CorinaPf

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    Cover des Buches Beim Leben meiner Schwester (ISBN: 9783492247962)

    Bewertung zu "Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult

    Beim Leben meiner Schwester
    CorinaPfvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hat viel Tiefgang, jedoch hat mich der Film mehr berührt
    Kommentare: 6
    Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)

    Bewertung zu "Trust Again" von Mona Kasten

    Trust Again
    CorinaPfvor einem Jahr
    Cover des Buches Begin Again (ISBN: B071L3F2DF)

    Bewertung zu "Begin Again" von Mona Kasten

    Begin Again
    CorinaPfvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Roman mit tollen Charakteren
    Er stellt die Regeln auf

    Inhalt:

    Allie braucht unbedingt eine WG und kommt dabei zu Kaden. Kaden ist ein typischer Bad Boy und eigentlich hat Allie keine Lust auf solche Typen aber sie benötigt das Zimmer dringend. Es scheint aber auch Kaden unangenehm zu sein, dass Allie das Zimmer zu geben. Es wundert Allie, dass Kaden ihr das Zimmer dann doch gibt. Sie zieht gleich ein und Allie fühlt sich zu Kaden hingezogen. Nur scheint der nicht das gleich für sie zu empfinden oder etwa doch?
    Doch Allie aber auch Kaden scheinen beide etwas zu verheimlichen, können sie sich gegenseitig die Geheimnisse anvertrauen?

    Schreibstil:

    Das Buch ist aus der "Ich" Perspektive geschrieben. Man begleitet das ganze Buch über Alli. Der Schreibstil war flüssig man kam schnell durch das Buch. Das Drama fand ich okay aber die Handlungen von den Charakteren waren mir dann zu einfach. Das Ende fand ich gut und das ganze Buch glänzte mit viel Witz und ich musste oft lachen.

    Protagonistin:

    Allie fand ich lustig. Ich fand sie eine starke Frau. Sie zeigt aber auch Schwäche und das machte sie in meinen Augen aber auch menschlich. Ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen auch wenn es manchmal nicht meine gewesen wäre. Es gab aber immer eine gut Erklärung wieso sie was tat.

    Fazit:

    Ich fand die Geschichte toll auch wenn es meines errachtens zu viel Drama war. Der Schreibstil und die Charaktere fand ich toll. Ich habe es teilweise gehört und gelesen und auch das Hörbuch war toll. Ich gebe dem Buch 4 1\2 Sterne und freue mich auf den 2 Teil der Reihe

    Kommentare: 4
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    Cover des Buches Scheiße bauen: sehr gut (ISBN: 9783522202473)

    Bewertung zu "Scheiße bauen: sehr gut" von Tobias Steinfeld

    Scheiße bauen: sehr gut
    CorinaPfvor einem Jahr
    Überhaupt nicht meins

    Inhalt:

    Paul ist Gymnasiast aber er gehört eher zu den Faulen. Er muss ein Praktikum in einer Sonderschule machen. Paul hat keine Lust auf Arsch abwischen und "Behinderte" zu füttern. Als er am ersten Tag zu spät kommt, wird er verwechselt. Paul ist nun Per und auch behindert. Paul stellt es nicht richtig und wird die nächsten Wochen zu Per...

    Schreibstil

    Es ist aus der "Ich" Perpektive geschrieben. Man begleitet das ganze Buch über Paul. Das Buch ist für ca 13 jährige geschrieben. Das Buch kratz nur auf der Oberfläche und geht nicht wirklich in die Tiefe. Meiner Meinung sind auch die Jungendliche mit Behinderung nicht gut rüber gebracht. Manche Szenen im Buch fand ich gut aber bei den meisten dachte ich nur, so ist das nicht. Das Buch soll mit Witz Punkten fand ich aber dabei wurde ich auch enttäuscht. Ich konnte wenig Lachen und fand es manchmal auch grenzwertig über es als Witz rüber zu bringen
    Das Ende fand ich dann sehr abgehackt und auch zu schnell, mit keinerlei Aufklärung.

    Protagonist:

    Paul war mir von der ersten Seite an unsympatisch. Leider ändert sich das im laufe des Buches auch nicht. Er nutz alles aus und macht auch sehr dumme Aktionen wo man nur den Kopf schütteln muss.

    Fazit:

    Ich kann dem Buch nicht wirklich viel abgewinnen. Ich wollte es öfters abbrechen weil es mir einfach zu langatmig war und ich weder das Umsetzung noch den Protagoniten mochte. Auch diese Einstellung gegenüber den Jugendlichen fand ich furchtbar. Ich arbeite selber mit Menschen mit Beeinträchtigung zusammen und ich konnte oftmals nur den Kopf schütteln. Ich gebe dem Buch aber 2 Sterne, da ich es gut finde, dass auf das Thema Behinderung eingegangen wird, aber leider nicht so wie ich es mir gewünscht habe.

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    Cover des Buches Vanitas - Schwarz wie Erde (ISBN: 9783426226865)

    Bewertung zu "Vanitas - Schwarz wie Erde" von Ursula Poznanski

    Vanitas - Schwarz wie Erde
    CorinaPfvor einem Jahr
    Kein Thriller sondern ein Kriminalroman

    Inhalt:


    Caro arbeitet in der Nähe des  Zentralfriedhofes in Wien als Floristin. Sie fühlt sich immer wieder beobachtet und schließt wenig Freundschaft. Dies liegt in ihrer Vergangenheit. Sie ist im Zeugenschutzprogramm. Ihr Name war früher ein andere und sie arbeitete als Spitzel für die Polizei bei einer Mafia Bande. Jetzt versteckt sie sich, da der Mafia Boss ihr nachdem Leben trachtet. Die Polizei wendet sich aber für einen neuen Fall an sie und Caro begibt sich damit in große Gefahr... 


    Schreibstil:


    Das Buch ist aus der Sicht von Caro geschrieben, ab und zu bekommt man als Leser auch die Eindrücke vom Täter. Es war für mich kein Thriller, da mir im ganzen Buch die Spannung fehlte. Es war die meiste Zeit Ermittlungsarbeit deshalb würde ich meinen dass es ein Kriminalroman ist. Am Ende war es dann doch spannend und es macht Lust den zweiten Teil zu lesen. 


    Protagonistin:


    Caro ist für mich in diesem Buch nicht greifbar, ich konnte zu ihr keine Beziehung aufbauen. Sie ist zu allem und jedem sehr distanziert, was auch seine Gründe hat, die man nach und nach herausfindet. Sie hat aber eine gute Einschätzung von Menschen und sieht Dinge die andere übersehen. Ich hoffe im zweiten Teil der Reihe öffnet sich Caro etwas dass ich sie dann sympatischer finde. 


    Cover:


    Dies ist eines der schönsten Cover von Ursula Poznanski. Der Grashüpfer ist leicht erhaben und so hat das Buch auch haptische Ansatz. Ich strich während des Lesens gerne über das Cover da es mich entspannte. 


    Fazit:


    Die Geschichte an sich fand ich gut. Es war mir für einen Thriller zu langatmig und zu viele Ermittlungsarbeiten. Ich werde eher den zweiten Teil als Kriminalroman sehen als einen Thriller. Die Protagonistin finde ich in diesem Teil sehr distanziert und auch kühl , ich hoffe das ändert sich im zweiten Teil. Es war ein gutes Buch und deshalb gebe ich diesem 3 Sterne. 

    Kommentare: 1
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    Cover des Buches Das Haus auf der Blumeninsel (ISBN: 9783426513330)

    Bewertung zu "Das Haus auf der Blumeninsel" von Christiane Lind

    Das Haus auf der Blumeninsel
    CorinaPfvor einem Jahr
    Mehrere Zeitebenen

    Inhalt:  

    Laura läuft vor einem schrecklichen Schicksalsschlag weg. Sie flüchtet von Deutschland nach Madeira. Dort lebt sie in einem kleinen Häuschen, dass seit vielen Jahrzehnten in ihrem Familienbesitz ist. Sie fühlt sich der Vergangenheit zu ihren Verwandten sehr nahe und sie möchte mehr über diese erfahren. Laura begibt sich auf Spuren Suche und findet vielleicht auch das Glück auf Madeira? 

    Schreibstil: 

    Das Buch ist aus vielen verschiedenen Sichten geschrieben. Wir begleiten viele Frauen und deren trauriges Schicksale. Vieles Szenen spielen in Madeira aber auch einige in England beim Adel. Durch die vielen verschiedenen Sichtwechsel bekam man als Leser viel  von den jeweiligen Frauen mit und man fühlte sich mehr mit ihnen verbunden. Man springt auch immer wieder durch verschiedene Zeitebenen. Das Buch spielt zwischen 1928-2012. Ich mochte dies aber es war für mich am Anfang sehr verwirrend in welche Zeit man sich beim Lesen befandet und bei welcher Person. Der Ort und die Zeit standen aber meist am Kapitel Anfang. Das Buch ist behaftet mit Kitsch und Stereotypen was jetzt keine Kritik ist, da ich es eigentlich mag. Am Ende wurde es mir dann jedoch zu kitschig und zu dramatisch. 

    Charaktere: 

    2012 Laura ist eine junge Frau, die mit sich ringt. Sie hat furchtbare Schuldgefühle und flüchtet auf Madeira. Dort lernt sie sich näher kennen und sie spürt Verbundenheit zu der Insel sowie zu ihrer Vergangenheit.  

    2012 Grace ist die "Großtante" von Laura und um die 60 Jahre alt. Sie lebt in einem wunderschönen Anwesen und hat sich das erste mal richtig verliebt. Sie muss erst einmal ein klaren Kopf bekommen und flüchtet auch auf die Insel. Beide Frauen freunden sich an und sie helfen einander wieder ins Leben zurück zu finden.  

    1944 Emma, Grace Mutter, lernen wir  gerade kennen wie sie ihren Mann kennen lernt und versucht aus dem Anwesend und vor ihrer Mutter zu fliehen.  

    1928 Amalie eine starke Frau und von der ich die Geschichte am meisten verfolgen wollte, war von allen Frauen meiner Ansicht nach am stärksten. Sie wird schwanger und man spürt wie sehr sie ihr Kind einfach liebt und sie möchte für dieses da sein, doch da hat ihre Familie etwas dagegen. 

    Fazit: 

    Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen, aber es war mir dann doch etwas zu kitschig und zu vorhersehbar. Alle Fragen klärte sich im laufe des Buches und das fand ich toll. Die Charaktere fand ich oft stereotypisch aber dennoch mochte ich einige sehr. Ich gebe dem Buch 3 1/2 Sterne.

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    Cover des Buches Die Wellington-Saga - Verlangen (ISBN: 9783734103742)

    Bewertung zu "Die Wellington-Saga - Verlangen" von Nacho Figueras

    Die Wellington-Saga - Verlangen
    CorinaPfvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte und Charaktere waren okay aber nicht mehr
    Naja nett zum Lesen

    Teil 3 von 3


    Inhalt:

     Antonia ist die Halbschwester von Alejandro und Sebstian. Sie fühlt sich nicht sehr zugehörig der Familie Del - Campo. Sie arbeitet jeden Tag bei den Ponys und dort ist der der Vorsteher Lorenzo. Die beiden kennen sich schon seit Antonia zu ihrer Familie dazu gestoßen ist. Die beiden fühlen sich zu einander hingezogen, doch keiner will den ersten Schritt machen. Als dann noch Antonias frühers Leben sie einholt, müssen sich beide entscheiden, was sie wollen... 


    Schreibstil: 

    Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil, man kam schnell durch das Buch. Es wurde aus der Sicht von Antonia sowie aus der Sicht von Lorenzo geschrieben. Die meiste Zeit sind wir aber bei Antonia. Die Geschichte gefiel mir gut aber das Ende fand ich sehr übertrieben. Auch wurde für mich zu sehr auf Happy End getrillt.  


    Protagonisten: 

    Antonia fand ich anstregend und mit ihrem Schuldbewusstsein wurde es dann noch anstregender. Sie entschied sich dann doch für sie richtig und das war für mich dann okay. Lorenzo war seit dem ersten Augenblick in Antonia verliebt. Er möchte aber nicht mehr in diesen Kreisen verkehren und meint er ist nicht gut genug für sie. Er nimmt aber alles so hin und dies auch bis zum Ende. 


     Fazit:

    Das Buch hat mir so mäßig gut gefallen. Die Charaktere waren nicht so meins und auch das Ende war viel zu übertrieben. Die Reihe war nett zu lesen aber man muss e nicht lesen. Ich gebe dem Buch 3 Sterne.

    Kommentare: 2
    10
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    Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785570289)

    Bewertung zu "Saeculum" von Ursula Poznanski

    Saeculum
    CorinaPfvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Anfang und das Ende, eher schwach... Der Mittelteil war großartig :)
    Sehr starker Mittelteil


    Inhalt:

    Bastian ist auf einen Mittelaltermarkt mit seiner "Freundin", Sandra. Sie stellt ihm die Darsteller vor und sie überredt ihn bei einem Rollenspiel mitzumachen. 
    Wenige Tage später bricht eine kleine Gruppe auf um nach Österreich zu fahren um dort das mittelalterliche  Leben nachzuspielen in einem Wald, ohne Handy oder anderen elektronischen Geräten. Es soll so weit es geht wie im Mittelalter sein. 
    Dabei lernt Bastian die kühle Iris kennen. Die beiden Freunden sich an dies scheint aber Sandra so gar nicht zu gefallen. 
    Als dann eine Person verschwindet macht sich die Gruppe auf diese zu suchen und dabei stoßen sie auf merkwürdige Zeichen und Botschaften.
    Ist es ein Fluch wie eine der Personen in diesem Rollenspiel behauptet oder gibt es eine Erklärung für die ganzen Geschehnissen?

    Schreibstil:

    Es ist aus zwei Sichten geschrieben das Buch.Einmal die Sicht von Bastian und dann nochmals von Iris. Am Anfang fand ich das Buch sehr langatmig, es brauchte sehr lange bis sie in Österreich ankamen und im Rollenspiel waren. Danach wurde es richtig spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es überschlugen sich die Ereignisse und dann kam das Ende. Das Ende hat mich dann richtig enttäuscht.  Es war für mich einfach zu viel. Es kamen zu viele Leute ins Spiel und es war dann zu übertrieben. 

    Protagonisten:

    Bastian ist eher ein zurückgezogener Medizin Student. Er kann es kaum glauben dass Sandra sich für ihn interessiert und willigt ohne darüber nachzudenken ein bei diesem Rollenspiel. Er war für mich einer der Verünftigsten in der Gruppe. Er behielt meistens einen klaren Kopf und hatte auch sinnvolle Ideen. 

    Iris mochte ich am Anfang eher weniger. Je weiter die Geschichte aber voran schritt, desto sympatischer wurde sie. Sie trägt ein Geheimniss mit sich und sie muss dieses erst jemanden anvertrauen, damit sie auf die Lösung des Rätsels kommen. 

    Mir gefielen aber alle Charaktere da sie alle ihren eigenen Kopf hatten und jeder individuell gestaltet war. 

    Fazit: 

    Das Buch konnte mich nicht hunderprozentig Überzeugen, da der Anfang viel zu langsam voran schritt und das Ende dann alles sprengte. Die Auflösung fand ich nicht gut. Der Mittelteil war großartig da konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Die Charaktere mochte ich auch und deshalb bekommt das Buch 3 Sterne.


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    Cover des Buches Mein Fall (ISBN: 9783100300584)

    Bewertung zu "Mein Fall" von Josef Haslinger

    Mein Fall
    CorinaPfvor einem Jahr
    Schockierende Geschichte

    Inhalt: 

    Josef Haslinger kommt als Kind ins Internat in Stift Zwettel. Er möchte wenn er groß ist Pfarrer oder Priester werden. Er ist Sängerknabe, aber was ihn in Sift Zwettel erwartet mit dem hätte niemand gerechnet. Josef wird schnell der Liebling eines Paters und dieser beginnt immer mehr von ihm zu wollen und Josef kann sich dem nicht wiedersetzten...

     Schreibstil: 

    Dies ist die wahre Geschichte über Josef Haslinger dem Autoren. Er schrieb das Buch für die Dokumentation für die Stelle für die Missbrauchsopfer der katholischen Kriche. Das Buch war für mich schwer zu lesen, da es immer wieder Abschweifungen gab in die Vergangenheit von Herrn Haslinger jedoch dies  immer wieder Einblicke in seine Kinderheit  gab. Auch waren sehr viele Ausdrücke der katholischen Kirche dabei, die ich nachschlagen musste und so den Lesefluss etwas hemmte. Ich durfte beim Lesen dieses Buches nicht abgelengt werden, da es eine nicht ganz so leichte Schreibstil war.

     Protagonist: 

    Josef Haslinger möchte mit diesem Buch dokumentieren, was alles in seiner Interantszeit passiert ist. Man spürt aber immer wieder, dass er die Täter in Schutz nehmen möchte. Ich spürte aber auch seinen Zwiesplat bei der Geschichte, er weiß dass die Patres ihn und andere Schüler ausgenutzt haben und trotzdem, nahmen sie einen wichtig Teil seiner Familie ein.  


    Fazit: 

    Das Buch konnte mich voll für sich einnehmen. Ich las es in kurzer Zeit durch. Ich kenne Stift Zwettl sehr gut da ich in der näheren Umgebung zur Schule gegangen bin und ich selber als Religionslehrer einen Mönch aus diesem Stift hatte. Das Buch ließ mich schuockierend zurück und imemr wieder frage ich mich wieso so oft darüber hinweggesehen wird. In diesem Buch werden nicht nur sexuelle missbräuche aufgedeckt sondern auch physische sowie psychische.  Vieles wird danach unter den Teppich gekährt und die Opfer sehen sich nicht mal als solche, da sie so manipuliert wurden.  Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

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    Cover des Buches Deutsches Haus (ISBN: 9783550050244)

    Bewertung zu "Deutsches Haus" von Annette Hess

    Deutsches Haus
    CorinaPfvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein berührendes Buch dass, einem nicht mehr loslässt, jedoch das Ende war mir dann doch zu wenig
    Toller Roman


    Inhalt:

    Eva lebt 1963,  in Deutschland. Sie ist Übersetzterin und hat ein eher normals Leben. Ihre Eltern haben ein Wirtshaus und sind eher bodenständige Leute, Eva hat sich aber verliebt und die Verlobung steht schon fast vor der Tür mit einem reichen jungen Mann. Zu ihrer Überraschung wird sie als Dolmetscherin angefordert für eine Zeugenaussage. Diese Zeugenaussage lässt sie nicht los und sie möchte unbendigt bei den Verhandlungen übersetzten. Doch keiner weiß was  die Leute für gräuel Taten ans Licht bringen. Es sind die ersten Auschwitz Prozesse. Eva Leben ändert sich und sie muss sich zum Schluss entscheiden wen sie glaubt, den Leuten für die sie übersetzt oder ihrer Familie... 

    Schreibstil:

    Das Buch ist aus der dritten Person geschrieben. Es gibt keine Kapiteln dafür kleine Absätze. Die Absätze sind in diesem Buch gut, denn so wird einem als Leser klar, dass man wieder von einer anderen Person liest. In diesem Buch begleiten wir nicht nur Eva sondern ihre ganze Familie sowie ihren Verlobten und einen Richter. Man bekam einen tollen Einblick in die komplette Familie und deren Verarbeitung vom Krieg. Das Buch hat mich teilweise richtig berührt und ich habe mit meinen Tränen gekämpft. Das Ende von Buch war mir dann doch etwas zu verdreht und zu abrupt. 

    Charaktere:

    Eva ist die Unschuld. Sie kann sich an den 2 Weltkrieg kaum erinnern, sie war auch noch ein kleines Kind. Doch bei den Verhandlungen werden ihr die Augen geöffnet und sie beginnt alles in ihrem bisherigen Leben zu hinterfragen. 

    Annegret, Schwester von Eva hat einige Probleme mit ihrem Gewicht. Am Anfang im Buch wird sie als liebe Kinderkrankenschwester dargestellt aber im laufe des Buches lernen wir sie von einer ganz anderen Seite kennen. 

    Ludwig, Vater von Eva lebt für sein Wirtshaus. Er mischt sich meist in die Streitereien der Famlie nicht ein und er wirkt in sich sehr ausgeglichen.

    Edith, Mutter von Eva ist eine liebevolle Mutter, doch sie möchte Eva immer wieder abbringen von der Gerichtsverhandlung...

    Jürgen, baldiger Verlobter von Eva wünscht sich eine Frau die er biegen kann wie er es möchte und dies scheint bei Eva am Anfang der Fall zu sein.

    Alle Charaktere sind lebensnah gezeichnet und verleihen der Geschichte verschiedene Ansichten. 

    Das Cover: 

    Ich finde das Cover eher schlicht und es wäre mir nie aufgefallen im Laden. Ich habe es aber auf Youtube entdeckt und deshalb musste ich es mir kaufen. Der Titel ist gut gewählt, da das Gasthaus von Evas Familie Deutsches Haus heißt. 

    Fazit:

    Das Buch hat mich an manchen Stellen mitgenommen und ich musste mit den Tränen kämpfen. Es ist gut erzählt und man bekommt einige Eindrücke von dieser Zeit und wie manche Leute mit dem Prozess umgegangen sind. Das Ende war für mich dann doch zu Abrupt und ein bisschen zu sehr gewollt, deshalb gebe ich dem Buch 4 1/2 Sterne.


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    Über mich

    • weiblich
    • 21.03.1994

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    Klassiker, Romane, Fantasy, Krimis und Thriller, Erotische Literatur, Humor, Jugendbücher, Liebesromane

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