BirgitConstant

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    Cover des Buches Vincent flattert ins Abenteuer (ISBN: 9783743200203)

    Bewertung zu "Vincent flattert ins Abenteuer" von Sonja Kaiblinger

    Vincent flattert ins Abenteuer
    BirgitConstantvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Die Zeichnungen sind besser als die Geschichte selbst.
    Niedliche Zeichnungen können den mauen Inhalt nicht retten

    Wer Scary Harry kennt, kennt auch Vincent, die in diesen Büchern herumspukt. Nun  hat der Loewe-Verlag eine eigene Buchreihe namens Loewe Wow! ins Leben gerufen, in der auch die Fledermaus einen Platz gefunden hat. 


    Inhalt:

    Halbgeistertier Vincent, halb Fledermaus, halb Geist, wohnt zusammen mit Polly, dem Poltergeist auf dem Dachboden. Dort gibt es eine Tür zur Geisterwelt, die von einer fiesen Katze bewacht wird. Um den Weg dorthin zu schaffen, braucht Vincent einen Freund, und so hängt Beule, die Eule, eine Anzeige an einem Baum aus und schon bald stehen die ersten Kandidaten vor der Dachluke. 


    Meine Meinung:

    Mich stören gleich mehrere Sachen an dem Buch. Laut Loewe ist das Buch speziell angepasst an die neuen Lesegewohnheiten von Kindern in einer Welt moderner Medien. Zitat von der Verlagsseite (https://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/vincent_flattert_ins_abenteuer-9348/, 30. Juni 2020):


    „Für die sogenannten Digital Natives ist es selbstverständlich, mit verschiedenen, schnellen, visuellen Medien gleichzeitig zu hantieren. Deshalb ist die Zeit reif für ein revolutionäres Kinderbuchprogramm: Bei Loewe Wow! treffen spannende Geschichten mit einer einzigartigen Erzählweise auf eine neuartige und radikal andere Text-Bild-Gestaltung. Loewe-Wow! ist das einzigartige Buchprogramm für Digital Natives – frech, bissig und radikal anders.“


    Ich mag vielleicht zu alt sein, aber den Wust an verschiedenen Schriftarten und den kreuz und quer verteilten Text, bei dem man manchmal nicht weiß, wo man zuerst lesen soll, finde ich einfach nur nervig. Was diese „neuartige und radikal andere Text-Bild-Gestaltung“ – die es ähnlich ohnehin schon in vielen Comicromanen à la Gregs Tagebuch bei Büchern für ältere Kinder gibt – mit modernen Medien zu tun haben, weiß ich nicht, aber vielleicht benutze ich die falschen Medien.


    Die Geschichte selbst finde ich auch nicht überzeugend, denn Vincent hockt das ganze Buch lang passiv und ohne Eigeninitiative auf dem Dachboden herum. Die Idee für die Freundesanzeige hat die Eule, und das Abenteuer beschränkt sich auf Vincents Versuche zur Tür zur Geisterwelt zu gelangen, ohne von der Katze erwischt zu werden. Weder sucht er selbst aktiv nach einem Freund noch ist er derjenige, der am Schluss durch Mut und Einsatz die Geschichte zuende bringt.


    Auch die Schein-Sein-Thematik bei den Freunden bringt nichts Neues, da sie ebenfalls schon aus anderen Büchern für die angestrebte Altersklasse (6 bis 10 Jahre) bekannt und daher vorhersehbar ist.


    Fazit:

    Warum das Buch mit dem Lesekompass 2020 in der Altersgruppe 6 bis 10 Jahre prämiert ist, kann ich mir nicht erklären. Ich würde das Buch als Vorlesebuch für Kindergartenkinder bzw. zum Selberlesen bis maximal 8 Jahre nehmen, allerdings nicht wegen der Geschichte, sondern wegen der Illustrationen, die eigentlich Besseres verdient hätten.


    Wer schon ordentlich lesen kann und/oder diese Altergrenze überschritten hat, der sollte eher zum Gruseloriginal von „Scary Harry“ greifen.

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    Cover des Buches Gut für dich! (ISBN: 9783404617043)

    Bewertung zu "Gut für dich!" von Dieter Nuhr

    Gut für dich!
    BirgitConstantvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Der flapsige Stil untergräbt an zahlreichen Stellen die exzellenten Beobachtungen und Analysen. Weniger Witz wäre vielleicht besser gewesen.
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    Cover des Buches Das Spielmannslied (ISBN: 9783734785962)

    Bewertung zu "Das Spielmannslied" von Susanne Pavlovic

    Das Spielmannslied
    BirgitConstantvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Hatte mir mehr versprochen. Augenzwinkernd geschrieben, aber inhaltlich meines Erachtens zu sehr Liebesroman als Fantasy.
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    Cover des Buches Aquamarin (ISBN: 9783401600222)

    Bewertung zu "Aquamarin" von Andreas Eschbach

    Aquamarin
    BirgitConstantvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Idee, aber zäh erzählt und vor Klischees strotzend. Der „Walfisch“ (O-Ton Saha) in einer vom Meer bestimmten Welt ist unverzeihlich.
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    Cover des Buches Die Tribute von Panem 3 (ISBN: 9783789121296)

    Bewertung zu "Die Tribute von Panem 3" von Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 3
    BirgitConstantvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Langweiliger dritter Aufguss mit mehr Gewalt und mehr Effekten, in denen nicht nur der Funke der Lesebegeisterung gnadenlos untergeht.
    Hungerspiele zum dritten Mal? Nein danke!

    Nachdem ich vom ersten Teil der Tribute-von-Panem-Trilogie begeistert war und den zweiten mit Abstrichen auch noch gut fand, muss ich sagen, dass ich vom dritten Teil absolut enttäuscht war – eine Tatsache, die ich allerdings aufgrund der Entwicklungen im zweiten Buch bereits erwartet/befürchtet hatte.


    In diesem dritten Teil kommt es zum apokalyptischen Showdown zwischen Spielesiegerin und zwangsgekürtem Idol der Rebellion Katniss Everdeen und dem in der Person von President Snow personifizierten Capitol. Aus der Arena am Ende des zweiten Bandes durch die Rebellen gerettet, die sich im angeblich ausgelöschten Distrikt 13 verschanzen, wird Katniss nun von diesen benutzt, um die Distrikte unter einer Rebellenfahne zu einen und das Capitol zu stürzen. Ihr zur Seite stehen einige weitere Tribute, die bei den Jubiläumsspielen gerettet wurden, ihr alter Freund Gale, zahlreiche weitere alte und neue Helfer, die sich (fast) alle für sie und das, wofür sie steht, aufopfern, sowie in zwielichtiger Weise der Junge mit dem Brot, Peeta.


    Zwar fährt die Autorin dazu sämtliche überlebenden Vorzeigetribute der Jubiläumsspiele, militärischen Ausbildungsdrill und haufenweise Schreckensszenen, Bedrohungen und Monster à la Hollywood Action Blockbuster auf, aber all das kann die dünne Handlung nicht über fast vierhundert Seiten retten. 


    So spannend und flüssig der erste Teil zu lesen ist, so zäh und mühsam zieht sich die Geschichte im dritten Teil. Schon der zweite Teil schwächelt zunehmend an der Einfallslosigkeit des Plots, der nur eine Neuauflage der ursprünglichen Spiele ist und weder neue Einblicke in die Protagonisten noch das Capitol bringt, geschweige denn, dass sich die Charaktere fortentwickeln. Anstatt im dritten Band mit einer frischen Idee neuen Schwung in die Geschichte zu bringen, wird auch hier der Spielhintergrund noch einmal aufgewärmt. Vielleicht hätte man es als Leser nicht bemerkt, doch die Autorin lässt ihre Figuren explizit betonen, dass die 76. Spiele begonnen haben und dass das Spiel weitergeht.


    Auch die Protagonisten und die Nebendarsteller sind nicht (mehr) fesselnd genug, um das Entgleiten eines mitreißenden dystopischen Jugendromans in den Einheitsbrei effekthaschender und gewaltdurchzogener Endzeitfilme zu verhindern. Katniss’ zwangsweise Skepsis Peeta gegenüber, die sie im ersten Band zwischen Fürsorge und Abscheu hin und her riss, wird im dritten Band noch von einer zusätzlichen Abneigung und Irritation über die Rebellen und ihre Motive verstärkt. Das Ergebnis ist ein ständiges gedankliches Hin- und Herschwanken zwischen ihren eigenen Zielen, Wünschen und Überzeugungen und den Zielen, Wünschen und Vorgehensweisen der Rebellen und des Capitols, dass dem Leser dabei schwindlig wird. Weniger wäre hier mehr gewesen, um dem Leser Orientierung und Identifikationsmöglichkeiten zu geben. Es gibt keine Hauptfigur, der man als Leser trauen, auf die man sich verlassen und mit der man mitfiebern kann. Eine Nebenfigur ist meiner Meinung dafür nicht ausreichend, aber die Protagonisten sind schon zu Anfang des dritten Teils zu abgenutzt und nicht nur körperlich geschädigt, als dass ich ihnen auch nur irgendwelche Sympathien schenken könnte. Nicht einmal ihr Leid kann mich rühren, da es bereits im zweiten Teil zur brutalen Normalität geworden ist. Frieden, Ruhe und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft sind in dieser Welt fehl am Platz – das ahnen wir in Teil 1, aber spätestens ab Band 2 wird es zur Gewissheit. 


    In der Mitte des Buchs habe ich ca. 150 Seiten überschlagen, ohne etwas Wesentliches verpasst zu haben. Charaktere tauchen auf und sterben wie schon in früheren Teilen. Die Reihen um Katniss, die letztendlich mit einem Himmelfahrtskommando auf ihrer eigenen Rachemission gegen President Snow ins Capitol eindringt, lichten sich mehr und mehr, aber wen kümmert es? Peeta war seit Beginn der Trilogie nicht viel mehr als eine Puppe und konnte als wohl schwächster männlicher Protagonist, der mir je begegnet ist, nur im Zusammenspiel mit Katniss bestehen. Katniss selbst ist gefangen in ihren eigenen gedanklichen Wirren und verkommt im Laufe des Bandes zu einem psychischen, emotionalen und körperlichen Wrack, dem ich als Leserin nur widerwillig bis auf die letzten Seiten gefolgt bin.


    Das Ende in Bezug auf den Krieg zwischen Rebellen und Capitol kommt meines Erachtens nicht wirklich überraschend, da es mehrfach während der Geschichte angedeutet wird und Katniss eine derart impulsiv reagierend und unzuverlässige Hauptfigur ist, dass alles möglich war.


    Die Auflösung der zentralen Dreierbeziehung scheint mir ein wenig überhastet, aber logisch nach allem, was bis dahin geschehen ist. Nach all dem Drama und der Gewalt im restlichen Roman passt dieses Ende meiner Ansicht nach jedoch nicht zu der allgemeinen Stimmung und der Welt, die in diesem und den Vorgängerbänden entworfen und aufgebaut wurden.


    Wer an der detaillierten und tiefgreifenden Beschreibung der körperlichen und psychischen Zerstörung von Menschen und ihrer Heimat Interesse hat und einen Hollywood-Film in Buchformat wünscht, ist mit dem dritten Band der Tribute-von-Panem-Reihe sicher gut bedient. Allen anderen würde ich raten, nach dem zweiten Teil die Reihe beiseite zu legen.


    Zwei Anmerkung zur Übersetzung:


    1. Die deutschen Titel der Bände finde ich schlecht  und unpassend gewählt.

    2. Nachdem ich die beiden ersten Bände auf Englisch gelesen habe, habe ich mir für den dritten Teil die deutsche Version besorgt. Mal abgesehen davon, dass „Spotttölpel“ geschrieben schrecklich aussieht, frage ich mich, wie man Mockingjay so falsch übersetzen konnte. Hier wurde nicht nur der eigentliche Sinn des Namens, nämlich als Epithet für Katniss und das Symbol der Rebellion, völlig verfehlt, sondern auch ornithologisch danebengegriffen. Bei dem Mockingjay handelt es sich ganz offensichtlich um einen Waldvogel, der Warnrufe ausstößt. Ein Tölpel, der im Englischen „gannet“ heißt, ist aber weder ein Waldvogel – er lebt im und am Meer –, noch warnt er andere Bewohner vor nahender Gefahr. Richtigerweise handelt es sich hier um einen (Eichel-)Häher. Spätestens an dieser Stelle weiß ich wieder, warum ich ausländische Bücher lieber im Original lese.

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    Cover des Buches Catching Fire (ISBN: 9781407132099)

    Bewertung zu "Catching Fire" von Suzanne Collins

    Catching Fire
    BirgitConstantvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs langatmiger als der Vorgänger. Nimmt zum Schluss Fahrt auf. Insgesamt spannend genug, dass ich mich auf den dritten Band freue.
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    Cover des Buches The Hunger Games (ISBN: 9781407132082)

    Bewertung zu "The Hunger Games" von Suzanne Collins

    The Hunger Games
    BirgitConstantvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut der Hammer! Endlich mal ein Bestseller, bei dem ich verstehe, warum er einer geworden ist.
    Absolut super!

    „Die Tribute von Panem“ stand schon lange auf meiner Liste zu lesender Bücher, und nachdem ich die Plotanalyse auf der Website einer Autorin gelesen hatte, habe ich mir umgehend das Buch im englischen Original besorgt.


    Wahrscheinlich ist der Inhalt vielen Lesern bekannt, darum nur ganz kurz, worum es geht: Alljährlich finden in dem Land Panem, dem ehemaligen Nordamerika, Spiele statt, die an die Gladiatorenkämpfe des alten Roms erinnern. Die Spiele werden organisiert vom Capitol, der Regierung des Landes, die aus jedem der untergebenen 12 Distrikte zwei Tribute fordert: einen Jungen und ein Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren. Diese Tribute kämpfen dann in einer Arena, bis es nur noch einen Überlebenden gibt.


    Protagonistin ist die geschickte Jägerin Katniss, die an die Stelle ihrer geliebten jüngeren Schwester, tritt als diese als Tribut ausgelost wird. Ihr folgen wir in die Arena und in den tödlichen Kampf um den Sieg.


    Das Buch ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Ich-Perspektive und die Gegenwartsform sind optimal, um den Leser all die Zwänge, Ängste und Gefühle der Protagonistin nachvollziehen zu lassen. Es ist, als stünde man selbst in der Arena.


    Von der Auslosung bis zum Tag, als Katniss tatsächlich in der Arena steht, werde in minutiösen Details all die Perversitäten des Systems beschrieben, das das Leben der Distriktbewohner im wahrsten Sinne des Wortes beherrscht. Die Tribute werden mit Speisen verwöhnt, verschönert und geschmückt wie Statussymbole, mit denen man sich und seine Macht beweisen kann.


    Auch der Kampf in der Arena ist hervorragend beschrieben, alle Tiefen und Höhen erlebt man live mit Katniss, man fiebert mit ihr, wenn sie in Gefahr ist, man ist erleichtert, wenn alles noch mal gut gegangen ist.


    Der Schluss ist ein wenig unbefriedigend, da er die Geschichte nicht wirklich zuende bringt, sondern schon am Bahnhof aufhört, wo Katniss einst den Zug zu den Spielen bestieg, anstatt ihre Rückkehr zu ihrer Familie zu beschreiben. Wahrscheinlich war der Autorin schon beim Schreiben klar, dass sie noch einen weiteren Band schreiben würde.


    Insgesamt finde ich das Buch sehr gelungen. Die Figuren überzeugen alle, selbst die Randfiguren, die nur mit wenigen Akzenten beschrieben sind. Die Geschichte ist spannend, das Handeln der Figuren plausibel, manchmal tritt der Deux ex machina ein bisschen zu offensichtlich hervor, nämlich bei den Sponsorgeschenken, auch wenn das aus der Geschichte heraus begründet ist.


    Ein tolles Buch nicht nur für jugendliche Leser. Aufgrund der teilweise doch brutalen Szenen würde ich das Buch allerdings keinem empfindlichen Leser bzw. Lesern unter 13 Jahren empfehlen.

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    Cover des Buches Altes Land (ISBN: 9783813506471)

    Bewertung zu "Altes Land" von Dörte Hansen

    Altes Land
    BirgitConstantvor 7 Monaten
    Sprachlich wunderschön, inhaltlich nicht so überzeugend

    An das Buch kam ich durch die Empfehlung einer Freundin, eine Vielleserin und Deutschlehrerin, die vor allem den Schreibstil lobte.


    Das Buch startet mit der fünfjährigen Vera, dem „Polackenkind“, das 1945 mit der aus reichem Elternhaus stammenden Mutter aus Ostpreußen in ein Bauernhaus im Alten Land flüchtet. Um das kalte, große Bauernhaus entwickelt sich eine Geschichte, die Vera, ihre Mutter, Schwester und Nichte über sechzig Jahre begleitet.


    So zumindest mein Eindruck des Inhalts, auch wenn es nach dem Klappentext eigentlich zwei klare Erzählstränge gibt: einerseits den der fünfjährigen Vera und andererseits den ihrer Nichte Anna, die eines Tages wie Vera vor sechzig Jahren, als Flüchtling vor dem Bauernhaus erscheint.


    Ich habe weder diese klaren Erzählstränge gefunden, noch habe ich bis zum Ende ein wirklich klares Bild der Figuren vor mir gehabt. Gerade die weiblichen Figuren verschwimmen alle irgendwie miteinander, und ich musste jedesmal überlegen, von wem die Autorin eigentlich gerade spricht. Die männlichen Figuren sind etwas klarer differenziert, kommen aber über Stereotypen nicht hinaus.


    Dementsprechend vermisst habe ich auch eine Entwicklung der Figuren. Es vergehen zwar sechzig Jahre, aber mir erscheint am Anfang alles wie am Ende, nur dass die Namen gewechselt haben. 


    Was mich überhaupt durch das Buch gerettet hat – das ich ohne das Lob des Schreibstils ohnehin nicht angefasst hätte –, ist tatsächlich die Sprache. Die Autorin vermag es, wunderbar bildhaft landschaftliche und architektonische Eindrücke zu vermitteln. Es sind diese Bilder, die Metaphern und Vergleiche, die das Lesen des Buches zu einem Erlebnis machen. Schade, dass der Inhalt nicht mithalten kann.

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    Cover des Buches On Writing (ISBN: B005ONMJ7K)

    Bewertung zu "On Writing" von Stephen King

    On Writing
    BirgitConstantvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr flüssig zu lesen. Solide, grundlegende Schreibtipps. Hätte mir mehr davon anstelle der autobiographischen Anekdoten gewünscht.
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    Cover des Buches Tochter des Nordens (ISBN: 9783404165827)

    Bewertung zu "Tochter des Nordens" von Julia Kröhn

    Tochter des Nordens
    BirgitConstantvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Für meinen Geschmack zu orakelig und stellenweise unrealistisch. „Meisterin der Runen“ war überzeugender.
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