Christin87

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    Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Schicksalsfäden (ISBN: 9783958340145)

    Bewertung zu "Die Chroniken der Seelenwächter - Schicksalsfäden" von Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Schicksalsfäden
    Christin87vor einem Monat
    Voller Dunkelheit

    Kaum ist Jessamine wieder nach Hause zurück gekehrt, erwartet Sie der nächste Schock. Sie wird wegen Mordes verhaftet. Wer ihr Opfer sein soll verraten ihr die Polizeibeamten nicht und schon bald haben sie auch keine Gelegenheit mehr dazu, denn die Schattendämonen kreuzen ihren weg.
    Jessamine bringen Sie in Ihre Gewalt und sie sieht ihr Ende erneut vor sich.
    Jaydee und Akil werden aus einer rauschenden Partynacht gerissen und zu Jessamines Hilfe abkommandiert. Doch diesmal scheinen selbst sie machtlos.

    Der 2. Band der Reihe ist noch wesentlich düsterer als sein Vorgänger. In all dem Grauen und der Gewalt der Schattendämonen sieht man für Jess und Ihre "Familie" überhaupt keinen Funken der Hoffnung am Ende des Tunnels. Das Buch kreiert eine sehr einschnürende Stimmung, und endet für Jess auch in einem emotionalen Drama.

    Jaydee entdeckt neue Fähigkeiten an sich, die ihm zunächst jedoch mehr Angst als nutzen bringen. Doch er ist ganz nah an einer Chance, mehr über seine Herkunft zu erfahren.

    Mir persönlich hat Teil 1 besser gefallen, da er ausgewogener erzählt war in seinen Emotionen. Deshalb bekommt Band 2 auch einen Punkt weniger von mir und die Entscheidung, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, halte ich mir erstmal offen.

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    Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Die Suche beginnt (ISBN: 9783958340008)

    Bewertung zu "Die Chroniken der Seelenwächter - Die Suche beginnt" von Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Die Suche beginnt
    Christin87vor einem Monat
    Kreativer Fantasyauftakt

    Jessamine ändert im Auftakt dieser Buchserie durch eine missglückte Geisterbeschwörung ihr ganzes Leben. Bisher lebte sie nach dem Verschwinden ihrer Mutter mit ihrem Vormund Ariadne und ihrem Schutzgeist Violet beschaulich in einem kleinen kanadischen Örtchen. Ja, sie hat einen Schutzgeist, weiß um diesen, und somit auch, dass es eine real exisiterende übersinnliche Welt geben muss. Doch was sie nun heraufbeschworen hat, bringt Ihre Welt ins Wanken. Plötzlich wird sie von Schattendämonen gejagt und von Seelenwächtern gerettet. Und einer davon weckt erst ihr Interesse und nimmt ihr danach fasst das Leben.

    Auf knapp 150 Seiten lernen wir mal eine neue Art nichtmenschlicher Wesen kennen, wofür der Autorin ein Lob für Ihre Kreativität gebührt. Keine Vampire und Geister nur am Rand. Dafür Seelenwächter: als Mensch geboren, zu etwas höherem geweiht.
    Das Buch ist ein Einstieg in eine Welt, die vielversprechendes bereitzuhalten scheint. Die Charaktrere sind alle erstmal nur "angerissen" und werden vermutlich in den Folgebänden tiefer ausgearbeitet. Insgesamt mal ein erfrischend neuer Ansatz im ewig selben Fantasy-Bereich. Gut genug, dass ich mir auch Band 2 im Anschluss noch vornehmen werde.

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    Cover des Buches Die letzten Tage von Pompeji (ISBN: 9783899960112)

    Bewertung zu "Die letzten Tage von Pompeji" von E Bulwer-Lytton

    Die letzten Tage von Pompeji
    Christin87vor 2 Monaten
    Golden Oldie

    Als ich das E-Book kaufte, wusste ich nicht, dass es bereits vor über 180 Jahren geschrieben wurde. Ich hatte nur den Titel, nicht die Beschreibung gelesen und war von einer eher trockenen Beschreibung der Geschehnisse aus Sicht der "Neuzeit" ausgegangen, die mich aber interessierte, weil ich selbst schon in Pompeji war.

    Als ich anfing zu lesen merkte ich erst, dass es sich um einen Roman handelt. Es ist die Geschichte des Atheners Glaukus, der sich in seiner Wahlheimat in die schöne Jone verliebt und dessen blinde Sklavin Nydia unglücklich ebenfalls in ihn verliebt ist. Hinter Jone wiederum ist der reiche, aber menschlich kalte Ägypter Arbaces her, ihr Ziehvater, der nun die Früchte seiner "Arbeit" enden möchte.

    Erzählt in einer 1834 üblichen Sprache, die heute etwas altbacken wirken mag, aber zum historischen Thema auch heute noch fantastisch passt und das Lesen keinesfalls behindert, erfährt man vieles über die Art des Lebens in Pompeji 79 n. Chr. Glaubenskonflikte mit der aufkommenden Sekte der Christen gegen die Anhänger der alten Götter, Gladiatorenkämpfe, Sklaverei, Weingelage, das Mischmasch der verschiedenen Kulturen, die sich im Römischen Reich tummeln. Die Katastrophe selbst, spielt nur in den letzten Kapiteln eine Rolle.

    Es war nicht, was ich erwartet hatte. Aber es war ein überraschend gutes Buch, trotz oder vielleicht gerade wegen seines Alters. Es wirkt für seine Zeit bereits sehr fundiert, obwohl nur ein Bruchteil der heute zu sehenden Stadt freigelegt und erforscht sein konnte.

    Ein Klassiker, den ich wohl nicht gekauft hätte, hätte ich sein Alter gelesen, das mich wohl abgeschreckt hätte.
    Gut, dass ich es getan habe. Dann kann ich demnächst nun die auf dem Buch basierende Miniserie schauen, die ich inzwischen gefunde habe.

    4 Sterne.

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    Cover des Buches Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid (ISBN: 9783596197811)

    Bewertung zu "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" von Fredrik Backman

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    Christin87vor 3 Monaten
    Phantasievoll, geistreich und mit vollen Händen aus dem Leben gegriffen

    Elsa´s Oma ist Elsa´s beste und einzige Freundin. Außer Elsa finden jedoch alle Menschen Oma ein bisschen verrückt. Doch was wäre das Leben schon wert, wenn man sich einfach so anpasst.
    Oma erfindet für Elsa zahlreiche Märchen aus dem „Land Fast-noch-wach“. Doch eines Tags ist Oma komisch. Sie schickt Elsa allein auf eine Schatzsuche. Und am nächsten Morgen wacht Oma nicht mehr auf.
    Nun steht die kleine 8-jährige Elsa da, in der großen Welt, ohne einen richtigen Freund. Briefe soll sie in Omas Auftrag finden und diese an bestimmte Menschen aus ihrem Umfeld zustellen. Und mit jedem Brief entdeckt Elsa ein Geheimnis. Mit jedem Brief findet sie einen neuen Freund. Mit jedem Brief wird das „Land Fast-noch-wach“ ein bisschen realer.

    Fredrik Backman hat hier in einer wunderbar erfrischenden, der Hauptprotagonistin entsprechenden kindlichen Art, ein zugleich sehr phantasievolles als auch ernstes Buch zu Papier gebracht, dass das Leben immer auch mit einer guten Prise HUmor Sarkasmus betrachtet.
    Die fast ausnahmslos kantigen, schrägen Charaktere sind erquickend in der Zeit von vielen so gleichgezeichneten  Protagonisten, die es in bestimmten Buchgenres endlos austauschbar gibt.

    Die Geschichte ist intelligent durchdacht und trotz ihrer „Märchenhaftigkeit“ mitten im wahren Leben angesiedelt.

    Dieses war mein erstes Buch des Autors, eine Zufallsentdeckung, an der ich auf Grund des sperrigen Namens hängen geblieben bin, der neugierig gemacht hat. Und mit Sicherheit war es nicht das letzte.

    Volle 5 begeisterte Sterne für dieses schwedische Werk.

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    Cover des Buches Reveal: Robbie Williams (ISBN: 9783498030360)

    Bewertung zu "Reveal: Robbie Williams" von Chris Heath

    Reveal: Robbie Williams
    Christin87vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch voll Mann ♥ ♥ ♥
    Ein Mann wie ein offenes Buch - sensibel, exzentrisch und so liebenswert

    Zu einer sachlichen Rezension bin ich für dieses Buch wohl nicht geeignet, denn Robbie Williams ist nunmal Robbie Williams, DER Mann schlechthin seit 18 Jahren, auch wenn inzwischen eine reale Liebe in meinem Leben ist. ;D
    Und somit ist es immer schön Einblicke in sein Leben gewährt zu bekommen. Hintergrundwissen über das Zerwürfnis und das sich wieder Vertragen mit seinem Songwriting-Partner Guy Chambers, das Kennenlernen mit seiner Frau, die Geburt seiner ersten beiden Kinder, die Reunion mit Take That auf einer neuen menschlichen Ebene, die trotzdem Reibungspunkte in sich birgt.
    Da geht man mit ihm in seine Welt liebevoller, und zumeist kurzzeitiger, Spleens - ob Ufos gucken oder die Umgebung mit Metalldetektoren absuchen.
    Robbie ist eben Robbie und dafür liebt man ihn oder eben nicht. Mag man jemanden nicht, sollte man nicht seine Zeit damit verschwenden dessen Biografien zu lesen, nur, um seine negative Haltung bestätigt zu bekommen.
    Der Autor Chris Heath kennt Rob bereits seit den Anfängen von Take That und so darf er fast überall rein schauen in dieses Leben und des Menschens Seele. Er ist immer dabei: in der Familienrunde auf der Couch oder Backstage auf Tournee. . . und wir stehen daneben.
    Der einzigste kleine Kritikpunkt meinerseits wäre, dass die Geschehnisse manchmal ein bisschen zu durcheinandergewürfelt scheinen. Die Zeitsprünge innerhalb der einzelnen Kapitel sind oft zu groß, sodass man den Überblick verliert, in welchem Jahr man sich gerade befindet. Das machte das Lesen manchmal ein bisschen schwierig und da hätte man sicher noch ein bisschen mehr Struktur reinbringen können.

    Dafür gibt es einen Punkt Abzug und damit 4 Sterne - für den Mann um den es geht, gibt es natürlich 10.

    Auf das es nach "Feel" und "Reveal" in einigen Jahren eine dritte Fortsetzung dieser Zusammenarbeit geben möge. Ich freu mich schon drauf!




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    Cover des Buches Falaysia - Allgrizia (ISBN: 9783737510752)

    Bewertung zu "Falaysia - Allgrizia" von Ina Linger

    Falaysia - Allgrizia
    Christin87vor 4 Monaten
    Leichte Jugendbuch-Kost für Fantasyliebhaber

    Jenna lebt mit Ihrer Familie in der englischen Stadt Salisbury. Sie ist die einzige aus Ihrer Familie, die Kontakt zu ihrer Tante Melina pflegt, denn ihr Vater und Bruder geben Melina die Schuld am Tod von Melinas Schwester, welche die Mutter der Kinder war und dem Verschwinden ihrer Nichte Sara.
    Eines Tages erhält Melina Besuch von einem "alten Freund". Demeon, ein düsterer Kerl, hat genau wie Melina magische Fähigkeiten. Und kaum ist er da, ist Jenna plötzlich verschwunden. Melina weiß sofort was geschehen ist: Demeon hat Jenna in die Parallelwelt "Falaysia" gezaubert. Eine Welt voller Gewalt, es herrschen Krieg und Gefahren an jeder Ecke - eine Welt in die auch die verschwundene Nichte einst geschickt wurde.
    Jenna muss nun begreifen lernen was mit ihr geschehen ist und wie Sie aus diesem Albtraum wieder zurück nach Hause kommt. Es beginnt eine endlos scheinende Reise, bei der Ihr Leon, auch ein hier festsitzender Mann aus ihrer alten Welt, als Einzigster zur Seite stehen kann . . .

    Falaysia: Allgrizia ist der erste Band einer abgeschlossenen 7-teiligen Reihe, die ich als typische Jugendliteratur beschreiben würde. Ein junges Mädchen und ein attraktiver junger Mann als ihr Begleiter, die sich eigentlich garnicht mögen, aber sicher, so vermute ich, irgendwann im Laufe der Reihe zueinander finden werden, in einer fantastischen Welt mit magischen Amuletten, Drachen und anderem, furchteinflößendem fremden Getier sowie einer eigenen, erfundenen Sprache.

    Der Plot ist leicht verständlich und flüssig zu lesen, die Charaktere und Falaysia selbst sind ausgeschmückt und schön beschrieben.
    Trotzdem habe ich keinen richtigen Draht zu Jenna und Leon und der Geschichte gefunden. Und irgendwie war das alles schonmal da.
    Für Fantasyliebhaber ist dies eine schöne, leichte und niveauvolle Kost.
    Ich werde die Folgebänder aber auf Grund der fehlenden Innovationen nicht weiter verfolgen. Der Reiz daran hat mich nicht gepackt.






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    Cover des Buches Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer (ISBN: 9783426513842)

    Bewertung zu "Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer" von Pierre Martin

    Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer
    Christin87vor 4 Monaten
    Savoir vivre - Lebe den Augenblick

    Isabelle Bonnet ist auf der Suche nach Ruhe und Erholung. Als Leiterin einer Spezialeinheit hat sie nur knapp einen Terroranschlag überlebt und zieht sich nun mit ihren körperlichen und seelischen Wunden in ihr Heimatdorf Fragolin - im malerischen Südfrankreich - zurück, um sich auszukurieren. Kaum angekommen wird die Ruhe jedoch von ihrem Chef und väterlichen Freund Maurice zunichte gemacht, denn ein Engländer ist im Dorf verschwunden und die örtliche Gendarmerie heillos überfordert. Und leichte Arbeit sei ja schließlich der beste Weg für ihre Erholung. Aus der leichten Arbeit werden jedoch ein Opfer im Koma und zwei zusätzliche Leichen und eigentlich wollte Isabel ja auch noch den mysteriösen Verkehrstod Ihrer Eltern vor mehr als 30 Jahren aufklären.

    Falls man einen reißerischen, blutigen Krimi lesen möchte, sollte man von dieser Reihe die Finger lassen. Es sind vielmehr "Wohlfühl-Krimis", wie ich es gern nenne. Kluge Kriminalermittlungen in einer Urlaubsumgebung mit teils lustigen Charakteren. Madame le Commissaire`s Assistent Apollinaire ist für mich der heimliche "Star der Show".

    Den 5. Band hatte ich hier schonmal gewonnen, gelesen und daraufhin beschlossen die Reihe nun bei Teil 1 fortzusetzen.

    Eine Leseempfehlung für alle, die entspannende Bücher mögen.


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    Cover des Buches Die Schatten von New Orleans (ISBN: 9783937357904)

    Bewertung zu "Die Schatten von New Orleans" von Oliver Becker

    Die Schatten von New Orleans
    Christin87vor 4 Monaten
    Atmosphärisch starker Historienroman mit ebenso starken Charakteren

    Das Hausmädchen Cynthia Crane führt ein arbeitsreiches aber angenehmes Leben im Haushalt der angesehenen New Yorker Familie van Buren. Ihre einzige Schwäche ist die Zuneigung zum Sohn des Hauses, David. Im Jahre 1870 ist eine solche Verbindung seinem Stand nicht angemessen und doch haben sich beide, verbotenerweise, ineinander verliebt. Und diese Liebe stellt Cynthias Leben von heute auf morgen auf den Kopf. Anstatt mit David ein neues Leben zu beginnen, landet sie am Tag ihrer gemeinsam geplanten Flucht in einem der schrecklichsten Gefängnisse Ihrer Zeit.
    Das gediegene Leben überschlägt sich von nun an mit Ereignissen. Neue, höchst unerwartete Freunde kreuzen ihren Weg und helfen ihr durch alle vor Ihr liegenden Widrigkeiten. Ihr Weg führt sie schließlich nach New Orleans, hier findet sie nicht nur eine "neue" Liebe sondern auch ihre eigenen Wurzeln. Über allem schwebt stets "der Blinde Mann, der alles sieht". Ein Mann der dunklen Vodoo-Künste, der aller Protagonisten Leben irgendwie beeinflusst.

    Der mit etwas über 500 Seiten recht umfangreiche, toll recherchierte und zum Teil von ehemals lebenden Personen inspirierte Historienroman malt durchweg eine tolle düstere Atmosphäre, die sich durch alle Etappen der vielseitigen Geschichte zieht. Die einzelnen Charaktere, wie Tante Molly, Mitinsassin Big Nose Kay, Hafenpirat Danny Black, California Cal und die Mitglieder der Familie Buren sind ausdrucksstark gezeichnet, sodass man wunderbar in der Geschichte abtauchen kann und mit Ihnen das New York und New Orleans des 19. Jhdt. erlebt.

    Obwohl nicht vom gleichen Autor, erinnert mich das Buch, auf Grund des Zeitraumes und der Orte in dem es spielt sowie auch auf Grund der Atmosphäre, an eine Geschichte namens Jefferson Star, die ich vor ca. genau einem Jahr gelesen habe.

    So wie jenes ist auch dieses für mich ein kleines Juwel und hätte es eigentlich verdient bei einem großen Verlag zu erscheinen.

    Ganz klare Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Wortlust (ISBN: 9783741243141)

    Bewertung zu "Wortlust" von Ada Mea

    Wortlust
    Christin87vor 7 Monaten
    Seichte aber angenehme Unterhaltung für zwischendurch

    Jan ist ein erfolgreicher Unternehmensberater, der seit einigen Monaten ein Engagement in Wien hat und in dieser Firma bereits alles weibliche flachgelegt hat, was möglich war. Eine Frau, bei der ihm alle sagen, an ihr würde er sich die Zähne ausbeißen, ist Mia aus der Kommunikationsabteilung. Er versucht sein Glück trotzdem bei der Firmenweihnachtsfeier, denn eine Unerreichbare spornt natürlich doppelt an. Der Flirtversuch endet in einer seeehr ausgedehnten Sightseeingtour durch Wien. Ohne Sex aber mit vielen Worten, (auch) darüber.

    Auch steht in Klammern, weil die Erotik in diesem Buch wirklich an zweiter Stelle steht. Es gibt einige heiße Gedankenspiele zwischen Mia und Jan, aber viel mehr im Vordrgrund stehen Mias Leben und die Stadt. Der Versuch an die verschlossene Mia heranzukommen, endet vielmehr in einer Aufarbeitung ihrer Vergangheit. 

    Während das Buch insgesamt sehr leicht und fluffig daher kommt und sich dabei wunderbar fließend lesen lässt, wird die Sequenz zu Mias Vergangeheit zu gewollt, zu theatralisch und plötzlich, aus dem nichts auf den Leser abgeladen. Sicher ein Versuch der insgesamt seichten Geschichte etwas Tiefe zu verleihen, aber das  hätte man eleganter lösen müssen.

    Wer eine leichte Geschichte für zwischendurch sucht ist hier an genau der richtigen Stelle. Ich brauchte genau ein solches Buch für zwischendurch und vergebe deshalb vier Sterne.

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    Cover des Buches Miras Welt: Engelshauch und Kaffeeduft (ISBN: 9781511549769)

    Bewertung zu "Miras Welt: Engelshauch und Kaffeeduft" von Marlies Lüer

    Miras Welt: Engelshauch und Kaffeeduft
    Christin87vor 7 Monaten
    Höchste Tragik und höchste Spiritualität zwischen Fiktion und Realität

    Melissa Fink ist Reporterin bei einer Zeitschrift und trifft bei ihren Recherchen zu einer Story auf Mira Mertens. Melissa ist gerade einem harten Gegenwind des Lebens ausgesetzt. Ihr Freund hat sie verlassen, aus der Wohnung, die auf seinen Namen läuft, wird sie rausgeschmissen, die Zeitschrift für die sie arbeitet wird eingestellt. Ihr einziger Lichtblick ist ein neuer Mann, der jedoch bald für ein Studium ins Ausland gehen wird.

    Mira Mertens ist ein Medium, eine kleine "Kräuterhexe" :-), und nach dem Wortlaut des Buches eine Lichtbringerin. Ihr Leben ist aber auch durch eine harte äußerst harte Vergangenheit mit einem autistischen Sohn, der früh an Krebs starb, geprägt.

    Zwischen beiden Frauen entwickelt sich, trotz des großen Altersunterschiedes, eine besondere Freundschaft.

    Ich sag mal so: Die Story ist nichts für jedermann.
    Grundvoraussetzung: Ein Minimum an Affinität oder Glauben an Übersinnliches in Form vom Engeln, Hellsehen, medialer Fähigkeiten jeglicher Art. Denn dies ist der Mittelpunkt von Miras Welt und nimmt einen großen Raum des Buches ein. Die gesamte Figur Mira mit diesen Fähigkeiten und auch der ganzen traurigen Geschichte um ihren Sohn, die schon beim Lesen schwer zu ertragen ist und deren relle Existenz man sich garnicht vorstellen möchte, sind wohl sehr autobiografisch an der Autorin eigenes Leben geknüpft.

    Es gibt durchaus sehr liebenswerte Details. Miras Haus wirkt schon beim Lesen sehr gemütlich und der kleine Gartendrache Thaddäus wirkt wunderbar schrullig, was in dem Fall sehr liebevoll gemeint ist :).

    Insgesamt war es kein Buch, was ich ein zweites Mal lesen würde. Auf der einen Seite äußerst bedrückend. Auf der anderen Seite merkt man, die Autorin lebt Ihren Glauben und ihr Können. Mir als außenstehende war das aber an einigen Stellen einfach zu viel. Bis zu einem gewissen Grad gehe ich in dieser Thematik mit. Aber es gibt da eine Grenze, ab der ich einfach raus bin. Und gegen Ende wurde schon sehr esoterisch aufgetragen.

    Deshalb nur 3 von 5 Sternen.

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