Jok

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Hyperion (ISBN: 9783842406056)

    Bewertung zu "Hyperion" von Friedrich Hölderlin

    Hyperion
    Jokvor 7 Jahren
    Hat mir leider nichts gegeben

    Ja, es liegt sicher an mir. Aber ich konnte diesem Buch von 1799 nichts abgewinnen. Weder der Sprache, noch dem Inhalt oder der Handlung - die ich nur sehr sehr mühsam überhaupt herauslesen konnte. Trotzdem habe ich durchgehalten, denn ich wollte auch mal wieder einen Klassiker lesen. Also: für mich als "Normalmensch" ein Stern. Literaturwissenschaftler sind da sicher (berechtigterweise) anderer Meinung.

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    Cover des Buches Tiefe (ISBN: 9783423209786)

    Bewertung zu "Tiefe" von Henning Mankell

    Tiefe
    Jokvor 7 Jahren
    Zumindest einen Teil der Schuld muss er sühnen

    Lars Tobiasson-Svartmann ist ein sehr guter Meeres-Vermesser. Er wird 1914 zu geheimen Vermessungen beauftragt und trifft auf einer entlegenen Schäre Sara Fredrika, die dort alleine lebt. Lars tut alles um sie wiederzusehen und mit ihr zusammenzuleben. Und "alles" bedeutet hier betrügen, lügen, zerstören und auch töten. 
    Und es scheint ihm tatsächlich zu gelingen, aber am Ende sorgen zwei Frauen dafür, dass er zumindest einen Teil seiner Schuld sühnen muss.

    Sehr gut geschrieben, interessante Handlung und Einsichten in den Kopf von Lars Tobiasson-Svartmann. Wieder mal ein Buch mit 4 von 5 Sternen :-)

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    Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 0307347974)

    Bewertung zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

    Fahrenheit 451
    Jokvor 7 Jahren
    Verdummte Gesellschaft

    Guy Montag ist Feuerwehrmann. Aber kein Feuerwehrmann in unserem heutigen Sinne. Das 1953 geschriebene Buch beschreibt eine Welt in der die Menschheit nach einer gewaltigen Bevölkerungsexplosion von einer Regierung regiert wird, die die Menschen mit TV und Drogen dumm und ruhig hält. Bücher gelten als gefährlich, das Besitzen und Lesen von Büchern ist eines der schlimmsten Verbrechen. Ein Treffen mit einem Mädchen öffnet ihm die Augen und er bricht aus. Er findet Gleichgesinnte, die sich auf die Zeit des Wiederaufbaus nach einer Zerstörung vorbereiten. Dann wollen sie die wichtigsten Bücher wieder verbreiten, die sie bis dahin auf geniale Art und Weise "konservieren".

    Sehr schöne Geschichte. 4 von 5 Sternen.

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    Cover des Buches Das Marsprojekt (ISBN: 9783404243327)

    Bewertung zu "Das Marsprojekt" von Andreas Eschbach

    Das Marsprojekt
    Jokvor 7 Jahren
    Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499216510)

    Bewertung zu "Tschick" von Wolfgang Herrndorf

    Tschick
    Jokvor 7 Jahren
    Abgefahren

    Der Jugendliche Tschick kommt als Neuling und an die Schule des Einzelgängers Maik. In den Sommerferien kommen die beiden Jungs, die beide ihre Probleme haben, zusammen und fahren mit einem gestohlenen Auto durch die Republik. Dabei erleben sie so allerhand und der Autor nutzt die Gelegenheit um die Ansichten, Ängste und Hoffnungen der Jugendlichen aufzuzeigen.


    Die abgefahrene Handlung hat mich durch das Buch getragen. Die schöne Sprache machte das einfach. Die Gedanken der Jungs sind interessant und man bekommt auch philisophische Gedanken über das Altwerden und darüber, was man aus seinem Leben machen sollte, mit.

    Von mir eine klare Leseempfehlung mit 4 von 5 Sternen.

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    Cover des Buches Faserland. (ISBN: 9783442433612)

    Bewertung zu "Faserland." von Christian Kracht

    Faserland.
    Jokvor 8 Jahren
    Rezension zu "Faserland." von Christian Kracht

    Der namenlose Erzähler reist einmal quer durch Deutschland. Er startet auf Sylt und die Geschichte endet in der Schweiz, in Zürich. Sein Tagesablauf, sein ganzes Leben ist geprägt von Alkohol, Drogen und ausschweifenden Parties. Überall trifft er die gleichen Menschen, die das gleiche tun wie er: von Party zu Party zu gehen und am Ende des Tages betrunken zu sein.

    Kristian Kracht will das Leben des Protagonisten beschreiben, das von Sinnlosigkeit geprägt ist - von Ziellosigkeit, Oberflächlichkeit, Langeweile, Einsamkeit. Dazu bedient er sich eines Schreibstils, der mir persönlich nicht gefällt, der aber genau diese Stimmung rüberbringt. Absatzlos und wie ein Kind beschreibt der Erzähler was er tut, warum er es tut, worüber er nachdenkt. Das klingt oft sehr naiv und hilflos, ist aber genau das, was er fühlt. Dazu passt auch, dass die Reise willkürlich von Sylt über Hamburg, Frankfurt, Heidelberg, München bis nach Zürich führt. Der Erzähler muss nicht arbeiten, hat offensichtlich genügend Geld zur Verfügung, nimmt auf niemanden Rücksicht.
    Trotzdem steht er als Beobachter oft neben sich und wertet die Situation. So ist er sehr abgestoßen von den Exzessen die er bei seinen Freunden und sich selber beobachtet. Er flüchtet dann, rutscht aber bei nächster Gelegenheit sofort wieder in das gleiche Schema ab. Das Ende ist offen und lässt viele Interpretationen zu.

    Das Buch ist als Zeit- oder Millieu-Studie sicher sehr gut. Mich persönlich hat das nicht so sehr interessiert. Ich hätte nach den ersten Seiten beinahe abgebrochen, bin nun aber froh, dass ich es doch zuende gelesen habe. Die Stimmung der Erzählung ist wirklich etwas deprimierend und düster. Deshalb von mir absolut subjektive zwei von fünf Sternen.

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    Cover des Buches Die Landkarte der Zeit (ISBN: 9783499253195)

    Bewertung zu "Die Landkarte der Zeit" von Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit
    Jokvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Landkarte der Zeit" von Félix J. Palma

    Die Geschichte spielt um 1888 in London. Andrew will sich umbringen und begibt sich dazu ein eine heruntergekommene Absteige im Elendsviertel Whitechapel. Im Rückblick wird dann die Geschichte erzählt, die ihn zu diesem Punkt gebracht hat: eine unglückliche und für die damalige Zeit unakzeptable Liebe zu Marie. Dann mischt sich Andrew's Cousin Charles ein und der erste Teil des Romans endet mit einem Schmunzeln auf des Lesers Lippen.
    Im zweiten Teil beginnt scheinbar eine neue Handlung, die aber dann mit dem ersten Teil verflochten wird. Tom ist Schauspieler. Und auch er kämpft um eine unakzeptable Liebe zu Claire.
    Eine der Hauptpersonen ist H.G. Wells, der Author der "Zeitmaschine". Er handelt als eigenstänidge Person, vor allem im dritten Teil. Gegen Ende des Buches wird dann auch die "Landkarte der Zeit" eingeführt und erklärt.

    Palma wollte seine Gedanken rund um das Thema Zeitreisen in einen Roman packen und aufzeigen, was das für uns bedeuten würde. Meiner Meinung nach gelingt ihm das recht gut. Der Schreibstil ist schön zu lesen, erinnert ein Wenig an Schriftsteller wie z.B. H.G. Wells. Die Handlung ist interessant und die drei Teile des Buches sind inteligent und überraschend miteinander verwoben - sowohl mittels der Handlung, als auch mittels der Personen. Alles ist gut durchdacht.

    Was mir nicht so gut gefällt ist das Ende des dritten Teils, das ich vielleicht auch nicht richtig verstanden habe. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen ist mir das nicht klar genug.

    Insgesamt hat es viel Spass gemacht das Buch zu lesen, auch wenn es sehr lang ist. Ich wurde gut unterhalten und mehrmals sehr überrascht. Die gewählte Zeit macht die Geschichte glaubwürdig. Ich gebe hier 3 von 5 Sternen. Viel Spass beim Lesen.

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    Cover des Buches Promised (The Birthmarked Trilogy) (ISBN: B00779MP14)

    Bewertung zu "Promised (The Birthmarked Trilogy)" von Caragh O'Brien

    Promised (The Birthmarked Trilogy)
    Jokvor 8 Jahren
    Rezension zu "Promised (The Birthmarked Trilogy)" von Caragh M. O'Brien

    Gaia führt die Bewohner von Sylum duch das Wasteland nach Wharfton und der Enklave. Dringlichstes Ziel ist es Wasser für die tausenden von neuen Bewohnern zu bekommen. Das kann nur von der Enklave kommen. Lange versucht Gaia es mit Verhandlungen und friedlichen Aktionen. Sie wird dabei mehrmals gefangengenommen, gefoltert und am Ende werden ihr sogar gewaltsam Eizellen entnommen, weil sie eine dringend benötigte Gen-Kombination hat. Aber die Rebellion der Bewohner von Wharfton und New Sylum ist erfolgreich. Der bisherige Protektorat, der Vater von Leon, dankt ab. Es gibt viele Verletzte und Tote aber Leon und Gaia überleben. Auch Gaia's Schwester Maya, die die beiden gemeinsam wie ein eigenes Kind grossziehen werden - denn Gaia kann wegen der erzwungenen Operation keine eigenen Kinder mehr bekommen. Also: Happy End - wenn auch zu einem hohen Preis.

    Dieser dritte Teil der Trilogie hat mir wieder besser gefallen. Lässt sich auch auf Englisch sehr gut lesen. Oft sehr emotional und schöne Beschreibungen.

    Deshalb wieder vier Sterne.

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    Cover des Buches Prized (ISBN: 9780857074959)

    Bewertung zu "Prized" von Caragh O'Brien

    Prized
    Jokvor 8 Jahren
    Rezension zu "Prized" von Caragh M. O'Brien

    Gaia ist aus der Enklave geflohen und hat das Wasteland durchquert. Sie gelangt in die Stadt Sylum, wo andere Regeln gelten als üblich: Frauen haben das Sagen und nur jedes zehnte geborene Kind ist ein Mädchen. Gaia tut sich schwer sich einzugewöhnen. Leon wurde gefangengenommen und Gaia verhindert über Wochen, dass er freigelassen wird. Das kann er ihr kaum verzeihen, tut es am Ende aber natürlich doch. Gemeinsam finden sie heraus, warum die Bewohner unfruchtbar sind und warum kaum Mädchen geboren werden. Als Gaia einen friedlichen Aufstand durchsetzt, wird sie anschliessend als neue Führerin der Stadt gewählt. Sie beschliesst alle Einwohner aus der vergifteten Umgebung wegzuführen, und zwar nach Wharfton und der Enklave.

    Wie so oft bei einer Trilogie lässt auch dieser zweite Teil etwas nach. Die Handlung an sich fand ich nicht mehr so interessant und spannend. Die Beziehung zwischen Gaia und Leon und einigen Verehrern ist sehr gut geschrieben. Auch die sehr gespannte Beziehung zu der Führerinder Stadt, der Matrarc, ist toll erdacht und beschrieben. Deshalb alles in allem auch noch drei Sterne.

    Striking out into the wasteland with nothing but her baby sister, a handful of supplies, and a rumor to guide her, sixteen-year-old midwife Gaia Stone survives only to be captured by the people of Sylum, a dystopian society where women rule the men who drastically outnumber them, and a kiss is a crime. In order to see her sister again, Gaia must submit to their strict social code, but how can she deny her sense of justice, her curiosity, and everything in her heart that makes her whole?

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    Cover des Buches Die Stadt der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783453534223)

    Bewertung zu "Die Stadt der verschwundenen Kinder" von Caragh O'Brien

    Die Stadt der verschwundenen Kinder
    Jokvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Stadt der verschwundenen Kinder" von Caragh O'Brien

    Gaia ist die Tochter einer Hebamme und lebt in der Stadt Wharfton, ausserhalb der "Enklave". Die Enklave ist eine befestigte Stadt, die sich die Bewohner von ausserhalb der Stadtmauern zu Untertanen gemacht hat. Diese Vormacht verdankt sie vor allem der Kontrolle über das Wasser, aber auch militärischer Macht.

    Gaia's Eltern werden verhaftet und verschwinden. Sie dringt in die Enkave ein und findet heraus, das ihr Vater erschossen wurde. Ihre Mutter wird gefangen gehalten und ist schwanger. Gaia wird entdeckt, gefangengenommen und gezwungen, codierte Aufzeichnungen ihrer Eltern über die Kindsgeburten ausserhalb der Stadt zu entschlüsseln. Eine gewisse Anzahl Kinder wird nämlich jeden Monat in der Enklave abgegeben und dort adoptiert.

    Gaia versucht ihre Mutter zu befreien. Diese stirbt aber bei der Geburt ihrer Schwester Maya. Gaia nimmt Maya an sich und flüchtet aus der Stadt. Dabei hilft ihr Leon, der verstossene Sohn des Regierenden Protektoraten. Bei der Flucht wird Leon festgenommen und eingekerkert.

    O'Brien beschreibt eine Welt in der die Bewohner einer reichen Stadt die Bewohner eines armen Dorfes ausbeuten. Das ist kein unübliches Szenario. Durch die "Abgabe" in Form von frisch geborenen Säuglingen wird es aber sehr interessant. Man fragt sich, was mit den Kindern geschieht, und was an einer Geburtenliste so gefählich sein kann, dass der Protektorat dafür Menschen töten lässt.

    Schön und emotional beschreiben. Gut übersetzt. Deshalb 4 Sterne.

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