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Cubi

  • Mitglied seit 17.03.2018
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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Der erste letzte Tag (ISBN: 9783426283868)

    Bewertung zu "Der erste letzte Tag" von Sebastian Fitzek

    Der erste letzte Tag
    Cubivor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Leider eine absolute Luftnummer. Wirklich schade!
    Das erste letzte Buch

    Ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch („kein Thriller“) schreiben soll ohne es ins absolute Minus zu katapultieren. Wer kennt ihn nicht. Sebastian Fitzek ein Schriftsteller, der unsere Welt mit Thrillern beglückt. Ich habe wirklich fast jedes Buch bereits gelesen und dachte mir, warum nicht auch mal „kein Thriller“. Gespannt auf die Geschichte, las ich es (Gott sei Dank) in einer Leserunde. Ich glaube ohne die Motivation von außen hätte ich dieses Buch abgebrochen. Die Motivation war jedoch nicht auf das gute im Buch, sondern auf das Leid eines jeden Lesers in der Runde zu verdanken. Denn gutes habe ich leider nicht finden können. Ich habe sehr sehr selten schlechte Bücher gelesen, doch leider gehört dieses dazu. Gern hätte ich Sebastian Fitzek in einer neuen Rolle als Romanautor erlebt. Doch was ich hier erleben musste war lediglich ein gut gemeinter Aufsatz eines Jugendlichen, in seiner Findungsphase. Die gepressten witzigen Stellen, waren leider absolut nicht lustig. Es wirkte wie eine Torte, die statt Zucker, Salz enthält und dennoch angeboten werden muss. Was bei raus kommt, sind Gesichter die mitleidig dreinschauen. Denn das schwierigste auf der Welt ist die Komik. Denn entweder man hat es und die Menge tobt vor lachen oder es bleibt so still, dass selbst die Grille verstummt. Es ist so schade, dass ich nichts positives schreiben kann, denn der Autor hat sich auch hier Arbeit gemacht. Aber es ist weder witzig, noch unterhaltsam, noch ansprechend, noch tiefgründig, noch bewegend. Die Protagonisten sind schwache Schauspieler in einer langweiligen Story. Ach, sagte ich bereits das dies „kein Thriller“ ist? Ja, auch die Wiederholungen in und um das Buch nerven nach der Zeit. Schade! Ich hoffe das dies nur ein Ausrutscher war und nicht wieder vor kommt.

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    Cover des Buches Muttermal (ISBN: 9798620748945)

    Bewertung zu "Muttermal" von Daniel Leitner

    Muttermal
    Cubivor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Habe einen Thriller erwartet
    Für mich ein Drama

    Daniel Leitner ist für mich inzwischen kein unbekannter Autor, da ich schon Bücher von ihm gelesen habe und diese echt grandios fand. Dementsprechend war ich gespannt, was sich hinter dieser Story versteckt. Der Schreibstil ist wirklich gut und flüssig geschrieben, so dass du gut in einem Schwung lesen kannst. Die Protagonisten haben beide völlig unterschiedliche Charaktere. Jonas ist für mich ein außergewöhnlicher Mensch, der seine Eigenheiten besitzt. Ich konnte nicht alle seine Handlungen immer 100% nachvollziehen, da diese für mich an manchen Stellen nicht greifbar waren. Ich konnte mich da nicht immer hineinversetzen. Vielleicht liegt es auch daran, da er für mich zum Teil wie ein Autist agierte. Die Mutter von Jonas ist für mich absolut nicht greifbar. Sie ist so fern und verbirgt massig an Geheimnissen. Dadurch, dass diese auch immer wieder in Lügen verstrickt ist, weiß du als Leser nie was die wirkliche Wahrheit ist. Es ist ein perfides Spiel zwischen Mutter und Sohn. Der Leser erfährt im laufe der Geschichte, immer neue Hintergründe, wobei sich dann einige Fragezeichen aufklären. Ich habe mich auf eine absolut andere Geschichte eingestellt und habe somit anfänglich große Schwierigkeiten gehabt mit der Story warm zu werden. Mystik, Spannung, Action und einen Thriller habe ich erwartet. Bekommen habe ich eine ruhige, melancholische, dramatische Geschichte, die sich anfänglich sehr in die Länge zog. Habe auch an ein Abbrechen der Geschichte gedacht. Jedoch wurde mir ans Herz gelegt, diese einfach noch eine Chance zu geben. Und nach der Hälfte wollte ich dann auch wissen, was nun die wahren Gesichter hinter den Protagonisten ist. Ich habe einfach den Thriller weggedacht und mir ein Drama vorgestellt, welches wirklich in dieses Genre passen würde. Dementsprechend wurde die Geschichte zum Ende hin doch interessanter und hat sich mit den ganzen unvorhergesehenen Dingen positiver gestaltet.


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    Cover des Buches Das Therapiezimmer (ISBN: 9783499276347)

    Bewertung zu "Das Therapiezimmer" von Aimee Molloy

    Das Therapiezimmer
    Cubivor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Leider bin ich ziemlich enttäuscht.
    Leider nur eine billige Kopie

    „Wahrscheinlich der spannendste Roman, den Sie dieses Jahr lesen werden.“ A. J. Finn

    Wenn das wirklich so ist, dann sollte ich genau jetzt mit diesem Buch enden und kein neues mehr lesen. Denn dieses Werk ist leider sehr schnell zu übertreffen. Du merkst, es war für mich keine Freude. 

    Der Schreibstil war gut und als Leser fliegst du gut durch die Seiten. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt und hat schöne Längen eines Kapitels. Leider war dies auch schon fast alles an positiven Dingen. Die Protagonisten waren leider ziemlich farblos. Obwohl es wenige Charaktere gab, haben die wenigen für mich kaum Ausstrahlung gehabt. Annie war irgendwie nur da und es ging nur um das eine. Sam hatte hier die Geschichte etwas mehr tragen können, jedoch ist mir sein Wesen komplett fern. Beschreiben könnte ich es gut mit einem Schauspieler, dessen Mensch dahinter mir fern bleibt. Für einen Thriller ist die Geschichte wahnsinnig ruhig. Den Anfang empfand ich sehr verwirrend und war froh es nicht nach 60 Seiten schon abgebrochen zu haben. Denn danach dröselt sich der große Knoten im Kopf auf und es ergibt eine Einheit. Muss dazu sagen, dass ich durch eine andere Leserin darauf gebracht wurde weiter zu lesen. Spannung blieb für mich völlig aus. Es gab für mich auch keine „WoW“ Effekte, da die Geschichte und die Auflösung sehr schnell klar sind. Ich hatte quasi nach der Hälfte schon das Ende gewusst und das ist ziemlich schade. Denn leider ist die Story nicht neu erfunden worden. Jeder der Stephen King´s Buch „Sie“ kennt…. Und genau hier liegt das Problem. Diese Geschichte ist ein billiges, liebloses Remake. Und genau das Ärgert mich wahnsinnig. Es gibt immer mal Bücher die sich ähneln etc. Aber hier wurde das Rad nicht neu erfunden. Klever ist natürlich, das die Autorin in dem Buch, das Buch „Sie“ genannt hat. Somit ist es kein „Plagiat“. Also meine nächsten Bücher werden um einen Zauberer handeln, der das Buch „Harry Potter“ liest. Ich nenne es „Larry Snotter und der Keller des Grauens“. Wirklich schade!

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    Cover des Buches Geheimnis der Schattenwanderer (ISBN: 9783754346983)

    Bewertung zu "Geheimnis der Schattenwanderer" von Jessica M. Rhodes

    Geheimnis der Schattenwanderer
    Cubivor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein toller Auftakt für eine neue Fantasy-Reihe
    Was für ein toller Start in eine Triologie

    Geheimnis der Schattenwanderer? Nicht nur der Titel macht neugierig. Für mich steht das Cover als mega Eyecatcher als erstes im Fokus. Dieser macht so Lust auf die Geschichte. Der erste Band einer neuen Triologie steht eher für die Einleitung in eine Fantasywelt mit tollen ausgearbeiteten Protagonisten. Jessica M. Rhodes schafft es mit einem faszinierend guten Schreibstil den Leser zu fesseln. Dabei versteht sie es, die Protagonisten gut herausstechen zu lassen. Diese sind wahnsinnig gut ausgearbeitet und besitzen Charakter. Das Buch ist aus der Sicht von Ava geschrieben, die durch ihre Neugierde und ihrem mutigen Charakter sich für die neue Welt entscheidet, ohne zu wissen was sie erwartet. Ben ist anfänglich sehr mysteriös und der Schlüssel zu der anderen Welt. Alle Charaktere sind wahnsinnig authentisch und bewegen sich stetig logisch in ihren Handlungen.

    Die Handlung ist ruhig gehalten. Jedoch sind auch in dem ersten Band schon einige spannende und fesselnde Szenen vorhanden. Der Leser bekommt viele Hintergrundinformationen von der Schattenwelt und deren Intentionen. Hier herrscht eine Gewalt die noch in sich schlummert und zum Leben erweckt werden möchte. Viele Fragezeichen, die sich beim Lesen auftun, werden nach und nach aufgeklärt. Jessica hat eine in sich logische und gut nachvollziehbare Welt geschaffen. Der rote Faden bleibt stetig erhalten. Dabei sind soviel tragische Einzelschicksale vorhanden. Die Bedrohung die durch den „Chef“ der Schattenwelt herrscht schleicht sich durch die Geschichte und hängt schwer im Hintergrund. Ein Schatten der skrupellos über Leichen geht. Zudem eine Liebe die nicht sein kann. Diese Story ist ein absolutes muss für Fantasy-Fans, die eine völlig andere Welt kennenlernen wollen, die es so noch nicht gab. Auch der Cliffhanger am Ende lässt die Herzen höher schlagen.

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    Cover des Buches Seelenschnitte (ISBN: B07K8HWP12)

    Bewertung zu "Seelenschnitte" von Claudia Giesdorf

    Seelenschnitte
    Cubivor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Story fand ich echt gut. Spannend und emotional erzählt.
    Danke für die tollen Lesestunden

    Seelenschnitte war mein erstes Buch von Claudia Giesdorf, welches ich gewonnen habe. Und ich muss sagen, dass ich nun eine weitere Autorin für mich entdeckt habe. Der Schreibstil ist wirklich angenehm und lässt gut durch die Seiten gleiten. Was mir besonders gefallen hat, sind die Beschreibungen der Gemütszustände der einzelnen Protagonisten. Man wird als Leser mit in die Gedankenwelt entführt und kann durch die tollen Beschreibungen auch als nicht Betroffener die Gefühle gut und verständlich nachvollziehen. Victoria ist für mich ein unangenehmer Charakter, welchen ich eher abstoßend empfand und somit negativ besetzt wird. Emma hingegen ist liebevoll, zurückhaltend und auf andere bedacht. Dadurch verliert sie sich leider selbst. 

    Die Story beinhaltet viel Leid. Hierbei spielen Missbrauch und Entführung eine große Rolle. Dieses wirkt wiederum auf die Charaktere ein, welche durch zb. SVV ausgedrückt wird. Ich finde es spannend zu erlesen, wie sich ein Charakter nach und nach verrennt und die Psyche abzustürzen droht. Das hat Claudia Giesdorf wirklich gut beschreiben können. Was mir allerdings einige Schwierigkeiten bereiteten waren die ständigen Rückblicke in die Vergangenheit. Es war nicht gekennzeichnet, so dass ich ab und an verwirrt war, wo ich mich gerade gedanklich befinde. Auch waren manch eine Handlung nicht ganz nachvollziehbar. Das tolle an der Geschichte ist die ständige Frage nach dem „Was“. Also „was“ verbirgt sich hinter der Geschichte von Victoria. Ein rätselraten bis zur Aufklärung. Ich mochte diese Geschichte sehr und war berührt über die Art, wie Claudia die Emotionen wecken konnte. Dabei wurden die Probleme weder verharmlost noch übertrieben dargestellt. Hier erlebt der Leser ein Gefühl für das Leben/Erleben mit einer psychischen Erkrankung. Bis auf die Zeitsprünge und manch eine nicht nachvollziehbare Handlung hat mich dieses Buch von der ersten Seite mitgenommen. Die Fahrt war rasant, spannend und emotional. Eine absolute Leseempfehlung mit Lust auf mehr.

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    Cover des Buches Amalinta und die Bruderschaft der Zeit (ISBN: B097615XC4)

    Bewertung zu "Amalinta und die Bruderschaft der Zeit" von A.L. Beringer

    Amalinta und die Bruderschaft der Zeit
    Cubivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nicht meine Geschichte…
    War nicht meines

    Amalinta ist kein Kinderbuch, obwohl das Cover dieses suggerieren lässt. Ich war auch etwas überrascht und habe etwas völlig anderes erwartet. Ich musste mich anfänglich erst einmal in die Geschichte reinfinden, anders als bei anderen neuen Büchern. Dies lag vor allen Dingen daran, dass gefühlt die erste Hälfte kaum was passiert. Hatte auch schon überlegt es nach 50 Seiten abzubrechen. Es sprach mich inhaltlich einfach nicht an. Jedoch las ich dennoch weiter, da ich schon wissen wollte was sich hinter Amalintas Träumen verbirgt. 

    Der Schreibstil wirkt sehr angenehm auf mich. Jedoch haben mich die Protagonisten nicht erreichen können.

    In dem Buch geht es um zwei Welten. Realität und Traumwelt, welches sich irgendwann derartig vermischt, dass man als Leser nicht mehr weiß was jetzt die Wirklichkeit ist. Dies hat A.L. Beringer ziemlich gut geschafft. Jedoch verliert die Autorin hin und wieder den Weg in die richtige Richtung. Daher war ich an manchen Stellen ziemlich verwirrt und verunsichert, ob ich irgendwas überlesen hätte etc.. Zudem zogen sich ab und an einige Szenen. Als Leser erlebt man durchaus viele spannende Szenen und Finsternis, wenn Amalinta sich auf den Weg macht. Geheimnisse müssen aufgedeckt werden. Sehr süß und bezaubernd ist die Einarbeitung des Löwen, der Amalinta auf ihren Weg begleitet. Wer Bücher mit zwei Welten, in diesem Fall den Träumen mag, dem könnte die Geschichte gefallen. Für mich war es leider nicht das Richtige, da ich mich an manchen Stellen zu verwirrt vorfand und es mir doch zu „Fett“ erschien. Kann es nicht beschreiben. Denn Fantasy liebe ich, jedoch war mir dies zu sehr fern ab, als das ich mich darin verlieren könnte. Den zweiten Teil werde ich nicht mehr lesen.

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    Cover des Buches Die Früchte, die man erntet (ISBN: 9783805250894)

    Bewertung zu "Die Früchte, die man erntet" von Michael Hjorth

    Die Früchte, die man erntet
    Cubivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Für jeden Thriller Fan ist diese Reihe ein Muss!
    Bergman ist nach so langer Zeit endlich wieder zurück

    So lange habe ich drauf gewartet und wurde nicht enttäuscht. Endlich geht es weiter mit Sebastian Bergman, Vanja, Billy und Co. Ich war von Anfang an gefesselt und auch nach der langen Zeit ohne Bergman sehr schnell wieder in der Story und Atmosphäre gefangen. Das schöne an den ganzen Bänden ist die Tatsache, dass man diese unabhängig voneinander genießen kann. Denn viele Geschehnisse und Zusammenhänge aus den anderen Bänden werden hier kurz mit angerissen und erklärt. Jedoch empfehle ich die Reihe von Anfang an zu lesen. Interessant ist hier, dass anders als bei den anderen Bänden ziemlich schnell klar ist wer die Mörder sind und welche Motive sich dahinter verbergen. Es geht dieses mal vielmehr darum, wie sich Vanja als neue Chefin behauptet und wie die Ermittlungen vonstatten gehen. Darüber hinaus sind die zwischenmenschlichen Beziehungen im Vordergrund gerückt. Sebastian Bergman erlebt der Leser hier als wirklich menschlich mit Gefühlen. Denn der sonst so unnahbare, gegen alles arbeitende, völlig unsoziale Bergman ist hier nachdenklich und nahezu liebevoll unterwegs. Ich mag es, dass er mal nicht der stetige Buhman ist und der Leser seine weiche Seite kennenlernen darf. Die eigentliche Geschichte in diesem Band liegt bei mir in den letzten Seiten. Billy ist für mich die zentrale Figur, welches jedoch gern länger hätte sein können. Es ging mir hier doch ein wenig schnell mit dem Aufdecken seiner Geheimnisse. Diese hätten ein eigenes Buch sein können. Billys zwei Rollen durchzogen so viele Bände und ist plötzlich vorbei. Die Cliffhanger am Ende hauen mir echt die Füße weg. Wie lange muss ich jetzt auf den nächsten Band warten? Ich hoffe nicht noch einmal so lange.

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    Cover des Buches Der Geist eines Psychopathen (Penny Archer 1) (ISBN: B09GPMSC77)

    Bewertung zu "Der Geist eines Psychopathen (Penny Archer 1)" von G.S. Foster

    Der Geist eines Psychopathen (Penny Archer 1)
    Cubivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wow! Dieses Buch habe ich verschlungen.
    Was für ein toller Auftakt

    Was bitte ist das für ein guter Psychothriller! Der Titel und das Cover spiegeln die Story auf einem Blick wieder. Wirklich großartig gewählt! Von der ersten Seite an, kann sich der Leser auf eine fesselnde, spannende und gut durchdachte Story freuen. Dabei ist der Schreibstil einfach großartig. Die Protagonisten haben viel Farbe, so dass ich nichts vermisste. Ich liebte es einfach, dass ständig unerwartetes passierte und somit keine lange weile aufkam. Als Leser erfährst du einige Perspektivwechsel, die noch einmal näher in die einzelnen Köpfe blicken ließen. Das wurde so gut in die Geschichte eingearbeitet, so dass ich mich nie fragen musste wo ich mich gedanklich gerade befinde. G. S. Foster versteht es sehr gut, sich nicht mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten, sondern kurz, prägnant die Story am laufen zu halten. Somit flog ich quasi durch die Seiten und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Was ich besonders interessant finde, ist die Tatsache, dass es sich hierbei um eine „Geistergeschichte“ dreht. Doch wie kann man in der heutigen Zeit und Realität diese Dinge vereinen? Geister und reales Leben, geht das überhaupt? Was genau passiert hier eigentlich wirklich? Ein echt gut durchdachter Psychothriller, der bis zum Ende die Spannung aufrecht erhält und dann mit einem „WoW“ endet. Schockierend und aufwühlend wird hier gemordet und in die Abgründe der menschlichen Seele geblickt. Es war mir ein Genuss, dieses Buch zu lesen und freue mich bereits auf den zweiten Band.

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    Cover des Buches Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen (ISBN: 9783967410075)

    Bewertung zu "Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen" von A. K. Grundig

    Ich rette die Welt - aber erst mal eine rauchen
    Cubivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wow! Eine Geschichte voller Spannung, Emotionen und Ausweglosigkeit.
    Was für eine wahnsinnig gute Geschichte

    Sei ein stiller Beobachter in einer Geschichte voller Hass, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit. So wurde ich in diesem Buch gefangen gehalten. Als unsichtbarer Gast lief ich mit der Kriegsreporterin Lea und Nathan in einem Bürgerkrieg mit. Dabei war ich an einigen Stellen emotional und gedanklich überfordert. Jedoch nicht im negativen Sinne. Durch den zackigen, rasanten Erzählstil wurde ich als Leser von einem Unglück in die nächste Katastrophe geworfen. Durchatmen? Fehlanzeige! Du befindest dich mitten im Krieg, und da gibt es keine Pause. Durch den ungewöhnlichen Schreibstil wird der Druck und die Not deutlich spürbar. Ich konnte mich dadurch sehr gut in die mir völlig unbekannte Welt einfühlen. Denn Krieg und Leid kenne ich nicht. A.K. Grundig schaffte es jedoch, meine Emotionen zu wecken und die Verzweiflung spürbar werden zu lassen. Die Geschichte ist wahnsinnig gut recherchiert und somit wirkt es sehr authentisch. Einige Gespräche waren mir gedanklich echt zu „hoch“, denn Lea und Co unterhielten sich oft sehr philosophisch und Ironisch. Das kann ein Mensch, der sich in diesen Krisengebieten aufhält und arbeitet sicherlich am Besten verstehen und nachvollziehen. Auch das ganze Hintergrundwissen in geschichtlicher Form ist verständlicher/nachvollziehbarer für denjenigen, der sich mit Syrien und deren Kriegsgeschichte auskennt. Für mich waren die Gespräche zwischen den Protagonisten eine Art der eigenen Therapie und Reinigung. Dieses Buch ist es kein Werk für Zwischendurch. Hier wird deine ganze Aufmerksamkeit gefordert. Eine Geschichte voller Traurigkeit, Spannung und Emotionalität die zum Nachdenken einlädt. 

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    Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)

    Bewertung zu "1984" von George Orwell

    1984
    Cubivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nicht ganz den Erwartungen entsprochen.
    Schade

    Das Buch 1984 wollte ich schon immer mal lesen. Als Klassiker für mich immer ein „Must Have“ gewesen. Leider war dieses Buch nicht meines. Dennoch gab es einige Dinge die ich echt grandios fand. Zum einen haben wir das neue Cover, welches ich wirklich ansprechend und gut gewählt finde, zum anderen ist da der Hauptprotagonist Winston, der nicht intelligenter und durchblickender sein könnte. Mir gefiel Winstons Art und Weise sehr, wie er alles überblickte und analysierte. Die Vorsicht die geboten werden musste sowie die bedrückende Enge in einer Welt voller Überwachung kamen emotional sehr eng an mich heran. George Orwell weiß wie man mit den Worten spielt und sie hochwertig literarisch zum Ausdruck bringt. Ein wahrer Genuss, für alle die noch die alte klassische Sprache lieben. Auch der Inhalt der Geschichte ist einfach grandios. Es ist politisch immer wieder aktuell und absolut authentisch. Sehr beeindruckend wie George Orwell dies zum damaligen Zeitpunkt schon so modern und zukunftsgerichtet aufzeigen konnte. Viele Dinge sind auch im Nachgang noch im Kopf zum verarbeiten, denn diese Bedrückende, Beklemmende völlig düstere Welt lässt mich nicht kalt. Dennoch bekommt dieses Werk keine vollen Punkte. Dies ist einigen negativen Punkten geschuldet. Zum einen zieht sich das Buch immens in die Länge. Sicherlich soll es die Stimmung kippen und die Welt träge erscheinen lassen, jedoch war ich zwischenzeitlich echt genervt, dass George Orwell noch so ins kleinste Detail ging. Auch wiederholte er sich Seitenweise und man wartete Sehnsüchtig auf neue Wendungen. Wäre das Buch nur halb so lang, wäre es perfekt. Denn es passiert gefühlt zwischen 80 Seiten nichts neues. Schade.


    Es ist für mich nach wie vor ein Klassiker, jedoch ist „Farm der Tiere“ um Längen besser. 

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