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BookAddicted

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Fluch der Aphrodite (ISBN: 9783966982368)

    Bewertung zu "Fluch der Aphrodite" von Marah Woolf

    Fluch der Aphrodite
    BookAddictedvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Grandioses, packendes und emotionales Spin-off
    Fluch der Aphrodite

    Als der trojanische Krieg endet, endet für Apoll auch das Leben, wie er es bisher kannte. Aphrodite verflucht ihn, sodass sich keiner mehr in ihn verliebt, wenn er die Person nicht mindestens genauso liebt.

    Wie konnte es dazu kommen? Und kann Apoll es schaffen, den Fluch nach mehreren Jahrtausenden zu brechen?


    Alles startet in Troja, sodass man einen Einblick in den Krieg und das Gebahren der Götter damals bekommt. Dadurch hat man die Chance, zu verstehen, warum sie handeln, wie sie handeln. Vor allem aber sorgt es dafür, dass man sich von dem Bild, das man von Apoll und den anderen in "Götterfunke" hat, verabschiedet. Es fällt schwer, die beiden Versionen von Apoll zusammenzubringen. Zumal der Apoll der Gegenwart auch nicht ganz zu dem von vor zwei Jahren zu passen scheint, wodurch es etwas schwerer fällt, sich gänzlich in die Geschichte fallenzulassen.



    Einige der größten Probleme wären leicht zu klären, wenn die Figuren einfach mal den Mund aufbekommen und miteinander reden würden. Leider passiert das nur selten, was einen als Leser in den Wahnsinn treibt. Dadurch bleibt es ber spannend, weil man sich bis zuletzt fragt, ob es so ausgeht, wie man es hofft.



    Gerade der Teil rund um Troja gefällt mir besonders gut, weil es der Autorin gelingt, einem die Welt bildlich vor Augen zu führen. Man taucht ab in diese Welt voller Götter und Intrigen und verliert sich zwischen den Zeilen. Und obwohl man weiß, wie es mit Troja endet, hofft man doch auf ein Wunder, denn man gewinnt einige der Menschen in Troja lieb, weil Apoll sie mag. Gerade um diese Figuren tut es einem besonders leid und man beginnt, Athene zu hassen, obwohl man sie in "Götterfunke" geliebt hat.



    Der Teil, der in der Gegenwart spielt, ist nicht ganz so gut gelungen. Anfangs fällt es etwas schwer, mit den Figuren zurecht zu kommen, da nur Cayden und Jess sich so verhalten, wie man es gewohnt ist.



    Insgesamt kommt im zweiten Teil die göttliche Welt ein wenig zu kurz, was zwar erzähltechnisch sinnvoll ist, es insgesamt aber nicht mehr ganz so faszinierend macht.

    Aphrodite ist mit Abstand die überraschendste Figur, da man sie bisher nur als oberflächlich und arrogant erlebt hat. In diesem Roman blüht se geradewegs auf und man kann durchaus verstehen, warum sich der ein oder andere Mann in sie verliebt hat.

    Das größte Manko ist aber allemal, dass die anderen Götter nur wenig vorkommen und meist eher passiv an der Geschichte teilhaben. Es ist schön fragwürdig, warum Zeus nicht früher eingreift, gerade weil man ihn als liebenden und fürsorglichen Vater kennengelernt hat. Gleichzeitig sorgt es aber für eine steigende Spannung, da Apoll und Aphrodite nicht unbesiegbar erscheinen und man mit ihnen mitfiebert und miträtselt.

    Es ist schade, dass man sich schon wieder von den griechischen Göttern verabschieden muss und es diesmal wohl endgültig ist. Viel zu schnell fliegt man durch die Seiten, möchte wissen, wie es weitergeht, aber nicht, das es endet.


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    Cover des Buches Rock my Heart (ISBN: 9783734102684)

    Bewertung zu "Rock my Heart" von Jamie Shaw

    Rock my Heart
    BookAddictedvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich liebe diese Geschichte und ihre Figuren und wie sie mich den Alltag haben vergessen lassen
    Rock my Heart

    Bei einem Konzert erwischt Rowan ihren Freund dabei, wie er ihr fremdgeht. Völlig aufgelöst flieht sie nach draußen und begegnet dort prompt Adam Everest, dem Leadsänger der Band, deren Konzert sie besuchen wollte.

    Er tröstet sie und beinahe gehen sie weiter, als es Rowan lieb ist. Noch während des Konzerts verschwindet sie und beschließt, dass es eine einmalige Sache war.

    Bis sie Adam in ihrem Französischkurs wiedersieht. Und auch wenn er sich nicht zu erinnern scheint, lassen die Erinnerungen Rowan nicht in Ruhe.

    Aber sie will nicht so ein Mädchen sein. Oder doch?



    Zu Beginn dauert es ein wenig, bis man in die Geschichte hineinfindet. Es gelingt der Autorin, Rowan dem Leser nahe zu bringen, sodass man sie Set schnell ins Herz schließt.

    Gerade in diesem Genre ist das Ende nicht allzu überraschend, was aber nicht weiter schlimm ist. Denn gerade der mittlere Teil macht dieses Buch so wunderbar unterhaltsam. Die Figurenkonstellation ist sehr gelungen und man möchte am liebsten zu den Jungs in den Tourbus steigen. 

    Nicht alle Entscheidungen sind nachvollziehbar und hin und wieder zweifelt man, ob es wirklich so realistisch ist, das man so reagiert. Trotzdem wirkt es nie allzu gekünstelt, wodurch man noch besser in die Welt eintauchen kann.

    Adam und Rowan haben eine ganz interessante Chemie und es macht Spaß, die Szenen zu lesen, in denen sie nur zu zweit sind. Ganz langsam verliebt man sich in Adam und in den Gedanken, das sie ein Paar werden. Wobei Rowan stets eine Freundschaft fordert. Zu tief sitzen die Verletzungen durch ihren Ex Brady. Die Geschichte rund um Brady wird nicht überdramatisiert und man nimmt es Rowan ab, wie sie reagiert. Auch wenn es hier nicht wirklich zu Überraschungen kommt.

    Der Autorin gelingt es, den Leser abzuholen und in ihre Welt zu entführen und was gibt es besseres, als den stressigen Alltag zwischen Buchseiten zu vergessen. Je weiter man in der Geschichte von Rowan und Adam kommt, desto süchtiger macht dieses Buch und man fliegt nur so durch die Kapitel.

    Einzig die letzten Kapitel hätte ich nicht gebraucht. Sie passten stilistisch nicht ganz zum Rest der Geschichte und wirken eher so, als hätte man sie eingefügt, um dem Genre treu zu bleiben. Gleichzeitig geben sie dem Roman ein passendes Ende, auch wenn sie nicht die besten Stellen im Buch sind.

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    Cover des Buches Die Känguru-Offenbarung (ISBN: 9783869091358)

    Bewertung zu "Die Känguru-Offenbarung" von Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Offenbarung
    BookAddictedvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Lustig, aber leider der schlechteste Teil der Trilogie
    Wieder einmal dieses Känguru

    Das Känguru und Marc-Uwe wollen hinter die Verschwörung der Pinguine kommen und den Plan vereiteln.

    Wird es dem chaotischen Duo gelingen?


    Im dritten Teil der Känguru-Reihe versucht der Autor, eine Geschichte einzubauen, statt nur einzelne, komische Situationen zu erzählen. Dadurch wirken die einzelnen Kapitel etwas zusammenhängender. Nur scheint es der Autor im Laufe des Buches zu vergessen, da immer Mal wieder abrupte Cuts gemacht werden, die den Erzählfluss stören.

    Auch ist die Story, die schon in Band 2 befinden wurde, an sich so banal, das sie einen nicht wirklich begeistern kann. Dadurch kommt aber weniger Situationskomik vor, wodurch es insgesamt weniger lustig als die Vorgänger ist.

    Die letzten Kapitel sind quasi überflüssigen Anhang, die zwar teilweise ganz lustig sind, aber in ihrer Fülle überflüssig.

    Auch ist das Ende zwar unvorhersehbar, aber auch einfach zu viel des Guten. Viele Gags der vorigen Bücher werden erneut gebracht und sollen wohl nostalgisch wirken. Gleichzeitig verliert man immer mehr die gesellschaftskritischen Aspekte aus den Augen, um eben diese Geschichte zu erzählen, die an sich weder schlüssig noch interessant erzählt wird.

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    Cover des Buches Promised (ISBN: 9783737350976)

    Bewertung zu "Promised" von Kiera Cass

    Promised
    BookAddictedvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Alles, was ich jetzt gebraucht habe. Ich habe ein neues OTP!!!!
    Kiera Cass hat wieder einmal gezaubert.

    Hollis scheint endlich am Ziel ihrer Träume angekommen zu sein. König Jameson zeigt Interesse an ihr und ihre Chancen stehen gut, die nächste Königin von Coroa zu werden.

    Eines Tages kommt ein Fremder ins Schloss und ein Blick in seine Augen genügt, damit Hollis alles hinterfragt. Ständig muss sie an ihn denken. Aber kann sie für einen Fremden alles hinter sich lassen, was sie immer schon wollte? Oder gehört ihr Herz nicht doch dem jungen König?


    Zu Beginn wird man quasi direkt ins Geschehen eingeführt, wodurch man die Figuren schnell einschätzen kann. Gerade Hollis und Jameson schließt man schnell ins Herz, da sie beide so offene und herzliche Menschen sind und man fiebert ihrer Hochzeit quasi entgegen.

    Daher ist die "Unterbrechung" durch den Fremden dann nicht ganz so toll, zumal man von Anfang an merkt, das mit ihm etwas nicht stimmt.

    Es gibt immer wieder so Momente, wo man Hollis einfach nur schütteln will, damit sie wieder zur Vernunft kommt.

    Jameson ist ein Recht junger König, der als Herrscher optimal zu sein scheint. Noch toller ist er aber als potentieller Ehemann für Hollis. Entgegen der Etikette holt er sich ihre Meinung ein und überhäuft sie mit Aufmerksamkeit und Geschenken. Das bei einem König nicht alles perfekt ist, ist denkbar, schließlich bringt den Rolle der Königin auch Verpflichtungen mit sich, nur scheint Hollis das häufiger Mal zu vergessen. Als sie diesbezüglich dann empfindlich reagiert, ist es ein wenig übertrieben und man merkt, wie naiv sie noch ist. Was vermutlich kein Wunder ist, bei dem goldenen Käfig, in dem sie aufgewachsen ist.

    Die Geschichte rund um den Fremden namens Silas ist ein wenig undurchschaubar, da man erst gegen Ende die relevanten Informationen bekommt. Gleichzeitig geht hier alles zu schnell und es wirkt teilweise ein wenig zu perfekt, was den Leser sofort misstrauisch macht und man vermutet eine negative Wendung.

    Es gibt einige Überraschungen, die einen zum Lachen bringen und das Buch gleizeitig ziemlich spannend machen. Dank des angenehmen Schreibstils fliegt man nur so durch die Seiten und kommt viel zu schnell zum Ende. Es ist optimal, um aus einer Leseflaute hinauszukommen oder den Stress der letzten Wochen zu vergessen und sich daran zu erinnern, was für tolle Erholungs-/Fluchtorte Bücher sind. Dieser Roman ist alles, was ich mir erhofft und erwartet hatte und noch so viel mehr. Er ist berührend, bringt einen zum Lachen und fesselt einen, bis man die letzte Seite erreicht hat. Der Autorin gelingt es blendend, den Leser in ihre Welt zu führen und mit diesem Roman zu inspirieren.

    Persönlich wünschte ich, dass Hollis einige Entscheidungen anders trifft, aber ich kann es gar nicht mehr erwarten, mir Teil 2 zu besorgen und mich wieder in Coroa zu verlieren. Die Hoffnung auf mein Wunschende habe ich zumindest noch nicht aufgegeben, aber es dauert leider noch viel zu lang, bis es mit der Geschichte weitergeht.

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    Cover des Buches Die Wahrheit (ISBN: 9783404179824)

    Bewertung zu "Die Wahrheit" von Sam Bourne

    Die Wahrheit
    BookAddictedvor 2 Monaten
    Die Wahrheit

    Maggie Costello hat Washington D.C. den Rücken gekehrt, bis sich eine ehemalige Freundin und Gouverneurin bei ihr meldet, denn neue Unruhen versetzen das Land in Aufregung.
    Ein bekannter Historiker kämpft vor Gericht darum, ob es die Sklaverei wirklich gegeben hat. Und dann beginnt jemand, historische Dokumente und Museen abzubrennen.
    Kann Maggie das Rätsel lösen und die Terroristen aufhalten, ehe sie die Geschichte der Menschheit ausgelöscht haben?



    Zu Beginn bekommt man bereits einen Eindruck der geladenen Stimmung, die es zwischen Sklavereileugnern und ihren Gegnern gibt. Etwas, das man schon aus den Medien kennt - zumindest die Situation an sich, nicht inhaltlich. Es ist spannend, die Diskussion und die Argumente der Sklavereileugner zu lesen und sich damit auseinander zu setzen. Denn auch wenn einige Schlussfolgerungen ziemlich abwegig sind, lohnt es sich, über das ein oder andere mal nachzudenken. Es ist erschreckend, wie sehr einige Schilderungen auf die Realität zu zutreffen scheinen.
    Maggie Costello ist als Protagonistin optimal, da man sie schnell ins Herz schließt und sie einem eigentlich nie auf die Nerven geht. Manchmal wirkt sie fast schon unmenschlich, wie sie gegen die Bedürfnisse ihres eigenen Körpers arbeitet und im Unterbewusstsein alles aufschlüsselt. Gleichzeitig schaut man genau deswegen zu ihr auf und bewundert sie. Es macht Spaß, sie zu begleiten. Aber auch die Kapitel, die nicht Maggie begleiten, sind spannend und aufschlussreich, und locken den Leser hier und da auf die falsche Fährte.
    Bis zuletzt grübelt man darüber nach, warum all das geschieht und wer dahinter steckt. Immer wieder muss man seine Vermutungen redigieren, wodurch die Spannung nur noch mehr steigt. Die Auflösung ist dann leider nicht ganz so spektakulär, wie man es erwartet, gerade weil die Puzzleteile die Vermutung nahe legen, dass etwas großes dahinter steckt. Zwar ist man umso überraschter, aber eben auch ein wenig enttäuscht.
    Anders als beim Vorgänger weiß man zu Beginn lange nicht, worum es eigentlich geht, wodurch es umso fesselnder und überraschender ist. Außerdem rätselt man mit Maggie über die Hintergründe und wartet nicht bloß darauf, dass es passiert und Maggie die Hintermänner entlarvt. Man spielt quasi Detektiv, was diesen Thriller deutlich besser macht.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm und durch die oft recht kurzen Kapitel, kann man das Buch gut in einem Rutsch lesen. Dadurch verliert man auch nicht den Überblick und es wird nicht langatmig, was bei einem Thriller ein deutlicher Pluspunkt ist.
    Erschreckend ist vor allem, dass die Ereignisse rein theoretisch möglich wären. Dadurch ist es aber auch umso spannender und man kann sich viele Szenen in der Realität vorstellen. Man muss nur manchmal aufpassen, dass man die Erkenntnisse des Romans nicht eins zu eins auf die Realität überträgt und nicht Gerüchte streut. Dem Autor gelingt es so extrem gut, dem Leser eine fiktive Realität näherzubringen, dass man kaum mehr unterscheiden kann.

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    Cover des Buches Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß (ISBN: 9783844917482)

    Bewertung zu "Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß" von Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß
    BookAddictedvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Halb so lang hätte es 4,5-5 Sterne verdient.
    Wie Schnee so weiß

    Winter ist die lunarische Prinzessin. Um ihre Beliebtheit beim Volk und ihre Schönheit beneidet sie ihre Stiefmutter Königin Levana.

    Hinzu kommt, dass Cinder Levana ihren potenziellen Ehemann entführt hat. Erbittert versucht Levana, ihre Pläne umzusetzen und ihren Thron zu behalten, während sich ihre Feinde mehren und zur finalen Schlacht bereit machen.

    Kann Cinder ihre Tante, die sie schon als Kind töten wollte, vom Thron stürzen und ihr Geburtsrecht einfordern?


    Es dauert eine Weile, bis man in die Geschichte hineinfindet und bis man mit den Figuren wieder warm wird.

    Wie schon in Teil 2 und 3 gibt es einige Erzählperspektiven, wodurch man schnell den Überblick verliert. Gleichzeitig bekommt man aber die Chance, die Geschichte zu lieben, auch wenn man einen der Protagonisten nicht mag.

    Der Verlauf der Story ist interessant und spannend gestaltet und und kann den Leser gut unterhalten.  Leider sind die Stellen dazwischen zäh wie Kaugummi und ziehen sich schier endlos in die Länge. Man ahnt schon früh, was als nächstes passieren wird und muss dann ewig warten, bis es so weit ist, da teils überflüssige Szenen ziemlich genau beschrieben werden. Das nimmt dem Roman die Spannung und macht es Recht langweilig.

    Im vierten Band gewinnt man so langsam die Protagonisten von Band 2 und 3 lieb, da sie diesmal nicht so nervig sind wie in ihren Bänden. Dadurch fiebert man noch mehr mit, auch wenn man recht bald eine Ahnung hat, wie es ausgehen wird.

    Gerade das letzte Kapitel ist nicht nachvollziehbar und wirkt zu konstruiert, wodurch die gesamte Reihe einen bitteren Nachgeschmack bekommt. Man merkt, dass die Autorin ein bestimmtes Ende haben wollte und es deswegen so endet und nicht, weil es zur Geschichte passt oder es eine glaubwürdige Wendung wäre.

    Die Liebesgeschichten sind überwiegend flach und es ist zu offensichtlich, dass jedes Buch sein Paar hat, das ein Happy End bekommen soll. Dadurch hat dir Geschichte nicht allzu viel Spielraum und auch die Figuren können sich nicht adäquat entwickeln, da sie in ihren Mustern feststecken. Zumal die Paarungen teilweise auch nicht echt wirken, was schade ist, weil es so die Dynamik aus der Figurenkonstellation nimmt.

    Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und kann Spannung und Emotionen gut transportieren, was einem die Geschichte direkt näherbringt. 

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    Cover des Buches Alabasterball: Der Fluch der letzten Küsse (ISBN: 9783401808338)

    Bewertung zu "Alabasterball: Der Fluch der letzten Küsse" von Beatrix Gurian

    Alabasterball: Der Fluch der letzten Küsse
    BookAddictedvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Man wird schlichtweg verzaubert
    Alabasterball

    Amy bekommt eine Einladung zum Alabasterball und dem damit verbundenen Wettkampf. Den neuen Siegern winkt die Erfüllung eines Wunsches.

    Amy glaubt nicht so wirklich dran, doch nachdem ihre Schwester ihre Einladung geklaut hat und nach ihrer Teilnahme am Alabasterball verschwunden ist, setzt die alles daran, einen der Teilnehmer des nächsten Jahres ausfindig zu machen, um ebenfalls am Alabasterball teilnehmen zu können. Sie muss herausfinden, was ihrer Schwester zugestoßen ist.


    Allein das Cover ist denn Kauf wert und verzaubert den Leser noch vor dem ersten Wort.

    Amy ist eine sehr angenehme Protagonistin, mit der man sich für identifizieren kann. Es ist auch Recht hilfreich, das man zu Beginn erlebt, was geschehen ist, bevor Sunny verschwand. Dadurch bekommt man ein Gefühl für die Schwestern und findet leichter in die Geschichte hinein.

    Die Geschehnisse auf Kallystoga sind überraschend und spannend und man fliegt quasi durch die Seiten. Der gesamte Wettkampf findet innerhalb von drei Tagen statt. Nur das Regelwerk ist ein wenig undurchschaubar, da sie Punkte scheinbar willkürlich vergeben werden.

    Die spätere Auflösung ist nicht ganz befriedigend, da man etwas anderes erwartet hätte. Es ist nicht schlecht gemacht und auch nicht vorhersehbar, nur rechnet man mit etwas ganz anderem und ist dann ein wenig enttäuscht, das es doch ganz anders kommt.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und sorgt dafür, das man die Geschichte nur so verschlingt und tief in die Welt von Kallystoga eintaucht. Es ist traumhaft, wie es der Autorin gelingt, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Man kann sich Kallystoga praktisch vorstellen und erlebt die Geschichte zusammen mit Amy, statt nur darüber zu lesen.

    Das Ende bleibt recht lange ein Rätsel, auch weil erst sehr spät alles aufgedeckt wird. Das ein oder andere ahnt man schon, aber es ist ein sehr schönes und passendes Ende. Auch wenn man nicht will, das die Geschichte endet.

    Doch auf Kallystoga ist alles anders, als es scheint


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    Cover des Buches Warrior Cats - Das gebrochene Gesetz - Verlorene Sterne (ISBN: 9783407755599)

    Bewertung zu "Warrior Cats - Das gebrochene Gesetz - Verlorene Sterne" von Erin Hunter

    Warrior Cats - Das gebrochene Gesetz - Verlorene Sterne
    BookAddictedvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Grandioser Staffelauftakt
    Verlorene Sterne

    In einer langen und ungewöhnlich kalten Blattleere kämpfen die Clans ums Überleben. Auch wenn Friede zwischen ihnen herrscht, kommen sie nicht zur Ruhe, denn die Ahnen schweigen und einzig der junge SchattenClan-Heilerschüler Schattenpfote kann noch mit ihnen in Kontakt treten. Nur wie soll es mit den Clans weitergehen, wenn ihre Ahnen sie verlassen? Oder können sie die Verbindung wiederherstellen?


    Es ist spannend, die Clans neu kennenzulernen, da man drei neue Protagonisten hat und nicht mehr alle Katzen kennt. Das ist zuerst einmal ziemlich befremdlich, gibt einen aber die Chance, noch Mal aufs Neue in die Welt der Kriegerkatzen einzutauchen, was sehr schön ist.



    Die drei Protagonisten sind ziemlich verschieden, wodurch jeder seine Lieblingskatze findet und mitfiebert. Stachelpfotes Kapitel sind am schönsten zu lesen, was zum einen an ihrem Charakter und zum anderen an ihrer Zugehörigkeit zum DonnerClan liegt. Sie ist eine ältere Schülerin und kann es gar nicht erwarten, endlich Kriegerin zu werden - ein Charakterzug, der einem Dank der Katzen der vorigen Staffeln sehr vertraut vorkommt.

    Dass Schattenpfote erinnert der Protagonisten ist, ist schon durch den Klappentext offensichtlich. Es macht aber auch Sinn, da man seine Visionen mit ihm durchlebt.

    Der Dritte im Bunde ist Wurzelpfote, der vor allem am Ende eine wichtige Entdeckung macht, nach der man unbedingt weiterlesen will. Denn nichts ist so, wie es scheint und die Clans scheinen in größerer Gefahr zu schweben, als sie denken.

    Dank des fantastischen Schreibstils fliegt man nur so durch die Seiten und es ist viel zu schnell zu Ende. Wenigstens muss man"nur" bis zum Sommer warten, um zu erfahren, ob die eigenen Vermutungen sich bewahrheiten werden.

    Ein kleines Manko sind einige erwähnte Ereignisse, an die man sich nicht erinnern und die erst später aufgegriffen und genauer erzählt werden. Dadurch steigt man immer wieder aus der Geschichte aus und grübelt, ob man etwas wichtiges vergessen hat. Das stört den Lesefluss und man verliert den Kontakt zu den letzten, einem vertrauten Katzen, was sehr schade ist. Zumal eine geliebte Katze zwischen den Staffeln verstorben ist und man nicht Mal die Chance hat, anständig um sie zu trauern. Aber Tod und Trauer scheinen die Autorinnen diesmal nicht allzu ernst zu nehmen, was früher ganz anders war. Vielleicht verfolgen sie damit aber noch ganz andere Pläne und ich bin gespannt, es herauszufinden.

    Man sollte zumindest davon absehen, es online nachzuschlagen, da man sich schnell spoilert und das gerade bei dieser Reihe ziemlich ärgerlich ist.

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    Cover des Buches Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen. (ISBN: 9783764170899)

    Bewertung zu "Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen." von Ava Reed

    Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.
    BookAddictedvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Herzzereißender und emotional berührender Roman
    Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.

    Von jetzt auf gleich ändert sich Lenis Leben für immer. Schleichend übernehmen Angst und Panikattacken der Kontrolle über ihr Leben und schon bald kommt sie mit der Welt nicht mehr zurecht. Nur wie soll sie damit umgehen, wenn ihr alles zu viel wird?


    Zu Beginn lernt man Leni so kennen, wie sie war, wodurch der Wandel umso stärker auffällt. Der Autorin gelingt es, Lenis Gefühle so zu beschreiben, dass man mit ihr fühlen kann und sie versteht, auch wenn man sich ihr Leiden kaum vorstellen kann.

    Besonders herausragend sind die Tagebucheinträge, die einige Seiten dieses Romans füllen. So liebevoll und ansprechend gestaltet, treffen die genau ins Herz und verleihen der Geschichte eine ganz neue Tiefe. Spätestens dank ihnen ist man Leni nahe und durchlebt ihre Geschichte mit ihren Augen. Es ist nicht labert so, als lese man bloß über sie. Man erkennt es mir ihre und dadurch kann man das Buch kaum aus dem Händen legen.

    Die Geschichte rund um Matti, der am erinnert unheilbaren Krankheit leidet, ist einfach nur herzerwärmend, auch wenn sich dadurch der Fokus der Geschichte verschiebt.

    Aber gerade dadurch wird es für den Leser nur noch erlebbarer, da man einiges aus eigener Erfahrung kennt. Außerdem ist es auch sehr eindrucksvoll, Lenis Krankheit in der realen Welt zu erleben, was aber auch ziemlich erschreckend ist.

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    Cover des Buches Der Präsident (ISBN: 9783404176588)

    Bewertung zu "Der Präsident" von Sam Bourne

    Der Präsident
    BookAddictedvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein packender, aber auch langatmiger Thriller, der am Ende einige Fragen offen lässt.
    Der Präsident

    Ein Attentat ist auf den amerikanischen Präsidenten geplant. Einen Präsidenten, der sich unmöglich benimmt, nur an sich selbst denkt und beinahe den Dritten Weltkrieg auslöst, weil man ihn über die Medien beleidigt hat. Maggie Costello muss sich entscheiden: wird sie einen Narzissten retten, um des Amtes Willen oder lässt sie den Präsidenten ermorden, um das Land und die ganze Welt vor ihm zu retten?


    Es ist überraschend, wie nah die Beschreibungen des fiktiven Präsidenten dem derzeit amtierenden Präsidenten sind. Überraschend und erschreckend und man kann nur hoffen, das viele Beamte wie Maggie noch in Washington sind, um ihn zu zähmen.

    Es dauert lange, bis es zum eigentlichen Komplott kommt und dann schön ewig, bis Maggie dahinter kommt. Das lässt die Geschichte zwar realistischer erscheinen, mindert aber die Spannung.

    Zumal die Geschichte nach und nach immer unrealistischer wird und es stets konstruierter erscheint.

    Immer wieder werden Szenen eingeschoben, die erst am Ende Sinn ergeben. Da man sich aber so sehr auf das Attentat konzentriert, ignoriert man diese. Zumal es im Nachhinein ziemlich unglaubwürdig ist.

    Der Figuren sind teilweise so schrecklich und man kann sich nur wünschen, dass es keinen so schlimmen Menschen gibt. Natürlich ist es ein karikatiristisches Stilmittel, einzelne Charakterzüge überspitzt zu präsentieren, aber der Autor übertreibt es ein wenig. Immerhin behält er es bis zum Ende bei, sodass es in sich schlüssig ist.

    Dreiviertel des Romans führen zum Attentat hin, wodurch das Danach nur sehr wenig Zeit bekommt. Dadurch bleiben am Ende viele Fragen offen, zumal mehrfach angedeutet wird, dass manche Menschen mit allem durchkommen. Daher wäre es wichtig, wenn man wüsste, wie es genau weitergeht.

    Einige Entscheidungen der Figuren sind vorhersehbar, was die Spannung mildert, wohingegen andere nur wenig Sinn ergeben, wenn man etwas länger darüber nachdenkt. Das nimmt dem Ganzen ein wenig seiner Glaubwürdigkeit.

    Der Schreibstil ist so bildlich, dass man die Szenen vor Augen hat und sich alles ganz genau vorstellen kann. Dadurch taucht man noch tiefer ins Geschehen ein, weswegen man umso dringender wissen will, wie es weitergeht.

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