Callso

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Lieblingskind9783442490844

    Bewertung zu "Lieblingskind" von C.J. Tudor

    Lieblingskind
    Callsovor 3 Tagen
    Kein Lieblingswerk, aber grundsolide!

    Ich habe das Gefühl, dass dieses Genre der Thriller boomt ohne Ende und eine hohe Menge an Büchern mit dem gewissen Thrill den Markt überschwemmen.

    "Lieblingskind" ist so ein Werk, das aus einem großen Haufen von den beklemmenden und unheimlichen Thrillern stammt.

    Die ersten 250 Seiten haben mir hervorragend gefallen. Joe Thorne kehrt als Lehrer an den Ort seiner Jugend zurück, doch in dem Dorf geschehen komische Dinge. In seiner lakonischen, lässigen und eigenwilligen Art trampelt Joe lange Zeit durch das Buch, so dass das Lesen viel Freude bereitet. Dann wird es zunehmend verworrener, bis hin zur finalen Aufklärung, auf die auch bei Beendigung noch gewartet habe.

    Zwischendurch sehr feine Unterhaltung, tolle Dialoge, starker Charaktere. Zudem hat die englische Autorin einen sehr männlichen und markanten Schreibstil. 

    So weit so gut, ehe das Buch immer mehr nachließ.

    Der Schluss hat mir hingegen weniger gefallen. Er war  für mich etwas unverständlich und rätselhaft geschrieben.

    Insgesamt ein ordentlicher Thriller. Kein herausragender oder prägendes Werk, aber solide Krimiunterhaltung.



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    Cover des Buches Seitensprung9783257300505

    Bewertung zu "Seitensprung" von Jason Starr

    Seitensprung
    Callsovor 9 Tagen
    Das kann Jason Starr (eigentlich) noch besser...

    Der neue Starr! Ich habe alle Bücher von dem tollen Jason Starr gelesen, insofern war die Vorfreude groß, als sich ein neues Werk des US-Autors ankündigte.

    "Seitensprung" so der schlichte, deutsche Titel bietet die so bekannte, beliebte und gewohnte Kost des Krimiautors. Das Schema bei fast all seinen Romanen ist denkbar einfach und gleich. Ein Mann aus der Mittelschicht gerät in heftige Turbulenzen und wir als Leser begleiten ihn, wenn ihm quasi der Boden unter der Füssen entgleitet.

    Im aktuellen Werk geht es um den Immobilienmakler Jack Harper, der unglücklich verheiratet ist und durch eine tote Person heftig in Schwimmen, Schlingen und Lügen gerät.

    Wie bei all seinen Romanen lässt sich die Story wunderbar leicht lesen. Auffallend für mich, die vielen und schnellen Stimmungswechsel bei der Hauptperson. So habe ich ein wenig gefremdelt, die letzten 10 Prozent Glaubhaftigkeit und Leidenschaft fehlten mir als Leser.

    Für mich ein ordentliches Buch, für einen Jason Starr indes nur ein Mitläufer in seiner starken Chronologie seines Schaffens






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    Cover des Buches Landeier9783499291098

    Bewertung zu "Landeier" von Tom Liehr

    Landeier
    Callsovor 18 Tagen
    Gurken, Gefühle und das große Ganze!

    Von Tom Liehr habe ich bisher all seine Bücher, insofern war es nur eine Frage der Zeit, wann ich in das Landleben von "Landeier" eintauchen würde. Gesagt, getan, gelesen und für gut befunden.

    Kein Werk, das einen vor herausragenden Anspruch oder vor Spannung kaum mehr loslässt, vielmehr solide Kost, wohl schmeckend und gut temperiert.

    Es ist der Zwist zwischen Großstadt und Landleben, beide Lebensformen haben Eigenheiten, Schönheiten sowie Vor-und Nachteile. In dem Buch hat man das Gefühl, Sebastian Kunze wird langsam erwachsen, wächst nach drei Jahren in seine Vaterrolle rein und kommt langsam zur Ruhe.

    Entschleunigung, Reue zeigen, Empathie entwickeln und zarte Freundschaften pflegen, eigentlich sind das die Kernaussagen des Romans  - toll.

    Ein Buch, das anfangs versucht auszubrechen, wohldosiert mit unseren Gefühlen spielt und allen voran wunderbar unterhält. Zwischen Tiefgang und Leichtigkeit pendeln die Seiten daher. 

    Ein Story um Gurken, Gefühle und das große Ganze. Schön und insgesamt mehr oder minder aufregend!




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    Cover des Buches Meine Schwester, die Serienmörderin9783351050740

    Bewertung zu "Meine Schwester, die Serienmörderin" von Oyinkan Braithwaite

    Meine Schwester, die Serienmörderin
    Callsovor 24 Tagen
    Ein Werk mit zahlreichen Schwächen!

    Ein (recht dünnes) Buch über eine Geschichte aus Afrika. Es geht um Mord, um den Zusammenhalt in der Familie und Affären, die zumeist tödlich enden.

    Mir hat leider die Mixtour des Romans nicht so zugesagt. Über weite Strecken hat mir die Spannung gefehlt. Und auch das Mitzittern mit den Protagonisten war bei mir nicht sonderlich ausgeprägt. Die auf dem Buchtitel versprochene Ironie habe ich viel zu selten gefunden.

    Lange Zeit plätschert der Roman so dahin, sicherlich kurzweilig zu lesen, aber die wenig anspruchsvolle Geschichte findet sich - für mich - auch in der sehr schlichten Schreibweise der Autorin wieder.

    Leider muss ich auch beim Schluss noch mäkeln, da mich das Ende nicht wirklich zufriedengestellt hat.

    Für mich hat das Debüt der Autorin zu viele Schwächen, so dass ich den ARD-Lesetipp  (hatte ich im Morgenmagazin gesehen und auch Buch und Buchtitel hatten mich angesprochen) so leider nicht weitertragen kann




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    Cover des Buches Federball9783550200540

    Bewertung zu "Federball" von John le Carré

    Federball
    Callsovor einem Monat
    Verwirrungen im Geheimdienst - schwach umgesetzt!

    Riesige Enttäuschung, leider überhaupt nicht mein Buch.

    Natürlich John le Care ist ein verdienter Altmeister, leider habe ich mir mit diesem Buch keinen Gefallen getan.

    Verwirrend, seltsam formuliert, komische Schachtelsätze und einer Story, der ich nicht folgen konnte oder möchte. Die Sprache und Umsetzung beim Geheimdienst waren für mich schwer zu entziffern, ich habe den Code einfach nicht geknackt.

    Ich habe immer darauf gewartet, dass Spannung aufkommt, leider vergebens. Gut, in den letzten zehn Seiten wird es ein klein wenig dramatischer, aber viel zu wenig für einen prallen Roman.

    Buchtitel, Buchcover und die private Ausrichtung mit Badminton/Federball fand ich ganz verlockend, leider war die Geschichte und die handelnden Personen für mich überhaupt nicht griffig.

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    Cover des Buches So fern wie nah9783596812417

    Bewertung zu "So fern wie nah" von John Boyne

    So fern wie nah
    Callsovor einem Monat
    Ergreifend bis kitschig, aber gut!

    Berührend, emotional, kitschig, bewegend, interessant und lesenswert. Gleich mehrere Kurzbeschreibungen treffen auf das Werk "So fern wie nah" von John Boyne zu.

    Eine spannenden Geschichte aus den Jahren 1914 bis 1918 aus der Sicht des 5 beziehungsweise 9-jährigen Alfie aus England. Sein Vater George meldet sich freiwillig in den Krieg und ist somit über Jahre für die Familie um Mutter Margie fern.

    Alfie entpuppt sich trotz seiner jungen Jahre als intelligent und forsch und ihm gelingen sowohl eine kleinere Schuhputzerkarriere als auch die Tatsache, dass er seinen Vater im Krankenhaus aufspürt.

    Nicht immer ganz realistisch, dafür mit einem schönen Happy End. In vielen Belangen erinnert das Werk an den Erfolgsroman "Der Junge im gestreiften Pyjama", den Autor Boyne ebenfalls fabriziert hat.

    Ein unterhaltsames Buch, wieder mal ein Plädoyer für den Frieden - und wie erwähnt: emotional, kitschig und berührend!



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    Cover des Buches The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?9783734108327

    Bewertung zu "The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?" von A. J. Finn

    The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?
    Callsovor 2 Monaten
    Ein guter Thriller in Hitchcock-Manier

    Natürlich sucht der Autor die Nahe zu Alfred Hitchcock. Warum denn nicht! Schließlich ist der alte Alfred der Meister der Spannung, Überraschung und der gelegentlich Schock- und Aha-Elemente.

    Insofern ist "The woman in the window" wie eine Zeitreise, zugleich hat der aktuelle Roman durch die moderne Einbindung von Internet, von Foren und moderner Medizin einen modernen und aktuellen Anstrich.

    Die Story überzeugt, die Charaktere sind fein ausgetüftelt, man rätselt und fiebert lange Zeit mit, ehe sich hinten raus - für mich - einige Überraschungen entpuppt haben.

    Die Story: Anna Fox ist aufgrund einer psychischen Störung an ihr riesiges Haus gefesselt. In ihren vielen Beobachtungen der Nachbarn beobachtet die von ihrer Familie verlassene Frau eine blutige Messerattacke einer Nachbarin. Die Nachbarfamilie sucht daraufhin immer häufiger das Haus von Anna auf, ehe es zu Streit kommt.

    Toller Kauf, klare Leseempfehlung, da ein steter Spannungsbogen das Buch umgibt!

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    Cover des Buches Das Leuchten am Rand der Welt9783499290541

    Bewertung zu "Das Leuchten am Rand der Welt" von Eowyn Ivey

    Das Leuchten am Rand der Welt
    Callsovor 2 Monaten
    Ab nach Alaska - Ein Werk aus einer anderen Zeit und einer anderen Welt!

    Viel Gefühl, ganz viel Natur und das Zusammenspiel zwischen Mensch, Tier und den Naturgewalten. So vielfältig wie Alaska, so vielfältig ist auch dieser Roman. 

    Ein Buch über die Liebe, über Schicksale, über Verzicht und über das Verfassen von Tagebüchern, die sowohl als zeitliches Dokument, als auch als Abenteuerstory und als Liebesgeschichte dienen. 

    Das Buch spielt im Jahr 1885 und beeindruckt damit durch die intensive Zeitreise. Karge, einfache Verhältnisse, alleine die umfangreichen Beschreibungen des Fotografierens sind interessant, lesenswert und für uns Handynutzer beachtlich. 

    General Allen Forrester macht sich auf eine bahnbrechende Alaska-Expedition, der Verlauf dramatisch wird. Unterdessen verliert seine schwangere Frau Sophie im heimischen Kanada während ihrer Schwangerschaft ihr Kind. Doch sie gewinnt quasi zwei Lieben dazu, die ihres Mannes und die Hingabe zur Fotografie.

    Ein leises Buch, ein intensives Buch mit viel Gefühl, mit den starken Beschreibungen der Strapazen, dem Schildern von Hunger und Verzicht. Und eben eine große Liebesgeschichte. Ganz manchmal war mir das Werk zu langatmig, deswegen die 4-Sterne-Bewertung,




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    Cover des Buches Das größere Wunder9783423143899

    Bewertung zu "Das größere Wunder" von Thomas Glavinic

    Das größere Wunder
    Callsovor 2 Monaten
    Ein interessantes und sehr vilefältiges Buch!

    Vielfältiger kann ein Buch kaum sein!

    Geht es um die mühsame Besteigung des Mount Everest? Ist eine profane Liebesgeschichte? Oder geht es um die Entwicklung einer bizarren und sonderbaren Persönlichkeit? Oder doch ein emotionaler Familienroman? Die Antwort lautet: Von allem etwas!

    Jonas ist ein sehr, sehr sonderbarerer Mensch. Er wächst auf in einfachsten Verhältnissen mit seinem geistig behinderten Bruder. Doch plötzlich wird er adoptiert und schwelgt im Luxus. 

    Das, was er freilich daraus macht ist reisen, reisen, Sprachen lernen. Da wird es manchmal nicht immer ganz realistisch und nachvollziehbar, aber egal!

    Größtenteils geht es dann aber doch um das kollektive Bergsteigen. Wir erleben wie mühevoll, kräftezehrend und gefährlich die Unternehmung Mount Everest ist.

    Die Vielfältigkeit des Buches ist stark. Der Charakterkopf Jonas ist indes schwer zu packen und zu begreifen. Die Bergeroberung ist packend, spannend und intensiv.

    Kein wirklich rundes Buch, aber ein sehr, sehr interessantes Buch.





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    Cover des Buches Die Wächter9783453272217

    Bewertung zu "Die Wächter" von John Grisham

    Die Wächter
    Callsovor 3 Monaten
    Grisham in Normalform

    Ich hatte ganz unterschiedliche Kritiken zum neuen Roman von John Grisham gelesen. Atemberaubend und spannender Thriller waren häufig die Einschätzungen der Fans und Leser.

    Teilweise teile ich die Meinungen, ein wenig wurde ich aber auch enttäuscht. Auch bei diesem Werk verlässt sich Grisham auf sein großes juristisches Können und seine Stärke, feine Geschichten zu konstruieren und zu erzählen.

    Aber statt riesiger Spannung war das an manchen Stellen etwas ermüdend, ein klein wenig anstrengend und sehr umfassend.

    "Die Wächter" ist mein 32. Roman von John Grisham - in der Einordung landet das Buch weder weit vorne noch weit hinten, sondern irgendwo im Mittelfeld. Ein gutes Buch, aber leider kein sehr gutes Buch, eben weil man die Erzählstruktur des Autors kennt, weil echte Überraschungen ausbleiben und der Autor auf das bekannte gute Ende hinsteuert.

    Auffällig, das Grisham immer mit sehr vielen Namen und Schauplätzen arbeitete, mitunter fordert einen das als Leser höchst aufmerksam zu bleiben. Auffällig auch, dass Cullen Post die Hauptfigur nicht eben der größte Sympath ist. Klar, fokussiert, clever, wandlungsfähig, aber eben auch nicht beziehungsfähig, manchmal unterkühlt und sehr zielstrebig.

    Grisham in Normalform, ein spannender, aber eben selten hochspannender Thriller, der sich immer mehr zum (gewohnten) Justizdrama entwickelt!


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    Über mich

    • männlich
    • 01.01.2010

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    Humor, Erotische Literatur, Krimis und Thriller, Comics, Romane

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