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Gila63

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    Cover des Buches Als die Bücher flüstern lernten (ISBN: 9783959916820)

    Bewertung zu "Als die Bücher flüstern lernten" von Felicitas Brandt

    Als die Bücher flüstern lernten
    Gila63vor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Eine facettenreiche Geschichte, die nicht nur voller Magie und Spannung ist, sondern auch humorvoll und mich begeistert hat!
    Eine tolle Fantasy Reihe!

    Die siebzehnjährige Hope ist ein Waisenkind und kann sich an ihre Eltern nicht erinnern. Aufgewachsen ist sie bei Eleonore, einer alten Dame, die das Mädchen von der Straße geholt hat.
    Nachdem Eleonore gestorben ist, hat deren Sohn sie vor die Tür gesetzt und alles, was die alte Dame ihr versprochen hatte, verkauft. Hope muss sich von nun an alleine durchschlagen.
    Als einziger Rückzugsort ist ihr ein kleines Baumhaus geblieben, das sie zufällig im Wald entdeckt und Camelot getauft hat. Dort kommt sie zur Ruhe und versinkt in ihren Büchern, die ihr Geschichten zuflüstern.
    Als sie, auf der Suche nach ihrem Besitz aus der Vergangenheit, eines Nachts in die Bibliothek einer reichen Familie einbricht, wird sie von Sam, dem Sohn des Hauses erwischt.
    Sam hat nicht vor, Hope zu verraten, sondern will mit ihr reden. Doch bevor sie herausfinden kann, was er eigentlich von ihr will, fällt das Buch, dass sie in der Hand hält zu Boden. Gleißendes Licht strömt zwischen den Seiten hervor, dass Flüstern, das aus dem Inneren kommt, schwillt immer mehr an und ehe die beiden sich versehen, stürzen sie kopfüber ins Buch.


    Das Cover hat mich sofort magisch angezogen. Es ist einfach zauberhaft und wunderschön. Der Drachenmondverlag hat dieser Trilogie einen tollen neuen Look verpasst und ich freue mich, dass es nun mein Bücherregal schmückt.


    Die Autorin punktet mit einer sehr lebendigen, anschaulichen und flüssigen Schreibweise. Ich bin innerhalb kürzester Zeit in die Geschichte eingetaucht und die Seiten flogen nur so dahin.
    Felicitas Brandt versteht es, ohne ständige Wortwiederholungen, eine magische Atmosphäre zu erschaffen und mich in den Bann zu ziehen.
    Doch nicht nur der Schreibstil und die Story konnten mich überzeugen, sondern auch bei den Charakteren spürte man, mit wie viel Liebe zum Detail die Autorin sie gestaltet hat.


    Wir verfolgen die Geschichte aus der Sichtweise von Hope. Ich mag diese Perspektive sehr, denn so fällt es mir leicht, mich in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten hineinzuverversetzen.


    Hope hat es nicht leicht gehabt in ihrem bisherigen Leben. Sie ist oft enttäuscht worden und so hat sie schon sehr früh gelernt, dass es besser ist, nur auf sich selbst zu vertrauen.
    Auf der Suche nach ihren Büchern wird sie bei der Familie Winterbuttom fündig. Sie bricht mehrfach in die Bibliothek ein und wird letztendlich von Sam, dem Sohn des Hauses erwischt.
    Hope ist schlagfertig, manchmal etwas schnippisch und nicht auf den Mund gefallen. Erst nach und nach fast sie Vertrauen zu Sam. Sobald sie die magische Welt betritt, verändert sie sich und entwickelt sich immer mehr zur Heldin des Buches.
    Sam ist, im Gegensatz zu Hope, in einer liebevollen Familie aufgewachsen. Er ist ein Nerd und süchtig nach Weingummis. Schnell wird er zum unverzichtbaren Begleiter und Anker für Hope. Er ist vernünftig und derjenige, der erst überlegt, bevor er handelt. Er ist mutig und sehr besorgt um Hopes Sicherheit ist und egal wohin sie geht und was auch immer sie vorhat, er ist und bleibt an ihrer Seite. 


    Die Ausarbeitung der Figuren ist Felicitas Brandt wunderbar gelungen. Beide Hauptcharaktere entwickeln sich im Laufe der drei Bände kontinuierlich weiter. Besonders die teilweise wirklich witzigen Dialoge, Sams toller Humor und seine Äußerungen und Anspielungen bezüglich der Märchenfiguren und Serien haben mich oft zum Lachen gebracht. Ich habe zwar nicht alle Hinweise verstanden, da ich nicht so viele Serien schaue, aber das störte mich nicht weiter.


    Auch die Nebencharaktere wurden alle sehr lebendig beschrieben. Egal ob es sich dabei um Sams Eltern, Anni, Chloe oder die viele Figuren handelte, die wir aus anderen Märchen kennen. Besonders in Bay habe ich mich gleich verliebt. ;-)
    Aber wir treffen auch auf Robin Hood, Peter Pan, Kapitän Hook, Sherlock Holmes, König Artus und etliche Feen, die alle individuell gestaltet wurden und die Geschichte perfekt abrunden.


    Einzig die Liebesgeschichte hat mich etwas irritiert. Das Buch ist zwar schon für Leser ab 14, aber die Hauptprotagonisten haben ein Alter, in dem es normalerweise in einer Beziehung schon etwas weiter geht, als sich nur zu küssen. Aber das ist auch schon der einzige kleine Kritikpunkt, den ich anbringen möchte.
    Es wurde zu keiner Zeit langweilig. Im Gegenteil, Hope und Sam geraten ständig in neue spannende Situationen und es fiel mir schwer, dass Buch zwischendurch zur Seite zu legen. Das packende Finale war dann der Höhepunkt dieser tollen Story.


    Für mich ist „Als die Bücher flüstern lernen“ eine facettenreiche Geschichte, die nicht nur voller Magie und Spannung ist, sondern auch humorvoll und mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.
    Dafür gibt es verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung

    Kommentare: 2
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    Cover des Buches Herzass (ISBN: 9783985953004)

    Bewertung zu "Herzass" von Saphira White

    Herzass
    Gila63vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ein wahnsinnig toller Auftakt der Dark Vegas Reihe! Bin gespannt auf die Fortsetzung!
    Ein toller Auftakt der Dark Vegas Reihe

    Bevor das neue Semester startet, möchte June für ein paar Tage allen Pflichten und Erwartungen entkommen und unternimmt mit ihren Freundinnen Cecilia, Leah und Cheyenne einen Girlstrip nach Las Vegas. In der Stadt, die niemals schläft, wollen sich alle eine Auszeit nehmen und die Nacht zum Tage machen.


    Und schon am ersten Abend soll sich dieser Wunsch erfüllen, denn ausgerechnet Samuel De La Cruz, der Sohn des Casinobesitzers, lädt June auf ein sehr spezielles Spiel ein.


    Obwohl June schnell merkt, dass etwas faul ist, macht sie das Angebot von Sam neugierig und sie willigt, ohne auch nur die Regeln des Spiels zu kennen, ein.




    Dieses tolle Cover und der interessante Klappentext haben mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht und ich habe mich sehr gefreut, als ich das Buch endlich lesen konnte.




    Wow! Saphira White hat mich mit ihrer Story total überrascht. Eigentlich ist das so gar nicht mein Genre, aber ich schaue gerne mal über den Tellerrand und lasse mich überraschen. Und was soll ich sagen?! Saphira White ist die Überraschung gelungen!




    Die Autorin hat einen wunderbar leichten und flüssigen Schreibstil und schaffte es, die Geschichte so ausdrucksstark in Worte zu kleiden, dass sie für Kopfkino sorgten. Man spürt förmlich, wie viel Herzblut sie in das Buch gesteckt hat.


    Saphira hat ein gutes Gefühl dafür, Emotionen zu transportieren und ich war sehr schnell von der Geschichte gefesselt. Allerdings habe ich die Freundinnen ehrlich gesagt, überhaupt nicht verstanden. Wie kann man seine Freundin einfach mit einem fremden Mann mitgehen lassen und sich auch hinterher keine großen Sorgen um ihren Verbleib machen? Bei aller Liebe, da reicht mir der Alkohol, der scheinbar etwas zu viel geflossen ist, nicht als Ausrede. 


    Wenn ich mich so in ihre Situation versetze, wäre total beunruhigt und würde mir, selbst mit etlichen Cocktails im Blut, noch Gedanken machen.


    Aber das ist auch schon mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte.


    Wir verfolgen den Plot abwechselnd aus den Perspektiven von June und Sam. Ich mag den Wechsel der Sichtweisen sehr gerne, denn so kann ich sehr gut mit den Protagonisten mitfühlen und bekomme von beiden Seiten Einblicke in die Handlung.




    Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und haben viel Tiefe. Sam ist der düstere, unnahbare und sexy „Bad Boy“. Doch er hat es nicht leicht, denn als Erbe soll er irgendwann in die Fußstapfen seines Vaters treten. Er ist nicht nur geheimnisvoll, sondern zu Beginn auch sehr abweisend, introvertiert und verschlossen. Aber June weckt schnell Gefühle in ihm, die er vorher nie hatte. Sie ist eine starke Persönlichkeit und hat keine Angst, sich auf Sam und sein Spiel einzulassen. 


    Ich glaube, ich hätte an ihrer Stelle schnell das Weite gesucht. ;-)


    Das Knistern zwischen den Beiden ist von Anfang an spürbar und es gibt einige heiße und leidenschaftliche Szenen. 




    Besonders gefallen haben mir neben Sam und June auch die Nebencharaktere. Egal, ob es sich um den Chauffeur Jeffers, Chase oder Rebecca handelt, jede Figur hat seinen eigenen Charme und einen wichtigen Anteil an der Geschichte.




    Das Setting ist wunderschön bildhaft und sehr detailliert beschrieben und die Autorin hat Las Vegas förmlich vor meinen Augen zum Leben erweckt.


    Auch wenn noch einige Fragen offen geblieben sind, konnte Saphira White mich mit ihrem Reihenauftakt fesseln und begeistern. 


    Es handelt sich hierbei um Band eins der Dark Vegas Reihe und ich hoffe, dass wir in der Fortsetzung mehr Hintergrundinformationen bekommen werden. Ich bin deshalb schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe und vergebe für den tollen Auftakt 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Jana / Jana und das Geheimnis der Evenburg (ISBN: 9783750278523)

    Bewertung zu "Jana / Jana und das Geheimnis der Evenburg" von Sonja Zimmer

    Jana / Jana und das Geheimnis der Evenburg
    Gila63vor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Eine tolle Abenteuergeschichte für Kinder
    Eine tolle Abenteuergeschichte für Kinder

    „Jana und das Geheimnis der Evenburg“ von Sonja Zimmer




    Die dreizehnjährige Jana wohnt in der kleinen ostfriesischen Stadt Leer. Bücher sind ihre große Leidenschaft und deshalb ist sie auch Stammgast in der Stadtbücherei. Eines Tages fällt ihr bei der Suche nach neuem Lesestoff, ein Buch aus einem der Regale und ihr direkt vor die Füße. Die Blätter sind schon vergilbt und sehr dünn und der Einband an manchen Stellen bereits aufgerissen. Im Inneren findet Jana einen alten Brief mit seltsamen, geheimnisvollen Zeichnung aus dem Jahr 1893. Ist das vielleicht eine Schatzkarte, die dort zu sehen ist? In dem Brief ist schließlich von einem Schmuckstück die Rede.


    Gemeinsam mit ihren Freunden Rieke und Finn versucht Jana, das Rätsel zu lösen und ahnt nicht, dass sie sich damit in große Gefahr begeben, denn sie sind nicht die einzigen, die auf der Suche nach dem Schatz sind.




    Rein zufällig bin ich auf diese Geschichte aufmerksam geworden, nachdem ich einen anderen Roman der Autorin gelesen habe.


    Auf dem Cover ist die Evenburg zu sehen und sie sieht genauso aus, wie das Original in Leer.




    Sonja Zimmer hat einen sehr schönen, flüssigen Schreibstil, der es einem leicht macht, in die Geschichte einzutauchen. Sie beschreibt die Umgebung sehr bildhaft und ich hatte die Evenburg und den umliegenden Park sofort vor Augen.




    Eigentlich gehöre ich ja nicht zu der Altersklasse, die normalerweise dieses Buch liest, aber ich habe Enkelkinder und bin deshalb immer auf der Suche nach schönen Geschichten zum Vorlesen und später zum Selbstlesen. 


    Außerdem wohne ich in der Nähe von Leer und kenne natürlich die Evenburg. Das hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht und so durfte das Buch bei mir einziehen.


    Ich habe es nicht bereut, denn es ist wirklich eine wunderschöne Abenteuergeschichte, die in sich schlüssig ist und spannend und authentisch geschrieben. 




    Die Seitenzahl (120 Seiten) empfinde ich für ein Kinderbuch als sehr angenehm. Es ist perfekt für das abendliche Vorleseritual und später zum Selbstlesen. 


    Besonders gut gefällt mir dabei, dass die Geschichte im näheren Umfeld spielt und die Kinder so die Möglichkeit haben, sich die Schauplätze anzuschauen.




    Ich werde es bestimmt auch noch an ein paar junge Leser verschenken, denn es gibt nichts wichtigeres, als das Lesen frühzeitig durch tolle Bücher zu fördern. 




    Die nachfolgenden Bände werden ihren Weg zu uns auf jeden Fall auch noch finden.


    Von mir gibt es dafür 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Kitty Carter – Dämonenkuss (ISBN: 9783985951123)

    Bewertung zu "Kitty Carter – Dämonenkuss" von Jana Paradigi

    Kitty Carter – Dämonenkuss
    Gila63vor einem Monat
    Kurzmeinung: Kitty Carter –Dämonenkuss“ ist kein Abklatsch bereits dagewesener Geschichten, sondern ein Buch das über viel Tiefe verfügt
    Eine tolle Mischung aus einem viktorianischen Krimi mit Streampunk Einfluss und einem Urban-Fantasy-Roman.

    Wir befinden uns im Jahr 1862 in England. 


    Die 49- jährige Kitty gehört zu den wenigen Frauen, die zu dieser Zeit einem Beruf nachgehen.


    Doch dafür verzichtet sie auf eine Familie und auf die Liebe. Auf der Polizeistation, auf der sie als Bürokraft arbeitet, wird sie eigentlich nur geschätzt, aufgrund ihrer hilfreichen Tipps. Denn Kitty verfügt über ein besonderes Talent. Nur durch die Berührung einzelner Gegenstände erhält sie treffsichere Vorahnungen, mit denen sie schon so manchen Fall aufgeklärt hat. Aber das ist, neben ihrer Schwärmerei für den Chief Inspector Patt Wallet, auch die einzige Abwechslung in ihrem recht eintönigen Leben.


    Als sie nach einem Treffen mit ihrer Freundin Tessi nach Hause gehen will, wird Kitty jedoch von einem Dampfonnibus angefahren und stirbt. Plötzlich trifft sie auf Gott persönlich und erhält von ihm einen wichtigen Auftrag, für den ihre Seele zurück auf die Erde geschickt wird. 


    Sie soll Jagd auf einen mörderischen Dämon machen. Doch Kitty will auch endlich ihre zweite Chance nutzen und alles nachholen, was sie verpasst hat. Sie genießt ihr neues Leben und lässt sich nichts mehr verbieten. Ihre Seele ist nun frei und sie ist hungrig darauf, die Welt mit allen Sinnen zu kosten. Aber die ungeahnten Begierden lenken Kitty immer öfter von ihrer eigentlichen Aufgabe ab und so wird die Zahl der Opfer immer größer.




    Das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut. Es zeigt die Kulisse von London, die Hauptprotagonistin Kitty und Hände, die eine Geige spielen. Alles ist perfekt auf die Handlung der Geschichte abgestimmt.


    Als ich im Klappentext gelesen habe, dass die Hauptprotagonistin eine 49-jährige Frau ist, wurde meine Neugier sofort geweckt. Endlich einmal eine Geschichte über eine gestandene Frau und nicht über einen 17-jährigen Teenager. 




    Eigentlich wollte ich am Abend nur ein paar Seiten lesen, doch ehe ich mich versah, war es zwei Uhr in der Nacht. Jana Paradigi hat es geschafft, mich schon auf den ersten Seiten abzuholen und es fiel mir ausgesprochen schwer, dass Buch zur Seite zu legen. Ich war völlig gefangen in der Geschichte und wollte direkt wissen, wie es weitergeht.


    Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig und ihre Ausdrucksweise sehr atmosphärisch. Jana Paradigi schaffte es innerhalb kurzer Zeit, die Bilder des viktorianischen Londons in meinem Kopf entstehen zu lassen und mich in die dreckigen Gassen Londons zu katapultieren. 




    Mit ihren 49 Jahren ist Kitty keine typische Protagonistin für einen Fantasy-Roman, aber gerade das hat mich so fasziniert und neugierig auf die Geschichte gemacht. Und gerade das macht die Geschichte meiner Meinung nach so gut.


    Kitty will ihr Leben selbst gestalten und berufstätig sein, auch wenn das im 19. Jahrhundert nicht gerne gesehen wurde. Doch in Wirklichkeit unterwirft sie sich den gesellschaftlichen Normen und gibt sich mit dem Sieg zufrieden, den sie im Kampf mit ihrem Vater errungen hat. 


    Doch als sie nach ihrem Tod zurückkehrt, ist sie völlig verändert. 


    Plötzlich hat sie keine Probleme mehr damit, sich durchzusetzen. Sie entdeckt nicht nur ihre neuen Fähigkeiten, sondern will plötzlich auch ihre erotischen Wünsche ausleben.




    Aber auch alle anderen Protagonisten, wie zum Beispiel Rose und Eliza und Terri sind faszinierende Charaktere, die individuell gestaltet wurden und sich wunderbar in die Geschichte einfügen.


    Es gibt humorvolle Situationen und Dialoge, die mich zum Lachen gebracht haben, aber auch überraschende Wendungen, die dafür sorgten, dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. 


    Das Ende hat mich dann total überrascht und ich hoffe jetzt, dass Jana Paradigi uns bald mit einem zweiten Teil überrascht!




    Fazit


    „Kitty Carter –Dämonenkuss“ hat mich positiv überrascht. Es ist kein Abklatsch bereits dagewesener Geschichten, sondern ein Buch das über viel Tiefe verfügt und in der die moralischen und gesellschaftskritischen Regeln der damaligen Zeit unterschwellig mitschwingen.


    Dafür gibt es hochverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung.



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    Cover des Buches Dark Forest Coven. Elsterschatten: Hexen-Romantasy über einen uralten Fluch und eine Liebe durch alle Zeiten (ISBN: B0B5GL6SW4)

    Bewertung zu "Dark Forest Coven. Elsterschatten: Hexen-Romantasy über einen uralten Fluch und eine Liebe durch alle Zeiten" von Anna Weydt

    Dark Forest Coven. Elsterschatten: Hexen-Romantasy über einen uralten Fluch und eine Liebe durch alle Zeiten
    Gila63vor einem Monat
    Kurzmeinung: Geschichte, die besonders die jugendlichen Leser begeistern wird.
    Tolle Fantasy Story für jugendliche Leser

    Nachdem ihr Freund sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat, will Nora nur noch weg aus Berlin. So beschließt sie, den Sommer vor ihrem geplanten Studium bei ihren Tanten zu verbringen und ihre Wunden zu lecken.
    Die Schwestern ihrer Mutter, Alma und Franka wohnen in Tannenburg, einem kleinen Dorf im Harz. Dort bieten sie in einem kleinen Laden allerlei für die Touristen an. Da ihre Großmutter Ida sich nach einem Herzinfarkt gerade in der Reha befindet, können sie ihre Hilfe gut gebrauchen. Nora wundert sich nicht sonderlich darüber, dass dort auch esoterisches Zubehör wie Tarotkarten und Kristalle verkauft werden, denn so was wird in der Großstadt auch überall angeboten.
    Allerdings ist sie sehr erstaunt über die Ablehnung der Dorfbewohner und über die Gerüchte, dass Alma und Franka Hexen sein sollen. Und dann ist da noch Adrian, der bei Nora für Schmetterlinge im Bauch sorgt. Allerdings sind ihre Tanten und auch Adrians Familie, alles andere als begeistert davon, dass die beiden sich angefreundet haben.
    Neugierig geworden, versucht sie, gemeinsam mit Adrian und Karla, mehr über die Vergangenheit ihrer Familie herauszufinden und stößt dabei nicht nur auf einen uralten Reim, sondern erkennt auch, dass die Welt der Hexen wirklich existiert.


    Das schöne Cover mit seinen mystischen Elementen hat mich sofort magisch angezogen und ich glaube, man muss eigentlich nichts mehr viel dazu sagen, oder?!
    Auch der Klappentext macht sofort neugierig auf die Romantasy-Geschichte.


    Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig und so bin ich sehr schnell in die Story eingetaucht.
    Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von Nora. Allerdings wäre es bestimmt auch interessant gewesen, die Handlung ab und zu mal aus anderen Sichtweisen zu betrachten. Es wäre mir dann auch etwas leichter gefallen, mich in die anderen Charaktere hineinzuversetzen. 


    Nora ist eine sympathische, wissbegierige und neugierige Protagonistin.
    Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Allerdings hat sie sich meiner Meinung nach, etwas zu schnell mit Adrian und Klara angefreundet und ihnen zu schnell vertraut.
    Bei den beiden hat es auch etwas länger gedauert, bis ich mit ihnen warm wurde und sie richtig einschätzen konnte.
    Gut gefallen haben mir auch Noras Tanten Alma und Franka. Sie sind sehr authentisch und gestalten den Plot wunderbar mit.
    Die Liebesgeschichte, die sich im Laufe der Handlung entwickelt, drängt sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern rundet den Plot perfekt ab.
    Einzig die magischen Elemente hätten gerne etwas mehr Raum einnehmen dürfen.


    Die Handlung ist gut durchdacht und die Schnitzeljagd und die Verbindung zur Hexenverfolgung im 19. Jahrhundert sorgen dafür, dass es während der ganzen Zeit spannend bleibt.
    Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die mystische und manchmal etwas düstere Atmosphäre, die im Dorf herrschte, gekonnt einzufangen.


    Richtig gut hat mir gefallen hat mir auch das Setting, dass von der Autorin sehr bildhaft beschrieben und vor meinen Augen zum Leben erweckt wurde. Die Geschichte spielt in Deutschland, genauer gesagt, in einem kleinen Dort im Harz und ich finde, die Gegend passt einfach perfekt zu einer Hexengeschichte. 


    Fazit
    “Dark Forest Coven – Elsterschatten“ ist eine tolle Geschichte, die besonders die jugendlichen Leser begeistern wird. Von mir gibt es dafür gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung 

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    Cover des Buches Findelmädchen (ISBN: 9783548065687)

    Bewertung zu "Findelmädchen" von Lilly Bernstein

    Findelmädchen
    Gila63vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine Geschichte die unter die Haut geht
    Eine Geschichte die unter die Haut geht

    Mehr als sieben Jahre leben die 15-jährige Helga und ihr Bruder Jürgen bereits in einer Pflegefamilie in Frankreich, als 1955 ein Brief kommt, in dem ihnen mitgeteilt wird, dass ihr Vater aus der russischen Gefangenschaft heimgekommen ist und sie sucht. Über den Verbleibt ihrer Mutter ist immer noch nichts bekannt. Sie haben an ihren Vater so gut wie keine Erinnerungen, aber als die Beiden zurück nach Köln kommen, fühlen sie sich sofort Zuhause in seiner Nähe. Trotzdem wird es nicht leicht für Helga und Jürgen, denn sie müssen sich nicht nur in einer Stadt, die sich im Wiederaufbau befindet, zurechtfinden, sondern auch mit Tante Meta, der Schwester ihrer Mutter arrangieren, die alles andere als erfreut über die Anwesenheit der Beiden ist und ihnen das Leben schwer macht.


    Doch Helga ist trotz allem voller Hoffnung auf einen Neuanfang. Ihr Bruder findet Arbeit bei Ford und ihr Vater hat sich mit einem kleinen Büdchen, in dem er Zeitungen, Zeitschriften, Kaffee und Süßigkeiten verkauft werden, selbstständig gemacht. 


    Helga liebt es, ihn bei seiner Arbeit zu unterstützen und in den Illustrierten zu lesen. Sie ist sehr wissbegierig und hat den Traum, aufs Gymnasium zu gehen, um später eine berühmte Schriftstellerin zu werden. Doch ihr Vater reagiert sehr abweisend auf ihren Wunsch und will davon nichts hören. Er meldet sie, ohne mit ihr darüber zu sprechen, auf der Haushaltungsschule an, auf der sie auf ein Leben als Ehefrau vorbereitet werden soll.


    Als sie während eines Praktikums in einem Waisenhaus arbeitet, stellt sie zu ihrem Entsetzen fest, dass die Kinder dort sehr schlecht behandelt und sogar misshandelt werden. Helga wird an ihre eigene Kindheit erinnert, die sie hungernd in einem Keller verbracht hat. Sie stellt sich schützend vor die kleine Bärbel, die es als sogenanntes Besatzerkind doppelt schwer hat und versucht zu helfen.




    Nachdem mich bereits „Trümmermädchen – Annas Traum vom Glück“ begeistert hat, war ich sehr gespannt auf das neue Werk von Lilly Bernstein.




    Anna, Helga und Jürgen gehören alle zu der Gruppe Kindern, die alle ohne Eltern und Verwandte, in den letzten Kriegsjahren gemeinsam in einem Keller in Köln gehaust haben. In „Trümmermädchen“ wird die Geschichte von Anna erzählt und in „Findelmädchen“ die Geschichte von Helga. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.




    Ich bin sehr schnell in die Geschichte eingetaucht und der Roman konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Der Schreibstil ist mir mittlerweile vertraut.


    Lilly Bernstein schreibt nicht nur sehr lebendig und bildhaft, sondern auch sehr flüssig und sie versteht es Gefühle und Emotionen in Worte zu fassen.




    Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von Helga und so konnte ich mich gut in ihre Gedanken und Empfindungen hineinversetzen. 


    Helga ist als Protagonistin sehr authentisch und mutig und ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen.


    Besonders ihre Erfahrungen im Waisenhaus haben mich erschüttert und nachdenklich zurückgelassen. Ich hatte das Gefühl, vor Ort dabei zu sein und das Leben und die Grausamkeiten im Waisenhaus, hautnah mitzuerleben. 


    Bei dem Gedanken daran, was viele Kinder damals erdulden mussten und wie viel Leid damals herrschte, fällt es mir immer noch schwer, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen.


    Doch auch diese Geschichte beinhaltet kleine Lichtblicke. 


    So hat mir Fanny besonders gut gefallen. Sie unterstützt nicht nur Helgas Vater im Haushalt, sondern hat das Ziel, sich mit einer Milchbar selbstständig zu machen. Sie läutet damit die Zeit des Rock’n’Rolls und der Petticoats ein und zeigt Helga, dass das Leben auch schöne Seiten haben kann.


    Auch alle anderen Charaktere wurden von der Autorin sehr lebendig und glaubwürdig gestaltet und fügen sich gut in die Geschichte ein. 


    Die Hintergründe wurden wieder großartig recheriert und objektiv und realitätsnah in die Handlung eingebunden.




    Fazit


    „Findelmädchen – Aufbruch ins Glück“ ist eine berührende, sehr emotionale Geschichte, die unter die Haut geht und für mich unbedingt auf die Bestsellerliste gehört. 




    Von mir gibt es dafür hochverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung!



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    Cover des Buches Cursed Worlds 2 … erwacht das Licht (ISBN: 9783969760208)

    Bewertung zu "Cursed Worlds 2 … erwacht das Licht" von Rena Fischer

    Cursed Worlds 2 … erwacht das Licht
    Gila63vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine tolle Fortsetzung der Reihe, mit fantastischen Handlungssträngen und wunderbaren Charakteren.
    Ein fantastisches Finale

    Cursed Worlds - erwacht das Licht“ von Rena Fischer




    Sis und Finn sollen an der Akademie in Aithér lernen, ihre Magie anzuwenden. Während Finn, der als strahlender Weltenretter gefeiert wird, keine großen Probleme hat, verzweifelt Sis fast an dieser Aufgabe, denn sie kann sich ihrer Magie einfach nicht öffnen. Jetzt soll ausgerechnet Aswin Steel, der die grausame Aufgabe seines Vaters übernommen hat und die von Damianos geforderten jährlichen Tribute nach Erebos bringen wird, ihr Mentor werden und ihr helfen. 


    Derweil hat ihr Bruder Kieran ganz andere Probleme. Damianos hat seine Freundin Serafina verschleppt und nutzt sie als Druckmittel und zur Überprüfung seiner Loyalität.




    Der zweite Teil schließt nahtlos an Band eins an und es ist zu empfehlen, die Bücher der Reihe nachzulesen. Am Ende gibt es ein Personen- und Sachverzeichnis, in dem die Figuren, die unterschiedlichen Clans und die wichtigsten Orte vorgestellt werden. Außerdem wird die Zeitrechnung dort erklärt.




    Nachdem mich bereits der erste Teil der Reihe begeistert hat, habe ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Ich war sehr froh, dass ich diese gleich im Anschluss lesen konnte, denn wenn zu viel Zeit vergangen ist, habe ich oft Schwierigkeiten, wieder in die Handlung hineinzufinden.


    Doch diese Probleme waren hier nicht gegeben und so bin ich schnell wieder abgetaucht und habe die drei Geschwister weiter auf ihrem Abenteuer begleitet.




    Der Schreibstil ist, wie schon bei Band eins, absolut phänomenal. Rena Fischer versteht es einfach, ihre Leser mit ihrer lebendigen und sehr bildhaften Erzählweise zu fesseln und eine atmosphärische Stimmung zu erschaffen.


    Sie hat eine grandiose, wirklich fantastische Welt gestaltet. Die Handlung ist sehr komplex, aber durch die unterschiedlichen Perspektiven erhält man wieder von allen Seiten Einblicke ins Geschehen. Ich fand es total spannend zu verfolgen, wie die Geschichte sich gerade an anderer Stelle weiterentwickelt. Unvorhersehbare Wendungen, Intrigen und Geheimnisse sorgen dafür, dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wird.




    Die unterschiedlichen Charaktere sind wieder sehr detailliert und facettenreich gestaltet und herausgearbeitet. Egal, ob es sich dabei um die drei Geschwister Sis, Kirean und Finn handelt, um Aswin und Oisinn, den Drachen Onyx, um Damianos, oder einen der anderen Protagonisten. Jede Figur entwickelt sich auch im Laufe des zweiten Teils weiter und fügt sich wunderbar in die Geschichte ein.


    Gut gefallen hat mir auch, dass der Autorin es gelungen ist, die Liebesgeschichte, die für mich einfach dazugehört, so geschickt in der Handlung zu verweben, dass sie nicht zu sehr in den Fokus rückt.




    Das Finale ist der krönende Abschluss der epischen Fantasy-Story und ich habe bis zur letzten Minute mit den Protagonisten gehofft und gebangt.




    Auch wenn ich mir ein etwas anderes Happy End gewünscht hätte, ist es für mich eine tolle Fortsetzung der Reihe, mit fantastischen Handlungssträngen und wunderbaren Charakteren.




    Ihr müsst diese Reihe unbedingt lesen! Von mir gibt es für dieses Jahreshighlight hochverdiente 5 Sterne.

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    Cover des Buches Das Schicksal im Schmiedefeuer: Feuerauge (ISBN: 9783754648056)

    Bewertung zu "Das Schicksal im Schmiedefeuer: Feuerauge" von Jamie Enderlein

    Das Schicksal im Schmiedefeuer: Feuerauge
    Gila63vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein tolles Debüt und ein schöner Start in die Fantasy-Reihe, der neugierig auf die Fortsetzung macht
    Ein toller Start in die Fantasy Reihe

    Die achtundzwanzig-jährige Jalradeema besitzt etwas, was in ihrem Volk seit vielen Jahren verboten ist – Magie. Ihr ganzes Leben lang, versucht sie schon, niemanden nah an sich heranzulassen, aus Angst davor, irgendwann die Beherrschung zu verlieren. Das Feuer lodert in ihrem Inneren dicht unter der Oberfläche und Wut oder Angst genügen, um es hervorbrechen zu lassen.


    Als sie auf einem Markt einen verbotenen Edelstein bei einem Händler entdeckt, reagiert plötzlich ihre Magie darauf. Sie muss ihn unter allen Umständen bekommen und obwohl sie weiß, dass der Besitz von Edelsteinen bei ihrem Volk unter Strafe verboten ist, kann sie nicht widerstehen.


    Doch dann bricht ihre Magie eines Tages aus und sie findet sich ausgepeitscht von den Dorfbewohnern und verstoßen von der Familie, auf dem Götterfelsen wieder.




    Shándala, der König der Schneealben ist währenddessen auf der Suche nach einem seltenen Metall. Laut einer Weissagung kann sein Volk daraus Waffen herstellen, um im Kampf gegen übermächtige Feinde eine Chance zu haben. Doch das Metall kann nur mit einer speziellen magischen Feuermagie geschmiedet werden. 


    Als Shándala eines Tages in einer Vision die Frau sieht, die diese Feuermagie beherrscht und in der Lage ist, ihnen zu helfen, macht sich der Thronfolger auf die Suche nach ihr.




    „Das Schicksal im Schmiedefeuer - Feuerauge“ ist der Auftakt einer Trilogie.


    Ich bin auf Instagram auf das Buch aufmerksam geworden. Ich liebe Fantasy und der Klappentext hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht.


    Das Cover ist sehr farbenfroh gestaltet und ein richtiger Blickfang. In der Mitte befindet sich das „Feuerauge“, dass die Magie von Jalradeema spiegelt.


    Auf den ersten Seiten gibt es wunderschöne Illustrationen, auf denen wir das Worldbilding etwas kennenlernen.




    Das Debüt von Jamie Enderlein ist wirklich gelungen und man wird von der lebhaften Erzählweise der Autorin schnell gefangen genommen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, unglaublich leicht und eigentlich auch sehr flüssig zu lesen. 


    Eigentlich bedeutet hier, dass ich normalerweise nur so durch die Seiten geflogen wäre, wenn die vielen komplizierten Namen der Protagonisten es mir nicht so schwer gemacht hätten. Sie störten meinen Lesefluss schon sehr.


    Aber das ist auch schon mein einziger Kritikpunkt bei diesem Debüt.




    Wir verfolgen die Geschichte, unterbrochen von 4 Zwischenspielen, aus unterschiedlichen Perspektiven. Durch den Wechsel der Sichtweisen und der Schauplätze entsteht eine tolle Dynamik und wir bekommen von mehreren Seiten Einblicke in diese magische Welt von Silánduril.


    Die Autorin bringt durch ihre bildhafte und detaillierte Beschreibung das Worldbilding regelrecht zum Erblühen. 


    Die vielen unterschiedlichen Protagonisten, die alles andere als stereotypisch sind, lernen wir nach und nach immer besser kennen.


    Besonders gut hat mir die Hauptprotagonistin Jalradeema gefallen. Sie ist eine starke und sehr mutige junge Frau.


    Es machte Spaß, ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte zu beobachten. Doch auch alle anderen Figuren sind sehr individuell und facettenreich gestaltet. Es gibt viele sehr unterschiedliche Völker. Zum Beispiel die Sanuekh, die vom Urgeschlecht und somit weder Mann noch Frau sind. Sie sind alle mit viel Liebe zum Detail beschrieben und fügen sich wunderbar in die Handlung ein.


    Eine latente Spannung sorgte dafür, dass keine Langeweile aufkommt.




    Mir hat der erste Teil der Reihe sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Für „Das Schicksal im Schmiedefeuer –Feuerauge“ gibt es von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Die Lügenkönigin – Mitreißende Fantasy in opulenter Ausstattung: Hardcover mit Lesebändchen, als Extra nur in der 1. Auflage: Character Cards (ISBN: 9783764171292)

    Bewertung zu "Die Lügenkönigin – Mitreißende Fantasy in opulenter Ausstattung: Hardcover mit Lesebändchen, als Extra nur in der 1. Auflage: Character Cards" von Saskia Louis

    Die Lügenkönigin – Mitreißende Fantasy in opulenter Ausstattung: Hardcover mit Lesebändchen, als Extra nur in der 1. Auflage: Character Cards
    Gila63vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein phantastischer Abschluss! Die Dilogie ist für mich ein Jahreshighlight !
    Ein phantastischer Abschluss

    „Die Lügenkönigin“ von Saskia Louis




    Ein mitreißender Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. 




    Nachdem Fawn von Caeden verraten, als Spionin enttarnt und verhaftet wurde, ist sie in letzter Minute von einer mysteriösen Gruppe gerettet worden. 


    Doch dort erwartet man von ihr, dass sie mit ihrer Gabe hilft, die Königsfamilie von ihrem Thron zu stürzen und zu töten. Fawn muss nicht nur lernen, ihre Magie richtig zu nutzen, sondern auch einen geplanten Mord und unnötiges Blutvergießen verhindern. Sie beginnt deshalb, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Doch bei ihren Recherchen kommt sie einer Lüge auf die Spur, die ihr komplettes Leben und das von ganz Mentano ins Wanken bringen wird.




    Zitat:


    „Weißt du wer der klügere Gewinner ist? Derjenige, der dem anderen nicht verrät, dass er überhaupt spielt. Denn so kann er das Spiel weiterführen, ohne dass jemand merkt, dass er längst verloren hat.“




    Nachdem mich schon Band eins der Reihe begeistert hatte, habe ich sehnsüchtig auf den finalen Teil der Dilogie gewartet.


    Was soll ich sagen? Wow!


    Saskia Louis hat mit „Die Lügenkönigin“ eine fantastische Fortsetzung geschrieben.


    Ich bin innerhalb weniger Seiten wieder in die Geschichte eingetaucht und es fiel mir schwer, dass Buch zwischendurch zur Seite zu legen.


    Saskia machte es mir mit ihrem leichten, flüssigen und lebendigem Schreibstil aber auch nicht schwer.


    Die Handlung knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Die Kapitel haben wieder eine schöne Länge und sind perfekt für alle, die am Abend vielleicht nur ein oder zwei Kapitel lesen möchten. Aber ich verspreche euch jetzt schon, dass Ihr das Buch erst wieder zur Seite legt, wenn Ihr am Ende angekommen seid.


    Die Autorin hat eine sprachgewaltige und sehr bildhafte Ausdrucksweise und es hat wieder Spaß gemacht, die teilweise etwas zynischen und spöttischen Wortgefechte zu verfolgen.


    Das Worldbilding ist fantastisch gestaltet und Saskia hat eine tolle magische Welt erschaffen, die ich zu jeder Zeit bildhaft vor Augen hatte.




    Fawn ist eine sehr taffe, starke junge Frau, die sich im zweiten Teil sehr zu ihrem Vorteil weiterentwickelt. In Band eins hat sie ihr „Ding“ oft durchgezogen ohne Rücksicht auf ihre Schwester oder ihre Freunde zu nehmen. Hier liegt ihr nicht nur das Wohl ihrer Familie und Freunde am Herzen, sondern das aller Menschen in Mentano und sogar das ihrer Feinde.


    Doch ihre starke Neugier und ihre zynische Art bringt sie auch hier so manches Mal wieder in Schwierigkeiten.


    Von den vielen Nebencharakteren hat mir besonders Red Dove sehr gefallen und die Enthüllung, die sie betrifft, hat mich ziemlich schockiert.


    Die Liebesgeschichte gehört für mich bei einer guten Fantasystory einfach dazu, aber sie drängt sich nicht zu sehr in den Vordergrund.




    Es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Irgendwie fiel es mir immer schwerer, Wahrheit und Lüge auseinanderzuhalten. Es gab nicht nur Momente, in denen ich nach Luft geschnappt habe, sondern auch zahlreiche Plot Twist, die ich nicht habe kommen sehen und die mich überrascht und mit offenem Mund zurückgelassen haben. 




    Die Geschichte beinhaltet ein Feuerwerk an Emotionen und wir durchleben mit Fawn einen tollen Mix aus Hoffnung, Freude, Trauer, Liebe und Enttäuschungen. Sie ist gut durchdacht, episch, magisch und hat mich auf ganzer Linie überzeugt.




    Für mich ist die Reihe einfach grandios und ein Jahreshighlight, das verdient 5 Sterne bekommt und natürlich eine Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Schattensiegel (ISBN: 9783959914048)

    Bewertung zu "Schattensiegel" von Isabel Clivia

    Schattensiegel
    Gila63vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Romantasy Story
    Eine schöne Romantasy Story

    Nachdem an Alienor Mercier verbotene Experimente durchgeführt wurden, die gefährliche Schattenkräfte hervorgerufen haben, ist sie eine unberechenbare Waffe und somit eine Gefahr für die Menschen. Seit mehr als einem Jahr fristet sie deshalb in einem magischen Gefängnis ihr Dasein. 

    Doch dann wird ihre Hilfe benötigt. Sie soll mit ihrer dunklen Magie und der Unterstützung des königlichen Zauberwebers Thierry Poitiers, den Schattenfluch bekämpfen.

    Aber wie soll Alienor ausgerechnet dem Mann vertrauen und mit ihm zusammenarbeiten, der sie verraten und dafür gesorgt hat, dass sie in dieser dunklen Zelle gelandet ist?

    Leichter wird die Situation auch nicht dadurch, dass in seiner Nähe jedes Mal ihr Herz heftig zu klopfen beginnt.

    Wird Alienor das Land von einem Fluch, der seit fast einhundert Jahren die Menschen heimsucht, befreit oder bleibt sie das Monster, das von allen gefürchtet wird und verbringt den Rest ihres Lebens in einem dunklen Verlies?


    Das wunderschöne Cover hat mich sofort begeistert und der Klappentext machte mich neugierig auf die Geschichte.

    Es hat so auch nicht lange gedauert, bis ich in die Handlung eingetaucht bin. Der Schreibstil von Isabel Clivia hat mich sofort angesprochen und in den Bann gezogen. Sie punktet dabei mit ihrer lebendigen, flüssigen und sehr anschaulichen Schreibweise und die Seiten flogen nur so dahin. Ich wurde wie in einem Sog durch das Buch gezogen.


    Alle zehn Jahre wird das Land von einem Fluch heimgesucht, den der Zauberweber Gauthier vor fast einhundert Jahren erschaffen hat. Die finstere Magie setzt sich in den Körpern der Menschen fest und bringt das Schlechte in ihnen zum Vorschein.

    Die einzige Möglichkeit, um ihn für zehn Jahre zurückzudrängen, besteht darin, ein Mitglied der Königsfamilie zu opfern, denn aus irgendeinem Grund, ist Gauthiers Fluch an königliches Blut gebunden. 


    Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von Alienor. Sie ist eine starke Protagonistin, die mit dem Hass und der Angst, die die Menschen ihr entgegenbringen, leben muss. 

    Im Laufe der Handlung erfahren wir nach und nach immer mehr von ihr und über die Umstände, die zu ihrer Verurteilung geführt haben. 

    Neben vielen unvorhersehbaren Wendungen und Überraschungen, sorgte es dafür, dass es während des ganzen Plots spannend blieb und ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. 

    Auch Thierry ist ein toller Protagonist, der sich innerhalb der Geschichte wunderbar weiterentwickelt und sich auch die Fehler, die er macht, eingestehen kann.

    Gut gefallen hat mir auch die Beziehung zwischen Alienor und Thierry. Die Autorin verliert sich nicht im Gefühlschaos, denn das würde auch nicht zu den beiden Hauptprotagonisten passen. 

    Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam weiter und ist authentisch beschrieben, während parallel die Handlung weiter vorangebracht wird. 

    Doch auch die anderen Figuren sind von der Autorin sehr lebendig und facettenreich gestaltet worden. Jeder Charakter bringt etwas Spezielles mit sich, dass sie einzigartig macht! Besonders Giselle und Rafael habe ich schnell ins Herz geschlossen.

    Etwas gefehlt hat mir beim Worldbilding. Ich fand es etwas schade, das die Autorin die Welt nicht etwas ausführlicher und komplexer geschildert hat.


    Trotzdem hat mir die Story sehr gut gefallen und ich habe Alienor und Thierry gerne bei ihrem Abenteuer begleitet.

    Für mich eine wunderschöne Romantasystory, die 4 von 5 Sternen bekommt.


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