Gloria_reads

  • Mitglied seit 29.10.2019
  • 20 Bücher
  • 16 Rezensionen
  • 16 Bewertungen (Ø 3.94)

Rezensionen und Bewertungen

Filtern:
  • 5 Sterne6
  • 4 Sterne6
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Cover des Buches Shattered Hearts (ISBN: 9783736312708)

    Bewertung zu "Shattered Hearts" von Anne-Marie Jungwirth

    Shattered Hearts
    Gloria_readsvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine leider teilweise etwas langatmige Geschichte mit sympathischen Protagonisten.
    Shattered Hearts

    Inhalt


    Die junge Straßenkünstlerin Sam, die versucht, durch ihre Werke zu provozieren und die Gesellschaft auf direkte Art und Weise wachzurütteln, gerät mit dem Gesetz aneinander. Als sie ihr neustes Projekt illegal an eine Hauswand sprüht, wird sie von dem Polizisten Otis dabei erwischt und festgenommen. Auch wenn die Beiden auf unterschiedlichen Seiten des Rechtssystems stehen, fühlen sie sich direkt stark zueinander hingezogen. Doch darf, oder besser gesagt, sollte sich ein Cop mit einer Sprayerin einlassen? Oder endet das Ganze letztendlich in einem riesengroßen Interessenkonflikt?


    Meine Meinung

    Cover: 

    Das Buchcover trifft leider nicht ganz meinen Geschmack. Ich bin kein Fan von Models auf dem Cover und kann ihm von daher nicht viel abgewinnen. Zudem habe ich mir Otis während des Lesens auch etwas anders vorgestellt. Die gewählte Farbpalette aus Türkis und Lila gefällt mir hingegen sehr gut. 

    Handlung:

    Die Handlung war ganz nett. Sie hatte teilweise ein paar Längen und Situationen die man meiner Meinung nach auch einfach hätte weglassen können, da sie die Geschichte nur um unnötige Seiten verlängert haben. Ansonsten hat es mir Spaß gemacht, Sam und Otis auf ihrem Weg zu begleiten und zu beobachten, wie die Beiden die Steine, die ihnen in den Weg gelegt wurden, gemeinsam bewältigt haben.

    Charaktere:

    Sam war mir von Anfang an sympathisch. Sie vertritt ihre Ansichten, wenn auch auf nicht ganz legale Art, und schlägt sich durchs Leben. Ich fand es sehr schön, im Laufe der Geschichte mitzuerleben, wie sie mit Otis Hilfe eine große Entwicklung durchläuft.

    Zu Otis konnte ich nur eine sehr geringe Bindung aufbauen, da er mir im Gegensatz zum sehr gut ausgearbeiteten Charakter von Sam, zu seicht vorkam. Er ist zwar ein Polizist, also begleitet einen Beruf, den ich persönlich definitiv als sexy und gefährlich titulieren würde, stellt dies als Person aber leider nicht dar. Er möchte sich beruflich nicht weiterentwickeln und ist für mich einfach nicht der Inbegriff des „sexy Cops“, was ich sehr schade finde. Außerdem hatte ich ein paar Probleme mit dem Namen „Otis“, da ich mir darunter einfach keinen attraktiven Polizisten vorstellen kann, sondern immer einen golden Retriever vor Augen habe:)

    Schreibstil:

    Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm zu lesen. Sie schreibt sehr einfach und leicht, sodass man die Geschichte gut mitverfolgen und zügig lesen kann. Das Buch enthält eine kurze Anspielung auf Pokemon, die gerne hätte weggelassen werden können, da ich sie leider weder als lustig noch zu der betreffenden Situation passend empfand. Aber das ist natürlich meine eigene Meinung, und konnte mich persönlich an dieser Stelle einfach nicht auf humorvoller Ebene begeistern.


    Fazit

    Ein gutes Buch, dass man sich zum Zeitvertreib durchaus mal hernehmen kann. Es wird zwar nicht mein nächstes Lieblingsbuch, aber hat mich auf jeden Fall ein paar Tage lang gut unterhalten.


    Kommentare: 2
    2
    Teilen
    Cover des Buches Fernweh (ISBN: 9783865526502)

    Bewertung zu "Fernweh" von Skye Warren

    Fernweh
    Gloria_readsvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Leider das bisher schwächste Buch, das ich diesem Genre gelesen habe. Mir haben weder Schreibstil noch Protagonisten besonders gut gefallen.
    Fernweh

    Inhalt

    Evie wird ihr Leben lang durch die Sozialphobie ihrer Mutter eingeschränkt. Sie darf das Haus nur selten verlassen und hat daher noch nichts von der Welt gesehen. Sie sehnt sich mehr als alles andere nach Freiheit, weshalb sie beschließt, ihre Mutter, die ihr junges Leben vergiftet, und ihr Zuhause zu verlassen. Doch kaum hat sie mehrere hundert Meilen Abstand zwischen sich und ihre „Gefängniswärterin“ gebracht, trifft sie einen Mann, der sie erneut um ihre hart erkämpfte Freiheit bringt. Der Trucker Hunter, den sie an einer Raststätte kennengelernt hat, entführt Evie.


    Meine Meinung

    Cover:

    Das Buchcover hat mich direkt angesprochen, da es sich auf den ersten Blick nicht direkt mit dem Dark Romance Genre in Verbindung bringen lässt. Es ist dennoch absolut passend zu der Geschichte, da es den Bezug der Protagonistin zu den Niagara Fällen widerspiegelt. Das Design mit dem Mädchen unter Wasser finde ich sehr schön.

    Handlung:

    Die Handlung der Geschichte war mir alles in allem oft einfach zu verwirrend und absurd. Vieles war für mich nicht verständlich, ich konnte nur selten Beweggründe nachvollziehen und insbesondere am Ende gab es eine Szene, bei der ich überhaupt nicht durchgeblickt habe, was gerade passiert. Hier wird nämlich eine Gefahrensituation dargestellt, die sich dann doch als etwas völlig anderes entpuppt. Und besagte Situation wird dann nicht einmal deutlich und verständlich aufgeklärt, sondern die Auflösung wird nur in ein paar Nebensätzen grob angedeutet. Ich bin mir also selbst nach Beendigung des Buches nicht zu hundert Prozent sicher gewesen, ob ich die Situation jetzt richtig verstanden habe oder nicht. Außerdem ist mir klar, dass von einem Buch in diesem Genre keine New-Adult-mäßige Liebesgeschichte zu erwarten ist, doch besonders die für mich fehlende Leidenschaft und Sinnlichkeit während der expliziten Szenen hat mich gestört. Die Beziehung zwischen Hunter und Evie war zu Beginn natürlich lieblos, was sollte man von einer Entführten und ihrem Peiniger auch anderes erwarten, aber zumindest zum Ende hin hätte ich mir dann wenigstens ein kleines bisschen sprühende Funken zwischen den Beiden gewünscht.

    Charaktere:

    Für Hunter konnte ich während der ganzen Geschichte leider keine Sympathie entwickeln. Weder hat mich sein von der Autorin beschriebenes Äußeres angesprochen, noch konnte ich manche seine Handlungen nachvollziehen, geschweige denn diese für gut befinden. Er war für mich einfach nur ein komischer, nicht gerade liebenswerter Kerl, was sich auch dann nicht geändert hat als man im Buch von seiner schlimmen Vergangenheit erfahren hat.

    Und auch zu Evie konnte ich keinerlei Verbindung aufbauen. Ihr Charakter erscheint mir sehr flach und besonders zum Ende hin konnte ich mir einige ihrer Handlungen auch nicht mehr erklären. Zudem wurde zwar manchmal eine schreckliche Erfahrung in ihrer Vergangenheit erwähnt, doch anscheinend hat sie das im Umgang mit Männern, insbesondere Hunter, wohl nicht bedeutend geprägt. Und das erscheint mir doch sehr unglaubwürdig. Außerdem denkt sie auch nach ihrer Flucht von Zuhause noch oft an ihre Mutter und wünscht sich manchmal sogar, nicht weggegangen zu sein, was ich mir in keinster Weise erklären kann. Denn auch wenn ihr in der Außenwelt ein paar nicht gerade schöne Dinge passieren, sollte sie meiner Meinung nach wenigstens zu ihrer Entscheidung am Anfang stehen und sich nicht ständig in das alte Lebensmuster zurückwünschen. Besonders wenn man bedenkt, dass sie lang und hart auf ihren Weggang hingearbeitet hat.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil der Autorin hat mir leider nicht gefallen. Das Buch enthält viele lange, unübersichtliche Sätze, die es mir schwer gemacht haben, mich in die Geschichte fallen zu lassen. Dadurch wurde der Lesefluss gestört und da manche Sätze sogar über drei oder vier Zeilen gingen, war es schwierig, die Kernessenz der Sätze heraus zu filtern und sich überhaupt bis zum Ende zu konzentrieren. So musste ich rein des Verständnisses wegen Passagen mehrmals lesen, nur um zu verstehen, welchen Sachverhalt die Autorin mir hier versucht zu übermitteln.

    Sonstiges:

    Sehr gut hat mir gefallen, dass zu Beginn jedes Kapitels ein kleiner Fakt zu den Niagara Fällen stand. Das fand ich wirklich interessant und lehrreich und hat die Geschichte für mich persönlich auf jeden Fall aufgewertet.


    Fazit

    Die Grundidee der Geschichte hat mich sofort angesprochen und ich fand sie auch sehr gut. Leider konnte mich die Umsetzung nicht begeistern. Ich konnte weder mit den beiden Protagonisten noch mit dem Schreibstil der Autorin warm werden. Teilweise war mir die Geschichte selbst auch definitiv zu unverständlich und unsinnig, sodass mich das Lesen zum Ende hin etwas Überwindung gekostet hat. Für mich ist das Buch daher leider eines der schwächsten in diesem Genre, da mir besonders die echte Anziehungskraft zwischen den Hauptpersonen gefehlt hat.


    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches Sinister – Finsteres Begehren (ISBN: B019YT56VA)

    Bewertung zu "Sinister – Finsteres Begehren" von Mia Kingsley

    Sinister – Finsteres Begehren
    Gloria_readsvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Reiches, unzufriedenes Mädchen trifft auf eiskalten Auftragkiller. Eine kurze Dark Romace Geschichte, die sich gut für Zwischendurch eignet.
    Sinister - Finsteres Begehren

    Inhalt

    Erin Charlotte Riddlesdale will nur eins: Das Geld ihres Treuhandfonds nehmen und damit verschwinden. Doch dieser wird erst an ihrem 25. Geburtstag ausgezahlt und so ist sie gezwungen, weiterhin zu diversen Anstandsbesuchen bei ihrer Mutter aufzutauchen und ihr die perfekte Tochter vorzugaukeln. Plötzlich bringt jedoch eine Wette mit ihren Freundinnen Erin die gewünschte Abwechslung zu all den Spendengalas, an denen sie stets teilnehmen muss. Und diese Abwechslung ist ER. Der berüchtigte Sinister.


    Meine Meinung

    Cover:

    Das Buchcover ist super heiß. Sowohl die Pose, als auch die körperliche Konstitution des männlichen Models, stahlen puren Sexappeal, Leidenschaft und eine ordentliche Portion Gefahr aus. Es wurde sehr treffend gewählt, denn genauso habe ich mir Sinister während des Lesens vorgestellt. Außerdem hat mir gut gefallen, dass man sein Gesicht nicht sieht, so bleibt dessen Aussehen der eigenen Fantasie überlassen.

    Handlung:

    Die Handlung war sehr spannend und hatte auf jeden Fall die ein oder andere Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Besonders zum Ende hin gipfelt die Geschichte in einem großen Höhepunkt, über dessen Ausgang ich während des Lesens nur spekulieren konnte. Ansonsten fand ich einfach die ganze Grundidee wirklich gut. Die Autorin hat es auch geschafft, eine interessante Startsituation zu erschaffen, in der die beiden Protagonisten das erste Mal aufeinander treffen. Leider war mir die Szene, die dann die „Beziehung“ der Hauptpersonen eingeleitet hat zu plump und kam mir irgendwie aus der Luft gegriffen vor. Hier hat Erin Sinister nämlich eine Frage gestellt, bei der ich mir einfach nicht so richtig erklären konnte, wie sie jetzt genau darauf kommt. Ansonsten hat es der Autorin wirklich in keinster Weise an Ideenreichtum gemangelt und es hat mir dadurch großen Spaß gemacht, in das Buch einzutauchen.

    Charaktere:

    Erin war mir sofort sympathisch und ich fand es schön, mal eine Protagonistin zu haben, die nicht die üblichen Modelmaße hat. Das ließ sie gleich viel menschlicher und realer wirken.

    Sinister ist einfach nur unheimlich anziehend und attraktiv. Er ist der perfekte gefährliche, unberechenbare Dark Romace Protagonist, der im Laufe der Geschichte von seiner Vergangenheit eingeholt wird und es liebt Leute zu quälen, auf welche Art auch immer.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil von Mia Kingsley ist sehr locker und leicht. Also absolut passend zu einer Geschichte in diesem Genre. Das Buch ließ sich sehr schnell und flüssig lesen und es hat mir gefallen die Beiden in ihrer Geschichte zu begleiten. Die Ausarbeitung der besonders prickelnden Stellen, ist der Autorin auch richtig gut gelungen und sie hatte ein paar gute Ideen, mit denen sie die expliziten Szenen besonders gemacht hat.


    Fazit

    „Sinister“ ist ein typisches Dark Romace Buch mit einem mehr als heißen männlichen Protagonisten und einem sehr sympathischen weiblichen Pendant. Jeder, der sich für die Geschichte eines reichen Mädchens und eines gefährlichen Aufragskillers interessiert, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall einmal genauer ansehen. Durch die knapp 200 Seiten eignet es sich perfekt für Zwischendurch. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches Das Licht von tausend Sternen (ISBN: 9783423740579)

    Bewertung zu "Das Licht von tausend Sternen" von Leonie Lastella

    Das Licht von tausend Sternen
    Gloria_readsvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine berührende Liebesgeschichte, die noch den hellsten Stern am Himmel in seiner Intensität um Längen übertrifft.
    Das Licht von tausend Sternen

    Inhalt


    Harper und Ashton. Liebe auf den ersten Blick. Doch während er sich dessen sofort bewusst ist und versucht sie für sich zu gewinnen, fällt es Harper mehr als schwer, sich ihre Gefühle für Ash einzugestehen. Denn sie ist keine normale Studentin, die nach belieben ausgelassen feiern und sich mit Freunden treffen kann. Nein, sie hat eine große Verantwortung zu tragen. Sie muss sich um Ben, ihren autistischen Bruder kümmern. Und dieser braucht nichts dringender als einen geregelten, immer gleichen Tagesablauf, so wenig verwirrende Emotionen wie möglich und große Schwester und Mom als Konstante in seinem Leben. Die Verliebtheit in Ashton würde sowohl Harpers Gefühlswelt als auch ihr das Leben mit ihrer Familie durcheinander bringen. Doch die erste große Liebe ist etwas ganz besonders, daher sollte man alles dafür tun, damit sie wachsen und gedeihen kann, oder? Wie wird sich Harper wohl entscheiden? Und viel wichtiger noch, wer wird im Nachhinein zurückstecken müssen? Ihre Familie, die auf ihre Hilfe angewiesen ist oder Ashton, der die Schmetterlinge in ihrem Bauch verrückt spielen lässt?




    Meine Meinung


    Cover:


    Das Buchcover hat meinen Geschmack auf jeden Fall zu hundert Prozent getroffen. Es funkelt und leuchtet, zeigt die Umrisse der Protagonisten und passt damit sehr gut zu Titel und Geschichte. Ein wahrer Blickfang im Bücherregal!


    Handlung:


    Allein die Idee, die sich die Autorin hier hat einfallen lassen, ist schon grandios. Meiner Meinung nach hebt sich das Buch dadurch von anderen am College spielenden Geschichten deutlich ab. Das Lesen war eine willkommene Abwechslung in einem Dschungel aus semi-emotionalen Good Girl – Bad Boy – Lovestories die an träumerischen Universitäten in Küstennähe spielen. In diesem Buch ist es komplett anders. Bereits ganz am Anfang, auf den ersten paar Seiten, entwickeln Harper und Ashton eine Zuneigung zueinander. Und es ist eigentlich sofort klar, dass hier große Gefühle im Spiel sind. Es geht in der Geschichte also viel mehr um die Hürden, welche die Beiden in ihrem Alltag überwinden müssen, um diese Verbindung nicht zu zerstören sondern sie zu fördern. Und das hat mir richtig gut gefallen. Die Teile der Handlung, in denen Bens Autismus im Vordergrund stand, hat die Autorin besonders schön umgesetzt. Sie hat seine Krankheit und das daraus resultierend erschwerte Zusammenleben authentisch geschildert, sodass ich mich immer sowohl in Harper als auch in ihren kleinen Bruder hineindenken konnte.


    Charaktere:


    Harper war mir von Anfang an sehr sympathisch. Lediglich in vereinzelten Textpassagen hat sie meiner Meinung nach, etwas egoistisch gehandelt. Das hat jedoch dazu geführt, dass einige Situationen einen für mich sehr unerwarteten Ausgang fanden, was mir dann wiederum auf die Handlung bezogen sehr gut gefallen hat. Ansonsten finde ich es rührend, wie sie ihre hart arbeitende Mutter unterstützt und sich um ihren Bruder kümmert. Und das alles, obwohl sie nur aufgrund dessen ihr Leben lang zurückstecken musste. Ich kann also auch ihre späteren, eigennützigen Entscheidungen und Handlungen absolut nachvollziehen, denn wer könnte es ihr verdenken? Immerhin will auch sie nur ein klitzekleines Bisschen ihrer schnell verstreichenden Jugend auskosten.


    Und dann Ashton. Er ist ein super lieber Kerl, der bereits viel mitmachen musste. Doch er hat dadurch glücklicherweise weder sein verschmitztes Lächeln, noch sein künstlerisches Talent oder die liebevolle Art Harper gegenüber eingebüßt. Auch der Umgang mit seiner besten Freundin Becca ist einfach nur super süß. Ich kann Harper in dieser Sache absolut verstehen, denn man muss ihn einfach gern haben.


    Schreibstil:


    Der Schreibstil von Leonie Lastella ist einfach nur schön. Durch die lockere und leichte Erzählweise ließ sich das Buch schnell, flüssig und  sehr angenehm lesen. Auch die besonders emotionsgeladenen Situationen hat sie treffend und vor allem den Leser mitreißend beschrieben.




    Fazit


    Ein wirklich außergewöhnliches Buch mit besonderen Charakteren, einer wundervollen Liebesgeschichte, Herzschmerz und absolut liebenswerten kleinen Geschwistern.  Ein wundervoller, neuer Stern am Bücherhimmel.

    Kommentare: 2
    2
    Teilen
    Cover des Buches Hades' Hangmen - Styx (ISBN: 9783736308114)

    Bewertung zu "Hades' Hangmen - Styx" von Tillie Cole

    Hades' Hangmen - Styx
    Gloria_readsvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Empfehlung für jeden, der sich gerne von brutalen und skrupellosen Bikertypen verführen lassen möchte.
    Hades` Hangmen - Styx

    Inhalt

    River „Styx“ Nash ist der Anführer der Hades` Hangmen, eines berüchtigten Motorradclubs in Texas. Er kann nicht sprechen und muss sich daher besonders stark vor den Mitgliedern seines Clubs behaupten. Was er da gerade überhaupt nicht gebrauchen kann, ist das plötzliche Auftauchen eines leblosen Mädchens vor dem Hauptquartier. Doch Styx und das Mädchen mit den stechend blauen Augen sind sich bereits in der Vergangenheit einmal begegnet. Und dieses Aufeinandertreffen hat die Beiden noch lange Zeit danach verfolgt.


    Meine Meinung

    Cover:

    Das Buchcover passt wirklich gut zu der Geschichte, ist jedoch nichts Außergewöhnliches. Es zeigt lediglich die männliche Hauptperson von hinten.

    Handlung:

    Die Handlung konnte mich voll und ganz in ihren Bann ziehen. Eine Geschichte wie die von Salome (Mae) und Styx habe ich bisher noch nie gelesen und sie hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat für dieses Buch viel Recherche betrieben, was der Handlung definitiv zu gute kommt. Sie hat sich für Maes Herkunft etwas ausgedacht, das ich persönlich sehr interessant und spannend finde. Besonders gut gefallen hat mir, dass besagter Aspekt nicht nur als Vorgeschichte der weiblichen Protagonistin verwendet wurde, sondern dass auch später noch große Probleme auftauchen, die Menschen aus Salomes Vergangenheit verschuldet sind. Der Verlauf der Handlung ist äußerst unvorhersehbar und gerade auf das Ende zu sind mir vor Schock, Entsetzen und Mitleid mit den handelnden Personen ein paar mal Tränen in die Augen gestiegen. Ich fand es zudem sehr gut, dass zu Beginn des Buches ein kleines Wörterbuch eingebunden wurde, um beispielsweise ein paar Wörter aus dem Slang der Hangmen zu erklären.  

    Charaktere:

    Die beiden Protagonisten sind meiner Meinung nach recht einzigartig. Salome ist wunderschön und ihre intensiven, blauen Wolfsaugen konnte ich mir beim Lesen richtig bildhaft vorstellen. Da sie nahezu isoliert von der Außenwelt aufgewachsen ist, war es für sie anfangs mit großen Schwierigkeiten verbunden, sich in der „normalen“ Welt zurecht zu finden. Doch mit der Hilfe von Styx und ein paar anderen Hangmen hat sie eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Aber auch der Anführer ist sehr besonders, da er mit einer Sprechunfähigkeit zu kämpfen hat. Er entwickelt sich im laufe der Geschichte ebenso stark wie Mae, was sehr schön mit anzusehen war.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil von Tillie Cole hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ließ sich super schnell und flüssig lesen. Als etwas störend empfand ich lediglich die häufige Wiederholung des Wortes Sch****, welches bei erstaunlich vielen Begriffen als Vorsilbe verwendet wurde. Die Autorin wollte damit die Ausdrucksweise des oft fluchenden Styx authentisch und zeitgemäß rüberbringen, doch das hat den Lesefluss meiner Meinung nach manchmal etwas negativ beeinflusst. Es war mir teilweise einfach „too much“, wobei mich die Autorin durch ihre zahlreichen Wortneuschöpfungen hin und wieder auch zum Schmunzeln gebracht hat.


    Fazit

    Ein absolut fesselnder Reihenauftakt, der meine Neugier auf die Folgebände auf jeden fall geweckt hat. Da ich in dem Buch bereits ein paar der zukünftigen Protagonisten kennengelernt habe, freue ich mich zeitnah weiterzulesen und die anderen Hangmen auf der Suche nach ihren Seelenverwandten zu begleiten. Für Dark Romance Fans, die sich gerne von brutalen und skrupellosen Bikertypen verführen lassen wollen, eine ganz klare Empfehlung.  

    Kommentare: 1
    1
    Teilen
    Cover des Buches Der unsichtbare Freund (ISBN: 9783453272439)

    Bewertung zu "Der unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky

    Der unsichtbare Freund
    Gloria_readsvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wahres Meisterwerk, das an Spannung, unvorhergesehenen Entwicklungen, Einzigartigkeit und Außergewöhnlichkeit kaum zu übertreffen ist.
    Der unsichtbare Freund

    Worum geht’s?
    Der 7 Jahre alte Christopher flieht zusammen mit seiner Mutter Kate vor deren Ex-Freund. Die Beiden lassen sich in der Kleinstadt Mill Grove nieder und beginnen dort einen Neuanfang. Besonders lange hält der Frieden jedoch nicht an, denn auf einmal ist Christopher 6 Tage lang spurlos verschwunden. Als er dann so plötzlich wieder auftaucht, wie er verschwunden ist, zeigt Kates Sohn große Veränderungen. Er besitzt gewisse Fähigkeiten und ist der Meinung, die Welt retten zu müssen. Die einzige Unterstützung bei dieser Mission erhält er von seinem unsichtbaren Freund.

    Meine Meinung
    COVERLIEBE! Der Junge auf dem Umschlag zeigt den Protagonisten Christopher und auf der linken Seite verblasst sein Gesicht zu den Umrissen des Missionswaldes, einem Ort, der eine tragende Rolle in der Geschichte spielt.
    Die Story an sich kann mit nur wenigen Worten beschrieben werden: absolut unvorhersehbar, spannend, außergewöhnlich und einzigartig. Da das Buch knapp über 900 Seiten hat, gibt es natürlich sehr viel Handlung. Diese konnte mich durchgängig fesseln und es wurde zu keiner Zeit langweilig oder langatmig. Ich habe stets mit Christopher mitgefiebert und den 7 Jährigen auf seinem großen Abenteuer begleitet. Ich wusste nie was als nächstes geschehen wird und war vom Ende sehr überrascht . Auf den finalen Seiten gibt es nämlich noch einmal eine riesengroße Wendung.
    Ein weiterer Pluspunkt dieses Buches ist der unglaubliche Schreibstil des Autors. Er hat diese Geschichte durch sein geschriebenes Wort quasi zum Leben erweckt. Stephen Chbosky schildert alles sehr bildhaft, bringt durch kurze Sätze Spannung auf und beschreibt Geräusche so echt und authentisch, dass ich sie beim Lesen praktisch hören konnte.

    Fazit
    LESEEMPFEHLUNG! Wer das Buch nicht kennt, lässt sich ein Meisterwerk entgehen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches LOVE AND ASHES: Dein Licht in meiner Dunkelheit (ISBN: 9783746062785)

    Bewertung zu "LOVE AND ASHES: Dein Licht in meiner Dunkelheit" von Sarah Stankewitz

    LOVE AND ASHES: Dein Licht in meiner Dunkelheit
    Gloria_readsvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr emotionale und schöne Liebesgeschichte, die zeigt, dass das Prinzip "from best friends to lovers" doch funktionieren kann.
    Love and Ashes - Dein Licht in meiner Dunkelheit

    Inhalt

    Lova Elise Richardson ist am Boden zerstört. Sie ist 22 Jahre alt, erwartet ein Baby und wurde vor kurzem von dessen Erzeuger verlassen. Der Einzige, auf den sie sich immer verlassen kann ist ihr bester Freund und Seelenverwandter Ashes. Er ist immer für Love da und wirkt während ihrer Schwangerschaft von Tag zu Tag anziehender. Doch kann aus besten Freunden mehr werden? Oder setzten die Beiden dadurch alles aufs Spiel, was sie sich über die Jahre gemeinsam aufgebaut haben?


    Meine Meinung

    • Cover:

    Das Buchcover ist wunderschön und mit einer der Gründe, weshalb ich überhaupt zu diesem Buch gegriffen habe. Die in rosa und weiß gehaltene Blüte in der Mitte ist sehr hübsch und symbolisiert für mich das neue Leben, welches in Lova wächst und auch die Liebe, die zwischen Love und Ashes erblüht. Also ein sehr passend gewähltes Design.

    • Handlung:

    Eine sehr schöne und emotionale Geschichte. Es war toll die Entwicklung der Beziehung zwischen den zwei Protagonisten zu beobachten und besonders der Epilog konnte mich noch einmal total begeistern. Ein sehr befriedigender und gelungener Abschluss, der hier von Sarah Stankewitz als Ende des Buches gewählt wurde.

    • Charaktere:

    Hier ist definitiv Ashes mein Liebling. Ich konnte ihn mir bildlich sehr gut vorstellen und wurde besonders von seinen, als „sturmgrau“ beschriebenen Augen in den Bann gezogen. Er ist Lova ein so unglaublich toller bester Freund. Er kümmert sich rührend um sie und später auch um ihr Kind. Und auch seinen Beruf – Fotograf – habe ich ihm absolut abgekauft. Ein wirklich toller und einzigartiger Charakter, den die Autorin geschaffen hat.

    • Schreibstil:

    Der Schreibstil hat mir echt gut gefallen. Es ließ sich flüssig durchlesen und die besonders emotionalen Momente wurden sehr authentisch geschildert. Ich konnte mich gut in Love hineinversetzen und fand einfach die ganze Idee hinter der Geschichte (from  best friends to lovers) super spannend. Das Buch enthält zudem diverse Schock-Momente, die mich regelrecht haben verzweifeln lassen und dafür gesorgt  haben, dass es nie langweilig. Ich wollte einfach immer weiterlesen!


    Fazit

    „Love and Ashes“ ist eines meiner absoluten Jahreshighlights! Eine sehr berührende Lovestory, die mich von der ersten Sekunde an mitgerissen hat. Die sehr gut ausgearbeiteten Protagonisten und die emotionale Handlung machen dieses Buch absolut lesens- und daher auch empfehlenswert.


    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Cover des Buches CATCHING BEAUTY: du gehörst mir (ISBN: B07MSFBC78)

    Bewertung zu "CATCHING BEAUTY: du gehörst mir" von J. S. Wonda

    CATCHING BEAUTY: du gehörst mir
    Gloria_readsvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende, dunkle Geschichte, die den Leser süchtig macht und nach mehr "Crack" lechzen lässt.
    Catching Beauty - du gehörst mir

    Inhalt

    Ich will hier unter keinen Umständen zu viel verraten, weil besonders der nicht vorhandene Klappentext meine Neugeir für dieses Buch geweckt hat. Daher nur so viel: Amber ist aufgrund einer Geschäftsreise in Mexiko und entschließt sich eines Abends dazu, in eine Bar zu gehen. Dort trifft sie einen verführerisch aussehenden Mann, der sie sofort anzieht wie ein Magnet ein Stück Eisen. Doch was Amber nicht weiß, mit jedem Schritt, den sie auf diesen geheimnisvollen Mann zugeht, nähert sie sich einem dunklen Abgrund, aus dem es kein Entkommen gibt.


    Meine Meinung

    • Cover: 

    Das Buchcover ist ein absoluter Blickfang. Ich finde es sehr schön und auch passend zur Geschichte. Die pinke Blume steht für Ambers Schönheit und Reinheit und der Stacheldraht ist ein Sinnbild für den harten und gefährlichen Crack. Der Draht umschlingt die Blüte und hat dadurch die Macht sie zu verletzen oder gar zu zerstören, was sich auch in der Handlung wiederspiegelt. 

    • Handlung:

    Die Handlung konnte mich absolut fesseln. Es sind viele spannende Situationen enthalten, deren Ausgang man entgegenfiebert. Ergänzt wird das Ganze durch erotische und lustige Stellen. Für meinen Geschmack ist in dem Buch ein bisschen zu wenig passiert. Es hätte einfach noch etwas mehr Handlung vorhanden sein können. Das ist mein einziger Kritikpunkt und deshalb gibt es von mir auch nur vier statt fünf Sterne. Trotzdem ist es eine tolle Geschichte.

    • Charaktere:

    Die zwei Protagonisten sind klasse! Amber, die sich über sich selbst wundert, weil sie auf einmal diese dunklen Gelüste verspührt und Crack, der so kaputt ist, wie eine zu Boden gefallene und in tausend Teile zersprungene Vase. Ich muss zugeben, dass ich Crack fast noch ein bisschen lieber mag als Amber. Er hat diese dunkle, zerstörerische Aura und wird in dem Buch als unheimlich attraktiv beschrieben. Und wenn er Amber "Beauty" nennt, lässt ihn das wirken, wie den großen, bösen Wolf, der Rotkäppchen gleich verschlingen wird. Absolute "Crack"abhängigkeit!

    • Schriebstil:

    J. S. Wonda hat einen tollen Schreibstil. Die Geschichte ließ sich schnell durchlesen, ich konnte der Handlung gut folgen und die Thematik mit der Entführung und dem Menschenhandel wurde authentisch und sehr spannend wiedergegeben. Es fiel mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen.


    Fazit

    "Catching Beauty" ist ein absolut gelungener Auftakt der Reihe und ich werde auf jeden fall weitere Bände davon lesen. Es ist eine tolle Dark Romance Geschichte mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einer super spannenden Handlung. Und schließlich gipfelt alles in einem fiesen Cliffhanger, der zum weiterlesen anregt. Das Buch ist erst das Zweite, welches ich aus diesem Genre lese und es konnte mich überzeugen, weitere solcher Geschichten zu lesen. Ein sehr gutes Buch und daher gibt es von mir eine Lesempfehlung.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Cover des Buches Wärst du nur mein (#wärstdunur 1) (ISBN: B07ZRR5MDQ)

    Bewertung zu "Wärst du nur mein (#wärstdunur 1)" von Susanna Schober

    Wärst du nur mein (#wärstdunur 1)
    Gloria_readsvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Liebesgeschichte mit herzzerreißendem Ende
    Wärst du nur mein

    Inhalt


    Maja hat sich, ohne besonders viel Hoffnung auf Erfolg, bei einem Job als Babysitter in London beworben. Sie möchte etwas Geld verdienen, um ihre kinderreiche Familie damit zu unterstützen. Als sie es dann wirklich schafft, die Stelle zu ergattern, wird klar, dass ihr noch eine viel schwierigere Aufgabe bevorsteht, als sich nur gegen zwei Mitbewerberinnen durchsetzten zu müssen. Und zwar darf sie sich unter keinen Umständen in den nur vier Jahre älteren, frisch getrennten Single-Vater Eric Hills verlieben. Denn Eric selbst hat eine, für beide Seiten schwer einzuhaltende Regel aufgestellt: Es wird niemals zu einem Verhältnis kommen, welches über Angestellte und Boss hinausgeht.




    Meine Meinung



    • Cover:


    Das Buchcover gefällt mir leider nicht. Es trifft einfach nicht meinen Geschmack und hat auch keinen Bezug zu der Geschichte, was ich sehr schade finde. Aber man soll ein Buch ja sowieso nicht nach dem Einband beurteilen.



    • Handlung:


    Die Handlung fand ich gut. Es war interessant und schön, mitzuerleben, wie sich zwischen Maja und Eric etwas anbahnt. Immer wieder gab es Stellen, dich mich sehr überrascht haben, wodurch die Spannung im gesamten Buch hochgehalten wurde. Aber letztendlich herausgerissen hat es das unfassbar emotionale und für mich absolut unerwartete Ende. Die Warnungen, man brauche dringen Taschentücher, um das zu überstehen, sind absolut berechtigt. Der Schluss hat mein Herz in viele kleine Teile zerbrochen! Besonders Majas Brief hat mir noch einmal die Tränen in die Augen getrieben. Die Autorin hat ihrer Geschichte ein wirklich hochemotionales Ende verpasst, das mich als Leserin sehr unvorbereitet getroffen hat. Ein großes Lob an Susanna Schober, denn mit manchen Wendungen in der Geschichte habe ich einfach nicht gerechnet. Und gerade in diesem Genre ist gar nicht mal so einfach, die Leser mit seiner Geschichte noch so zu überraschen. Vielen Dank für die tolle Story rund um Maja, Eric und die kleine, süße Joy.



    • Charaktere:


    Am aller besten hat mir Eric gefallen. Er ist ein ganz tolle Person. So liebevoll, wie er mit seiner Tochter Joy umgeht und dann im späteren Verlauf der Geschichte auch mit Maja, da muss man ihn einfach ins Herz schließen. Natürlich hat auch er sich Fehltritte erlaubt, aber das macht ein Buch nun mal interessant und ihn umso lebendiger. Er ist mein Lieblingscharakter in dieser Geschichte und ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute.  



    • Schreibstil:


    Susanna Schober schreibt sehr angenehmen und leicht verständlich. Innerhalb weniger Tage habe ich das Buch durchgelesen. Und trotz des jungen Alters beider Protagonisten, hat sie es geschafft, Maja und Eric bereits sehr reif und erwachsen wirken lassen. Sie hat es immer wieder geschafft unerwartete Wendungen in die Handlung einzubauen und das ganze schließlich in einem herzbrecherischen Ende gipfeln lassen.  




    Fazit


    „Wärst du nur mein“ ist eine süße Liebesgeschichte und eignet sich für alle, die gerne ein Buch mit unerwartetem Ausgang lesen wollen. Es ist auf keinen Fall eine dieser 0815 Lovestories, deren Ende man schon kennt, wenn man nur den ersten Satz des Klappentextes liest. Und allein schon um den wohl reifsten und gefühlvollsten 21-Jährigen der Welt kennenzulernen, sollte man zu diesem Büchlein greifen.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Cover des Buches Bedlam Brotherhood - Er wird dich finden (ISBN: 9783736311824)

    Bewertung zu "Bedlam Brotherhood - Er wird dich finden" von T. M. Frazier

    Bedlam Brotherhood - Er wird dich finden
    Gloria_readsvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Mein erstes Buch in diesem Genre und es hat mir unglaubliche Lust auf mehr gemacht. Ein absolutes Jahreshighlight von mir.
    Bedlam Brotherhood - Er wird dich finden

    Inhalt

    Emma Jean Parish und Tristan Paine treffen das erste Mal als Kinder aufeinander, danach trennen sich ihre Wege für mehrere Jahre. Doch sie können nicht aufhören aneinander zu denken. Als sie sich erneut begegnen, hat sich viel verändert. Tristan wird jetzt nur noch Grim genannt und ist der Scharfrichter der Bedlam Bruderschaft. Emma Jean, liebevoll Tricks genannt, ist Mitglied der Los Muertos und verdient sich ihren Lebensunterhalt mit diversen Gaunereien. Zwei rivalisierende Gangs und eine Liebe, die eigentlich nicht sein darf.


    Meine Meinung  

    • Cover: 

    Ich liebe dieses Buchcover über alle Maßen. Obwohl ich es für gewöhnlich nicht mag, wenn irgendwelche Personen das Cover ziehren, habe ich mich sofort in den jungen Mann verliebt, der darauf zu sehen ist. Er passt einfach wie angegossen zu Grim. Genau so habe ich ihn mir während des Lesens vorgestellt. Und er hat auch eine sehr besondere Ausstrahlung auf dem Bild. Er verleitet dazu bzw. fordert die Buchbegeisterten regelrecht heraus, das Buch zu lesen.

    • Handlung: 

    Die Geschichte hat mir einfach unglaublich gut gefallen. Es ist total spannend und an manchen Stellen auch gefährlich, sodass ich voll in den Bann gezogen wurde. Alles ist so gut und detailliert beschrieben, dass ich mir die Geschehnisse bildlich vorstellen konnte und immer mitgefiebert habe. Ich finde die Thematik mit den "Gangs" super interessant und hatte an den spannenden Stellen Herzklopfen, weil es mich so gepackt hat. Außerdem hat das Ganze für mich einen Hauch von Romeo und Julia. Zwei Liebende, denen es verboten ist einander zu lieben.

    • Charaktere: 

    Ich liebe Grim. Ich will auch einen in meinem Leben haben. Er kommt mir einfach vor, wie ein Mann, der dich in jeder Situation beschützen kann. Ich mag seine gefährliche Ausstrahlung genauso wie alles Andere an ihm. Ich freue mich für ihn, dass er eine neue Familie gefunden hat, die ihn liebt und später auch zu ihm aufsieht. 

    • Schreibstil: 

    Der Schreibstil von T. M. Frazier hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt leicht verständlich und das Buch lässt sich auch gut und zügig durchlesen. Ich fand es richtig schade, als die Geschichte dann vorerst zu ende war. Ich kann unmöglich so lang auf die Fortsetzung warten. Am liebsten würde ich jetzt sofort weiterlesen.  


    Fazit

    "Bedlam Brotherhood" ist bisher das MIT ABSTAND BESTE BUCH, welches ich in diesem Jahr gelesen habe. Es hat mich auf eine Art und Weise gefesselt, als ob ich die Handlung selbst miterleben würde. Absolut fantastisch! Würde es die Möglichkeit geben, hätte das Buch von mir 100 Sterne bekommen, die normale Skala wird ihm einfach nicht gerecht. Von mir gibt es eine riesen große Leseempfehlung und ich bin sehr traurig, dass ich noch 4 Wochen warten muss, bis ich erfahren kann, wie die Geschichte von Grim & Tricks weitergeht. Ich kann den 2. Band kaum abwarten. Der Cliffhanger am Ende war einfach zu fies. Außerdem hat mich dieses Buch dazu gebracht, mehr im Dark Romance Genre lesen zu wollen.


    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Über mich

    Schaut auch gerne mal bei meinem Bookstagram Account vorbei, dort heiße ich "the_literature_girl". Ich würde mich über euren Besuch freuen:) Liebe Grüße Gloria
    • weiblich
    • 05.01.2003

    Lieblingsgenres

    Fantasy, Liebesromane

    Mitgliedschaft

    Freunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks