JaninaBernstein

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    Cover des Buches Sinking Ships (ISBN: 9783426524961)

    Bewertung zu "Sinking Ships" von Tami Fischer

    Sinking Ships
    JaninaBernsteinvor 14 Stunden
    Kurzmeinung: Feurig, authentisch und einfach nur schön!
    Good Guy meets feurige Kolumbianerin

    Bewertung: 5 von 5 🌟

    Kurzzusammenfassung:

    Carla Santos ist jung, stark und hat Feuer im Blut. Die schöne Kolumbianerin hat ein anstrengendes Leben: sie studiert an der Fletcher University, arbeitet nebenbei als Barkeeperin im Leo´s und kümmert sich um ihr beiden jüngeren Brüder Matteo und Oskar. Außerdem ist Carlas Leben von Geheimnissen gespickt, welche sie, um jeden Preis, für sich behalten will. Doch da hat sie die Rechnung ohne den gut aussehenden und beliebten Good Guy Mitchell Moore gemacht. Mitchell kommt hinter eins von Carlas Geheimnissen und kann ihr einen Deal abringen; Bei diesem muss sie sich von Mitchell helfen lassen. Doch kann sie ihm vertrauen? Und; Kann Mitchell hinter Carlas Fassade schauen und ihr Herz gewinnen?

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    Story:

    Die einzelnen Stories, rund um die Fletcher University, sind einfach großartig! Ich fand Ellas´ und Ches´ Story aus Burning Bridges schon toll, aber Sinking Ships ist noch eine Spur besser! Diese Story ist noch einmal viel greifbarer, als die Story rund im Ches´ Vergangenheit und Gegenwart. 

    Tami Fischer schafft es, mit Sinking Ships und den beiden Hauptcharakteren, Carla und Mitchell, ganz neue Themen anzusprechen und zu fokussieren. Hier geht darum, seinen Stolz über Bord zu werfen, Hilfe anzunehmen und sich dem Gesellschaftsdruck nicht zu beugen. Außerdem finde ich es schön, dass das Klischee von dem Bad Guy, in den sich jeder verliebt, nicht bedient wurde.

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    Figuren/ Charaktere:

    Ganz anders, als beim ersten Band der Fletcher University Reihe, Buring Bridges, bei welchem Carla super unnahbar war, habe ich sie. bei diesem Band. direkt ins Herz geschlossen. Ich finde es super, dass immer wieder spanische Wörter und Ausdrücke verwendet werden, genauso wie sie immer falsche Sprichwörter benutzt! Fantastisch! Gerade die falschen Redewendungen machen Carla sehr sehr besonders. Außerdem schafft Tami es, dass man mit Carla mitfühlt und ihr selber gerne ihre Probleme und Sorgen abnehmen möchte. Eine super authentische Person!


    Ebenfalls finde ich die verschiedenen Spitznamen, wie "Abercrombie und Mitch" oder "Hollister" , für den männlichen Prota Mitchell, einfach klasse. Diese Spitznamen sind immer wieder ein kleiner aber dezenter Hinweis darauf, dass Mitch sehr gut aussieht. Ich liebe die Idee, dass er von allen gemocht wird, ein super Schwimmer ist und gut aussieht, aber dabei der Good Guy bleibt und nicht abgehoben ist. Mitchell hält sich in seinem Good Guy Verhalten und dem Vorgehen, wie er Carla für sich gewinnen kann, die Waage. Jedoch ist er an manchen Stellen "zu lieb" - drei Anläufe hat es gebraucht, bis er schließlich doch aufs Ganze bei Carla gegangen ist - es hätte ruhig eine "liebe Aktion" weniger sein können.

    Alma und die Frauen aus dem Salon: Ich finde sie alle super! Gerade Alma und ihre Freundinnen geben der Story das richtige Feeling: Nach Familie und auch etwas nach spanischer Telenovela. Ich liebe den Salon und den Umgang untereinander: Wie eine große und liebende Familie. Einfach klasse!

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    Alles in Allem:

    Eine super schöne Story, um junge Menschen, die mit Ängsten, Leistungsdruck und Vorurteilen zu kämpfen haben. Aber dabei eins nicht vergessen dürfen: Sie sind nicht alleine, sie haben Freunde, die sich um einen kümmern und die jederzeit bereit sind, für sie durchs Wasser zu gehen.

    Absolute Empfehlung!❤️

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    Cover des Buches Unter dem Zelt der Sterne (ISBN: 9783551583987)

    Bewertung zu "Unter dem Zelt der Sterne" von Jenn Bennett

    Unter dem Zelt der Sterne
    JaninaBernsteinvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Witzig, anders und einfach großartig! Eine emotionale aber auch lustige Story rund um Zorie. Der Roman ist; sowohl als auch ;)
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    Cover des Buches Das verborgene Zimmer (ISBN: 9783832165406)

    Bewertung zu "Das verborgene Zimmer" von Kate Riordan

    Das verborgene Zimmer
    JaninaBernsteinvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Leider eher verwirrend, als spannend. Titelbezug fehlt und die Erzählweise ist nicht nachvollziehbar.
    Spannende aber leider undurchschaubare Story

    Bewertung: 2,5/3 von 5 🌟

    Kurzzusammenfassung:

    Sylvie Durant wird, durch einen Brief, zurück nach Frankreich, zu ihrem Anwesen La Rêverie, gerufen. Ein Feuer soll ausgebrochen sein und Sylvie möchte sich den Schaden ansehen. Doch das Anwesen und ihre alte Heimat verheißen für sie nichts Gutes. Ihre älteste Tochter Élodie hat dort ihre Kindheit verbracht - Élodie ist nun jedoch tot bzw. man erzählt es sich so. Wo genau ist Élodie und was ist mit ihr damals passiert? Warum hat Sylvie so schreckliche Angst mit ihrer jüngsten Tochter, Emma, an diesen Ort zurück zu kehren? Was hat es mit dem Haus, dem Brand und dem Oleander auf sich? 

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    Eigene Meinung:

    Story:

    Kate Riordan´s Das verborgene Zimmer ist eine Kombination aus den zwei Genres Belletristik und Psychothriller. Primär geht es um Sylvie und ihre Familie. Ihre älteste Tochter Élodie ist ein sehr spezielles und besonderes Mädchen. Ihre Spuren, ihr Leben und Verhalten, erzählt die Protagonisten Sylvie, ihrer jüngsten Tochter, Emma (direkte Ansprache, jedoch ohne mit Emma direkt zu sprechen - verwirrend? Oh ja!). Dem Leser wird immer wieder ein Einblick in die Vergangenheit gewehrt, aber auch in die Gegenwart. Schnell wird klar, dass Sylvie vor Élodie Angst hat und das aus sehr gutem Grund.

    Die Story rund um Sylvie und Élodie ist recht interessant, wenn auch etwas verwirrend. Die Erzählperspektive macht es einem nicht so leicht der Story zu folgen. Ebenfalls hätte man diesen Roman gut und gerne kürzen können. Viele Szenen/ Kapitel hätte man weg lassen können, da diese für die Story und den Background, rund um Élodie, nicht relevant sind.

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    Setting:

    Das Setting, rund um Südfrankreich und dem Anwesen La Rêverie hat mir soweit ganz gut gefallen. Der Ort und das Anwesen wurden sehr schön beschrieben! Der Garten des Anwesens hört sich himmlisch an und lädt zum Verweilen ein.

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    Figuren:

    Die Protas Sylvie, Élodie und Emma sind der Autorin wirklich gut gelungen. Man hatte einen fantastischen Einblick in Sylvies Gefühlswelt und ihre Mutterinstinkte haben sie nicht getäuscht. Élodie ist mir bis heute ein Rätsel, aber gerade das finde ich klasse. Mir hat der Aspekt der verschieden farbenen Augen sehr gut gefallen - das hat Élodies "Persönlichkeiten" bzw. ihre "Gefühlswelten" perfekt in Szene gesetzt. Emma ist mir genauso in Erinnerung geblieben, wie Kate sie erschaffen hat: Als liebes und nettes Kind.

    Leider muss ich sagen, dass die anderen Protas, sei es: Luc, Laurent oder Olivier, nicht relevant sind. Die Party am Ende des Romans hätte ebenso jeder andere Nachbar veranstalten können und Oliviers wie auch Laurents Verhältnis zu Sylvie tun für die Story nichts zur Sache.

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    Alles in Allem:

    Leider erkenne ich keinen klaren Strang in der Story. Ich frage mich nach, wie vor was Kate Riordan mir genau mit der Story sagen möchte. Ich kann mich nicht entscheiden, ob es sich hier einfach um ein Familiendrama handelt, bei dem so viele Aspekte nicht aufgeklärt werden (was super unbefriedigend ist) oder ob es ein Psychothriller ist, der uns lehrt, dass nichts so ist, wie es scheint. Ebenfalls kann ich keinen Bezug zum Titel erkennen. Das Wort "Zimmer" wird hier sehr weit gedehnt. Denn das Zimmer ist kein Zimmer, sondern ein Heuboden... der Heuboden ist jedoch nicht "verborgen" sondern ganz offensichtlich und nicht versteckt, über eine Leiter zu erreichen. 

    Ich persönlich kann es leider nicht empfehlen, weil mir hier einfach vieles zu unklar ist, aber es ist sicherlich etwas für Leser, die gerne selbst weiter rätseln und kein geschlossenes Ende brauchen.

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    Cover des Buches Moonlight Touch (ISBN: 9783473401963)

    Bewertung zu "Moonlight Touch" von Jennifer Alice Jager

    Moonlight Touch
    JaninaBernsteinvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Magisch, fesselnd und spannend!
    Spannend, intrigant und königlich

    Bewertung: 5 von 5 Sternen 🌟

    Zusammenfassung:

    Sheera Abendhauch ist eine Nachtalbe und wird für die Thronfolgerinnenwahl ausgewählt. Jedoch ist dies mehr, als unorthodox, denn: Nachtalben sind die niedersten Alben in Farhir und werden von den anderen Alben verstoßen. Sie nimmt die Wahl und ihre Herausforderung an: sie soll den Dämmerstein aus dem Reich der Menschen holen. Nichts leichter als das, denn sie ist eine Diebin - das ist ihre wahre Identität. Im Reich der Menschen trifft sie jedoch auf Komplikationen und auf den Kronprinz von Ambera; Lysander. Zusammen mit Lysander und dem Stein macht sie sich auf den Rückweg - ihre Aufgabe scheint bestanden, jedoch hat sie die Rechnung ohne Lysander gemacht. Aber nicht nur in ihm hat sie sich getäuscht. Alles, an was Sheera glaubt wird in Frage gestellt und nach und nach wird ihr bewusst, dass sie hinters Licht geführt wurde. Was hat es mit dem Stein und der Königinnenwahl wirklich auf sich?

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    Eigene Meinung:

    Story:

    Die Story rund um die Nachtalbe Sheera ist einfach toll! Anfangs hatte mich die Story jedoch etwas an Sarah J. Maas´ Das Reich Der Sieben Höfe erinnert, da hier die Parallele zwischen den höheren Wesen (hier Alben und in DRDSH Fae) und den niederen Menschen doch recht ähnlich war. Dieser erste Eindruck hat einen jedoch regelrecht getäuscht, denn: die Story verläuft gänzlich anders! 

    Die Herausforderungen, welche die Thronanwärterinnen bestreiten müssen, sind spannend und so vielfältig. Außerdem ist das Setting wahnsinnig schön und die Figuren sehr interessant.

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    Setting:

    Jennifer Alice Jager erschafft mit Farhir und dem Menschenreich so schöne Orte! Die detaillierten und fantasievollen Beschreibungen machen es einem leicht diese Orte in seinem Kopf zu sehen. Sehr farbenfroh und außergewöhnlich! Vor allem das Schloss der Königin in Haran ist unbeschreiblich - königlich, elegant und magisch.

    Jennifer schafft es, die Stimmung und die Atmosphäre, welche in dem Buch herrschen, auch durch das Setting zu transportieren. Das Schloss der Königin ist offen, freundlich und hell. so wie sich die Hochalben geben. Das Schloss, in der Lysander zu Haus ist, ist zwar ebenfalls prächtig aber sehr kalt und lieblos eingerichtet.

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    Charaktere:

    Ich liebe die einzelnen Charaktere, welche die Autorin, erschaffen hat! Sheera lässt sich nicht unterkriegen und ist stark, obwohl sie zu den Nachtalben gehört, die unterdrückt und gemieden werden. Athura ist unglaublich attraktiv und geheimnisvoll - seine wahren Absichten und sein wahres Gesicht hätte ich bis zu letzte nicht erkannt/ erraten! Lysander ist für mich nicht ganz greifbar: er möchte Sheera unbedingt kennenlernen und verstehen.... aber wieso? Außerdem lässt er sie am Ende zurück. Der Charakter, der mich am meisten überrascht hat, war Mayla. Sie hat sich von Athura nicht blenden lassen und hat wahre Größe bewiesen, indem sie ihren Verstand über ihr Herz gestellt hat.

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    Fazit:

    Ich kann Moonlight Touch von Jennifer Alice Jager nur empfehlen! Die Geschichte, die Figuren und das Setting sind einzigartig. Die Story ist, obwohl sich Sheeras Herausforderung etwas zieht, bis zur letzten Seite spannend. Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Tagen ausgelesen, da ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Ich habe mit Sheera und Lysander mitgefeiert und mitgefühlt. 

    Ich bin gespannt, wie es im zweiten Band weiter geht und wie der Cliffhanger aufgelöst wird. Denn eins steht fest: Das Ende kann so nicht bestehen bleiben 😉!

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    Cover des Buches Mondorchidee (Orchideentrilogie 1) (ISBN: B08BXZ1F4Y)

    Bewertung zu "Mondorchidee (Orchideentrilogie 1)" von Yvonne Merschmann

    Mondorchidee (Orchideentrilogie 1)
    JaninaBernsteinvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Magische Akademie, magische Atmosphäre und magische Stimmung!
    Magisch, spannend und mitreißend

    Bewertung: 5 von 5 Sternen 

    Kurzzusammenfassung:

    Lea ist ein ganz normales Mädchen.. noch, denn nicht mehr lange und ihre Magie wird sichtbar werden. Bald soll sich entscheiden, welcher Magie sie, dank des Stich der Mondorchidee, angehören wird: Wird sie das Element Wasser, Feuer oder Erde beherrschen? An der Luna Akademie, in dem magischen Land Encantador, soll sie ihre Magie zu beherrschen lernen und sich mit ihrem Element vertraut machen. Doch bekommt Lea das Element, welches sie sich gewünscht hat? Und was genau kann die Traummagie oder ein Envio bewirken? Und vor allem: Was hat es mit der zweiten Akademie auf sich? 

    Finde zusammen, mit Lea, Vicky, Slate, Amalia und vielen anderen tollen Protas heraus, welche Magie es in Encantador zu entdecken gibt und was die mysteriöse neue Akademie für Encantador bedeuten könnte.

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    Eigene Meinung:

    Story: 

    Diese ist magisch, magisch und nochmals magisch! Yvonne schafft es, in ihrem Debütroman Mondorchidee, eine Welt voller toller Magie und Wesen zu erschaffen, welche einfach nur zauberhaft und mysteriös ist. Alleine das Konstrukt, rund um die verschiedenen Orchideenarten und die verschiedenen Kräfte, welche durch einen Stich der jeweiligen Orchidee hervorgerufen wird, ist unglaublich toll, interessant und vielschichtig. Ebenfalls schafft die Autorin es, die verschiedenen Wesen und deren Elemente in den Häusern und Bauten wieder zu spiegeln. Einfach fantastisch! 

    Außerdem gefällt mir, neben der Magie, der Wesen und vor allem diesem wundervollen Setting - I mean, wie schön ist bitte Encantador und die einzelnen Städte!? - den Aspekt der Freundschaft, der hier klar im Vordergrund steht. Für diese innigen Freundschaften, der Protas untereinander, wird wirklich alles gegeben! Mondorchidee hebt sich dadurch ab, dass hier keine vorhersehbare Lovestory im Vordergrund steht, sondern das enge Band der Freundschaft und der Magie.

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    Setting:
    Ich hatte es gerade schon erwähnt und muss es hier nochmal machen: Yvonne hat mit Encantador, und mit jeder einzelnen Stadt, etwas Tolles erschaffen! Jede Stadt ist so unterschiedlich und detailliert beschrieben -einfach einzigartig! Die Karte, welche vorne, im Buch zu finden ist, ist so schön und genau geworden! Sie passt perfekt zu der Story und visualisiert das gelesene Wort über die Städte sehr gut. 

    Ebenfalls muss ich sagen, dass ich Sophias Haus liebe! Es ist so schön beschrieben, dass ich mich in dieses verliebt habe, genauso wie in Sophias Shows!

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    Schreibstil:

    Merschmanns Schreibstil ist einfach toll. Sie hat einen locker, leichten Schreibstil, dadurch kann man der Story ohne Probleme folgen. Sie verwendet keine Schachtelsätze oder komplizierten Satzbau, welches das Lesen mühselig machen würde. Ebenfalls liebe ich den Envio Rufspruch und die Zeilen, der Lieder, die dort gesungen werden.

    Yvonne Merschmann beweist großes Geschick, wenn es darum geht, die verschiedenen Protas und ihre Wesen sprachlich, voneinander, zu unterscheiden.

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    Fazit:

    Alles in allem kann ich Mondorchidee nur empfehlen! Die Story, das Setting und die verschiedenen Elemente und Arten der Magie sind einfach einzigartig und zauberhaft! Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und wollte immer wissen, wie es weiter geht. Der erste Band der Orchideentrilogie ist mitreißend und spannend!

    Außerdem lässt Yvonne uns mit einem Cliffhanger zurück - ich bin schon so gespannt zu erfahren, was im zweiten Band passiert!

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    Cover des Buches Ein Skandal in Schottland (ISBN: 9783802597671)

    Bewertung zu "Ein Skandal in Schottland" von Maggie Robinson

    Ein Skandal in Schottland
    JaninaBernsteinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine mitreißende und freche Geschichte, rund um Mary Arden Evensong und den Baron Alec Raeburn. Kann aus einem Auftrag mehr werden?
    Ein Skandal, ein Auftrag und Liebe?!

    Bewertung: 3 von 5 Sternen

    Kurzzusammenfassung:
    Mary Arden Evensong leitet, stellvertretend für ihre kranke Tante Mim, die Personalvermittlungsagentur "Evensong-Agentur". Mary gibt sich als ihre Tante aus und lernt dabei den attraktiven Baron Lord Alec Raeburn kennen. Dieser bittet sie, den Mord an seiner Frau zu rächen - diese hat sich selbst in den Tot gestürzt. Alec gibt Dr. Bauer die Schuld an dem Suizid seiner jungen Frau Edith und will Bauer eine Falle stellen. Mary nimmt den Auftrag an und gibt sich als Bauers nächstes Opfer aus. Doch diese Falle stellt sich als gefährlich heraus und wird für alle drei Folgen haben. Hinzu kommt, dass Mary, wie auch Alec ihre Anziehung zu einander nicht leugnen können. Mary möchte mehr, als Alecs Problem lösen und macht ihm ein unmoralisches Angebot, welches er nicht ablehnen kann.

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    Eigene Meinung:

    Story:

    Maggie Robinsons Ein Skandal in Schottland ist ein mitreißender, feel good Roman, in dem das weibliche Geschlecht klar das stärkere ist, dieses trotzdem noch viel zu lernen hat. Mary ist stark, vertritt ihre Tante seit 4 Jahren im Geschäft, ist intelligent und sehr hübsch. Sie schafft es, mit ihren 29 Jahren die Probleme anderer zu lösen. Doch dabei kommt ihr eigenes Privatleben viel zu kurz. Als sie dann auf Alec trifft, sieht sie ihre Chance, das aufzuholen, was sie bisher verpasst hat: Sie ist noch unbefleckt. 

    Maggie Robinson schafft es, die verschiedenen Themen dieser Story unter einen Hut zu bringen, ohne dass man überfordert ist. Es gibt einen Skandal, einen Auftrag, eine Falle, eine zu nehmende Jungfräulichkeit, ein sich anziehendes Paar und einen Mord. All das passiert nebeneinander, innerhalb der Story, in Harmonie zu einander.  

    Leider kam mir das Ende etwas zu kurz und zu plötzlich. Die beschriebene Momentaufnahme der Story "Der Skandal und der Auftrag" wird deutlich und ausführlich beschrieben. Dennoch gibt es am Ende viele offene Fragen, welche unbeantwortet bleiben.

    Ich hätte gerne noch gewusst, wie es mit Mac und Oliver weiter geht. Ob Alec seine Verletzung überlebt (es schien so, als würde alles gut werden) und ob das Happy End, welches sich Alec und Mary füreinander ausgemalt haben, so kommt, wie sie es sich wünschen.

    Ebenfalls fehlt nach wie vor der endgültige Beweis, wie/ warum Edith gestorben ist. Dies ist recht unbefriedigend, da Alec seine Frau rächen wollte und man natürlich auch wissen möchte, ob die Vermutung bzgl. des Grundes ihres Suizids, stimmt. 

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    Schreibstil:

    Ich finde den Schreibstil von Maggie toll. Dieser ist einfach zu verstehen und beinhaltet keine Schachtelsätze oder sonstige komplizierte Konstrukte. Somit war es sehr einfach der Story zu folgen. Ebenfalls war mir nie langweilig, obwohl alles recht detailliert beschrieben wurde. Viele Gespräche wurden von beiden Seiten beleuchtet und somit leicht wiederholt. Hier vermute ich, dass die Autorin dem Leser entgegen kommen wollte: diese Wiederholung hat es leichter gemacht wieder in die Story zu finden, wenn man das Buch zwischenzeitlich mal zur Seite legen musste.

    Ebenfalls konnte man klar zwischen den Charakteren unterschreiben, dank des Schreibstils. Mary war eher frech, Tante Mim recht schroff und Oliver war neunmalklug unterwegs, sowie recht witzig. Alec war meistens ernst und sehr nachdenklich.

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    Charaktere:

    Ein Skandal in Schottland birgt viele tolle und einzigartige Charaktere. Hier habe ich die Protas, wie auch die Nebenfiguren, sehr ins Herz geschlossen. 

    Oliver, Marys Assistent, wie auch Mac, Alecs Diener, sind beides liebe Seelen und haben nur das Beste verdient. Ich finde es schön, dass beide Protas, Mary wie auch Alec, für die sexuellen Vorlieben der beiden, Verständnis haben. Im 20. Jahrhundert war die Homosexualität kein Tabuthema mehr, aber es wurde auch nicht gerne gesehen.

    Tante Mim ist eine ruppige und offene ältere Frau, die das Herz am rechten Fleck hat. Ich bin sicher, dass sie Mary und ihrem Glück nicht im Wege stehen wird. 

    Alec und Mary haben einander verdient. Alec ist der reiche Riese, welcher einen ruinierten Ruf hat und eigentlich nur ankommen will im Leben und Mary hat so viel in ihrem Leben verpasst, dass sie vieles nie kennen gelernt hat, z.B.: wie man richtig lebt und genießt. Dass die beiden zueinander finden, habe ich mir aufrichtig gewünscht - sie haben einander verdient. Alec muss wieder erfahren, was Liebe ist und Mary muss erfahren, wie es ist, geliebt zu werden und sich nicht hinter ihrer Arbeit zu verstecken. Beide tun einander gut und sind füreinander bestimmt.

    Ebenfalls braucht Alec eine Frau, die intelligent ist und anpacken kann. Mary hat viel auf sich genommen, um Alecs Auftrag ausführen zu können. Zusammen können sie einer rosigen Zukunft entgegen schauen.

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    Fazit:

    Allem in allem war der Roman Ein Skandal in Schottland von Maggie Robinson eine schöne feel good Geschichte. Man hat mit Mary mitgefiebert, als sie entjungfert wurde und hat gehofft, dass Alec wieder glücklich wird. Ebenfalls gehen beide Figuren als Helden aus dem Roman hervor, was ein wirkliches Happy End ist. 

    Zwar war das Ende nochmal etwas dramatischer, jedoch war die Story sonst entspannt und recht unaufregend. Hier hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Skandale, Dramen und Geheimnisse gewünscht, damit der Titel des Buches, der Story an sich gerecht wird.

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    Cover des Buches A is for Abstinence (ISBN: 9783846600993)

    Bewertung zu "A is for Abstinence" von Kelly Oram

    A is for Abstinence
    JaninaBernsteinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Diologiefinale bei dem das eigentliche "Event", auf was man seit Band 1 hingefiedert hat, viel zu kurz kommt.
    A steht für "absolut kurzes Ende"

    Bewertung: 3,5/4 von 5 🌟

    Kurzzusammenfassung:

    Die Geschichte rund um Kyle und Virgin Val geht weiter, diesmal aus Kyles Sicht. 4 Jahre später treffen sie sich in einer Talkshow wieder (arrangiert bei Kyle). Kyle kriegt Val nicht aus seinem Kopf und möchte es nochmal mit ihr versuchen. Er tut alles, um Val von sich und seiner Aufrichtigkeit zu überzeugen. Aber ist Val bereit dafür? Bereit für den Rockstar Kyle Hamilton und kann sie ihr Versprechen halten, enthaltsam zu leben, bis zur Ehe? Kyle lässt nichts unversucht, um Val zurück zu gewinnen und wird sogar für mehrere Monate abstinent. Doch kann aus den beiden etwas werden? Kann aus ihnen ein Paar werden oder sollten sie die Vergangenheit lieber ruhen lassen? 

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    Eigene Meinung:

    Schreibstil:

    Kelly Orams Schreibstil ist wie immer klasse: Locker, luftig und leicht. Man kann der Story sehr leicht folgen und liest das Buch recht schnell weg. Es gibt keine Schachtelsätze oder komplizierte Zusammenhänge, welche man nicht versteht. Die Sprache ist einfach und umgangssprachlich gehalten, sodass man den Gesprächen gut folgen kann. Schön ist auch, dass auch hier wieder  Kyles Songtexte in der Story zu finden sind und sie kursiv dargestellt werden, damit sich diese Zeilen abheben.

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    Charaktere:

    Ich fand es schön, dass hier ein Perspektivwechsel stattgefunden hat. So konnte man Kyle besser nachvollziehen und seine Verwandlung vom arroganten Jungen, zum erwachsenen Rockstar, miterleben. Kyle hat sich zum Positiven hin verändert - er ist erwachsen geworden und möchte im Leben ankommen. Trotzdem hat er sein freches Mundwerk nicht verloren und ist nach wie vor zu Späßen aufgelegt und jederzeit bereit für schlagfertige Wortgefechte. Auch Val hat sich verändert. Jedoch hat sie das Leben eher gezeichnet - sie ist zwar eine knallharte Businessfrau geworden, aber sie wurde oft, wegen ihrer Prinzipien, verletzt. Somit stößt sie Kyle immer wieder, von sich, weg. Beide Charaktere haben sich deutlich weiterentwickelt, innerhalb der Diologie. Jedoch muss ich sagen, dass meine Sympathie, Val gegenüber, abgenommen hat, da sie ihr Feuer verloren hat und eher zurückhaltend und prüde geworden ist. Lediglich die Wortgefechte mit Kyle lassen die alte Val erahnen, in der das Feuer und die Leidenschaft brodelte. Ich habe die alte Val, aus V is for Virgin, irgendwo verloren. Zwar steht sie nach wie vor hinter ihren Programmen/ Organisationen, aber mir kommt es eher so vor, als wäre es eher eine Aufgabe, als eine Herzensangelegenheit. 

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    Story:

    Leider ist das Ende, auf welches man als Leser, ab Seite 1 in V Is For Virgin, hin fiebert, viel zu kurz und nicht ausreichend. Val möchte bis zu ihrer Ehe Jungfrau bleiben, Kyle versucht ihr diese mehr, als einmal zu nehmen. Am Ende wird Val die Unschuld dann genommen....genau eine Seite lang. Und das war es dann. Ich weiß, dass dieses Buch den Jugendbüchern zu gewiesen wurde, aber ich hätte mehr erwartet. Aus diesem einen Thema sollte man viel mehr machen. Als Leser fiebert man diesem Moment entgegen und man verspricht sich etwas mehr, als eine Seite. Ebenfalls ist die Hochzeit, die der Entjungferung ja voraus gehen muss, viel zu kurz und zu wenig. Beide "Events" sind nichts Besonderes. Beides wird recht kurz abgehandelt und weiter gemacht. Das finde ich super schade und recht enttäuschend. Vielleicht hätte man beide Teile der Rubrik "New Adult" zu schreiben müssen... denn über Sex als solches wird ja geschrieben. Darüber, dass man warten sollte, aber als dann der große Moment gekommen ist, wird es runtergespielt und nicht weiter beschrieben.

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    Fazit:

    Alles in Allem hat mir A is For Abstinence soweit ganz gut gefallen. Wir lernen Kyle besser kennen und erleben seine Entwicklung live mit. Jedoch hat mir, wie oben bereits geschrieben, das Ende nicht zu gesagt... es war viel viel viel zu kurz. V Is For Virgin ist von beiden Bänden ganz klar mein Favorite! Mit diesem Band hat die Geschichte zwischen Val und Kyle angefangen und Val wirkte noch fit und lebensbejahend. In A Is For Abstinence ist sie eher wie ein menschliche Maschine ... ich habe sie in der Story leider verloren. Dafür habe ich Kyle noch mehr ins Herz geschlossen.

    Trotzdem kann ich diese Diologie nur empfehlen: Die Message dahinter finde ich unglaublich wichtig und schön. Jeder soll selbst bestimmen, wann er bereit ist, seine Unschuld zu verlieren. 

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    Cover des Buches Burning Bridges (ISBN: 9783426524572)

    Bewertung zu "Burning Bridges" von Tami Fischer

    Burning Bridges
    JaninaBernsteinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Packend. Überraschend. Geheimnisvoll. Eine Liebe, die über Grenzen geht.
    Bad Boy ist nicht gleich Bad Boy

    Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

    Kurzzusammenfassung:

    Ella Johns ist eigentlich ein ganz normales College Mädchen an der Fletcher University.... wäre da nicht ein ausschlaggebender Abend, an dem sie den geheimnisvollen und etwas brummigen Ches kennenlernt. Ab da ist alles anders - Ella und Ches begegnen sich wieder und die Anziehungskraft zu einander ist stark und nicht mehr zu leugnen. Doch Ches zieht sich immer wieder von Ella zurück. Wieso? Was ist sein Geheimnis? Und was hat das alles mit dem Club Der Käfig zu tun? Wird sich Ches Ella anvertrauen und wird Ella alles für Ches geben, damit sie hinter seine Fassade gucken kann?

    Es wird super spannend!

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    Eigene Meinung:

    Story:

    Die Story rund um Ella und Ches hat mir sehr gut gefallen! Sie ist super spannend, unvorhersehbar und nimmt einen emotional so mit! Tamis erstes Buch begeistert mich, ab der ersten Seite - ich bin direkt ein riesiger Ella Fan geworden, als sie Jason ihren Drink ins Gesicht kippt. Die Story nimmt ab Seite 1 Fahrt auf und hat mich nicht einmal gelangweilt. Tami schafft es den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und den Leser mit, auf Ellas und Ches´ Reise, zu nehmen.

    Ich bin regelrecht in der Story versunken.

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    Charaktere:

    Die beiden Protas, Ella und Ches, aber auch die Nebencharaktere, rund um Ellas und Ches´ Freunde sind einzigartig und sympathisch. Summer ist die extrovertierte "Scheinbarbie", welche jeder unterschätzt, Savannah ist der liebenswerte Bücherwurm und Creed der lustige und aufopfernde Freund, der für seinen besten Freund, Ches, alles tun würde.

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    Schreibstil:

    Tamis Schreibstil ist locker und leichtverständlich. Und außerdem auch einzigartig: Sie beschreibt die Gefühlswelten der Charaktere so echt und nahbar, dass man sich in diese, ohne Probleme, hineinversetzen kann.

    Sie schafft es jede Szene zu beleben und erlebbar zu machen - sei es eine Kussszene, eine witzige Situation unter Freunden oder die "brutalen" Szenen, rund um den Kampf, zwischen Ella und Rory. Außerdem hatte ich extremes Herzklopfen. als Ella sich die DVD angeschaut hat ... ich konnte ihre Angst und ihre Panik regelrecht spüren.

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    Fazit:

    Tami Fischers Burning Bridges ist einfach toll und kann ich nur empfehlen! Die Story ist packend, die Charaktere sind einzigartig und greifbar und nichts ist vorhersehbar! Man wird immer wieder aufs Neue überrascht und emotional mitgerissen.

    Der einzige Kritikpunkte ist ,der ein oder andere, Logikfehler und, der ein oder andere, Rechtschreibfehler - von denen Tami aber (bereits) weiß. 

    Ich werde mir Teil 2 und Teil 3 der Fletcher University Reihe auf jeden Fall holen.

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    Cover des Buches Flieh, wenn Du kannst (ISBN: 9783942656054)

    Bewertung zu "Flieh, wenn Du kannst" von Joy Fielding

    Flieh, wenn Du kannst
    JaninaBernsteinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein wirres Konstrukt aus Realität und Traumwelt, in der es darum geht, den Mörder zu finden. Trotz überraschendem Ende leicht durchschaubar.
    Mörderjagd zwischen Realität und Traumwelt

    Bewertung: 3 von 5 Sternen

    Kurzzusammenfassung:

    Bonnie Wheeler bekommt einen beunruhigenden Anruf von Joan, der Exfrau ihres Mannes, Rod. Sie und ihre Tochter Amanda sein in Gefahr und Joan wolle sich mit Bonnie treffen. Bonnie stimmt widerstrebend zu - ihr ist nicht ganz wohl dabei sich mit der Exfrau ihres Mannes zu treffen, die ein Alkoholproblem hat und öfter verwirrte Telefonanrufe absetzt. Als Bonnie Joan aufsucht findet sie diese jedoch ermordet vor. Bonnie findet sie und wird verdächtigt Joan umgebracht zu haben. Jedoch rücken recht schnell noch andere Personen, aus Bonnies näherem Umfeld, in den Kreis der Verdächtigen. Hinzu kommt, dass Bonnie kränker und kränker wird und Joan nicht das einzige Opfer bleibt. Doch wer hat es auf Bonnie und Amanda abgesehen und wer hat die Morde begannen? Bonnie beginnt auf eigener Faust den Spuren und Hinweise nachzugehen.

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    Eigene Meinung:

    Story:

    Joy Fielding versteht es die Spannung, die gesamte Story über, aufrecht zu halten. Ich war zu keinem Zeitpunkt gelangweilt - an manchen Stellen war ich lediglich leicht verwirrt. Die Träume, die Bonnie hat, sind teilweise sehr verwirrend und durcheinander, geben ihr jedoch ab und zu auch Eingebungen/ Ratschläge, wie als Joan ihr im Traum sagt, dass sie den Tee nicht trinken soll. Die wirren Träume machen es jedoch ab und zu schwer, der Story zu folgen und sind teilweise sehr unrelevant, was die Story an manchen Stellen in die Länge zieht.

    Obwohl ich das Ende überraschend fand - bezogen auf das Motiv des Täters - hatte ich bereits in der Mitte der Story schon das Gefühl, dass die Person etwas mit den Morden zu tun haben könnte. Die Reaktionen des Täters, auf Joans Tod und Bonnie gegenüber waren mehr, als merkwürdig. Ebenfalls hatte ich ziemlich schnell den Grund für Bonnies Krankheit raus, wie auch, mit wem Rod untreu ist. Viele kleine Puzzleteile waren leider etwas offensichtlich, weswegen ich, bei den jeweiligen Enthüllungen, nicht mehr überrascht war.

    ------------------------------------------------------------------

    Charaktere:

    Jeder der Charaktere ist einzigartig. Rod ist  etwas klischeehaft: Der gut aussehende Ehemann, der seine Frau betrügt. Sam ist der unnahbare und coole Typ nach außen, der sich aber eigentlich nach Liebe und Geborgenheit sehnt und Lauren ist die bockige und zickige Teenagertochter, die keine andere Frau als Mutter akzeptiert. 

    Am meisten hat mich jedoch Nick, Bonnies Bruder überrascht. Dieser ist nicht der, der er zu sein scheint - er ist einer von den Guten und nicht von den Bösen, wie es Bonnie angenommen hatte.

    -------------------------------------------------

    Fazit:

    Leider konnte ich mit Bonnie nicht ganz so mitfühlen, wie ich es mir gewünscht hätte. Zwar wollte ich wissen, wer der Mörder ist und welches Motiv dahinter steckt, jedoch konnte ich Bonnies Angst nicht fühlen. Ein Mörder läuft frei herum und Amanda und sie sind eigentlich in Gefahr - hier hat mir der Nervenkitzel etwas gefehlt. Ebenfalls hätte man denken können, dass Bonnie selbst verrückt ist - sie hat schon, bevor sie krank wurde, mit sich selbst gesprochen. Und das nicht zu knapp und auch da hatte sie schon komische Träume.

    Nichts desto trotz ist Bonnie eine starke Frau, die es geschafft hat, zwischen Morden und der Krankheit ihren Weg zu finden und sich von ihrer Vergangenheit zu lösen.

    Der Roman ist für jeden etwas, der Lust hat auf Täterjagd zu gehen, aber nicht allzu komplexe Konstrukte erwartet - "Flieh, wenn du kannst", ist eher eine leichte Lektüre.




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    Cover des Buches Inner Circle - Wie Feuer im Regen (ISBN: 9783962152192)

    Bewertung zu "Inner Circle - Wie Feuer im Regen" von Sophie Oliver

    Inner Circle - Wie Feuer im Regen
    JaninaBernsteinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Storyidee, leider mit zu wenig Tiefgang und unnahbarer und undurchsichtiger Prota - Zerrissen zwischen zwei Männern
    Innere Zerissenheit oder doch berechnende Strategie?

    Bewertung: 3 von 5 Sternen

    Kurzzusammenfassung:

    Anne heißt eigentlich Chantal und kommt aus der österreichischen Unterschicht. Jedoch ist sie sehr klug und möchte sich ihrem sozialschwachen und damit vorbestimmten Leben nicht fügen. Sie schafft es ein Stipendium, an einer Privatschule in England, zu ergattern. Für ihre Ausbildung und Ziele muss sie viele Opfer bringen und hart kämpfen. Doch sie schafft es und wir eine erfolgreiche Geschäftsfrau im PR Bereich. Anne lernt Marc und Jamie kennen - beide sind reich und beide arbeiten viel und hart für ihr Geld. Sie fühlt sich zu beiden hingezogen - auf unterschiedliche Weisen. Für wen wird sie sich entscheiden? Was sagt ihr Herz?

    ---------------------------------------------

    Persönliche Meinung:

    Aufmachung:

    Der erste Band Wie Feuer im Regen der Inner Circle Reihe umfasst gerade mal 151 Seiten auf 39 Kapitel aufgeteilt. Mehrere Kapitel sind gerade einmal 2-3 Seiten lang, was für ein Buch recht ungewöhnlich ist. Jedoch hatte man nicht das Gefühl aus der Story oder der Situation rausgerissen zu werden.

    Was mir allerdings nicht so gefallen hat, war die Aufmachung als Solches. Die Seiten waren recht voll und Absätze waren recht lieblos eingebunden, wenn es darum ging zu einer neuen Szene zu wechseln. Ebenfalls hätte ich mir die Darstellung der Kapitel schöner gewünscht. Man hätte die Kapitelzahl problemlos mit einer Zierde versehen können - eventuell dem Cover entsprechend. Das wäre ein schöner Bezug gewesen und man hätte so einen roten Faden durch das gesamte Buch ziehen können.

    ----------------------------------------------------

    Story:

    Basierend auf dem Anfang des Buches und Annes Background, hätte ich zunächst einen anderen Storyverlauf/ eine andere Geschichte erwartet. Ich hätte gerne mehr darüber gelesen, wie Anne es schafft, sich selbst zu retten und wie sie ihre Ziele verfolgt, als sie noch zur Schule ging. Die Jahre zogen von Kapitel zu Kapitel nur so an einem vorbei und Jamie und Marc kamen ins Spiel. 

    Leider muss ich auch sagen, dass der Titel des Buches Inner Circle zwar eine Rolle in dem Buch spielt aber für die Story doch recht unerheblich ist. Anne lernt Marc, aufgrund ihres Jobs kennen, da sie ihm helfen soll, sein Unternehmen ins richtige Licht zu rücken. Jamie sitzt mit Marc am Tisch, als die beiden sich kennenlernen. Jamie und Anne haben sich also nicht durch den Inner Circle kennen gelernt. Natürlich hat der Inner Circle viele Veranstaltungen gegeben, zu denen alle eingeladen waren, aber Jamie hätte auch in seinem Namen einladen können und sie wären sich öfter begegnet.

    -------------------------------------------

    Prota:

    Diese Frage, rund um wer ist die/der Prota oder wie viele gibt es, erschließt sich mir nicht ganz. Am Anfang hätte ich nur auf Anne getippt. Dann kamen ebenso ausführliche Beschreibungen und Einblicke in Marcs und Jamies Leben, weswegen ich dachte, dass es sich hier um drei Protas handelt. Dem ist wohl nicht so: Anne ist die EINE Prota.

    Anne schien mir am Anfang recht sympathisch und ich hatte Mitleid mit ihr, da sie mit Poffy geschlafen hat/ schlafen musste, um ihre Schule zu bezahlen. Jedoch wurde sie, mit jedem weiteren Kapitel und jedem weiteren Jahr, welches verstrich, undurchsichtiger. Sie hat definitiv eine Entwicklung durch gemacht, das ist der Autorin gut gelungen, dennoch versteht man sie nun so gar nicht mehr. Sie sagt, dass sie noch nie verliebt war, dann verliebt sie sich direkt in zwei Männer, kann sich nicht entscheiden und möchte dann den einen heiraten. Ich weiß nicht, ob ihr Herz wirklich so unentschlossen ist oder ob sie nicht weiß, wer für ihr Leben und ihre Ziele der BESSERE Mann ist, der sie dabei unterstützt. 

    Diese Vermutung bestätigt sich für mich, als sie mit Jamies Mutter Jane, ihren Mann und Annes früheren Peiniger "Poffy" umbringt. Sie möchte, dass um alles in der Welt, ihr Geheimnis, wer sie damals war und was sie getan hat, geheim bleibt. Was wäre die Konsequenz gewesen, wenn Jamies es erfahren hätte? Hätte er sich von ihr getrennt? Wäre sie dann wieder ein Niemand gewesen? Oder hätte sie mit ihrer PR Beratung weiter große Kunden an Land ziehen können?

    ------------------------------

    Fazit:

    Der erste Band der Inner Circle Reihe ist eine recht leichte Lektüre. Die 151 Seiten sind schnell gelesen und man hat kein Problem der Story zu folgen. Jedoch passiert alles wahnsinnig schnell. Vieles halte ich für realitätsfern und unrealistisch. Außerdem kann ich mit Anne irgendwann nicht mehr mitfühlen - hier fehlt mir ganz klar der Tiefgang und ein Einblick in das Innere der Prota. Inner Circle Wie Feuer im Regen ist weder schlecht noch gut, es ist leichte Kost und ganz okay. Ich werde mir Band 2 und 3 jedoch nicht holen.


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    Über mich

    Hallo ihr Lieben 😊, mein Name ist Janina oder auch "Janna". Ich lese für mein Leben gerne - ich denke, das liegt bei meiner Familie in den Genen. Neben dem Verschlingen von Romanen, rezensiere ich aber auch unheimlich gerne! Man könnte sagen, dass Worte meine Leidenschaft sind! Zu mindestens beherrsche ich diese besser als Zahlen 😉. Falls ihr Fragen an mich habt - nur zu ! Buchige Grüße, Janna ❤️
    • weiblich
    • 23.04.1995

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