Kagali

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    Cover des Buches After the Fire (ISBN: 9783423650328)

    Bewertung zu "After the Fire" von Will Hill

    After the Fire
    Kagalivor 15 Stunden
    Kurzmeinung: Das Porträt eines jungen Mädchens, das versucht sich zurechtzufinden, als sich ihr bisheriges Leben als Lüge entpuppt. Emotional erzählt.
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    Cover des Buches Das Buch der 1269 Wünsche (ISBN: 9783423761543)

    Bewertung zu "Das Buch der 1269 Wünsche" von Fedor de Beer

    Das Buch der 1269 Wünsche
    Kagalivor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Buch, das den Holocaust sehr einfühlsam jüngeren Lesern nahe bringt, ohne zu überfordern.Gut für den Einstieg in diese Thematik geeignet
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    Cover des Buches Mortal Engines - Krieg der Städte (ISBN: 9783596702121)

    Bewertung zu "Mortal Engines - Krieg der Städte" von Philip Reeve

    Mortal Engines - Krieg der Städte
    Kagalivor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Eine absolut faszinierende, ideenreiche Welt, die der Autor hier schuf, genial! In der Mitte hat es aber einen kleinen Hänger.
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    Cover des Buches Lasst uns schweigen wie ein Grab (ISBN: 9783522201995)

    Bewertung zu "Lasst uns schweigen wie ein Grab" von Julie Berry

    Lasst uns schweigen wie ein Grab
    Kagalivor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr amüsante Krimikomödie voller schwarzen Humor. Für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen lesenswert. In der Mitte aber etwas zäh.
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    Cover des Buches Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten (ISBN: 9783737355087)

    Bewertung zu "Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten" von Neal Shusterman

    Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten
    Kagalivor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Ein würdiges Finale einer tollen Reihe, nichtsdestotrotz war mir die Finallösung zu einfach und der Fokus auf die Tonisten zu stark.
    Nicht das beste, aber ein würdiges Finale


    Da ist er also, der finale Band der Scythe Trilogie. Gut, dass ich die Reihe erst begann, als schon alle Bände erhältlich waren, denn nach diesen mega-fiesem Cliffhanger aus band zwei, musste ich sofort weiterlesen und hab gleich am nächsten Tag das Buch gekauft, doch hat sich das auch gelohnt?

    Die Tonisten band 3, äh, Scythe Band 3, oder?
    Wie bereits zu erwarten, spielt der Finalband deutlich später, um genau zu sein ganze drei Jahre später, als der Vorgänger. Goddard hat als High Blade von MidMerica seine Macht weiter ausgebaut und greift nun nach der Herrschaft über das gesamte weltweite Scythetum, natürlich immer unter dem Deckmantel, nur das Beste für die Menschheit zu wollen, klar diese Lügensuppe kennen wir ja schon, trotzdem war ich auch hier wieder erstaunt, wie viel Antipathie ich einem Buchcharakter entgegenbringen kann. Der Antagonist war also in Position, Zeit für unsere Helden.

    Denn natürlich brannte ich darauf Citra und Rowan wiederzusehen (und von Goddards dämlichen Gesicht zu lesen, wenn er erfährt, dass sie noch leben, höhö). Ich stellte mir den Finalband so vor, dass CItra und Rowan, alle List und Tücke aufbringen müssen, Pläne schmieden und  Verbündete sammeln, um Goddard und den Scythe der neuen Ordnung entgegenzutreten. Zu meiner größten Enttäuschung passiert davon aber nicht viel. Im Gegenteil, die beiden Charaktere, mit denen wir über zwei Bände mitgefiebert und mitgelitten haben, rutschen in diesem Buch leider ins Abseits. Stattdessen stehen Greyson und die Tonisten im Fokus. Das hätte man sich zwar vielleicht mit Blick auf den englischen Titel denken können und warf wieder einmal eine Reihe interessanter gesellschafts- und auch religions- und sektenkritische Fragen auf, trotzdem konnte mich das nicht ganz mit dem Herabstufen meiner Lieblingscharaktere zu Nebenfiguren, versöhnen. Besonders Rowan trifft es hart,   der kaum, dass er wieder frei ist, zack auch schon wieder von Goddard gefangen genommen wird. Hier kann man wirklich seufzen: Ja, schon wieder! Man hat fast das Gefühl, dass der Autor nicht mehr recht wusste, was er mit diesem Charakter machen soll und ihn deswegen bis zum Finale "parkt"

    Aus diesem Grund, war ich die erste Hälfte des Buches doch etwas verstimmt, zumal ich die Tonisten von Anfang an nicht besonders mochte und sie mir mit der Zeit auch nicht wirklich sympathischer wurden. Die kurzen Zwischenpassagen der zukünftigen Tonisten, die die Ereignisse aus diesem Buch analysieren, waren dagegen ein genialer Schachzug des Autors und zeigen überdeutlich, wie Historie und Geschichte gemacht werden und sich Legenden und Mythen bilden, herrlich.

    Das klingt jetzt alles nach ziemlich viel Gemecker und ich muss gestehen auch mit der finalen Lösung bin ich nicht ganz zufrieden, da sie mir noch recht simpel erscheint. Nach dem, was ich bisher gelesen hatte, hatte ich vom Autor etwas Raffinierteres und Komplexeres erwartet, als diese naheliegendste Lösung. Trotzdem und das möchte ich betonen, habe ich auch diesen letzten band sehr gerne gelesen. Im Vergleich zu anderen Büchern und Reihen ist es immer noch sehr gut, anspruchsvoll in seiner Tiefgründigkeit und Analyse der Gesellschaft (Also für ein Jugendbuch) und weiterhin spannend und unterhaltsam. Der zweite Band war halt (entschuldigt die teeniehafte Aneinanderreihung von Adjektiven): super-mega-toll, ein richtiges Jahreshighlight und der dritte eben "nur noch" sehr gut. Meine, durch meine hohen Erwartungen verursachte Enttäuschung steht daher nicht ganz in Relation zur Bewertung, denn trotz meiner Kritikpunkte, ist Das Vermächtnis der Ältesten ein würdiges Finale, nur eben nicht das beste, das hätte sein können.


    Fazit:

    Ein würdiger Abschluss, einer der besten Jugendreihen, die ich je gelesen habe. Der Fokus auf die Tonisten und eine naheliegende Finalllösung machen es zwar nicht zum besten Finale, das die Reihe hätte haben können, lässt den Leser aber dennoch mit einem zufriedenen Gefühl zurück.


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    Cover des Buches Nordische Mythen und Sagen (ISBN: 9783847906360)

    Bewertung zu "Nordische Mythen und Sagen" von Neil Gaiman

    Nordische Mythen und Sagen
    Kagalivor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Herrlich amüsant, was die nordischen Götter so getrieben haben und Neil Gaiman hat die Mythen unterhaltsam, aber auch getreu wiedergegeben.
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    Cover des Buches Scythe – Der Zorn der Gerechten (ISBN: 9783737355070)

    Bewertung zu "Scythe – Der Zorn der Gerechten" von Neal Shusterman

    Scythe – Der Zorn der Gerechten
    Kagalivor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Wieder genial und tiefgründig. Dieses Ende! Heiliger Strohsack, das hat mich völlig umgehauen. Ich brauche den dritten Band und zwar sofort!
    Sogar noch besser als der Vorgänger

    Band eins der Scythe Reihe überraschte mich vor allem mit seiner Tiefgründigkeit und der Vielzahl an ethischen Fragen die das Buch aufwirft. Außerdem war ich sehr gespannt darauf, wie denn nun das Leben als Scythe und nicht nur als Lehrling aussehen würde und wie die Charaktere mit dieser Bürde und Verantwortung umgehen würden.

    Das Leben als Scythe: Alte Garde Vs. neue Ordnung
    Das Buch setzt einige Monate nach den Ereignissen aus Band eins an. Während Rowan als selbsternannter Scythe Luzifer abtrünnigen Scythe hinterherjagt, geht Citra als Scythe Anastasia ihren Pflichten nach. Doch im Scythetum brodelt es. Trotz Scythe Goddards Tod, gewinnen die Scythe der neuen Ordnung immer mehr an macht. Doch Citra, Scythe Curie und die anderen Vertreter der alten Garde wollen das nicht einfach so hinnehmen. Als dann noch Citras und Curies Leben bedroht wird, entfaltet sich ein Machtkampf um die Zukunft des Scythetums.

    Wer das Wort Machtkampf gelesen hat, denkt sich schon vielleicht, dass es in diesem Band etwas ruhiger zugeht und derjenige hat auch recht, wobei es vom Tempo her auch nicht wirklich langsamer ist, als beim Vorgänger, wer den also mochte, wird, denke ich, auch hier nicht enttäuscht werden. Mir war zumindest zu keinem Zeitpunkt langweilig, dazu waren die Winkelzüge und Plottwists einfach zu spannend. Das ein bestimmter Charakter zum Beispiel wieder auftaucht, hätte ich nicht erwartet. Richtig fies wird's dann zum Ende hin, denn nicht nur, dass sich die Ereignisse überschlagen und das Buch mit einem riesen Kawumms abschließt, nein, es endet auch noch mit einem richtig fiesen Cliffhanger!

    Ein Buch, über das man nachdenkt
    Wie auch schon beim Vorgänger wechseln sich die Perspektiven ab. Citra und Rowan sind natürlich wieder dabei, dazu kommt ein neuer Hauptcharakter namens Greyson, an dessen Seite wir als Leser einen neuen Aspekt der Scythewelt kennenlernen, viel mehr will ich aber nicht verraten. Wo wir im letzten Band zwischen den Kapiteln Auszüge aus den Scythe Tagebüchern lesen durften, gibt es nun nach jedem Kapitel einen kurzen Text vom Thunderhead. Diese Passagen fand ich unglaublich interessant. Überhaupt begeistert mich die Idee einer absolut gerechten Instanz in Form eines Computers. Ich habe es schon bei meiner Rezension zu band eins gesagt, möchte es aber trotzdem nochmal wiederholen: In fast allen Romanen, in denen ein selbst denkender Supercomputer vorkommt, wendet sich dieser irgendwann gegen die Menschheit. Neal Shusterman lässt das seinen Thunderhead nicht tun. Er ist tatsächlich absolut und ohne Ausnahme gerecht und hat nur das Wohl der Menschheit im Sinn. Seine Gedanken fand ich sehr faszinierend und über viele Punkte habe ich noch lange nachgedacht.

    Überhaupt wirft die Reihe auch weiterhin eine Vielzahl an ethischen Fragen auf. Ich habe zum Beispiel lange mit Mr. Pageturner über das (wie es als ideal gedacht war) System der Scythe diskutiert und ob es gerecht ist. Es kam häufig vor, dass ich das Buch für ein paar Minuten beiseite legte und über das Geschriebene und was es für die Menschheit und die Gesellschaft bedeutet, nachgedacht habe. Sowas habe ich bei Jugendbüchern selten, aber für mich waren diese Gedankenexperimente purer Lesegenuss.

    Fazit:

    Eine klasse Fortsetzung, die den Vorgänger in meinen Augen sogar übertrumpft und dann auch noch dieses Ende. Heiliger Strohsack, das hat mich völlig umgehauen. Ich musste sofort mit dem dritten band weiter machen, sonst hätte ich es nicht ausgehalten.


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    Cover des Buches Battle Mage - Rückkehr des Drachen (ISBN: 9783453320598)

    Bewertung zu "Battle Mage - Rückkehr des Drachen" von Peter A. Flannery

    Battle Mage - Rückkehr des Drachen
    Kagalivor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Ein tolles, klassisches Fanatsyabenteuer, dass sich hinter großen mehrbändigen Reihen nicht verstecken braucht.
    Braucht sich hinter großen mehrbändigen Reihen nicht verstecken

    Der erste Band von Battle Mage ist ein Buch, das meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient hätte, es erfindet nichts neu, war aber trotzdem richtig unterhaltsame Fantasy, ich hoffte daher, dass es mit diesem zweiten band ebenso weiter ging.

    Bevor ich aber irgendwas Weiteres zum Buch sage, möchte ich eins loswerden: Der original Klapptext vom Verlag zu diesem Buch ist Schrott! Aber so richtig, selten habe einen so schlechten Inhaltstext gelesen, nicht nur, dass er viel zu viel vorwegnimmt, manche Angaben, sind schlichtweg falsch. So hat Falco z. B. nie vor, einen schwarzen Drachen zu beschwören, im Gegenteil, dass das passiert ist einer seiner größten Ängste, die er um jeden Preis vermeiden will. Keine Ahnung, was der Verfasser des Klapptextes gelesen hat, dieses Buch jedenfalls nicht.

    Von Drachen und Dämonen
    So viel dazu, aber zurück zum eigentlichen Thema, nämlich wie mir dieses Buch gefallen hat. Da es im original ja ein Einzelband ist, setzt dieser zweite Teil natürlich nahtlos an seinem Vorgänger an. Der Trainingsfeldzug steht an und die Rekruten müssen nun zeigen, was sie in ihrer Ausbildung gelernt haben. Schon nach den ersten Kapiteln wird deutlich, dass im Gegensatz zum ersten Band, das Tempo der Geschichte sichtbar angezogen ist. Es dauert nicht lange, da findet sich der Leser im dichtesten Schlachtgetümmel wieder, an Spannung mangelt es also nicht.

    Das wahre Herzstück dieses Buches ist aber wieder die dichte, atmosphärische Erzählweise und die Charaktere. Die Entwicklung die Falco durchmacht, ist für High Fantasy zwar recht exemplarisch, aber so einnehmend und intensiv erzählt, dass es überhaupt nichts ausmacht und man als Leser mitfiebert, bangt und hofft. Meine heimlichen Lieblinge waren allerdings eine gewisse raubeinige Bande von Bogenschützen und ihre unerschrockene Offizierin ;)

    Warum hat's dann doch nicht ganz für die volle Punktzahl gereicht? Nun, ehrlich gesagt, weil's mir an manchen Stellen zu einfach war. Der Autor wirft, neben der offensichtlichen Bedrohung durch die Besessenen auch einige sehr interessante Konflikte zwischen den Charakteren auf, diese werden dann aber doch recht zügig und ohne größeren Probleme wieder gelöst und am Ende haben sich alle wieder lieb, selbst die, die sich vorher nicht ausstehen konnten. Da wurde in meinen Augen Potenzial verschenkt, zugunsten einer idealisierten "In der Armee stehen wir alle zusammen" Weltsicht, daher der eine Punkt Abzug.

    Fazit:

    Battle Mage ist ein tolles, klassisches Fanatsyabenteuer, dass sich hinter großen mehrbändigen Reihen nicht verstecken braucht. Ein winziger Wermutstropen waren die einfach aufgelösten Konflikte in der Beziehung der Charaktere, dem Lesespaß tut das indes keinen Abbruch und ich kann Fantasyfan Battle Mage wärmstens ans Herz legen.


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    Cover des Buches Ich bin Gideon (ISBN: 9783453423732)

    Bewertung zu "Ich bin Gideon" von Tamsyn Muir

    Ich bin Gideon
    Kagalivor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Eine sehr eigene Geschichte mit viel Kreativität und herrlich düster. Etwas mehr Hintergrundinfos zum Worldbuilding wären aber nett gewesen.
    Nach ersten Startschwierigkeiten ein klasse Roman

    Wie ich gerade schon sagte, schon als ich das Buch Ende letzten Jahres bei den Neuerscheinugnen 2020 sah, wollte ich es unbedingt lesen. Mit dem Klapptext im Hinterkopf erhoffte ich mir eine spannende abgedrehte Story.

    Eine Galaxie aus Knochen und Gebein

    Als ich im Klapptext von verknöcherten Nonnen las, hatte ich noch keine Ahnung, wie wörtlich das gemeint ist. Bereits beim Lesen der ersten 20 Seiten wird klar: das hier, wird ein skurriler Genremix werden. Wir haben klassische Sci-Fi Elemente, wie diverse Planeten, Raumschiffe etc.. Gleichzeitig wird die Galaxie beherrscht von Adelshäusern, die allesamt Nekromanten sind. In Gideons Welt laufen Skelette als Diener rum, ist ein menschlicher Brustkorb ein Modeaccessoire und können ein paar Fingerknöchelchen zur tödlichen Waffe werden.

    Diese Mischung aus Sci-Fi und Dark Fantasy fand ich ungemein faszinierend. Leider, und das ist im Grunde das einzige Manko an diesem Buch, wird die Welt dem Leser kaum vorgestellt. Ich gebe zu, ich hatte die ersten 200 Seiten noch meine Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden. Man wird mit allerhand neuer Begriffe bombardiert und nicht immer erschließen sich diese sofort aus dem Kontext heraus, weswegen in am Anfang so einige Fragezeichen im Kopf hatte. Manche Dinge werden dann zwar im Verlauf der Handlung klar, vieles bleibt aber auch offen und so ganz sehe ich in dieser Galaxie aus Knochen auch jetzt nach der letzten Seite noch nicht ganz durch.

    Wettkampf der Nekromanten

    So richtig angekommen im Buch war ich dann ungefähr ab dem Zeitpunkt, an dem der Wettkampf er Häuser so richtig losging. Dadurch, dass die Handlung sich rein auf diesen Wettbewerb konzentrierte wurde der Rahmen kleiner und man hatte einen besseren Überblick. Die Story entfaltet sich dann zu einer spannenden Schnitzeljagd nach Geheimnissen Schlüssel und Geheimnissen, die mich super unterhalten hat.

    Das lag auch zum großen teil an der Protagonistin. Gideon ist herrlich frisch, frech und schlagfertig und ihre verbalen Schlagabtäusche mir Harrow waren jede einzelne Zeile es wert, gelesen zu werden. Ebenfalls sehr positiv empfand ich den Umgang mit Homosexualität in diesem Buch. Ja, es gibt eine LGBT Lovestory, aber das ist nicht der Fokus dieses Romans und wird auch nicht extra herausgestellt. Genau das ist es, was wir in der Bücherwelt mehr brauchen: Bücher mit LGBT Paaren, deren Fokus aber eben NICHT diese Beziehung ist, denn nur so wird etwas zur Normalität, was eigentlich schon längst ein solche sein sollte, auch in der Bücherwelt.

    Fazit:

    Nach einem etwas holprigen Start, bei dem das Worldbuilding besser erläutert hätte werden sollen, begeisterte mich dieses Buch mit seiner schlagfertigen Protagonistin und den vielen kreativen, ja schon skurillen Ideen. Diese Reihe werde ich definitiv weiter verfolgen.


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    Cover des Buches Das sternenlose Meer: Roman (ISBN: B07ZTF92YC)

    Bewertung zu "Das sternenlose Meer: Roman" von Erin Morgenstern

    Das sternenlose Meer: Roman
    Kagalivor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Ich wollte dieses Buch so sehr lieben, wirklich. Leider war es mir zu bewusst konstruiert, als dass ich mich völlig fallen lassen konnte.
    Und ich wollte es doch so sehr lieben...

    Mit Der Nachtzirkus konnte mich Erin Morgenstern schon vor Jahren überzeugen. Das Buch ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Klar, dass ich da mir ihr neustes Werk nicht entgehen lassen konnte. Doch konnte es mich ebenso überzeugen, wie die magische Zirkuswelt?

    Eine Hommage an das geschriebene Wort
    Wenn ich aus dem Debütroman der Autorin eins gelernt habe, dann ist es, dass Erin Morgenstern voller Kreativität steckt. Das beweist sie auch wieder ganz klar in ihrem neusten Werk. In Das Sternenlose Meer erschafft sich nicht nur eine, sondern gleich etliche Welten in Form von etlichen einzelnen Geschichten, die erst zusammen ein großes Ganzes ergeben. Als Leser hangelt man sich von einer Erzählung zur nächsten und beginnt den Zusammenhang erst Stück für Stück zu begreifen.
    Diese Art zu Erzählen, eine Geschichte in eine Geschichte, in eine Geschichte zu verpacken, ist unglaublich kreativ und das ganze Buch ist eine einzige Liebeserklärung an das Erzählen an sich, was einem Bücherwurm wie mir natürlich das Herz aufgehen lässt.

    Es erfordert jedoch auch viel Aufmerksamkeit. Mal eben schnell durchlesen, ist bei diesem Buch nicht drin. Dieses Buch ist wie ein Origami Tier, das man langsam auseinanderfaltet und hinter jedem Knick stecken neue Rätsel, Geheimnisse und Handlungsstränge.
    Das macht das Lesen dieses Buches zu einer besonderen Erfahrung, leider viel es mir aber schwer, mich vollends in diese Welt fallen zu lassen. Das lag für mich vor allem daran, dass ich ständig das Gefühl hatte gelenkt zu werden. Die Geschichte hatte keinen natürlichen Fluss, sondern wirkte sehr stark durchgeplant und konstruiert. Wie der Schreibtisch eines Zwangsneurotikers, auf dem jeder Bleistift im exakten Winkel ausgerichtet ist, ist in diesem Buch jedes Detail ganz genau durchdacht, jeder Hinweis, jede Geschichte penibel platziert. Das ist natürlich etwas, was jeder Autor mit einem durchdachten Plot macht, aber normalerweise, bekommt das der Leser nicht so mit, sondern sieht das Ergebnis als großes Ganzes. Man fühlt sich nicht so gelenkt, wie bei diesem Buch.

    Das alles raubte mir leider ziemlich viel vom Lesespaß. So sehr ich es auch wollte (und ich habe es aus ganzem Herzen versucht!) mein Interesse am Schicksal des sternlosen Meeres und auch Zachary schwang mit jeder fortschreitenden Seite. Bei dieser Erkenntnis blutete mir selbst das Herz, denn eigentlich fand ich Zachary großartig. In der echten Welt wäre er ein Mensch, mit dem ich wahnsinnig gerne mal ins Café gehen würde und mit dem ich mich bestimmt super verstehen würde. Umso trauriger machte es mich, dass mich das Buch einfach nicht so begeistern konnte, wie der Großteil der restlichen Leser.
    Zum Ende hin hatte ich auch leider zusätzlich das Gefühl, dass die Geschichte ein wenig aus fasert und der Faden kurzzeitig verloren geht, nur um ihn dann überhastet wieder aufzufangen und schnell zu Ende zu führen.

    Fazit:

    Ich wollte dieses Buch so unglaublich sehr lieben. Ich habe es versucht, ehrlich, doch leider konnte mich dieses Buch, trotz Liebeserklärung an das Lesen nicht vollends überzeugen. DieKreativität, die in diesem Buch steckt ist beeindruckend und der Ansatz eine Geschichte durch Geschichten zu erzählen ist clever, in der Ausführung mir persönlich aber zu konstruiert. Es wirkt nicht leicht und natürlich, sondern eher zwanghaft hingebogen, was mir leider deutlich den Lesespaß raubte. Dennoch würde ich bei diesem Buch jedem empfehlen, es selbst auszuprobieren und das sternenlose Meer auf eigene Gefahr zu bereisen.


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