Erdbaerchen

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    Cover des Buches Three Women – Drei Frauen (ISBN: 9783492059824)

    Bewertung zu "Three Women – Drei Frauen" von Lisa Taddeo

    Three Women – Drei Frauen
    Erdbaerchenvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Weckt ambivalente Gefühle in mir.
    Die Emanzipation lässt auf sich warten

    "Frauen sollten sich nicht gegenseitig verurteilen, solange sie nicht durch das Feuer der anderen gegangen sind."


    "Three Women" erzählt einen Lebensabschnitt dreier Frauen aus deren wahren Leben. 

    Maggie beginnt im Alter von 17 Jahren eine Affäre mit ihrem Lehrer.

    Lina wird im Jugendalter von Dreien vergewaltigt und wird jahrelang als Schlampe deswegen beschimpft. Später heiratet sie einen Mann, der sie nicht einmal küssen will.

    Sloane erkrankt mit 15 an Bulimie, findet sich jedoch später so attraktiv, dass sie kein Problem damit hat vor ihrem Gatten mit anderen Männern zu schlafen.


    Die Autorin schreibt aus den Perspektiven der drei Frauen. Die Kapitel wechseln sich hier ab. Am meisten Augenmerk wird dabei auf Maggies Geschichte gelegt. Sie ist von allen auch die emotionalste, so zumindest habe ich es empfunden. Allerdings hat mich auch Linas Geschichte sehr mitgenommen.


    Doch nicht nur emotional, sondern auch etwas vulgär und provokant sind ihre Geschichten. 

    Sie sollen uns zum Nachdenken anregen.

    Doch je mehr ich das Buch habe sacken lassen, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass die Geschichte vor Vorurteilen und Klischees nur so strotzt. Der herrschsüchtige Mann, der die Frau im Griff hat gibt den Ton an. Die labile Frau macht alles was er sagt, unterwirft sich ihm quasi. Sie ist nicht stark und emanzipiert, wie sie heutzutage in unserem Gesellschaftsbild dargestellt wird, sondern abhängig vom Mann und lässt alles bereitwillig mit sich machen.

    Hier steigen beide Geschlechter nicht gut aus. 

    Schade finde ich es allerdings auch, dass die Autorin die drei Charaktere stark auf ihre sexuelle Lust reduziert. Alle drei haben auch mit schweren psychischen Problemen zu kämpfen, die allerdings total untergehen. 

    Alle sind sie in gewissem Maße extrem abhängig von einem bestimmten Mann. Bei manchen führt dies sogar zu psychischen Erkrankungen, wie Depressionen. Dies hätte man sicherlich noch etwas besser herausarbeiten können. 


    Fazit: Eine Lektüre zum Diskutieren.

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    Cover des Buches Gott, du kannst ein Arsch sein (ISBN: 9783453605558)

    Bewertung zu "Gott, du kannst ein Arsch sein" von Frank Pape

    Gott, du kannst ein Arsch sein
    Erdbaerchenvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Ich bin zu Tränen gerührt!
    Die Realität ist beinhart.

    Das Buch hat mir ja unglaublich gut gefallen, obwohl es ein sehr emotionales Thema behandelt. Die 15-jährige Stefanie erhält die Diagnose Lungenkrebs. Ihr bleiben noch etwa sechs bis zwölf Monate ihres wunderbaren Lebens.

    Das Buch hat man innerhalb drei bis vier Stunden durch gelesen. Der Zeilenabstand und die Schrift sind sehr groß. Auch ihre Lebensgeschichte wird sehr schnell erzählt, allerdings nimmt es den Leser trotzdem emotional sehr mit. Am Ende konnte ich mir dann leider doch die ein oder andere Träne nicht verkneifen. Wie wird denn der Film erst werden? Ich werde wohl eine XXL Packung Taschentücher mit rein schmuggeln. Sicher ist sicher.

    Sehr schön fand ich auch, dass der Mittelteil einige Erinnerungen von Stefanies Leben zeigt, z.B. ihre Briefe an Mama, Papa, Schwester und Freund. 

    Am Ende kommt dann auch ihr Papa selbst noch zu Wort, da sie zu Schwab ist zum Schreiben. Auch ihr Freund Justus und ihre Schwester Lola bekommen ein kleines Kapitel.

    Auch, wenn es schwere Kost ist, eine absolute Leseempfehlung. 

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    Cover des Buches Todesreigen (ISBN: 9783442483136)

    Bewertung zu "Todesreigen" von Andreas Gruber

    Todesreigen
    Erdbaerchenvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Mein bisher liebstes Buch aus der Reihe.
    Vertraue niemandem!

    „Facebook hilft vielen nur, die eigene Blödheit bekannt zu machen. Es ist wie ein Kühlschrank. Man guckt alle zehn Minuten rein, obwohl man genau weiß, dass nichts Neues drin steht.“

    Marteen S. Sneijder

    Sneijder und Nemez ermitteln wieder. Wobei diesmal Sabine die Ermittlungen führt, da Sneijder suspendiert ist.

    Eine Reihe von BKA Kollegen begehen Selbstmord, was Sabine schon nach kurzer Zeit stutzig werden lässt. Sie bittet Sneijder um Hilfe. Dieser meint jedoch sie solle die Finger davon lassen. Hätte sie besser auf seinen Rat gehört. Bald schon steckt sie selbst ziemlich in der Klemme.

    Die Spannung hat sich von Anfang bis Ende durch das gesamte Buch gezogen. Ich wollte es nicht mehr aus  der Hand legen. Die beiden Ermittler habe ich mittlerweile so sehr ins Herz geschlossen, dass ich es ein wenig schade fand in diesem Teil nur sehr wenig von Sneijder zu lesen, deshalb gibt es von mir hier einen Stern abzug. Natürlich ist auch Sabine eine unglaublich tolle Ermittlerin, dessen Fähigkeiten ich hier nicht in Frage stellen möchte. Allerdings lese ich diese Reihe doch sehr gerne gerade wegen Sneijders schrägem Charakter. Dies fehlte mir hier doch ein wenig.

    Die Handlung allerdings war allerdings so toll aufgebaut, dass ich dadurch schon fast auf Sneijder vergaß. Der Leser wird immer wieder mit kleinen Häppchen gefüttert und wird so beinahe selbst zum Ermittler, bekommt die gesamte Auflösung jedoch erst auf den letzten präsentiert.

    Da immer wieder auf das „Todesmärchen“ verwiesen wird, habe ich es bereut dieses nicht davor gelesen zu haben. Wäre eventuell hilfreich. 

    Fazit: Ein spannender Fall, der vor Geheimnissen und Intrigen nur so strotzt.  

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    Cover des Buches Dunkelgrün fast schwarz (ISBN: 9783328104841)

    Bewertung zu "Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickl

    Dunkelgrün fast schwarz
    Erdbaerchenvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Toller Schreibstil, allerdings nervten mich die Charaktere und ihre Handlungen.
    Eher schwarz als dunkelgrün

    „Die Menschen brauchen ein bisschen Zirkus, um nicht zu
    verzweifeln an der Welt.“


    „Dunkelgrün fast schwarz“ erzählt die Geschichte dreier
    Freunde, die sich irgendwann aus den Augen verloren haben. Irgendwann steht
    plötzlich Raffael vor Moritz Tür und lässt die Vergangenheit wieder Gegenwart
    werden. Doch der Höhepunkt lässt noch auf sich warten, als auch Johanna zu den
    beiden zurück gefunden hat.


    Auf Instagram bin ich zufällig auf eine Rezension
    dieses Buches gestoßen, die mich sofort neugierig auf das Buch machte. Ich kam
    auch gut in die Geschichte hinein, da der Schreibstil sehr flüssig und bildhaft
    ist. Nicht nur die Umgebung, auch die Gefühlsregungen werden von der Autorin
    unheimlich gut beschrieben. 

    Allerdings waren mir die Charaktere so ziemlich
    alle total unsympathisch und machten auf mich den Eindruck, dass sie jeder für
    sich mit einer psychischen Erkrankung zu kämpfen hatten. Sowohl die Eltern, als
    auch die Kinder.

    Und was bitteschön hat es mit dem Auren Sehen auf
    sich? Hier habe ich wohl den Zusammenhang zur Handlung nicht ganz verstanden.

    Immer wieder werden dem Leser geheimnisvolle
    Brocken hingeworfen, die Erklärung dafür aber fehlt. Wieso verhält sich Raffael seit Kindestagen an wie
    das größte Arschloch auf Erden und quält andere? Sein Argument, seine Mutter
    wollte ihn doch gar nicht, lasse ich hier nicht gelten und suche den Sinn
    woanders. Schließlich ist er nach knapp 16 Jahren des Wiedersehens ein
    erwachsener Mensch. Geändert hat er sich jedoch in keinster Weise.

    Oft musste ich meine eigene Wut unterdrücken. Wut
    darüber, dass nicht nur Moritz sich alles gefallen lässt, sondern auch seine
    Mutter. Wieso beschützt eine Mutter ihr eigenes Kind nicht? Wieso macht hier
    niemand den Mund auf?

    Aber auch Johanna war mir gänzlich unsympathisch.
    Wie kann man einem Menschen so verfallen sein? Wie konnte sie Moritz so etwas
    antun? Auch hier fehlen mir schlichtweg die Beweggründe.

    Ich war sehr gespannt auf die Auflösung am Ende,
    da ich mir erhoffte, endlich Licht ins Dunkel zu bringen. Doch weit gefehlt.
    Die Argumente sind lasch und frei von jeglicher Sinnhaftigkeit.

    Von mir gibt es hier leider keine Leseempfehlung.

     

    Fazit: Kranke Story mit vielen negativen Emotionen
    behaftet.

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    Cover des Buches Zorn - Tod und Regen (ISBN: 9783596193059)

    Bewertung zu "Zorn - Tod und Regen" von Stephan Ludwig

    Zorn - Tod und Regen
    Erdbaerchenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Ermittlerduo, das unterschiedlicher nicht sein kann. Witzig zu lesen. Man muss die beiden einfach mögen.
    Leseempfehlung

    Nach "Unter der Erde" dachte ich mir, ich les noch ein anderes Buch desselben Autors. Dabei fiel mir die Zorn Reihe ins Auge. Der Autor ist ja eigentlich dafür bekannt.

    Zorn und Schröder bekommen einen Mordfall zugeschanzt, den Zorn anfangs nur wiederwillig aufklären möchte. Als dann jedoch sein Chef ins Visier der Verdächtigen gerät, ist seine Motivation geweckt.

    Zorn und Schröder sind ein Ermittlerduo bei dem man denkt, sie passen überhaupt nicht zusammen. Doch schon bald merkt man, dass sie sich doch sehr verbunden sind, auch wenn sie sich oft gegenseitig auf die Schaufel nehmen. Das macht die ganze Story umso witziger. Zorn ist eher faul und schiebt alles auf Schröder ab. Doch der scheint damit kein Problem zu haben. Immerhin ist er das helle Köpfchen und gleicht mit seiner Menge an Motivation Zorns Faulheit aus. Von der ersten Seite an, fand ich es lustig zu lesen, wie die beiden zusammen arbeiten. Somit war es ein wahres Vergnügen und ich freue mich bereits auf nachfolgende Bande.

    Der Schreibstil des Autors hat mir schon bei "Unter der Erde" sehr zugesagt. Er ist nicht besonders schwer, man kommt gut in das Buch hinein. Außerdem baut er die Charaktere erst nach und nach  ein, sodass man nicht überfordert ist, wer wer ist. Er lässt sich mit ihnen Zeit. Der Leser kann hier den Charakter erst einmal kennen lernen und eine gewisse Sympathie oder auch Antipathie entwickeln. Ab und zu springen die Sichtweisen zwischen den einzelnen Personen hin und her, was die Spannung aufrecht erhält. Die Kapitelwahl fand ich persönlich zu lang. Ich habe gern etwas mehr Struktur in einem Buch mit mehreren Unterteilungen. Hier hatte ich eher das Gefühl, dass alles in einer Wurst runter geschrieben wurde. 

    Fazit: Inhaltlich auf jeden Fall empfehlenswert.

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    Cover des Buches Find mich da, wo Liebe ist (ISBN: 9783548291413)

    Bewertung zu "Find mich da, wo Liebe ist" von Anstey Harris

    Find mich da, wo Liebe ist
    Erdbaerchenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Wow, wie gefühlvoll!!!
    Die Emotionen fahren Achterbahn

    Grace ist einer der bekanntesten und besten Geigenbauer innen. Früher spielte sie selbst Cello. Jetzt nur noch selten und wenn dann heimlich. Das kann nicht einmal ihr Freund, David, ändern. Mit ihm hat sie seit acht Jahren eine Affäre. Als einer werdenden Mutter das Leben rettet, geht das Video des Helden um die ganze Welt. Dieses Video bringt einen Stein ins Rollen, der nicht nur ihre Beziehung gefährdet.

    Ich hatte das Buch längere Zeit auf meinem SUB, sodass ich vor dem Lesen den Klappentext nicht noch einmal durchgegangen bin. Sonst hätte ich wahrscheinlich von Anfang an gewusst, dass die Beziehung der beiden nicht Stand hält. So habe ich mich anfangs ein wenig über die Protagonistin geärgert, da sie in meinen Augen sehr naiv war. Doch mit Fortschreiten der Handlung würde sie mir immer sympathischer, da sie an Selbstbewusstsein zunahm. Dies hatte sie unter anderem ihren beiden besten Freunden zu verdanken, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Die Seiten flogen nur so dahin. Innerhalb eines Tages konnte ich dieses wundervolle Buch auslesen. Die Autorin hat einen unglaublich emotionalen Schreibstil und lässt den Leser auf eine Art an der klassischen Musik teilhaben, die es unmöglich macht sich nicht dafür zu begeistern. Ich selbst fange mit dieser Musikrichtung so gut wie nichts an, doch sie schaffte es, mir Gefühle dafür zu entlocken, die ich zuvor nicht kannte. Außerdem bekommt man eine sehr gute Vorstellung von dem Musikinstrument. Wie es funktioniert, wie es aufgebaut und wie die Klangfarbe ist. 

    Zudem hat mir der ständige Ortswechsel sehr gut gefallen. Besonders Paris passt hier hervorragend zur Story. Finde ich sehr gut gewählt. Leider war mir das Buch zu vorhersehbar und was Nadias Schwangerschaft angeht zu unrealistisch. Deshalb gibt es einen Stern abzug. 

    Fazit: Eine leidenschaftliche Story über die Liebe und welchen Stellenwert eine gute Freundschaft hat.

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    Cover des Buches Die letzte Witwe (ISBN: 9783959675345)

    Bewertung zu "Die letzte Witwe" von Karin Slaughter

    Die letzte Witwe
    Erdbaerchenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Leselust blieb leider aus.
    Ich denke, das kann die Autorin besser.

    Will und Sara stehen in diesem Buch vor einer gemeinsamen Herausforderung. Nämlich nicht nur sich selbst, sondern auch die ganze Welt zu retten. Nach einer Explosion machen sich beide auf dem Weg zum Tatort. Auf dem Weg dorthin werden sie allerdings von verletzten Personen aufgehalten. Sara versucht sofort zu helfen, erkennt jedoch schnell, dass dies eine Falle ist. Will kann nur tatenlos zusehen wie sie entführt wird. Ein Wettkampf mit der Zeit beginnt.

    Der Einstieg war einerseits spannend, andererseits aber auch sehr zäh, da dieselbe Handlung aus Saras und Will's Sicht beschrieben wird, also das zweite und vierte Kapitel nur aus Wiederholungen bestand. Anfangs war ich auch etwas verwirrt wie die Charaktere zueinander stehen, doch da bekommt man schnell einen guten Überblick und lernt sie alle zu verstehen und zu mögen. Etwas traurig war ich dann doch, was für eine Wendung Michelles Schicksal nahm. 

    Obwohl der Einstieg sehr spannend war, kam ich erst im letzten Drittel so richtig in die Handlung hinein. Das Lesevergnügen blieb leider auch etwas auf der Strecke, da der Mittelteil sehr zäh war. Obwohl mir dieses Buch nicht so gut gefallen hat, gebe ich der Autorin trotzdem noch eine Chance aufgrund der wirklich guten Bewertungen. Mal sehen was mir da in die Hände fällt. 

    Fazit: Ein gut durchdachter Thriller, in dem  Neonazi-Gruppierungen und Biowaffen ganz weit oben stehen.

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    Cover des Buches HypnoBirthing. Der natürliche Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt. Der Geburtshilfe-Klassiker ab sofort in der 7. Auflage! (ISBN: 9783938396209)

    Bewertung zu "HypnoBirthing. Der natürliche Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt. Der Geburtshilfe-Klassiker ab sofort in der 7. Auflage!" von Marie F Mongan

    HypnoBirthing. Der natürliche Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt. Der Geburtshilfe-Klassiker ab sofort in der 7. Auflage!
    Erdbaerchenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine Fehlinvestition. Steckt das Geld lieber in einem guten Geburtsvorbereitungskurs!
    Ein Geburtsvorbereitungskurs in Buchform

    Über Hypnobirthing habe ich schon einiges gehört. Da ich ein großes Interesse dafür entwickelte, dachte ich mir das Buch wäre eine gute Investition.

    Erst einmal wird ausführlich über die Geschichte der Geburt berichtet, was mich weniger interessierte. Außerdem bekommt man hier Bilder vorgeführt, die man eigentlich laut der Hypnobirthing-Methode vermeiden sollte, da man dadurch eine falsche Vorstellung der Geburt erhält und die Angst zudem schürt. Der nächste Kritikpunkt ist, dass die Ärzte und Hebammen unserer Zeit ebenfalls in einem schlechten Bild dargestellt werden, indem darauf hingewiesen wird, dass natürliche Geburten eher belächelt werden. Andererseits erhält man dann wieder Tipps, wie man die richtige Hebamme findet. Das allerdings hat für mich keinerlei Zusammenhang mit Hypnobirthing, da man sich mit diesem Thema (nehme ich eine eigene Hebamme?) sowieso auseinander setzt.

    Ab der Mitte des Buches wurde es dann interessanter. Man erhält Tipps und Tricks für die richtige Atmung, wie man bequeme Geburts- und Schlafpositionen einnehmen kann und Wehen entspannter begegnet. Für mich war da leider nun auch nicht viel Neues dabei, da ich vieles schon vom Yoga bzw. dem Geburtsvorbereitungskurs kannte. Auch gibt es ein Kapitel, in dem es um die richtige Ernährung geht. Auch hier erhält wohl jede Schwangere diese wichtigen Hinweise von ihrem Gynäkologen oder ist selbst an einer Ernährung interessiert, die ihrem Baby nicht schadet. Mir fehlte hier sogar die Aufklärung, dass man rohe Eier und Fleisch NICHT essen sollte, da man damit das Kind ernsthaft gefährden könnte. Total schön wiederum fand ich jedoch den Brief von einem Kind an die Eltern. An dieser Stelle hatte ich sogar ein wenig Gänsehaut. Sinnvoll fand ich dann auch die Beispiele für einen Geburtenplan am Ende des Buches, wenn man denn einen schreiben möchte. 

    Fazit: Ein guter Geburtsvorbereitungskurs tut es auch.

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    Cover des Buches Sieben Jahre später (ISBN: 9783492305198)

    Bewertung zu "Sieben Jahre später" von Guillaume Musso

    Sieben Jahre später
    Erdbaerchenvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gott sei Dank liest es sich schnell, wenn man die nötige Geduld dafür hat.
    Abstruser geht es wohl nicht mehr.

    An dieses Buch werde ich mich in ein paar Tagen wohl kaum mehr erinnern. Es handelt um Sebastian und Nikki. Beide sind geschieden und haben zwei Kinder. Als plötzlich ihr Sohn verschwindet nehmen sie sich zusammen und beginnen zu zweit nach ihm zu suchen.

    Ich hatte mir von dem Buch wirklich sehr viel erwartet. Immerhin war es ein Nr. 1 Beststeller aus Frankreich. Naja vielleicht haben die Franzosen aber auch einfach kein Niveau was gute Bücher betrifft. Der Anfang war ja noch ganz in Ordnung. Allerdings ließ die Spannung schon bald nach und eine abstruse Handlung jagte die nächste. Hier ist weder eine Liebesgeschichte noch ein Thriller im Spiel. Die Charaktere sind unsympathisch und mutieren in kürzester Zeit zu Superhelden. Von Realität fehlt hier jede Spur. 

    Immerhin lässt es sich in einem Tag durchlesen. Wenn man die Nerven dazu hat. Das Ende war dann auch - ZACK! BUM! - einfach da, ohne sich die Mühe zu machen, offen stehende Fragen zu beantworten. Dafür fand es der Autor wichtiger einen Epilog zu schreiben, was zwei Jahre später passiert. Der genauso uninteressant ist wie die gesamte Story.

    Fazit: Keine Leseempfehlung! 

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    Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)

    Bewertung zu "Splitter" von Sebastian Fitzek

    Splitter
    Erdbaerchenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch hinterlässt das Gefühl man selbst wäre eine Psychose, weil es so wirr geschrieben ist.
    Ich habe mir mehr erwartet

    Splitter erzählt die Geschichte von Marc Lucas. Dieser nimmt an einem Versuchsprojekt Teil, bei dem sein Gedächtnis gelöscht wird. Sinn dahinter soll sein, traumatische Ereignisse für immer auszulöschen. Doch so ganz wie er sich das vorgestellt hat, funktioniert dieser Neustart dann doch nicht.

    Bin ich froh, dass Sebastian Fitzeks Schreibstil einfach umwerfend ist, sonst hätte ich wahrscheinlich drei Jahre gebraucht um das Buch zu lesen. Anfangs dachte ich mir schon, dass es eher zäh ist und ich rechnete damit, dass es den Leser wieder in ein Karussell der Verwirrung zieht. So war es dann auch. Die Handlung schreitet sehr rasch voran und es wird immer verworrener. Man weiß bis zum Schluss nicht wie die einzelnen Puzzleteile zusammen passen. Auch am Ende bin ich noch mit vielen, vielen Fragezeichen im Kopf da gesessen, um mir dann zu sagen, dass es ja doch keinen Sinn hat das Ganze zu hinterfragen. 

    Fazit: Ein wirrer Handlungsstrang folgt dem nächsten. Leider ein Flop.

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    Über mich

    • 22.10.1993

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