FairyOfBooks

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    Cover des Buches Lehrerzimmer (ISBN: 9783895610967)

    Bewertung zu "Lehrerzimmer" von Markus Orths

    Lehrerzimmer
    FairyOfBooksvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Lahmer Inhalt, aber interessanter Schreibstil.
    Lehrerzimmer von Markus Orths

    „Doch wenn alle immer so täten, als ob, bestehe eigentlich kein Unterschied mehr zwischen dem Als-ob und der Wirklichkeit.“ […] „Zu Maschinen mutierten wir, zu Monstren, zu Missgeburten unserer selbst, wenn wir uns nicht mit aller Macht den Mechanismen dieser Machenschaften erwehrten.“

     

    Zum Cover: Da ich das Buch in einer Hardcoverausgabe von einem früheren Klassenkameraden geschenkt bekam, habe ich eine Ausgabe, die Goodreads nicht unterstützt. Daher beschreibe ich euch diese so gut es geht. Sie besitzt lediglich ein schwarz-weiß Foto von zwei jungen Jungen, die im Vordergrund eines Klassenzimmers sitzen. Der Titel ist darüber in einer Art Tafel hineingeschrieben. Generell eher schlicht gehalten, passt an sich finde ich jedoch nicht ganz zum Inhalt. Die Ausgabe, die Goodreads unterstützt, haben jedoch Cover, wo ich auch nicht sagen würde, dass sie zu Hundertprozent dem Inhalt wiedersprechen. So semi gut also. 

     

    Zum Inhalt: „Die Lüge, sagte er gleich zu Beginn, das solle ich verinnerlichen, sei das Elixier der Schule. Jeder hier an der Schule lüge. Er, der Direktor, zuallererst.“ - Studienassessor Kranich, Englisch, Deutsch, lernt bereits an seinem ersten Schultag, auf welche vier Säulen sich das gesamte Schulsystem stützt: Angst, Jammer, Schein und Lüge. Leider wohnt Kranich am falschen Ort, das gibt ein dickes Minus in der Leistungsbeurteilung – die wirklich wahren Kompetenzen eines jeden Lehrers, erfährt er, seien die Schlüsselkompetenzen. Für jeden gefundenen, vielmehr erbeuteten Schlüssel, den er Direktor Höllinger beibringt, kommt er weiter nach oben.

     

    Meine Meinung: An sich ist dieser Roman kein schlechter. Der Schreibstil ist interessant, aber keinesfalls einprägsam oder schön. Er ist regelrecht ertragbar. Auch die Geschichte ist eher lahm und flach, weil sie nicht wirklich viel Tiefe hat und ebenso wenig Inhalt. Der neue Lehrer, Herr Kranich, erzählt bloß von seiner Anfangszeit als Lehrer an einem Gymnasium und deren drastischem Ende. Selbst lustig war diese angebliche Satire von einem Roman nicht, zumindest ist es wenn nicht mein Humor. Es ist zwar sehr interessant hinter die Kulissen eines Lehrers zu schauen und ich denke, dass vieles, was sich in diesem Buch im Lehrerzimmer abspielt vielleicht zutrifft, aber doch eben sehr paradox teilweise auch ist. Als Satire muss es das ja auch sein, daher hat es diesen Punkt erfüllt. Doch letztlich ist das Buch einfach nichts für mich gewesen. Gut, es ist außerhalb meiner Kompfortzone, vom Genre her, aber es hat mich jetzt nicht motiviert, nochmal aus ihr auszubrechen, was ja eigentlich Sinn der Sache wäre, wenn man „out-of-comfort“ liest. Daher kann ich dem Buch tatsächlich so nichts abgewinnen. 

     

    Fazit: „Lehrerzimmer“ von Markus Orths ist nicht schlecht und bestimmt gibt es da draußen jemanden, dem es gefallen könnte. Mir wiederum hat es nicht gefallen. Ich habe mich sehr unwohl in der Geschichte gefühlt und die ganze Zeit gedacht: „Lies es wenigstens zu Ende, viele Seiten hat es nicht!“ – So sollte man nicht denken, ich weiß, und deshalb kann ich dem Buch auch nur maximal 1,5 Sterne geben. 

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    Cover des Buches Dear Evan Hansen (ISBN: 9783570165652)

    Bewertung zu "Dear Evan Hansen" von Val Emmich

    Dear Evan Hansen
    FairyOfBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach nur ganz große Liebe!
    Dear Evan Hansen von Val Emmich

    „Well, let that lonely feeling wash away. Maybe there's a reason to believe you'll be okay. 'Cause when you don't feel strong enough to stand, you can reach, reach out your hand.“


    Zum Cover: Ich bin so froh, dass das Deutsche Cover dasselbe ist wie das englische und dieses ist so toll in Szene gesetzt. Es passt zum Musical, es passt zur Geschichte des Buches und deutet einen ganz bestimmten Punkt darin an, und  ist gleichzeitig sehr aussagekräftig und schön anzusehen.


    Zum Inhalt: „Nobody Deserves to be Forgotten.“ – Ein nie für die Augen anderer bestimmter Brief lässt Evan Hansen als engsten Freund eines toten Mitschülers erscheinen. Dem einsamen Evan eröffnet sich durch dieses Missverständnis die Chance seines Lebens: endlich dazuzugehören. Evan weiß natürlich, dass er falsch handelt, doch nun hat er plötzlich eine Aufgabe: Connors Andenken zu wahren und den Hintergründen seines Todes nachzuspüren. Alles, was er tun muss, ist weiter vorzugeben, Connor Murphy habe sich vor seinem Selbstmord allein ihm anvertraut. Plötzlich findet sich der unsicht- und unscheinbare Evan im Zentrum der Aufmerksamkeit. Sogar der des Mädchens seiner Träume – Connors Schwester.


    Meine Meinung: Da ich den Soundtrack und auch das Musical sehr liebe, war klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Es hat mich nicht enttäuscht, es ist genauso gut wie das Musical, wenn dieses vielleicht etwas besser ist, aber das beziehe ich darauf, dass das Buch ja auf dem Musical basiert und nicht umgekehrt. Trotzdem möchte ich dieses unbedingt jetzt mindestens einmal live erleben, denn das habe ich leider noch nicht. Ich bin aber zuversichtlich, dass das noch passiert. Irgendwann.

    In „Dear Evan Hansen“ geht es um Angstörungen, Depressionen, Drogenkonsum und viele weitere Tücken des Nicht-Dazugehörens und des Highschool-Lebens. Es ist geradezu eine Hymne gegen Mobbing im oder außerhalb des Internets. Alles also sehr wichtige Themen, die hier angesprochen und sehr toll und gut verpackt werden. Ich bin begeistert von der Message und habe so mit den Charakteren mitgefühlt, allem voran mit Evan, aber auch mit Connor, in dessen Kopf man auch sieht, und Zoey, Connors Schwester. Doch auch viele andere Charaktere kommen zum Sprechen und zeigen, dass man als Gemeinschaft mehr erreichen kann als für sich alleine. Genau das ist auch eine sehr wichtige Botschaft, die dieses Buch und auch das Musical ausstrahlt, und die ich umso mehr hervorheben möchte. Dass alleine sein, ist die denkbar schlimmste Qual, drum sollte es niemand sein. Das vermittelt dieses Buch und nur das ist wichtig.


    Fazit: Ich bin begeistert, ich bin zerbrochen und wieder zusammen gesetzt – Das hat dieses Buch geschafft. Das hat das Musical geschafft. Es gibt keine großen Worte, die ich noch hinzufügen könnte, weil man dieses Buch selbst für sich erleben muss. Der Soundtrack des Musicals ist dafür eine große Hilfe, wenn man damit Schwierigkeiten hat. Ich hatte wiederum keine. Zum einen, da ich die Songs bereits kannte und zum anderen, weil ich mich mit Evan sehr gut identifizieren konnte. Deshalb kann ich diesem Buch auch bloß seine für mich verdienten 5 Sterne geben.

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    Cover des Buches Shadowsong (ISBN: 9783492704595)

    Bewertung zu "Shadowsong" von S. Jae-Jones

    Shadowsong
    FairyOfBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sensibel, musisch und düster, mit einer tollen Atmosphäre und einem tragisch schönen Ende!
    Shadowsong von S. Jay-Jones

    „Du kannst auf etwas zulaufen oder vor etwas davonlaufen, aber du kannst nicht beides tun.“


    Zum Cover: Auch Band 2 ist sehr schlicht im Deutschen gehalten. Ein simpler dunkelblauer Hintergrund, Mohnblumen und die altbekannten Schatten der Vögel und des Mädchens. Generell gefällt mir dieses Cover aber fast sogar noch etwas besser als das von Band 1, gilt übrigens auch für die englische Version. 


    Zum Inhalt: Seit Liesl ihr Leben als Königin der Unterwelt hinter sich gelassen hat und zu ihrer Familie zurückgekehrt ist, versucht sie, die Musikkarriere ihres kleinen Bruders Josef zu fördern. Gemeinsam mit ihrer Schwester reist Liesl nach Wien, um Josef zu unterstützen. Doch Josef verhält sich kühl, distanziert und zieht sich immer mehr zurück. Als besorgniserregende Zeichen darauf hindeuten, dass die alte Barriere zwischen den Welten verschwindet, muss Liesl ihren Bruder verlassen und in die Unterwelt zurückkehren. Nur sie kann das Mysterium enträtseln, das den König der Kobolde umgibt. Was muss passieren, damit die alten Gesetze der Unterwelt gebrochen werden können und Liesls unmögliche Liebe eine Chance bekommt?


    Meine Meinung: Das Buch beginnt, wie ich bereits in der Rezension zu Band 1 sagte, mit einer Triggerwarnung. Nun kann ich es, denke ich, auch getrost preisgeben. Die Autorin hat in dieser Geschichte, neben dem Thema klassische Musik, das Thema einer bipolaren Störung gewählt, unter wessen sie selbst leidet. Ab da an habe ich Liesl augenblicklich besser verstanden und konnte ihr Handeln ebenfalls besser nachvollziehen, weshalb eben mein Ratschlag gewesen wäre, die Triggerwarnung bereits in Band 1 hinzuzufügen. Doch wer weiß, vielleicht hat sich S. Jay-Jones auch nicht getraut, diese Tatsache so offen in ihrem ersten Buch anzusprechen oder sie hatte Schamgefühle? Ich kann es nicht sagen, doch eines kann ich. Ich kann sagen, dass ich in Band 2, gerade durch den Trigger, noch etwas mehr hineinfühlen konnte und Liesl so auch gar nicht einmal mehr nervig fand, weil ich nun wusste, auf welchen Tatsachen ihre gefühlsgesteuerten Handlungen und Stimmungsschwankungen basieren. Auch kam für mich das Gedicht des Erlkönigs hierbei viel besser zur Geltung  und hat seine Anteile von die Schöne und das Biest abgeschüttelt. Demnach war es vielmehr ein Retelling des Erlkönigs als Band 1. Obwohl S. Jay-Jones im Vorwort ja ebenfalls schreibt, dass sich „Shadowsong“ für sie auch viel eher nach ihrem ersten Roman einfühlt als „Wintersong“, deshalb kann man wohl darauf schließen, dass sie sich aufgrund dessen in ihrem Schreibstil enorm weiterentwickelt hat, was ich so auch unterschreiben würde. Und auch die Recherche fand ich in diesem Band etwas besser, wenn auch nicht ganz perfekt. Dennoch gefiel mir die düstere Atmosphäre wie gehabt sehr gut und ich mochte das poetische und bittersüße Ende super gerne, weil es anders war, als man erwartet. Das ist diese Reihe aber generell. 


    Fazit: Für mich sind Band 1 als auch Band 2 schon jetzt irgendwie kleine Jahreshighlights, weil sie mich in eine Sogstimmung katapultiert haben und das finde ich beim Lesen immer sehr toll. Sie haben mich begeistert, auch wenn ich durchaus Kritik sehe, sind sie besondere und einzigartige Bücher, auf die man sich wiederum einlassen muss, um sie wirklich gerne zu lesen. Dies habe ich für meinen Teil aber definitiv getan, weshalb „Shadowsong“ von S. Jay-Jones von mir 4 Sterne bekommt. Eine nur winzige Verbesserung im Vergleich zu „Wintersong“, aber eine große in meinem Herzen. 

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    Cover des Buches Wintersong (ISBN: 9783492704588)

    Bewertung zu "Wintersong" von S. Jae-Jones

    Wintersong
    FairyOfBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Atmosphärisch schön!
    Wintersong von S. Jay-Jones

    „Was für einen Sinn hat es zu rennen, wenn wir auf der falschen Straße unterwegs sind?“




    Zum Cover: Schlicht in weiß-grauer Optik mit einem Erlenstrauch und den Schatten von Vögeln und einem Mädchen ist dieses Cover doch trotzdem sehr schön. Grafisch vielleicht nicht so anspruchsvoll wie das englische Cover, doch aber trotz allem sehr schön und passend zur Geschichte. 




    Zum Inhalt: An jenem Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenze zwischen den Reichen der Kobolde und der Menschen verwischt, wandelt der Erlkönig durch die Welt der Sterblichen, auf der Suche nach einer Braut. Diese muss ihm in sein Reich unter der Erde folgen, den König ehelichen und sterben – denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet.
     Seit ihrer Kindheit kennt die 18-jährige Liesl die Sage um den unheimlichen, faszinierenden Erlkönig. Als ein mysteriöser Fremder auftaucht und Liesls Schwester entführt, weiß Liesl: Nur sie kann ihre Schwester noch aus den Fängen des Erlkönigs befreien, indem sie ihm in sein Reich folgt und ihn anstelle ihrer Schwester selbst heiratet. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mann? Während Liesl noch versucht, ihre Gefühle zu verstehen, arbeiten die alten Gesetze der Unterwelt bereits gegen sie.




    Meine Meinung: Dieses Buch ist ja sehr umstritten. Die einen mögen es, die einen hassen es. Ich wollte mir mein eigenes Bild machen und das habe ich getan. Letztlich gehöre ich definitiv mehr zur Fraktion „mögen“, auch wenn ich durchaus Kritikpunkte besitze. Denn die Triggerwarnung, die erst in Band 2 auftaucht, hätte bereits hier sehr gut getan, denn so wäre Liesls Handlungsweise viel besser erklärt gewesen, meiner Meinung nach. Alleine ihre Stimmungsschwankungen, die mich doch ein wenig genervt haben, hätte ich damit besser nachvollziehen können. Nichtsdestotrotz mochte ich aber vor allem die musische Atmosphäre und habe das Thema klassische Musik in Büchern somit völlig neu für mich entdeckt. Auch mochte ich diese leichten Anspielungen an das Märchen „die Schöne und das Biest“, obwohl es in der Tat dann mit dem Gedicht vom Erlkönig etwas vermischt wurde, was ich wiederum gerade das interessante daran fand. Das deutsche Setting war für mich in einem Buch von einer amerikanischen Autorin auch sehr besonders, muss allerdings zugeben, dass ich von der Umsetzung hierbei nicht so begeistert war, da ich gemerkt habe, dass sie ebenso viel mit deutschen Klischees gearbeitet und nicht so recht recherchiert hat. Gut, natürlich spielt diese Geschichte etwas früher in unserer Zeitleiste, aber trotzdem hat sie für mich eben mehr das offensichtlich Deutsche in dieses Buch gesteckt und wenige eigene Erfahrungen. Dennoch Respekt für den Mut, die Geschichte trotzdem in Deutschland spielen zu lassen, auch wenn sie nicht von dort kommt. 




    Fazit: Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen, trotz kleiner Schwächen, und teilweise habe ich mich alleine durch die Atmosphäre richtig eingesogen in die Geschichte gefühlt. Die Liebesgeschichte war ebenfalls nicht schlecht gelöst, auch wenn sie stellenweise doch recht Klischeehaft gelöst war, hat es sie nicht langweilig gemacht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Deshalb bekommt „Wintersong“ von S. Jay-Jones von mir gute 3,5 Sterne. 

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    Cover des Buches One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt (ISBN: 9783473401796)

    Bewertung zu "One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt" von Jennifer Benkau

    One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt
    FairyOfBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Episch, atemberaubend und unglaublich - Eine Geschichte, die einen mitreißt!
    One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt von Jennifer Benkau

    „Es soll dich warnen. Nutze deine Zeit sinnvoller als mit dem Versuch, gegen etwas zu kämpfen, was sich auf keinen Kampf mit dir einlässt.“


    Zum Cover: Normalerweise sage ich, dass ich bloß keine Gesichter auf dem Cover sehen möchte, doch in diesem Fall mache ich gerne eine Ausnahme, denn hierbei finde ich das Cover richtige genial. Ich mag total den glitzernden Schimmer, der darüber geht, und die Bäume, die aus der Schrift des Titels wachsen und sich über das Gesicht legen. Vor allem aber die Krone, die dann an den Spitzen der Zweige sich auf den Kopf des rothaarigen Mädchens setzt, steht so fantastisch für den Inhalt von Mailins Geschichte.


    Zum Inhalt: „In dieser Welt sterben Königinnen jung.“ – Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.


    Meine Meinung: Dieses Buch ist alles. Alles, was man braucht und was man verlangt. Sie war einfach so gut. Sie hat mich vor allem sehr gut unterhalten und mich umso mehr begeistert. Es geht nicht einfach nur um Liebe, es geht um die Liebe zur Familie. Mailin hat eine Schwester, die plötzlich ins Koma fällt. Sie ist im einen Moment noch da und im nächsten ist sie in einem Moment der Starre gefangen, nicht da und doch nicht weg. Dieses Schicksal ist grausam, und in der Darstellung brilliant gelöst von Jennifer Benkau. Und Mailin tut alles dafür, dass ihre Schwester zu ihrer Mutter und ihr zurückkehren kann. Sie geht so weit, dass sie denselben Pfad, wie ihre Schwester bestreitet und doch ist der ihre so vollkommen anders als der ihrer Schwester. Die beiden Mädchen könnten tatsächlich nicht unterschiedlicher sein. Dennoch macht das die beiden gerade so wundervoll gemeinsam.

    Doch ein Jugendbuch wäre nicht ein Jugendbuch, wenn keine Liebesgeschichte vorkommen würde, obwohl ich zugeben muss, tritt diese sehr zart und kaum spürbar auf. Dafür ist Liam als Charakter umso greifbarer und sehr interessant inszeniert. Da bleibt abzuwarten, ob es für ihn eine Zukunft mit Mailin gibt oder nicht. Das wird wohl aber erst im finalen, zweiten Band ans Licht treten. Daruaf bin ich auf jeden Fall schon unglaublich gespannt. Noch gespannter bin ich jedoch, wie es mit der Welt weiter geht und ob Mailin noch einmal nach Lyaskye zurückkehren wird. Lyaskye hat übrigens ein echt geniales wie wunderschönes Worldbuilding und die Karte, die im gebundenen Buch zu finden ist, ist für mich ebenfalls ein großes Highlight, denn ich liebe Landkarten in Fantasyromanen.


    Fazit: Insgesamt ist „One true Queen – Von Sternen gekrönt“ also ein Buch, das einem von Fantasy, Liebe bis Action und Abenteuer alles bietet, was man braucht, um am Lesen dieser Geschichte sehr viel Spaß zu haben und das ist das, was mich an Geschichten begeistert. Dass man durch simple Fantasie eine Welt erschafft, die den Leser fortbringt und den Alltag vergessen lässt. Dass man jemand anderes sein kann, eine Heldin, ein Held oder etwas ganz anderes. Und genau deshalb erhält Band 1 von „One true Queen“ von Jennifer Benkau von mir volle 5 Sterne. 

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    Cover des Buches Gefangen zwischen Liebe und Thron (Sturmwanderer 2) (ISBN: 9783551302106)

    Bewertung zu "Gefangen zwischen Liebe und Thron (Sturmwanderer 2)" von July Winter

    Gefangen zwischen Liebe und Thron (Sturmwanderer 2)
    FairyOfBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Noch besser als Band 1. Ich bleibe also weiterhin gespannt, was die Reihe im weiteren Verlauf für mich bereithält.
    Gefangen zwischen Liebe und Thron von July Winter

    „Egal, was passiert ist oder was du möglicherweise getan hast, du bist kein schlechter Mensch. Weißt du, wir alle machen Fehler, manche mehr, manche weniger, aber das bedeutet nicht, dass wir auch unsere Zukunft danach ausrichten müssen.“


    Zum Cover: Ich liebe die Harmonie der Farben auf diesem Cover und mag auch die Frau als Stock-Foto viel, viel lieber als die vom Cover des ersten Bandes. Generell wirkt beim Cover von Band 2 nun alles viel stimmiger. Die Farben, die Schrift vom Titel und auch die Atmosphäre, auf die das Cover schon einmal hindeutet und die der Inhalt des Buches definitiv bewahrheitet. Dieser zweite Band wird schon etwas düsterer und noch geheimnisvoller.


    Zum Inhalt: Danielle hätte nie gedacht, dass ihr der geheimnisvolle Fremde, den sie im Wirtshaus ihrer Familie aufgenommen hat, schon bald so wichtig werden würde. Dennoch treibt Brix sie durch seine dreiste und unausstehliche Art fast täglich zur Weißglut. Während sich Danielle über ihre widersprüchlichen Gefühle klar werden muss, droht der machthungrige König Rokariens das Land und damit die Menschen, die sie liebt, in den Abgrund zu stürzen. Nur der Mann, dessen stechend blaue Augen Danielles Innerstes in Aufruhr bringen, kann die perfiden Pläne des Herrschers noch stoppen. Doch dafür muss Brix sich seiner Vergangenheit stellen.


    Meine Meinung: Auch wenn sehr viele Fragen aus Band 1 geklärt werden, sitzt man am Ende dieses Buches wieder sehr perplex da und denkt sich: „Was war das jetzt?“, zumindest erging es mir so, deshalb kann ich auch kaum noch warten, bis es in Band 3 und 4 dann endlich weitergeht. Danielle und Derek sind einfach zwei Charaktere, die so menschlich und wundervoll dargestellt werden, dass man ihnen gerne persönlich begegnen würde. Doch besonders Cedric und Catia mochte ich sogar noch etwas lieber, weil die beiden einfach zuckersüß und toll zusammen sind.

    Doch vor allem bin ich begeistert davon, wie endlich die Spannung in Fahrt kommt. Band 1 war so ganz seicht dahinplätschernd und gut, um mit den Charakteren warm zu werden, doch Band 2 geht nun einen Schritt weiter und Dereks falsche Identität in Frage zu stellen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Auch über Varian, Dereks Onkel, kommt so einiges ans Licht und auch, was seine Frau tut, um Derek zu helfen. Alles in einem, ein sehr turbulenter, zweiter Band, der das Warten auf die weiteren Bände irgendwie noch etwas schwerer macht.


    Fazit: Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und fange wirklich an, eine Liebe für diese Geschichte zu entwickeln. Da erwarte ich natürlich noch einiges und bin gespannt, was im weiteren Verlauf der Reihe noch auf mich zukommt. „Gefangen zwischen Liebe und Thron“ von der bezaubernden July Winter bekommt von mir daher sehr tolle 4 Sterne. 

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    Cover des Buches So weiß wie Schnee (ISBN: 9783945709078)

    Bewertung zu "So weiß wie Schnee" von Salla Simukka

    So weiß wie Schnee
    FairyOfBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, mitreißend und einzigartig - In der zweiten Episode begleiten wir Lumikki nach Prag.
    So weiß wie Schnee von Salla Simukka

    Zum Cover: Die Elemente, rund um Blut und ein zerbrochener Spiegel, sind typische Thriller-Elemente auf einem Cover, denke ich, und dennoch, finde ich, sind sie hier wirklich toll in Szene gesetzt. Einzig das Gesicht des Mädchens, das man im Spiegel sieht, hätte für mich weggelassen werden können, denn dann würde das Cover noch etwas geheimnisvoller und brutaler aussehen, was zu der Geschichte eventuell sogar noch besser gepasst hätte.


    Zum Inhalt: In der zweiten Folge der Lumikki-Trilogie gerät Lumikki in die Fänge eines radikalen religiösen Kults - und entdeckt ein Geheimnis, das tief in die Vergangenheit ihrer Familie reicht.
     Es ist sengend heiß. Lumikki ist auf Rucksacktour in Prag. Dort wird sie in einem Café von einem Mädchen angesprochen, das behauptet, ihre Halbschwester zu sein. Lumikkis Eltern scheinen etwas zu verbergen, ein Geheimnis um die Vergangenheit der Familie. Die Behauptung des Mädchens weckt natürlich sofort Lumikkis Neugierde und trotz ihres unberechenbaren Verhaltens schafft es das Mädchen, Lumikki zu überreden, an einem religiösen Kult teilzunehmen. Als aber ans Licht kommt, dass die Anführer des Kults einen Massenselbstmord planen, muss Lumikki um ihr Leben laufen. Der Glaube des Kults ist nicht rein; und die Unschuld nicht so weiß wie Schnee.


    Meine Meinung: Ich bin immer noch etwas baff, weil mir dieser zweite Band noch besser als der erste gefiel und sehr mitgerissen hat. Vielleicht liegt es auch daran, dass Band 2 in Prag spielt und das eine Stadt ist, die ich super faszinierend finde? Nicht dass ich Finnland nicht auch sehr einzigartig als Standort gehalten hätte, doch ich mochte Prag fast noch etwas mehr bisher in dieser Reihe. Die Atmosphäre der Stadt hatte eben etwas ganz eigenes. Obwohl Lumikki keine wirkliche Entwicklung in Band 2 gemacht hat, weil sie generell schon sehr stark als Charakter ist, hat man sie dennoch besser kennengelernt und vor allem ihre Psyche besser nachvollziehen können. So beeinflusste diese nämlich maßgeblich auch ihre Begegnung mit Lenka. Lenka ist ebenfalls ein sehr in sich gebrochener Charakter. Das liegt alleine schon daran, dass sie Mitglied einer Sekte ist. Trotzdem finde ich gut, dass solche Themen in Büchern aufgegriffen und nicht totgeschwiegen werden. Außerdem wirkt es umso realistischer, wenn man einmal die Tatsache betrachtet, dass die Lumikki-Trilogie keinerlei Fantasy beinhaltet, sondern reine Jugendthriller sind. Da ich normalerweise nicht unbedingt in diesem Genre lese, überrascht es mich umso mehr, dass mich diese Reihe bis jetzt so sehr mitreißen und für sich begeistern kann. 


    Fazit: Wie gesagt, ich mochte die zweite Episode dieser Reihe sogar noch etwas mehr, fand sie noch etwas spannender und bin immer noch ein wenig überrumpelt vom Ende, das ich jedoch auch sehr schön dann inszeniert fand. Deshalb bekommt „So weiß wie Schnee“ von Salla Simukka von mir 4,5 Sterne. Einen halben spare ich mir noch für Band 3 auf, in der Hoffnung, dass dieser den zweiten nochmal toppen kann. 

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    Cover des Buches 125 Tage Leben (ISBN: 9783903130449)

    Bewertung zu "125 Tage Leben" von Tina Köpke

    125 Tage Leben
    FairyOfBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: New Adult mit Klischees, aber doch auch mal gans anders.
    125 Tage leben von Tina Köpke

    „Menschen neigen dazu, verrückte Dinge zu tun, wenn sie verliebt sind.“




    Zum Cover: Es ist süß und sehr romantisch, definitiv auch viel moderner als andere Cover im Romance-Bereich. Auch wenn es nicht mein Favorit ist, weiß ich die Arbeit, die dahintersteckt, zu schätzen. An sich ist es ja auch recht schön und es passt gut zur Geschichte, was auch schon das allerbeste an dem Cover ist. Die Gestaltung mit den Polaroids liebe ich aber, weil alles dann doch sehr schön dadurch harmoniert.




    Zum Inhalt: „Manchmal muss man etwas riskieren, um glücklich zu sein.“ – 125 Tage hat Harper Zeit, um ihren Eltern zu beweisen, dass sie sich in einer fremden Stadt ein neues Leben aufbauen kann. 125 Tage, in denen sie sich von Problemen jeder Art fernhalten muss, bis Gras über ein paar sehr persönliche Angelegenheiten gewachsen ist. Doch ihr Vorsatz droht bereits am ersten Tag zu scheitern, als sie vor dem Wohnheim des Little Springs Colleges Liam begegnet. Er sieht mörderisch gut aus, ist ziemlich scharfsinnig, setzt sich für den Tierschutz ein und ist alles, was Harper im Moment nicht gebrauchen kann. Liam scheint das anders zu sehen, denn ihre Wege kreuzen sich auf mysteriöse Weise immer wieder, und bald muss sich Harper eingestehen, ihr altes Leben vor dem neuen nicht ewig verstecken zu können




    Meine Meinung: Erst mal, ich mag Tina als Autorin wirklich sehr und ich liebe ihre Art, wie sie Geschichten realistisch aufbaut und gleichzeitig mit viel Kreativität an die Ausschmückung von Details in der Geschichte vorgeht. Trotzdem muss ich sagen, dass mich „125 Tage leben“ nicht ganz für sich gewinnen konnte. Ich denke, es liegt zumeist daran, dass dieses Buch nur so trotzt mit Klischees, die man im New Adult Genre findet und ich mich schon so nicht unbedingt als Fan von diesem Genre oute. Ich mag das Genre manchmal ganz gerne, doch bisher muss ich gestehen, habe ich noch nicht „das eine Buch“ gefunden, das mich so vollkommen begeistert hat. Auch konnte mich „125 Tage leben“ leider nicht von diesem Gedanken abbringen. Ich habe lange gebraucht, bis ich wirklich in der Geschichte war, da sie sich für mich sehr gezogen hat. Dass es wiederum nach dem Plot und der Auflösung dann etwas schneller mit den Ereignissen ging, aber auch nicht zu schnell vorangeschritten ist, das fand ich jedoch super. Und die Szene am Ende, wo Riley eine Freundin von sich vorstellt, ist einfach mal so gemein und gleichzeitig genial! Die Gesichter von Harper, Liam, Grace und Jacob stelle ich mir echt zum Schießen komisch vor. Doch auch dieser Szene ist es geschuldet, dass ich das zweite Buch aus dieser Serie definitiv noch lesen möchte. Wer weiß, vielleicht kann mich dieses ja sogar doch noch etwas mehr von sich überzeugen? Ich hoffe und setze darauf.




    Fazit: Auch wenn mir „125 Tage leben“ von Tina Köpke zwar eher nur so durchschnittlich gut gefallen hat, ist es für einige aber bestimmt ein unglaublich lesenswertes und tolles Buch. Auch für mich war es an einigen Stellen wirklich schön und an diesen bin auch ich ins Schwärmen geraten, habe ich mich erwischt, doch dann gab es da auch wieder diese anderen Szenen, die zugegeben, in diesem Buch wirklich sehr, sehr gering vorhanden sind, doch sie waren eben doch da. Deshalb bekommt das Buch von mir auch nur gute 3 Sterne.

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    Cover des Buches Heartless (ISBN: 9781250044655)

    Bewertung zu "Heartless" von Marissa Meyer

    Heartless
    FairyOfBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Marissa Meyer schreibt toll und atemberaubend und brilliant. Und ihr ganz eigenes Wunderland ist ein Genuss, den man selbst erleben sollte!
    Heartless von Marissa Meyer

    „It is a dangerous thing to unbelive something only because it frightens you.“ […] „But hoping," he said, „is how the impossible can be possible after all.“


    Zum Cover: Absolut passend zur Geschichte und zur Atmosphäre in diesem Buch, gerade gegen Ende sind die Farben und Kontraste von Rot und Schwarz super gut gewählt. Generell harmonieren sie aber auch sehr gut zusammen. Auch die Krone über dem Titel „Heartless“, wobei das „t“ als Schwert getarnt ist, finde ich äußerst toll arrangiert. Insgesamt: Große Coverliebe!


    Zum Inhalt: Catherine mag eines der begehrtesten Mädchen im Wunderland und eine Favoritin des unverheirateten Herzkönigs sein, aber ihre Interessen liegen woanders. Als talentierte Bäckerin will sie nur eines, mit ihrer besten Freundin ein Geschäft eröffnen. Ihrer Mutter zufolge ist ein solches Ziel für eine junge Frau, die die nächste Königin sein könnte, undenkbar.

    Dann trifft Cath auf Jest, den gutaussehenden und mysteriösen Joker am Hof des Herzkönigs. Zum ersten Mal spürt sie die Anziehungskraft. Sie und Jest laufen Gefahr, den König zu beleidigen und ihre Eltern wütend zu machen, und gehen eine intensive, geheime Beziehung ein. Cath ist entschlossen, ihr eigenes Schicksal zu definieren und sich zu ihren Bedingungen zu verlieben. Aber in einem Land voller Magie, Wahnsinn und Monster hat das Schicksal andere Pläne.


    „Es ist gefährlich, etwas nicht zu glauben, nur weil es dich erschreckt.“ […] „Aber Hoffnung“, sagte er, „ist, wie das Unmögliche doch möglich sein kann.“


    Meine Meinung: Marissa Meyer weiß, wie man Geschichten besonders macht. Mit einer außergewöhnlichen Protagonistin, die ein außergewöhnlich alttägliches, fast schon „normales“ Talent besitzt. Cath ist in diesem Fall die Tochter aus gutem Hause mit einem Traum, der, so findet ihre Mutter, unter ihrer Würde liegt. Sie will Bäckerin bzw. Konditorin werden, weil sie das backen von Kuchen und Desserts liebt. Und was habe ich in diesem Buch nicht manchmal Hunger auf Süßes bekommen! Nebenbei bemerkt, ist Jest, der Gegenpart zu Cath, ein ebenso toller Charakter, mit dem man sehr gerne seine Zeit verbringt. Da kann man wirklich verstehen, weshalb Cath sich so schwer tut, ihr Herz an einen anderen zu verschenken, wenn es da doch Jest gibt.

    Auch die Anspielungen an die Originalgeschichte von Alice im Wunderland, mit der weißen und roten Königin, der Grinsekatze, die absolut genial auch in diesem Buch ist, dem verrückten Hutmacher und seiner Teeparty mit seinem Nicht-Geburtstagsfeiertag und dem Jabberworky. Allesamt geben dieser Geschichte Sinn, aber dennoch gewinnt Caths Geschichte mit Eigenständigkeit, vor allem auch durch den super atmosphärischen wie flüssig lesbaren Schreibstil. Ich habe das Buch zwar auf Englisch genossen, weil es bisher noch nicht übersetzt wurde, doch finde ich, dass die Sprache, die Marissa Meyer  für ihre Bücher wählt, nicht anstrengend ist. Sie ist zwar auch nicht unanspruchsvoll und ich würde empfehlen, dass man „Heartless“ nicht als sein erstes, englisches Buch liest, sondern erst einmal Erfahrung sammelt. Wenn man dies hat, ist „Heartless“ aber ein voller Genuss und ein Buch, das die Geschichte einer Anti-Heldin erzählt, die anders ausgeht als man es erwartet.


    Fazit: Ich liebe Marissa Meyer, ich liebe ihren Schreibstil und ich bin verrückt nach ihren Büchern. Vielleicht sehen das manche anders, aber für mich ist sie meine „Queen of Reader-Hearts“ . Sie schafft es einen mit vollkommen simplen, jedoch außergewöhnlichen Ideen zu überzeugen und dafür bewundere ich diese Frau. So haben mich ihre Welt und ihre Charaktere in „Heartless“ zu Hundertprozent oder auch zu 5 Sternen überzeugt.  

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    Cover des Buches Verfolgt von Sturm und Macht (Sturmwanderer 1) (ISBN: 9783551302007)

    Bewertung zu "Verfolgt von Sturm und Macht (Sturmwanderer 1)" von July Winter

    Verfolgt von Sturm und Macht (Sturmwanderer 1)
    FairyOfBooksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gutes Debüt mit Potential nach oben!
    Verfolgt von Sturm und Macht von July Winter

    Zum Cover: Jeder kennt das Mädchen/die Frau, die hier verwendet wurde, bestimmt schon von anderen Buchcovern im deutschen Raum. Diese ist ein sehr beliebtes Stock-Foto. Andererseits gefällt es mir bei diesem Buch sehr gut, wie sie in Szene gesetzt wurde. Ich mag die Ellipse des Schattens, die wie ein Rahmen die Frau einrahmt und dem ganzen Cover eine sehr mysteriöse Note gibt, was auf die Geschichte schon einmal äußerst gut passt. Der Hintergrund harmoniert dabei eben unglaublich toll und ich mag die Qualität, die hierfür verwendet wurde, auch wenn es nicht das super aufwendigste Cover ist, ist es dennoch sehr ansehnlich und mit das beste, das ich mit dieser Frau als Stock-Foto, gesehen habe.




    Zum Inhalt: In Danielles Leben sind raue Sprüche und Reibereien an der Tagesordnung. Dennoch liebt sie die Tätigkeit im Wirtshaus, das sie zusammen mit ihrem Vater führt. Eines Tages taucht ein wortkarger Fremder in der Schankstube auf, der einen langen Weg durch die stürmischen Weiten Rokariens hinter sich hat. Und nicht nur das: Nach einem nächtlichen Raubüberfall scheint dieser völlig mittellos. Fasziniert von dem unergründlichen Reisenden bietet Danielle ihm eine Anstellung an, auch wenn klar ist, dass dieser Mann noch nie wirklich hat schuften müssen. Und obwohl er sie gelegentlich hinter seine sorgsam errichtete Fassade blicken lässt, ahnt Danielle, dass er einen wichtigen Teil seiner Identität vor ihr verbirgt.




    Meine Meinung: Das Buch ist ein Debüt, das High-Fantasy sein soll. Im ersten Band, also in diesem, merkt man davon noch reichlich wenig, da mitunter erst einmal die Charaktere vorgestellt werden und einem die Welt ein wenig näher gebracht wird, obwohl selbst das nicht groß Thema in diesem Buch wird. Dafür wird sehr viel Zeit für die Entwicklung der Beziehung des Hauptpärchen gegeben, was ich interessant fand. So sind mir Danielle und Derek sehr schnell näher gekommen und vor allem auch Danielles Freunde, Catia und Cedric, haben es mir sehr angetan, um nicht zu sagen, dass ich die beiden ein wenig lieber mag, als Danielle und Derek, aber naja. Fakt ist, dass mich die Geschichte sehr gut unterhalten konnte, ich zum Ende hin richtig mit gefiebert habe, auch wenn nicht sonderlich großartig Spektakuläres oder besonders Aufregendes passiert ist, hat mich die Geschichte auf ihre Art und Weise von sich überzeugt. Und das Ende – holy Shit! –, danach würde ich wohl jeder weiterlesen wollen, denn das sagt nichts aus, was in irgendeiner Weise zufriedenstellend ist. Man erfährt einfach etwas, wovon man sich denkt: „Was hat das jetzt damit zu tun?“


    Könnte so ein kleiner gemeiner Hink der Autorin sein, den sie gemacht hat, um dem Leser die Spannung auf Band 2 zu lassen? Ich weiß es nicht. Doch was ich weiß, ist, dass ich Band 2 sehr schnell brauche, weil ich einfach wissen möchte, wie es weitergeht und was Dereks Onkel Varian so im Schilde führt.




    Fazit: Man sieht also, ich bin wegen diesem Buch immer noch etwas aufgewühlt, weil ich nicht weiß, was ich von dem Ende halten soll. Doch ich mochte den Schreibstil, der nebenbei bemerkt sehr besonders und auf die Zeit, in der es spielt, angepasst wurde, und fand auch, dass man dieses trotz dessen, dass er sehr altertümlich geschrieben ist, sehr angenehm und flüssig zu lesen ist. Alles in einem, bekommt „Verfolgt von Sturm und Macht“ von July Winter von mir demnach sehr gut 4 Sterne. Für einen Stern mehr hat es für mich nicht ganz gereicht, einfach weil ich denke, dass da noch etwas mehr kommen kann, dass die Geschichte „größer“ und spannender macht, und da ich denke, dass sich die Autorin mit ihrem Debüt und darüber hinaus noch steigern kann. Das möchte ich ihr nicht nehmen.

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    Über mich

    Bin ein buchverrücktes Fangirl, dass auch selbst schreibt. Bisher sind es zwar noch mehr oder weniger Fanfictions, aber naja.
    • weiblich
    • 28.02.1996

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    Klassiker, Kinderbücher, Gedichte und Dramen, Liebesromane, Romane, Humor, Comics, Science-Fiction, Jugendbücher, Fantasy

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