Flaventus

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    Cover des Buches The Passengers (ISBN: 9783453320727)

    Bewertung zu "The Passengers" von John Marrs

    The Passengers
    Flaventusvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Sowohl die Komposition als auch die “Besetzung” sind sehr gut gelungen.
    Sehr guter Near Future Thriller mit dem Moraldilemma der selbstfahrenden Autos im Fokus

    Wie sieht unsere künftige Mobilität aus? Und welche Tücken stecken in solch einer Zukunftstechnologie, die heutzutage intensiv von den Großen der Branche erforscht wird? Im Mittelpunkt des neuen Thrillers von John Marrs stehen die selbstfahrenden Autos, das moralische Dilemma der Softwareprogrammierung im Falle eines Unfalls und die Auswirkungen der sozialen Medien im Allgemeinen.

    Zukunftstechnologie

    Der mehrteilige Aufbau des Buchs ist sehr gut gelungen und mit jedem Teil sind dem Leser diverse Überraschungen sicher. Es beginnt mit der Vorstellung der Personen, die in den selbstfahrenden Autos eingesperrt sind und in welcher Lebenslage sie sich befinden. Anschließend kommt “der Hacker” ins Spiel und der interessante Part beginnt.

    Allen Insassen wird mit dem Tod gedroht und eine Kommission wird dazu genötigt, sich für eine Person zu entscheiden, die überleben darf. Das Tückische dabei ist, dass nur begrenzte Informationen zur Verfügung stehen. Und damit ist der Leser genau in dem Dilemma der selbstfahrenden Autos, die in Grenzsituationen sich dafür entscheiden müssen, einer Person auszuweichen und möglicherweise eine andere zu gefährden oder eben nicht. Damit es spannend bleibt, füllt Marrs allerdings zahlreiche Wendungen ein und sorgt so für einige Ah-ha-Effekte – und das führt sich fort bis zur letzten Seite.

    Diese zahlreichen Wendungen sind es dann auch, die den Near-Future-Thriller so interessant und lesenswert machen. Als Leser weiß ich nicht, welche Überraschung das nächste Kapitel für mich bereithält. Auch die Darstellung des “Mobs der sozialen Medien” ist sehr treffend angesichts der Gewaltorgien der Bevölkerung in allen Herren Länder, wenn auch ein wenig überzeichnet. 

    Wer den Thriller “The One – Finde dein perfektes Match” gelesen hat, wird sich sicherlich an dem Wiedersehen mit dieser Partnervermittlung erfreuen. Allerdings muss man das Buch nicht gelesen haben, um sich hier zurecht zu finden.

    Fazit

    “The One” hatte mir schon sehr gut gefallen und “The Passenger” steht diesem Buch in nichts nach. Sowohl die Komposition als auch die “Besetzung” sind sehr gut gelungen und lädt den Leser dazu ein, sein Verhalten in den sozialen Medien zu hinterfragen und sich ein paar Gedanken zu dem “Moraldilemma” der selbstfahrenden Autos zu machen.



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    Cover des Buches Die Insel des Dr. Moreau (ISBN: 9783741617522)

    Bewertung zu "Die Insel des Dr. Moreau" von Ted Adams

    Die Insel des Dr. Moreau
    Flaventusvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ich finde diese Umsetzung sehr gelungen.
    Eindrucksvolle Umsetzung

    Die Insel des Dr. Moreau wurde von H.G. Wells anno 1896 veröffentlicht und war maßgeblich von der damaligen Stimmung in der Gesellschaft geprägt. Die Industrialisierung, die aufkommenden Wissenschaften und natürlich die Thesen von Charles Darwin sorgten für zahlreichen Diskussionsstoff. Ted Adams und Gabriel Rodriguez (bekannt von den Locke-und-Key-Umsetzungen) wagten sich an eine Graphic-Novel-Adaption, bei der sie sich ein paar Freiheiten nahmen.

    Eindrucksvolle Umsetzung

    Zuerst ein paar Worte zum Aufbau dieses Sonderbandes. Nach einem Vorwort von Christian Endres folgt die eigentliche Graphic Novel. Anschließend wird die komplette Geschichte eins zu eins als blaue Bleistiftzeichnungen gezeigt. Eine sehr untypische Veröffentlichung, die einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Werks bietet. Es folgen zwei alternative Covervorschläge, anhand dessen der Leser erkennt, wie eine Colorierung durchgeführt wird. Zum Ende gibt es eine sechsseitige Unterhaltung zwischen den beiden Machern des Buchs, die Aufschluss über die Hintergründe liefert. Auch wenn die eigentliche Graphic Novel nur die ersten 50 Seiten des Buchs füllt, finde ich die Zusatzinhalte sehr interessant.

    Bei der eigentlichen Umsetzung haben sich die Macher ein paar Freiheiten herausgenommen, die die Erzählung von der Romanvorlage abweichen lassen. Ich finde, dass diese künstlerische Freiheit recht gut gewählt wurde und die Geschichte dennoch ausreichend genug wiederzuerkennen ist. Allen voran die bizarr skurrile Welt auf der Insel und der mannigfaltige Einfluss der gestrandeten Hauptfigur, die für diese Adaption als Frau gezeichnet ist.

    Die Darstellung der Chimären ist durchweg gelungen. Hier merke ich als Leser sehr deutlich die Klasse von Rodriguez. Gleichzeitig wurde ein Erzählformat gewählt, bei dem die Comic-Stripes sich je über eine Doppelseite ziehen. So gibt es sehr viele großformatige stimmungsvolle Zeichnungen, die die Geschichte eindrucksvoll schildern.

    Fazit

    Diese Adaption wurde dezent von der Romanvorlage entkoppelt und bleibt dem Grundgedanken dennoch treu. Ich finde diese Umsetzung sehr gelungen und es war sehr interessant zu sehen, die die Autoren die Welt zum Leben erweckt haben. Auch wenn dem ein oder anderen die Zugaben in diesem Comic nicht gefallen werden, so finde ich diese sehr aufschlussreich und interessant. Für mich mehr eine Bereicherung als Ballast. Auf jeden Fall ist diese Graphic Novel eine Empfehlung wert.

     

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    Cover des Buches Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt (ISBN: 9783764532321)

    Bewertung zu "Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt" von C.A. Fletcher

    Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt
    Flaventusvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Ich hatte ein deutlich emotionaleres und intensiveres Buch erwartet.
    Zu emotionslos

    Der Leser dieses Romans lebt in einer unbekannten Zukunft und findet dieses Buch von Griz, das in Form eines autobiografischen Textes die Reise der Hauptfigur erzählt, wie sie sich auf die Suche nach ihrem Hund begibt. Das Besondere dabei: Die Menschheit ist im Begriff auszusterben und die Erde entsprechend entvölkert.

    Vom Regen in die Traufe

    Bei solchen Endzeitroman finde ich es spannend, wie die Romanfiguren die uns bekannte Welt verfallen vorfinden und quasi neu entdecken. An diesen Stellen macht das Buch Spaß und konnte mich packen. Für die dargestellte Welt gilt dies indes nicht.

    Ist es wirklich so wahrscheinlich, dass Menschen zu Einzelgängern werden, wenn die Gesellschaft kollabiert? Die Vergangenheit der Menschheitsgeschichte lehrt etwas anderes. Dennoch ist das Szenario, das Fletcher hier beschreibt, das der Einzelgänger. Besonders realistisch ist das nicht, vor allem, was das Bestreben der verbliebenen Menschen anbelangt, die den Fortbestand der Menschheit sichern möchten. Natürlich ist die beschriebene Dynamik der Überlebenden eine andere, wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht und genau hier setzt die Geschichte an.

    Dystopie hin oder her, so erscheint mir zudem das Gesamtkonstrukt der Erzählung ein bisschen zu hanebüchen. Nicht nur, dass die Hauptfigur Griz Hals über Kopf seine Familie verlässt, sondern er stolpert auch von einem Unglück ins andere. Diese Aneinanderreihung von Desastern empfand ich beim Lesen arg übertrieben. In Summe vereitelte dies eine emotionale Bindung zu den Figuren des Buchs und mehrfach musste ich angesichts der geschilderten Situationen den Kopf schütteln.

    Die Übersetzung des Buchs ist an machen Stellen seltsam. So wird z.B. das Wort Leichnam für einen Kadaver benutzt. Allerdings unterscheidet das Englische ebenfalls zwischen beiden Worten, so dass ich nicht weiß, wie es im Original verwendet wurde. Andere Worte wurden nicht ins Deutsche übersetzt, da sie sinngebend im Text eingebunden sind. Dennoch hätte die Übersetzerin eine bessere Lösung finden können, ohne dass der Leser zum Wörterbuch greifen muss.

    Fazit

    Ich hatte ein deutlich emotionaleres und intensiveres Buch erwartet, das mehr auf psychologischer Ebene den Leser anspricht. Diese Erwartungshaltung wurde der Roman überhaupt nicht gerecht, denn er liest sich eher wie ein Reiseroman einer impulsiv handelnden Person in einer Welt, die permanente Schrecken bereithält. Mir ist die düstere und hoffnungslose Zeichnung dieser dystopischen Welt etwas zu extrem geraten.

        

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    Cover des Buches Amulett #3 (ISBN: 9783947188840)

    Bewertung zu "Amulett #3" von Kazu Kibuishi

    Amulett #3
    Flaventusvor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Kazu Kibushi hat wieder sehr viele neue Elemente seiner Geschichte hinzugefügt, so dass sich der Band 3 erfreulich abwechslungsreich ist.
    Mit vielen neuen Ideen geht es weiter

    Nahezu nahtlos wird die Geschichte der Steinhüterin weitererzählt, wobei sich wiederum die Grundstimmung ändert. Eine interessante Idee, die sich über die ersten drei Bände der Amulett-Reihe spürbar ist. Im Mittelpunkt dieses Bands steht die Suche nach dem nächsten Reiseziel, wobei wieder für viel Abwechslung gesorgt wird.

    Neue Ideen

    Natürlich sind die Hauptfiguren hinlänglich bekannt und der Autor konzentriert sich darauf, neue Figuren sowohl auf Seiten der Guten als auch auf Seiten der Bösen einzuführen. Gleichzeitig werden die bisher bekannten Gefilde (wie z.B. das Haus) verlassen. Das verleiht der Erzählung einen komplett neuen Anstrich und der Leser erfährt so einiges über die Steine und die Hintergründe der Geschichte.

    Der Zeichenstil spricht weiterhin ein junges Publikum an und versprüht oftmals mehr einen Comic-Flair als den einer Graphic Novel. Die Amulett-Reihe gehört sicherlich zu den Werken, bei denen die Grenze zwischen Comic und Graphic Novel nicht so einfach zu ziehen ist, weshalb die Zugänglichkeit für jüngere Leser sicherlich gegeben ist.

    Das empfohlene Lesealter wird wie bei den ersten beiden Bänden mit acht Jahren angegeben, wobei ich persönlich wie schon beim zweiten Band der Meinung bin, dass ein Achtjähriger leseerfahren sein muss, um sich in dem Buch zurechtzufinden. Allerdings neigen Kinder dazu, Comic mehrfach zu lesen, was sich bei der Amulett-Reihe sicherlich gleichfalls anbietet. 

    Fazit

    Kazu Kibushi hat wieder sehr viele neue Elemente seiner Geschichte hinzugefügt, so dass sich der dritte Band erfreulich abwechslungsreich ausfällt. Es scheint, als würden noch sehr viele tolle Ideen in dieser Reihe stecken, so dass wir hoffen, dass auch die anderen Bände der Reihe den Weg nach Deutschland finden.

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    Cover des Buches Avatar: Tsu’teys Pfad (ISBN: 9783741614323)

    Bewertung zu "Avatar: Tsu’teys Pfad" von Sherri L. Smith

    Avatar: Tsu’teys Pfad
    Flaventusvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Ergänzung zum Film und stimmt den Avatar-Fan auf den zweiten Teil ein.
    Gute Ergänzung zum Film

    Dieser Comic ist eine Ergänzung zu James Camerons Kinoerfolg “Avatar: Aufbruch nach Pandora”, der 2009 in den Kinos zu sehen und der erste Film war, der das 3D-Kino salonfähig machte. In diesem Comic wird parallel zur Hauptstory die Geschichte von Tsu’tey erzählt.

    Bekannt

    Und auch wenn im Vorwort kurz und knapp die Handlung des Films erzählt wird, so muss meiner Meinung nach der Film bekannt sein, damit dieser Comic verständlich ist. Es gibt einfach zu viele Handlungselemente, auf die nicht näher eingegangen wird. Tsu’tey ist der Na’vi (wie das native Volk von Pandora heißt), der den beiden Avataren Jake uns Sully nicht viel Vertrauen entgegen bringt und es erst dann Frieden schließt, als es schon zu spät ist.

    Wie auch schon der Film mit wenig Tiefgang und mehr mit der Optik punktet, so bietet natürlich auch die Story in dem Comic eine ähnliche Tiefe. Allerdings kann der Comic nicht derart mit der Optik punkten, wie der Film es vor gut 10 Jahren konnte (zumal sich die 3D-Technologie in den Kinos nicht unbedingt durchsetzen konnte, aber das ist ein anderes Thema). Selbstverständlich haben sie die Zeichner an der Filmvorlage orientiert, wodurch die Farbgebeung wie auch die Mimik der Figuren einen hohen Wiedererkennungswert haben.

    Fazit

    Dieser Comic ist eine Ergänzung zum Film und stimmt den Avatar-Fan auf den zweiten Teil ein, der im nächsten Jahr in den Kinos erwartet wird. Er bietet keine neue Handlung oder Erkenntnis, konzentriert sich aber mehr auf die Na’vi. Ohne den Film gesehen zu haben, dürfte dieser Comic nur schwer verständlich sein. Für alle anderen ist es eine gelungene Umsetzung der filmischen Vorlage.

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    Cover des Buches Flammenwüste - Der feuerlose Drache (ISBN: 9783404208241)

    Bewertung zu "Flammenwüste - Der feuerlose Drache" von Akram El-Bahay

    Flammenwüste - Der feuerlose Drache
    Flaventusvor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Trilogie lässt sich sehr gut am Stück lesen und bietet einiges an Abwechslung.
    Guter Abschluss der Fantasy-Trilogie

    Das Wort ist verloren und die Lage wenig erfolgversprechend. Es ist mehr als eindeutig: in diesem dritten Teil der Flammenwüste-Trilogie wird es sich entscheiden, wer die Oberhand behält.

    Geschichten

    Akram El-Bahay bleibt sich in diesem dritten Teil in allen Belangen treu. Es gibt viele (versteckte) Parallelen zu Werken wie “Der Herr der Ringe”, der Erzählstil bleibt geradlinig und die Erzählung wird immer wieder durch die Geschichten in den Geschichten aufgelockert – ganz so, wie der Leser es aus den vorherigen Teilen kennt.

    Ein paar Überraschungen hat der Autor in das Finale eingebaut, obgleich es die ein oder andere Logiklücke gibt oder das ein oder andere Teil scheinbar vergessen wurde (die armen Schatten stehen vermutlich heute noch vor der Stadt und warten auf ihren König). Darüber sollte der Leser gutmütig hinwegsehen, um sich nicht selbst den Spaß an dieser Geschichte zu nehmen.

    Allerdings kam mir persönlich das Finale ein wenig zu schnell, vor allem, nachdem derart darauf “hingearbeitet” wurde. Was der Geschichte gleichsam etwas verloren gegangen ist, ist der Hauch von Tausend und einer Nacht und das “Orient-Feeling”. Die Geschichte ist vielmehr in einem “klassischen High-Fantasy-Finale” angekommen. Schade, denn dieser orientalische Touch hatte mir sehr gefallen.

    Fazit

    Die Trilogie lässt sich sehr gut am Stück lesen. Sie bietet einiges an Abwechslung und lässt den Leser in eine schöne Welt abtauchen, die das Herz des drachenliebenden High-Fantasy-Fans erfreuen wird. In diesem dritten Teil gibt es zwar ein paar kleine Fehlerchen, von denen man sich aber nicht abschrecken lassen sollte, der Trilogie eine Chance zu geben.

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    Cover des Buches Flammenwüste - Der Gefährte des Drachen (ISBN: 9783404207954)

    Bewertung zu "Flammenwüste - Der Gefährte des Drachen" von Akram El-Bahay

    Flammenwüste - Der Gefährte des Drachen
    Flaventusvor einem Monat
    Kurzmeinung: Mir hat die Mischung aus Orient und Fantasy weiterhin sehr gefallen und fiebere nun dem Finale entgegen.
    gelungene Mischung aus Orient und Fantasy

    Der zweite Teil der Flammenwüste-Trilogie steht ganz im Zeichen der Suche nach dem ersten Wort. Auch wenn ich die Trilogie in einem Rutsch gelesen habe, so ist es sehr löblich, dass der Autor zu Beginn eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse in die Handlung eingeflochten hat. So gelingt der Einstieg deutlich reibungsloser.

    Die Erzählung wird im zweiten Teil dichter und glücklicherweise leidet dieser nicht unter dem Trilogie-Syndrom, nach dem zweite Teile oftmals einen Durchhänger aufweisen. Die Figuren sind bekannt und werden weiter ausgebaut und die Handlung wird abwechslungsreich und spannend fortgeführt. Die Mischung aus Wüsten-Abenteuer und Fantasy bleibt bestehen und viele Ideen fließen in diese Geschichte ein.

    Mit wechselnden Erzählperspektiven hält El-Bahay den Leser bei Laune und bleibt seinem Schreibstil treu. Es gibt in dem Buch einige Formulierungen und Ausdrücke, bei denen sehr deutlich wird, dass das Buch nicht übersetzt wurde, sondern direkt auf Deutsch geschrieben wurde. Immerhin ist es so markant, als dass es mir ins Auge gesprungen ist.

    Fazit

    Wenn man die Trilogie in einem Rutsch durchliest, dann bettet sich dieser Teil sehr gut in die Erzählung ein und der Text liest sich wie ein 2000-Seiten-Roman, in dem es viel zu entdecken gibt und zahlreiche Ideen das Lesen auflockern. Mir hat die Mischung aus Orient und Fantasy weiterhin sehr gefallen und fiebere nun dem Finale entgegen.

                                   

                                               


                                                

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    Cover des Buches Das Buch der gelöschten Wörter - Zwischen den Seiten (ISBN: 9783404180073)

    Bewertung zu "Das Buch der gelöschten Wörter - Zwischen den Seiten" von Mary E. Garner

    Das Buch der gelöschten Wörter - Zwischen den Seiten
    Flaventusvor einem Monat
    Kurzmeinung: Es hat wieder Spaß gemacht, in die ungewöhnliche Buchwelt einzutauchen.
    Gute Fortsetzung

    Der erste Band der Trilogie “Das Buch der gelöschten Wörter – Der erste Federstrich” endete mit einem Cliffhanger. Dieser ist der Aufhänger für den Einstieg in den zweiten Band und vereinnahmt sehr viel Raum. Auf der einen Seite baut das die beiden Hauptfiguren des Romans weiter aus, auf der anderen Seite kommt so die Geschichte vor allem zu Beginn kaum in Fahrt.

    In meinen Augen ist dieser Part zu umfangreich ausgefallen, denn wenn die Geschichte in der zweiten Hälfte an Geschwindigkeit zulegt, wird sie wieder fesselnd und vereinnahmend. Dann bin ich als Leser kaum von den Seiten losgekommen. Allerdings gibt es auch hier einen kleinen Wermutstropfen, denn Garner schickt den Leser nicht in neue Buchwelten hinaus und der Leser trifft auf keine neuen Buchfiguren. Das ist das, was den ersten Teil unter anderem ausgemacht hat, nämlich, dass der Leser in ihm bekannte Werke unterwegs ist oder zumindest bekannte Buchfiguren trifft.

    Die Komplexität der Geschichte nimmt im zweiten Teil der Trilogie nicht zu und die Handlung ist weiterhin sehr linear. Überraschungen gibt es kaum und die Wendungen sind vorhersehbar. Dennoch macht es Spaß der Erzählung zu folgen, auch wenn dieser zweite Teil nicht an den ersten Band heranreicht.

    Fazit

    Auch wenn der Faktor, bekannten Buchfiguren zu begegnen etwas abgeschwächt in diesem Roman eingeflossen ist und auch wenn der Fokus zu stark auf die beiden Hauptfiguren lag, hat es dennoch wieder Spaß gemacht, in die ungewöhnliche Buchwelt einzutauchen.

    Natürlich muss der erste Band bekannt sein und erfreulicherweise erscheint der dritte Band “Die letzten Zeilen” schon im August diesen Jahres.

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    Cover des Buches Flammenwüste (ISBN: 9783404207565)

    Bewertung zu "Flammenwüste" von Akram El-Bahay

    Flammenwüste
    Flaventusvor einem Monat
    Kurzmeinung: Der Mix verschiedener Stilelemente passte recht gut zum gewählten Setting
    Dieses Fantasy-Debüt hat mir sehr zugesagt

    Eine Geschichte aus Tausend und einer Nacht gepaart mit einer klassischen High-Fantasy-Geschichte und Elementen eines Abenteuerromans – kann das funktionieren? Ja, sicherlich und Akram El-Bahay zeigt in seinem Fantasy-Debüt wie.

    Genremix

    Zuerst wähnt sich der Leser in einem klassischen orientalischen Abenteuer. Viel Wüste und Sand, ein bissschen Magie und viel orientalischer Flair. Die Beschreibungen der Umgebung haben mir tatsächlich sehr gefallen, obgleich die Entwicklung der Figuren darunter etwas gelitten hat, was bei solch einer Art von Geschichte weniger dramatisch ins Gewicht fällt.

    Mit den Drachen und noch mehr Magie gepaart mit ungewöhnlichen Wüstenvölkern erhalten klassische Fantasy-Elemente Einzug in das Geschehen, die sich gut in die Umgebung eingliedern. Man könnte jetzt böswillig den Roman auf die klassischen Elemente einer Fantasy-Geschichte reduzieren (Bildung einer Gruppe, Wanderung durch unwirtliches Terrain und ein mächtiger Bösewich), aber damit würde man diesem Roman unrecht tun. Denn der Roman bietet einiges an Abwechslung und sogar die ein oder andere Überraschung, so dass selbst gestandene Leser bei Laune gehalten werden.

    Ich habe die Bücher als E-Book gelesen. Im Impressum wurde ich stutzig, dass ein Illustrator genannt wurde. Nach einer weiteres Recherche bin ich drauf gekommen, dass im Print Karten und Illustrationen enthalten sind, die aus dem E-Book entfernt wurden. Leider gibt es auch keine Homepage des Autors, auf der diese Zeichnungen bzw. Karten zu sehen sind. Wer Wert darauf legt, muss zwingend zum Print greifen.

    Fazit

    Dieses Fantasy-Debüt hat mir sehr zugesagt. Der Mix verschiedener Stilelemente passte recht gut zum gewählten Setting. Das Abtauchen in die Geschichte funktionierte nahezu ohne Einschränkung. Die kleineren Kritikpunkte fallen dabei nicht wesentlich ins Gewicht, so dass ich diesen Auftakt allen Freunden des Genres empfehlen kann.

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    Cover des Buches Star Trek Comicband 18: Picard - Countdown (ISBN: 9783966580953)

    Bewertung zu "Star Trek Comicband 18: Picard - Countdown" von Kirsten Beyer

    Star Trek Comicband 18: Picard - Countdown
    Flaventusvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gut gemachter Comic, der eine Vorgeschichte zur Serie erzählt.
    Wer die Serie mag, mag auch diesen Comic

    Die Star-Trek-Gemeinde wurde angenehm überrascht als die erste Staffel der Serie Picard angekündigt wurde. Diese ist nun vollständig auf Amazon Prime Video zu sehen. In der Serie gibt es einige Bezüge zu den Ereignissen, die der Handlung vorangegangen sind. Und genau hier setzt der Comic an. Er erzählt von der geplanten Evakuierung der Romulaner, die von einer Supernova bedroht werden.

    Aus der Serie

    Mit dabei sind bekannte Gesichter der Serie, allen voran Raffi Musiker und die beiden Romulaner Zhaban und Laris, die in der Fernsehserie auf dem Weingut von Picard mithelfen. Selbstverständlich richtet sich der Comic an eine Leserschaft, die sowohl die Hauptfigur Picard kennt als auch die unterschiedlichen Völker und wie sie zueinander stehen. Aus diesem Grund wird erst gar nicht erklärt, wie Menschen und Roulaner zueinander stehen, sondern es wird vorausgesetzt.

    Optisch muss sich ein solcher Comic an der Fernsehserie orientieren und es gelingt ihm meiner Meinung nach sehr gut. Die Mimik der Originalschauspieler wurde gut eingefangen, so dass der Leser kaum Probleme haben wird, die Personen zuzuordnen. Aufgepeppt wird der Comic durch sehr hochwertige Cover-Illustrationen, die den Comic in drei Teile unterteilen. Ohne es genau zu wissen, gehe ich davon aus, dass der Comic (im Original) zuerst in drei Teilen veröffentlicht wurde.

    Die Handlung gibt einen ersten Einblick in den Konflikt, möchte aber noch weiter erzählt werden. Dieser erste Band (nicht von der 18 verwirren lassen) endet mit einem typischen Cliffhanger. Natürlich darf man keinen großartigen Tiefgang erwarten, den das gesamte Star Trek Universum nur selten bieten kann. 

    Fazit

    Mich persönlich hat diese Serie erfreut und der Zuspruch der Fans war gleichermaßen hoch. Dieser Comic lebt natürlich durch die Serie und bezieht einen Teil seines Charmes von ihr, denn die Umsetzung als Comic erfolgte ähnlich. So kann ich getrost sagen, dass diejenigen, die die Serie mochten auch Freude an diesem Comic haben werden.

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