Isbel

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    Cover des Buches Forever Free - San Teresa University (ISBN: 9783736312982)

    Bewertung zu "Forever Free - San Teresa University" von Kara Atkin

    Forever Free - San Teresa University
    Isbelvor 3 Stunden
    Kurzmeinung: Süß, aber auch mit einer ernsten Botschaft
    Ruhig, süß, ernst

    "Forever free" war ein Buch, in welches ich mich einfach reinfallen lassen konnte. Ich kannte Kara Atkin ja schon durch ihre New York Bastards und die liebe ich ja. Von daher war mir klar, dass ich auch der San Teresa University eine Chance gebe. Von der Art der Geschichte unterscheiden sich die beiden Reihen stark, aber nicht darin, dass mich die Autorin durch ihren leichten und flüssigen Schreibstil in die Geschichte ziehen konnte. Mit den beiden Protagonisten treffen hier auch zwei Personen aufeinander, die mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen haben.

    Die Geschichte erzählt hauptsächlich aus Raelyns Sicht, die mich schnell neugierig machte. Erst wirkte sie nur sehr schüchtern, aber schnell wird klar, dass sie nicht einfach nur schüchtern ist, sondern viel mehr dahinter steckt.  Ich fand ihre Entwicklung sehr schön. Vor allem da diese durch andere angestiftet wurde und dadurch authentisch wirkt. Hunter ging für meinen Geschmack ziemlich unter. Sein Problem ist vor allem ab Mitte des Buches tragend für die Story. Allerdings fehlte mir hier die Tiefe. Im Vergleich zu Raelyn ist seine Geschichte nicht so stark bei mir angekommen.
     
    Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt. Es ist nicht langweilig, aber große Spannungsspitzen sind nicht zu finden. Mich konnte es trotzdem berühren, weil ich mich in zwei Dingen Raelyn sehr nahe fühlte und ich dadurch einige Szenen sehr gut nachfühlen konnte. Außerdem fand ich sehr schön, dass kein Zickengenerve aufkam. Hier ist die Pupertät eindeutig vorbei und die Charakteren gehen zwar emotional an Probleme heran, aber sie schalten ihren Verstand nicht aus.

    Mein Liebling von den Nebencharakteren war Kate. Sie ist das Herz, was die Clique zusammenhält, daher bin ich sehr neugierig auf ihre Geschichte. 


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    Cover des Buches Entführung ins Glück (ISBN: 9783957346407)

    Bewertung zu "Entführung ins Glück" von Kristi Ann Hunter

    Entführung ins Glück
    Isbelvor 6 Tagen
    A Noble Masquerade

    Dieses Buch erhielt ich über eine Leserunde von Lovelybooks und hatte viel Spaß mit Mirandas Geschichte. In die Regency Zeit tauche ich gerne ein, besonders wenn sich an den Stilregeln der  traditionellen Regency Romance orientiert wird. Was in diesem Buch der Fall ist. 


    Miranda konnte mich gleich durch ihre Stärke begeistern. Sie ist die Schwester eines Herzog, hat eine sehr strenge Erziehung genossen und rebelliert auf ihre Weise dagegen. Die Briefe am Anfang des Buches zu lesen, war wirklich sehr schön und dann ihre Panik vor dem Skandal zu Spüren, als ihre "Tagebuchbriefe" ausversehen zugestellt worden sind. Es war herrlich. 


    Die Geschichte beinhaltet aber nicht nur eine sehr süße Liebesgeschichte, sondern auch das Leben und die gesellschaftlichen Werte und Regeln werden dargestellt. Vor allem das Finden eines standesgemäßen Ehemanns und die Angst einer 20jährigen doch noch als alte Jungfer zu enden, sind Thema des Buches. Ebenfalls wird Spannung durch die historische Einordnung geschaffen. 1812 sitzt auf dem Festland Napoleon noch fest im Sattel und dessen Blick streift auch gerne mal nach England. Wenn einer der Protagonisten dann Teil der Verteidigung des Landes ist, darf sich der Leser auf mehr als nur eine Liebesgeschichte freuen.


    Der Erzählstil hat mir gefallen. Wir begleiten Miranda auf Bälle, sitzen mit ihr im Salon, um die Verehrer der Schwester zu "ertragen" und flirten beim Whist über die Karten mit einem gewissen Gentleman. Die Gespräche sind mal ernst, mal humorvoll, mal nachdenklich. Auch der Glaube spielt in dem Buch eine Rolle, aber er ist schön in die Geschichte eingewoben und dominiert den Plot nicht. 



    𝓟𝓵𝓸𝓽 🌸🌸🌸🌸🌸
    𝓒𝓱𝓪𝓻𝓪𝓴𝓽𝓮𝓻𝓮 🌸🌸🌸🌸🌸
    𝓖𝓮𝓯𝓾̈𝓱𝓵𝓮 🌸🌸🌸🌸🌸
    𝓢𝓹𝓪𝓷𝓷𝓾𝓷𝓰 🌸🌸🌸
    𝓛𝓮𝓼𝓮𝓿𝓮𝓻𝓰𝓷𝓾̈𝓰𝓮𝓷 🌸🌸🌸🌸🌸
    𝓢𝓬𝓱𝓻𝓮𝓲𝓫𝓼𝓽𝓲𝓵 🌸🌸🌸🌸🌸


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    Cover des Buches Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin (ISBN: 9783906829708)

    Bewertung zu "Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin" von Maya Shepherd

    Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin
    Isbelvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Idee spannend, aber Umsetzung mau. Blasse Charaktere, wenig passiert, fehlender Spannungsaufbau verhindert das Weiterlesenwollen.
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    Cover des Buches Schwarzer Leopard, roter Wolf (ISBN: 9783453272224)

    Bewertung zu "Schwarzer Leopard, roter Wolf" von Marlon James

    Schwarzer Leopard, roter Wolf
    Isbelvor 16 Tagen
    Spannender Plot, verwirrender Schreibstil

    "Schwarzer Leopard, roter Wolf" ist ein Buch, welches mich fasziniert hat, gleichzeitig aber auch letztendlich von mir abgebrochen wurde. Der Klappentext hatte mich angesprochen gehabt. Afrikanische Mythologie vermischt mit Fantasy, die es in sich hat. Wir sprechen hier schließen von Heyne Hardcore. Und man bekommt auch allerhand Gewalt. Diese war auch nicht der Grund, warum ich abgebrochen hatte.

    Mein Problem war der Erzählstil. Das Buch ist in 5 Kapitel geteilt, die jeweils einen bestimmten Schwerpunkt zu haben scheinen. Im ersten lernt man den Sucher kennen und im zweiten bekommt er dann seinen Auftrag. Mehr als diese beiden Kapitel habe ich auch nicht gelesen. Mir fiel es sehr schwer einen Zugang zu finden. Der Erzähler scheint in einem Verhör zu sein und erzählt seine Geschichte. Dabei verdeutlicht er Dinge durch unterschiedliche Geschichten, die leider für mich manchmal sehr wirr waren. Oft war mir der rote Faden verloren gegangen. Ich musste mich beim Lesen stark konzentrieren und manche Stellen auch mehrmal lesen, um den tieferen Sinn dahinter zu verstehen. Ich konnte mich nicht in die Geschichte fallen lassen. Gleichzeitig hatte mich aber der Erzählstil fasziniert. So einer ist mir eben noch nie untergekommen, weswegen ich dem Buch auch nach einer mehrmonatigen Pause eine zweite Chance gegeben hatte.

    Da ich mich in afrikanischer Mythologie so überhaupt nicht auskenne, weiß ich natürlich auch nicht, welche Wesen dieser genau so entspringen, und ob und wie der Autor sie verändert hat. Ich fand es aber spannend, etwas über sie zu erfahren. Auch ob die Begründungen für die Beschneidungen bei Mann und Frau genau so in der Realität wiederzufinden sind, weiß ich nicht. Aber das waren Szenen, bei denen ich wirklich schlucken musste. Ansonsten findet man psychische wie physische Gewalt, auch gegenüber Kindern, in den verschiedensten Formen. Die schönen Momente gehen da leider sehr unter.

    Der Protagonist war spannend gezeichnet. Ein junger Mann, der auf der Suche nach sich selbst ist und einen Platz sucht. Seine innere Zerrissenheit wird immer wieder deutlich. Auch den Leoparden fand ich interessant, auch wenn ich ihn nur durch die Augen des Suchers gesehen hatte. Ich wünschte wirklich, dass mich der Erzählstil nicht zum Abbruch gebracht hätte. Denn eigentlich bin ich immer noch neugierig auf die Geschichte. 


    𝓟𝓵𝓸𝓽 🌸🌸🌸
    𝓒𝓱𝓪𝓻𝓪𝓴𝓽𝓮𝓻𝓮 🌸🌸🌸🌸
    𝓢𝓹𝓪𝓷𝓷𝓾𝓷𝓰 🌸🌸
    𝓛𝓮𝓼𝓮𝓿𝓮𝓻𝓰𝓷𝓾̈𝓰𝓮𝓷 🌸🌸
    𝓢𝓬𝓱𝓻𝓮𝓲𝓫𝓼𝓽𝓲𝓵 🌸

     

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    Cover des Buches Das Schwert der Totengöttin (ISBN: 9783426524527)

    Bewertung zu "Das Schwert der Totengöttin" von Katharina V. Haderer

    Das Schwert der Totengöttin
    Isbelvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Genial, düster, spannend - eine Welt, die ich gerne kennenlerne
    Tot und Vorurteil

    Wenn die Toten sich erheben und Vorurteile das Unheil befeuern, dann befindet man sich wahrscheinlich in der Welt von Black Alchemy. Zeyn, unseren Protagonisten neben Mirage, habe ich nämlich als jemanden kennengelernt, der sich zu sehr an Regeln klammert und anstatt zuzuhören, die Dinge nach seiner Meinung regelt. Was habe ich mich über ihn aufgeregt und ich freue mich schon sehr auf seine Charakterentwicklung in den nächsten Bänden. Aber neben dieser Schwäche ist er ein Mensch, den ich gerne an meiner Seite hätte, wenn die Toten vor mir stehen. Ein Mann, auf den man sich verlassen kann, wenn es drauf ankommt und der weiß, wie man mit dem Schwert umzugehen hat.

     
    Mirage hingegen konnte sich schnell in mein Herz schleichen. Ich bin wirklich gespannt auf weitere Hintergrundinfos von ihr.  Sie wirkte auf mich verletzlich und sehr abweisend gegenüber allen. Gleichzeitig ist sie hilfsbereit und nutzt ihre Gabe, um den Dorfbewohnern zu helfen. Dass es zwischen ihr und Zeyn nicht einfach wird, hat mir gefallen.

    Die Handlung kommt schnell in Schwung. Die Toten erheben sich und mit Zeyn Schwäche über "Hexen" vorschnell zu urteilen, kommen auf Mirage einige Probleme zu. Und auf Zeyn natürlich auch. Spannung wird durchgehend immer wieder neu aufgebaut und ich konnte wirklich nie irgendetwas vorhersehen. Die Welt der beiden ist düster. Nicht nur wegen den Toten. Unterschiedliche Magiearten, Herrschende, die ihre Macht nicht teilen wollen, ein unterdrückendes System und Gilden der Unterwelt, die nach Macht bzw. Veränderung streben. Die Welt erscheint komplex und gut durchdacht. Ich freue mich schon darauf, mehr in den folgenden Bänden zu erfahren. 

    Was mich allerdings störte, waren die "französischen" Einschübe. Die Idee, neben der Amtssprache noch eine ältere einzubauen, fand ich nicht schlecht. Ich weiß ich auch nicht, ob das wirklich richtiges Französisch oder nur daran angelehnt war. Ich hatte nie Französisch. Aber mich hat es immer wieder aus dem Lesen rausgerissen, weil ich nicht wusste, was sie sagen. Und ehrlich gesagt, habe ich auch meistens den Sinn hinter der Sprachänderung nicht verstanden.


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    Cover des Buches Die Drachenreiter von Mera: Das Eisenvolk (ISBN: B08D5NV53S)

    Bewertung zu "Die Drachenreiter von Mera: Das Eisenvolk" von Sonja Röhm-Reimann

    Die Drachenreiter von Mera: Das Eisenvolk
    Isbelvor einem Monat
    Kurzmeinung: Manchmal braucht man Drachen in seinem Leben. Und die Drachenreiter von Mera liefern nicht nur diese, sondern auch eine spannende Story.
    Das Eisenvolk naht

    Dieser Band steht ganz im Zeichen des Krieges, denn die Feinde aus dem ersten Band schreiten nun zur Tat. Das Drachenvolk hat im Laufe des Bandes mit immer größeren Problemen zu kämpfen und das Trio der Drachenkinder macht sich auf die Suche nach dem eine Tor, welches ihnen die Lösung für den Krieg geben könnte. Ich verrate sicherlich nicht zuviel, wenn ich schreibe, dass sie dabei auch ganz andere Dinge finden.

    Ein besonderes Rätsel war der Begriff der "Schatz von Mera", der den Drachenreitern vollkommen unbekannt war, aber für sehr interessante Verbündete sorgt. Ich fand es richtig toll, mehr von anderen Völkern zu erfahren. Auch wenn ich mir sicher bin, dass es im vierten Band noch einige Überraschungen diesbezüglich geben wird. 

    Auch die Moral der Drachenreiter wird hier wieder konsequent durchgesetzt, obwohl dies für das Volk im Krieg einiges an nicht so tollen Folgen bereithält. Aber dadurch haben sie wieder einige Pluspunkte sammeln können. Insgesamt erhalten wir wieder neue Einblicke in den Aufbau der Gesellschaft und ich glaube, genau wie unsere Protagonistin Karin, ist das noch nicht alles, was es über das Drachenvolk zu lernen gibt.

    Zwischenzeitlich gab es ein paar Längen, aber diese hörten immer schnell wieder auf und so konnte mich, wie auch die beiden Bände zuvor, die Story fesseln. Ich wollte unbedingt mehr über das titelgebende Eisenvolk herausfinden. Als es aber dann endlich zu einer Stelle kam, an der ich meine Neugier hätte befriedigen können, entschied sich die Autorin uns weiter rätseln zu lassen. Das war nicht unpassend im Sinne der dortigen Geschehnissen, aber mich hat es etwas unbefriedigt zurückgelassen. Was nicht bedeutet, dass wir gar nichts erfahren. Mich haben die bisherigen Erkenntnisse erschreckt und so konnte auch das Eisenvolk Sympathiepunkte sammeln.

    Alles in allem passt sich der dritte Band schön an die vorherigen Bände, es gibt viel Neues zu entdecken und die Autorin zögert auch nicht lieb gewonnene Personen in den Tod zu schicken, wenn es die Story verlangt.  

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    Cover des Buches Schattenthron II - Der Prinz mit dem flammenden Herz (ISBN: 9783959591300)

    Bewertung zu "Schattenthron II - Der Prinz mit dem flammenden Herz" von Angelika Diem

    Schattenthron II - Der Prinz mit dem flammenden Herz
    Isbelvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein spannender und würdiger Abschluss von Rahel und Leonards Geschichte.
    Hält das Glück an?

    Nach langer Zeit habe ich endlich zum finalen Band von Schattenthron gegriffen und es hat mir richtig gut gefallen. Im ersten Band hatten wir ein kleines HappyEnd, aber noch eine Menge offener Fragen, die nun endlich beantwortet wurden.


    Während im ersten Band viele Märchenelemente wiederzufinden waren, liegt hier der Schwerpunkt auf dem Fantasyteil. Die Prophezeiung aus dem ersten Band wird entschlüsselt und die dortige Aufgabe angegangen. Auch Ivald ist weiterhin ein Problem, dem sich gestellt werden muss. Aber nicht nur das wartet auf den Leser, sondern auch die Beziehung zwischen Leonard und Rahel wird auf die Probe gestellt.   


    Was mir besonders gefallen hat, war die Darstellung von Rahels Leben im Palast. Aufgewachsen in einem Dorf ist das Leben am Hof neu und die Erwartungen, die an sie als zukünftige Königin gestellt werden, sind alles andere als einfach zu erfüllen. Ihre Ängste und Sorgen, nicht gut genug zu sein, werden toll dargestellt. So wirkt sie im Vergleich zum ersten Band dadurch auch viel unsicherer und passiver, wächst aber an ihren Aufgaben. Auch in Leonard erhält der Leser einen tieferen Einblick. Die Wahrheit, die er über sich am Ende des ersten Bandes erfahren musste, fällt ihm schwer zu akzeptieren und so ist sein Verhalten auch deutlich reservierter gegenüber Rahel.  


    Die Handlung kann immer wieder mit neuen Entdeckungen und Wendungen überraschen. Rahel und Leonard werden viele Steine in den Weg gelegt, die nicht nur für Spannung sorgen, sondern auch die Charakterentwicklung vorantreiben. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Perspektive von Rahel, aber auch Wechsel in andere Perspektiven sind vorhanden, um dem Leser wichtige Entscheidungen mitzuteilen, wenn Rahel nicht an einem Ort ist.


    Für mich war dieser Band ein würdiger Abschluss der Dilogie!


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    Cover des Buches Ein geheimnisvoller Marquess (ISBN: B08CNL3KQJ)

    Bewertung zu "Ein geheimnisvoller Marquess" von Minerva Spencer

    Ein geheimnisvoller Marquess
    Isbelvor einem Monat
    Kurzmeinung: Regency Historical Romance - Geheimnisse erzeugen Spannung, aber die Vergangenheit beider hätte mehr Raum gebraucht, um völlig zu überzeugen
    Eine Lieben für Zwischendurch


    Ich liebe die Zeit Anfang des 19. Jahrhundert, auch wenn ich in meiner Lesechronik noch nicht viele Regency Romane verbuchen darf.  Minerva Spencer schreibt Regency Historical Romance - ein Genre, welches sich von der traditionellen Regency Romance hinsichtlich des Stil schon stark unterscheidet. Insbesondere was die Darstellung von Sexualität betrifft. So ist es auch zu erwarten gewesen, dass wir hier einige deutliche Sexszenen zu lesen bekommen. 


    Adam und Mia sind beides Charaktere, die in der englischen Gesellschaft anecken. Adam, weil er als Mörder angesehen wird, dem man offiziell nichts nachweisen kann und Mia, die jahrelang in einem fernen Land lebte und durch ihr nicht-englisches Verhalten die Gerüchteküche zum Kochen bringt. Kein Wunder also, dass beide trotz der gegenseitigen Anziehungskraft ihre Geheimnisse zu wahren zu versuchen. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden verläuft - wie im Genre üblich - zügig. Trotzdem wird sie nicht langweilig, weil Mia bereit ist, alles zu opfern, um jemanden aus ihrer Vergangenheit zu Hilfe zu eilen. Im Mittelteil hätte ich mir aber weniger Sex und mehr Beziehungsdarstellung gewünscht.
     
    Mias Rettungswunsch ist eine der treibende Kräfte der Handlung, die mir prinzipiell gefiel. Schade fand ich nur, dass Mias Beziehung zu dieser Person so wenig Raum erhält. Ein größerer Rückblick in ihre Zeit im Orient hätte mir sehr gefallen, um sie besser zu verstehen und stärker mitzufiebern. Adam geht im Vergleich zu Mia unter, obwohl der Titel des Buches sich ja mehr auf ihn bezieht. Die Auflösung seiner Vergangenheit war dann leider auch etwas unspektakulär. 

    Insgesamt hätte ich mir einfach mehr tiefere Einblicke gewünscht. Beide haben eine spannende Vergangenheit, die für mich aber nicht stark genug hervorgehoben wurde. Legt man nicht so viel wert auf Hintergrundwissen ist es aber ein schöne Geschichte für Zwischendurch, die durch das langsame Aufdecken der Geheimnisse Spannung erzeugt. 


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    Cover des Buches Einstein (ISBN: 9783314105296)

    Bewertung zu "Einstein" von Torben Kuhlmann

    Einstein
    Isbelvor einem Monat
    Kurzmeinung: Wieder ein tolles Mäuseabenteuer
    Wunderschön

    Ich liebe die Mäuseabenteuer! Nicht nur, weil sie Kindern und mir spannende Entdeckungen der Menschheit auf eine tolle Art und Weise näherbringen, sondern auch, weil die Mischung aus Text und Bildergeschichte eine ganz andere Art des Lesens ist. Es wird nicht nur vorgelesen, sondern durch die Bilder können auch selbst Textabschnitte entworfen werden. Mal werden sie kurz und knapp, ein anderes Mal bringt die Fantasie der Kinder unglaublich viele Details rein. 

    Einstein und die Relativitätstheorie - ich war gespannt, wie diese in einem Kinderbuch aufgegriffen wird und fand es hier sehr schön gemacht. Die Abenteuer der Maus stehen hier natürlich im Vordergrund. Und doch lädt das Buch zum Philosophieren mit Kindern ein. Es geht um die grundsätzliche Frage, wie man Zeit misst und wie man diese empfindet. Kindgerechte Fragen, die man auch abseits der Geschichte mit den Kindern diskutieren kann.

    Für die Großen ist am Ende des Buches eine einfache Erklärung der Theorie zu finden, um grundsätzliches darüber zu verstehen. Auch die Biografie von Einstein wurde nicht vergessen.

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    Cover des Buches Die Drachenreiter von Mera: Tödlicher Nebel (ISBN: B07ZVWNMS4)

    Bewertung zu "Die Drachenreiter von Mera: Tödlicher Nebel" von Sonja Röhm-Reimann

    Die Drachenreiter von Mera: Tödlicher Nebel
    Isbelvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gelungene spannende Fortsetzung - Altersempfehlung der Autorin beachten!
    Spannende Fortsetzung

    Die Geschichte setzt direkt am Ende des ersten Bandes an und im ersten Moment hätte ich mir eine kleine Zusammenfassung des ersten Bandes gewünscht. Es war ja doch ein Weilchen her, seitdem ich das gelesen habe. Aber ich habe mich schnell wieder in die Geschichte hineinfinden können.

    Im ersten Band hatte ich sehr starke Probleme mit der Moral und den Gesetzen der Drachenreiter. Und auch im zweiten Band kann ich nicht sagen, dass das ein Volk ist, bei dem ich leben würde wollen. Ihre Strafen sind grausam. Hier in Deutschland würde das wahrscheinlich als physische und psychische Gewalt gewertet werden. Daher empfehle ich die Reihe weiterhin nur Lesern ab 16 Jahren, die mit solchen Szenen kein Problem haben. Trotzdem macht genau diese Drachenreiterkultur und Karins Einfinden in diese das Buch spannend. Und im Gegensatz zum ersten Band verletzt Karin deutlich weniger Regeln und ich hatte das Gefühl, dass die Drachenreiter milder mit ihr umgegangen sind.

    Nach den Geschehnissen in Elnamira hatte ich mich erst gewundert, dass die Massenvergewaltigung nicht mehr aufgegriffen wurde. Bis Karin dann „endlich“ Symptome zeigte und ihr geholfen wurde. Auch wenn ich die Therapie wieder sehr fragwürdig fand.

    Im weiteren Verlauf liegt der Schwerpunkt auf den Beziehungen der Drachenreiter untereinander und wie Karin sich weiter in die Drachengemeinschaft einfügt. Die Welt von Mera bekommt mehr Tiefe, dadurch dass wir mehr von anderen Völkern erfahren. Stück für Stück werden dann Probleme offenbart, die das Leben aller gefährden. Fragen aus dem ersten Band werden beantwortet und neue aufgeworfen.

    Von Schreibstil war alles wieder toll miteinander verwoben und man liest die Geschichte in einem Rutsch ohne irgendwann aus einer Szene grob rausgerissen zu werden. Und auch bei Zeitsprüngen sind die Übergänge schön dargestellt.

    Ich hatte wieder sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Band 3. Insbesondere bin ich sehr neugierig darauf, wie Karin sich entscheiden wird, wenn sie ein Tor in ihre Welt finden sollte. Bleibt sie bei ihrem Drachen und ihrem neuen Leben und kehrt sie zurück in unsere Welt und zu ihrer Familie?

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