Fuchsiah

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    Cover des Buches Neon Birds9783404200009

    Bewertung zu "Neon Birds" von Marie Graßhoff

    Neon Birds
    Fuchsiahvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin begeistert von so viel Wortgewalt und Ehrlichkeit und vor allem von der Neuartigkeit.
    Ein Auftakt der Extraklasse

    Wo fange ich an. Zunächst fand ich die Idee unfassbar cool. Leute, ich mein es ist irgendwie eine Mischung aus Scythe, the Walking Dead und Cybertechnologie? Das Ganze in Neonfarben und absolut episch. Ich habe die Idee hinter dem Virus gefeiert. Ich fand die Entwicklung der Story absolut genial und vor allem fand ich die Charaktere klasse. Okijen war einfach mein High Light. Wobei mich auch Flover und Luke echt überzeugen konnten. Ja, aber aber was ist denn mit Andra? Werden sich jetzt einige Fragen… puh, gute Frage. Ich verstehe ihre Rolle im Buch. Ich finde ihren Einstieg episch. I mean: Pfeil und Bogen sind so MEINS, dass ich nicht anders konnte als sie zu mögen. Ich fand ihre Geschichte so krass und trotzdem, wie formuliere ich das richtig, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sie einfach nur da war…. Sie war so das Ziehpferd für mich als Leser, weil wir auf einer Ebene standen. Wir waren beide Unwissende und entdecken quasi gemeinsam diese Welt, von der wir eigentlich gar nichts wissen. Und doch war sie für mich nie mehr als, nun ja, da. Sie war kein Treiber der Story und gerade am Ende hatte ich den Eindruck, dass sie so aufs Abstellgleis geschoben wurde, weil sie irgendwie keine Funktion mehr hatte, was schade war. Ich hoffe, wir erleben sie im zweiten Teil nochmal von einer anderen Seite. Nichts desto trotz hat mir dieses Zusammenspiel, die feinen Verbindungen und Storys und die Leben, die in gänzlich andere Richtungen treiben, wirklich gut gefallen. Wie alles irgendwie so fein verknüpft ist, dass man als Leser wirklich aufpassen muss, um genau diese Verbindungen zu sehen. Ich liebe so was ja. (OH, können wir bitte darüber sprechen, dass Okijen irgendwie 18 zu sein scheint und ich die GANZE ZEIT DACHTE, DASS ER MITTE 30 IST?! XD Das hat irgendwie mein ganzes Weltbild ins Wanken gebracht…)

    Storytelling und Entwicklung

    Weiter geht es mit der Story. Tatsächlich hatte ich beim Einstieg so meine Probleme, aber eher beim Hören als beim Lesen. Ja, ich habe sowohl gelesen als auch gehört und, wenn ich ehrlich bin, hatte ich für mich ein besseres Gefühl beim Lesen. Der Sprecher hat einen unfassbar guten Job gemacht. Gott, ich liebe seine Stimme und dieses Ende und der Hall und aaaah, es war episch. Die Probleme kamen tatsächlich erst beim Hören auf. Ich war an einigen Stellen etwas desorientiert und wusste manchmal nicht an welchem Ort wir uns befanden, wenn Sichtwechsel kamen oder „Unterbrechungen“, wenn Akten vorgelesen wurden. Irgendwie war da dieses leichte Stirnrunzeln, weil ich erstmal verstehen und nachvollziehen musste, was dort passiert, denn anders als beim Lesen konnte ich nicht mal eben schnell zurückblättern oder nachschlagen. Gut, hätte ich schon gekonnt, aber wer weiß, ob ich jemals dann den Anschluss wiedergefunden hätte (bei meinem Glück hätte ich manche Stellen 10x gehört).

    Beim Lesen war das für mich kein Problem. Es war ein visueller Break, der wirklich Spaß gemacht hat, aber wenn man mitten in der Story ist und auf ein Mal kommt dann so was wie: Vorname Flover, dann ist man auch mal kurz verwirrt :D Nachdem ich aber parallel gelesen habe, war auch das absolut kein Problem mehr und je mehr ich in die Welt eintauchte, umso mehr verstand ich, umso mehr konnte ich nachvollziehen und umso mehr fieberte ich mit. Generell fand ich die Entwicklung der Story auf einem dauerhaften Anspannungslevel, das es krass machte. Man rechnete immer mit irgendwas und atmete kurz durch. Gerade der Mittelteil führt Andra und den Leser wirklich in die Vergangenheit, sodass man mehr versteht, sodass man tiefer eintaucht. Und es war spannend. Ich finde die Idee soo unfassbar genial. Ich mag die Kombination aus Wissenschaft und Cybertechnologie, gepaart mit der richtigen Prise Gefühl und Aktion.

    Wisst ihr, welches Couple ich übrigens mega fand? Flover und Luke. Achja und seine Henne. Die beiden waren für mich wirklich der Hammer. Vor allem, weil der Spannungsbogen der beiden so verlief: /\/\/\ Freunde, das ging mir ans Herz und jedes Mal dachte ich dann so: DAS HAT MARIE JETZT NICHT GEMACHT und NEIN, das passiert jetzt nicht wirklich. Jap, ich hatte wirklich Spaß mit diesen beiden und ich fand Flover krass, wobei ich da an der einen gewissen Stelle in der Sperrzone gerne mehr erfahren hätte, mehr gewusst hätte, was Flover antreibt. Ja, wir erfuhren schon einiges und ich bin immer sehr neugierig und Flover redete nicht so gern über sich, Flover, stell dich nicht so an. Ich will alles wissen! (Schnaubsmilie) Und da war Luke mein Held. Ich mein BAAAAHM und ich nur: You got that. Ich hab die Stelle gefühlt. Byth fand ich einfach nur der HAMMER. Ich liebe ihre Einführung und ihre Art. Ja, eigentlich feier ich sie komplett. Sie lockerte die Stimmung auf ihre Art auf.. irgendwie. Ich finds super. Auch die anderen weiblichen Figuren fand ich stark. Vor allem irgendwie rational und stark. Nicht so wie man sonst oft Frauen in Sci-Fi erlebt, sondern wirklich bad ass und mit Power und Macht. Nicht überheblich, sondern greifbar. Ich habe ihnen alles abgenommen. Ich habe sie verstanden und ich fand sie allesamt genial geschrieben. Die Stellen habe ich vor allem beim Hören gefeiert. Gerade dann, wenn sich der Spannungsbogen steigert und diese minimale Pause vor dem neuen Kapitel kommt, habe ich mich immer gefreut, wenn da anderen in den Hintern getreten wurde. Und YES, ich finde es auch krass, dass so manche politische Kritik mitschwingt ala: Wenn du etwas verändern willst, dann mecker nicht nur, sondern nutze deine Stimme, sei der Beginn der Veränderung.

    Überall gab es etwas zu entdecken

    Generell stecken so viele Messages in Neon Birds, dass ich viele Stellen und Wendungen einfach super fand. Generell hat mir die Entwicklung der Story richtig gut gefallen. Von der Einführung, bei der man noch so gar keine Ahnung hat wer oder was Moja sind, wenn man noch keine Ahnung von den Charakteren hat und sich einfach überraschen und treiben lässt. Es ist wie ein mitgezogen werden, ein Anlüpfen am Ärmel, ein Ziehen an der Hand und man ist dabei. Tatsächlich weiß man am Anfang irgendwie gar nichts. Erlebt die Story mit vielen Fragezeichen und nach und nach wird man durch gewisse Charaktere eingeführt. Spannend fand ich an der Stelle, dass man trotz der Sichtwechsel nie mehr wusste als andere Charaktere, was allem etwas Geheimnisvolles verlieh. Und je mehr man erfuhr, umso krasser war die Entwicklung. Man verstand mehr, man erkannte die Problematik und hatte trotzdem die eigene moralische Vorstellung im Kopf. Wie würde ich handeln, wenn ich in einer solchen Situation wäre und krass, dass Marie auf eine solch neue Art der Cybertechnologie und Sci-Fi Elemente gekommen ist. Ja, ich wurde überrascht. Mit den Moja, mit der Entwicklung der Story, mit den Figuren und vor allem woher alles stammte. Das habe ich in der Form wahrlich noch nie gelesen. Und dieses Ende. Irgendwie fand ich es, naja, klar ist übertrieben, sagen wir, ich wurde nicht so super krass überrascht wie andere und trotzdem hat es mich umgehauen. Ich dachte hat anfangs: Luke und nicht Flover und dann kommt das Ende und ich so: NEIN und dann so: Es wäre aber auch nicht Marie, wenn sie nicht was super krasses planen würde. Dazu der Spannungsbogen, ein BÄHM und ein: HALLO, habt ihr mich vermisst? Ich bin übrigens super krass und total genial und eigentlich habt ihr viel über mich gehört, ihr wisst aber gar nicht, dass es mich gibt und ich bin überall und AH. Ja. Genauso. Ich sag ja, obwohl mich das Ende nicht überraschte, hat es mir Spaß gemacht. So unendlich viel Spaß. Es gibt so viel zu entdecken und vor allem einige Parallelen zu unserer Welt, einige Mahnungen, viel zum Nachdenken und Ach, es hat mir einfach Spaß gemacht.

    Fazit

    Ja, ich war ein wenig enttäuscht von Andra (weil sie und ich best buddies sind), ich hatte meine Problemchen am Anfang und Leute, Okijen ist 6 Jahre jünger als ich… *frustriert*, ja ich habe es irgendwie geahnt und doch hat mir Neon Birds so unfassbar viel Spaß gemacht und mich nachhaltig beeindruckt. Nicht umsonst habe ich so lange gebraucht und sitze seit einer Stunde an diesem Text. Also ja: LEST DIESES BUCH.

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    Cover des Buches Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe9783846600863

    Bewertung zu "Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe" von Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
    Fuchsiahvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Magie, Poesie, Spannung bis zur letzten Seite.
    Ein Hauch von Träumerei

    Warum habe ich diese Reihe nicht vorher gelesen? Auch Buch 2 steckt voller Poesie und Vergleiche. Voller Entwicklungen und auch Spannung. Ja, während Buch 1 Ruhe ausstrahlt, entwickelt Buch 2 eine ganz eigene Dynamik. Gar nicht mal, weil es vor Aktion nur so strotzt, sondern weil diese Spannung in der Luft liegt. Spannung, die fast greifbar ist und alles überzieht.

    Als LeserIn taucht man nicht nur mehr in die Geheimnisse von Weep ein, man erhält auch so viel mehr. Antworten, Verknüpfungen, Charakterzüge anderer Figuren. Das Band zwischen zweien wird enger und doch ist dort dieser leise Zweifel. Der Zweifel, auf welcher Seite man selbst steht. Man betrachtet alles, man versteht es und doch irgendwie nicht. Genau das macht es so leicht, so poetisch, denn immer, wenn man nach dem Ende zu greifen scheint, entwischt es wieder. Und durch die Figuren erhält diese Dynamik ihre ganz eigene Würze. Feinde werden zu Freunden, Helden zu Schlächtern, Zweifler zu Gläubigen. Mit Wissenschaft lässt sich nicht alles erklären und Träumer sind keineswegs nur Traumtänzer, die belächelt werden sollten. Auch dieser zweite Teil ist gefüllt mit moralischen Fragen, mit Zweifeln und mit Veränderung. Veränderung, die auch im Schreibstil greifbar erscheint. Ich bin begeistert von so viel Wortgewalt, ohne einen zu erschlagen oder einen die Stirn runzeln zu lassen. Klar, gab es hier und da ein paar Gedanken, die eher in die Richtung gingen: Warum ist das Körperliche jetzt so wichtig? Aber ich denke, jeder, der dieses Alter durchschritten hat, wird es nachvollziehen können. Wird verstehen. Und ja, ich habe es irgendwie nachvollziehen können und musste dadurch an so mancher Stelle wiederum grinsen. Es wirkte so… echt.

    Vor allem das Setting und World Building hat mich neben den Figuren und dem Schreibstil in den Bann gezogen. Eigentlich wird gar nicht so viel beschrieben, denn vieles passiert in unserer Fantasy. In unseren Gedanken. Ich verstehe so langsam, warum so mancher sagt, dass er Probleme mit dieser Art habe, denn hätte ich Buch 1 zu Beginn nicht gehört, sondern gelesen, wäre mir der Einstieg vermutlich auch schwerer gefallen. Die Worte und ihre Wirkung sind gewaltig.

    Doch neben dieser unfassbar guten Entwicklung und meiner Begeisterung möchte ich trotzdem ein letzten Mal betonen, dass ich den Split richtig gesetzt finde. Ich lese wirklich lieber 350 oder 380 Seiten, anstatt 700-800 am Stück. Durch den Split kommt vor allem dieser Wandel der Worte, der Spannung und Figuren so unfassbar gut rüber, dass ich es mir nicht anders hätte vorstellen können. Ich glaube ohne diesen Split wäre viel von dieser Spannung flöten gegangen. Umso gespannter bin ich jetzt auf die weitere Entwicklung.

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    Cover des Buches Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte9783732578504

    Bewertung zu "Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte" von Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
    Fuchsiahvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Worte voller Poesie und Magie. Gewiss nicht für jeden etwas, denn die Story lebt von Worten, nicht von Spannung.
    Malerische Poesie auf 350 Seiten

    Müsste ich dieses Buch beschreiben, würde ich sagen, dass es voller Poesie steckt. Voller Vergleiche. Es hinterlässt den bitteren und herben Geschmack von schwarzem Tee auf der Zunge, schmeckt zuckersüß und doch unbeschreiblich. Ein Buch, das von einem Jungen voller Träume erzählt. Von einem Jungen, der die Geheimnisse um die verschollene Stadt Weep aufdecken möchte und mit dem Kopf zwischen Buchdeckeln lebt.

    Ein Buch, das aus einem Jungen einen jungen Mann macht, der trotz seines Alters an all seinen Träumen und Gedanken festhält. Lazlo, der allen Äußerungen trotzt und für sich einsteht.

    Ein Buch, das davon erzählt, niemals aufzugeben und Fragen zu stellen. So viel Wahrheit, die zwischen 350 Seiten steckt und darauf wartet, hervorgelockt zu werden. Zwei Welten, die auch in diesem Buch aufeinander treffen. Berührungen so sacht wie Mottenflügel oder ein Windhauch auf warmer Haut.

    Ich bin durch die Seiten geschwebt und habe hinterfragt. Götterschlächter, Götterbrut, blaue Haut und Motten. Magie, Legenden und der Hauch von Neugierde. Unfassbar gut wird Fiktion mit Realität verknüpft. Gesellschaftliche marginalisierte Äußerungen auf ein neues Level gehoben, sodass man als LeserIn nicht anders kann, als darüber zu stolpern und hängenzubleiben wie ein loses Blatt, das sich in Sträuchern verfängt.

    Es passiert tatsächlich gar nicht viel. Und doch erfährt der /die LeserIn so viel mehr. Für mich macht die Splittung der Bände Sinn. Ich lese/höre gerade “Band 2” und ja, für mich war diese Teilung wundervoll. Harmonisch, auch wenn andere das anders sehen mögen. Für mich sind 350 Seiten besser zu lesen (auch vom Kopf her) als 600 (davon abgesehen mag ich die Farben von “Band 2”. Dieses Umgedrehte. Blau in Gold. Eine Motte, Träumereien. Gewiss ist diese Art zu erzählen nicht für jeden etwas. Ruhig, wenig spannungsgeladen, eine Melodie der Worte.

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    Cover des Buches Alia (Band 3): Das Land der SonneB07Z1ZM8PB

    Bewertung zu "Alia (Band 3): Das Land der Sonne" von C.M. Spoerri

    Alia (Band 3): Das Land der Sonne
    Fuchsiahvor 7 Monaten
    Magie und andere Geheimnisse

    Was ich bei Reihen immer befürchte, ist, dass sie mit jedem Band schwächer werden. Oftmals hat man einen fantastischen Anfang und mit der Zeit verliert man das Interesse, die Lust oder die Spannung geht über die Reihe verloren.

    Nicht aber Alia. Nach dem Ende von Band 2 wartet man als Leser förmlich darauf, endlich wieder in den dritten Teil eintauchen zu dürfen. Hatte ich im ersten Teil noch den Eindruck, dass die Welt so viel mehr zu erzählen hat, als ich jetzt so erzählt bekomme, tauchte ich in Band 3 in eine gewaltige Story ein. Details, Verknüpfungen und vor allem aber hat alles an Tiefe gewonnen. Nicht, dass ich Band 1 als oberflächlich bezeichnen würde, aber doch: Wir haben erst an der Oberfläche gekratzt. Bildgewaltig und voller Emotionen erzählt die Autorin hier eine Story voller Freundschaft, Liebe und alten Bekannten.

    Ich finde es ja immer wieder schön, wenn Altbekanntes auf ganz neue Gegebenheiten treffen und ich als Leser beim Lesen lächeln muss. Genau dieses Gefühl vermittelt vor allem Band 3. Besonders gut haben mir die wechselnden Perspektiven gefallen. Als Leser konnte ich somit vieles einfach besser nachvollziehen, gerade wenn es um Handlungen ging, die mich als Leser sonst zum Stirnrunzeln gebracht hätten. Außerdem gelingt es so unfassbar gut, dem Leser das Gefühl zu geben, wirklich umfassen involviert zu sein und nicht alles nur als Mitreisender zu betrachten. Geschickt werde so vor allem kleine Details und Fäden zusammengeführt, einzelne Puzzleteile an ihre Stellen gerückt.

    Mich konnte vor allem aber auch die Bildgewalt der Worte überzeugen. Die Details in den Beschreibungen und dass ich sofort wieder drin war.

    Für mich ein absolut gelungener dritter Teil. Mit viel Spannung und Emotionen, der den anderen Bänden in Nichts nachsteht.

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    Cover des Buches Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz9783473401819

    Bewertung zu "Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz" von Stefanie Hasse

    Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz
    Fuchsiahvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Bist du bereit für das Spiel? Ein Buch über Geheimnisse und wieso auch Vertrauen in die Irre geführt werden kann.
    Little Secrets

    Es klingt ein bisschen wie PLL und doch hat die Autorin etwas ganz eigenes geschaffen. Wir beginnen mit der Protagonistin, mit einem schönen, ja "einfachen" Leben. Mit den alltäglichen Problemen und Gedanken.
    Fast gewinnt man den Eindruck, als würde sie nicht ganz dazugehören. Die Clique, auf die sie dann trifft, ist nämlich so das komplette Gegenteil. Man mag denken, dass die das perfekte Leben führen. Doch wie viel Wahrheit steckt wirklich hinter allem? Je mehr man in die Story eintaucht, desto düsterer wird es.
    Es gibt ein Handy "Game" an der Schule. Ähnlich wie Wahrheit oder Pflicht. Ein Spiel, das alles verändern wird.

    Mit viel Geschick zeigt Hasse hier die Abgründe des Internets auf. Zeigt, wie gefährlich Vertrauen im Netz oder wildfremden Personen gegenüber sein kann und dass manche Menschen bereit sind, wirklich alles zu tun, um ihr Geheimnis zu bewahren. Wie man alles beendet? Finde heraus, wer der Spielleiter ist... klingt einfach oder? Nur wem kannst du vertrauen, wenn scheinbar alle an diesem Spiel teilnehmen?

    Ein Buch, das einen nachdenklich werden lässt und nachklingt. Das zeigt, wie gefährlich das Internet doch sein kann und dass es niemals vergisst.
    Eine absolut grandiose Story mit einer warmherzigen Protagonistin, die man wirklich nur ins Herz schließen kann!

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    Cover des Buches Eve of Man - die letzte Frau9783423640558

    Bewertung zu "Eve of Man - die letzte Frau" von Tom Fletcher

    Eve of Man - die letzte Frau
    Fuchsiahvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin baff, sprachlos und hätte nicht mit so einer Storyline gerechnet
    Ein grandioser Auftakt

    Löschen, neu schreiben, löschen. So habe ich versucht, dieses Buch in Worte zu fassen.

    Die Grundidee ist bestimmt nicht neu, ich habe allerdings selbst in diese Richtung kaum bis gar nichts gelesen und war dementsprechend so unfassbar gespannt auf diese Umsetzung. Die letzte Frau, die Hoffnung der Menschheit. Bedenken? Ohja. Es hätte, moralisch gesehen, total nach hinten losgehen können.

    Der Einstieg beginnt leicht, so unfassbar leicht. Eve und Bram sind absolut symathisch und Menschen wie du und ich. Mit Ängsten und Zweifeln, aber sie glauben an das, was sie tun. An die Sache. Sie beschreiben zu Beginn die Sicht auf ihre Welt. Die perfekte Welt, die sie um Eve herum aufgebaut haben. Hie rund da klingt mal durch, dass das Leben außerhalb des Turmes ganz anders sei, aber so wirklich vorstellen kann man es sich nicht. Schnell wird klar, dass Eve für den Forbestand der Menschheit sorgen soll, wie? Das könnt ihr euch entweder denken oder aber ihr lest es ganz einfach (:D).


    Hier kamen die ersten Bedenken. OHJE, OHJE. Die Frau, rein auf die Fortpflanzung beschränkt. Schwierig, irgendwie. Doch was Autor und Autorin daraus gemacht haben, ist unfassbar. Moralisch schwierig? Natürlich. Aber geau das macht das ganze buch so spannend. Es gibt nicht vor, was richtig und was falsch ist. Würde man vielleicht nicht selbst so handeln, wenn es nur eine Frau auf der Welt gäbe, die für den Fortbestand sorgen könnte? Es wirft Fragen auf, hinterfragt und zeigt auf die Problematik dahinter. Und dies gelingt vor allem durch die eingesetzten Figuren. Wir erleben durch sie die scheinbar perfekte Welt, die auf ein Ziel hinarbeitet.

    Aber wie geht Eve damit um, wie erlebt sie die Welt und diese Dinge? Gerade dieser Kontrast ist absolut episch, genial, hammermäßig. Ich hab so mitgefühlt bei so manchen Gedankengängen. Warum darf sie nicht selbst entscheiden? Würde ich sie selbst entscheiden lassen? Ist das, was dort passiert, irgendwie menschlich? So viele moralische Standpauken, die man sich selbst beim Lesen stellt, dass ich am Ende des Buches ein wenig erschrocken war, dass es vorbei ist.

    Wie soll ich bitte ein Buch in Worte fassen, wenn meine Worte nicht mal ansatzweise beschreiben, was es mit mir gemacht hat? Ich war sprachlos, habe die Schmerzen gespührt, die leisen Stiche des Gewissens, die Erkenntnis und war doch überrumpelt von der Wucht der Wendungen. Von den Emotionen und Gewalt. Echt und emotional erzählen die Autoren hier eine “was wäre, wenn” Geschichte, die es wirklich in sich hat.

    Natürlich gab es klassische Jugendbuch Elemente, doch nie wirklich so, dass ich sagen würde: KLISCHEE. Auch Liebe spielt, gerade zu Beginn, eine super wichtige Rolle. Gleichzeitig stellt sie in der Stroy aber nur die Unternote dar und umrahmt die Story (im wahrsten Sinne). Rundet sie ab, gibt den richtigen Touch.

    Die Entwicklung fand ich genial. Hier und da wären weitere Details schön gewesen, auf der anderen Seite wäre der Wechsel, die Bedrohung und Erkenntnis vielleicht nicht so dramatisch gewesen wie sie es jetzt beim Lesen waren.

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    Cover des Buches Alia (Band 1): Der magische ZirkelB07Y7K75FC

    Bewertung zu "Alia (Band 1): Der magische Zirkel" von C.M. Spoerri

    Alia (Band 1): Der magische Zirkel
    Fuchsiahvor 8 Monaten
    Wenn Magie auf dunkle Geheimnisse trifft

    Der Einstieg hat mir unfassbar gut gefallen. Emotional und echt. Man lernt Alia als jemanden kennen, der nicht zu den Begabten zählt. Man lernt ihre Emotionen, nein, ihre Angst kennen, was passiert, wenn sie eben nicht eine der Auserwählten ist und genau das machte allein den Einstieg so… aufgeladen. Man liest es so oft. Das Mädchen, das nicht weiß, was sie kann und am Ende die Welt rettet mit ihren Fähigkeiten. Aber Alia? Alia ist weder die Heldin noch besitzt sie magische Fähigkeiten. Man wartet förmlich darauf, dass so etwas passiert, doch Corinne versteht es, diese Stellen so auszuarbeiten, dass alles kann und nichts muss.
    Und je mehr die Handlung voranschritt, wir Alias Hintergrund erfahren, mitfiebern und Abschied nehmen, geschehen Dinge, die ich so nicht wirklich habe kommen sehen. Was im Zirkel geschieht, ist absoluter Wahnsinn und je mehr Alia in diese Welt eintaucht, umso weniger rosig erscheint ihr das Leben als Magier. Dunkle Geheimnisse, Wissen, das nicht für ihre Ohren bestimmt ist und eine Tradition, die ihr Leben für immer verändern wird. Wer hier mit einer klassischen Fantasygeschichte rechnet, hat Corinne noch nicht gelesen.

    Doch nicht nur die Story hat mir gut gefallen,

    nein, auch die Figuren waren unfassbar gut ausgearbeitet. Gut und Böse scheinen oftmals die Seiten zu wechseln. Niemand ist nur entweder oder, alles hat Schattierungen. Xenos, einer derjenigen, der wirklich böse erscheint, hat es mir wirklich angetan. Ich stehe irgendwie auf die Bad Boys in dieser Reihe… Reyvan hingegen, der zweite Hauptcharakter der Story, puh, weiß ich nicht. Grandios ausgearbeitet und als Vorgriff auf Band 2: Ich finde ihn immer sympathischer. Aber in Band 1 konnte er mich von seiner arroganten Seite nicht überzeugen. So empathisch und nett er auch sein mag, ich habe immer auf das BAHM gewartet und ihm seine Rolle Alia gegenüber nicht so ganz abgenommen. Sagen wir: Ich war skeptisch. Das Ganze löste sich tatsächlich erst Ende 1 so wirklich auf. Mein Vertrauen hatte er gewonnen. Ich mochte ihn dann doch irgendwie auf seine Art und Weise.

    Nichts destotrotz hat mir dieser erste Teil mit seinen vielschichtigen Handlungen und Charakteren unfassbar gut gefallen. Wir tauchen ein in eine Welt, die voller Magie und dunkler Geheimnisse steckt. Und glaubt man, eine Ahnung zu haben, so hat Corinne am anderen Ende des Weges bereits die Fackeln gelöscht und lässt einen ahnungslos zurück. Unfassbar gut weiß die Autorin, Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen, führte Wege zusammen und wieder auseinander, bringt Leute um, die man ins Herz schließt und zögert nicht, mit einer Peitsche treibend hinterher zu laufen (Ja, genau so kam es mir bei manchen Dingen vor. Wie der Spielmacher aus Panem).

    Und wir brauchen ja eine Möglichkeit der Steigerung. Was bietet dich da besser an, als die Entwickung von einem der Hauptcharaktere?

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    Cover des Buches German Kaiju9783945230381

    Bewertung zu "German Kaiju" von Markus Heitkamp

    German Kaiju
    Fuchsiahvor 9 Monaten
    Anders als erwartet

    Die Erwartungen wurden erfüllt und doch irgendwie nicht. Viele der Geschichten haben einen bitteren Nachgeschmack auf der Zunge, geben einem mehr, als bloße Unterhaltung, zeigen mit dem Finger auf manche Probleme in der Gesellschaft und kombinieren es doch irgendwie mit Humor, um den Ganzen die Schärfe zu nehmen. Es gab keine Geschichte, die sich nicht hat flüssig lesen lassen, die mich nicht vom Stil her hätte überzeugen können. Denn die Mischung ist unfassbar gut. Allerdings, und das muss ich an der Stelle wirklich zugeben, habe ich nicht immer alles ganz verstehen können. Manche Begriffe kannte ich einfach nicht, manche Zusammenhänge erschlossen sich mir nicht direkt oder es wurde zeitweise zu technisch. Und manche Thematik konnte mich schlichtweg nicht abholen, wodurch ich die Stories dann auch einfach “überblättert” habe (hab ich natürlich jetzt nicht laut gesagt). Aber wisst ihr was? Das ist okay.

    Ich habe insgesamt schnell gemerkt, dass die Thematik leider wirklich gar nicht so meines ist. Ja. Ich habe Godzilla geliebt, aber das ist kein Indiz dafür, dass ich die Art von Geschichte auch mag.
    Vermutlich braucht man eine generelle Affinität zu den Monstern und zu dem Kajiu, die wohl nicht besitze. Dafür glaube ich, dass dieses Buch definitiv für jeden etwas ist, der Kurzgeschichten und Monster mag. Ich bin dort tatsächlich mehr der Gamer, der einfach mit full damage draufhauen würde und darauf hofft, ein Gruppenevent daraus zu machen.

    Trotz allem muss ich sagen, dass ich gut unterhalten wurde. Filme, Ideen und Anregungen wurden nicht einfach nur kopiert, sondern in etwas komplett eigenes verwandelt. So konnte ich Bekanntes mit etwas Neuem verknüpfen. So wurde vor allem aktionreich gearbeitet, was mich wohl wirklich abgeholt hätte, wenn es meine Thematik gewesen wäre. Die Stimmung der alten Streifen wurde auch eingefangen, irgendwie. Denn ich hatte trotz allem das Gefühl, aus jeder einzelnen Kurzgeschichte einen eigenen Film drehen zu können.

    Fazit: Insgesamt kann ich nur sagen, dass jeder einzelne Autor wirklich viel Zeit ins seine Story investiert hat und man merkt, dass jeder wirklich viel Spaß daran hatte. Selbst wenn ich nicht vollends begeistert war, was ich wirklich mehr auf die Thematik schiebe und die hohen Erwartungen durch “Schnittergarn”, muss ich dies einfach anerkennen. Und wie oben schon erwähnt, ist dieses Buch in meinen Augen für jeden etwas, der Geschichten um Monster wie Godzilla mag und/oder eine Affinität zu ihnen besitzt. Man muss diese Art von Geschichte einfach mögen. Ebenso wie die Art der Erzählweise.

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    Cover des Buches Zeitrausch - Spiel der Vergangenheit9783401510675

    Bewertung zu "Zeitrausch - Spiel der Vergangenheit" von Kim Kestner

    Zeitrausch - Spiel der Vergangenheit
    Fuchsiahvor 9 Monaten
    Ein unfassbar genialer Auftakt

    Ich bin damals, mehr oder weniger, nur durch Zufall darüber gestolpert und fand die Grundidee unfassbar faszinierend. Gerade weil ich zu dem Zeitpunkt so total in diesem Themenbereich drin war, dass ich dieses Buch einfach lesen musste.

    Und was soll ich sagen? Allein die ersten Seiten konnten mich fesseln. Die Figuren sind direkt von Anfang an greifbar. Kein "Hineingeworfen werden", sondern einfach ein eintauchen in eine unfassbar geniale Idee, die Wendungen enthält, die ich nicht ein Mal erahnen konnte. Vor allem aber hat mir der Spannungsbogen bis zum Schluss wirklich richtig gut gefallen.
    Allerdings muss man sich auch hier auf eine Prise Liebe einstellen, aber ich finde, dass genau diese Würze dem Ganzen den richtigen Grand an Romantik gibt.

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    Cover des Buches Krieg der Städte: Mortal Engines 1B07FYHQ26H

    Bewertung zu "Krieg der Städte: Mortal Engines 1" von Philip Reeve

    Krieg der Städte: Mortal Engines 1
    Fuchsiahvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sci-Fi trifft Steampunk, trifft Aktion mit der richtigen Würze an Liebe und Gefühlen
    Eine Dystopie mit Realitätsgehalt

    Wisst ihr, manchmal gibt es diese unfassbar tollen Bücher, die man einfach viel zu spät für sich entdeckt. Mortal Engines ist bereits seit fast einem Jahrzehnt auf dem Markt und ich habe es erst jetzt das erst Mal davon gehört. 

    Seit dem 13.12.2018 gibt es auch den Kinofilm dazu und was dachte ich mir? Lass das doch die erste Buchverfilmung sein, bei der du nach Harry Potter die Bücher vorher gelesen hast. Gut, ich habe hier nicht nur zum Buch, sondern direkt zum Hörbuch gegriffen, nachdem ich gesehen habe, wer das Buch eingelesen hat: Niemand anderes als Robert Frank, den ich spätestens seit Nevernight absolut genial finde. Er besitzt eine super markante Stimme, ist sich für keine Tonlage zu schade und vermittelt auch in diesem Band wieder Spaß, Spannung und Gefühle. Einer der wenigen Sprecher, die mich wirklich von Anfang an überzeugen konnten. 

    Ich zögerte also nicht allzu lange, denn Städtedarwinismus und mobile Städte in einer Welt, die nach der unseren spielt, eine junge Attentäterin, die den obersten historischen Gildenmeister von London töten will und ein Gehilfe dritten Grades, der mehr durch Zufall und großes Pech hinein findet, klingt ganz nach etwas, das mir gefallen könnte. Aber ernsthaft? Ich weiß nicht, wie ich das in Worte fassen soll, was das Buch mit mir gemacht hat.

    Ich bin von einem Jugend Sci-Fi Roman ausgegangen, mit einigen Klischees, manchen Elementen, bei denen man denkt: Okay, cool, aber hä? Und am Ende sitzt man da und denkt sich: Hmpf, ich möchte wissen wie es weiter geht, aber  muss ich dafür wirklich drei weitere Bände lesen?

    Bekommen habe ich ein: WAS ZUR HÖLLE IST DAS? Buch, samt Sprecher, der das Alles nicht hätte besser umsetzen können.

    Die Story beginnt schön. Ja, fast idyllisch. Ein paar Meckereien hier, ein bisschen Angemaule da, denn Tom steht mehr oder weniger in der Historikergilde recht weit unten. Im Nachhinein betrachtet, merkt er wohl selber, wie gut er es eigentlich hatte, denn durch einen ziemlich blöden Zufall landet er in den Außenlanden, im Jagdgrund und erlebt die Welt des Städtedarwinismus aus einer ganz anderen Perspektive. Dachte er noch, dass der oberste Gildenmeister der Gute sei, merkt er durch die Attentäterin Hester ziemlich schnell, dass jeder oberste Meister ein dunkles Geheimnis birgt. Manche Menschen können hohe Positionen nur auf Kosten von anderen erreichen.

    Gerade durch die verschiedenen Erzählweisen wurde, wie ich finde, diese Naivität der derzeitigen und vielleicht noch folgenden Zeit wahnsinnig gut rüber gebracht. Während Tom die Augen geöffnet werden, gibt es noch eine weitere Perspektive, ein Mädchen, dessen Herkunft etc ich an dieser Stell nicht nennen möchte, weil ihr es selber erleben sollt. Ein Mädchen, dem es in oder viel mehr auf London nicht schlecht geht, die von der Hierarchie der Städte und der Hierarchie innerhalb dieser nur in der Schule gelesen hat und auf ein Mal auf eigene Faust mit der bitteren Wahrheit konfrontiert wird, ähnlich wie es auch heute unter anderem der Fall sein mag. Je mehr die Handlung voranschreitet, umso tiefer taucht man vor allem als Hörer in die Handlung ein, entdeckt die dunkelsten Ecken, erlebt Gefahren und doch schwebt über allem immer noch ein großes Warum und viele viele Fragen. Häppchenweise wird der Hörer bei Laune gehalten, nur um dann wieder mit neuen Fragen, Mord, Gewalt und Verrat konfrontiert zu werden.

    Manchmal wusste ich zeitweise nicht: Wer lebt eigentlich noch? Wer verblutet gerade und wer hat den Löffel bereits dankend abgegeben? 

    Eine verrückte Zeit, dieser Städtedarwinismus. Verrückt und erschreckend ehrlich. Ich habe bei den Figuren niemals eine solche Tiefe, bei einer so kurzen Hörzeit erwartet. Niemals so viel Aktion, so viel Handlung auf so wenig Seiten erlebt, ohne das irgendwie die Tiefe durch oberflächliches Angereiße von irgendwelchen Themen verdrängt wurde. 

    Hatte ich zu Beginn die Befürchtung, mit jedem neuen Charakter vielleicht nicht die umfassende Tiefe zu bekommen, die ich für das Verständnis dieser Figuren bräuchte, habe ich mich wirklich geschnitten (ach, welch Anspielung), denn diese Figuren sind beweglich, robust und haben alle eine ganz eigene Geschichte, die immer mehr miteinander verknüpft werden durch feine klebrige Fäden der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

    Selten habe ich einen Sci-Fi Roman so intensiv wahrgenommen wie bei diesem Hörbuch, was nicht zuletzt am Sprecher gelegen haben mag, der seine Stimme wirklich der Stimmung angepasst hat.

    Wer hier von einem oberflächlichen Sci-Fi Roman ausgeht, wird mehr als positiv überrascht werden.

    Umso gespannter bin ich jetzt auf die Umsetzung des Filmes. Das Buch verspricht viel und der Trailer sah nah am Buch aus!

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