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CarmenPastl

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Stunden des Aufbruchs (ISBN: 9783734108235)

    Bewertung zu "Stunden des Aufbruchs" von Nina Konstantin

    Stunden des Aufbruchs
    CarmenPastlvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Eine nette Unterhaltung für gemütliche Abendstunden, jedoch kein Highlight bei dem man gespannt auf den nächsten Teil wartet.
    Für gemütliche Abendstunden auf der Couch...

    Der erste Band dieser Saga wurde von Lovelybooks verlost und ich war eine der glücklichen Gewinner, weshalb vor einigen Wochen dann schließlich das Buch auch schon bei mir eintraf.
    Vielen Dank daher an dieser Stelle an das tolle Team von Lovelybooks für eure Arbeit und die Möglichkeiten die ihr schenkt!


    Einen positiven ersten Eindruck hat das Buch schon zu Beginn auf mich gemacht, denn mir gefällt vor allem das Cover und die Aufmachung. An der Verlosung des Buches bei Lovelybooks habe ich teilgenommen, weil mich das Cover angesprochen hat und weil der Inhalt eine Verbindung zu unserer Geschichte und zum Krieg hat. Dieser Aspekt gefällt mir bei einem Buch meist sehr, sofern er gut mit Worten verpackt wird. Mit Worten und Sätzen wusste die Autorin auf alle Fälle umzugehen. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge und das Buch ließ sich flüssig lesen.
    Obwohl mir der Inhalt an sich gefiel, die Geschichte und auch die einzelnen Charaktere sehr ansprechend aufbereitet worden sind, würde ich das Buch nicht weiterempfehlen. Das liegt aber vor allem auch an manchen persönlichen Einstellungen.
     Zuallererst lese ich nicht gerne Saga-Bücher, da es mir lieber ist, wenn ein Buch einen Abschluss hat und ich nicht jedes Mal wieder auf die Neuerscheinung warten muss. Ebenso wenig mag ich es, wenn in Büchern zu viele Intrigen, Lügen, hinterhältige Machenschaften oder ähnliches vorkommen, da ich mich selbst nicht damit identifizieren kann und sich in mir alles zusammenzieht wenn - egal ob in Filmen, Büchern oder im echten Leben - Menschen nicht ehrlich sind.

    Es war daher eine nette Unterhaltung, jedoch nichts was ich in Zukunft noch einmal in die Hand nehmen würde und selbst der "offene Abschluss" oder meine Neugierde auf die kommenden Teile wäre so groß, dass ich einen weiteren Teil der Saga lesen würde.  

     

    Fazit 

    Eine nette Unterhaltung für gemütliche Abendstunden, jedoch kein Highlight bei dem man gespannt auf den nächsten Teil wartet.

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    Cover des Buches Gefangen und frei (ISBN: 9783426293140)

    Bewertung zu "Gefangen und frei" von David Sheff

    Gefangen und frei
    CarmenPastlvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Regt zum Nachdenken an - zum Meditieren und gibt viele Anregungen für das eigene Leben! Empfehlung!
    Ein Hoffnungsschimmer für die Welt

    Bevor ich loslege von diesem Buch zu erzählen, möchte ich zuerst meine Worte dem Vorablesen-Team und dem Droemer Knaur Verlag widmen, die es erst ermöglicht haben, dass sich dieses Buch auf den Weg zu mir gemacht hat und auch zu vielen anderen Menschen. Mitunter durch ihre Unterstützung schaffen es solche einzigartigen Bücher gelesen zu werden, daher vielen Dank dafür! ♥

    "Es gibt nur einen Weg, und der geht direkt durch die Schwierigkeiten hindurch."

    Zu Beginn erstmal ein paar Worte zum Cover, dass mir sehr gut gefällt – ich mag den angenehm hellen Blau/Türkis-Ton und auch die Gestaltung finde ich sehr gut gelungen. Ich bin erst am Ende des Buches darauf gekommen, dass die hellen Streifen am Cover vermutlich die Gitterstäbe von Jarvis Zelle sein sollen, aber das kann sowieso jeder interpretieren wie er möchte 🙂

    Den Aufbau finde ich ganz besonders gut gelungen. Nach einer inspirierenden Einleitung wird das Buch aufgeteilt in 4 Teile, wobei die Wahl der Titel sehr gelungen ist. Dabei handelt es sich nämlich um die vier edlen Wahrheiten, welche die Grundlage der buddhistischen Lehre bilden.
    Jeder der vier Teile besteht aus unterschiedlich vielen Kapitel und zuletzt beendet der Autor sein Buch mit einem herzerwärmenden Epilog, sodass ich mit einem wohligen Gefühl aus Freude, Liebe und Hoffnung aus dem Buch herausgegangen bin.

    Die Geschichte von Jay Masters ist in vielen Punkten unfassbar. Wir Menschen sind meist egoistisch und zerbrechen oft an unseren Problemen obwohl uns die Welt zu Füßen liegt, wir alle Möglichkeiten haben, Gras unter den Füßen spüren, Berggipfel besteigen und jeden Tag frische Luft einatmen dürfen. Die Liste ist unendlich. Viele Menschen wissen heute nicht mehr, was es heißt, frei zu sein.

    Was sind die Kernpunkte des Buches?
    Zum einen natürlich geht es viel um den Buddhismus an sich. Wir begleiten Jay über 30 Jahre lang auf seinem Weg und anfangs steht er dem Buddhismus sehr skeptisch gegenüber weshalb er ihn von allen Seiten betrachtet und seine unterschiedlichen Lehrer ihm auch viele mögliche Sichtweisen aufzeigen. Das fand ich sehr aufschlussreich, da auch ich dadurch einige neue Sichtweisen kennengelernt habe.
    Es handelt auch viel um die Kindheit von Jay und wie sie ihn geprägt hat. Für mich eines der wichtigsten Themen des Buches, die mir persönlich neue Wege eröffnet haben mit meiner eigenen Kindheit ins Reine zu kommen bzw. diese aufzuarbeiten.
    Im Laufe der Erzählung prasseln so viele Eindrücke auf einen hernieder – es steigen Erinnerungen der eigenen Kindheit hoch und man beginnt über das Leben und den Umgang mit seinen Mitmenschen nachzudenken. Mehrmals während dem Lesen war es für mich notwendig einfach kurz inne zu halten und über das eben gelesene nachzudenken. Ich hoffe, dieses Buch macht ganz große Kreise, hilft so manchen sich wieder mehr auf sich selbst zu besinnen und trägt dazu bei, dass der Umgang zwischen den Menschen harmonischer wird – basierend auf Mitgefühl und Verständnis.

    Fazit:
    In diesem Buch wird aufgezeigt, dass durch einfache Meditation und Konzentration auf Geist und Körper alles möglich ist – selbst im Todestrakt. Was jedoch nötig ist, um zu einem so außergewöhnlichen Menschen zu werden wie Jay Masters, ist Zeit und diese wollen sich viele Menschen nicht nehmen. Wie viel Zeit nimmst du dir?

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    Cover des Buches Die Ökobilanz auf dem Teller (ISBN: 9783777628769)

    Bewertung zu "Die Ökobilanz auf dem Teller" von Malte Rubach

    Die Ökobilanz auf dem Teller
    CarmenPastlvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Zahlreiche, nützliche Informationen zum Thema Ernährung und Klima - von Zeit zu Zeit hätte sich der Autor jedoch kürzer halten können.
    Interessante neue Einblicke ins Thema

    Aufbau
    Das Sachbuch führt uns mit einem kurzen Vorwort sowie einer interessanten Einleitung recht gut in das Thema ein. Somit werden wir bereits zu Beginn mit den Begriffen „Lebensstandard“, „Ressourcenverbrauch“, „Verzicht“, etc. vertraut gemacht, als auch damit welche Naturereignisse sich seither auf unserer Erde ereignet haben und auch den vermeintlichen „Klimakiller Nr. 1“ lernen wir kennen.
    Anschließend wird das Buch eingeteilt in 3 Teile:
    1) Wie wir lebten: Ein Blick auf Feuer, Wasser, Luft und Erde
    2) Wie wir leben: Viele Zahlen & Fakten über einzelne Lebensmittel
    3) Wie wir leben werden: Alternativen und Möglichkeiten im Alltag

    Inhalt & Schreibstil
    Inhaltlich bekommt das Buch von mir alle Punkte. Der Autor hat ordentlich recherchiert und die Themen gut aufbereitet. Da ich mich sehr für diese Thematik interessiere – sowohl für Ernährung als auch für den Klimawandel – konnte ich dem Inhalt gut folgen. Doch selbst ich hatte hin und wieder große Mühe nicht den Faden zu verlieren. Der Text ist überfüllt mit Zahlen, Fremdwörtern und Fakten sowie ewig langen Sätzen ohne Punkt und Komma die es einem Laien nicht gerade leicht machen! Es wurden jedoch von Zeit zu Zeit auch Grafiken eingefügt, die für die Verständlichkeit und Auflockerung der Zahlen sehr hilfreich sind!

    Es handelt sich natürlich um die Ökobilanz „auf dem Teller“, jedoch werden sehr häufig auch aufschreckende Informationen geteilt bzw. Möglichkeiten beschrieben wie man durch Verzicht in anderen Bereichen (Strom? Wasser? öffentlichen Verkehr?) das Klima schützen kann. Meist jedoch im Vergleich, was man im Verzicht auf eine gewisse Menge an z.B. Wasser hierfür dann Essen könnte

    Meine persönliche Meinung
    In diesem Buch befinden sich zahlreiche wirklich sehr nützliche und wichtige Informationen die mein Wissen im Bereich Ernährung und Klimawandel bereichert haben, jedoch gibt es ebenfalls so dermaßen viele Seiten auf die man verzichten könnte. Gut dass ich jemand bin, der ein Buch grundsätzlich zu Ende lest, denn sonst hätte ich es vermutlich nicht bis zur letzten Seite geschafft (wo einige der wichtigsten Informationen zu finden waren!).

    Der erste Teil war noch sehr lesenswert, leicht zu verfolgen und es gab z.B. diese „amüsante“ Geschichte über die Heuschreckenplage 1958 in China der ein perfektes Beispiel dafür ist, das die Erde ohne die menschliche Bevölkerung eindeutig besser dran wäre!

    Im zweiten Teil des Buches wurde mir schon nach kurzer Zeit ganz schwindelig vor lauter Zahlen, Fakten und der ständigen Wiederholung ein und desselben Satzes zig tausend mal („jenes Lebensmittel produziert soundso viel kg Treibhausgase und verbraucht soundso viel m2 Fläche“). Diese mehr als 100 Seiten hätten leicht auf die Hälfte – wenn nicht sogar auf ein Viertel – reduziert werden können! Einzelne Kerninfos sind z.B.:
    > kauft regionale Produkte, damit könnt ihr z.B. einmal mehr in die Badewanne steigen.
    > kauft frische Produkte und keine verarbeiteten, denn solche erhöhen den Wasserfußabdruck sonst noch mehr.
    > Je weniger blaues Wasser (aus Flüsse, Seen, Gletscher, dem Grundwasser) ein Produkt bei seiner Erzeugung benötigt, desto besser!

    Der dritte Teil war für mich als angehende Ernährungsberaterin eher alarmierend als informierend. Was sich in der Forschung im Bereich Ernährung bereits getan hat bzw. alles tut ist für mich erschreckend und ich finde es grässlich! Neue Produkte wie „In-vitro-Fleisch“ (sauberes Fleisch) was soviel bedeutet wie das Fleisch wird im Labor entwickelt. Man braucht dafür keine Tiere zu töten, da man es ja industriell erzeugt. Da alles was bisher industriell hergestellt wird, dem Körper mehr schadet, als das natürliche Produkt dazu es tun würde, finde ich diese Form des Fortschrittes falsch.

    Es gibt jedoch eine Kernaussage in diesem Buch, die mich schließlich doch noch überzeugen konnte, dass der Autor die richtigen Ansätze verfolgt aber eben einfach kein leichtes Thema für sein Werk gewählt hat.

    "Es kommt darauf an, dass Sie Ihren Weg finden. Klar können Sie Veganer werden und mit Ihrer Ernährung alles an Treibhausgasen, Land- Wasser- und Energieverbrauch einsparen, was möglich ist. Sie können auch Vegetarier werden und zumindest beim Fleischkonsum diesen Erfolg verbuchen. Sie können aber auch einfach weniger Fleisch essen und insgesamt bewusster konsumieren!" (Die Ökobilanz auf dem Teller, S. 214)

    Diesen Ansatz verfolge zumindest ich. Ich bin weder Veganer noch Vegetarier, doch ich schaue ganz genau hin woher die Lebensmittel kommen die ich in meinen Einkaufskorb lege und kaufe somit regional, saisonal genauso wie Fleisch und Fisch von Leuten die ich kenne und weiß wie die Tiere gehalten werden. Den deren Futter ist im weitesten Sinn auch mein Futter, das meinem Körper Energie gibt. Außerdem genieße ich mein essen und verschlinge es nicht. Wenn mehr Menschen nach einem ähnlichen Prinzip einkaufen würden, dann wäre bereits ein großer Schritt getan… Sowohl im Bereich Klima als auch für unsere eigene Gesundheit. 

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    Cover des Buches Das Buch eines Sommers (ISBN: 9783257071504)

    Bewertung zu "Das Buch eines Sommers" von Bas Kast

    Das Buch eines Sommers
    CarmenPastlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine nette Geschichte mit guten Themen, jedoch fehlt der nötige Tiefgang.
    Gute Themen doch es braucht noch mehr..

    Dieses Buch liest sich als großes Ganzes erstmal sehr flüssig und leicht. Die Handlung ist für jeden gut zugänglich und der Autor greift Themen auf über die sich viel mehr Leute einmal Gedanken machen sollten! Er spinnt die Lebensweisheiten die er den Lesern mitgeben möchte geschickt durch kleinere Geschichten in die Handlung ein. Dadurch wird alles sehr gut nachvollziehbar und man kann der Geschichte immer leicht folgen. Doch trotz allem fehlt dem Buch etwas…

    Bei manchen Passagen ist da ein Gefühl, das will einfach nicht weggehen. Vielleicht liegt es auch an seinem Schreibstil der bei mir dieses Gefühl aufkommen lässt, denn der Inhalt, die Handlung und die Themen wären im Grunde genau mein Fall. Die Kapitel haben auch eine angenehme länge, sodass man gerne weiterliest und ich mit dem ersten Drittel bereits am ersten Abend durch war Aber Bas Kast schreibt für mich manchmal zu .. unliterarisch? Er schreibt z.B.: „Irgendwann sagte ich“, „Später“, „Manchmal der Gedanke“ oder verwendet auch manche Aussagen wie „das ist halt so“, Für mich ist ein >Roman< immer auch Kunst – literarisches Schaffen – und nicht etwas das man „schnell mal aus dem Hut zaubert“. Durch solche Passagen gewinne ich jedoch den Eindruck es wäre so. Sie geben mir das Gefühl als wäre jemand in Eile und genießt sein Schaffen nicht. Ich bin da vielleicht speziell. Aber wenn der Autor so schreiben möchte, sollte er lieber bei Sachbüchern bleiben, denn sein Buch „der Ernährungskompass“ war legendär.

    Zu Handlung und Themen gehen diese wie bereits erwähnt in genau die richtige Richtung! Sich auf die Suche zu begeben, wer man denn tatsächlich sein möchte, sich einzugestehen dass man im Leben schon einiges versäumt hat, da man vieles was man sich wünscht einfach verdrängt und stattdessen tut was von einem verlangt wird, ist bestimmt etwas das nicht nur einzelne Personen betrifft. Es werden wirklich viele gute Botschaften durch das Buch aufgezeigt – wenn man sie sehen möchte. Die Geschichte ist aber dennoch eher oberflächlich und würde noch mehr Tiefgang vertragen. Das Buch ist ja doch eher sehr dünn, hier hätte man meiner Meinung noch sehr viel mehr rausholen können. 

    Es taugt als Lesestoff zwar mehr als Genusslektüre für die kommenden Winterabende, die mit ihrem Inhalt zum Nachdenken anregen soll und bei manche womöglich auch noch mehr bewirkt.
    Mich hat sie dann durch ihre Charaktere schließlich auch etwas an meine eigene Kindheit erinnert, da auch mein Vater ein Arbeitstier war bzw. ist und nicht so viel Zeit für uns hatte, wie er im nachhinein gerne gehabt hätte oder hätte haben sollen… ? Einen Onkel wie Valentin hätte ich mir im Alter von Nicolas auch gewünscht – den gab es leider nicht  

    Fazit
    Eine nette Geschichte mit guten Botschaften die sich leicht und flüssig lesen lässt und aus der man sich Zitate sowie kleine Geschichten stibizen kann  

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    Cover des Buches Verbrechen und Strafe (ISBN: 9783596521562)

    Bewertung zu "Verbrechen und Strafe" von Fjodor M. Dostojewski

    Verbrechen und Strafe
    CarmenPastlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich ein Meisterwerk der menschlichen Gedankengänge und etwas was es sich zu lesen lohnt!
    Moralisches Dilemma

    Seit langem nehme ich mir schon vor einen Roman von Dostojewskij zu lesen und nun endlich ist die Zeit dafür gekommen! Die Wahl fiel auf Verbrechen und Strafe, da der Inhalt und die Themen die darin behandelt werden mein Interesse am allermeisten geweckt haben.

    Da dieses Werk bereits im 18. Jhdt. erschienen ist und es bereits zahlreiche Übersetzungen auf dem Markt gibt, nahm ich den Rat meines Buchhändlers an, der mir die Übersetzung von Swetlana Geier empfohlen hatte. Diese Entscheidung habe ich keine Sekunde lang bereut, denn in dieser Neuübersetzung war das umfassende Werk von Dostojewskij mühelos zu lesen. Trotz der gewichtigen Themen die oftmals aufgegriffen und über mehrere Seiten besprochen wurden, bin ich dem Lesen nie überdrüssig geworden und konnte dem Verlauf der Geschichte sowie den Gesprächen und Gedankengängen aller Charaktere immer einwandfrei folgen.

    Die Art und Weise wie wir durch die Handlung geführt werden, lassen keine Langeweile aufkommen. Darunter finden sich hitzige Diskussionen unter Freund und Feind, verzweifelte Selbstgespräche sowie überraschende Wendungen des Geschehens. Die Themen die unterdessen aufgegriffen werden sind nicht jedermanns Sache - wie bereits im Inhalt kurz erwähnt geht es dabei um den Mord einer mürrischen alten Dame, darum ob dieser moralisch gesehen vertretbar ist und anschließend darum wie der Mörder mit den Folgen seines Verbrechens zurechtkommt.

    Mich fasziniert die Vorstellung, dass der Schriftsteller in dem er diesen Roman verfasst nicht nur in die Rolle des Protagonisten "Raskolnikow" schlüpfen muss. Durch das Verfassen dieses Werkes versetzt er sich schließlich auch in alle anderen Charaktere und spricht für sie. Jede Meinung, jede Aussage, all die unterschiedlichen Ansichten und Themen die in diesem Buch vertreten sind - sie stammen alle aus einer "Feder" und wurden in diesem Buch vereint und in eine Geschichte verstrickt.

    Fazit:
    Ein Meisterwerk der menschlichen Gedankengänge und etwas was es sich zu lesen lohnt!

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    Cover des Buches Wundersuche: Von Heilern, Geblendeten und Scharlatanen (ISBN: 9783711720672)

    Bewertung zu "Wundersuche: Von Heilern, Geblendeten und Scharlatanen" von Thomas Bruckner

    Wundersuche: Von Heilern, Geblendeten und Scharlatanen
    CarmenPastlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine interessante Krankengeschichte gekonnt versponnen mit der Darstellung der Arbeit, dem Leben und dem Schaffen von Heilern.
    Interessant um verschiedene Arten von Heiler kennenzulernen..

    Ich habe das Buch gelesen, da mich das Thema „alternative Heilmethoden“ sehr interessiert – aber nachdem ich nun damit durch bin muss ich sagen, dass es nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen hat. Doch bevor ich meine persönliche Meinung zu dem Werk abgebe, möchte ich noch etwas allgemein bleiben und vor allem auch mit allem Positiven beginnen. 

    Das Positive also. Zuallererst das Cover. Da ich sehr oft bei einem Buchkauf bzw. beim ersten Griff nach einem Buch auch auf das Äußere achte und mich davon beeinflussen bzw. leiten lasse ist es nicht verwunderlich, dass mir das Cover bei den Büchern die in meinem Bücherregal stehen durchgehend gefällt. Da gibt es nur wenige Ausnahmen
    Außerdem die Schreibweise des Autors. Thomas Bruckner ist Jounalist. Sein Handwerk hat er gelernt oder einfach im Blut. Jedenfalls merkt man es dem Buch durchaus an, dass hier jemand am Werk ist der es gewohnt ist seine Leser zu unterhalten. Er weiß genau wie er seine Geschichten aufbauen muss, damit ein Weglegen des Buches undenkbar wird!
    Was ich vorhin schon kurz erwähnt habe ist natürlich das Thema selbst. Mein Interesse an „Alternativmedizin“ ist groß und das war auch mein Motiv an der Teilnahme der Verlosung – um bei etwas Glück das Buch zu gewinnen und anschließend darüber lesen zu dürfen Tja das Glück war mir hold und durch die durchaus objektive Darstellung die der Autor von allen seinen Erlebnissen abgegeben hat, erhält man durch das Buch einen interessanten Einblick in die unterschiedliche Welt der Heiler von der ich bisher noch nichts wusste.

    Kommen wir nach diesem schönen Überblick also nun zu meinem ganz persönlichen Erlebnis mit dem Buch. Dies könnte eventuell Einblicke ins Buch geben > als kleiner Warnhinweis.
    Bereits nach den ersten 30 Seiten wurde mir klar: Ich war genau der Typ Mensch für den Thomas Bruckner in seinem Buch kein gutes Wort übrig hatte. Er ist ein Realist durch und durch, was die Schulmedizin sagt – das stimmt und an Dinge zu Glauben die nicht fassbar sind fällt ihm sehr schwer. Ich allerdings bin genau das Gegenteil, daher hatte ich mit seiner Einstellung und seiner Art und Weise mit Situationen umzugehen sehr oft zu kämpfen. 

    Es ist im gesamten Werk ständig ein Hin und Her zwischen „schaffe ich es mich darauf einzulassen und daran zu glauben“ und „der Tumor wird ja doch nicht verschwinden“. Wenn man so wie ich nicht an den Worten der Schulmedizin hängt und nur an eine Heilung durch sich selbst glaubt, wird das Lesen dieser Passagen nach der Zeit etwas anstrengend. Die Geschichten über die einzelnen Heiler und wie er sie sehr unterhaltsam mit seinen persönlichen Erlebnissen verstrickt hat, machen das Buch aber schlussendlich trotz allem sehr lesenswert! 

    Ständig hoffte ich, er würde im Laufe seiner Reise doch noch seine Sichtweise ändern und beginnen etwas ganzheitlicher zu denken. Immerhin durfte er durch seinen Entschluss diese Reise zu unternehmen viele Erfahrungen sammeln die bestimmt auch Einfluss auf seine Lebensweise genommen haben und infolgedessen auch auf seine Einstellung. Am Ende schreibt er „Welchen Weg will ich gehen?“. Ich bin gespannt für welchen Weg er sich schlussendlich entscheiden wird… 

    Fazit
    Eine interessante Krankengeschichte gekonnt versponnen mit der Darstellung der Arbeit, dem Leben und dem Schaffen von Heilern die sich untereinander nicht mehr noch hätten unterscheiden können. Sei es in ihrem Können – sei es in ihrer Methode – sei es in ihrem Aussehen.

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    Cover des Buches Das Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423209694)

    Bewertung zu "Das Café am Rande der Welt" von John Strelecky

    Das Café am Rande der Welt
    CarmenPastlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch für das sich jeder genügend Zeit nehmen sollte um die Anregungen die es enthält auch tatsächlich verstehen zu können.
    Lädt dazu ein mal die Spur zu wechseln

    Ein Buch über den Sinn des Lebens – das hört sich sehr vielversprechend an, doch findet man sowas in der Art heute in den Buchläden nicht bereits zigtausendmal? Weshalb ist jetzt also dieses Buch so besonders? Diese Frage habe ich mir jedenfalls gestellt bevor ich das Buch bestellt habe.
    Eine zufriedenstellende Antwort habe ich damals nicht erhalten – ich habe das Buch damals aufgrund der vielen Empfehlungen gelesen, weil mich die Optik angesprochen hat und ich selbst gerade die Reise zu meinem Selbst begonnen hatte und gehofft habe, John könnte mir vielleicht Anregungen geben.

    Mit meinen Worten möchte ich gerne die Antwort geben, die ich damals nicht gefunden habe:
    Dieses Buch ist so besonders, weil man sich darin selbst erkennt – weil dir so viele Menschen einfallen mit denen du die Geschichten und Wörter der einzelnen Kapitel am liebsten auf der Stelle teilen möchtest – weil dich die Zeilen zum lachen, schmunzeln und weinen bringen – weil du das Buch immer und immer wiederlesen kannst – weil es einfach wahr ist.

    "Wenn man nicht auf das ausgerichtet ist, was man gerne tun möchte, kann man seine Energie mit einer Menge anderer Dinge verschwenden. Wenn sich dann die Gelegenheit bietet, das zu tun was man möchte, hat man möglicherweise nicht mehr die Kraft oder die Zeit dafür."

    Mich persönlich haben die drei Figuren Mike, Casey und Anne an einem Punkt im Leben erwischt wo ich zwar schon häufig über die Fragen „Warum bin ich hier? Erfüllt mich das was ich mache eigentlich?“ nachgedacht habe, aber aus meinen Überlegungen sind nie Taten gefolgt. Dazu hätte ich mich noch viel intensiver mit mir selbst auseinandersetzen müssen und mit allem was ich nun mit meinem restlichen Leben anfangen möchte. Erst nach beenden des Buches ließ ich die Kapitel nochmal Revue passieren, kopierte das alles auf mein Leben und begann schließlich auch mich zu verändern, das Leben mehr zu schätzen – denn wir alle haben nur eines davon.

    Dieses Buch besteht lediglich aus etwas mehr als 100 Seiten und wenn man sich etwas Zeit nimmt liest man Johns Geschichte in 1-2 Tagen. Jeder sollte sich die Zeit und Ruhe nehmen um dieses Buch zu lesen um so die darin vorkommenden Textpassagen voll und ganz in sich aufzunehmen – ihr werdet es nicht bereuen!

    Fazit
     Eine Einladung um sein Leben einmal von einem anderen Blickwinkel zu betrachten mit Anregungen zum Nachdenken und für manche womöglich auch der benötigte Schubs für den ersten Schritt in eine andere Richtung.

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    Cover des Buches So klingt dein Herz (ISBN: 9783596522491)

    Bewertung zu "So klingt dein Herz" von Cecelia Ahern

    So klingt dein Herz
    CarmenPastlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mich hat die Geschichte, das Cover, der Titel vom ersten Moment an angezogen und ich wurde nicht enttäuscht! Danke dafür <3
    Zum Fallen lassen und zum Aufwachen... ♥

    Mich hat dieses Buch aus vielen verschiedenen Gründen angesprochen. Zuallererst einmal weil sich in meinem Bücherregal die Werke von Cecelia Ahern bereits aneinanderreihen und es nun schon einige Jahre aus ist, dass ich das letzte gelesen habe. Es wurde daher endlich wieder Zeit, dass ich ein neues Werk zwischen die Finger bekomme :)
     Warum ich mich schließlich genau für dieses Buch entschieden habe, liegt zum einen an dem wunderschönen Cover welches mich von Anfang an angesprochen hat - die Farbe, der Schriftzug, der Titel und zuallerletzt weil ich ganz viel für Vögel übrig habe.

    Schlussendlich - der allerwichtigste Grund der mich zu diesem Buch geführt hat - war natürlich auch der Inhalt. Die Themen die in diesem Buch behandelt werden sind so vielfältig und sollten viel öfter zur Sprache gebracht werden!

    Da ich selbst schon seit ein paar Jahren versuche dem Leben, den Menschen, meiner Umgebung und allen Geräuschen der Natur mehr Aufmerksamkeit zu schenken, war dieses Buch für mich wieder eine gute Erinnerung dieser Aufgabe viel mehr Zeit zu schenken und mit mehr Ruhe daran zu arbeiten. Laura durch ihr Leben zu begleiten und mitzuerleben wie sie aufwächst und plötzlich aus der stillen Natur in unsere moderne laute Welt gepflanzt wird ist ein prägendes Erlebnis mit vielen traurigen und wahren Erkenntnissen über unseren Alltag, den es zu ändern gilt.

    In den wenigen Tagen an denen mich diese Geschichte begleitet hat, ging es mir persönlich gerade nicht besonders gut. Mich haben daher die Zeilen dieses Buch immer aus der Realität geholt in eine Welt in der ich all das vergessen konnte -  um in ein Leben einzutauchen, dass mir neue Motivation gegeben hat, Energie und Kraft um weiterzumachen. Nicht jedes Buch schafft es mit seiner Geschichte, seinen Worten und Inhalten dich aus einer Realität zu holen, die gerade nicht so ideal oder perfekt ist. Die Zeit vergeht, aber manchmal möchte man einfach mal "Pause" drücken - Danke Cecelia, für diese Möglichkeit <3

    Fazit
    Ein prägendes Buch mit wunderschönen Passagen für all jene die lernen möchten mehr >zuzuhören<, anstatt den Geräuschen des täglichen Lebens zu verfallen. 

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    Cover des Buches Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens (ISBN: 9783257244205)

    Bewertung zu "Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" von J. Ryan Stradal

    Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens
    CarmenPastlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein einzigartiges Buch, dass es so kein zweites Mal gibt - über Familie, das Kochen und wie ein besonderer Mensch seinen Weg findet.
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    Cover des Buches Zartbitter (ISBN: 9783902866561)

    Bewertung zu "Zartbitter" von Petra Herzgsell

    Zartbitter
    CarmenPastlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes Cover das immer wieder zum Lesen einlädt mit humorvoller sowie romantischer Geschichte für einen gemütlichen Leseabend <3
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