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Jana_Zimmermann

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    Cover des Buches Eine Familie zum Verlieben: Roman (ISBN: B08F2D56SY)

    Bewertung zu "Eine Familie zum Verlieben: Roman" von Silke Schütze

    Eine Familie zum Verlieben: Roman
    Jana_Zimmermannvor 8 Tagen
    Witzig und charmant

    Ja, wirklich. Die Hasemanns sind eine Familie zum Verlieben. Manchmal möchte man sie knuddeln, ein anderes Mal den Familienmitgliedern den Kopf tätscheln. Man möchte sie einfach gern haben, mit all ihren Schrullen. Silke Schütze beschreibt in ihrem Roman „Eine Familie zum Verlieben“ eine charmante, witzige Familie, bestehend aus der Mutter Josefine, dem Vater Gerd und der nach Hamburg zum Studieren gezogenen Tochter Julia. Der Leser weiß sofort: Die Mama ist der Kleber der Familie. Sie ist überfürsorglich, voller Tatendrang. Und dass das manchmal nach hinten losgehen kann, weiß man vielleicht aus eigener Erfahrung. Der Roman „Eine Familie zum Verlieben“ von Silke Schütze ist genial geschrieben, ich mag diese flüssige Art des Schreibens einfach so gern. Denn das erleichtert dem Leser Einiges. Zudem bedient die Handlung des Buches viele gesellschaftliche Klischees, immer mit einem Augenzwinkern seitens der Autorin versehen. So hat Josefine als fürsorgliche Mutter immer wieder Fantasien, manchmal auch kleine Vorurteile, die sich aber dann in Luft auflösen. Manches Mal scheinen diese Gedankengänge von ihr etwas naiv. Und genau das macht den Roman auch aus, denn dadurch erhält er das richtige Maß an Humor. Und jeder Leser kann vielleicht hier und da an manchen Stellen errötend feststellen, dass er sich gerade jetzt wieder erkennt, auch – oder gerade? – in Josefine Hasemann.

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    Cover des Buches Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt (ISBN: 9783958249295)

    Bewertung zu "Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt" von Gabriella Engelmann

    Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt
    Jana_Zimmermannvor 12 Tagen
    Streicheleinheit für die Seele

    Kurzromane lese ich sonst eher selten. Denn ich möchte mich auf eine Geschichte richtig einlassen können, Erlebnisse mit den Protagonisten teilen und die Handelnden dann irgendwann – meinetwegen auch langatmig – verabschieden. Solch eine Geschichte in einem Buch wird schließlich irgendwie auch ein kleiner Teil meiner Lebensgeschichte, wenn ich es zulasse. Und dennoch habe ich mich auf den Kurzroman „Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt“ von Gabriella Engelmann eingelassen. Dazu muss ich gestehen, dass ich erst gar nicht mitbekommen habe, dass es sich um einen solchen handelt. Zu sehr war ich vom Titel des Buches fasziniert. Erinnert er doch sofort an die Provence und die dort mitschwingende Romantik, wenn man nur an dieses schöne Fleckchen Erde denkt. Was soll ich sagen? „Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt“ hat irgendwie meine Seele gestreichelt. Diese Schreibgewandtheit der Autorin Gabriella Engelmann in „Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt“ kommt mir leider heutzutage nur noch selten beim Lesen unter. Klare Worte und lieblich ausgeschmückte Sätze, die aber nie zu überladen sind. Damit holt mich die Autorin ab, denn das erleichtert beim Lesen meiner Ansicht nach ungemein. Und dann der Handlungsrahmen. Ich muss gestehen, die Geschichte von Caro und ihrem Monsieur X war irgendwie niedlich. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass einige speziellen Erlebnisse der Autorin selbst mit in die Geschichte eingeflossen sind. Denn wer sonst hat solch tiefe Einblicke in ein Autorenleben, als ein Autor selbst? Ich jedenfalls bin irgendwie froh, dass ich zunächst gar nicht mitbekommen habe, dass es sich bei „Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt“ um einen Kurzroman handelt. Denn dann hätte ich diese schöne Geschichte, die Balsam für die Seele ist, nie kennengelernt. „Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt“ ist der erste Roman der „Glücksglitzern“-Reihe von Gabriella Engelmann.

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    Cover des Buches Als wir liebten: Roman (ISBN: B08DY5P2H9)

    Bewertung zu "Als wir liebten: Roman" von Gabriel Barylli

    Als wir liebten: Roman
    Jana_Zimmermannvor einem Monat
    Etwas Kunst, etwas Glück – etwas Besonderes

    Wenn männliche Autoren Romane schreiben, in deren Titel das Wort „Liebe“ vorkommt, weiß man schon, das kann kein typischer Liebesroman werden. Was ja auch überhaupt nicht schlimm ist. Eher im Gegenteil. Ich finde es eher spannend, wie Männer das Thema Liebe aufgreifen und verarbeiten. Und ich kann Euch schon vorweg nehmen: Gabriel Barylli schreibt seinen Liebesroman tatsächlich anders. „Als wir liebten“ ist irgendwie, wahrscheinlich auch wegen des Hintergrunds des Autors, künstlerischer, sprachlich gewandter und – hier musste ich hin und wieder schmunzeln – total verschachtelt. Normalerweise mag ich diese Schachtelsätze nicht so sehr. Oder gar, wenn von der Linie in der Geschichte abgeschweift wird. Doch zu diesem Roman und zu der Hauptfigur Martin passt das vollkommen. Das lockert den Erzählstil meines Erachtens total auf. Klar, man muss sich als Leser mehr konzentrieren. Und man fragt sich auch etwas längere Zeit: Was will der Autor bzw. der Protagonist mir eigentlich mitteilen. Und so muss man im Roman „Als wir liebten“ als Leser auch ein bisschen mitarbeiten. Und das macht das Buch in meinen Augen so sehr besonders.

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    Cover des Buches Der Himmel über Irland (ISBN: B0836MP6KV)

    Bewertung zu "Der Himmel über Irland" von Denise Deegan

    Der Himmel über Irland
    Jana_Zimmermannvor einem Monat
    Tief bewegend und nachhaltig im Kopf

    Man glaubt als Leser, dass man in Sachen Romanen irgendwie schon alles kennt. Die Strukturen, Abläufe und die Handlungen der Protagonisten. Und manches Mal befürchte ich sogar, dass ein Roman dem anderen gleicht. Zum Glück gibt es aber immer wieder auch Romane, die echte Gefühle bei mir hervorrufen, Romane, an die ich mich lange erinnern kann und auch möchte. Und meist sind das diese Romane, über die ich mich einfach mit einer mir vertrauten Person austauchen muss. Weil mich die Worte sehr berühren und nachhaltig bewegen. Und ich danke der Autorin Denise Deegan. Denn mit ihrem anrührenden Roman „Der Himmel über Irland“ habe ich alle diese Facetten erleben dürfen. Und darum liebe ich das Lesen so sehr. Mir gefällt im Buch der Sprach- und Schreibstil total gut – Präsenz und Ich-Form. Denn so bin auch ich einfach näher an der Geschichte. Die Geschichte rund im die Protagonistin Jennifer und ihren Sohn sowie der anderen Beteiligten ist schwermütiger als es der Titel des Buches zunächst anmuten lässt. Und doch spürt man diese Hoffnung, für die sich das Leben einfach lohnt. „Der Himmel über Irland“ von Denise Deegan hat mir nachdenkliche, berührende, ja, sogar tiefgründige Lesemomente beschert, natürlich inklusive vereinzelter – und auch manchmal vermehrter – Tränchen. Doch die Geschichte ist in vielen Teilen auch charmant. Hoffnunggebend. Für alle, die ihre Gefühle nicht verstecken wollen.

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    Cover des Buches Magisches Feuer (ISBN: 9783453408517)

    Bewertung zu "Magisches Feuer" von Christine Feehan

    Magisches Feuer
    Jana_Zimmermannvor 2 Monaten
    Zwischen Macht und Liebe

    Bereits vor doch schon etwas längerer Zeit hatte ich einen Titel aus der „Die Leopardenmenschen-Saga“ von Christine Feehan gelesen. In die Geschichte von „Wildes Begehren“, dem 3. Band der Buchreihe, hatte ich nicht so recht Zugang gefunden. Doch mit diesem Wissen aus dem 3. Teil fiel es mir dann doch etwas leichter, den Einstieg in den 2. Band „Magisches Feuer“ zu finden. Ich weiß, ich lese die Titel irgendwie in der falschen Reihenfolge, das habe ich vorher nicht bedacht. Aber ich finde es gut, dass die Autorin Christine Feehan jedes Buch in sich abgeschlossen schreibt. So kann jedes Buch der „Die Leopardenmenschen-Saga“ für sich gelesen werden. Natürlich vorausgesetzt, man kann sich auf einen Gestaltwandlerroman gut einlassen. Was mir in „Wildes Begehren“ noch recht schwer fiel, gelang mir in diesem Roman „Magisches Feuer“ nun wunderbar. Vielleicht war es auch in diesem Buchteil etwas besser beschrieben. Jake, der männliche Protagonist des Buches, ist ein Gestaltwandler, das heißt, er kann sich in einen Leoparden verwandeln. Er hatte eine so schwere und grausame Kindheit, dass er seine Eltern seine Feinde nennt. Und das prägt natürlich. So ist für ihn das Wort „Liebe“ gar nicht existent und unbegreiflich. Durch eher unglückliche Umstände lernt er Emma kennen und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Man kann meines Erachtens irgendwie nicht sagen, dass „Magisches Feuer“ von Christine Feehan ein Liebesroman ist, denn die Handlungen sind sehr aktionsreich und auch teilweise anschaulich brutal beschrieben. Somit hat das Buch von jedem Genre ein bisschen abbekommen, aber die Genres sind inhaltlich vollkommen logisch verknüpft. Ich kann jetzt jedenfalls behaupten, dass mir die Gestaltwandler nicht mehr so arg fremd sind. Und sicherlich werde ich mich auch noch den anderen Bänden der Reihe widmen. Wie wäre es mal mir dem Anfang?

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    Cover des Buches Casper (ISBN: 9783750430617)

    Bewertung zu "Casper" von Betty Daniels

    Casper
    Jana_Zimmermannvor 2 Monaten
    Eine Bad Boy Romanze

    Ein Roman mit einem leichten Hauch von Bad Boy. Ich liebe es einfach. Denn diese scheinbar harten Kerle haben meist einen weichen Kern, den wir Frauen doch allzu gern knacken möchten und sein Herz erobern möchten. Zumindest ergeht es mir so. Meist sind diese Bad Boys dann auch noch total heiß, also genau nach meinem Geschmack. Und ja, so ist es auch bei „Casper: Shake it!“. Die Autorin Betty Daniels verpasst Casper einen Frauenheldcharakter, der nichts anbrennen lässt. Kein Flirt ist ihm zuwider, keine Gelegenheit für ein Stelldichein lässt er aus. Und sein Körper ist weitläufig mit bunten, aber ansprechenden Bildchen verziert. Darauf stehe ich ja auch total. *Lechz*. Und dann trifft Casper auf Maxine, die sich zunächst unnahbar gibt. Und ab hier nimmt das Schicksal in der Geschichte seinen Lauf. Wie in vielen guten Liebesromanen gibt es ein Auf und Ab der Gefühle, auch beim Leser. Manchmal möchte man die Protagonisten in die richtige Richtung schubsen, doch sie hören einfach nicht auf mich. Auch das Drumherum um die Liebesgeschichte ist großartig und charmant-witzig. Und dann ist da noch Buster. In ihn habe ich mich total verliebt. Doch leider ist sein Herz schon an sein Herrchen vergeben. „Casper: Shake it!“ ist ein locker, leichter Roman, mir tiefgründigen Gefühlen an den richtigen Stellen. Durch manche Begebenheiten ist ein Lacher seitens des Lesers unvermeidlich. Einen Wehrmutstropfen gibt es allerdings: „Casper: Shake it!“ ist Buch 1 von 2 der „California Nights Series“ von Betty Daniels. Und Buch 1 endet mit einem Cliffhanger, was ich eigentlich gar nicht so sehr mag. Ein kleiner Abschluss könnte meines Erachtens in jedem Buch einer Buchreihe vorgenommen werden, ob nun ein gutes Zwischenende oder ein weniger Gutes. Dennoch fühle ich mich nun unvollkommen und etwas verwirrt, wenn ich ein offenes Ende nicht fertig stricken kann, zumindest vorerst. Und wenn ich dann den 2. Buchtitel lese, habe ich vielleicht die Geschichte aus Teil 1 nicht mehr ganz so präsent. Dennoch will ich hier die schöne Geschichte zwischen Maxine und Casper nicht zerreden, denn die Romanze zwischen den Beiden hat es echt verdient, weiterzuleben.

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    Cover des Buches Devlin House (ISBN: 9783961731510)

    Bewertung zu "Devlin House" von Sam Bennet

    Devlin House
    Jana_Zimmermannvor 2 Monaten
    Spuk in der Liebe

    Ein Liebesroman – so lautet zunächst die Anmutung auf dem Cover von „Devlin House“. Und doch beinhaltet dieses Romance-Buch so Vieles mehr. Ich war echt überrascht. Schließlich habe ich mittlerweile so viele Liebesromane gelesen. Herzergreifende waren dabei, Tränenherrührende, aber auch langweilige und öde Exemplare. Doch die die Autorin Sam Bennet hat mich schon nach den ersten Seiten wenigen Seiten gehabt und mit „Devlin House“ in den Bann gezogen. Denn es gibt eine durchaus wunderbare Geschichte rund um die sich bald liebenden Protagonisten Megan und Connor. Ich mag ja diese doch durchaus schaudererregende Kulisse in dem Buch. Die Geschichte spielt hauptsächlich in Irland auf einem alten und traditionsreichen Hof. Mit einer grausamen Vergangenheit. Sam Bennet weiß in „Devlin House“ die für mich perfekte Balance zwischen Romantik, Spannung und auch Missgunst zwischen den Akteuren perfekt einzusetzen, so dass Romance zwar an erster Stelle steht, man sich als Leser dennoch immer wieder zwischen die Zeilen des Buches begibt, um mehr über die Hintergründe von Megans Person herauszufinden. Wer spielt richtig? Wer treibt ein falsches Spielt. Wie in einem Krimi fand ich mich auch in der Rolle einer Ermittlerin wieder. Habe selbst natürlich auch an den Guten gezweifelt und jede Rolle hinterfragt. Daher hat „Devlin House“ von Sam Bennet für mich soviel mehr zu bieten als ein schöner Liebesroman. Da könnt Ihr Euch vorstellen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Schön, dass es noch Bücher gibt, die mich echt überraschen und etwas mehr bieten.

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    Cover des Buches Nur dieser eine Tag (Begegnungen, Band 1) (ISBN: 9798649546256)

    Bewertung zu "Nur dieser eine Tag (Begegnungen, Band 1)" von Mary Kuniz

    Nur dieser eine Tag (Begegnungen, Band 1)
    Jana_Zimmermannvor 3 Monaten
    24 Stunden – und nichts ist mehr wie vorher

    Schicksalhafte Begegnungen – ich überlege gerade, ob ich schon einmal eine solche hatte. Eine Begegnung, die mein Leben auf den Kopf gestellt hat. Klar, ich habe meinen Mann kennengelernt und auch er hat mein leben geprägt und prägt es immer noch. Aber eine Begegnung, die Dich über alles nachdenken lässt? Du stellst auf einmal Dein Leben ein Stückweit in frage. Ich glaube, das gab es bei mir noch nie. Die Protagonistin Anna Greta hat eine solche schicksalhafte Begegnung. Und diese Begegnung bereichert nach anfänglichen Schwierigkeiten und Unstimmigkeiten ihr Leben. Denn sie lernt sich endlich selbst kennen, gewissermaßen spielerisch. Und als Leser lernt man indirekt sich auch irgendwie besser kennen. Denn wenn ich ehrlich bin: Greta zeigt viel zu häufig Parallelen zu meiner Lebensweise auf. Und durch die Begegnung mit Krischan wird sie zu einem besseren Menschen. Die Geschichte in „Nur dieser eine Tag“ wird durch die Autorin Mary Kuniz mit einem Cliffhanger beendet. Was natürlich gemein ist, schließlich ist das Happy End vorerst nicht so happy, wie man sich das als Leser gern wünschen würde. Und ich habe auch schon mal vorgelunst: Das Schicksal wird Greta und Krischan erneut zusammenführen. Für mich ist „Nur dieser eine Tag“ eine Geschichte zum Selberkennenlernen. 24 Stunden machen manchmal ein ganzes Leben aus.

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    Cover des Buches Zeig’s mir! Erotische SM-Geschichten (ISBN: 9783964775719)

    Bewertung zu "Zeig’s mir! Erotische SM-Geschichten" von Corinne du Pré

    Zeig’s mir! Erotische SM-Geschichten
    Jana_Zimmermannvor 3 Monaten
    Es geht rund auf mehr als 150 Seiten

    Ich muss ja fast immer über die von mir gelesenen Bücher auch mit mir nahe stehenden Personen sprechen. Manchmal muss ich nämlich den Inhalt eines Buches verarbeiten oder gar verdauen. Und bei diesem Buch meinte ich letztens zu meinem Kumpel: 150 Seiten nur Senge – und hier verwende ich das von der Autorin und gleichzeitigen Co-Protagonistin häufiger erwähnte Wort. Natürlich sollte man im Vorhinein wissen, dass man bei einer SM-Geschichte nicht die volle Breitseite an Romantik erwarten kann. Und das habe ich auch wirklich nicht. Ich bin beim Lesen echt auch hart im Nehmen. Doch Corinne du Pré hat mir in ihrem Buch „Zeig’s mir! Erotische SM-Geschichten“ wieder neue Horizonte eröffnet, die mir bislang überhaupt nicht mal ansatzweise in den Sinn kamen. Der Fantasie sind auch im Liebesleben also keine Grenzen gesetzt, immer vorausgesetzt, alle Beteiligten – ja ich schreibe hier explizit nicht nur von zwei Personen – sind einverstanden, was auch immer im Vorfeld vereinbart war. Teilweise mit Erstaunen, teilweise mit Lust und auch teilweise mit Entsetzen und gar Ekel – gerade bei der letzten Geschichte – habe ich die Zeilen der Autorin gelesen. Und ich weiß immer noch nicht so genau, ob dieses Genre etwas für mich ist. Aber doch, eigentlich schon, denn es interessiert mich tatsächlich, was alles möglich ist, was es für Fantasien gibt, ich muss sie ja für mich nicht realisieren. Zudem die Storys in „Zeig’s mir! Erotische SM-Geschichten“ ja nur auf dem Blatt stehen. Ob sie tatsächlich so passiert sind oder passieren sollen oder ob es nur einer Fantasie entspringt, sei ja erst einmal dahingestellt. Ich jedenfalls habe für mich, denke ich, beinah alle Stadien meiner Gefühlswelt durchlebt. Und damit lerne auch ich mich ja irgendwie besser kennen. Und allein dafür sollte man auch immer mal wieder zu einer für sich persönlich etwas außergewöhnlicheren Literatur greifen.

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    Cover des Buches Chatasy: Zwischen den Welten (ISBN: B08B1B3M8K)

    Bewertung zu "Chatasy: Zwischen den Welten" von Lara Kessing

    Chatasy: Zwischen den Welten
    Jana_Zimmermannvor 3 Monaten
    Messenger-Dienst in der Parallelwelt

    Fantasy mal auf eine ganz andere Art und Weise. Denn „Chatasy“ von Lara Kessing ist nicht wie ein herkömmlicher Roman verfasst. Nein, es werden Textnachrichten zwischen den beiden Protagonistinnen Reike und Michelle ausgetauscht. Es liest sich ähnlich, wie wir es von diversen Messenger-Apps kennen. Nie hätte ich gedacht, dass man in solch doch knappen Textnachrichten soviel Informationen hineinpacken kann, dass eine ganz Geschichte – wenn auch eine Kurzgeschichte – werden kann. Und dann ist es auch noch eine detailreich konstruierte Fantasygeschichte geworden, die sich in zwei Welten abspielt. Unserer bisher bekannten Welt und einer Welt hinter einer mysteriösen Tür. Wobei die Tür natürlich nur im Endeffekt ein Symbol darstellen soll, welches dies Autorin gekonnt metaphorisch einsetzt. Nur gut, dass „Chatasy“ dann doch eine Kurzgeschichte ist, denn man hat beim Lesen kaum Zeit zum Luftholen. Das machen ja auch die bekannten Textnachrichten aus. Knapp und auf den Punkt gebracht – und doch so informativ. Toll, auch mal was Anderes beim Lesen kennenzulernen.

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