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Donatha_Czichy

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Donatha_Czichy hat gelesen…
4 Bücher im Jahr 2026

Cover des Buches On Wings of Blood (Bloodwing Academy 1) (ISBN: null)
Buch wurde am
23. Februar beendet
Cover des Buches Kingdom of crystal Hearts (ISBN: null)
Buch wurde am
02. Februar beendet
Cover des Buches The Things Gods Break – Schattenverführt (ISBN: null)
Buch wurde am
27. Januar beendet
Cover des Buches Alle glücklich (ISBN: null)
Buch wurde am
27. Januar beendet

Rezensionen und Bewertungen

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Cover des Buches On Wings of Blood (Bloodwing Academy 1) (ISBN: 9783845868561)

Bewertung zu "On Wings of Blood (Bloodwing Academy 1)" von Briar Boleyn

Donatha_Czichy
Kurzmeinung: Guter Auftakt, der sich leider selbst im Weg steht
Guter Auftakt, der sich leider selbst im Weg steht

Der Schreibstil von Briar Boleyn fiel mir stellenweise schwer. Er wirkte auf mich oft sehr einfach gehalten und manchmal sogar etwas unreif, vor allem in den Dialogen. Diese waren häufig oberflächlich und wenig natürlich, was es mir erschwert hat, emotional wirklich in die Geschichte einzutauchen.

Der Anfang hat mich wirklich gepackt. Die ersten Kapitel waren stark und spannend. Die düstere Stimmung, die Vampire und das geheimnisvolle Setting haben gut zueinander gepasst.

Dann kam leider der große Durchhänger. Nach diesem starken Start passierte gefühlt ewig nichts mehr. Plötzlich landen wir in einem Academy-Setting, das ziemlich aus dem Nichts kam. Medra wird zur Bloodwing Academy geschickt, und ich saß da und dachte: “Moment, wie sind wir hier gelandet?” Den Übergang fand ich sehr holprig und hat den Schwung komplett rausgenommen. Es gab viele Schulszenen, Unterricht, Weltenbau-Infodumps, aber wenig echte Handlung. Einiges fand ich auch echt interessant, aber bei 704 Seiten ist das schon eine Geduldsprobe.

Was mich besonders gestört hat, sind die vielen offenen Handlungsstränge, die nirgendwohin führen. Das brennende Dorf am Anfang? Wird nie aufgeklärt. Warum Blake mit einer Armee unterwegs war? Keine Ahnung. Wie und warum Medra überhaupt in diese Welt kam? Bleibt nebulös. Es gab so viele Plotpunkte, die angerissen und dann einfach fallen gelassen wurden. Es wird ständig von einem Thema zum nächsten gesprungen, ohne Dinge richtig zu Ende zu bringen. Man merkt, dass vieles wohl in den Folgebänden aufgelöst werden soll, aber hier hätte ich mir mehr Antworten gewünscht.

Medra als Protagonistin konnte mich leider nicht überzeugen. Sie wirkte auf mich oft kindisch und trotzig. Und zwar nicht auf eine sympathische Art. Klar, sie ist in einer schrecklichen Situation gefangen und wird unterdrückt, aber ihr ständiger Widerstand wirkte auf mich mehr unreif als mutig. Sie handelt oft rücksichtslos und ignorant, obwohl sie weiß, dass sie nicht unbesiegbar ist. Und sie akzeptiert ihr Schicksal viel zu schnell. Am Anfang gibt es kurz Widerstand, aber dann fügt sie sich ziemlich problemlos in ihr neues Leben ein, ohne wirklich zu versuchen, nach Hause zu kommen oder mehr über ihre Situation herauszufinden. Ihre Backstory bleibt komplett im Dunkeln. Wir erfahren kaum etwas über ihr Leben in Camelot oder wie sie gestorben ist.

Blake war… okay? Er sollte wohl der morally grey, gefährliche Vampirprinz sein, aber für mich kam er oft einfach nur wankelmütig und inkonsequent rüber. Mal ist er eiskalt, dann wieder fürsorglich, dann wieder ein kompletter Mistkerl. Seine Entwicklung war mir zu sprunghaft. Und ehrlich gesagt hatte ich manchmal das Gefühl, dass andere Charaktere mächtiger wirkten als er, obwohl er ja dieser große, gefürchtete Prinz sein soll. Gegen Ende macht er dann etwas, das komplett gegen seine bisherige Charakterentwicklung geht und wir sind zurück auf Null.

Die Nebencharaktere blieben leider sehr eindimensional. Regan ist die eifersüchtige, gemeine Konkurrentin und das ist buchstäblich ihre gesamte Persönlichkeit. Florence ist die nette, unterstützende Freundin. Mehr Tiefe gibt es nicht wirklich. Das ist schade, denn in so einer komplexen Fantasy-Welt hätte ich mir mehr Nuancen gewünscht.

Aber dann kam das Ende. Leider war es für mich sehr vorhersehbar. Ich hatte schon früh geahnt, wie es ausgehen würde, und wurde nicht überrascht. Und dann der Spice. Ehrlich gesagt hat mich das am Ende ein bisschen rausgerissen. Es kam für mich zu plötzlich und hat irgendwie nicht zur bisherigen Dynamik gepasst. Die beiden gehen von null auf hundert.

Cover des Buches Alle glücklich (ISBN: 9783365010839)

Bewertung zu "Alle glücklich" von Kira Mohn

Donatha_Czichy
Kurzmeinung: Alle glücklich ist ein bewegender, authentischer Familienroman, der mich zum Nachdenken gebracht und stellenweise sehr berührt hat.
Ein bewegender & authentischer Familienroman

Kira Mohn schreibt sehr authentisch und lebensnah. Ich bin unglaublich schnell durch die Seiten geflogen und konnte das Buch zeitweise kaum aus der Hand legen.

Alle glücklich hat mich auf eine ganz besondere Art berührt, weil es so nah an der Realität ist. Die Geschichte einer scheinbar perfekten Familie, hinter deren Fassade es ordentlich bröckelt. Das klingt erst mal nicht spektakulär, aber genau darin liegt die Stärke dieses Romans.

Erzählt wird abwechselnd aus den vier Perspektiven der Familienmitglieder: Nina, Alexander, Emilia und Ben. Jeder hat seine eigenen Probleme, Ängste und Sehnsüchte, aber niemand redet wirklich miteinander. Dieses Nebeneinander-her-Leben hat mich stellenweise richtig beklommen gemacht, weil ich mich in manchen Situationen selbst wiedererkannt habe. Die Autorin hält einem hier ganz schön den Spiegel vor!

Ans Herz gewachsen sind mir vor allem Nina und Ben. Nina, die sich komplett aufopfert und dabei ihre eigenen Träume vergessen hat. In ihr habe ich mich so oft wiedererkannt, dass es weh tat. Und Ben, der von außen wie ein fauler Zocker wirkt, aber in Wahrheit einfach nur wahnsinnig einsam ist. Die beiden Charaktere sind so feinfühlig gezeichnet, dass ich mehrfach schlucken musste. Bei Alexander hatte ich hingegen mehr Schwierigkeiten. Sein Verhalten hat mich häufig ziemlich aufgeregt, auch wenn ich seine Beweggründe durch die Perspektivwechsel nachvollziehen konnte.

Was mir besonders gut gefallen hat: Die Autorin behandelt wichtige, aktuelle Themen wie die mangelnde Wertschätzung von Care-Arbeit, beruflichen Ehrgeiz auf Kosten der Familie und die Einsamkeit junger Menschen. Das alles wird nie plakativ, sondern fügt sich organisch in die Geschichte ein. Auch dass Liebe nicht im Vordergrund steht, sondern die Familiendynamik im Mittelpunkt bleibt, fand ich erfrischend.

Allerdings muss ich sagen, dass ich mir gewünscht hätte, dass noch ein bisschen mehr auserzählt wird. So wirkt der Schluss ziemlich abrupt. Ich bin mit gemischten Gefühlen zurückgeblieben, auch wenn ich verstehe, dass genau diese Offenheit gewollt ist.

Ein wichtiger Hinweis: Das Buch behandelt schwere Themen, die triggern können. Es ist definitiv keine leichte Lektüre, sondern geht richtig unter die Haut.

Cover des Buches Kingdom of crystal Hearts (ISBN: 9783492509138)

Bewertung zu "Kingdom of crystal Hearts" von Sina Brings

Donatha_Czichy
Kurzmeinung: Tolle Grundidee mit viel Potenzial, aber zu wenig Tiefe
Tolle Grundidee mit viel Potenzial, aber zu wenig Tiefe

Der Schreibstil von Sina Brings ist angenehm und flüssig zu lesen. Ich bin unglaublich schnell durch die Seiten geflogen. Allerdings haben mich ab und zu lange verschachtelte Sätze aus dem Lesefluss gerissen, da musste ich dann doch zweimal lesen, um den Sinn zu erfassen.

Der Start war richtig stark! Der Prolog hat mich sofort gefesselt und ich dachte mir: Wow, das wird gut! Die Grundidee der Geschichte finde ich wirklich spannend. Eine Welt, in der der Adel durch Edelsteinmagie in Luxus lebt, während das einfache Volk in den Minen schuftet und stirbt. Diese Zweiklassengesellschaft und die daraus entstehende Rebellion bieten so viel Potenzial.

Elodie als Protagonistin mochte ich sehr gerne. Sie hat alles verloren, hat sich aber trotzdem nicht unterkriegen lassen. Selbst vor der grausamen Königin gibt sie nicht klein bei und kämpft für das, woran sie glaubt. Ihre Entwicklung von der rachsüchtigen Rebellin hin zu jemandem, der die Welt differenzierter betrachtet, fand ich nachvollziehbar. Toll fand ich auch, dass die Autorin mit Prinz Rafe einen stummen Charakter geschaffen hat, der durch Gebärdensprache kommuniziert. Das ist mal etwas anderes und hat der Geschichte eine besondere Note gegeben.

Die Königin als Antagonistin war fantastisch böse. Sie war wirklich grausam und ich konnte ihre Kälte förmlich spüren. Genau so muss eine fiese Herrscherin sein!

Allerdings – und jetzt kommt das große Aber – hatte ich mit einigen Dingen doch meine Schwierigkeiten. Das Magiesystem mit den Edelsteinen klingt super interessant, aber es wurde leider nie wirklich erklärt. Wie genau funktioniert diese Magie? Warum können manche Menschen sie nutzen und andere nicht? Was kann man damit alles machen? Das blieb alles sehr vage und oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht mehr darüber zu erfahren.

Auch das Worldbuilding hätte deutlich ausführlicher sein können. Es werden Kreaturen erwähnt, Turniere finden statt, verschiedene Reiche werden bereist. Aber alles wird nur angerissen und nicht vertieft.

Was mich am meisten enttäuscht hat, war tatsächlich die Liebesgeschichte zwischen Elodie und Rafe. Rafe bleibt über weite Strecken des Buches passiv und distanziert. Er ist zwar präsent, aber irgendwie gleichzeitig auch nicht greifbar. Die Beziehung zwischen den beiden hat sich für mich nicht nachvollziehbar entwickelt. Plötzlich waren da diese intensiven Gefühle, aber woher kamen die? Die Funken, die eigentlich überspringen sollten, habe ich leider kaum gespürt.

Nach dem starken Anfang flachte die Spannung dann leider auch etwas ab. Es passiert zwar einiges, aber oft wiederholen sich Gedanken und Situationen, und die Handlung tritt ein bisschen auf der Stelle. Auch die Nebenfiguren wirkten manchmal wie Schachfiguren, die nur dann auftauchen, wenn sie gerade gebraucht werden, um die Geschichte voranzutreiben.

Das Ende kam dann ziemlich abrupt und überhastet. Gerade die Szenen, auf die hingearbeitet wurden, waren plötzlich vorbei, bevor ich überhaupt richtig mitfiebern konnte. Da hätte ich mir definitiv mehr Zeit und Ausarbeitung gewünscht. Das Buch hätte einfach mehr Seiten gebraucht – oder sogar einen zweiten Band – um all die interessanten Ansätze wirklich zur Entfaltung zu bringen.

Cover des Buches The Things Gods Break – Schattenverführt (ISBN: 9783423285087)

Bewertung zu "The Things Gods Break – Schattenverführt" von Abigail Owen

Donatha_Czichy
Kurzmeinung: Für mich zu langatmig und wenig überraschend
Für mich zu langatmig und wenig überraschend

Abigail Owen hat es auch in diesem Band wieder geschafft, mit ihrem bildhaften Schreibstil eine faszinierende Welt voller Götter, Titanen und tödlicher Herausforderungen zu erschaffen. Die Autorin versteht es, Emotionen und Dramatik groß aufzuziehen, sodass man sich stellenweise wirklich mitten im Geschehen fühlt. Trotzdem hatte ich diesmal das Gefühl, dass die Handlung durch die vielen Zeitsprünge und Perspektivwechsel manchmal unnötig verkompliziert wurde und der rote Faden etwas verloren ging.

Ich habe The Games Gods Play wirklich geliebt und war entsprechend gespannt auf die Fortsetzung. Die Mischung aus moderner Fantasy, griechischer Mythologie und New Adult Romance hat mich im ersten Band total abgeholt. Umso enttäuschter war ich, dass The Things Gods Break für mich nicht an die Faszination des Auftakts anknüpfen konnte.

Der Einstieg fiel mir schon schwer, weil man direkt wieder in eine Flut von Göttern, Titanen und neuen Namen geworfen wird, ohne große Einführung. Die Handlung setzt quasi nahtlos an, aber ich musste mich erst mal sortieren, wer überhaupt wer ist und wie alles zusammenhängt. Das hat es mir nicht leicht gemacht, wieder in die Geschichte einzutauchen.

Was mich am meisten gestört hat, war die Wiederholung des „Trials“-Prinzips. Nach den Prüfungen im ersten Band gibt es jetzt die „Schlösser“. Im Grunde wieder eine Aneinanderreihung von Herausforderungen, die Lyra bestehen muss, um aus dem Tartaros zu entkommen. Das fühlte sich schnell wie ein Déjà-vu an und hat die Handlung für mich unnötig in die Länge gezogen. Die Spannung, die die Prüfungen im ersten Band noch hatten, ist hier leider verloren gegangen.

Der große neue Kniff in diesem Band ist das Thema Zeitreisen. An sich eine spannende Idee, aber die Umsetzung hat mich eher verwirrt als begeistert. Die Zeitsprünge waren teilweise so chaotisch, dass ich irgendwann nicht mehr wusste, was jetzt eigentlich zählt und was nicht. Die Logik dahinter blieb für mich zu vage, und die emotionale Wirkung der einzelnen Szenen verpuffte dadurch oft. Wenn man nicht zu viel nachdenkt und sich einfach treiben lässt, kann man zwar Spaß an den wilden Wendungen haben. Aber für mich war es einfach zu viel des Guten.

Die Charaktere sind nach wie vor ein Highlight, auch wenn ich diesmal mit Lyra ein bisschen gehadert habe. Nach all der Entwicklung im ersten Band fällt sie hier wieder in alte Muster zurück, zweifelt an sich selbst und wirkt oft verloren. Hades, der im ersten Teil so präsent war, bleibt diesmal eher im Hintergrund, was ich sehr schade fand. Die Chemie zwischen den beiden, die für mich das Herzstück der Reihe war, kommt dadurch viel zu kurz. Dafür bekommen die Titanen mehr Raum, was ich grundsätzlich spannend fand. Vor allem Kronos hat mich überrascht und berührt. Die Dynamik zwischen Lyra und den Titanen war für mich einer der wenigen Lichtblicke.

Was mir gefallen hat, war das Worldbuilding. Abigail Owen erweitert das mythologische Universum um weitere Pantheons und verwebt die alten Sagen mit modernen Elementen. Auch die Themen Verlust, Trauer und das Ringen um Wahrheit und Identität werden sensibel aufgegriffen.

Trotzdem: Die Handlung ist für meinen Geschmack zu überladen, die Zeitsprünge zu verwirrend und die Prüfungen zu repetitiv. Die emotionale Tiefe, die ich im ersten Band so geliebt habe, ist hier leider oft im Chaos der Handlung untergegangen. Der Cliffhanger am Ende hat mich eher genervt als neugierig gemacht.

The Things Gods Break – Schattenverführt konnte mich leider nicht so packen wie der erste Band. Die Wiederholung der Prüfungen, das überladene Plot-Konstrukt und die verwirrenden Zeitsprünge haben mir den Lesespaß ziemlich genommen. Auch wenn das Worldbuilding und einzelne Charaktere überzeugen konnten, hat mir insgesamt die Magie gefehlt, die mich beim Auftakt so begeistert hat. Für mich ist hier leider Schluss. Ich werde die Reihe nicht weiterlesen.

Cover des Buches Rebel Witch (Der rote Nachtfalter 2) (ISBN: 9783473402526)

Bewertung zu "Rebel Witch (Der rote Nachtfalter 2)" von Kristen Ciccarelli

Donatha_Czichy
Kurzmeinung: Spannende Fortsetzung, die nicht ganz an den Auftakt heranreicht.
Spannende Fortsetzung, die nicht ganz an den Auftakt heranreicht

Nachdem Band 2 mich sehr positiv überrascht hat, konnte ich mir den zweiten Band doch nicht entgehen lassen!

Das Cover ist wieder ein absoluter Hingucker und passt perfekt zur Reihe. Ich liebe, dass der Stil beibehalten wurde und der rote Buchschnitt macht das Ganze zu einem echten Schmuckstück im Regal.

Kristen Ciccarelli bleibt ihrem Stil treu: flüssig, atmosphärisch und mitreißend. Ich war sofort wieder drin und habe die Seiten nur so verschlungen. Manchmal hätte ich mir aber gewünscht, dass weniger über Gideons Statur und mehr über die Welt und die Magie erzählt wird, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Rebel Witch hat mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt. Einerseits war ich total gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Rune und Gideon weitergeht. Die beiden sind und bleiben das Herzstück der Geschichte. Ihre Beziehung ist so voller Spannung, Missverständnisse und unausgesprochener Gefühle, dass ich manchmal am liebsten ins Buch gesprungen wäre, um sie einfach mal zum Reden zu zwingen. Gerade im Mittelteil hatte ich das Gefühl, dass sie sich immer wieder im Kreis drehen – „Ich liebe dich, aber ich kann dir nicht vertrauen“ – das hat sich irgendwann ein bisschen gezogen. Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen, weil die Chemie zwischen den beiden einfach stimmt und es immer wieder kleine Momente gab, die mich zum Schmunzeln oder Seufzen gebracht haben.

Rune war für mich in diesem Band ein bisschen schwieriger zu greifen. Sie ist mutig und impulsiv, aber manchmal auch naiv und viel zu sehr in ihren eigenen Gedanken gefangen. Es gab Momente, da hätte ich sie am liebsten geschüttelt, weil sie sich so sehr in ihren Zweifeln verliert. Gideon dagegen war diesmal weniger präsent als im ersten Band, was ich schade fand, weil ich seine Entwicklung und seine innere Zerrissenheit eigentlich sehr spannend finde. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass beide Charaktere ein bisschen von ihrer ursprünglichen Stärke eingebüßt haben.

Die Handlung selbst war für mich ein Auf und Ab. Der Anfang war spannend, dann gab es eine lange Phase, in der sich vieles wiederholt hat und ich das Gefühl hatte, dass die eigentliche Revolution und der große Konflikt eher im Hintergrund bleiben. Die Antagonistin, die im ersten Band so bedrohlich wirkte, war hier fast schon blass und hat wenig zur Spannung beigetragen. Dafür gab es aber immer wieder kleine Actionmomente, die mich wieder gepackt haben. Das Ende war dann plötzlich sehr rasant und hat vieles auf einmal aufgelöst. Fast ein bisschen zu schnell.

Was mir gefehlt hat, war ein tieferer Einblick in die Welt und das Magiesystem. Da hätte ich mir einfach mehr gewünscht, weil das Setting so viel Potenzial hat. Auch die Nebenfiguren hätten ruhig noch mehr Raum bekommen können, denn da schlummert einiges an interessanten Geschichten.

Rebel Witch war für mich ein guter Abschluss der Dilogie, auch wenn ich zwischendurch ein paar Längen und Wiederholungen gab. Für mich bleibt Heartless Hunter trotzdem der stärkere Band, aber ich bin froh, dass ich die Geschichte zu Ende gelesen habe und werde die beiden definitiv in Erinnerung behalten.

Cover des Buches Silver Elite (ISBN: 9783736325548)

Bewertung zu "Silver Elite" von Dani Francis

Donatha_Czichy
Kurzmeinung: Unterhaltsam, aber nicht ganz überzeugend
Unterhaltsam, aber nicht ganz überzeugend

Bei diesem Hype bin ich schwach geworden. Ich hatte auch richtig Lust mal wieder eine Dystopie zu lesen.

Der Schreibstil von Dani Francis hat mir wirklich gut gefallen. Die Seiten flogen nur so dahin und ich war schnell in der Geschichte drin. Die Dialoge haben mich oft zum Schmunzeln gebracht.

Silver Elite ist für mich ein Buch mit vielen Gegensätzen. Einerseits war ich sofort neugierig auf die Geschichte rund um Wren, ihre telepathischen Fähigkeiten und das dystopische Setting. Die Grundidee hat mich angesprochen und ich war gespannt, wie sich alles entwickelt.

Allerdings hatte ich schon beim Einstieg das Gefühl, dass der Fokus sehr stark auf der Romance liegt. Und auch die Spice-Szenen waren mir persönlich einfach zu viel. Wrens ständiges Geschmachte über Cross hat mich irgendwann nur noch genervt. Jedes Mal, wenn sie ihn gesehen hat, musste sie betonen wie unglaunlich gut er aussieht. Die Chemie zwischen den beiden war zwar spürbar, aber die Entwicklung der Beziehung ging mir viel zu schnell und wirkte eher wie Insta-Love/Lust als echte Enemies-to-Lovers-Dynamik. Gerade in einem dystopischen Setting hätte ich mir mehr innere Konflikte, echte Feindschaft und langsames Annähern gewünscht, statt sofortiger Anziehung.

Was die Handlung angeht, war Silver Elite für mich ein ziemliches Auf und Ab. Einige Wendungen habe ich schon von Anfang an erahnt, andere haben mich dann doch überrascht. Insgesamt fehlte mir aber die Tiefe im Worldbuilding. Vieles blieb an der Oberfläche und die dystopische Welt hätte noch viel mehr Potenzial gehabt. Die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe wurden zwar angerissen, aber nicht wirklich ausgearbeitet.

Mit den Charakteren bin ich nur teilweise warm geworden. Wren als Protagonistin war für mich oft schwer greifbar. Ihre Handlungen waren manchmal widersprüchlich und ich konnte nicht immer nachvollziehen, warum sie so handelt, wie sie handelt. Cross hingegen war zwar der typische „Grumpy Love Interest“, aber auch er blieb für mich recht blass und vorhersehbar. Die Nebencharaktere, allen voran Kaine, haben für mich am meisten herausgestochen.

Trotz aller Kritikpunkte hatte das Buch einen gewissen Suchtfaktor. Ich wollte wissen, wie es weitergeht, und das Tempo sowie der Cliffhanger am Ende haben meine Neugier bis zum Schluss aufrechterhalten. Es ist definitiv ein unterhaltsames Buch, das sich schnell weglesen lässt. Auch wenn es für mich nicht das große Highlight war, das der Hype versprochen hat.

Silver Elite überzeugt mit einem flüssigen Schreibstil und spannenden Momenten, bleibt aber inhaltlich hinter meinen Erwartungen zurück. Die Liebesgeschichte nimmt viel Raum ein, während Welt und Figuren etwas blass bleiben. Ob ich Band 2 lesen werden, weiß ich noch nicht.

Cover des Buches Of Flame and Fury (ISBN: 9783737374866)

Bewertung zu "Of Flame and Fury" von Mikayla Bridge

Donatha_Czichy
Kurzmeinung: Action ab dem ersten Kapitel!
Action ab dem ersten Kapitel!

Die Geschichte startet direkt mit Vollgas: Kel, die 17-jährige Zähmerin, kämpft mit ihrem Team, den Crimson Howlers, um den Sieg beim großen Rennen. Ihr Phönix Savita ist nicht nur ihr Partner, sondern auch ihr wichtigster Gefährte. Die Verbindung zwischen den beiden ist einfach magisch. Als Kel gezwungen ist, mit ihrem Rivalen Coup zusammenzuarbeiten und sogar ein Fake-Paar zu spielen, fliegen die Funken und zwar nicht nur auf der Rennstrecke.

Statt zahmer Haustiere begegnet man hier wilden, unberechenbaren Phönixen. Die Diskussion um Freiheit vs. Kontrolle zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Kel ist eine starke, aber auch verletzliche Heldin, die für ihre Familie und ihr Team alles gibt. Die Dynamik im Team ist einfach großartig und das „Found Family“-Gefühl kommt richtig rüber. Savita, der sarkastische Phönix, hat sich sowieso direkt in mein Herz geschlichen.

Die Rennszenen sind ein absolutes Highlight. Es fühlt sich wirklich an wie Formel 1, nur eben mit Phönixen, die jederzeit alles in Flammen aufgehen lassen können. Die verschiedenen Kulissen, die Herausforderungen und die Teamdynamik verleihen jedem Rennen eine ganz eigene Atmosphäre. Purer Nervenkitzel sag ich da nur! Ich hätte mir hier und da noch mehr Einblicke in die anderen Teams und das Sponsoring gewünscht.

Das Enemies-to-Lovers-Element ist da, aber die Entwicklung zwischen Kel und Coup kam für mich etwas plötzlich. Ich hätte mir mehr Aufbau und mehr „Fake Dating“-Momente gewünscht. Trotzdem mochte ich die Chemie zwischen den beiden und wie sie sich langsam annähern.

Die Handlung bleibt bis zum Schluss spannend und es gab einige überraschende Wendungen. Auch die Pandemie, politische Machenschaften und die Besitzverhältnisse der Phönixe spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte. Ein paar Nebencharaktere hätten noch etwas mehr Raum verdient, aber insgesamt war ich voll dabei.

Der Einstieg war rasant und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Of Flame and Fury ist ein mitreißendes Fantasy-Abenteuer mit starken Charakteren, wilden Phönixen, viel Herz und einer ordentlichen Portion Adrenalin.

Cover des Buches The Night Ends With Fire (ISBN: 9783733509231)

Bewertung zu "The Night Ends With Fire" von K. X. Song

Donatha_Czichy
Kurzmeinung: Eine neue Interpretation von Mulan? Da wurde ich nicht enttäuscht!
Eine neue Interpretation von Mulan? Da wurde ich nicht enttäuscht!

The Night Ends With Fire ist alles andere als ein klassisches Mulan-Retelling. Wer hier eine leichte, romantische Girlboss-Story erwartet, wird überrascht und zwar im allerbesten Sinne! Stattdessen bekommt man eine düstere, komplexe Geschichte voller Verrat, Machtspiele, dunkler Magie und einer Heldin, die sich ihren Platz in der Welt mit Zähnen und Klauen erkämpft.

K. X. Song schreibt so bildhaft, dass ich von der ersten Seite an in Meilins Welt abgetaucht bin. Die Autorin versteht es, große Themen wie Macht, Freiheit und das Frausein in einer patriarchalen Welt einzufangen, ohne dass es je belehrend wirkt.

Meilin ist eine Protagonistin, die ich so schnell nicht vergessen werde. Sie ist ehrgeizig, wütend, manchmal rücksichtslos und genau das macht sie so faszinierend. Ihr Wunsch, mehr zu sein als das, was die Gesellschaft ihr zugesteht, hat mich echt berührt. Sie ist keine makellose Heldin, sondern eine junge Frau, die Fehler macht, zweifelt, kämpft und trotzdem immer wieder aufsteht. Ich habe mit ihr gelitten, gehofft und gefeiert.

Die Nebenfiguren sind ebenfalls spannend, auch wenn ich mir bei manchen (vor allem bei Prinz Liu) noch mehr Tiefe gewünscht hätte. Die Dynamik zwischen Meilin, Prinz Liu und Cao Ming Lei ist elektrisierend. Und ja, es gibt eine Art Liebesdreieck, aber zum Glück steht die Romanze nie im Vordergrund. Viel wichtiger sind Meilins Entwicklung, ihre Beziehungen zu Macht und Magie und die Frage, wem sie überhaupt noch trauen kann.

Was mir besonders gut gefallen hat:

Die feministische Botschaft: Meilin kämpft nicht nur für sich, sondern für alle Frauen, die mehr wollen als das, was ihnen zugestanden wird.
Die düstere, atmosphärische Magie und die mythologischen Elemente.
Die politischen Intrigen und die ständigen Wendungen.
Die Zitate am Kapitelanfang.

Im Mittelteil hatte die Geschichte ein paar Längen, und manchmal ging es mir zu schnell von einer dramatischen Wendung zur nächsten, ohne dass ich alles richtig verarbeiten konnte. Auch hätte ich mir gewünscht, dass manche Nebenfiguren mehr Raum bekommen. Da war so viel Potenzial für noch mehr Emotionen und Tiefe. Die Liebesgeschichte bleibt eher im Hintergrund, was ich einerseits gut fand, andererseits hätte ich mir an manchen Stellen ein bisschen mehr „Fluff“ gewünscht, um die düstere Stimmung aufzulockern.

The Night Ends With Fire ist ein mitreißender Fantasy-Auftakt, der mich mit seiner starken Heldin, der düsteren Magie und den politischen Intrigen absolut gepackt hat. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die starke Frauenfiguren und asiatische Mythologie lieben.

Cover des Buches The Knight and the Moth (ISBN: 9783736324558)

Bewertung zu "The Knight and the Moth" von Rachel Gillig

Donatha_Czichy
Kurzmeinung: Gargoyle Charme und düstere Magie
Gargoyle Charme und düstere Magie

Rachel Gilligs Schreibstil ist atmosphärisch, bildhaft und poetisch. Sie versteht es, mit wenigen Worten eine dichte, fast greifbare Stimmung zu erzeugen. Vor allem die Beschreibungen der Kathedrale und der magischen Rituale sind sehr eindrucksvoll.

The Knight and the Moth hat mich mit seiner düsteren Atmosphäre und den ungewöhnlichen Charakteren sofort gepackt. Der Gargoyle Bartholomew ist ein absolutes Highlight: witzig, weise, ein bisschen schräg und einfach zum Liebhaben. Er ist das Herz der Geschichte. Ohne ihn hätte das Buch für mich deutlich weniger Charme gehabt.

Die Protagonistin Sybil („Sechs“) macht eine spannende Entwicklung durch. Anfangs wirkt sie unsicher und naiv, doch im Laufe der Geschichte wächst sie über sich hinaus. Ihre mentale Stärke und die Loyalität zu ihren Schwestern haben mich echt berührt.

Auch Rory, der grummelige Ritter, hat mir gefallen. Er ist vielschichtiger, als es auf den ersten Blick scheint, und die langsame Annäherung zwischen ihm und Sybil ist angenehm unaufregend. Die Chemie stimmt, ohne dass es zu kitschig wird – Slow Burn at its best!

Das Worldbuilding ist originell, aber nicht immer leicht zugänglich. Die Magie, die Rituale und die Rolle der Omen sind faszinierend, aber manchmal hätte ich mir klarere Erklärungen gewünscht. Gerade zu Beginn war ich oft verwirrt und musste mich erst in die Welt hineindenken.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich das Pacing. Im Mittelteil zieht sich die Handlung stellenweise, während andere Passagen sehr schnell abgehandelt werden. Auch der große Twist am Ende kam für meinen Geschmack etwas zu spät. Der Cliffhanger hätte früher kommen können, um die Spannung für Band 2 besser zu halten. So ist für mich schon recht klar, wohin die Fortsetzung steuern wird, was ein wenig die Vorfreude dämpft

Der Einstieg war nicht ganz einfach, aber The Knight and the Moth hat mich mit seiner düsteren Stimmung, den starken Figuren und dem einzigartigen Gargoyle-Charme voll und ganz gepackt. Ich bin nur noch nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen werde. Das entscheide ich, wenn Band 2 erscheint.

Kurzmeinung: Überraschend düster, gefühlvoll und spannend
Überraschend düster, gefühlvoll und spannend

Der Schreibstil von Axie Oh hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Sie schafft es, eine magische, aber auch düstere Welt zu erschaffen, ohne sich in endlosen Beschreibungen zu verlieren. Die Emotionen und Atmosphäre haben mich mit fiebern lassen, und ich habe mich sofort in die schwebende Welt und ihre Geheimnisse verliebt.

Ich war ehrlich gesagt erst ein bisschen skeptisch, ob das Buch wirklich etwas für mich ist. Der Klappentext klang zwar spannend, aber ich hatte Angst, dass es zu sehr in Richtung typischer Romantasy mit viel Kitsch und wenig Substanz geht. Zum Glück war das nicht so!

Der Einstieg war direkt actionreich und ziemlich brutal, womit ich absolut nicht gerechnet hatte! Es gibt einige blutige Szenen und die Bedrohung durch die Dämonen ist wirklich spürbar. Das hat mich aber nicht abgeschreckt, sondern eher positiv überrascht, weil es der Geschichte eine ganz eigene, düstere Note verleiht.

Was mir besonders gut gefallen hat: Es gibt absolut keinen Spice! Die Liebesgeschichte zwischen Ren und Sunho entwickelt sich ganz langsam und bleibt immer dezent im Hintergrund. Kein Insta-Love, keine übertriebenen Liebesszenen. Stattdessen viel Gefühl, gegenseitiges Vertrauen und kleine Gesten, die das Herz erwärmen.

Der Mittelteil des Buches ist etwas ruhiger, fast schon wie ein Side-Quest in einem RPG. Viel Atmosphäre, ein bisschen Mystery, und man lernt die Welt und die Figuren immer besser kennen. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang ein bisschen gebraucht habe, um mit Ren warm zu werden. Sie wirkte auf mich zunächst etwas naiv. Aber je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr ist sie mir ans Herz gewachsen. Ihre Entwicklung, ihr Mut und ihre Kreativität im Umgang mit Gefahren haben für eine Extraportion Spannung gesorgt.

Sunho ist ebenfalls ein toller Charakter. Verschlossen, loyal, mit einer tragischen Vergangenheit, die nach und nach enthüllt wird. Die Dynamik zwischen ihm und Ren ist einfach schön zu beobachten. Sie öffnen sich langsam, lernen einander zu vertrauen und wachsen gemeinsam an ihren Aufgaben.

Das Worldbuilding ist ein echtes Highlight! Schwebende Städte, eine düstere Unterwelt und magische Elemente. Manchmal war ich ein bisschen verwirrt, was die genaue Geografie angeht, aber das hat meinen Lesefluss nicht wirklich gestört.

Die Handlung nimmt zum Ende hin nochmal richtig Fahrt auf, mit einigen überraschenden Wendungen und emotionalen Momenten. Die Themen Trauma, Identität, Familie und Selbstfindung werden sensibel und glaubwürdig behandelt.

Der Einstieg war für mich nicht ganz einfach, aber danach konnte mich Das Mädchen aus der Schwebenden Welt voll und ganz packen. Die Mischung aus Magie, Abenteuer, zarter Romantik und koreanischer Mythologie ist einfach gelungen. Ich freue mich schon jetzt riesig auf den zweiten Band und bin gespannt, wie es mit Ren und Sunho weitergeht!

Über mich

Wenn wir die Chance in der Gegenwart nicht ergreifen, werden wir in Zukunft auf unsere Vergangenheit zurückblicken und bedauern, nichts daran geändert zu haben. - Jojo Moyes, Eine Handvoll Worte

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Krimis und Thriller, Fantasy, Science-Fiction, Jugendbücher, Liebesromane, Erotische Literatur, Historische Romane, Comics, Biografien, Literatur, Unterhaltung

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