Cat_Lewis

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    Cover des Buches Promised (ISBN: 9783737350976)

    Bewertung zu "Promised" von Kiera Cass

    Promised
    Cat_Lewisvor 4 Monaten
    Auf ganzer Linie enttäuschend

    Inhalt:
    Hollis Brite hat alles, was eine junge Frau sich wünschen kann: Sie entstammt aus gutem Hause, ist wunderschön, muss sich um nichts im Leben Sorgen machen, lebt im königlichen Palast und hat zu allem Überfluss das Herz des jungen Königs Jameson im Sturm erobert. Einer Zukunft als künftige Königin von Coroa steht absolut nichts im Weg. Doch dann taucht unvermittelt Silas auf, ein junger Mann aus einem anderen Land, der mit seiner Familie in Coroa Zuflucht sucht. Schon bei ihrer ersten Begegnung vermag er es, das Gefühlsleben von Hollis völlig durcheinanderzubringen.

    Fazit:
    „Promised“ ist der erste Band der neuen Dilogie von Bestsellerautorin Kiera Cass, die vor einigen Jahren mit ihrer „Selection“-Reihe bemerkenswerte Erfolge feierte.
    Das Setting ist der Selection-Reihe relativ ähnlich: junge Frauen buhlen um die Gunst und das Herz des Königs, doch nur eine vermag es, ihn in seinem Innersten zu berühren.
    Die „Selection“-Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an „Promised“.
    Tja… was soll ich sagen? Um es kurz zu machen: Kiera Cass hat auf ganzer Linie versagt und ich kann mir selbst nicht erklären, woran das liegen mag. Ich bin kein großer Fan von Verrissen, trotzdem möchte ich meine Gedanken zu „Promised“ für euch aufschreiben.

    Für mich steckt in keinem der Charaktere der Hauch einer Seele. Das Buch ist einfach nur gefüllt mit einem Haufen seelenloser Charaktere, die mich weder berühren konnten, noch fand ich sie auch nur ansatzweise interessant. Und das so zu schreiben, tut mir wirklich in der Seele weh.
    Hollis Leben besteht aus Oberflächlichkeiten. Trotz ihres geschickten und ab und an auch losen Mundwerks ist sie doch nur ein hübsches Püppchen, dass König Jameson das vorfaselt, was er gerne hören möchte. Man erfährt im Grunde nicht allzu viel über sie und ich hätte mir deutlich mehr Hintergrundinformationen zu ihrer familiären Situation und beispielsweise auch ihren Vorlieben gewünscht. Das hätte ihr nicht nur mehr Tiefe gegeben, sondern womöglich auch ein gewisses Band zwischen ihr und mir als Leserin aufgebaut.
    Jameson ist ein König, wie man ihn sich normalerweise wünscht: zuvorkommend, freundlich, höflich… und bedauernswerterweise ohne jegliches Rückgrat. Ich habe einfach nichts charmantes an ihm finden können – bloß eine leere, konstruierte Hülle, die von dem „mysteriösen Fremden“ in dieser unspektakulären Dreiecksbeziehung in den Schatten gestellt werden soll. Bitte entschuldigt, wenn ich das so sage, aber: Der Kerl hat absolut keinen Kampfgeist und das ist schlichtweg langweilig.
    Silas könnte ein interessanter Charakter sein. Dennoch hat Kiera Cass einfach nichts aus ihm herausgeholt. Er ist einfach nur ein junger Mann mit uuuumwerfenden blauen Augen und langen Haaren. Was genau an ihm so eine Faszination auf Hollis auswirkt, weiß ich nicht genau. Sie reitet einzig und allein auf seinen blauen Augen herum und dass da von Anfang an etwas zwischen ihnen war.
    Was mir leider auch ziemlich häufig aufgefallen ist, sind abgebrochene Dialoge. So machte es immer wieder den Anschein, als hätte Kiera Cass Gespräche zwischen den Charakteren immer wieder abgebrochen, wenn sie nicht weiterwusste. Oder Personen sind plötzlich von a nach b gesprungen und man hatte keinen fließenden Übergang dazwischen. Bei der Erfahrung, die Kiera Cass eigentlich hat, hat mich diese handwerkliche Unbeholfenheit sehr überrascht und irgendwie auch frustriert.
    Am schlimmsten jedoch fand ich den plötzlichen Plottwist. Ich werde nicht spoilern, aber nachdem in ¾ des Buches einfach gar nichts passiert ist, kam es mir fast so vor, als hätte Kiera Cass mit ihrem doch sehr… nun ja… nennen wir es einen „drastischen Paukenschlag“ noch verzweifelt versucht, die Spannungskurve nach oben zu reißen. So wirklich gelungen ist ihr das meiner Meinung nach nicht. Normalerweise bin ich für Drama immer sehr zu haben – ich liebe schockierende Wendungen! – aber diese hat für mich nichts mehr damit zu tun. Dieser Plottwist ist das verzweifelte Ergebnis einer langweilig konstruierten Geschichte, in der zwischenmenschliche Dramen keinen Platz gefunden haben und stattdessen zu einem Schritt gegriffen wurde, der so manchen Leser nicht unbedingt emotional berühren, sondern vielmehr ziemlich frustrieren dürfte.

    Insgesamt lässt mich „Promised“ von Kiera Cass einfach nur unfassbar traurig und frustriert zurück, weil ich von ihr einfach so viel mehr erwartet habe. Wenn ich nicht bereits mehrere großartige Bücher von ihr im Regal stehen hätte, würde ich denken, ich hätte es mit einer sehr amateurhaften Autorin zu tun, der einfach noch die Übung fehlt. Sehr schade – Band 2 werde ich mir nicht mehr kaufen 🙁


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    Cover des Buches Goblin Slayer! Light Novel 03 (ISBN: 9783963583117)

    Bewertung zu "Goblin Slayer! Light Novel 03" von Kumo Kagyu

    Goblin Slayer! Light Novel 03
    Cat_Lewisvor 7 Monaten
    Würdige Fortsetzung

    Inhalt:
    Es ist Herbst und die Stadt im Grenzland bereitet sich auf das beliebte Erntefest vor. Dabei fährt so mancher weiblicher Hormon- und Gefühlshaushalt Achterbahn. Neue, aufreizende Kleidung muss her, um den Angebeteten zu beeidrucken und viel Mut muss aufgebracht werden, um eben diesen um ein Date zu bitten. Für Goblin Slayer ist das Fest nichts besonderes, doch der Kuhhirtin, der Gildenangestellten, der Priesterin und sogar der Hochelfe bedeutet dieser Tag umso mehr. Während die jungen Frauen ihre eigenen kleinen Schlachten schlagen, beschäftigt Goblin Slayer nur eines: Warum gibt es in letzter Zeit keine Goblin-Aufträge mehr?

    Fazit:
    Mit dem dritten Band von Kumo Kagyus „Goblin Slayer“-Reihe begeben wir uns – vorausgesetzt, man hat den Anime gesehen – endlich auf unbekanntes Terrain.
    So lernen wir Seiten von den Charakteren kennen, wie wir sie bisher nicht kannten, und bekommen immer bessere Einblicke in ihr Gefühlsleben. Vor allem die weibliche Fraktion lässt tief blicken – sei es in ihre Absichten dem mysteriösen Goblin-Töter gegenüber oder auch in ihre sehr mühsam ausgewählte Kleiderwahl 😛
    Unser Goblin Slayer lernt in diesem Band erstmal so richtig die Vorzüge eines freien Tages kennen und stellt sich dabei nicht allzu geschickt in Hinblick auf das andere Geschlecht an. Zwei Damen erhalten das große Privileg, ein Date mit dem stets kampfbereiten Krieger zu haben, aber ob er ihren Erwartungen wirklich gerecht werden kann? Tja, das müsst ihr schon selbst herausfinden 😉
    Trotz der unbeschwerten Feierlichkeiten, die den Großteil des Bandes dominieren, bleibt natürlich auch die Action nicht aus, auch wenn diese meiner Meinung nach innerhalb der Szenen teils etwas zu hektisch erzählt wurde. Spannend war es trotzdem und hat mich wieder einmal gut unterhalten.
    Nach den turbulenten ersten beiden Bänden, fühlt sich Band 3 wie eine kleine Atempause an, die sowohl für die Protagonisten als auch für uns Leser bitter notwendig war. Man lernt neue Seiten kennen – und glaubt mir, ich liiiiebe diesen verpeilten Gefühlstrottel Goblin Slayer jetzt nur noch mehr! 😀 – und lernt die Welt noch ein Stückchen besser kennen.
    Es gibt nur eine Kleinigkeit, die mich wirklich ge- und verstört hat: Kagyu-Sensei, wir sollten uns mal über Romantik unterhalten. Die letzte Szene hatte so gut angefangen, aber … ernsthaft?! Ohren saubermachen??! :O

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    Cover des Buches Sword Art Online - Novel 06 (ISBN: 9783842011199)

    Bewertung zu "Sword Art Online - Novel 06" von Reki Kawahara

    Sword Art Online - Novel 06
    Cat_Lewisvor 9 Monaten
    Spannend wie immer!

    Inhalt:
    Kazuto Kirigaya, kurz Kirito, hat es in das Finale des Bullet of Bullets im VRMMORPG Gun Gale Online geschafft und ist dem mysteriösen Death Gun dicht auf den Fersen. Doch nachdem dieser ihn während der Qualifikationsrunde konfrontiert hat, wird Kirito von seiner schrecklichen Vergangenheit zu SAO-Zeiten eingeholt und wird sich erstmals so richtig über die Konsequenzen bewusst. Und nicht nur er hat mit den Geistern der Vergangenheit zu kämpfen. Auch Sinon muss sich ihren Ängsten stellen, weswegen das BoB für beide eine echte Herausforderung wird.

    Fazit:
    Mit dem sechsten Band der Sword Art Online-Light Novel-Reihe beendet Reki Kawahara den Phantom Bullet- bzw. GGO-ARC. Zudem handelt es sich um den bisher umfangreichsten Band der Reihe.
    Im Vergleich zum Anime bietet dieser Band einen noch besseren Einblick in die Gefühlswelt von Kirito und Sinon. Beide haben in der Vergangenheit viel durchgemacht, waren mit dem Tod konfrontiert und konnten viele Dinge nicht verarbeiten, die insbesondere durch die Konfrontation mit dem tödlichen Spieler Death Gun wieder aufgewirbelt werden. Aus einem dem Anschein nach harmlosen PvP-Shooter-Game wird plötzlich bitterer Ernst. Einem Tournier, bei dem das Leben auf Messers Schneide steht und jeder Schuss den Tod im realen Leben bedeuten könnte.
    Reki Kawahara versteht es, (für mich als Laien) gut durchdachte Krimi-, wenn nicht sogar Thriller-Elemente geschickt in einem durchgehend spannenden Gamesetting unterzubringen und das Game- und Reallife miteinander zu verweben. Von den fast schon spielerisch-romantischen Welten wie SAO und ALO ist in GGO nicht mehr viel geblieben. Stattdessen spielen Taktik, Geschick und auch eine mehr oder weniger stabile Psyche eine große Rolle.
    Bisher mochte ich den GGO-ARC nicht allzu gern (von Sinon abgesehen – sie ist ein großartiger Charakter!), doch die Light Novel-Vorlage hat mir die Geschichte mitsamt der tiefergehenden Hintergründe und Gedankengänge sehr viel näher gebracht, wodurch mir auch der Rewatch der Serie mehr Spaß gemacht hat.
    Reki Kawahara ist ein Meister seines Fachs und vermag es immer wieder, gut zu unterhalten.

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    Cover des Buches Sword Art Online - Novel 05 (ISBN: 9783842011182)

    Bewertung zu "Sword Art Online - Novel 05" von Reki Kawahara

    Sword Art Online - Novel 05
    Cat_Lewisvor 10 Monaten
    Wie gewohnt sehr spannend

    Inhalt:
    Kazuto Kirigaya, besser bekannt als Kirito, wird von Seijirou Kikuoka, einem Staatsbeamten der Abteilung für Virtuelles, beauftragt, sich in das VRMMORPG „Gun Gale Online“ einzuloggen und etwas über einen mysteriösen Spieler Namens Death Gun herauszufinden und der Ursache zweiter Todesfälle in der wirklichen Welt, die möglicherweise mit Death Gun zu tun haben, auf den Grund zu gehen.
    Für Kirito ist es das erste Mal, dass er ein Shooter-Game spielt und so braucht er anfangs ein wenig Hilfe, um sich zurechtzufinden. Doch er begegnet der talentierten Scharfschützin Sinon, die ebenfalls ein schweres Päckchen zu tragen hat.

    Fazit:
    Im fünften Band der Sword Art Online-Reihe von Reki Kawahara beginnt der „Phantom Bullet“-ARC, der sich gänzlich um das VRMMORPGs „Gun Gale Online“ dreht.
    Kirito taucht erstmals in die Welt der Shooter-Games ein, in dem PvP-Kämpfe Alltag sind. Als SAO-Überlebender kommen somit viele Erinnerungen hoch und er muss sich in diesem Band erstmals so richtig den Geschehnissen der Vergangenheit stellen, die doch tiefere Wunden gerissen haben, als zunächst angenommen. Unterstützt wird er in diesem Spiel von Sinon, einer talentierten Spielerin, die im wahren Leben Shino Asada heißt und ebenfalls Geheimnisse hat, die sie schwer belasten.
    Dieser Einblick in die Gefühlswelten beider Charaktere haben mir sehr, sehr gut gefallen, zumal sie die Dramatik der Vergangenheit noch einmal detailliert durchleben und dem Leser so die Möglichkeit geben, besser zu verstehen, was in ihnen vorgeht.
    Und genau das weiß ich an den SAO-Light Novels so sehr zu schätzen: Sie sind gut durchdacht, immerzu spannend und eröffnen Abgründe des menschlichen Seins. Seien es nun die Guten oder die Bösen, die Starken oder die Schwachen.
    Auch wenn Reki Kawahara im Nachwort zugibt, dass er eigentlich absolut keine Ahnung von Schusswaffen und deren Gebrauch hat und wohl jeder Kenner über seine Texte den Kopf schütteln würde, ist es ihm durchaus gelungen, dass ich immer wieder dachte: „Wow, der weiß, wovon er redet!“ Naja… dann ist dem halt nicht so… Egal! 😀 Mich hat er zumindest vollends überzeugt!
    Zwar hatte der Band auch seine kleinen Längen, jedoch liegt das allein daran, dass ich den GGO-Arc im Anime nicht sonderlich gerne mochte (Sinon hingegen schon – ihre Beziehung zu Kirito ist einfach toll!), weil ich generell kein Fan von Shootern bin. Trotzdem ist die laufende Hintergrundgeschichte unheimlich spannend und hat mir beim Lesen viel Spaß bereitet.

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    Cover des Buches Die Gabe des Winters (ISBN: 9783734161933)

    Bewertung zu "Die Gabe des Winters" von Mara Erlbach

    Die Gabe des Winters
    Cat_Lewisvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes Wintermärchen, dass mich sehr berührt und unheimlich gut unterhalten hat.
    Ein wunderschönes Wintermärchen

    Inhalt:
    Einst war Area ein wunderschönes, aufblühendes Land. Jeder Einwohner verfügte über einzigartige Gaben, die ihren Alltag bereicherten. Doch dann brach der ewige Winter über das Land herein und die Gaben verschwanden nacheinander. So auch im Dorf Pago, in dem Nuria gemeinsam mit ihrem Bruder Justor und ihren Eltern lebt. Beherrscht wird das Land von einem grausamen Herrscher, der keine Anstalten macht, seinem Volk zu helfen.
    Eines Tages begegnet Nuria ebendiesem im Wald – eine Begegnung, die ihr Leben vollständig verändern wird.

    Fazit:
    „Die Gabe des Winters“ von Mara Erlbach ist ein wunderschönes Wintermärchen, das sich wunderbar für die grauen Herbst- und Wintertage eignet.
    Überzeugt hat mich das Buch schon aufgrund des Covers, denn die Schneeflocke auf dem Umschlag glitzert! Da konnte ich nicht anders und musste den Roman einfach mitnehmen 😉
    Ich möchte gar nicht lange um den heißen Brei reden: Schon lange hat mich kein Buch mehr dermaßen gefesselt wie dieses. Es ist ein düsteres Wintermärchen, dass mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen hat. Nuria ist eine mutige, aufmüpfige Protagonistin, Lord Tarik ein Mann von sehr dunklem, oft auch undurchschaubarem Wesen, von dem anfangs nicht so recht weiß, was man von ihm halten soll. Aber genau das hat mir so gut an der Geschichte gefallen, weil man diesem unbarmherzigen, grausamen Lord mit dem eingefrorenem Herzen nicht sofort verfällt und so – genauso wie Nuria – seine Entwicklung wunderbar mitverfolgen kann.
    Ein kleinwenig erinnert die Geschichte an „Die Schöne und das Biest“, doch so viele Parallelen, wie es gibt, so viele Unterschiede existieren auch.
    Mara Erlbachs Schreibstil ist unheimlich schön und hat der Geschichte auch sprachlich den richtigen Märchenflair verliehen.
    Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung! Ich habe sehr mit Nuria und – aber auch Lord Tarik – mitgefiebert, sowie mit ihnen gelitten, zudem ein paar Tränchen vergossen, aber auch viel über so manch unbeholfene Situation gelacht. Vielen Dank für diese wunderbare Geschichte. Sie hat mich sehr berührt und unheimlich gut unterhalten.

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    Cover des Buches Goblin Slayer! Light Novel 02 (ISBN: 9783963583100)

    Bewertung zu "Goblin Slayer! Light Novel 02" von Kumo Kagyu

    Goblin Slayer! Light Novel 02
    Cat_Lewisvor einem Jahr
    Wirklich spannend und unterhaltsam

    Inhalt:
    Goblin Slayer erhält einen Auftrag aus Wasserstadt, der ausdrücklich an ihn gerichtet ist. Gemeinsam mit seinen Kameraden macht er sich auf den Weg dahin, um die legendäre Jungfrau des Schwertes zu treffen, die ihm aufträgt, sich um die Goblinplage, die seit neuestem in der Stadt herrscht, zu kümmern. So begibt sich Goblin Slayer in den Untergrund der Stadt und muss schon bald feststellen, dass die Stadt mehr Geheimnisse birgt, als es zunächst den Anschein hatte.

    Fazit:
    Hierbei handelt es sich bereits um den zweiten Band der erfolgreichen Light Novel-Reihe „Goblin Slayer!“ von Kumo Kagyu. Die Illustrationen stammen erneut von Noboru Kannatuki.
    Auch bei diesem Band befinden wir uns noch – vorausgesetzt, man hat den Anime gesehen – in bekanntem Gefilde.
    Beim ersten Band habe ich mich ziemlich deutlich über Kumo Kagyus handwerkliche Mängel beschwert, die mir den Spaß beim Lesen ziemlich verdorben haben. Tja… Ich habe keine Ahnung, was passiert ist, aber von all dem ist in Band 2 absolut nichts mehr zu spüren! Zwischen den beiden Bänden liegen Welten und ich konnte teilweise gar nicht glauben, dass sie aus derselben Feder stammen. Von daher ein großes Lob an den Autor, dass er sich innerhalb eines Bandes derart verbessert hat! 😀
    Dementsprechend hat mir der zweite Band sehr, sehr viel Spaß gemacht, zumal ich den Wasserstadt-ARC wirklich grandios und spannend finde (was auch daran liegen könnte, dass Goblin Slayer und die Priesterin sich etwas näher kommen und ich die beiden zusammen sehr gerne mag). Außerdem erfährt man auch ein bisschen mehr über den Hern Goblintöter (zB sein Alter, was bisher nie klar definiert war!). Auch das Gezanke zwischen der Hochelfe und dem Zwerg hat mich wieder wunderbar unterhalten, die Actionszenen wiederum haben mir so manchen Schauer über den Rücken gejagt.
    Die Zwischenkapitel werfen bei mir mittlerweile immer mehr Fragen auf und ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass es sich dabei wirklich um ein in Romanform ausgearbeitetes Pen&Paper-Game handelt, in dem die Götter in Wirklichkeit die Spielleiter sind und die Figuren nach ihrer Nase tanzen lassen. Nur ein gewisser Goblin Slayer scheint sich dem nicht so ganz fügen zu wollen 😉

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    Cover des Buches No Love in this Business (ISBN: 9783770458301)

    Bewertung zu "No Love in this Business" von Kei Kanai

    No Love in this Business
    Cat_Lewisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderbar geeignet für BL-Einsteiger und Liebhaber ♥
    Wunderbar geeignet für BL-Einsteiger und Liebhaber ♥

    Inhalt:
    Yori Kashii ist der Leadsänger der erfolgreichen Boygroup D-Bug und erledigt seinen Job stets perfekt. Doch hinter dem selbstbewussten, makelosen Frauenschwarm versteckt sich ein einfühlsamer junger Mann, der immer wieder Zuflucht in der Wohnung seines ehemaligen Managers Haruto Mikura sucht. Schon länger schwärmt er heimlich für den attraktiven Workaholic und hat auch immer wieder das Gefühl, dass seine Gefühle nicht nur einseitig sind. Doch so einfach ist das Leben nicht – und schon gar nicht das Popstar-Business.

    Fazit:
    „No Love in this Business“ ist ein Einzelband von Kei Kanai und ist im Boys Love-Genre angesiedelt.
    Bei Yori handelt es sich um einen jungen, sehr offenen, sympathischen Protagonisten, der mit Leib und Seele liebt und lebt. Sein Job ist ihm wichtig – ebenso wie Haruto Mikura. Der hingegen ist eher verschlossen und auf seinen Job fixiert. Seine Gefühle zuzulassen und zu offenbaren, fällt ihm schwer. Der Grundbaustein einer nicht ganz neuen, aber doch sehr unterhaltsamen Geschichte.
    Besonders gut gefallen hat mir, dass die beiden so ziemlich ohne große Bedenken, dass es sich bei ihrem Love Interest um einen Mann handelt, an die Sache herangehen und dabei völlig auf sich und ihre Gefühle fokussiert sind.  So entsteht eine wirklich süße Geschichte, die nicht zu oberflächlich ist, aber auch das Umfeld der Charaktere nicht ganz außen vor lässt. Auch sind es nicht die körperlichen Begierden, die im Vordergrund stehen (und wie man es meist von den One Shots gewohnt ist), sondern die emotionalen Ebenen und das macht diesen Manga für mich so lesens- und liebenswert.
    „No Love in this Business“ eignet sich wunderbar für BL-Einsteiger als auch für Liebhaber, die es nicht ganz so spritzig haben wollen 😉
    Von mir gibt es deshalb eine absolute Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Cells at Work! 2 (ISBN: 9783964331588)

    Bewertung zu "Cells at Work! 2" von Akane Shimizu

    Cells at Work! 2
    Cat_Lewisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unterhaltsam, spannend und berührend zugleich ♥
    Diesmal wird es lebensbedrohlich!

    Inhalt:
    Im Körper geht es wieder rund! Den Zellen, allen voran dem neutrophilen weißen Blutkörperchen U-1146, sei keine Pause gegönnt, denn diesmal wird es lebensbedrohlich. Die Zellen sehen sich einem starken Feind gegenüber, der das Ende für sie alle bedeuten könnte. Doch das Band der Freundschaft ist stark und gemeinsam können sie jeden Feind besiegen.

    Fazit:
    Im ersten Band von Cells at Work von Akane Shimizu ging es noch relativ heiter her und die Zellen mussten sich nur mit Pollen, Viren und Wunden auseinandersetzen. Doch im zweiten wird es wesentlich heikler für unsere Helden. Immer dann, wenn sie denken, wie ruhig es gerade ist, folgt eine Katastrophe der nächsten und dass nicht jeder Gegener der ist, der er zunächst zu sein scheint.
    Besonders interessant fand ich die Hyperthermie, da wohl so mancher von uns in diesem hitzereichen Sommer damit Bekanntschaft gemacht hat.
    Ein wenig ruhiger geht es im Kapitel „Erythroblasten und Myelozyten“ zu, das die Beziehung zwischen dem roten Blutkörperchen AE 3803 und dem weißen Blutkörperchen U-1146 ein bisschen genauer beleuchtet. Bei all den ernsten Themen, den dieser Band behandelt, war dies eine zuckersüße Abkühlung, bevor es anschließend so richtig zu Sache geht. Bereits im Anime gehörte diese zu meinen Lieblingsfeinden – deswegen habe ich mich auf diese Kapitel ganz besonders gefreut: der Angriff der Krebszellen. Dieses Thema ist in zwei Kapitel aufgeteilt. Der erste Teil ist unheimlich amüsant, da die T-Killerzelle und die NK-Zelle sich schlichtweg nicht darüber einig werden können, wer sich nun um den Fall kümmert. Letztendlich machen sie sich gemeinsam mit dem neutrophilen weißen Blutkörperchen U-1146 auf den Weg, um sich dem allmächtigen Feind, der sich so gut zu tarnen weiß, entgegenzustellen. Der zweite Teil deckt die tragischen Hintergründe auf und ich muss gestehen, dass bei mir ein paar Tränchen geflossen sind.  Akane Shimizu ist es mit dem Krebskapitel sehr gut gelungen, diese furchtbare Krankheit auf recht simple Art und Weise verständlich zu erklären und mich damit sehr zu berühren. Ich konnte viel lernen und die Sympathiepunkte des weißen Blutkörperchens U-1146 sind nochmal um ein vielfaches gestiegen ♥
    Wie bereits beim ersten Band sind mir auch diesmal wieder die vielen Details aufgefallen, bei denen es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Und das Design – ich kann es nur immer wieder betonen – ist so unfassbar schön. Besonders herausgestochen ist diesmal die Krebszelle, die ich (auf fiktiver Ebene!) sehr, sehr gerne mag. Zudem versteht Akanae Shimizu es, an den richtigen Stellen mit Humor und an anderen wiederum mit sehr tiefgründigen Dialogen zu glänzen.
    Es war wieder ein richtig guter, spannender Band und ich freue mich schon auf den dritten Teil ♥

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    Cover des Buches Cells at Work! 1 (ISBN: 9783964331281)

    Bewertung zu "Cells at Work! 1" von Akane Shimizu

    Cells at Work! 1
    Cat_Lewisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe selten so viel Spaß beim Lernen gehabt :D
    Unterhaltsam und lehrreich

    Inhalt:
    Das rote Blutkörperchen AE3803 ist ein waschechter, verpeilter Tollpatsch. Ständig verläuft es sich und gerät in die seltsamsten und gefährlichsten Situationen. Gerade, als es auf dem Weg zur Lunge ist, um Sauerstoff abzuliefern, begegnet es einem fiesen Pneumococcus, der den Körper infiltrieren will. Zum Glück ist das neutrophile weiße Blutkörperchen U-1146 in der Nähe, um schlimmeres zu verhindern.

    Fazit:
    Ich habe den Anime zu Cells at Work! bereits im letzten Jahr ganz begeistert im Simulcast auf Wakanim verfolgt – deswegen freue ich mich sehr, dass Manga Cult nun auch die Mangavorlage hierzulande veröffentlicht.
    Der erste Band beschäftigt sich mit recht allgemeinen Themen wie den Pneumokokken, der Pollenallergie, der Influenza und einer Schürfwunde. Das sind zwar alles Dinge, die wir kennen – aber im Grunde haben wir keine Ahnung, was dabei eigentlich im Körper passiert. Die Mangaka Akane Shimizu bringt uns genau das auf eine unterhaltsame und zugleich lehrreiche Art und Weise näher.
    Der Körper besteht aus 100 Billionen Zellen, aber um das ganze ein wenig persönlicher zu machen, stehen das rote Blutkörperchen AE3803 und das neutrophile weiße Blutkörperchen U-1146 im Vordergrund. So erleben wir den Angriff der Bakterien, der Sicheltanne-Pollen oder auch der Influenza-Zombieapokalypse aus deren Sicht. Beide sind sehr sympatische Protagonisten – die eine total verpeilt, der andere charmant und freundlich. Doch wenn es hart auf hart kommt, kann man sich immer auf das weiße Blutkörperchen und seinen unterhaltsamen Berserker-Modus verlassen ;D
    Was mir besonders aufgefallen ist, ist die Liebe zum Detail. Oftmals wirken zu detaillierte Hintergründe völlig überladen und man ist von den vielen Eindrücken überfordert, doch in Cells at Work! ist das kein Problem. Ganz im Gegenteil: Ich habe mir bewusst die Zeit genommen, die Bilder genauer unter die Lupe zu nehmen, denn es gibt so vieles zu entdecken. Kleine Szenen im Hintergrund, lustige Sprüche (‚Hier könnte Ihre Werbung stehen!‘ :D) und eine schön ausgearbeitete Umgebung mit Wiedererkennungswert.
    Auch stilistisch ist der Manga bemerkenswert. Es gibt sehr viele Charaktere mit vielen Eigenheiten und einzelne Zelle sticht durch ihr individuelles Aussehen hervor. Selbst die Bösewichte glänzen mit ihrem einmaligen Design. An dieser Stelle möchte ich die Sicheltannenpolle hervorheben, die sich wahrscheinlich für immer in mein Hirn eingebrannt hat :’D
    Cells at Work! hat mich sehr oft zum Lachen gebracht. Tatsächlich sind sogar Lachtränen geflossen, was eher selten bei mir vorkommt. Neben der wunderbaren Unterhaltung und den spektakulären Actionszenen habe ich sehr viel gelernt und konnte einiges aus der Geschichte mitnehmen. Zahlreiche Infokästen erklären die unterschiedlichen Zellen und frischen dieses Wissen immer wieder auf.
    Ich wünschte, Cells at Work! hätte es bereits zu meinen Schulzeiten gegeben. Vermutlich habe ich allein durch diesen ersten Band mehr als im gesamten Biounterricht gelernt.

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    Cover des Buches L.A. Waves (ISBN: 9783770497850)

    Bewertung zu "L.A. Waves" von PENGU

    L.A. Waves
    Cat_Lewisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die goldene Stecknadel im BL-Heuhaufen ♥
    Die goldene Stecknadel im BL-Heuhaufen ♥

    Inhalt:
    Für Noah beginnt mit seinem Auslandssemester in Kalifornien  ein völlig neues Leben. So lange hat er sich danach gesehnt, nun ist er endlich zum ersten Mal in den Staaten. Doch die Begeisterung hält nicht allzu lange an, denn sein miesepetriger, verwöhnter Mitbewohner Lucy macht es ihm alles andere als leicht. Dazu kommt, dass er sich beim Surfen alles andere als geschickt anstellt und sich mit dem Spott der anderen herumschlagen muss. Der Neue zu sein ist eben nicht immer leicht – jedoch eröffnet ihm diese Tatsache auch Sichtweisen, die anderen verwehrt bleiben.

    Fazit:
    „L.A. Waves“ ist der Debut-Manga der Zeichnerin PENGU.
    Ein kleiner Kommentar vorneweg: Ich bin absolut kein Fan von One Shots. Gerade im BL-Genre habe ich den Eindruck, dass in den Einzelbänden mehr geschossen wird als an einem Schießstand auf dem Jahrmarkt. Oft macht es den Anschein, dass der Grundsatz „Qualität vor Quantität“ nicht allzu sehr verbreitet ist, da die Story in den meisten Fällen viel zu spärlich behandelt wird und der Fokus zu sehr auf dem sexuellen Akt liegt. Das ist mir persönlich alles zu oberflächlich. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber häufig ist es eben doch ein Griff ins Klo und ich bereue den Kauf.
    Warum ich es trotzdem immer wieder versuche?
    Tja, weil ich immer noch Hoffnung habe, in der breiten Masse ein paar Schätze zu finden – und genau so einer ist „L.A. Waves“!
    Noah ist ein echt cooler Protagonist. Er ist von vornherein ziemlich direkt, aber es wird auch schnell klar, dass er eine ehrliche, freundliche Person ist. Lucy hingegen ist anfangs unnahbar, arrogant und ein Idiot. Also eine wunderbare Basis für so eine Story.
    Die Chemie zwischen den beiden mochte ich von Anfang an. Der taffe Protagonist trifft auf einen typischen Tsundere-Typen, der hinter seiner kalten Fassade ein einfühlsames Herz versteckt. Das ist zwar nicht unbedingt was neues, aber die Art und Weise, wie PENGU die Beziehung zwischen den beiden nach und nach aufgebaut hat, sorgt auf jeden Fall für jede Menge Lesespaß. Selbst Szenen, die zunächst unbedeutend wirken, tragen einen großen Teil zur Entwicklung der beiden dar und verleihen der ganzen Geschichte die nötige Tiefe. Ab und an geht es natürlich auch heiß her, aber das passiert in einem gesunden (und vor allem ästhetischen) Maß, sodass es nicht zu viel ist. Genau so gefällt mir das ♥
    Der Zeichenstil ist sehr detailverliebt (über die Piercings komm ich btw nicht hinweg :’D) und erwachsen, hat aber auch seine lustigen Chibi-Momente. Auch den amerikanischen Flair hat PENGU unheimlich gut eingefangen.
    Das Ende fand ich ein kleinwenig hektisch, doch das tut der Geschichte im Gesamtbild keinen Abbruch.
    „L.A. Waves“ beweist, dass es in diesem riesigen BL-Heuhaufen doch noch goldene Stecknadeln gibt. Es lohnt sich also durchaus, danach zu suchen. Und wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Debut handelt, muss ich die Zeichnerin wirklich sehr loben. PENGU, das hast du toll gemacht! ♥
    Von mir gibt es auf jeden Fall eine absolut begeisterte Leseempfehlung! ♥

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