Fornika

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    Cover des Buches Beute9783352009419

    Bewertung zu "Beute" von Deon Meyer

    Beute
    Fornikavor 14 Stunden
    Kurzmeinung: Spannender, in 2 Strängen erzählter Thriller mit einem Bennie, der endlich mal wieder in Hochform ist.
    Spannend erzählt

    Die Fahrt im luxuriösesten Zug der Welt ist einem Fahrgast gar nicht gut bekommen, er wird Tage später tot an den Gleisen aufgefunden. Bennie Griessel und sein Team ermitteln, werden aber schnell von ganz oben ausgebremst.

    In Bordeaux will Daniel eigentlich nur sein Leben leben: die Katze knuddeln, am Wochenende mit dem Motorrad rausfahren, in seinem Job als Schreiner besser werden. Doch da taucht unverhofft seine Vergangenheit wieder auf… und lässt ihm keine Wahl.

     

    Deon Meyer hat mit diesem Band Bennie Griessel wieder zu gewohnter Form auflaufen lassen; war der vorherige Band noch sehr von Bennies Alkoholsucht geprägt (was doch seeehr ausufernd thematisiert wurde), ist diese Sucht natürlich nicht komplett ad acta gelegt, man kann sich aber doch wieder auf die gute alte Verbrecherjagd konzentrieren. Die hat es in sich, wird doch sehr schnell klar, dass die Ermittler ihr Potential von offizieller Seite aus nicht ausschöpfen dürfen. Diese Tatsache zeigt dem Leser mal wieder sehr deutlich, was es bedeutet in Südafrika zu leben. Korruption, fehlende Ressourcen und ähnliche Probleme begleiten die Spurensuche immer wieder. Im krassen Gegensatz dazu liest sich der Erzählstrang um Daniel. Zwar lebt er eher zurückgezogen als einfacher Arbeiter in Bordeaux, trotzdem hat er ein gutes und sicheres Leben. Seine Figur fand ich sehr spannend, er muss harte Gewissensentscheidungen treffen und so seine mühsam erarbeitete Komfortzone verlassen. Wie die beiden Erzählstränge zusammengeführt werden verrate ich natürlich nicht, nur so viel: es wird spannend, die Lage spitzt sich zu und natürlich erzählt Meyer alles in gewohnter Manier. Mir hat „Beute“ sehr gut gefallen, kleine Punktabzüge gibt es aufgrund kleiner Längen im Bordeauxteil. Trotzdem ein lesenswerter Thriller.

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    Cover des Buches Der Knochengarten9783426524916

    Bewertung zu "Der Knochengarten" von Val McDermid

    Der Knochengarten
    Fornikavor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Quasi fehlende Zugpferde, etwas langatmige Fallaufarbeitung, wenn auch mit spannenden Momenten. Kann McDermid besser!
    Der Lack ist ab - vorerst

    Im Garten eines ehemaligen Kinderheims werden mehrere Dutzend Leichen in unterschiedlichen Verwesungsstadien gefunden. Über Jahre hinweg müssen diese dort vergraben worden sein; pikanterweise handelte es sich bei dem Kinderheim um eine kirchliche Einrichtung, und so stoßen die Ermittler des ReMIT schnell auf eine Mauer des Schweigens. Das Erfolgsduo Hill/Jordan gibt es nicht mehr, und so wartet ein hartes Stück Arbeit auf das Team.

     

    Ich mag die Reihe um Hill & Jordan sehr, habe allerdings den letzten Band verpasst. Das war wohl ein Fehler, denn die Entwicklungen (Hill im Knast, Jordan außen vor) sind nun wirklich keine guten Vorrausetzungen für einen spannenden Krimi mit dem Duo. Leider zeigt sich im Laufe der Handlung wirklich, das McDermid ohne die beiden nicht so gut kann, immer mal wieder muss der eine oder andere auf unpassende Weise mitmischen, und so wirkt die ganze Geschichte immer mal wieder sehr bemüht. Der Fall selbst ist sicherlich in gewohnter Manier gestrickt, trotzdem fehlen einfach die zwei Zugpferde, die sonst Ermittlungsrichtung und –tempo vorgegeben haben. Das restliche Team arbeitet oft eher an internen Querelen, als sich um die Leichenfunde zu kümmern. Wäre schnelles Handeln erforderlich, kommt zunächst erst mal niemand in die Puschen. Mir fehlte gewohnte Zielstrebigkeit, gewohnte Spannung, und auch gewohntes Tempo; mal abgesehen davon, dass Jordan & Hill fehlten. McDermid hat natürlich das Erzählen nicht verlernt, aber ich wäre froh, würde sie wieder zu gewohnter Qualität zurückfinden. Ich fand den Knochengarten nicht ganz schlecht, aber das kann die Autorin sonst wirklich besser.

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    Cover des Buches Arbeit9783103974119

    Bewertung zu "Arbeit" von Thorsten Nagelschmidt

    Arbeit
    Fornikavor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Intensiver Streifzug durchs Berliner Nachtleben an der Seite der Malocher, die die Stadt am Laufen halten.
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    Cover des Buches City of Girls9783100024763

    Bewertung zu "City of Girls" von Elizabeth Gilbert

    City of Girls
    Fornikavor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Spritzig, bunt und voller Leben, leider nicht so tiefgründig wie erwartet.
    Girls just wanna have fun

    Gerade volljährig wird Vivian aus ihrem behüteten Elternhaus nach New York zu ihrer Tante Peg geschickt. Die führt ein Varietétheater für den einfachen Arbeiter von nebenan, trotzdem wird nicht an Glamour, Glitter und kleinen Skandalen gespart. Vivian taucht in diese Welt ein, und blüht auf.

    Gilberts New York der 1920er ist laut und bunt, ein bisschen frivol und dekadent. Sie beschreibt das Theaterleben in kräftigen Farben, man ist sofort mittendrin. Vivian hat mir als Hauptfigur gut gefallen, sie wirkt echt, auch wenn manches Verhalten doch etwas klischeehaft ist. Ihren Lebensweg verfolgt man über viele Jahre, und es macht Spaß ihre Entwicklung zu beobachten. Sie passt sicherlich in keine Schublade, und eckt mit ihrer Art schon auch mal an, war mir aber trotzdem sympathisch. Aber auch die anderen Figuren in der Geschichte, allen voran Tante Peg sind interessant und nicht unbedingt immer das, was man auf den ersten Blick erahnen kann. Die Geschichte ist meist spritzig und temporeich, trotzdem gibt es auch kleine Längen, weil die Handlung zu lange auf der Stelle tritt. Auch hatte ich mir etwas mehr Tiefgang erwartet, alles bleibt doch eher oberflächlich. Ich hatte trotzdem Spaß an der Lektüre, aber die Autorin hat hier Potential verschenkt. Ihr Stil gefiel mir sehr gut, leicht, aber auch mit spitzer Feder erzählt sie Vivians Geschichte; diese erzählt aus der Ich-Perspektive, und der Ton passt gut zu ihrer Persönlichkeit. „City of Girls“ ist ein runder Roman, der Spaß macht und unterhält, dem etwas Tiefgang aber nicht geschadet hätte.

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    Cover des Buches Icarus9783746633046

    Bewertung zu "Icarus" von Deon Meyer

    Icarus
    Fornikavor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Nicht der beste Band aus der Reihe, aber doch auch mit spannenden Momenten. 3,5 Sterne
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    Cover des Buches Das Haus der Frauen9783103900033

    Bewertung zu "Das Haus der Frauen" von Laetitia Colombani

    Das Haus der Frauen
    Fornikavor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Runder Roman über ein wichtiges Thema und eine viel zu wenig beachtete Kämpferin für Frauenrechte; leider zuweil etwas oberflächlich geraten
    Palais de la femmes

    Vor nahezu 100 Jahren herrscht in Paris Armut und große Wohnungsnot. Die weibliche Bevölkerung trifft das besonders, sind die Frauen oft noch für ihre Kinder verantwortlich und rutschen schnell in die Prostitution ab. Blanche Peyron und ihr Mann wollen dem nicht mehr zusehen, sie planen ein leerstehendes Gebäude in eine Zufluchtsstätte für Frauen umzuwandeln. Genau in diesem Palast der Frauen arbeitet die Anwältin Solène ehrenamtlich und sieht mit eigenen Augen, welch Elend es auch in der heutigen Zeit noch gibt.
    Laetitia Colombani richtet in ihrem neuen Roman das Augenmerk auf eine taffe Frau, die sich in Zeiten als man als Frau noch hinter den Herd und in die Kinderstube gehörte, für ihre Geschlechtsgenossinnen aufopferte. Der Lebensgeschichte von Blanche und ihrer Arbeit kann man gar nicht genug Tribut zollen. Ihr Erzählstrang nimmt zwar nicht so viel Raum ein, hat mich aber trotzdem tief beeindruckt. Die Früchte ihrer Arbeit kann man noch heute bewundern, auch wenn kaum jemand ihren Namen kennt. Doch auch der Erzählstrang um Solène ist berührend, denn die vielen Schicksale, die sich im Frauenhaus versammeln, können niemanden kalt lassen. Solène selbst fand ich als Figur ganz ok, hätte mir aber etwas mehr Tiefe gewünscht, nicht immer wirkt ihre Figur ganz stimmig. Colombani erzählt ihre Geschichte emotional gefärbt, ohne zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Ich mag ihren Stil sehr gerne. „Das Haus der Frauen“ hat mir bis auf Kleinigkeiten wirklich gut gefallen, auf jeden Fall ist jetzt aber meine Neugier was die Peyrons angeht geweckt.

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    Cover des Buches Die wilde Ballade vom lauten Leben9783100022967

    Bewertung zu "Die wilde Ballade vom lauten Leben" von Joseph O'Connor

    Die wilde Ballade vom lauten Leben
    Fornikavor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Berührender Roman über Freundschaft, Rückschläge und viel Rock'n'Roll. Rundum gelungen.
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    Cover des Buches Vengeful - Die Rache ist mein9783596705023

    Bewertung zu "Vengeful - Die Rache ist mein" von V. E. Schwab

    Vengeful - Die Rache ist mein
    Fornikavor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Story, die aber an denselben Dingen krankt wie Band 1. Schade drum.
    X-Men 2

    Die Welt der ExtraOrdinären kommt nicht zur Ruhe, denn die brave Ehefrau Marcella entdeckt ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten; die sie dann spontan erst mal dazu einsetzt ihren untreuen Ehemann zu pulverisieren. Doch damit sind ihre Mordgelüste noch nicht gestillt, denn jetzt will sie seinen Job, weit oben in der Mobhierarchie.

    Schwab knüpft mit ihrer Handlung mehr oder weniger nahtlos an den Vorgänger Vicious an. Mehr oder weniger deswegen, weil auch in diesem Buch gefühlte 453 Zeitsprünge vorkommen, sodass man irgendwann den Überblick verliert. Die gewohnten Figuren helfen dem Leser natürlich beim Zurechtfinden, die Grenzen zwischen Gut (Victor) und Böse (Eli) verschwimmen jedoch immer mehr, was die Handlung noch ein bisschen spannender macht. Auch die Mafiabraut Marcella mischt ordentlich mit und ich fand ihre Figur wirklich gut gemacht. Die Dame ist taff und dabei noch witzig; dass sie dabei über Leichen geht, stört kaum ; ) Der Erzählstil hat mir wieder sehr gut gefallen, Spannung wird mit Leichtigkeit erzeugt, dabei fehlt aber auch nicht die ein oder andere Portion Humor. Leider konnte die Autorin mich auch dieses Mal nicht davon überzeugen, dass ihr die Romanidee nicht vielleicht doch beim Blättern in alten X-Men-Comics gekommen ist. Charles Xavier wäre auf jeden Fall gerne Mentor der ein oder anderen Romanfigur gewesen. Mir fehlen neue Ideen, auch wenn die Geschichte durchaus zu unterhalten weiß.

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    Cover des Buches Wisting und der fensterlose Raum9783492061421

    Bewertung zu "Wisting und der fensterlose Raum" von Jørn Lier Horst

    Wisting und der fensterlose Raum
    Fornikavor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Auch Band 2 war doch eher nur ein durchschnittlicher Krimi. Keine Reihe, die ich weiterverfolgen muss.
    Der letzte Wisting für mich

    Nach dem Tod eines Politikers werden in seinem Haus am See Kartons voller Bargeld gefunden. 80 Millionen Kronen, deren Ursprung sich niemand erklären kann. Unter strenger Geheimhaltung soll Wisting mit seinem kleinen Team der Sache auf die Spur kommen.

     

    Schon nach dem ersten Band dieser Reihe hatte ich eigentlich das Fazit gezogen, keinen weiteren mehr lesen zu wollen. Doch vom Klappentext war ich dann doch neugierig geworden ; ) Leider schafft es der Autor wieder nicht, aus seinem durchaus gut konstruierten Fall einen richtigen Knüller zu machen. Zwar sind die vielen Wiederholungen, die sich dadurch ergaben, dass sowohl Wisting als auch seine Tochter Line denselben Fall recherchieren, etwas weniger, trotzdem werden einige Fakten mehr als einmal durchgekaut. Auch sonst kommt nicht so viel Spannung auf wie man anhand des Plots erwartet. Wisting und Line sind sympathisch, viel mehr Beziehung baut man aber auch in Band 2 nicht zu ihnen auf. Alles scheint recht distanziert, echte Ermittlerleidenschaft kommt nicht zum Tragen. Insgesamt ist der Krimi nicht ganz schlecht, hebt sich aber kaum aus der Masse heraus. Fazit also auch dieses Mal wieder: keine weiteren Wistingbände für mich. Ernsthaft diesmal.

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    Cover des Buches Herz auf Eis9783442487745

    Bewertung zu "Herz auf Eis" von Isabelle Autissier

    Herz auf Eis
    Fornikavor einem Monat
    Kurzmeinung: Heftiges Leseerlebnis über Leben und Überleben
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    Über mich

    • weiblich
    • 11.04.2013

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