Isona

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten (ISBN: 9783401063485)

    Bewertung zu "Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten" von Kerstin Gier

    Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten
    Isonavor einem Jahr
    Cover des Buches Saphirblau - Liebe geht durch alle Zeiten (ISBN: 9783401063478)

    Bewertung zu "Saphirblau - Liebe geht durch alle Zeiten" von Kerstin Gier

    Saphirblau - Liebe geht durch alle Zeiten
    Isonavor einem Jahr
    Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404207862)

    Bewertung zu "Die unsichtbare Bibliothek" von Genevieve Cogman

    Die unsichtbare Bibliothek
    Isonavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich liebe die Idee dieses Buchs! Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich, genau wie die unterschiedlichen Charaktere.
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    Cover des Buches Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten (ISBN: 9783401063348)

    Bewertung zu "Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten" von Kerstin Gier

    Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten
    Isonavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Locker und leicht zu lesen, dabei trotzdem spannend und witzig. Nicht nur für Jugendliche ein gutes Buch.
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    Cover des Buches Asche (ISBN: 9783802582349)

    Bewertung zu "Asche" von Lori Handeland

    Asche
    Isonavor einem Jahr
    Kurzmeinung: War leider überhaupt nicht meins. Der Anfang war echt gut und packend, aber kaum ist sie bei Sawyer wird alles abstrus und unsinnig
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    Cover des Buches Die maskierte Stadt (ISBN: 9783404208883)

    Bewertung zu "Die maskierte Stadt" von Genevieve Cogman

    Die maskierte Stadt
    Isonavor einem Jahr
    Cover des Buches Die flammende Welt (ISBN: 9783732529520)

    Bewertung zu "Die flammende Welt" von Genevieve Cogman

    Die flammende Welt
    Isonavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich konnte es kaum aus der Hand legen!
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    Cover des Buches Neverwhere (ISBN: 0060557818)

    Bewertung zu "Neverwhere" von Neil Gaiman

    Neverwhere
    Isonavor einem Jahr
    Magical story

    Richard Mayhew ist die Hauptfigur in diesem Roman und der so ziemlich größte Hufflepuff, den man sich vorstellen kann (um es positiv auszudrücken!). Er lässt sich schikanieren von seiner Verlobten, seinen Kollegen und Freunden und seinem Boss. Bis – ja, bis er sich eines Abends seiner Verlobten widersetzt und sich eines verletzten Mädchens annimmt, das er auf der Straße gefunden hat. Von dort an beginnt das Abenteuer, in welches er von Door (ja, das ist wirklich der bedeutungsträchtige Name des mysteriösen Mädchens) hineingezogen wird. Diese wird – nachdem bereits ihre Familie grausam ermordet wurde – von zwei ebenso brutalen wie verrückten Profikillern durch London Below gejagt. London Below ist – wie ein weiterer bedeutungsträchtiger Name bereits klar macht – eine zweite Welt unterhalb von dem normalen London, welches wir kennen – in alten Tubestationen und Tunneln und vielen Orten, die Menschen von London Above nicht wahrnehmen können (genau wie ihre Bewohner). Weil Richard nun Door geholfen hat, ist er wohl zu weit in die Unterwelt abgerutscht und wird nun von niemandem mehr wahrgenommen. Um dies zu ändern und sein normales Leben zurückzubekommen, folgt er Door in die Straßen von London Below und gerät dabei von einer Gefahr in die nächste.

    Was ich an der Geschichte am Besten finde (außer der Tatsache, dass sie in London spielt und die Tube vorkommt), ist, dass Richard eine wirklich deutliche Entwicklung durchmacht. Er wächst an den Aufgaben und wird ein neuer Mensch. Die Handlung ist so gut gestrickt mit immer neuen Wendungen und Strängen, das man immer wieder überrascht wird. Mein Lieblingscharakter ist allerdings definitiv der Marquis de Carabas, der intelligent und witzig ist, ohne jedoch zu einer Art Witzfigur zu werden.

    Gaiman hat eine unterhaltsame, wunderbare Geschichte geschrieben, mit einer spannenden Storyline, Charakteren, die eine wirkliche Entwicklung durchmachen, unerwarteten Wendungen und Spannung bis zum Schluss, und ich habe es keine Sekunde bereut. Insgesamt ist auch der Schreibstil schön zu lesen und ergänzt die Story ohne zu übertreiben.

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    Cover des Buches QualityLand (ISBN: 9783548291871)

    Bewertung zu "QualityLand" von Marc-Uwe Kling

    QualityLand
    Isonavor einem Jahr
    Ein typisches Kling: Schön witzig, bissig und politisch.

    Auch wenn es diesmal eine gesamte Geschichte ist und keine One Shots. 
    Ich habe das Buch zuerst gelesen, da mir Emma und Sky eine signierte Ausgabe von der Buchmesse mitgebracht haben (ausflipp DANKE NOCH MAL DAFÜR)! Falls ihr auch so was cooles habt (oder ihr aus anderen Gründen die Geschichte lesen wollt), dann kann ich euch nur empfehlen, es auch noch einmal zu hören (was ich im Anschluss auch noch mal getan habe), da es ein völlig anderes Erlebnis ist. 

    Ich muss zugeben, dass ich mit Peter in den ersten beiden Kapiteln nicht warm geworden bin (was fürn Loser), aber als er Kalliope trifft, wurde er schlagartig tausendmal cooler (geneigte Leser werden verstehen, was ich damit meine).

    Das Ende war mir etwas zu plötzlich. Als hätte Kalliope mir einfach mitten im Lesen das Buch wieder entrissen. 
    Die Werbung war gut platziert und mein personalisiertes Buch auch sehr passend zu meinem Leseverhalten. Meine Lieblingsfiguren waren eindeutig Mickey und Pink. 

    Kurz und knapp meine Meinung und jetzt gibt es zur Erheiterung noch ein paar Zitate: 

    "Bald darauf sind alle Religionen verboten worden. Die Beweisführung war sehr einfach: Jemand ist gleichzeitig sein Vater, sein Sohn und eine Taube ... Bitte was?"
    (QualityLand, S. 236)

    "Seit vierundsechzig Minuten sitzt Peter schon an einem runden Tisch in einem Besprechungszimmer und wartet. Er ist exakt vierundsechzig Minuten schlechter gelaunt als vor vierundsechzig Minuten, und da war er auch schon ziemlich schlecht gelaunt." (QualityLand, S. 146)
    »Was soll ich denn mit einem rosafarbenen Delfinvibrator?«
    »Ist mir doch egal, Mann. Von mir aus kannst du ihn dir in den Arsch schieben.«
    »Ich möchte nicht abstreiten, dass das eines der vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsgebiete ist.«
    (QualityLand, S. 140)

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    Cover des Buches Jonathan Strange & Mr. Norrell (ISBN: 9783827005229)

    Bewertung zu "Jonathan Strange & Mr. Norrell" von Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell
    Isonavor einem Jahr
    Geballte Zauberkraft

    Ich muss ehrlich sein, ich habe echt eine Weile gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Seit August lese ich dran und bin jetzt erst fertig geworden! (Gut, die Lesezeit stieg in den letzten Wochen überproportional an.)
    Darauf gestoßen bin ich über das Internet, weil da ziemlich viele Leute von geschwärmt haben. Und da dachte ich: Jo, warum nicht? 

    Gut, dass ich angefangen habe, ohne auf die Seitenanzahl zu achten, denn sonst hätte mich das wahrscheinlich ein klein wenig abgeschreckt. Aber das hat dann doch die Geschichte selbst geschafft :D

    Der Anfang ist noch  überaus verwirrend (so wie es manche Leute vom ersten Kapitel des ersten Harry Potters behaupten, was ich absolut nicht verstehen kann), denn erst mal kommt eine große Menge an Gelaber über die theoretische Zauberei (*gähn*), Mr. Norrell taucht erst auf Seite 30 (* Alle Seitenzahlen sind denen meines ebooks entnommen und können von anderen Versionen abweichen.) oder so auf und ist ein vergrämter alter Mann, der niemanden leiden kann (und den niemand leiden kann) und man fragt sich echt, wo das Ganze hinführen soll. Eigentlich ist er der einzige praktische Zauberer in ganz England, aber er ist so von der Theorie überzeugt, dass ich mir echt nicht sicher bin, wen er eigentlich verarschen will.
    Jonathan Strange taucht ernsthaft erst auf Seite 200 auf (Keine Sorge, es wird vorher schon besser). Und das soll was heißen, schließlich ist er eine titelgebende Figur. 

    Zu allem Überfluss muss man sich dann auch erst einmal an  den Erzählstil gewöhnen und an das ganze Setting in England des 19. Jahrhunderts. Wer mit wem und warum und wieso. Die Namen sind zu Beginn auch etwas verwirrend: Norrell, Strange, Childermass, Segundus, Pole, Drawlight, Lascelles, Lords, Ladys ... what?

    Die  ersten fünfzig Seiten waren ein klein wenig zäh (ich weiß echt nicht, warum ich sie durchgehalten habe, normal bin ich da nicht so zimperlich). 
    Aber dann war ich gefesselt, fasziniert und gebannt von dem Buch. Die Sprache ist dem Setting beeindruckend angepasst und gleichzeitig so witzig und einnehmend.

    Die Geschichte wirkt  zu Beginn recht einfach gestrickt, doch dann wird sie immer vielschichtiger, man fiebert mit den Figuren mit und kommt – trotz des allwissenden Erzählers – definitiv nicht hinter alle Geheimnisse der Magie.
    Die ganze Atmosphäre des Buches ist magisch und wirkt – gerade durch den allwissenden Erzähler und die Fußnoten – absolut authentisch.

    Apropos Fußnoten. Oh jeee, es gibt echt VIELE Fußnoten und in meiner ebook Version sind sie nicht verlinkt, daher hatte ich am Anfang echt Schwierigkeiten damit und hab auch viele ausgelassen (ich muss auch zugeben, dass nicht alle so interessant sind). Aber gerade das macht das Buch so authentisch. Fußnoten wirken immer professionell und was sich Susanna so tiefsinnig ausgedacht (bzw. recherchiert) hat lässt die Geschichte in einem ganz anderen Licht stehen.
    Ich hoffe echt, dass ihr euch von meiner Rezension nicht habt abschrecken lassen.

    Ach ja, im Übrigen ist das Ganze auch von BBC als  Miniserie 2015 verfilmt worden (und das auch sehr zur Zufriedenheit der Fans – ich selbst habe es noch nicht gesehen, aber wenn ihr wollt, dann kann ich dazu dann auch eine Rezension schreiben, lasst einfach einen Kommentar da).



    Zur weiteren Überzeugung lasse ich euch noch  ein paar Zitate da, damit ihr versteht, was mich an dem Buch so gepackt hat:

    »Hadley-Bright hockte auf einem Stuhl und führte eine der wichtigsten Fähigkeiten eines Soldaten vor, die er nahezu perfekt beherrschte: unter jedweden Umständen zu jedweder Zeit einzuschlafen.«
    (Seite 393)


    »Versteck mein Herz an einem geheimen Ort, damit alle meine Wünsche nur ihm allein gehören und der Blender sich dort nicht festsetzen kann.Er stellte sich Arabella vor, wie er sie tausendmal gesehen hatte, hübsch gekleidet und in einem Salon zwischen Menschen sitzend, die lachten und plauderten. Er gab ihr sein Herz.«
    (Seite 330)


    »Aber wie das Essen zu ihr hinaufkommt«, sagte Miss Greysteel, »das weiß niemand genau. Signor Tosetti glaubt, dass ihre Katzen es hinauftragen.«
    »So ein Unsinn!«, erklärte Dr. Greysteel. »Wer hat je gehört, dass Katzen etwas Nützliches tun!«
    »Außer dass sie einen auf eine herablassende Weise anstarren«, sagte Strange, »die vermutlich einen moralischen Nutzen hat, weil man sich unbehaglich fühlt und gezwungen ist, nüchtern über die eigene Unvollkommenheit nachzudenken.«
    (Seite 528)


    »Ich sah einen Schatten auf einem weißen Weg, der durch das dunkle Moor führte. Sie müssen wissen, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt auf der Brücke aufhielt, und diese Brücke war viel höher als jede andere Brücke auf der Welt. Der Boden schien sich mehrere tausend Fuß unter mir zu befinden. Ich schaute hinunter und sah jemanden. Wenn ich nicht unbedingt Drawlight hätte finden wollen, hätte ich einen Weg hinunter gesucht und wäre ihm oder ihr gefolgt, denn mir scheint, dass ein Zauberer seine Zeit nicht sinnvoller verbringen kann als im Gespräch mit so einer Person.«
    »Aber geht von so einer Person denn keine Gefahr aus?«, fragte Arabella.
    »Gefahr?«, sagte Strange verächtlich. »Ja. Ich denke schon. Aber andererseits schmeichle ich mir, dass ich auch ziemlich gefährlich bin.«
    (Seite 357 f.)


    »Strange starrte ihm hinterher. Er fühlte sich versucht, über die Undankbarkeit des Herzogs ein paar spitze Bemerkungen gegenüber seinen Freunden, den 92. Gordon Highlanders, fallen zu lassen; doch die waren, wie es schien, gerade ein wenig beschäftigt, da Kanonen auf die schossen und Säbel auf sie einhackten.«
    (Seite 399)


    »Wie es sich traf, waren an diesem Tag zwei Briefe aus Genf in der Schweiz gekommen. Der erste war von Lord Byron, der sich über Jonathan Strange beschwerte, und der zweite war von Strange, der sich über Byron beschwerte.«
    (Seite 500)


    »Ohne Vorwarnung packte er Drawlights Rock und zog ihn an sich. Drawlight konnte Stranges stinkenden Atem in seinem Gesicht spüren, und zum ersten Mal sah er sein Gesicht. Sternenlicht fiel auf grimmige, wilde Augen, aus denen alle Menschlichkeit und Vernunft gewichen war.»Sag Norrell, dass ich komme!«, zischte Strange.«
    (Seite 604)


    »Etwas später wurde an seine Tür geklopft. Er war überrascht, dass es bereits Abend und im Zimmer dunkel war. Wieder wurde geklopft. Der Vermieter stand vor der Tür. Der Vermieter begann zu sprechen, aber Strange verstand ihn nicht. Und zwar, weil der Mann eine Ananas im Mund hatte. Wie er es geschafft hatte, sich eine ganze Ananas in den Mund zu stopfen, ging über sein Begriffsvermögen. Grüne gezackte Blätter schoben sich langsam aus seinem Mund und wurden zurückgesaugt, wenn er sprach.«
    (Seite 537)


    »Er sandte flammende Engel, die die Franzosen bedrohten, und feuerspeiende Drachen, die sie angriffen. Die Illusionen waren größer und heller als alles, was er in Spanien je hervorgebracht hatte. Mehrmals kletterte er aus seinem Graben heraus, um den Effekt zu bewundern – trotz der Warnungen der Highlanders, er könne jederzeit von einer Kugel getroffen werden.«
    (Seite 398)


    »Es gibt nur einen Zauberer, Sir. Jetzt, wo SIe hier sind, gibt es in England nur noch einen Zauberer.«
    Strange schien einen Augenblick lang darüber nachzudenken. »Meine Schüler«, sagte er. »Meine Schüler sind Zauberer. Alle Männer und Frauen, die Norrells Schüler sien wollte, sind Zauberer. Childermass ist einer. Segundus ist einer. Honeyfoot. Die Abonnenten der Zauberzeitschriften. Die Mitglieder der alten Gilden. England ist voller Zauberer. Es gibt Hunderte, vielleicht Tausende. Norrell hat sie zurückgewiesen. Norrell hat sie geleugnet. Norrell hat sie mundtot gemacht. Doch sie sind trotzdem Zauberer.«
    (Seite 601)


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    * Alle Seitenzahlen sind denen meines eBooks entnommen und können von anderen Versionen abweichen.

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