagiert habe. Auch das ist ein Teil dessen, was man erst durch die ganz Therapie lernt. Über den Schatten springen, neues versuchen, den eigenen Tellerrand überschreiten. Dazu war ich aber beim Wechsel dorthin noch nicht bereit.“
    So ganz reflektiert bzw. erklärt hat Hauck das am Ende doch nicht, auch wenn er die Wirkung der Therapien anerkennt. Er macht sich bspw. bis zum Schluss über die Kreisform der Sitzordnung in allen Therapien lustig, dabei frage ich mich, was die Alternative wäre.

    Streckenweise empfand ich das Buch als wirklich anstrengend, und es kommt meiner Meinung nach nicht an Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben von Matt Haig heran. Trotzdem ist Depression abzugeben eine gute und vor allem ratsame Lektüre besonders für Angehörige von depressiven Menschen, die statt medizinischen Fakten und Ratgebern einen Einblick in die Gedanken von Betroffenen gewinnen möchten. Die Kapitel lesen sich leicht herunter und werden immer wieder von Haucks Tweets, die er während seiner Klinikaufenthalte schrieb, strukturiert werden.

    Danke an Leserunden.de für die Organisation der Leserunde, an Uwe Hauck für die tolle Begleitung, und an Bastei Lübbe für das Leseexemplar.

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    Cover des Buches Die Nachtigall (ISBN: 9783352008856)

    Bewertung zu "Die Nachtigall" von Kristin Hannah

    Die Nachtigall
    Bücherkrähevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe während des Lesen so viele Gefühle fühlen müssen, danach brauchte ich einen starken Kaff...Schnaps.
    Ein richtiges Highlight

    Frankreich, 1940. Das kleine Städchen Carriveau liegt vom Krieg noch unberührt und idyllisch in einem nicht näher benannten Teil Frankreichs und ist beinahe kitschig schön. Hier in der Nähe wohnt Vianne Rossigniol mit ihrem Mann Antionne und ihrer Tochter Sophie in einem alten Bauernhaus, das seit Jahrhunderten inFamilienbesitz ist. Schließlich holt der Krieg Vianne und ihre kleine Familie doch ein, Antionne wird eingezogen, die Deutschen besetzen Frankreich und auch in dem ruhigen Örtchen wird es zunehmend ungemütlicher. In dieser Zeit zieht Viannes jüngere Schwester Isabelle zu ihr, die von ihrem Vater aus PAris weggeschickt wurde. Während Vianne versucht, ihren Kopf untern zu halten um auch ihre Tochter zu schützen, zumal ein deutscher Offizier bei ihr einquartiert ist, muss sie Isabelle immer wieder ermahnen, ihre Rebellion nicht offen zu tragen. Konflikte zwischen den beiden Schwestern sind vorprogrammiert, denn jede sucht in dieser Situation ihren eigenen Weg, mit der Besatzung umzugehen, doch versteht den Weg der anderen nicht. Schließlich geht Isabellle wieder nach Paris, doch erst nach dem Krieg merken die beiden Schwestern, dasss sie sich gar nicht so unähnlich sind.

    Der Stil, in dem Hannah schreibt, ist so bildhaft, dass er beinahe kitschig wirken könnte, stellte er nicht mit den malerischen Beschreibungen einen deutlichen Kontrast zu den Schrecken, Verunsicherungen und Ängsten der Charaktere unter der Besatzung dar. Schon auf den ersten Seiten zeugt sich dieser Bruch zwischen Szenerie und Situation und transportiert so die Emotionalität, mit der der Kriegsalltag bestritten wurde. Man kann mit den Charakteren dadurch mitfühlen, ihre Wut, ihre Verzweiflung aber auch ihre Angst wird dadurch umso greifbarer.
    Im Zentrum der Geschichte stehen die beiden ungleichen Schwestern Vianne und Isabelle. Während Vianne glücklich verheiratet und Mutter ist, und ein beschauliches Leben auf dem Land führt, fliegt Isabelle von einem Internat nach dem nächsten. Ihre ungestüme, rebellische Ader ist in diesen Zeiten gefährlich, doch ihre Jugend lässt die Konsequenzen entweder nicht erkennen oder nur mit den Achseln zucken. Obwohl beide Charaktere unterschiedliche Wege einschlagen, mit der Besatzung der Deutschen und all ihren Konsequenzen für das Alltagsleben umzugehen, kann man die Entscheidungen beider nachvollziehen, manchmal aber auch den Kopf schütteln. Spannend sind beide Wege, denn beide Schwestern finden Wege, nicht mit den Deutschen konform zu gehen.

    Das Buch ist ein wahrer Rausch zu lesen, nicht nur, was die Beschreibungen und die Sprache angeht, sondern auch die Emotionen, die man fast schon gezwungen ist zu fühlen. Hannah beschreibt in ihrem Buch den alltäglichen Schrecken während des Zweiten Weltkrieges, der sich erst langsam und kaum bemerkbar in das tägliche Leben schlich und es schließlich bestimmte, und auch, wie Freundschaft und Mitgefühl in dieser Zeit immer schwerer gegen die Angst ankamen.
    Das Buch ist eines der Jahreshighlights 2016!

    ACHTUNG: Ab hier kommen Spoiler vor!!

    Obwohl ich das Buch unglaublich genossen habe und es mir Lust auf gehaltvollere Literatur gemacht hat, gibt es dennoch ein paaar Kritikpunkte, die ich an- bzw. Besprechen möchte.
    Während die Geschichte voranschritt, überkam mich zeitweise das Gefühl, dass es etwas zuviel ist für die Familie Rossigniol. Vater und jüngere Tochter bei der Resistance, sie sogar eine der meistgesuchtesten Kämpferinnen, die ältere Tochter versteckt jüdische Kinder und stellt falsche Papiere her. Beide Parteien – Resistance und Kinderrettung – wussten nichts voneinander. In einer Rezension kritisierte Violet Wells auf Goodreads, dass Hannah versuchte, den gesamten Schrecken des Zweiten Weltkrieges in diese kleine Stadt im Nirgendwo und in diese kleine Familie zu packen. Bis zu einem gewissen Punkt ist die Kritik nachvollziehbar, auf der anderen Seite waren gerade die SChilderungen von den Vorkommniessen in Carriveau nicht überladen oder übertrieben. Jeder, der ein Geschichtsbuch mit Zeitzeugenberichte gelesen hat, weiß, dass sowas durchaus Gang und Gäbe war.

    Ein weiterer, nicht nachvollziehbarer Kritikpunkt ist der Vorwurf, es sei ein Liebesroman. Vianne leidet, als Antoine eingezogen wird, und zwischendurch wird immer wieder deutlich, dass sie ihren Mann über alles liebt. Auch Isabelle hat jemanden, den sie liebt, und ab und an werden die komplizierten Verhältnisse angesprochen, in denen die beiden ihre Liebe leben müssen. Allerdings sind diese Szenen schon fast Randnotizen und stehen in keinster Weise im alleinigen Fokus der Geschichte, als dass sie die Bezeichnung ¨Liebesroman¨ rechtfertigen würden.

    Zum Schluss seien noch zwei Logiklöcher angesprochen, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen. Zu klären wäre, wie Isabelles falsche Papiere das KZ überstanden haben, denn sie hatte keine persönlichen Dinge mehr. Zum anderen kommt Rachel, die beste Freundin Viannes, erstaunlich schnell, nämlich innerhalb weniger Stunden, an falsche Papiere für sich und ihre Kinder. Wie das auf die Schnelle ging wurde leider nicht erklärt.
    Insgesamt kann keiner der Kritikpunkte etwas an der Bewertung ändern, denn was ich vor der Spoilerwarnung schrieb gilt auch nach der Spoilerwarnung: Das Buch ist eines der Jahreshighlights 2016!

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    Cover des Buches Wédora – Staub und Blut (ISBN: 9783426654033)

    Bewertung zu "Wédora – Staub und Blut" von Markus Heitz

    Wédora – Staub und Blut
    Bücherkrähevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ich will zurück nach Wédora!
    Spannende Welt, die einen in ihren Bann zieht

    Telonia, Walfor, ist eine beschauliche Grafschaft, in der Liothan mit seiner Frau sowie seine Jugendfreundin Tomeija leben. Dass sie die örtliche Ordnungshüterin ist, wirft manchmal einen Schatten auf ihre Freundschaft, denn Liothan ist nebenberuflich Räuber, wenn auch mit goldenem Herzen. Trotzdem ist alles friedlich und harmonisch…
    Bis ein Einbruch nicht läuft wie erwartet, und Tomeija und Liothan in die Wüste einer anderen Welt gezaubert werden. Nicht nur die Wüste, auch die Metropole Wédora in ihrer Mitte ist sehr viel gefährlicher als ihre Heimat. Kurz nach ihrer Ankunft trennen sich die Wege der beiden Freunde, und sie müssen fortan jeder eigene Abenteuer bestehen, während sie versuchen, einen Weg nach Hause zu finden. In der Wüstenstadt braut sich zum Jubiläumsfest einiges zusammen, und zwischen all den Eigenheiten, der Magie und den Intrigen müssen sich die Freunde schneller einleben als ihnen lieb ist, um sich in der Stadt behaupten zu können.

    Wédora war mein erstes Buch von Markus Heitz, und ich bin hellauf begeistert. Schon in den ersten Kapiteln, die in der Wüste spielen, hatte mich die Welt von Wédora in ihren Bann gezogen, nicht zuletzt, weil Heitz es versteht, die Wüste in all ihrer Schönheit und Gefährlichkeit darzustellen.
    Die Stadt Wédora ist eine riesige, abgeschottete Stadt, die die Handelsrouten zwischen den umliegenden Ländern verbindet. In ihr leben unzählige Menschen, manche bettelarm, andere so steinreich, dass sie sich die Welt kaufen könnten. Kranke haben ein eigenes Viertel, ebenso wie die Vergnügungsmeilen, die Reichen haben ihr eigenes Quartier wie auch die Armen. Geführt wird die Stadt vom Daremo, einem Herrscher, den nie jemand gesehen hat.

    Soviel zum faszinierenden Setting. Die Charaktere sind nicht minder bunt gemischt. Verschlagene Tänzerinnen, faire Betreiber zwielichtiger Theater, moralisch fragwürdige Statthalter, und alte Menschen, die den Tod austricksen wollen, um nur mal die Nebencharaktere zu erwähnen.
    Hier stachen mir vor allem Kasul, der Händler auf den Riesenechsen, der Tomeija und Liothan in der Wüste rettet, und Irian Ettras, der Kannibale, ins Auge und zählten schon auf den ersten Seiten zu meinen Lieblingsfiguren.
    Tomeija ist eine Frau voller Geheimnisse und mit mehr Flüchen geschlagen, als gut für einen Menschen ist. Durch ihre besonderen Kampffähigkeiten kann sie sich schnell in Wédora behaupten und findet rasch neue Verbündete, die ihr nicht zuletzt auch wegen ihrer Ehrlichkeit zur Seite stehen. Sie ist auch diejenige, die ungewollt von einem Abenteuer ins nächste stürzt, sich aber aus jeder noch so aussichtslosen Situation befreien kann. Die Frau hat Köpfchen und behält die Ruhe, was in Wédora ein großer Vorteil ist.
    Liothan ist ungestümer. Er lässt sich von seinen Emotionen leiten und ist recht aufbrausend. Doch da auch er ein nicht völlig unerfahrener Kämpfer ist, behält er letztendlich immer die Oberhand. Trotzdem konnte ich mich nicht hundertprozentig mit ihm anfreunden. Er wirkte neben Tomeija eher wie ein stumpfer Bauer und hatte nichts mit ihrer kriegerischen Eleganz und ihrer Weitsicht gemein.

    Die Geschehnisse in Telonia werden in einigen wenigen Kapiteln ebenfalls erzählt, und dort ist es mit der Beschaulichkeit erstmal vorbei. Allerdings kann ich hier nicht mehr zu sagen, da ich sonst große Teile dieses Erzählstrangs preisgeben müsste.
    Was in Telonia passiert ist zwar wichtig für das Ende des Buches, trotzdem hatte ich diesen Strang einfach nicht auf dem Schirm. Jedes Mal, wenn die Geschichte wieder in Liothans und Tomeija Heimat sprang, dachte ich: „Ach stimmt, da passiert ja auch nocht was.“ – und sehnte mich gleichzeitig nach Wédora zurück.

    Und ich sehne mich immer noch. Wédora hat mich immer noch nicht losgelassen, obwohl es jetzt schon einige Tage her ist, dass ich es beendet habe. Ich kann nur schwer aus dieser wunderbaren Welt wieder auftauchen, und die Bilder hängen mir noch sehr nach. Ich habe zwischenzeitlich sogar mein Sketchbook wieder ausgepackt und angefangen, manche Szenen zu zeichnen. Das ist seit Jahren nicht mehr vorgekommen.
    Ich hoffe sehr, dass Heitz mindestens einen zweiten Teil schreibt. Sowohl vom Ausgang her bietet es sich an, als auch von all den Charakteren, denen ich gerne folgen möchte. Ich will Wédora weiter erkunden und wissen, was da noch so alles in der Wüste um Wédora herum ist.

    Einen halben Stern Abzug gibt es für die kleinen Krittelpunkte (Walfor-Strang, auch wenn er wichtig war; ein, zwei Szenen waren einfach zu viel des Guten), ansonsten spreche ich eine eindeutige Leseempfehlung aus.

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    Cover des Buches Eierlikörtage (ISBN: 9783492058087)

    Bewertung zu "Eierlikörtage" von Hendrik Groen

    Eierlikörtage
    Bücherkrähevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht lesen und gleichzeit etwas trinken. Ihr verschluckt euch beim Lachen!
    Von Rebellenrentnern und Mordanschlägen auf Goldfische

    So ein Leben im Seniorenheim kann ganz schön langweilig sein. Für Normalsterbliche vielleicht, nicht aber, wenn man Hendrik Groen heißt. Er hat keine Lust mehr auf das ewige Gejammer und Hinvegetiere seiner Mitbewohner und beschließt, etwas zu ändern. Das geheime Tagebuch ist erst der Anfang, denn im Laufe des Jahres tut sich so einiges. Von hinterhältigen Mordanschlägen auf die örtlichen Aquarien, über einen Rebellenclub („Alt aber nicht tot“) bis hin zu Guerillaplänen gegen Überwachungskameras: in Groens Seniorenheim in Amsterdam Noord ist ordentlich was los. Es geht aber auch um andere Themen, um die unvermeidbaren Verschleißerscheinungen im Alter, sich nicht davon unterkriegen zu lassen, und vor allem um ganz viel Freundschaft und Lebensfreude.

    Hendrik Groens Tagebuch beginnt sehr erheiternd mit dem Eintrag:

    „Auch im neuen Jahr habe ich für Senioren nichts übrig. Dieses Geschlurfe hinter Rollatoren, diese völlig deplatzierte Ungeduld, dieses ewige Gejammer, diese Kekse zum Tee, dieses Geseufze und Gestöhne.“

    In diesem Tenor aus feiner Beobachtung, spitzer Zunge und einer ordentlichen Portion Ironie, die auch vor dem Autor selbst nicht Halt macht, begleitet man Hendrik Groen durch das Jahr 2013. Er berichtet davon, wie eine Änderung im Speiseplan seine Mitbewohner tagelang verwirren kann, fragt sich, ob US-Senioren als Äquivalent der First Rifle ihrer Enkel wohl eine Last Rifle haben und was das für die Sicherheit in Altenheimen bedeutet – bei den tatterigen Händen – wir erleben hautnah den Kampf gegen unsinnige Vorschriften und natürlich auch gegen das Älterwerden.
    Doch neben all den Lachtränen, die man als LeserIn vergießt, gibt es auch Tränen der Rührung, wenn die alten Freunde sich um sich kümmern und mit ihren Gebrechen ganz vorurteilsfrei umgehen, und auch der Trauer, wenn man liebgewonnene Menschen in die Demenz begleiten muss.

    Ich habe meinen Opa über alles geliebt, er war neben meinen Geschwistern mein absoluter Lieblingsmensch und ich habe ihn und meine Großmutter jahrelang jede Woche besucht. Hendrik Groen würde ich allerdings sofort als Dritt-Großvater adoptieren, und seinen Rebellentrup gleich dazu. Hendrik hat mir zwei Sachen gezeigt: erstens muss man seinen Humor mit 70 nicht beim Pförtner abgeben. Zweitens habe ich, seit ich das Buch lese, im Alltag sehr viel mehr Geduld mit alten Menschen.
    Lieber Hendrik, Danke!

    “Heute hatte unser Heim einen richtigen Supertag: ein Herzanfall, eine gebrochene Hüfte, und ein Bewohner ist beinahe an einem Mürbeteigkeks erstickt.”

    Und ich beinahe an meinem Kaffee, als ich das gelesen habe…

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