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HHeigl

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Leidenschaft Aktfotografie (ISBN: 9783836234474)

    Bewertung zu "Leidenschaft Aktfotografie" von Corwin von Kuhwede

    Leidenschaft Aktfotografie
    HHeiglvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Schönes Buch zur Seele der Aktfotografie
    Ein Lesebuch zum Thema Aktfotografie

    Als ich das Buch ausgepackt hatte fiel mir sofort auf, das um das Buch herum noch so ein Buchumschlag dabei war. Das war eigentlich schon recht ungewöhnlich für diese Art von Fotografiebüchern, aber es wurde schnell klar das dies hier passen sollte. Gleich im ersten Satz der Einleitung zum Buch "Leidenschaft Aktfotografie" vom Autor Corwin von Kuhwede aus dem Rheinwerk Verlag heißt es "Dieses Buch ist keine Aktschule" und das sich hier auch nicht mit der Technik oder dem Aufbau eines Aktshootings beschäftigt wird. Vielmehr geht es um Gedankengänge beim fotografieren von nackten Körpern, der Seele dahinter. In den über 350 Seiten geht es dann um die verschiedenen Arten von Akt so wie der Autor Sie versteht, die Möglichkeiten die ein Aktfoto bietet, wie man gerade Hemmschwellen und Hürden überwindet um ein Model zu finden und wie man richtig ins Gespräch kommt damit es für beide Seiten nicht peinlich wird. Dazu erzählt er noch ein bisschen darüber wie man Ideen finden kann und zwischen drin sind immer mal wieder Interviews mit den verschiedenen Modellen abgedruckt die der Autor fotografiert hat.

    Natürlich dürfen auch die entsprechenden Aktfotos nicht fehlen, die hier sehr ästhetisch präsentiert werden und alle möglichen Facetten zeigen egal ob in Farbe oder Schwarzweiß. Ein bisschen schade fand ich, das der Männerakt zwar hin und wieder mal drankommt, aber im gesamten doch etwas kurz kommt. Dies soll der Lesefreude aber keinen Abbruch tun, denn das Buch ist schon sehr gut mit viel Liebe zum Detail gemacht. Das merkt man dann auch an dem Papier auf das gedruckt wurde, denn das naturgelbe Papier und der somit matte und nicht glänzende Druck passt zum Gesamtkonzept.
    Das Buch ist textlich eher in einem erzählerischen Stil aufgebaut und es liest sich recht locker und leicht und dann versteht man auch warum es Lesezeichen und den Einband gibt, denn es ist eher als leichte Lektüre Abends nebenbei zum einschlafen oder zum Kaffee gedacht als ein reines "von vorne nach hinten Durchlese"-Buch. Auch ist der Text viel zu umfangreich um es in einem Stück durch zu lesen.

    Trotzdem hat der Autor eine schöne Balance zwischen Textumfang und Bildern gefunden.
    Als Fazit kann ich nur sagen, das hier ein guter Ansatz gefunden wurde nicht reißerisch das Thema Aktfotografie von der Seele her objektiv zu beleuchten und einen schönen Einblick zur Aktfotografie zu bieten. Danke dafür.

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    Cover des Buches Licht. Die große Fotoschule (ISBN: 9783836230681)

    Bewertung zu "Licht. Die große Fotoschule" von Eib Eibelshäuser

    Licht. Die große Fotoschule
    HHeiglvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Fotoschulen Buch zum Thema Licht in der Fotografie
    Licht in der Fotografie

    Eines der wichtigsten Tools innerhalb der Fotografie ist wohl das Licht. Deshalb finde ich es wichtig möglichst viel zu dem Thema zu Wissen und insofern habe ich mich tierisch gefreut das Buch „Licht – Die große Fotoschule“ von Eib Eibelshäuser aus dem Rheinwerk Verlag gerade zu lesen. Der Autor beginnt hierbei sehr klassisch in der Malerei, da hier ja schon die meisten Fundamente für die heutige Fotografie und das gestalten mit Licht geschaffen wurden. Danach arbeitet er sich durch die Epochen von den 1900er Jahren bis hin in die heutige Zeit um dann die diversen Fotografiebereiche wie die Landschaftsfotorafie, Portraits im Freien, blaue Stunde und Mischlicht, Langzeitaufnahmen, Studiolicht, Lichtformer, Blitzlicht sowie Lightpainting mit LEDs, Infrarotfotografie und CGI durch zu arbeiten. Der Autor geht hierbei sehr einfühlsam vor und nimmt sich viel Zeit in den einzelnen Bereichen um die Themen an den Mann und die Frau zu bringen. Das Buch ist durchzogen mit vielen Beispielfotos und unterschiedlichen Lichteinstellungen was die teilweise sehr ausführlichen Texte auflockert. Ebenso auflockernd sind die Exkursionen in den jeweiligen Kapiteln. Zu vielen Bildern sind die technischen Daten, sprich Blende, Objektivangabe, Zeit und Empfindlichkeit angegeben. Das ganze Buch ist wie eine Fotoschule aufgebaut: Man erhält viele Grundlagen und erlebt regelrecht die Facetten des Themas Licht, aber an vielen Stellen wünscht man sich dann doch ggf. ein bisschen mehr zum Thema wie findet man das Richtige Licht um eine Situation gut dar zu stellen, wie sieht es mit den unterschiedlichen Farbtemperaturen für verschiedene Einsatzgebiete aus, etc. Da ist dann letztendlich der Fotograf und dessen Fingerspitzengefühl gefragt das richtige Licht aus zu wählen.


    Ich persönlich komme noch aus der Welt der analogen Fotografie und habe hier viel gelernt als ich meine eigenen schwarzweiss Filme selbst entwickelt habe. Hier wären viele Referenzen möglich gewesen, die leider nicht erwähnt wurden. Im Kapitel zum Studiolicht hätte man ebenso diverse Studiolichtarten für verschiedene Situationen etwas klarer gegenüberstellen können. Ebenso wie z.B. verschiedene Lichtarten sich bei ein und demselben Motiv auswirken können oder wie verschiedenfarbiges Licht in unterschiedlichen Zeiten und Stilrichtungen verwendet wurde. Dies zeigt das dieses Buch als Zielgruppe wirklich Fotobegeisterte hat und ggf. Studierende, die ein zusätzliches Buch zu dem Thema suchen. Was man nämlich aus diesem Wissen herausholt wird einem hier nicht einfach vor gebetet und dieses Buch ist auch kein Workshop-Buch oder ein „schnelle Tipps für schnelle Bilder“ Buch. Das Wissen kann und muss man sich dann schon noch selbst mit der Kamera selbst erarbeiten und das ist natürlich auch gut so wie ich finde.


    Als Fazit kann ich sagen, das dieses Buch eines der wenigen Bücher ist, die sich sehr intensiv mit dem Thema Licht in der Fotografie so eindringlich und grundlegend beschäftigt. Auch wenn man an manchen Stellen den eher theoretischen und nicht-workshopartigen Ansatz merkt bleibt das Buch doch ein bemerkenswertes Buch um Licht in all seiner Herrlichkeit zu verstehen. Ich hatte an unzähligen Stellen Aha-Effekte und kann dieses Buch nur jedem Fotografen ans Herz legen, der mehr Stimmung aus Bildern herausholen möchte.

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    Cover des Buches Der eigene Blick (ISBN: 9783836238328)

    Bewertung zu "Der eigene Blick" von Robert Mertens

    Der eigene Blick
    HHeiglvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Super Buch zum schärfen des eigenen fotografischen Blick
    entwickeln einer fotografischen Handschrift


    Eines der wohl am meist genannten Dinge, die man tun sollte sobald man ein ernsthafter Fotograf werden will ist seinen Bick zu schärfen um eine eigene fotografische Handschrift zu bekommen. Aus diesem Grund hat mich das Buch "Der Eigene Blick" von Robert Mertens aus dem Rheinwerk Verlag besonders interessiert.
    Was mir zuerst aufgefallen ist war die Anmerkung auf einer der ersten Seiten, das viele Bilder im Buch mit Leica Kameras- und Objektiven gemacht wurden. Leider steht später im Buch bei den Bilder nicht dabei welche Bilder mit welcher Kamera gemacht wurden, aber das ist auch gar nicht das Ziel des Buches. Vielmehr geht es um die eher künstlerische und philosophische Auseinandersetzung mit dem wie, was, warum. Fragen wie Bildstil und Bildsprache zusammenhängen, Wie man durch das nicht zeigen ein Bild verdichtet wie man unsichtbares sichtbar machen kann, wie man beobachtet, kombiniert, Ideen sammelt und daraus Collagen erstellt und improvisiert und es werden Fragen beantwortet wie z.B. wieso ein perfektes Bild unperfekt sein muss, wie Bilder eigentlich wirken, wie man mit Farbe spielt und man Geschichten erzählt. Es werden also viele Ansätze und Gedanken vermittelt wie man zu besseren Bildern kommen kann. Hier steht aber nicht die Kameratechnik, welche Blende und Zeit man einstellt oder welchen Filter man in Photoshop nimmt und welche Einstellung man da und da wählt im Vordergrund sondern ganz grundlegende Dinge wie eben die innere Einstellung und das Gefühl für das Bild an sich.


    Wem das im ersten Moment etwas zu philosophisch ist dem wird hier auch geholfen, denn zu jedem Kapitel gibt es einen kleinen Workshop in dem etwas praktischer beschrieben wird wie man z.B. eine Selbstportraitreihe machen soll oder man ein Bild aus seinem Fotoarchiv analysiert. Das Buch ist also wunderbar für Abends zum lesen vor dem Schlafen gehen geeignet um sich zu inspirieren und zu motivieren. Besonders gut gefielen mir die Workshops in denen die Aufgaben etwas umfangreicher waren wenn man z.B. aus 10 Romanen wahllos Sätze sammelt um daraus eine Geschichte zu entwickeln für eine Bildidee. Meist hängt man ja genau an dieser Stelle und so ist eine der ersten Hürden schnell überwunden. Man merkt auch sofort den künstlerischen Stil des Autors, der sehr oft seine Bilder durch Überlagerung und Mehrfachbelichtungen zu wahren Kunstwerken knetet. Das Buch ist mit viel Gefühl und Liebe zum Detail geschrieben. Gerade die Bildauswahl beeindruckt schon ganz erheblich obwohl einige bearbeitete Bilder des Autors doch manchmal etwas zu arg im Vordergrund zu sein scheinen.


    Ebenso hat mir das Kapitel zum Thema Bildanalyse gut gefallen, weil dies nicht nur weiterhilft seine eigenen Bilder selbstkritisch zu beurteilen und daraus zu lernen sondern auch wie man gerade in den sozialen Netzwerken besser Bilder beurteilen kann. Auch wenn die häufigen W-Fragen immer wieder auftauchen kann man Sie gar nicht oft genug wiederholen. Wer sich also vorher eher theoretisch oder eher aus technischer Sicht und der Perfektion im Umgang und dem einstellen der Kamera beschäftigt hat wird hiermit zu einem guten Fotografen werden. Wer bereits eine gewisse Erfahrung oder Ausbildung genossen hat wird hier viele Aha-Erfahrungen machen und sich oft denken "so spielt das zusammen" und vieles was vorher eher durch Zufall entstanden ist kann man dann auch gelassen und voller Hingabe reproduzieren.


    Mein persönliches Fazit: Man merkt die jahrzehntelange Erfahrung des Autors und Fotografen dem Buch an und es sollte in keinem guten Bücherregal fehlen! Insgesamt ein sehr gutes Buch auch wenn man sich etwas mehr fotografische Vielfalt gewünscht hätte. Hier hätte der Autor sicher noch einige Fotokollegen finden können.

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    Cover des Buches Erfolgreiche Websites (ISBN: 9783836218719)

    Bewertung zu "Erfolgreiche Websites" von Esther Düweke

    Erfolgreiche Websites
    HHeiglvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Zusammenfassung und Überblick
    Ein gutes Gesamtwerk zum Thema Online-Marketingt


    Bei dem rund 970 Seiten starken Buch "Erfolgreiche Websites - SEO, SEM, Online-Marketing, Usability "des Autoren Trios Esther Keßler, Stefan Rabsch und Mirko Mandic aus dem Rheinwerk Verlag handelt es sich um einen Überblick rund um die Themen Online-Marketing, SEO, Weseitenanalysen und noch einiges mehr. Aufgeteilt in rund 20 Kapiteln werden die Themen Content, Online-PR, Suchmaschinen und SEO, SEA, Usability, Web-Analytics, Kundenbindung (CRM), Display-Marketing, Afiliate-Marketing, Video-Marketing, Monetarisierung und noch einige andere Themen besprochen. Die Themenvielfalt erschlägt hier einen also förmlich und man sollte die Kapitel eher einzeln nach Bedarf durcharbeiten. Die Themen werden sehr genau und strukturiert durchgearbeitet. Man bekommt also einen sehr guten Überblick darüber wie man seine eigene Webseite aufbauen kann und entsprechende Werbemaßnahmen dafür umsetzen kann. Es ist auch kein reines Grundlagenbuch sondern setzt an der Stelle an wo man schon ein eigenes Business oder Produkt zum verkaufen hat. Auch sind die Ratschläge recht allgemein gehalten und man wird sich eigene Gedanken machen und eigene Strategien entwickeln müssen. Das Buch ist an dieser Stelle also eher als eine Art Lehrbuch aufgebaut statt eines reinen Arbeitsbuches. Recht gut ist, das am Ende eines jeden Kapitels eine Art Checkliste zu finden ist mit dem man das gelesene dann schnell in eigene Konzepte umsetzen kann. 
    Alles in Allem ist das Buch für all diejenigen gut geeignet, die sich mit dem großen Thema wie man mit der eigenen Webseite Geld verdienen kann und was es da alles für Möglichkeiten gibt und wie man andere Medien wie Video, mobile Apps, etc. da einbinden kann. 

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    Cover des Buches Oracle SQL (ISBN: 9783836237178)

    Bewertung zu "Oracle SQL" von Jürgen Sieben

    Oracle SQL
    HHeiglvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: DAS Standardwerk zu Oracle SQL
    Das umfassendste handbuch zu Oracle SQL

    Da ich beruflich Oracle Datenbanken hin und wieder administriere und mich auch sonst für Datenbanken begeistern kann wolle ich mir mal ein Handbuch hierzu zulegen. Als ich "Oracle SQL Das umfassende Handbuch" für die gerade aktuelle Version Oracle 12c entdeckt habe wusste ich schon, das sich das lohnen wird. Jürgen Sieben hat hier auf über 1000 (in Worten :Eintausend) Seiten so ziemlich alles zusammen geschrieben was es zu Oracle zu Wissen gibt. Das Handbuch ist hierbei recht gut strukturiert aufgebaut: Angefangen von den Grundlagen, der Erklärung des Konzepts von relationalen Datenbanken, dem eigentlichen Aufbau von Oracle-Datenbanken, der SELECT, JOIN-Anweisungen als eines der Hauptbestandteile, Datenbankmanipulationen wie das erstellen von Views, tabellen, Indizes bis hin zu speziellen Abfragen mit CONNECT BY, Pivotieren, JSON, Row Pattern Matching bis hin zu Datenbankmodellierungen, Data Warehousing, objektorientierte Strukturen.

    Trotz des eher trockenen und teilweise auch langatmigen Themas gerade wenn es um Datenbankkonzepte geht ist der Schreibstil doch immer noch so, das es Spaß macht weiter zu lesen und es interessant bleibt. Man merkt allein schon am Umfang der Seitenzahl das es wirklich viel Stoff zum verdauen ist. Allerdings sollte man auch nicht vergessen, das es sich hierbei um ein Handbuch handelt und es relativ wenige praktische Beispiele gibt obwohl alle besprochenen Skripte und Datenbanken an einer Beispieldatenbank ausprobiert und geübt werden können.  Nichts desto trotz gehört dieses Buch für mich zu den Standardwerken, welches in keinem Datenbank Administrator Buchschrank fehlen sollte. 

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    Cover des Buches Von erfolgreichen Fotografen lernen: Naturfotografie (ISBN: 9783836234382)

    Bewertung zu "Von erfolgreichen Fotografen lernen: Naturfotografie" von Stephan Fürnrohr

    Von erfolgreichen Fotografen lernen: Naturfotografie
    HHeiglvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne Zusammenstellung mehrerer Fotografen zur Naturfotografie. Sehenswert
    Alle Facetten der Naturfotografie

    Der Titel "Naturfotografie von erfolgreichen Fotografen lernen" wirkt auf den ersten Blick recht einladend. Insgesamt Sieben Fotografen nehmen den Leser mit auf Naturfotografische Exkursionen. Dabei wird einem nicht die Naturfotografie von Anfang an erklärt sondern jeder Fotograf erzählt etwas aus seinem Spezialgebiet und wie er oder sie es gerade erlebt. Stefan Hefele erzählt zuerst etwas über Naturfotos, Ines Mondon berichtet aus dem Bereich der Makrofototrafie, Reinhard Hölzl zeigt seine Tierfotos, Axel Gebauer zeigt wie man mit Licht und Kamera malt, Stephan Fürnrohr zeigt schöne Berg und Hügellandschaften, Uli Kunz die Unterwasserfotografie und Marko König die Highspeed Fotografie.
    Zu jedem Kapitel und jedem Bild sind die technischen Daten (EXIF Daten) mit angegeben, die das Nachvollziehen vereinfachen und am Ende eines jeden Kapitels wird der Fotograf im Interview kurz vorgestellt. Die Fotos und Geschichten drumherum stehen hier eindeutig im Vordergrund. Das Buch ist eher an Fotografen gerichtet, die sich schon mit dem Fotografieren an sich auskennen und sich eben mit den Feinheiten der Naturfotografie befassen und sich inspirieren lassen möchten. Es ist also kein Lehrbuch im herkömmlichen Sinne. Technik steht hier eindeutig nicht im Fordergrund. Trotz der vielen Einzelautoren ist es sehr gut und Verständlich geschrieben und verliert nie den roten Faden des Themas. Sehr schön finde ich, das zu jedem Foto anhand der EXIF Daten nachvollzogen werden kann wie technisch das Bild entstanden ist.
    Wie es im Gesamten zu dem Bild gekommen ist erfährt man dann meist im Text und letztendlich wird am Ende eh jeder selbst. Auch schön ist die Vielfälltigkeit der Bilder der Autoren. Während die einen eher auf Komposition und technische Details achten gibt es auch die eher künstlerischen, die mit dem Motiv und der Technik spielerisch umgehen und ebenso faszinierende Ergebnisse erzielen. Es ist also für jeden etwas dabei und faszinierend die unterschiedlichen Sichtweisen zu lesen.

    Ich fand es sehr spannend und abwechslungsrech zu lesen und ich hole mir das Buch auch nach ca. 2-3 mal durchlesen immer wieder aus dem Bücherregal um mich inspirieren zu lassen oder mal wieder eine andere Sichtweise zu sehen. Ist echt mal was anderes.

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    Cover des Buches Grundkurs Grafik und Gestaltung (ISBN: 9783836236577)

    Bewertung zu "Grundkurs Grafik und Gestaltung" von Claudia Korthaus

    Grundkurs Grafik und Gestaltung
    HHeiglvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Grundwerk zum Thema Grafik und Gestaltung
    Grundkurs Grafik und Gestaltung

    Als ich das Buch "Grundkurs Grafik und Gestaltung Für Ausbildung und Praxis" gesehen hatte hatte ich gehofft genau das was der Titel verspricht zu finden und alles in einer Art kompakten Zusammenfassung auf rund 350 Seiten. Die Autorin Claudia Korthaus hat es für mich geschafft all diese Themen kurz und knackig zusammen zu fassen und dazu noch am Ende eines jeden Kapitels eine Zusammenfassung mit der Überschrift "Auf den Punkt" ein zu bauen. Somit ist man gut gewappnet um Flyer, Visitenkarten, Plakate, Anzeigen, geschäftliche Dokumente oder Webseiten zu gestalten. Geschrieben ist das Buch hierbei für den Einsteiger und man kommt mit den vielen Praxisbeispielen, die im Buch beschrieben sind sehr schnell ans Ziel und zu wirklich vorzeigbaren Ergebnissen.In den 7 Kapiteln geht es angefangen von de Grundlagen, Layout, Formen, Farben, Bilder, Schrift bis hin zur Ausgabe des Ganzen. Von den Seitenzahlen umfassen die Kapitel Layout und vor allem Schrift oder auch Typografie genannt einen Löwenanteil. Die Kapitel sind leicht Verständlich geschrieben und das Ganze wird immer wieder aufgelockert durch Extra-Informationen, Praxisbeispiele und eben der Zusammenfassung des jeweiligen Kapitels zum Schluss desselben. Ich hatte trotz ein wenig Vorheriger Erfahrung in dem Bereich doch recht viele Aha-Effekte und habe mich sehr über die ganzen Praxisbeispiele und Variationen von z.B. Bildpositionen gefreut. Somit sieht man auch gleich wie unterschiedlich eine Werbeanzeige oder Visitenkarten wirken kann.Abgerundet wird das Ganze durch einige Übersichtsgrafiken wie z.B. Komplementärfarben, DIN-Größen und den Aufbau eines Normbriefbogens auf der Innenseite des Einbandes zum ausklappen. Das Einzige was mir an dem Buch gefehlt hat war, das die Beispiele gerade was z.B. Visitenkarte, Web-Layout, Werbeanzeige, Plakat oder Buch-Layout angeht nicht als Template in digitaler Form z.B. zum extra Download angeboten wurden. Das hätte das Ganze meiner Meinung nach noch richtig abgerundet, tut aber dem guten Inhalt des Buches an sich keinen Abbruch.Wenn jemand als gute Ergebnisse egal ob Online, offline oder als Print recht schnell erzielen möchte ist er hier genau richtig. Wem dann an der ein oder anderen Stelle noch Zusatzinfos fehlen sollten kann dann noch das Buch "Grafik und Gestaltung: Das umfassende Handbuch" auch aus dem Rheinwerk Verlag zu rate ziehen. Letzteres ist allerdings eher ein Lehrbuch mit weniger Praxisanteil.

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    Cover des Buches Digitale Fotografie (ISBN: 9783842100183)

    Bewertung zu "Digitale Fotografie" von Jacqueline Esen

    Digitale Fotografie
    HHeiglvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: gutes Einsteigerbuch
    gutes Einstiegsbuch, welches Lust auf mehr macht

    Wer gerade erst mit dem fotografieren angefangen hat, die erste Kamera in der Hand hat und schöne Bilder machen will der steht oft vor vielen Fragen. Hier setzt das Buch "Digitale Fotografie - Grundlagen und Fotopraxis" von Jacqueline Esen aus dem Vierfarben Verlag an. Die Autorin versucht sich systematisch erst die Kameratechnik, Kameratypen, Objektive, etc. über das richtige belichten, scharfstellen, Motive sehen bis hin zur Fotopraxis mit dem gestalten von Bildern, Porträts, Kinder, Tiere, Urlaub und Landschaften zu beschäftigen. Danach kommen noch einige kleinere Kapitel zur Bildbearbeitung, dem Druck und das verteilen der Bilder Online und als Fotobuch. Das Buch ist in einem weichen Kartoneinband was gut ist wenn man das Buch unterwegs in der Kameratasche hat und z.B. in der Stadt bei der Streetfotografie nochmal was nachschlagen möchte - obwohl zur Streetfotografie selbst leider nur eine Seite enthalten ist. Auf den knapp 300 Seiten ist viel an Wissen untergebracht, allerdings geht es hier auch nicht all zu viel in die Tiefe und somit ist das Ganze recht kurzweilig zu lesen. Zu fast allen Bildern im Buch sind die technischen Daten, sprich Brennweite des Objektives, Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert vermerkt was es einfach macht gerade am Anfang mit entsprechend ähnlichen Bilder, die man selbst macht mit diesen Anfangswerten zu arbeiten und nicht erst lange selbst suchen muss. Auch schön sind viele Vergleichsbilder damit man schnell weiß wo bei einem selbst der Fehler z.B. beim scharf stellen oder dem blitzen zu finden sein kann. Für den Einsteiger ist es sicherlich auch schön das die Kapitel nicht zu lang sind, mir als etwas erfahreneren Fotografen ist dies allerdings eindeutig zu kurz geraten. Bei den Porträtaufnahmen wird häufig vom "Modell" gesprochen und wie man sich hier verhalten soll. Auf der anderen Seite wird fast garnicht auf die richtige Blitztechnik geschweige denn die Arbeit mit Blitz, Softbox, etc. eingegangen. Für natürliche Porträts z.B. unter freiem Himmel fehlt dann wieder das richtige Posing und hier hätte ich mir noch ein paar Bilder mit einigen Standardposen, die man dem Modell zeigen kann gewünscht. Es wird auch im technischen ersten Part auf die Kamera, Kameratypen wie Kompakt- oder DSLR eingegangen ebenso wie auf die Objektive aber Zubehör wie Stative (Reise- Einbei- oder Studiostative), Taschen und Rucksäcke sowie Blitze (Aufsteck oder Home-Studio) fehlt leider gänzlich.  Dies ist in vielen Fällen aber auch garnicht nötig wenn es lediglich darum geht den Anfänger bei den ersten Schritten zu begleiten.Gut wiederum ist dann, das in jedem Kapitel eine Doppelseite kommt "Schnelle erste Hilfe" in dem das Wissen nochmals angewendet zum EInsatz kommt und untendrunter dann ein Bereich "das Wichtigste in Kürze" in dem das Kapitel nochmal zusammengefasst wird.

    Fazit: Das Buch ist im Endeffekt gut für jeden Einsteiger geeignet um die ersten Schritte mit ein bisschen Anleitung zu meistern. Der ambitioniertere Einsteiger oder Fotograf, welcher ein Buch mit etwas mehr Tiefe und weiterführenden Informationen sucht wird hier etwas enttäuscht sein.Wer sich neu eine Kamera gekauft hat und im Laden noch dazu ein Buch für die ersten Gehversuche dazu mitnimmt wird hier zu einem günstigen Preis von knapp 15,- nicht enttäuscht werden.

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    Cover des Buches Scott Kelbys Foto-Sessions (ISBN: 9783864902192)

    Bewertung zu "Scott Kelbys Foto-Sessions" von Scott Kelby

    Scott Kelbys Foto-Sessions
    HHeiglvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: lustiges Buch zum Thema Foto Sessions
    ein echter Scott Kelby zum Thema Fotografieren

    Wer einmal einen Scott Kelby gelesen hat, der wird immer wieder Spaß daran haben. So auch bei diesem 210 Seiten starken Buch "Scott Kelbys Foto Sessions - Vom Making-of zum perfekten Bild" was zum Preis von rund 20,- im dpunkt Verlag erschienen ist. Es handelt sich hierbei um eine Art Fotorezepte Buch in 9 Kapiteln (Porträts im natürlichen Licht, mit einem Blitz, mit zwei Blitzen, mit Systemblitz, Hochzeitsfotos, Reisefotos, Natur und Landschaften sowie die Nachbearbeitung) wobei hier zu jedem Endbild auch ein oder mehrere Making-of Bilder zu sehen sind. Man hat also schonmal einen genauen Einblick in die Machart. Dazu schreibt Scott zu jedem Bild die Kameraeinstellung, die Vorüberlegung, wie das Bild ggf. noch nachbearbeitet wurde - was bei einem Text wie "Lediglich die normale Porträtretusche" etwas kurz erscheinen mag, im Gesamtzusammenhang aber dann wieder lustig wirkt. Auch das Einleitungskapitel "Sieben Dinge, die Sie gerne gewusst hätten bevor Sie dieses Buch gelesen haben!" spricht Bände. Ich weiss jetzt nicht wieviele Bilder, Kompositionen und Locations im Buch vereint sind, aber es ist eine ganze Menge und ein Bild ist schöner als das andere. Es macht richtig Spaß die Bilder an zu schauen, zu lesen wie Scott die gemacht hat, die Anekdoten dazu zu lesen wenn er z.B. auf Reisen Abends noch was Essen war bevor das Licht richtig war. Die wirklich kurzen Texte zu den Bildern sind lustig geschrieben und garnicht wie ein Fotobuch aufgebaut. Es ist für Jeden etwas dabei, man kann viel lernen oder sich einfach nur von den sehr guten Bildern beeindrucken lassen. Abgerundet wird das Ganze mit einem Kapitel zu verschiedenen Bild-Looks und wie man diese mit Photoshop bearbeitet. Das Buch ist zwar primär für den Anfänger oder ambitionierteren Hobbyfotografen geschrieben, aber die Bilder können sicher auch den erfahreneren Fotografen erfreuen.Ich kann es garnicht oft genug sagen, aber für mich gehört ein Scott Kelby Buch in jedes Fotografen Regal. Er vermittelt unendlich viel Wissen ohne dabei wie ein typischer Lehrer trocken von einem Thema zum anderen zu gehen, sondern in einer lebendigen, erfrischend anderen Schreibweise. Wer allerdings schon eines von Scott Kelbys Büchern zu Foto- und Bildbearbeitungs Themen hat, der wird hier vieles wiederfinden was da auch schon vorkam - was aber den Lesespaß an sich nicht mildert. Enjoy.

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    Cover des Buches Das Komplettpaket LPIC-1&LPIC-2 (ISBN: 9783836235297)

    Bewertung zu "Das Komplettpaket LPIC-1&LPIC-2" von Harald Maaßen

    Das Komplettpaket LPIC-1&LPIC-2
    HHeiglvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Klasse Zertifizierungs-Bundle
    Alles was man zur LPIC-1 und LPIC-2 Zertifizierung braucht

     
    Das Buch-Bundle "LPIC-1 und LPIC-2 Sicher zur erfolgreichen Linux-Zertifizierung" (Aktuelle Lernziele der Version 4) aus dem Rheinwerk Verlag ist ein Lehr- und Studienbuch in zwei Teilen zur Vorbereitung auf die Prüfungen 101 und 102 sowie 201 und 202 des Linux Professional Institute Certification (LPIC). Auf über 540 Seiten je Buch wird einem von Harald Maaßen, dem Autor, der komplette Stoff, der für die Prüfung notwendig ist näher gebracht. Desweiteren sind im Anhang schon einige Prüfungsfragen vorhanden. Auf der dem Buch beiliegenden DVD ist dann noch der Prüfungssimulator mit dem man unter Prüfungsähnlichen Bedingungen üben kann enthalten. So hat man eigentlich alles was man an Informationen braucht um die Herstellerunabhängige Prüfung abzulegen und zu bestehen. Im vorderen Teil des Buches zu LPIC-1 wird einem angefangen bei der Systemarchitektur, Linux Installation, Unix-Kommandos sowie das Linux Dateisystem, etc. erklärt und somit der LPI 101 Teil abgedeckt. Im zweiten Teil des Buches kommt dann alles dran was zu LPI 102 gehört, also angefangen bei der Shell, Datenverwaltung, Oberflächen und Desktops, Administrative Aufgaben, Systemdienste und Netz-Grundlagen bis hin zur Sicherheit.
     

    Im Buch zu LPIC-2  wird das Thema an sich mit den Themen Kapazitätsplanung, Kernel, Systemstart, Netzwerkkonfiguration zw. im zweiten Teil u.a. mit den Themen DNS, Webdienste, Verwaltung von Netzwerk-Clients und Systemsicherheit fortgesetzt. Nach jedem Teil kommen nochmals über 100 Fragen und deren Antworten mit entsprechenden Erklärungen. Das Buch ist sehr Verständlich geschrieben sodass auch ein Anfänger auf dem Gebiet schnell in die Materie hineinkommt und zusammen mit dem Openbook zum Thema Linux sein eigenes Linux System aufbauen kann. Dies ist natürlich nicht zwingend zur LPIC Prüfung notwendig, allerdings hilft es doch oft weiter die Prüfungsrelevanten Fragen ausprobieren zu können. Zusammen mit dem Prüfungssimulator und dem Openbook zu Linux finde ich das Ganze eine richtig runde Sache und es ist wirklich alles an Informationen vorhanden um die Prüfungen zu bestehen.
     
     
     
    Mein Fazit:
    Das Buch-Bundle zu den LPIC-1 und LPIC-2 Prüfungen ist so ein Rundum Paket um die Zertifizierungen ohne weiteres bestehen zu können. Es spart nicht nur Geld und Zeit, sondern es ist alles enthalten was man braucht.

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