Jewego

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426281536)

    Bewertung zu "Der Insasse" von Sebastian Fitzek

    Der Insasse
    Jewegovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein typischer Fitzek. Wer schon den einen oder anderen gelesen hat, wird hier schnell wissen, wo die Reise hingeht. Trotzdem gut geschrieben
    Ein typischer Fitzek mit seinen Stärken und Schwächen

    Von mir gibt es leider "nur" vier Sterne. Der abgezogene resultiert daraus, dass ich leider ein wenig enttäuscht von der Handlung war. Es war eben ein "typischer" Fitzek. Das heißt, grundsätzlich soll das gar nichts schlechtes bedeuten. Immerhin kaufe ich mir seine Bücher, weil es mir gefällt, wie und worüber er schreibt. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, auch mal wieder überrascht zu werden. Wer schon den einen oder anderen Roman von Fitzek gelesen hat, hat sicherlich schon ein Gefühl dafür entwickelt, wohin die Reise geht. Der größtmögliche Plottwist ist es dann meistens. Hier fehlte mir also das Unerwartete. Außerdem ist die Handlung natürlich recht konstruiert (auch wieder ein Punkt, der zu einem typischen Fitzek gehört). Es bedarf nun mal einiger Zufälle, für so eine vielseitige Geschichte. Trotzdem macht der Autor es sich hier vielleicht manchmal doch noch etwas zu leicht. Auch hatte ich das Gefühl, dass einige Elemente die Geschichte nur aufblasen sollten. Sie haben nichts zu der Handlung beigetragen und hatten auch keinen Mehrwert für den Leser (bspw. das Aufsuchen eines Hellsehers). Jedenfalls empfand ich das nicht der Spannung oder auch der Entwicklung der Geschichte zuträglich. 

    Ganz schön viel Kritik für eine 4 Sterne Bewertung. Aber bedenkt, ich klage hier auf hohem Niveau. Das Ende war für mich hervorsehbar, aus diesem Grund war es auch gegen Ende schwerer dranzubleiben. Für einen Fitzek-Neuling wäre das jedoch kein Problem. Eine konstruierte Handlung bestehend aus einem Haufen Zufällen? Das Leben besteht aus lauter Zufällen und wenn Fitzek es schafft, damit eine gute Geschichte zu erzählen, dann bitte. Ich hätte es mir anders gewünscht, aber auch mit diesen kleinen Mankos war die Story gut. Es hat gerade in den ersten beiden Dritteln noch wirklich Spaß gemacht weiterzulesen, die Charaktere sind wie immer gut durchdacht dargestellt worden und der Schreibstil lässt auch nicht zu wünschen übrig. 

    Das Lektorat war hervorragend und auch sonst gibt es nichts weiter zu meckern. 
    Die Danksagung von Fitzek war dieses Mal recht innovativ. Meinen Geschmack hat sie nicht getroffen, aber solche Experimentierfreude würde ich mir auch bei seinen nächsten Werken wünschen. Die Bücher kommen gut an und wie heißt es so schön? Never change a running system. Aber vielleicht wäre das einen Versuch wert, denn weiß Gott, der Mann hat Talent! 

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    4
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    Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)

    Bewertung zu "Mirror" von Karl Olsberg

    Mirror
    Jewegovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gut erzählter Thriller mit dreidimensionalen Charakteren. Hat mir sehr gut gefallen!
    Ein gut erzählter Thriller mit dreidimensionalen Charakteren

    Nicht nur durch die spannenden Handlung bin ich absolut begeistert von diesem Roman, nein, der Autor versteht auch noch sein Handwerk ganz ausgezeichnet. 

    Wir verfolgen in dieser Geschichte gleich mehrere Charaktere, die alle verschieden sind und damit auf ihre eigene Weise sehr interessant. Olsberg hat es geschafft, den Erzählstil authentisch dem Charakter anzupassen, der gerade im Fokus der Handlung steht. Ein Beispiel: Andy ist ein autistisch veranlagter junger Erwachsener, der noch bei seiner Mutter wohnt. Der Freund der Mutter, den Andy nicht wirklich mag, wird hier auch außerhalb der wörtlichen Rede nur mit "der Mann" bezeichnet. Und statt beispielsweise "seine Mutter ging zur Tür" heißt es dann "Mama ging zur Tür" Solche gekonnt eingesetzten Kleinigkeiten sind es, die einem die individuelle Welt und damit auch die Sichtweise der einzelnen Charaktere, noch greifbarer machen. 

    Auch die Handlung und den Verlauf der Geschichte finde ich nachvollziehbar und gar nicht so abwegig. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass eine Zukunft tatsächlich in dieser oder ähnlicher Form möglich wäre. 

    Ich kann diesen Roman jedenfalls jedem ans Herz legen, der Lust auf einen gut erzählten Thriller mit dreidimensionalen Charakteren hat. 

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    7
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    Cover des Buches Mirror Welt: Prequel (ISBN: 9783841212030)

    Bewertung zu "Mirror Welt: Prequel" von Karl Olsberg

    Mirror Welt: Prequel
    Jewegovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ausgesprochen guter Prequel, der Lust auf mehr macht. Ich werde mir den "Hauptroman" in jedem Fall kaufen.
    Ein ausgesprochen guter Prequel

    Hier lohnt sich der Download auf jeden Fall. Es handelt sich nur um ein kleines Häppchen - aber schon das kann ich absolut empfehlen. Die Handlung verspricht einiges und die Idee um diese futuristische Welt scheint gar nicht so fern von dem, was es tatsächlich einmal geben könnte. 

    Das bringt einem die Geschichte umso näher, lässt einen noch mehr daran teilhaben und saugt einen geradezu ein. Ich habe den Prequel gern und in einem Rutsch durchgelesen. Besonders der Schreibstil, der immer ein wenig variiert, je nach Person, die gerade im Zentrum der Erzählung steht. Der Stil bekommt etwas Persönliches, wie ein Attribut, das man auch dem Charakter der handelnden Person zuordnen würde. Auf diese Weise kommt es einem nicht so vor, als würde der Autor zu einem sprechen, sondern als würde man tatsächlich mitten in dieser Welt stecken. Und das ist eine handwerkliche Kunst, die ich ausgesprochen gern sehe und unter anderem ein Grund dafür ist, dass ich mir den "eigentlichen" Roman auch kaufen werde. 

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    5
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    Cover des Buches Wenn der Sommer endet (ISBN: 9783570164075)

    Bewertung zu "Wenn der Sommer endet" von Moïra Fowley-Doyle

    Wenn der Sommer endet
    Jewegovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Langweilig, langatmig, gefüllt mit irrelevanten Alltagshandlungen und völlig vorhersehbar. Hätte auch bei Seite 300 anfangen können zu lesen
    Langweilig und vorhersehbar

    Das Buch ist so vorhersehbar, dass ich nach 30 Seiten bereits wusste, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Wobei im Grunde nur am Ende des Romans ein paar Informationen geliefert werden, mit denen man als Leser auch was anfangen kann. Nein - im Ernst! Es hätte absolut keinen Unterschied gemacht, wenn ich bei Seite 300 angefangen hätte. Der Informationsgehalt wäre derselbe gewesen. Ich fasse das gerne einmal zusammen (keine Sorge - Spoiler sind natürlich nicht enthalten, immerhin passiert ja auch rein gar nichts). Also, alles was man wissen muss, um bei Seite 300 nicht völlig orientierungslos zu starten: 

    Cara erlebt jährlich mit ihrer Familie, zu der auch ihr Stiefbruder Sam gehört, eine, wie sie es nennen, "dunkle Zeit", in der sie sich ständig verletzen. Eine Freundin namens Elsie ist plötzlich 'verschwunden', jedenfalls kommt sie nicht mehr zur Schule. Dafür fällt Cara auf, dass sie auf allen Fotos mit drauf ist, die sie besitzt. 

    Ja, gut. Das Buch hat gerade so 313 Seiten. Auf den letzten 13 Seiten kommen dann wie gesagt noch Dinge, die halbwegs interessant sind. Davor allerdings wird Seite um Seite jede Alltäglichkeit ausgeschlachtet. Es geht um eine Partyplanung, wenn ich mich nicht irre, geschlagene 5-6 Seiten lang *am Stück* (und später immer mal wieder) wo wir rein gar nichts Neues erfahren. Wobei die Planung dieser Party grundsätzlich mehr Raum in dem Buch eingenommen hat, als die Party selbst. Warum auch immer. 

    Das Lektorat war gut, auch wenn mich gestört hat, dass sie ständig ,,O. K." statt "Okay" schreiben. Abkürzungen finde ich einfach, gerade in der wörtlichen Rede, unangemessen im Rahmen eines Romans. "K. O." wäre nochmal was anderes. Aber bei Okay spart man sich nicht mal ein einziges Zeichen - im Gegenteil. Es hat den Lesefluss einfach gestört. 

    Ich würde das Buch nicht nochmal kaufen oder gar empfehlen. Knapp 17 Euro sind meiner Meinung nach außerdem viel zu viel für diesen doch recht handlungsarmen Roman. Ich habe letztens aus eigener Blödheit leider 40 Euro einfach verloren, weil ich nicht richtig aufgepasst habe. Ganz ehrlich? Die 17 Euro haben mir mehr wehgetan als die 40. Bei letzterem habe ich wenigstens noch eine Lektion gelernt, doch dieses Buch war leider eine absolute Verschwendung meiner Zeit und meines Geldes. 

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    Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)

    Bewertung zu "Der Seelenbrecher" von Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher
    Jewegovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht mein Geschmack. Spannung konnte mich nicht mitnehmen, Inhaltlich und in der Form (Lektorat) verbesserungswürdig. Nächstes Mal wieder.
    Für meinen Geschmack zu konstruiert +mit Logik-Fauxpas

    Obgleich Fitzeks Schreibstil mich sofort in die Geschichte hat eintauchen lassen, muss ich sagen, dass dieser Thriller mich leider enttäuscht hat. Der Klappentext klang einfach großartig, spannend und kreativ. Bei der Umsetzung, hat es meiner Meinung nach etwas geharpert.

    Das Leben und jede gute Geschichte bestehen aus einer Ansammlung von Zufällen, doch auch wenn Fitzek hier am Ende des Romans meisterhaft so gut wie jede Unklarheit aus dem Weg geräumt und seinen Lesern Handlungen und Motive offengelegt hat, kommt es mir zu - in Ermangelung eines besseren Wortes - "extrem" vor. Die Beweggründe der handelnden Figuren (ich muss mich hier bewusst vage ausdrücken, um nicht zu spoilern) sind grundsätzlich schon nachvollziehbar, wenn man wirklich vom Extrem ausgeht, was die Psyche der Menschen, um die es dabei geht, anbelangt. Dennoch sind mir die Möglichkeiten, die diese Motive in Handlungen wandeln, teilweise zu weit hergeholt. Ich nehme an, dass der Grad zwischen Illuminiatireifen Zusammenhängen, die uns etwas sagen, aber eine ganz andere Botschaft ausdrücken wollen (á la der Frage bezgl. Chirurgen zum Beispiel) und einem Zusammenwerfen von möglichst überraschenden Plottwists, die irgendwann ein Gesamtbild ergeben müssen (!) schmal ist. 

    Grundsätzlich bin ich ein Fan von Fitzek - wirklich. Ich glaube, ich besitze jedes seiner Bücher, ohne bereits jedes gelesen zu haben. Auch dieses Werk schreckt mich davor nicht ab und ich weiß zahlreiche handwerkliche Attribute des Autors auch in diesem Roman zu schätzen. Ich kann mich jedoch auch nicht davon freisprechen, eventuell aus Befangenheit aufgrund der vorangegangenen Veröffentlichungen des Autors, die mir sehr gefallen haben, eine bessere Sterne-Bewertung abgegeben zu haben. Unter Umständen hätte ich das Buch, wäre es von einem mir unbekannten Autor geschrieben worden, nicht mal beendet. Nebst der sehr konstruierten Handlung, den komischen "Zufällen", einigen, wenn auch wenigen, Lücken in der Logik, gibt es noch andere Schwierigkeiten in diesem Buch. Seien es die häufiger auftretenden Fehler im Lektorat (einfache Fehler wie etwa ""Weih nachten" treten vermehrt auf) oder die fehlende Charaktertiefe der handelnden Figuren, die es teilweise schwer machte, genau zu differenzieren, wer gerade spricht und was das für ein Mensch ist. (Was treibt ihn an? Wer ist er?)

    Ich muss leider sagen, dass ich diesen Roman nicht weiterempfehlen würde. Wenn ihr noch auf der Suche nach eurem ersten Fitzek-Roman seid, dann versucht es doch mal beispielsweise mit "Noah", "Das Joshua Profil" oder "Flugangst 7A", diese trafen meinen Geschmack deutlich mehr. Auch "Die Therapie" ist ein guter Einstieg (buchstäblich für beide Seiten). Aber Achtung, es wird in diesem Buch (dem aufmerksamen Leser wird es aufgefallen sein) gegen Ende ausführlicher Bezug auf "Die Therapie" genommen. Sofern man den Roman nicht direkt im Anschluss liest, sollte es aber kein Problem geben. 

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    8
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    Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426199213)

    Bewertung zu "Flugangst 7A" von Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A
    Jewegovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr guter Thriller, ein typischer Fitzek eben!
    Sehr guter Thriller, ein typischer Fitzek eben!

    Bei Fitzeks Büchern könnte ich ja regelmäßig in Lobeshymnen ausbrechen. Ich schätze seinen Schreibstil in gleichem Maße wie ich seine Detailliertheit bei der Recherche bewundere. In gleich mehreren Bereichen hat Fitzek sich schlau gemacht und gezeigt, dass er von dichterischer Freiheit im Grunde nicht viel hält, sofern er nicht zwingend auf sie zurückgreifen muss um der Unterhaltung willen. Stattdessen legt er Fakten auf den Tisch. Und das finde ich großartig. Gekonnt baut er interessante Informationen ein, die nicht nur der Story dienen, sondern auch Hand und Fuß haben. 


    Hand und Fuß hat dabei im Großen und Ganzen der gesamte Handlungsaufbau. Alles wird akribisch aufgeklärt und der Leser erfährt am Ende genau wie was warum passiert ist. Keine Sorge, es folgen KEINE Spoiler. Es genügt, glaube ich, zu sagen, dass (entschuldige, Fitzek, ich liebe dein Werk, aber ganz ohne ein kleines ABER kann ich nicht ;).) es ein wenig komisch ist wie was warum passiert ist. Es kommt einem vor wie ein ZU großer Haufen Zufälle, die sich ereignet haben sollen. Wer plötzlich welche Rolle gespielt hat, aber nur zufällt dareingeraten ist und so weiter.


    Aber so what. Denn sind wir ehrlich: Es ist ein Teil der Auflösung der mir zu einfach und konstruiert vorkommt, aber es ist nach wie vor eine wahnsinnig gute Geschichte. Ein Konzept, das sehr gut ausgeführt wurde und bis zu den letzten Seiten für Spannung sorgte. Das Lesen lohnt sich auf jeden Fall und ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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    10
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    Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)

    Bewertung zu "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham

    Bevor ich sterbe
    Jewegovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Jugendbuch. Vor ein paar Jahren hätte es mir sicher besser gefallen, aber es war kurzweilig und ganz 'okay'.
    Jugendliteratur

    ~ Vorgeplänker meinerseits:
    Es ist das erste mal wirklich schwer, etwas über ein Buch zu sagen. Ich wollte dieses Buch schon vor Jahren lesen. Als Jugendliche wollte ich es in der Bibliothek ausleihen, durfte aber nicht, weil ich zu jung war. So ganz aus dem Kopf bekommen habe ich es nicht, daher waren die Erwartungen vielleicht auch etwas höher, an dieses mysteriöse Buch, dass seit bestimmt einem Jahrzehnt auf meiner Wunschliste lag. 

    ~ Meinung zum Buch: 
    Ja, Tessa ist schwierig. Sicher nicht immer eine sympathieträgerin, doch ich kann mir gut vorstellen, dass ihr Handeln logisch dargestellt wurde, in einer solchen Situation. Insgesamt empfinde ich, als Laie auf dem Gebiet Leukämie und Krankheiten, die unweigerlich zum Tod des Patienten führen, das Buch sehr realistisch dargestellt. Auch finde ich es gut geschrieben, obwohl man schon deutlich merkt, dass es sich um Jugendliteratur handelt. Das Gras ist eben doch nicht immer woanders grüner. Die Geschichte um Tessa macht nachdenklich und regt dazu an, die kleinen Dinge des Lebens einmal mehr zu schätzen. Ich würde das Buch kein zweites Mal lesen, mich aber, würde ich es noch nicht kennen, nicht dagegen entscheiden es überhaupt zu lesen - falls ihr versteht was ich meine. Es ist kurzweilig und auch nicht schlecht. Ich gebe 4 gutgemeinte Sterne. 

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    8
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    Cover des Buches Underground Railroad (ISBN: 9783446256552)

    Bewertung zu "Underground Railroad" von Colson Whitehead

    Underground Railroad
    Jewegovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider sehr langweilig und zäh ...
    Leider sehr langweilig und zäh ...

    Ich für meinen Teil kann die vielen positiven Rezensionen leider nicht verstehen und kann auch nicht mehr als 2 Sterne vergeben. Ich fand die Geschichte schlichtweg zu langweilig. Es gab gute Ansätze, doch dabei blieb es dann auch. Mir hat gänzlich die Spannung gefehlt, es plätscherte so vor sich hin und ich musste mich wirklich dazu zwingen, weiterzulesen. Als es dann geschafft war, war ich erleichtert. Schade, dass dieser Roman leider nicht meinen Geschmack treffen konnte. Zum schriftstellerischen Handwerk möchte und kann ich mich leider nicht ausreichend äußern. Ich würde aber jedem interessierten Leser empfehlen, die Leseprobe wirklich auch zu nutzen. Allein schon, dass es darüber hinaus nichts mehr zu sagen gibt, sollte deutlich machen, wie unspektakulär ich dieses Buch fand ...

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    Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)

    Bewertung zu "Ich fürchte mich nicht" von Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht
    Jewegovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mal was anderes! Durchaus gut, aber gewöhnungsbedürftig mit einigen Schwächen. Zu viele Zufälle, Liebesbeziehung zu oberflächlich, etc. 4/5*
    Anders ...

    Hatte ich anfangs noch meine Schwierigkeiten mit den immerzu durchgestrichenen Texten und den ständigen ständigen ständigen ständigen Wiederholungen innerhalb eines Satzes, entdeckte ich sie kurz darauf schon fast für mich als Leser. Sie vermittelten einem das Gefühl, als würde man teils in der Gedankenwelt von Juliette dabei sein und teils aus ihrem Tagebuch lesen. Man muss es mögen oder wenigstens annehmen können, aber ich denke, gerade das machte dieses Buch auch zu dem, was es ist. Den Schreibstil empfand ich nämlich recht schnell als angenehm und flüssig. 


    Es ist in jedem Fall mal was anderes gewesen. Die Story ist total interessant und wurde auch trotz zahlreicher Zufälle, die einem schon fast lächerlich vorkamen (eine volle Lebensmitteltüte auf dem Rücksitz eines gestohlenen Autos - ernsthaft?) mit einem roten Faden durch das ganze Buch gezogen. Hier wurde nicht unnötig aufgefüllt, um einen möglichst langen Wälzer zu erschaffen, sondern das erzählt, was es zu erzählen gab und dass das genau richtig war, merkt man deutlich. Das Interesse bleib die ganze Zeit erhalten, was durchweg für Unterhaltung sorgte. 

    Die Liebesgeschichte im Plot war mir eindeutig zu oberflächlich. Sie kennen sich kaum, haben im Grunde kaum miteinander tiefergehender gesprochen, aber die Liebe ist SOOO stark. Das ist ja leider häufig in Liebesromanen der Fall, deswegen sind sie auch nichts für mich, aber hier war es in meinen Augen nicht das Hauptaugenmerk, sondern vielmehr eine ergänzende Nebenhandlung, die mich dadurch doch etwas gestört hat. 

    Zu viele Zufälle und eine oberflächliche Liebesbeziehung, bei der eindeutig übertrieben wurde, sind also meine Mankos bei dieser Geschichte. Das kann man aber durchaus verkraften und kostet daher auch nur einen Stern bei der Bewertung. Insgesamt war das Buch echt gut und ich kann mir gut vorstellen, bald den zweiten Teil zu lesen. 

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    Cover des Buches Die Frau des Senators (ISBN: 9783453211247)

    Bewertung zu "Die Frau des Senators" von Karen Robards

    Die Frau des Senators
    Jewegovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr stereotypisch + oberflächlich, aber das sind keine Attribute, die ich hier vorausgesetzt hätte. Karen Robards' neue Werke sind besser.
    Nicht ihr bestes Werk

    Der Roman war sehr stereotypisch und oberflächlich, wobei das keine Attribute sind, die ich hier vorausgesetzt hätte. Karen Robards' neue Werke sind besser. Trotzdem waren Aufbau und Schreibstil weiterhin ausgezeichnet. Einen Stern muss ich leider abziehen, weil mir alles überdurchschnittlich plump vorkam. In einem Roman wie diesem erwarte ich keine tiefschürfenden Charaktere, doch leider war das tatsächlich zu viel des Guten. Würde ich sagen wieso, müsste ich hier etwas vorwegnehmen und das möchte ich lieber nicht. Ich würde es nicht nochmal lesen, fand das Buch aber auch nicht schlecht. 

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