CarosLiteraturWelt

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    Cover des Buches Schlussstrich ziehen (ISBN: 9783746062983)

    Bewertung zu "Schlussstrich ziehen" von Caroline Stern

    Schlussstrich ziehen
    CarosLiteraturWeltvor 3 Monaten
    Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783752609110)

    Bewertung zu "Nichts" von Caroline Stern

    Nichts
    CarosLiteraturWeltvor 3 Monaten
    Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783751952682)

    Bewertung zu "Nichts" von Caroline Stern

    Nichts
    CarosLiteraturWeltvor 3 Monaten
    Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783752610857)

    Bewertung zu "Nichts" von Caroline Stern

    Nichts
    CarosLiteraturWeltvor 3 Monaten
    Cover des Buches Big Magic - Creative Living Beyond Fear (ISBN: 9781408866740)

    Bewertung zu "Big Magic - Creative Living Beyond Fear" von Elizabeth Gilbert

    Big Magic - Creative Living Beyond Fear
    CarosLiteraturWeltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zum Immer-wieder-Lesen!
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    Cover des Buches Big Little Lies (ISBN: 9781405916363)

    Bewertung zu "Big Little Lies" von Liane Moriarty

    Big Little Lies
    CarosLiteraturWeltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Brillant, herausragend, tiefschürfend, beste Unterhaltung
    Herausragend, tiefschürfend, brillant, beste Unterhaltung

    Danke, dass es Liane Moriarty gibt! Sie schreibt so eindringlich, erfrischend, krass, umsichtig. Sie hat einen brillanten Plot, geniale Figuren, die interagieren. Jeder sollte dieses Buch lesen.

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    Cover des Buches Goulds Buch der Fische (ISBN: 9783833300912)

    Bewertung zu "Goulds Buch der Fische" von Richard Flanagan

    Goulds Buch der Fische
    CarosLiteraturWeltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Universum des Schreckens, die Unendlichkeit der Liebe oder die tasmanische Gefängnisinsel Sarah Island. Sind Sie reif für die Insel?
    Wir sind Fische, Baby - spannende Lektüre, Pageturner

    Ein Universum des Schreckens, die Unendlichkeit der Liebe oder einfach die tasmanische Gefängnisinsel Sarah Island. Sind Sie reif für die Insel?

     

    Nun, die Insel ist reif für Sie. Seien Sie Gast. Richard Flanagans "Roman in zwölf Fischen" ist ein Buch über alles, was die Welt an Themen zu bieten hat. Das Schöne daran: Man liest es in drei Tagen durch. Und Sie wissen ja, was man über Gäste und Fische sagt. Also nichts wie rein ins Abenteuer, in den Strudel des Schreckens, wo Liebe nicht sicher, aber die einzige Chance ist.

     

    William Buelow Gould hat einen Auftrag

    Eine Strafkolonie am äußersten Ende der Welt vor der tasmanischen Küste im 19. Jahrhundert. Fälscher und Dieb William Buelow Gould wartet in einer Zelle auf seine Hinrichtung. Er klaubt alles zusammen, was er als Tinte verwenden kann - Blut, Spucke, gemahlene Seeigelstachel – und schreibt auf gehortetem Papier seine Erinnerungen auf.

     

    Er erzählt von der Gründung und dem Niedergang der Strafkolonie Sarah Island, von Folter, Massenmord und Vergewaltigung, von Demütigung und Exekution, Zivilisation, Wahn, Sinnlichkeit, Kunst und dem ganzen Etcetera. Das, obwohl sein Auftrag lautete, alle Fischarten Tasmaniens zu malen. Doch seine Fische verwandeln sich zu Geschichte.

     

    Fisch wird Mensch, Mensch wird Fisch und alles von vorn

    Viele Jahre später wird sein Buch gefunden von Sit Hammet, dem fiktiven Autor und Herausgeber des Romans. Er verliert sich darin, seine Gedanken werden beherrscht, es offenbaren sich immer neue Geschichten daraus. Meint er, alle Magie erfasst zu haben, fällt ihm ein weiteres ungelesenes Blatt zu. Bis Hammet das Buch eines Tages auf einen Kneipentresen legt, sich dieses in eine Pfütze verwandelt und weggewischt wird. "Das Buch der Fische" mit seinen Myriaden Wundern und seiner fürchterlichen Erzählung, die sich unaufhörlich entfaltete und fortschrieb, war weg. Ich hatte etwas Grundlegendes verloren und mir dafür eine sonderbare Infektion zugezogen: die schreckliche Ansteckung unerwiderter Liebe."

     

    Verzweifelt versucht er sich an einer Rekonstruktion und erkennt beim Schreiben, "dass wir mehr sind, als wird sind, dass wir eine Seele haben". Hammet entdeckt den Fisch in sich. Am Ende glotzt ihn aus einem Aquarium ein Fisch an, saugt sich durch die Augen in seine Seele. Er wird Fisch, der Fisch wird Mensch. Dieser hieß William Buelow Gould. Eine unendliche Geschichte, ein Spiel, in dem sich Autor und Erzähler, Fakten und Fiktion verwischen.

     

    Ausgezeichnet mit Commonwealth-Literaturpreis

    "Goulds Buch der Fische" ist der dritte Roman des australischen Schriftstellers Richard Flanagan und erhielt den wichtigen Commonwealth-Literaturpreis. Das Buch wurde in verschiedenen Farben und mit aufwändiger Gestaltung gedruckt und birgt ein erschütterndes Erlebnis durch und durch. Es ist ein blutiges, barbarisches, pervertiertes Epos aus der Welt des erwachenden und unsicheren Industriezeitalters. Es ist eine Geschichte moralischer Verwilderung und wissenschaftlicher Lüge. Und eine über Menschen, die noch in der größten Erniedrigung von Schönheit zu träumen wagen.

     

     

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    Cover des Buches Grenzfall (ISBN: 9783939080480)

    Bewertung zu "Grenzfall" von Thomas Henseler

    Grenzfall
    CarosLiteraturWeltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Grenzfall" – ein Beispiel für Jugendopposition in der DDR. Spannend!
    Deutsche Geschichte zum Anfassen. Das reinste Lehrbuch. Lesenswert!

    Die Graphic Novel erzählt die wahre Geschichte des Peter Grimm und spielt hauptsächlich im Prenzlauer Berg in den 1980ern – alles exakt recherchiert.

     Ein Schüler rebelliert gegen die herrschende Politik der DDR. Es ist Peter Grimm. Man schreibt das Jahr 1982 in Ost-Berlin. Etwa alle gefühlte zehn Meter steht ein Auto mit grauen Gestalten – Stasi. Überwachung. Berichterstattung zu banalsten Begebenheiten. Doch Grimm lässt sich nicht einschüchtern auf seinem Weg zur Meinungsfreiheit.

    So viele Gleichgesinnte!

    Bei einer Beerdigung lernt er die Familie Havemann kennen. Es sind Oppositionelle mit erstaunlich vielen Freunden. Gleichgesinnte. Grimm schließt sich ihnen an. Prompt wird er vom Abitur ausgeschlossen und von der Schule geworfen. Die Stasi versucht ihn außerdem anzuwerben. Als Vorbereitung auf die unumgänglichen Rekrutierungsgespräche stößt Peter Grimm auf die "Vernehmungsprotokolle" des DDR-Dissidenten Jürgen Fuchs. Ein Freund von Grimm: "Musste unbedingt lesen. Das reinste Lehrbuch." Es funktioniert.

    "Über wichtige Dinge sprach man nicht in den eigenen vier Wänden"

    Die oppositionellen Freunde, darunter viele Künstler mit Berufsverbot, treffen sich zunächst in privaten Wohnungen, wo sie ein Publikum finden. Doch: "Über wichtige Dinge sprach man nicht in den eigenen vier Wänden." Die regelmäßigen Treffen finden von nun an in geschütztem Areal statt – in der Berliner Zionskirche, nahe Prenzlauer Berg.

    Eine Kirche, eine Druckmaschine, ein illegaler Bestseller und ein Super-Coup

    Dort in der Zionskirche gibt es nicht nur verbotene Bücher und Zeitschriften zum Lesen und sogar Ausleihen, die Bundestagsabgeordnete der Grünen aus dem Westen in den Osten geschmuggelt hatten (im so genannten "Giftschrank" lagert "hochbrisante" Literatur wie George Orwell). Sondern es gibt eine Druckmaschine. Hier entsteht unter Grimm und seinen Mitstreitern die illegale Zeitung "Grenzfall". Darin wird offen und umfangreich über gesellschaftliche Probleme berichtet. Schnell entwickelt sich das Blatt zu einem landesweiten Bestseller in der DDR-Gegenbewegung. Die Stasi versucht jedoch mit allen Mitteln zu intervenieren und plant einen Super-Coup zur finalen Vernichtung der Rebellen. Ihre Macht reicht so weit, dass selbst im Sanctum Sanctorum des Widerstands ein Spitzel sitzt. Es gibt einen Showdown. Mit weit reichenden Folgen.

    "Grenzfall" – deutsche Geschichte zum Anfassen

    Die Graphic Novel zur jüngsten deutschen Zeitgeschichte erzählt die wahre Geschichte des Peter Grimm und ist ein bedeutungsvolles Beispiel für Jugendopposition in der DDR. "Grenzfall" spielt in den Jahren 1982-1987. Alles wurde exakt recherchiert von Susanne Buddenberg, die für den Text verantwortlich ist und Thomas Henseler, der sich sowohl um den Text und die Schwarz-Weiß-Zeichnungen kümmerte. Ausgestattet ist der DDR-History-Cartoon zudem mit einem interessanten und umfassenden Literaturverzeichnis sowie einem lehrreichen Glossar am Ende. Das dokumentarische Auftragswerk wurde von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert. "Grenzfall" ist Geschichte zum Anfassen, insbesondere für die, die nicht unmittelbar dabei waren.

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    Cover des Buches Menschen am Sonntag (ISBN: 9783980942836)

    Bewertung zu "Menschen am Sonntag" von Manuele Fior

    Menschen am Sonntag
    CarosLiteraturWeltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine stimmungsvolle Liebesgeschichte aus und an Berlin-Friedrichshain. Schnörkellos.
    Eine stimmungsvolle Liebesgeschichte aus und an Berlin-Friedrichshain

    Der junge Italiener Fausto will zurück in seine Heimat. An seinem letzten Abend in Berlin macht er sich auf den Weg ins "Loch", einen Untergrund-Club in der Rigaer Straße. Dort warten seine italienischen Freunde und seine zwei Ex-Freundinnen Alice und Nina, um ihn zunächst mit einem Essen zu verabschieden. "Wir sind das klassische Grüppchen von Italienern im Ausland, das sich zum Spaghetti Kochen trifft.", heißt es auf einer der schönen und schnörkellosen Schwarz-Weiß-Zeichnungen.

     

    Zwischen Aufbruchsstimmung und Abschiedsschmerz


    Hin- und hergerissen zwischen Aufbruchsstimmung und Abschiedsschmerz läuft Fausto die vertrauten Straßen seines Viertels entlang, findet das "Loch" und verbringt schließlich die letzten Stunden mit seinen Kameraden. Nina versucht ihn zum Bleiben in Berlin zu überreden, doch Faustos Entschluss steht fest. Sein Bus geht am nächsten Mittag, ein Sonntag. Und er muss noch packen. "Jetzt will er aufbrechen, damit sein Leben einen neuen Weg einschlagen kann. Einen Weg, der sich nicht mehr mit dem von Alice oder Nina kreuzt. Diese schmerzhafte Schnittstelle mehrerer Geraden, die zufällig aufeinander getroffen waren, hatte seine Jugend beendet – es erschien ihm wie ein grausames Spiel des Schicksals ... Eines Schicksals, das alte Träume wieder zum Leben erweckt, um sie noch einmal zu zerstören!" Doch Nina schafft es, dass Fausto in den frühen Morgenstunden mit zu ihr kommt und sie ein letztes Mal miteinander schlafen.

     

    Mit dem "Rettungsboot" durch Großstadtschluchten


    Hinreißend wird die Route der Nachtlinie 20 vom Friedrichshain zum Prenzlauer Berg visualisiert. Vorbei an den Türmen des Frankfurter Tors bahnt sich das volle "Rettungsboot" für Nachtschwärmer durch die Großstadtschluchten.

     

    Als Fausto Nina wenige Stunden später verlässt, vergisst er seine Fahrkarte nach Italien in ihrer Wohnung. Und obwohl sie wütend über Faustos Abreise ist, schwingt sie sich aufs Fahrrad und bringt ihm das Billett. Zu spät, denn der Bus ist schon weg. Allerdings ohne Fausto. Die beiden nehmen ein Taxi zurück in die Stadt. Das Ende bleibt offen und wird vom Taxifahrer eingeleitet. "Man fährt nicht an einem Sonntag los, mein Junge." Erst recht von Berlin.

     

    Liebevoll gezeichnetes Berlin-Friedrichshain


    "Menschen am Sonntag" ist das gelungene Debüt des 1975 in Cesna, Italien geborenen Manuele Fior. Die Graphic Novel mit Berliner Lokalkolorit ist angefüllt mit stimmungsvollen Szenarien sowie eindringlichen Mono- und Dialogen. Auf 48 Seiten begleitet der Leser zwölf Stunden den Helden Fausto durch das liebevoll festgehaltene Berlin-Friedrichshain. Fior hat Architektur studiert und mittlerweile drei weitere Comicromane veröffentlicht, unter anderem "Fräulein Else" nach dem Roman von Arthur Schnitzler.

     

    Das "Loch" ist zu


    Übrigens: "Das 'Loch' in der Rigaer Straße 83 a wurde 2007 leider zugemauert, nachdem im Haus der Dachstuhl brannte und somit alle Bewohner, die teilweise keinen Mietvertrag hatten, ausziehen mussten", sagt eine junge Anwohnerin auf Anfrage. Tja, das ist Berlin: Ein Club schließt, ein anderer öffnet, Menschen kommen und gehen, verwandeln die Stadt und gestalten sie mit. Das nennt man Leben.

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    Cover des Buches Erhörte Gebete (ISBN: 9783036959276)

    Bewertung zu "Erhörte Gebete" von Truman Capote

    Erhörte Gebete
    CarosLiteraturWeltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großartige Unterhaltung von Truman Capote. Kurzweilig.
    "Ich mag ein schwarzes Schaf sein, doch meine Hufe sind aus Gold"

    Stellen Sie vorm Lesen der 232 Seiten Hochglanzthemen am besten eine Flasche Roederer Cristal kalt. Und dann hinein in den High Society-Dschungel voll genialer Bos- und Frechheit.

    "Ich mag ein schwarzes Schaf sein, doch meine Hufe sind aus Gold", sagt der ungezügelte und wenig fiktive Ich-Erzähler P.B. Jones in Truman Capotes Schlüsselroman. Schon als die ersten Kapitel in der US-Zeitschrift "Esquire" erschienen, gab es in der Jetset-Szene einen Aufschrei. Das neugierige Schoßhündchen der Reichen und Mächtigen hat plötzlich zugebissen und seine eigene Egozentrik demonstriert. Doch auf genialische Weise, die eben Weltliteratur ausmacht. Ein Buch wie "Erhörte Gebete" kann nur von einer dekadenten verruchten Schwuppe kommen, die sich für keinen Millionärsdreck-Fick zu schade ist. Selbst eine arg sexuelle Besudelung seines Beines von einer englischen Bulldogge des einflussreichsten Dramatikers der 1950er/60er findet in Capotes Schlüsselroman Raum und Ausdruck. Und die Nachwelt dankt dem Autor seinen Mut, fast alle Hohen Tiere beim echten Namen zu nennen, auch wenn er dafür von der Schickeria verbannt wurde.

    Bewusst indiskrete Fragmente mit äußerster Authentizität

    Mit äußerster Authentizität und bewusst indiskret plaudert Capote in seinem fragmentarischen Enthüllungsroman über vertuschte Morde, halsbrecherische Seitensprünge und intimste Geheimnisse der Reichen und Schönen. Es sollte Capotes Opus Magnum werden, das den Vergleich mit Marcel Prousts "Recherche" suchte. Über Jahrzehnte hinweg angekündigt, schob der als Genie gefeierte Autor jedoch die Veröffentlichung immer weiter hinaus. Hatte er Angst vor seinem eigenen Verrat? Schamlos bis zur Obszönität und blitzgescheit werden Mitglieder der internationalen Jetsetszene entlarvt – egal ob die Garbo, Jackie Kennedy oder ein Enkel Woodrow Wilsons, der den Ich-Erzähler als Callboy engagiert. Wissenswertes erfährt man zudem über das Sexleben der Gouverneursgattin von New York, einen deutschen Ölmagnaten, die Ehefrau eines "Late-Night-Kaspers" und einen wahnsinnig gewordenen Pferde-Erben. 

    Skandalöse Chronik

    Von fein gestrickten Sätzen durchzogen, kennt die skandalöse Chronik keine moralischen Grenzen. Der Stil Capotes ist präzise und tödlich, trotz der Unmengen von Alkohol und Koks, die das verwöhnte Kind der Gesellschaft zu sich genommen haben muss, um "Erhörte Gebete" zu schreiben. "Von ganzem Herzen, jedenfalls mit dem, was davon noch übrig geblieben ist" charakterisiert Capote auch Hollywoodbosse und deren Erzfeinde, die auf der Beerdigung offen bekunden: "Ich wollte nur sichergehen, dass der Scheißkerl tot ist." Und dann ist da noch die Heroine des Buches: Kate McCloud. Über sie sagt der Erzähler: "Kate! McCloud! Meine Liebe, meine Qual, meine Götterdämmerung, mein ganz eigener Tod in Venedig: unentrinnbar, gefährlich wie die Viper an Cleopatras Busen." Warum das so ist, kann man alles in "Erhörte Gebete" nachlesen. Ja ja, "die meisten Geheimnisse sollten nicht ausgeplaudert werden, besonders nicht jene, die für den Zuhörer bedrohlicher sind als für den Erzähler." Doch gerade das macht den Genuss dieses erstklassigen erfrischenden Klatsches aus, der hervorragend von Heidi Zerning ins Deutsche übersetzt wurde. Truman Capote hat sich geradezu selbstmörderisch in sein letztes Werk "Erhörte Gebete" gestürzt. Der Titel ist einem Satz der Theresia von Avila entnommen: "Es werden mehr Tränen über erhörte Gebete vergossen als über nicht erhörte."

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