[Rezensionsexemplar]
Mit "𝐈𝐁𝐈𝐓𝐒𝐔" hat Manga Cult eine Brücke zwischen Teenie-Slasher und Psycho-Horror nach Deutschland gebracht. Eine moderne Grusellegende wird zur bitteren Realität eines jungen Studenten...
𝕊𝕋𝕆ℝ𝕐
Die Story fängt damit an, dass der junge Protagonist Kazuki einem seltsamen Mädchen in einer dunklen Gasse begegnet. Unangenehm und gruselig hockt sie im Lolita-Outfit, mit Teddybär, sehr schmutzig und mit zugenähten Wunden zwischen Müllsäcken unter einer Laterne. Während Kazuki sie versucht zu ignorieren, beginnt die Hauptgeschichte mit ihrer fatalen Frage: Hast du eine kleine Schwester?
Anstatt sie weiter zu ignorieren, reagiert Kazuki. Ein falsches Wort, eine unbedachte Geste der Höflichkeit, und sein absoluter Albtraum beginnt. Denn dieses Mädchen will die Rolle seiner kleinen Schwester und zwar um jeden Preis. Damit hat Kazuki nicht nur sein eigenes Ende eingeleitet, sondern auch das seiner echten Schwester, denn die steht jetzt im Weg.
𝕆ℙ𝕋𝕀𝕂
Visuell ist "𝐈𝐁𝐈𝐓𝐒𝐔" ein kleines Highlight für Fans von Horror-Manga. Während die Zeichnungen im normalen Storyverlauf recht einfach und klar sind, so wird der Stil detailreich und deutlicher, sobald es an das Lolita-Mädchen und die bedrohenden Szenen geht.
𝔽𝔸ℤ𝕀𝕋
"𝐈𝐁𝐈𝐓𝐒𝐔" erfindet das Horror-Rad nicht neu, aber trotz manchem Klischee ist die Story gut und lässt zum zweiten Band greifen. Gänsehaut-Momente sind garantiert und eine gruselige Atmosphäre gepaart mit brutalen Szenen lassen den Horror deutlich rüberkommen.
Mir hat der Auftakt gut gefallen, vor allem die Zusatzgeschichte war auch nochmal ein echt guter Bonus, allerdings bleibt die Charaktertiefe noch etwas zurück. Der Cliffhanger ist gut gesetzt und lässt einen gespannt auf die Fortsetzung zurück.
Die Geschichte lässt mich an eine Mischung aus Junji Itos Horror-Geschichten und eine verquerte und gruselige Version des typischen "Schwestern"-Tropes denken.
💜Ausführliche Rezension auf 𝒃𝒖𝒄𝒉𝒔𝒕𝒂𝒃𝒆𝒏𝒕𝒓𝒂𝒖𝒎.𝒅𝒆 💜

























