Der-Lesefuchs

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    Cover des Buches Der Bodyguard (ISBN: 9783426525234)

    Bewertung zu "Der Bodyguard" von Sonja Rüther

    Der Bodyguard
    Der-Lesefuchsvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende und zugleich liebenswerte Geschichte der Protagonisten und Antagonisten. Sehr vielschichtig und aufwühlend!
    RESPEKT!!

    Wow! es ist wirklich selten, dass ich einen Thriller lese, der so vielschichtige Themen anspricht (wenn auch nicht in der Tiefe behandelt), wie dieser. Die Autorin Sonja Rüther hat es geschafft zum einen eine sehr emotionale Liebesgeschichte, zum anderen eine spannungsgeladene Thrillerhandlung zu vereinen und dabei authentisch zu bleiben. Dazu spricht sie zusätzliche Aspekte an, die ich jetzt hier aus Spoilergründen nicht erwähnen möchte... 😉

    Zunächst einmal habe ich, als ich den Titel las, ein Bild im Kopf gehabt: Kevin Costner und Whitney Housten (ja, so alt bin ich schon). Doch als ich anfing zu lesen, schaltete sich mein Kopfkino auf einen anderen Kanal und erschuf eine neue Handlung (anhand des Buches). 

    Die Protagonisten, Maik un Lynn sind sind sehr authentisch, wenngleich ich anfangs das "sie ist die eine"-Ding nicht nachvollziehen konnte, das Maik seinen Freunden beschrieben hat. Dafür finde ich, muss man erst jemanden besser kennenlernen um diese Aussage zu tätigen (und nicht schon nach 1-2 Tagen). 

    Wenn ich eine Thriller lese, versuche ich schon während des Lesens immer wieder Vermutungen anzustellen, wie es weitergeht, wer verdächtig ist und was am Ende mit allen passieren wird. Auch hier Sonja Rüther mich immer wieder in verschiedene Richtungen gelotst - und am Ende doch furios überrascht! 

    Zunächst einmal startet der Plot als für mich als reinrassiger Liebesroman. Erst nach ca. 1/3 der Story übernimmt der Thriller-Teil die Hauptrolle. Speziell Maik war für mich anfangs noch ein wenig oberflächlich. Im Laufe der Handlung wurde er aber für mich wesentlich greifbarer, weil ich eine immer bessere Vorstellung seines Denken und Handelns erhielt. Die Suche nach Lynn und der Schmerz und das Leid hinter seiner harten Fassade wurden mehr und mehr offenbar. 

    Leider ist dies für Lynn aus meiner Sicht nicht ganz gelungen - wenngleich sie als Opfer auch nicht so viele Möglichkeiten gab, sich in gänzliche zu entwickeln bzw. mir als einen tieferen Blick in die Psyche zu gewähren. Dieser Schritt wurde von der Autorin dann erst am Ende mit einem Paukenschlag offenbar, was mich gefesselt hat.

    Gut gefallen haben mir auch die Gegenspieler von Maik. Eine fanatische Psyche gepaart mit dem Verlustschmerz von Liebsten sind in unserer Zeit durchaus ein realistisches Szenario. Auch hier glaube ich, dass dies sehr authentisch umgesetzt wurde.

    Das Finale hält einige Überraschungen bereit. Wird es ein gutes Ende nehmen? 


    Fazit: 

    Eine spannende und zugleich liebenswerte Geschichte der Protagonisten und Antagonisten, deren Authentizität sich mir so dargestellt hat, als hätte die Autorin Sonja Rüther über Personen geschrieben, die sie tatsächlich so kennengelernt hat. Respekt!
    Was mich zusätzlich beeindruckt hat, ist die Vielschichtigkeit des Plots und die verschiedenen, in unserer Gesellschaft oftmals verschwiegenen Themen, die angeschnnitten werden und die mich im Nachgang sehr nachdenklich gestimmt haben. Alles in allem für mich ein sehr gelungener Thriller, den ich unbedenklich jedem nur weiterempfehlen kann!

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    Cover des Buches AO: Die komplette Trilogie in einem Band (Der Fantasy-Erfolg zum Sonderpreis) (ISBN: B07HD6R11F)

    Bewertung zu "AO: Die komplette Trilogie in einem Band (Der Fantasy-Erfolg zum Sonderpreis)" von Pascal Wokan

    AO: Die komplette Trilogie in einem Band (Der Fantasy-Erfolg zum Sonderpreis)
    Der-Lesefuchsvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Insgesamt ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges Werk, welches mit einigen Überraschungen aufwarten kann.
    Kurzweiliges Jugendbuch mit interessanten Protagonisten.

    Zunächst hat mich das Cover in seinen Bann gezogen. Es ist für mich eine tolle Umsetzung der späteren Geschichte, da es als runde Kugel mit goldenen "Schlieren" dargestellt ist, was aber erst am Ende der Geschichte wieder in wenig in den Fokus rückt, dabei dann aber alle offenen Fragen erleutert.

    Es ist das erstes Werk, welches ich von Pascal Wokan lesen durfte und es war für mich eine "runde Sache". Alle Fragen, die sich mir im Laufe des Buches und im Laufe des Lesens gestellt haben, wurden am Ende geklärt, so dass für mich keine offenen Handlungsstränge übrig blieben.

    Es handelt sich um ein Jugendbuch, was sich sowohl im Schreibstil, als auch in der Sprache wiederfindet. Die Kapitel des Buches handeln i.d.R. von verschiedenen Personen, die in der Erzählersicht geschrieben sind, was es einfach macht, sich auf die wechselnden Protagonisten einzustellen.

    Der Autor beschreibt die Szenen (Personen, Landschaften, Ereignisse) sehr detailliert undn anschaulich, es bildet sich ein echtes Kopfkino und man ist quasi mittendrin. Auch die zwischenmenschlichen Szenen, sowohl einzelner Protagonisten als auch im Zusammenspiel mit anderen, ist sehr authentisch. Ich hatte keine Mühe, Emotionen nachzuvollziehen.

    Die Charaktere können unterschiedlicher nicht sein: ein verwöhnter Snob, ein verweichlichter Prinzen-Sohn und eine Frau, die sich auf den Straßen herumtreibt um zu überleben. Alle drei haben Ihre Charaktereigenschaften und Pascal Wokan schafft es, dass sich alle drei, trotz ihrer Unterschiedlichkeit, im Laufe des Plots noch einmal verändern. Die drei müssen erkennen, dass sie mehr sind, als nur drei Erwählte. Alle drei bergen etwas in sich, dass Spannung verspricht und neugierig macht.

    Der Plot selbst entwickelt sich, je länger er geht. Von den Anfängen, als alle erst in ihre neue Aufgabe hineinwachsen, diese erst einmal akzeptieren müssen und lernen was das AO überhaupt ist, bis hin zum großen Finale. Es handelt sich um eine Trilogie, die, in meinem Fall, zu einem Gesamtwerk zusammengeführt wurde.

    Es tauchen Tore auf, durch die man in andere Welten reisen kann - das hat mich ein wenig an Stargate erinnert und tatsächlich hatte ich die Tore genauso vor Augen, wie sie die TV-Reihe sie mir vorgestellt hat. Das tat der Geschichte, den Verstrickungen und den teilweise sehr überraschenden Wendungen aber keinen Abbruch - im Gegenteil! Das Land Luindar ist überaus detailliert beschrieben, was leider bei den beiden anderen Ländern nicht ganz so gelungen ist. Hier hatte ich doch am Ende nur ein unklares Bild dessen, wie es dort aussieht.

    Was mich gegen Ende ein wenig durcheinandergebracht hat, war die Tatsache, dass die Protagonisten an unterschiedlichen Orten in den Ländern unterwegs waren und unterschiedliche Erlebnisse hatten. So wusste ein Protagonist schon Geheimnisse, während die anderen noch nichts darüber wussten. Dies ist im wahren Leben natürlich nachvollziehbar, führte den Leser im Buch aber dazu, dass er die geheimen Enthüllungen von einem zum anderen Protagonisten mehrfach "vorgesetzt" bekam, bis alle Charaktere wieder auf dem gleichen Kenntnissstand waren. Das hat mich persönlich ein wenig gestört.

    Fazit:
    Insgesamt ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges Werk, welches mit einigen Überraschungen aufwarten kann (auch wenn diese teilweise ein wenig vorhersehbar sind). Spannende, sich entwickelnde Charaktere und eine sehr bildhafte Schreibweise runden das Werk ab. Am Ende leider aufgrund des Plots ein paar "Doppelungen"

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    Cover des Buches Jägerseele (ISBN: 9781549654732)

    Bewertung zu "Jägerseele" von Nicole Schuhmacher

    Jägerseele
    Der-Lesefuchsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Protagonistin mit erfrischend lockerer Art und vielen eigenen Gedanken. Let's read!!
    Eine tolle Protagonistin mit einer erfrischend lockeren Art!

    Meine Meinung:

    Am Anfang hatte ich ein wenig Probleme, in das Buch hinein zu kommen. Zu unterschiedlich war die Welt zu unserer, denn wenn Nymphen, Zentauren und andere Wesen zwischen uns Menschen auf der Welt co-existieren, dann ist das nicht normal. Die Einführung in die Welt und in die Aufgabe von Tess Carlisle habe ich ein wenig vermisst. Als man sich aber erst einmal an das Setting gewöhnt hatte, wurde es sehr amüsant zu lesen.

    Man lernt Tess ein wenig kennen und vor allem ihre Herausforderungen und Probleme im täglichen Alltag. Die Autorin hat sich nicht nur auf die reine Handlung und Aufgabe beschränkt, sondern auch versucht das "langweilige" Leben einzufangen, welches oftmals "so nebenher" passiert. Dabei hat sie auch diesen Handlungen ein gewisses Maß an Leben eingehaucht. Man trifft dabei auf ihre WG-Mitbewohnerin; Ihre Alltagsprobleme im Beruf, sich als Kautionsdetektivin durchzuschlagen - immer in der Hoffnung, wieder einen neuen Auftrag zu bekommen; ....

    Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Tess. Man ist ein Teil von ihr, denn die Autorin bringt auch die Gedanken von Tess sehr gut aufs Papier - und Tess denkt eine Menge... 😉. Teilweise emfand ich die vielen Gedanken, die Tess bzw. Nicole Schuhmacher umtreiben zu viel und ich habe mir manchmal gewünscht, etwas weniger Gedanken, dafür mehr Handlung zu erleben. Man merkt, dass sich das Buch an Kinder/Jugendliche ab 12 Jahren richtet. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und in seiner Art erfrischend locker.

    Neben der Hauptcharaktere Tess hat das Buch noch ein paar Nebencharaktere zu bieten. Da ist zum einen Puck (nicht zu verwechseln mit der Stubenfliege), der sich mit Tess die Wohnung teilt. Zum anderen gibt es Fin, Tess Assistentin und Sekretärin in der Kautionsagentur. Beide strahlen für mich eine ungeheur liebenswerte Art aus, die es einem leicht macht, sie zu mögen.

    Wenn man nun aber denkt, die Story wäre vorhersehbar, nun, in Teilen gebe ich recht. Dennoch gibt es immer wieder Stellen im Plot, die einfach lustig zu lesen und und mit denen man so nicht unbedingt rechnen kann. Das hat das ganze ein wenig gewürzt.

    Fazit:
    Eine lustige und sehr unterhaltsame Fantasy-Geschichte mit Romantasy-Anteilen, die durch einen lockeren Schreibstil und einer starken Sicht auf die Protagonistin zu gefallen weiß. Die Ich-Perspektive hat geholfen, die vielen Gedanken von Tess aufs Papier zu bringen - teilweise etwas zu viel. Kurzum, ein gelungenes Debüt mit Potential für mehr. ich vergebe 3,5 von 5 möglichen Sternen.

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    Cover des Buches Elayne (Band 1): Rabenkind (ISBN: 9783906829777)

    Bewertung zu "Elayne (Band 1): Rabenkind" von Jessica Bernett

    Elayne (Band 1): Rabenkind
    Der-Lesefuchsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein flüssig zu lesender Plot, der für mich leider nur ein wenig "dahingetröpfelt" ist und Spannung vermissen lies.
    Ein flüssig zu lesender Plot, der für mich leider nur ein wenig "dahingetröpfelt" ist und Spannung v

    Ich war sehr gespannt, was Jessica Bernett und der Sternensand Verlag hier veröffentlicht haben. Es ist für mich eine Mischung aus historischem Roman, gespickt mit ein wenig mystischer Fantasy.
    Der Plot spielt in der mittelalterlichen Zeit der kalten Burgen, großen Schlachten und starken Rittern. Aber auch Magier sind zu dieser Zeit unterwegs um die Welt ein wenig besser (??) zu machen. ;-) König Artus ist seine Weggefährten begegnen uns in dem Buch und natürlich darf in diesem Zusammenhang auch eine Prinzessin und die Liebe nicht zu kurz kommen.

    Elayne ist eine wahre Prinzessin und doch hat sie oftmals einen eigenen Kopf, der in der damaligen Zeit, in der Frauen nichts "zu melden" hatten, nicht immer gut ankommt - aber bisweilen notwendig ist. Was mir an Elayne imponiert hat und was der heutigen Jugend (im pubertierenden Alter von 14-15 Jahren) leider oftmals fehlt, ist ein gesundes Maß an Verständnis für die Umwelt, die Mitmenschen und die Notwendigkeit auch mal etwas ungeliebtes Tun zu müssen. Elayne ist sehr sensibel, was ihre Umwelt angeht. Sie hat einen Blick für die Nöte und Bedürfnisse der Mitbewohnern der Burg - ob von königlichem Blut oder vom Stallknecht; sie hat das Selbstbewusstsein zu helfen und auch ihrem Vater mächtig die Leviten zu lesen. Die ist tough und weiß sich zu helfen, da ihr Vater ihr nur wenig Halt gibt. Und doch hat sie auch eine Seite, in der sie verspielt ist, an Märchen und die ewige Liebe glaubt und "Fabelwesen" beschützen muss. Doch nicht immer ist die Liebe so einfach, wie uns viele Bücher uns weismachen wollen und so muss auch Elayne erkennen, dass nicht alles perfekt sein kann.

    Für mich war das Buch ein interessanter Zeitvertreib, leider hat er mich nicht so mitgerissen, wie ich es erhofft hatte. Es ist zwar sprachlich gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen, auch stimmen aus meiner Sicht die Details, doch irgendwie wartete ich ein wenig vergebens auf den Punkt im Buch, der mich hat "WOW" ausrufen lassen. Es war ein wenig zu vorhersehbar.

    Am Ende habe ich gedacht, jetzt kommt doch noch ein wenig Spannung auf, denn es geschah unglaublich viel und Jessica Bernettt hat noch einmal eine interessante Wendung in die Geschichte gebracht, doch war diese leider so schnell vorbei, dass ich enttäuscht war.

    Fazit:
    Ein flüssig zu lesender Plot, der für mich leider nur ein wenig "dahingetröpfelt" ist und Spannung vermissen lies. Zu vorhersehbar für meinen Geschmack, wobei das Mädchen Elayne mit ihrem Wesen und ihrer Reife mich durchaus zu überzeugen wusste. Leider kann ich nicht mehr als 2 von 5 möglichen Sternen vergeben.

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    Cover des Buches Leon: Glück trägt einen roten Pony (ISBN: 9783906829791)

    Bewertung zu "Leon: Glück trägt einen roten Pony" von C.M. Spoerri

    Leon: Glück trägt einen roten Pony
    Der-Lesefuchsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein beängstigendes Thema gut umgesetzt!
    Ein beängstigendes Thema gut umgesetzt.

    Ich war gespannt auf dieses Buch, bewegte ich mich doch komplett außerhalb meiner normalen Bücher-Range - es war für mich ein Experiment und ich wurde mit zweierlei Gefühlen zurück gelassen.

    Zum einen weiß ich jetzt, dass ich auch weiterhin diesem Genre ein wenig fern bleiben werde, weil es einfach nicht so ganz zu mir passt, zum anderen aber war es ein sehr interessantes Buch, welches sich mit einem, wie ich finde, wichtigen aber auch schwierigen Thema beschäftigt - dem sogenannten "Trolling".

    Hauptcharakter ist, wie der Titel schon verrät, Leon. Er ist, dem ersten Anschein nach, ein echtes A.... und ich fand ihn von Beginn an äußerst unsympathisch. Das lag aber nicht daran, dass die Figur schlecht beschrieben war, sondern eher im Gegenteil, weil die Autorin C.M.Spoerri ihn so realistisch beschrieben hat, dass ich ihn mir sehr gut im wahren Leben vorstellen konnte. Die Geschichte spielt auch aus seiner Sicht.

    Leon steht im Focus der Geschichte und ist ein sogenannter "Internet-Troll". Darunter versteht man eine Person, die im Internet Beiträge verbreitet (meist negative), die andere emotional provozieren und zu einer Reaktion verleiten soll. Diese Fähigkeit hat er für mich perfektioniert, jedoch die Gründe, warum er dies tut, sind nicht so oberflächlich, wie vielleicht vermutet.

    Emotional hat er mich an verschiedenen Stellen "berührt". Meist habe ich den Kopf geschüttelt und gedacht: "Wie kann man so etwas nur bewusst machen!", aber manchmal musste ich auch wenig schmunzeln und ja, auch wenn es jetzt scheinbar nicht so wirkt, er konnte auch nett sein. 😉 Er hat sich auf jeden Fall innerhalb dieser doch recht kurzen Geschichte ziemlich gewandelt und man lernte seine Gefühle und Gedanken sehr gut kennen.

    Ich möchte Euch an dieser Stelle noch einen Rat geben: Wenn ihr selbst einmal betroffen seid, sucht Euch Hilfe und versucht es nicht alleine zu lösen, das geht selten gut!!

    Fazit:
    Gut und flüssig zu lesen würde ich den Schreibstil von C.M. Spoerri in diesem Buch beschreiben. Ein aktuelles und leider beängstigendes Thema gut in einem Buch verpackt. Unterhaltsam geschrieben bietet das Buch eine Menge Denkanstöße, verbunden mit einer kleinen Liebesgeschichte...

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    Cover des Buches Countdown to Noah (Band 2): Unter Bestien (ISBN: 9783906829531)

    Bewertung zu "Countdown to Noah (Band 2): Unter Bestien" von Fanny Bechert

    Countdown to Noah (Band 2): Unter Bestien
    Der-Lesefuchsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle Fortsetzung! Leider hat mich das Ende nicht überzeugen können, trotzdem empfehlenswert!
    Eine tolle Fortsetzung! Leider hat mich das Ende nicht überzeugen können, trotzdem empfehlenswert!

    Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, was daran liegt, dass ich den ersten Band vor noch nicht allzu langer Zeit gelesen habe. Hätte ich dies nicht getan, wäre es mir schwer gefallen, in die Geschichte einzusteigen - somit ist Voraussetzung, den ersten Band "Countdown to Noah 1: Gegen Bestien" zu lesen!!
    Hat man zunächst Band 1 gelesen, steigt man sofort wieder in die Geschichte ein und ist ohne Übergang sofort wieder im Geschehen. Ich war sofort wieder bei den Protagonisten, ihrem Schicksal und den Emotionen. Auch hier findet sich das schon aus Band 1 bekannte Vorgehen des "Countdowns" der Kapitel, die die einzelnen Tage in Cassys Leben darstellen.

    Die Autorin Fanny Bechert schreibt in diesem Buch einen gut und flüssig zu lesenden Plot, der einen mitnimmt auf eine Reise widersprüchlicher Gefühle. Einerseits ist da Cassy, die verzweifelt darum bemüht ist, menschlich zu bleiben und mit der man Mitgefühl für ihre Situation empfindet. Auf der anderen Seite ist da Cassy, die nach Fleisch lechtzt, sich eingeengt fühlt und diesen "menschlichen Parasiten" endlich loswerden möchte, um frei zu sein. Mit dieser Cassy kann man kein Mitleid haben.

    Sowohl Cassy, als auch Daniel, die in diesem Band noch sehr viel mehr im Fokus stehen, als in Band 1, sind für mich authentische Figuren. Tough aber auch sensibel und verzweifelt. Sie kämpfen darum, einander als Menschen zu halten und für den jeweils anderen einzustehen - und das in einer Welt, in der scheinbar jeder gegen sie steht. Denn auch unter den Menschen gibt es Personen, die ihnen nicht gerade wohl gesonnen sind.

    Jeff und Rita, die beiden anderen Charaktere aus Band 1 rücken diesmal ein wenig in den Hintergrund, sind aber trotzdem in den Gedanken und Handlungen unterschwellig immer präsent.

    Fanny Bechert führt uns aber auch neue Charaktere vor, die aber (fast) ausschließlich Noahs sind. Und auch unter diesen zeigt sich, dass es starke "Alphas" gibt, die ihr Rudel beherrschen und unterdrücken und eben auch solche, die schwach sind und sich herumschubsen lassen und Befehlen ohne zu fragen nachkommen. Beides gibt es auch in der realen Welt und das spiegelt sich toll im Buch wieder.

    Das Ende des Buches hat mich ein wenig überrascht und enttäuscht. Man kann denke ich, zweigeteilter Meinung sein über das Finale (ich möchte natürlich nicht spoilern), aber so wie die Autorin Fanny Bechert es umgesetzt hat, fand ich es ein wenig zu "konstruiert". Ich bin gespannt, welche Meinung ihr euch dazu bildet.

    Fazit:
    Eine tolle Fortsetzung und gleichzeitig das Ende dieser Dilogie haben mich überzeugt und nachdenklich zurück gelassen. Leider hat mich das Ende nicht überzeugen können, so dass ich 4 von 5 möglichen Sternen vergebe (sonst hätte ich sicherlich die volle Punktzahl vergeben).

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    Cover des Buches Countdown to Noah - Gegen Bestien (ISBN: 9783906829517)

    Bewertung zu "Countdown to Noah - Gegen Bestien" von Fanny Bechert

    Countdown to Noah - Gegen Bestien
    Der-Lesefuchsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein mitreißender und spannender Roman, der einige Emotionen bereit hält! Leider auch zwei Ungereimtheiten.
    Spannung pur, Emotionen auch - und zwei Ungereimtheiten!

    Wow, was für ein Szenario!! Die Autorin Fanny Bechert gliedert sich mit ihrer Dystopie "Countdown to Noah" in eine Reihe von Romanen und Filmen über Zombies und die Apokalypse ein, jedoch aus dem Blickwinkel einer Infizierten, die maximal noch 30 Tage als "normaler Mensch" zu leben hat, bevor sie zum Noah mutiert.

    Gleichzeitig ist der Roman gänzlich anders zu Fanny Becherts Elesztrah-Reihe, denn in diesem Fall spielt der Tod eine große Rolle. Das Setting ist aus diesem Grund auch ein gänzlich anderes. Elesztrah spielt in einer Fantasy-Welt in welcher alles möglich ist, CtN dagegen spielt in unserer realen Welt nach der Apocalypse.

    Der Plot wird aus der Sicht von der Protagonistin Cassidy erzählt, die auf der Suche nach Medizin für ihre kranke Schwester eine gefährliche Reise auf sich nimmt. Sie ist die große Schwester, auf der die Verantwortung für ihre kleine Schwester lastet, seit ihre Eltern ums Leben kamen. Und doch verbirgt sie eine Sehnsucht in sich, die sich nach Geborgenheit, Ruhe und der großen Liebe sehnt.

    Mit dabei sind Daniel, Jeff und Rita. Jeff und Rita sind Geschwister, gleichzeitig ist Rita auch Daniels Freundin. Doch während ihres Überlebenskampfes kommen sich Daniel und Cassy näher - doch Cassy ist infiziert und darf nicht berührt werden.

    Daniel ist der "heimliche" Anführer der kleinen Truppe. Es ist selbstbewusst, stark. Aber in ihm gibt es auch tiefe Emotionen, die er im Buch lange vorborgen hält und die erst gegen Ende endlich zutage treten.

    Jeff ist ein Schürzenjäger, der gleich einen massiven und dauerhaften Flirt mit Cassy beginnt und diesen auch, trotz eindeutiger Abweisungen nur selten unterbricht. In machen Situationen fühlt er sich von Daniel "unterdrückt", besonders, wenn es um Entscheidungen geht, die er nicht mittragen kann oder möchte. Deshalb kommt es zwischen Daniel und ihm immer wieder zum Streit.

    Rita gibt sich äußerlich als die taffe Person, die sie aber nicht ist. Erst, als sie mit den ersten Noahs zusammentrifft, merkt man, dass unter der harten Schale ein sehr weicher Kern sitzt, der noch nicht viel von der apocalyptischen Welt gesehen hat. Dafür entwickelt sie sich aber enorm weiter.

    Leider kam mir Rita ein wenig zu kurz. Sie ist es, die anfangs mit Daniel zusammen ist. Als er nach und nach beginnt, immer mehr Cassy in den Vordergrund zu stellen und er sich auffällig viel um sie kümmert (gerade vor dem Hintergrund, dass er um ihre Infektion weiß), hätte ich mir noch etwas mehr Eifersucht oder Unverständnis von Rita erwartet. Sie hat diesen Aspekt aber relativ problemlos akzeptiert und nicht weiter darauf reagiert. Auch gab es immer wieder Berührungen Cassys mit den anderen Protagonisten (anlehnen an den Körper, Hände halten, .... obwohl anfangs Schweiß als einer der Übertragungsmöglichkeiten genannt wurde. Das war aus meiner Sicht der einzige Punkt, der ein wenig fehlerhaft war.

    Die Geschichte ist recht flott geschrieben und hat mich mitgenommen auf eine Reise, die mich mehr und mehr erschreckt hat. Besonders, als Cassy immer wieder beginnt, wie ein Noah zu denken, merkt man, wie grausam die Autorin zu ihrer Protagonistin ist und dies durchleben lässt. Am Ende wünscht man sich beinahe schon, dass sie endlich sterben kann, um nicht das Schicksal der vielen anderen Noahs zu teilen und als fleischlüsterndes Wesen durch die Welt ziehen muss.

    Fazit:

    Ein mitreißender und spannender Roman, der einige Emotionen bereit hält und die Zerrissenheit der Protagonistin zwischen ihren Gefühlen zu Daniel und ihren immer häufigeren Attacken der Noah in ihr sehr gut wiedergibt. Eine rasante Story durch eine apokalyptische Welt, in der die Liebe aber nicht aufgegeben hat und immer ihren Weg finden wird. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung: "Countdown to Noah 2: Unter Bestien". Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

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    Cover des Buches Behemoth 2333 - Das Jupiter Ereignis (ISBN: B074CCVXTX)

    Bewertung zu "Behemoth 2333 - Das Jupiter Ereignis" von Joshua Tree

    Behemoth 2333 - Das Jupiter Ereignis
    Der-Lesefuchsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein hervorragender Auftakt zu einer Science Fiction-Reihe, die mich sicherlich noch eine Weile begleiten wird
    Ein hervorragender Auftakt zu einer Science Fiction-Reihe!!!

    "Behemoth 2233: Das Jupiter Ereignis" ist der Auftakt zu einer Science Fiction Bücherreihe aus der Feder des jungen Autors Joshua Tree. Ich hatte das Vergnügen, das Buch als E-Book lesen zu dürfen (vielen Dank an den Autor). Jeden Monat erscheint ein weiterer Roman zu der Reihe und zweimonatlich fasst Joshua Tree die dann veröffentlichten beiden Einzel-E-Books als Taschenbuchausgabe zusammen.

    Der Auftakt in dem Buch ist erst einmal packend. Es geschieht einiges und man wird gleich in die Welt des zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Captains Jeremy Brandt und seiner zusammengewürfelten Crew gestoßen. Es geht gleich um das Überleben und für die Bücherreihe ist es die Grundlage allen Handelns.

    Joshua Tree hat sich eine Welt erschaffen, die sehr visionär ist. Menschen, die sich mit implantierten Transmittern ins "SenseNet" einklinken und von dort aus ihre "virtuellen" Handlungen steuern, die allerdings im realen Leben geschehen (wie z.B. die Steuerung von Raumschiffen o.ä.), ist heute noch undenkbar, aber im Jahr 2333 könnte dies durchaus Realität sein.

    Die Welt selbst, der technische Fortschritt, aber auch das Selbstverständnis, mit welchem die Menschen in der Geschichte mit allem umgehen, sind für mich realistisch und interessant beschrieben. Die technischen und medizinischen Begebenheiten könnte ich mir in 316 Jahren durchaus so vorstellen, wie sie geschildert sind - somit für mich sehr authentisch.

    Es gibt verschiedene Handlungstränge, die sich durch das Buch ziehen und die sehr gut behandelt werden (teilweise auch nur angerissen). Da ist zum einen der Angriff auf die Menschen in einem weit entfernten System, zum anderen das Verschwinden von Millionen von Menschen aus verschiedenen Kolonien und letztlich jemand, der im Hintergrund versteckte Fäden zieht und manipuliert. Das ist, auf die doch recht wenigen Seiten bezogen, recht komplex, zeigt aber auch, dass, es nicht immer die Tiefe sein muss, um zu unterhalten. Wobei ich hier einschränken muss, dass Joshua Tree bei den Charakteren ein gewisses Maß an Tiefe wichtig war, was man merkt und die Protagonisten somit noch lebendiger macht.

    Der Plot war für mich gut zu und flüssig zu lesen und mir kamen beim Lesen keine Ungereimtheiten unter (was bei solchen Zukunftsthemen schnell einmal passieren kann). Gleichzeitig wurde ich in die Geschichte hineingezogen und konnte mich in den Situationen gut wiederfinden.

    Fazit:
    Ein hervorragender Auftakt zu einer Science Fiction-Reihe, die mich sicherlich noch eine Weile begleiten wird. Tolle Charaktere, spannende Begegnungen und komplexe Handlungsstränge begleiten ein Buch, das Lust auf mehr macht. Man hat immer wieder mitgefiebert und es war für mich eine Freunde, mal wieder auf eine Reise mit einem Raumschiff zu gehen. Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!!

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    Cover des Buches Elfenwächter (Band 2): Weg des Krieges (ISBN: 9783906829494)

    Bewertung zu "Elfenwächter (Band 2): Weg des Krieges" von Carolin Emrich

    Elfenwächter (Band 2): Weg des Krieges
    Der-Lesefuchsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante Fortsetzung mit spannenden Entwicklungen. Insgesamt blieb es mir aber zu blass und ich wurde nicht "gepackt".
    Leider wurde ich nicht "gepackt".

    Meine Meinung:
    Der Einstieg in das Buch ist mir, muss ich offen sagen, ein wenig schwer gefallen. Es ist schon eine Weile her, dass ich Band 1 gelesen habe und ich hatte ein wenig Probleme, direkt wieder ins Geschehen und die Charaktere zu finden. Ein paar kurze Rückblicke, gerne im fließenden Text versteckt, hätten mir hier gut gefallen und geholfen.

    Die beiden Charaktere, Tris und Avanthandal sind noch immer gemeinsam unterwegs und sollen eine Mission erfüllen. Der rechtmäßige Herrscher des Menschenthrons gilt es zu finden und ihn davon zu überzeugen, die Herrschaft auch anzutreten und sie auszufüllen. Doch bis dahin haben Sie einige Widerstände und Gefahren, die sich ihnen in den Weg stellen - dabei sind Trolle noch das geringste Problem, denn wie kann man erfolgreich eine Mission mit anderen bestreiten, wenn man doch den anderen Teammitgliedern nicht traut?

    Die Welt, die Carolin Emrich uns im zweiten Band der Reihe beschreibt, ist sehr linear. Es reiht sich ein Element und ein Ereignis ans andere, die, jedes für sich betrachtet, alle schlüssig und in sich stimmig sind. Zusammengenommen jedoch waren sie für mich nur eine Aneinanderreihung von Ereignissen, bei denen die Übergänge für mich noch ein wenig zu einfallslos waren.

    Wir werden mitgenommen auf eine Reise durch den Wald (wo Band 1 endete) und die Welt der Zwerge. Vielleicht liegt es daran, dass die Welt der Erde unterirdisch liegt, für mich wirkte sie bisweilen ein wenig "erdrückend". Carolin Emrich hat versucht, der Zwergenwelt Leben einzuhauchen und es für uns attraktiv zu machen, jedoch wirkte es auf mich ein wenig zu "leblos".
    Gleiches gilt für mich auch für die Liebe zwischen Tris und Avanthandal. Sie lieben sich, dass kann man immer wieder lesen, die teilen das Bett und das Feuer und sie haben Angst umeinander und kennen die Eifersüchteleien des jeweils anderen. Doch auch hier konnte ich die tiefere Liebe, Romantik und Beziehung nicht spüren. Ich weiß nicht genau wieso, denn die Autorin hat sich wirklich Mühe gegeben.

    Und doch gab es ein paar Dinge, die mich sehr aufgerüttelt haben und ich die mir wünsche, dass sie in der Fortsetzung noch eine Rolle spielen werden. Allen voran ist dort Lilly, die beste Freundin von Tris, die ihre ganz eigene Art hat und für mich immer ein wenig geheimnisvoll wirkt. Auch die dunkle Magie, die eine gewichtige Rolle spielt, hat mich gepackt und ich möchte unbedingt wissen, inwieweit Avanthandal davon noch weiter beeinflusst wird.

    Fazit:
    Eine interessante Fortsetzung der Reihe, die mich leider emotional oftmals ein wenig allein gelassen hat. Tolle Entwicklungen, die aber ein wenig blass bleiben. Ich bin leider ein wenig enttäuscht, würde mich aber eine Fortsetzungen wünschen, die sich um die noch offenen Themen rankt und diese mitnimmt in ein neues Abenteuer von Tris und Avanthandal. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen.

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    Cover des Buches Pilgrim - Rebellion (ISBN: B06Y1ZWLQD)

    Bewertung zu "Pilgrim - Rebellion" von Joshua Tree

    Pilgrim - Rebellion
    Der-Lesefuchsvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich sehr spannend und unterhaltsam und ein sehr aufregender Auftakt in einer Reihe, die sicherlich noch so einiges parat halten wird.
    Ein sehr unterhaltsames und ein wenig anderes Buch - Fantasy meets Science Fiction

    Meine Meinung:
    Vielen Dank, dass ich die Möglichkeit hatte, an einer Blogtour zur Bücherreihe "Pilgrim" von Joshua Tree teilzunehmen. Mir wäre ein tolles Buch entgangen.

    Zunächst kam mir das Buch ein wenig suspekt vor, besonders nachdem ich den Prolog gelesen hatte, bei dem eine Art globales und universales Bewusstsein eine Rolle übernimmt. Das war mir zunächst doch etwas sehr weit her geholt. Doch im Laufe des Buches verstand ich mehr und mehr, was damit gemeint ist und wie sich dies in den Verlauf der Geschichte einpasst.

    Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy- und Science Fiction-Roman, denn es vereint beide Aspekte zu einer Geschichte. Das habe ich bislang selten gelesen und wurde somit ein wenig überrascht (im positiven Sinne 😋).
    Es geht um das Volk der Pilgrim, die komplett für sich auf einer Insel leben, ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt und deren höchstes Ziel es ist, in einen Zustand der absoluten Verschmelzung zu gelangen. In diesem Zustand ist man komplett in sich versunken. Ich würde es als eine Art tiefe Meditation bezeichnen. Aber auch die Magie spielt in Pilgrim eine nicht ganz unbedeutende Rolle, denn durch die Meditation kann man auf die Magie in sich und der Umgebung zurückgreifen. Diese Magie wird Hatori genannt. Leider stellt das Hatori aber auche eine Gefahr für die Einwohner und Nutzer auf Pilgrim dar. Denn die Magie stammt von der sogenannten Weltenblume und diese versucht, lt. den Anführern, die Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Nur eine strikte Abschottung der Gefühle und Gedanken kann helfen, diesen Wahnsinn von sich fern zu halten. Aus diesem Grund wird es auch nicht gerne gesehen, wenn sich mehr als zwei Leute treffen und miteinander sprechen. Es könnte ja sein, dass sich der Wahnsinn schon ausgebreitet hat und auch andere infiziert werden.

    Der Protagonist Magnus, Sohn des Protektors, sein Freund Felix, Tzunai, die einzige weibliche Protagonistin und der ruhige Tomm stellen ein tolles Quartett an Charakeren dar. Jeder hat seine eigenen Stärken und Eigenheiten und der Autor hat es gut verstanden, diese auch literarisch umzusetzen. Am meisten wurde ich von Tzunai eingenommen, und das nicht, weil ich ein Mann bin, sondern weil mir ihre Art einfach zu denken und zu handeln einfach am besten gefallen hat.

    Als diese Protagonisten anfangen Fragen zu stellen und über verschiedene Hintergründe fragen (nicht zuletzt durch Magnus selbst, der plötzlich von Träumen heimgesucht wird), bringen sie etwas ins Rollen, was Magnus Vater seit Jahrtausenden unter Verschluss hält und dass Pilgrim erschüttern wird.

    Ich wurde von der Geschichte gut mitgenommen. Sie lässt sich für mich flüssig lesen und bietet neben einer bildhaften Sprache auch ein ausgewogenes Tempo. Mal ein wenig zu schnell, mal ein wenig zu ausführlich und somit langsam, aber insgesamt hatte es einen ordentlichen Spannungsbogen. Ungefährt zur Hälfte des Buches gab es einen überraschenden Punkte, den ich so nicht erwartet hatte, der aber ganz ganze noch ein wenig gewürzt hat.

    Fazit:
    Ein sehr unterhaltsames und ein wenig anderes Buch - Fantasy meets Science Fiction. Für mich sehr spannend und unterhaltsam und ein sehr aufregender Auftakt in einer Reihe, die sicherlich noch so einiges parat halten wird. 😀 Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

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