Claudias-Buecherregal

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    Cover des Buches Einer schreit immer (ISBN: 9783845838809)

    Bewertung zu "Einer schreit immer" von Jennifer Baro

    Einer schreit immer
    Claudias-Buecherregalvor 6 Tagen
    Einer schreit immer

    Die beiden Autorinnen schreiben für den Mama-Blog "Einer schreit immer" und haben nun ein Handbuch für Mütter zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und der ersten Zeit mit dem Baby geschrieben. Sie zeigen auf, dass es in Ordnung ist als Mutter unperfekt zu sein, dass keiner so richtig weiß, was zu tun ist und dass man vieles nur mit Humor ertragen kann. 

     

    Mir gefällt vor allem der witzige Ton in diesem Buch. Es ist kein richtiger Ratgeber, sondern eher ein Buch, dass eine Schwangere an die Hand nimmt, ihr gut zu redet und sie daran erinnert, dass es sich einfach nur um den üblichen Babywahnsinn handelt.

     

    Fazit: Ein unterhaltsames Buch, dass sich gut verschenken lässt. Besonders an Schwangere im dritten Trimester, denn ein Großteil des Buches dreht sich noch um die Schwangerschaft. Aber auch frisch gebackene Mütter werden damit ihren Spaß haben und dank kurzer Kapitel auf beim Baby-Wahnsinn immer mal wieder dazu greifen können.

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    Cover des Buches Papa braucht ein Fläschchen (ISBN: 9783845838755)

    Bewertung zu "Papa braucht ein Fläschchen" von Christian Hanne

    Papa braucht ein Fläschchen
    Claudias-Buecherregalvor 6 Tagen
    Papa braucht ein Fläschchen

    Das kleine Büchlein geht auf unterschiedliche Themen ein, die im ersten Babyjahr relevant sind, u.a. Vatersein, Schlafen & Wachen., Waschen & Pflegen und Spielen & Fördern. Es beinhaltet jeweils eine realistische Perspektive, was einen erwartet. Manche Sachen lassen sich einfach nicht schönreden, andere Sachen muss man nur wissen. Außerdem gibt es ein paar Überlebenstipps, die manchmal jedoch nur humorvoll zu nehmen sind.

     

    Fazit: Es ist schön, dass es solche Bücher mittlerweile auch für Väter gibt. Der Ratgeber spricht wichtige Themen an, ehrlich, aber auch humorvoll und daher unterhaltsam. Des Weiteren sind die Seiten farblich und vom Layout her schön und locker gestaltet. Es ist ein schönes Geschenk für einen frisch gebackenen Papa.

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    Cover des Buches Jim hat keinen Bock (ISBN: 9783743209435)

    Bewertung zu "Jim hat keinen Bock" von Suzanne Lang

    Jim hat keinen Bock
    Claudias-Buecherregalvor 6 Tagen
    Jim hat keinen Bock

    Mal wieder hat Jim Panse schlechte Laune, denn er ist zu einer Geburtstagsparty eingeladen, auf der er tanzen soll. Er kann jedoch nicht tanzen. Seine Freunde bringen es ihm zwar bei, doch erschwerend kommt hinzu, dass Jim gar keinen Bock darauf hat. Er geht zwar zur Party, versucht sich erst tanzend unters Volk zu mischen, aber als dann eine Polonäse beginnt, setzt es bei ihm aus. Er muss da raus und will nach Hause gehen. Doch da zeigt ihm das Geburtstagskind, dass es auch noch etwas zu essen und zahlreiche Spiele gibt. Jim muss also gar nicht tanzen. Alles andere macht ihm viel Spaß und so erlebt er doch noch eine schöne Geburtstagsparty.

     

    „Jim hat keinen Bock“ ist der Nachfolger von „Jim ist mies drauf“ aus dem letzten Jahr. Die Bücher können jedoch unabhängig von einander gelesen werden. Jim ist weiterhin ein interessanter Protagonist, mit dem sich bestimmt viele Kinder identifizieren können. Das Buch zeigt, dass man ruhig etwas Neues ausprobieren sollte, dass man aber nicht blind mit dem Strom mitschwimmen muss und sich nicht verbiegen soll. Jeder hat das recht auf eigene Meinung und darf kundtun, was ihm Spaß bringt und was nicht. Es wird vermittelt, dass es völlig ok ist, etwas doof zu finden, auch wenn alle anderen Freunde es (scheinbar) gut finden. Diese Botschaft finde ich sehr wichtig, denn Kinder müssen lernen einen eigenen Charakter zu entwickeln und diesen soweit zu stärken, dass sie sich eben nicht verbiegen müssen, nur weil das „cooler“ ist.

     

    Der erste Band hat mir zwar noch etwas besser gefallen, aber auch dieses Bilderbuch ist einfühlsam und gleichzeitig humorvoll. Die Tiere sind toll gezeichnet und die Gefühle von Jim werden authentisch und nachvollziehbar präsentiert.

     

    Fazit: Ein schönes Bilderbuch, dass Kinder dazu ermutigt ihre eigene Meinung kundzutun, auch wenn sie damit gegen den Strom schwimmen.

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    Cover des Buches Hexenjäger (ISBN: 9783785727126)

    Bewertung zu "Hexenjäger" von Max Seeck

    Hexenjäger
    Claudias-Buecherregalvor 13 Tagen
    Leider Potenzial verschenkt

    Kommissarin Jessica Niemi hat es scheinbar mit einem der gefährlichsten Serienkiller Finnlands zu tun. Er begeht die Morde nach dem Vorbild einer Bestseller-Trilogie um Hexen. Die Ermittler wissen also, wie die nächsten Opfer getötet werden, jedoch nicht, um wen es sich dabei handelt oder wo die Morde stattfinden werden und so geht das Töten weiter. Der Täter scheint den Ermittlern stets einen Schritt voraus zu sein. Neue Erkenntnisse ergeben keinen Sinn und mittlerweile ist sogar eine Polizistin getötet worden. Niemi und ihr Team müssen dringend ihre Strategie ändern.

     

    Ich war schon sehr gespannt auf den neuen Thriller aus Finnland. Optisch ist das Buch, vor allem aufgrund des roten Buchschnittes, bereits sehr ansprechend. Der Einstieg in den Thriller fiel mir leicht und auch Niemi, als Protagonistin, fand ich interessant. Ihr Ermittlerteam lernt man nur wenig kennen. Am meisten ihren Vorgesetzten, aber die Infos standen nicht wirklich im Zusammenhang mit dem Roman und waren daher eigentlich eher überflüssig. Der Roman beginnt spannend, denn schnell rieselt es Leichen, die Ermittlungen beginnen und dann wird der Zusammenhang zur Bestseller-Trilogie entdeckt und die Vermutungen und das Rätselraten werden intensiviert. Leider passieren die nächsten Morde fast nur beiläufig und stehen nicht mehr im Vordergrund. Auch das Thema „Hexen“, wird nur minimal angefasst, was ich aufgrund des Titels sehr schade gefunden haben.

     

    Jessica Niemi ist, wie bereits geschrieben, eine interessante Figur. Immer wieder gibt es Kapitel aus ihrer Vergangenheit. Leider hat sich gegen Ende gezeigt, dass diese nicht mit dem aktuellen Fall zusammenhängen und auch nicht notwendig waren, um ihren Charakter besser zu erklären bzw. zu verstehen. Somit waren sie leider ebenfalls eigentlich überflüssig.

     

    Es gibt mehrere unerwartete Wendungen, die mich wirklich überrascht haben und gegen Ende des Romans steigt das Spannungsniveau erneut an. Die Ereignisse und die Auflösung überschlagen sich dann beinahe. Es wäre schöner gewesen, vorher etwas Langatmigkeit wegzulassen und sich etwas mehr auf das Ende zu konzentrieren. Es werden nämlich nicht alle Fragen beantwortet und es hätte nicht geschadet, wenn am Ende die Ermittler unter einander oder Jessica in Gedanken noch einmal alles zusammengefasst hätten, denn wie gesagt, passiert auf den letzten Seiten sehr viel in sehr kurzer Zeit.

     

    Fazit: Die Idee um das Morden nach Vorlage einer Bestseller-Trilogie ist nicht neu, aber war trotzdem spannend. Leider gibt es zwei Handlungsstränge, die die Geschichte nicht vorantreiben und daher überflüssig waren. Die Zeit und diese Seiten hätte man lieber auf das zu schnelle Ende verwenden können, um die Auflösung etwas klarer und vollumfänglicher gestalten zu können. 3,5 Sterne, die ich leider auf 3 Sterne abrunden muss.

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    Cover des Buches Der Weg des kleinen Glückssuchers (ISBN: 9783866124684)

    Bewertung zu "Der Weg des kleinen Glückssuchers" von Aurélien Gougaud

    Der Weg des kleinen Glückssuchers
    Claudias-Buecherregalvor 13 Tagen
    leider nicht so berührend wie angepriesen

    Ein kleiner Junge muss mit seiner Mutter nach Paris umziehen. Während sie arbeitet, ist er stundenlang in der Bibliothek. Dort freundet er sich mit dem Bibliothekskaters Jupiter an. Als er in einem Buch liest, dass Katzen aus Ägypten kommen, planen die beiden dorthin zu reisen. Auf ihrem Weg durch Paris begegnen sie zahlreichen Erwachsenen und bemerken, wie traurig diese oft sind. Doch das Kennenlernen des kleinen Glückssuchers hilft ihnen und der Junge und seine Katze finden ihr Glück bei der Glaspyramide des Louvres.

     

    Der Klappentext des Romans klang unglaublich schön. Er versprach einen inspirierenden Roman, einfühlsam und berührend. Der Großteil des Romans ist aus Sicht des Kindes geschildert und der Schreibstil ist dementsprechend angepasst. Das ist sehr stimmig und es ist schön die Welt durch die Augen eines unschuldigen Kindes zu sehen. Zwischendurch lernt der Leser verschiedene Menschen kennen, denen ebenfalls kurze Kapitel gewidmet werden. Anschließend folgen dann die Begegnungen zwischen diesen Personen und des Jungen. Diese Textpassagen haben mir nicht mehr so zu gesagt, wie die Kapitel aus Sicht des Jungen. Sie haben mich nicht berührt und nicht den Zauber versprüht, die ich mir von diesem Roman erhofft hatte.

     

    Fazit: Das Buch versprach einen „inspirierenden Roman über Mut, Hoffnung und Menschlichkeit“, aber das habe ich beim Lesen leider nicht empfunden. Die Kapitel aus Sicht des Jungen waren niedlich, aber der Rest konnte mich leider nicht berühren. Diese Textpassagen haben mir einfach zu wenig gegeben und das fand ich leider enttäuschend.

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    Cover des Buches Wir haben doch keine Angst im Dunkeln! (ISBN: 9783785588741)

    Bewertung zu "Wir haben doch keine Angst im Dunkeln!" von Fréderic Bertrand

    Wir haben doch keine Angst im Dunkeln!
    Claudias-Buecherregalvor 14 Tagen
    ein super Buch für Kinder zum Thema Angst im Dunkeln

    Die Geschwister liegen im Bett und sind schon fast eingeschlafen, als sie plötzlich ein schreckliches Geräusch hören: „AAHHHRRRRRCCHH…HOOOAAAARRRRRCCCCHHHRR…“. Mit seiner Schwester zusammen schleicht der kleine Junge durchs Haus. Die beiden suchen jedes Zimmer ab, denn irgendwo muss das Monster ja sein. Sie haben zwar Angst, aber zusammen sind sie mutig. Sie stoßen tatsächlich auf Monster – bis sie die Taschenlampe anschalten und sehen, dass es sich um alltägliche Gegenstände handelt, die im Dunkeln nur wie Monster aussahen. Im Wohnzimmer treffen sie dann auf die Quelle des Geräusches und diese ist ganz und gar nicht gruselig.

     

    Angst im Dunkeln oder die Monster im Bett sind bei vielen Kindern ein Thema. Dieses Klappenbilderbuch nimmt die Angst zwar ernst, aber geht trotzdem damit humorvoll um. Auf jeder Seite begegnen die Geschwister mindestens einem Monster. Dann schalten sie die Taschenlampe an und in dem der Leser die große Klappe öffnet, ist die Szene plötzlich farbig, so als wenn die Taschenlampe leuchten würde und man erkennt, dass gar keine Monster im Haus sind. Die Alltagsgegenstände wirkten nur im Dunkeln gruselig, denn dann werden Dinge teilweise anders wahrgenommen.

     

    Fazit: Eine tolle Idee, die sehr geschickt umgesetzt wurde. Das Buch ist stabil und hat tolle Klappen, die fast so groß sind, wie die jeweilige Seite. Behutsam aber auch humorvoll wird Kindern gezeigt, dass es keine Monster gibt und sie im Dunkeln keine Angst haben müssen. Es gibt viel zu entdecken und es macht Spaß zu schauen, welche Gegenstände im Dunkeln wie Monster wirken.

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    Cover des Buches Meine erste kleine Kinderbibel (ISBN: 9783649636144)

    Bewertung zu "Meine erste kleine Kinderbibel" von Jutta Bergmoser

    Meine erste kleine Kinderbibel
    Claudias-Buecherregalvor 14 Tagen
    Meine erste kleine Kinderbibel

    Ich habe eine Kinderbibel zur Taufe meines Kindes gesucht und bin dabei auf diese gestoßen. Sie hat stabile Pappseiten, ist mit einem wattierten Hardcover ausgestattet und beinhaltet 23 Geschichten aus dem Alten und dem Neuen Testament. Die Geschichten sind kindgerecht geschrieben, aber bleiben nahe am Original. Außerdem sind sie stets nur ein bis drei Seiten lang, so dass man sie gut vorlesen kann. Die Illustrationen von Michaela Heitmann gefallen mir ebenfalls.

     

    Fazit: Die Geschichten sind nicht neu :) aber die kindgerechte Präsentation in Wort und Illustration ist sehr gelungen. Eine tolle Kinderbibel und ein schönes Geschenk zur Taufe

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    Cover des Buches Mein allererster Ausmalspaß (ISBN: 9783649637578)

    Bewertung zu "Mein allererster Ausmalspaß" von Viola Reese

    Mein allererster Ausmalspaß
    Claudias-Buecherregalvor 14 Tagen
    Toller Ausmalspaß

    Dieser Malblock besteht aus 80 Motiven, in denen stets eine kleine Strecke aus Punkten verbunden werden muss und dann alles angemalt werden kann. Schön finde ich, dass sich die Illustrationen immer nur auf ein Motiv konzentieren, denn es ist für Anfänger und daher ist es schön, dass es große Motive sind, an denen sich die Kleinen austoben können.

     

    Praktisch ist außerdem, dass man die einzelnen Zettel aus dem Block trennen kann, wenn man z.B. ein Bild verschenken möchte.

     

    Fazit: Die Qualität ist toll, die Motivauswahl ebenfalls und die Kinder werden durch diese großen Motive nicht überfordert. Tatsächlich ein toller Ausmalspaß und bei dem Preis auch ein super Mitbringsel oder eine schöne Kleinigkeit zu Ostern, zum Nikolaus oder zu ähnlichen Gelegenheiten.

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    Cover des Buches Himmelsdingens: Ob du willst oder nicht (ISBN: B08NZ1QR4F)

    Bewertung zu "Himmelsdingens: Ob du willst oder nicht" von Shelly Briggs

    Himmelsdingens: Ob du willst oder nicht
    Claudias-Buecherregalvor einem Monat
    Geschmackssache

    New York hat zur Weihnachtszeit einen ganz besonderen Charme. Emmy, ein Bike-Messenger, erliegt diesem regelmäßig und genießt diese Zeit. Maximilian von Theis hingegen kann diesem ganzen Kram mit Lichtern, Weihnachtsmännern und Dekorationen nichts abgewinnen. Er konzentriert sich lieber auf seine Karriere. Obwohl die beiden so unterschiedlich sind, kreuzen sich ihre Wege in der Vorweihnachtszeit in Manhattan und diese kurze Begegnung hat weitreichende Folgen.

     

    Ich bin auf Instagram auf die Autorin und ihren Liebesroman aufmerksam geworden. Ich selbst liebe New York City zur Vorweihnachtszeit und hatte mich auf einen schönen Liebesroman in „meiner“ Stadt gefreut. Zunächst begann auch alles ganz gut. Emmy war mir sympathisch und besonders ihre Unterkunft in Little Italy mit der italienischen Mama, die sie umsorgt, hat mir gefallen. Leider kam für meinen Geschmack das Setting in New York zur kurz, das hätte ich mir intensiver gewünscht. Außerdem tritt nach ca. einem Viertel des Romans eine „himmlische“ Wendung ein, deren Anspielung ich im Klappentext nicht wahrgenommen und auf die ich eigentlich keine Lust hatte. Ich habe trotzdem weitergelesen, denn der Schreibstil ist flüssig und ich hatte weiterhin auf New York Feeling zur Weihnachtszeit und eine schöne Liebesgeschichte gehofft.

     

    Die Liebesgeschichte tritt auch ein, jedoch fand ich sie nicht so wirklich authentisch. Die beste Freundin wird diesem neuen Schwerpunkt geopfert und spielt plötzlich keine Rolle mehr. Das Himmelsdingens störte mich weiterhin und am Ende ging es mir viel zu schnell mit der Entwicklung der Geschichte und der Figuren. Daher empfand ich leider auch dieses nicht glaubwürdig, auch wenn weihnachtlicher, himmlischer Zauber vielleicht alles etwas beschleunigen könnte.

     

    Fazit: Ich war sicher, dass mir die Geschichte gefallen würde. Leider hat mich das Himmelsdingens etwas gestört und hinzukam, dass kein weihnachtlicher New Yorker Flair eintrat und die Liebesgeschichte mich nicht überzeugen konnte, da sie zu schnell und daher für meinen Geschmack unglaubwürdig war. Es ist jedoch eindeutig Geschmackssache bzgl. der Handlung. Flüssig geschrieben ist der Roman, deshalb kann ich auch die positiven Meinungen zum Roman nachvollziehen. Es war nur leider nicht „meins“.

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    Cover des Buches Wenn die Nacht verstummt (ISBN: 9783839811412)

    Bewertung zu "Wenn die Nacht verstummt" von Linda Castillo

    Wenn die Nacht verstummt
    Claudias-Buecherregalvor einem Monat
    Band 3

    Der Polizeichefin von Painters Mill begegnen in letzter Zeit gehäuft Verbrechen gegen die amische Bevölkerung. Farmtiere werden getötet, Buggys beschädigt und Frauen belästigt. Doch die amische Bevölkerung bringt dieses nie zur Anzeige – bleibt lieber unter sich und erträgt die Gewalttaten. Als jedoch drei Erwachsene tot in einer Güllegrube gefunden werden, muss die englische Polizei, angeführt von Kate Burkholder, ermitteln und zwar in alle Richtungen.

     

    „Wenn die Nacht verstummt“ ist der dritte Fall der sympathischen Ermittlerin Kate Burkholder. Der Fall geht ihr besonders nahe, denn durch den Tod einer Mutter, eines Vaters und des Onkels sind zahlreiche amischen Kinder auf einen Schlag zu Vollwaisen geworden. Da Kate selbst aus einer amischen Familie stammt, würde sie die Kinder am liebsten selbst aufnehmen und dafür sorgen, dass sie nicht getrennt werden. Kate muss also nicht nur alles geben, um die Todesfälle zu untersuchen, sondern auch, um objektiv zu bleiben.

     

    Tanja Geke hat mir auch den dritten Fall der Polizeichefin vorgelesen und ich finde weiterhin, dass ihre ausdrucksstarke Stimme sehr gut zu den Romanen von Linda Castillo und zu der Protagonistin Kate Burkholder passt. Das dramatische Güllegrubenunglück, dass etliche Kinder zu Vollwaisen gemacht hat, ist spannend konzipiert und nebenbei werden Informationen über den amischen Alltag eingestreut, wobei etliches davon schon in den ersten beiden Bänden thematisiert wurde. Dieses störte mich jedoch nicht und die Romane sollen ja auch Leser ansprechen, die die Reihe bisher nicht kennen.

     

    Fazit: Mit dieser Reihe kann man nicht viel verkehrt machen. Die Protagonistin ist sympathisch, ihre Fälle und das amische Setting interessant. Das i-Tüpfelchen fehlt, aber ein solider Thriller ohne direkten Nervenkitzel, der von Tanja Geke gekonnt vorgetragen wird.

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