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Kagali

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    Cover des Buches Hex (ISBN: 9783453319066)

    Bewertung zu "Hex" von Thomas Olde Heuvelt

    Hex
    Kagalivor einem Monat
    Kurzmeinung: Man muss Heuvelts speziellen Stil schon mögen. Wenn man das tut, wird man mit einer klasse Story belohnt. Doch wer ist das wahre Monster?
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    Cover des Buches Lady Trents Erbe: Aus der Finsternis zum Licht (ISBN: 9783966583213)

    Bewertung zu "Lady Trents Erbe: Aus der Finsternis zum Licht" von Marie Brennan

    Lady Trents Erbe: Aus der Finsternis zum Licht
    Kagalivor einem Monat
    Kurzmeinung: Etwas weniger ereignisreich, als die Lady Trent Reihe, doch Brennan schreibt wieder sehr einnehmend. Eine nette Ergänzung zur Vorgängerreihe
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    Cover des Buches 100 Karten über Sprache (ISBN: 9783948923006)

    Bewertung zu "100 Karten über Sprache" von

    100 Karten über Sprache
    Kagalivor einem Monat
    Kurzmeinung: Informativ und unterhaltsam und wie gewohnt sehr anschaulich. Ein paar aktuelle Themen wie Gendern oder Kolonialsprache kommen aber zu kurz.
    Sprache ist mehr als nur Worte

    Nachdem mich bereits 55 kuriose Grenzen und 5 bescheuerte Nachbarn schwer begeistert hat, wollte ich unbedingt wissen, was der Katapult Verlag noch zu bieten hat und als Literaturbegeisterte und eine damit fast schon unweigerlich einhergehende Faszination für Sprache war schnell klar, welches Buch des Verlages ich mir als nächstes vornehmen wollte. Gesagt, Getan.

    Vom Sinn und Unsinn der menschlichen Sprache

    Ein Atlas, der sich mit den lustigen, kuriosen und interessanten Blüten menschlicher Sprache befasst. Das kommt heraus, wenn der Cheflayouter des größten (und besten 😛) Magazins für spannende Karten und Grafiken (sorry Katapult, ich nenn euch jetzt mal so) ein Sprachwissenschaftler ist. Aber ich glaube, auch ohne den Einfluss von Tim Ehlers, wäre Katapult irgendwann auf diese Idee gekommen, denn sind wir doch ehrlich: Allein die deutsche Sprache hat genug Kuriositäten, um ganze Buchreihen zu füllen. Und tatsächlich gibt es auch schon etliche Bücher auf dem Markt, die allerhand Witziges und Informatives zu Sprache erzählen. Aber das ist eben der Knackpunkt: sie erzählen. Nicht so die Kartenexperten von Katapult. Sie zeigen es uns. Katapult wäre auch nicht Katapult, wenn das Buch nicht voller Karten und Grafiken stecken würde.

    Die Karten sind dabei wieder sehr anschaulich und auf den ersten Blick leicht verständlich gestaltet. Wobei es tatsächlich nicht nur Karten, sondern auch einige Grafiken und Diagramme gibt. Thematisch haben natürlich alle etwas mit Sprache zu tun, setzten aber unterschiedliche Schwerpunkte. Ein Großteil des Buches enthält Karten/Grafiken, die ich einfach als interessant einordnen würde. Kurioses, Bemerkenswertes und Spannendes rund um das gesprochene und geschriebene Wort. Es sind diese Art von Dinge, über die man selten großartig nachgedacht hat, die aber jetzt so präsentiert zum Staunen einladen und mit denen man im Smalltalk auf Partys sicher prima punkten kann.
    Dann gibt es noch die, naja etwas flachen Grafiken. Oft sind das Teekesselchen bez. ähnlich klingende Wörter wie “Lärche/Lerche” oder “Kiefer” einmal als Baum, einmal als Gebiss. So wirklich Lachen oder Schmunzeln konnte ich darüber nicht, dazu waren sie mir doch zu flach. Gleiches gilt für Karten mit “Indien” und “Outien”. Sorry, aber diese Flachwitze hätte man sich sparen können.
    Sehr informativ und spannend hingegen fand ich jene Karten, die gesellschaftsrelevante und politische Themen aufgreifen. Sei es die Alphabetisierungsraten Jugendlicher in der Welt, der durchaus kritische Einfluss mancher Sprach- und Kulturinstitute oder die Statistik über die Häufigkeit mancher Wörter in Redebeiträgen des deutschen Bundestages. Hier wurden komplexe und brisante Themen anschaulich und leicht verständlich rübergebracht und regen zum Nachdenken an.

    Was mir ein bisschen gefehlt hat, sind die aktuellen Debatten über Sprache im Sinne von Gendern oder die Überbleibsel kolonialer Begriffe und Sprache. Das ist umso bedauerlicher, als dass im Vorwort zumindest ersteres auch erwähnt wurde. Dann jedoch keine einzige Grafik/Karte zu diesen Themen zu finden, fand ich sehr schade.
    Ein weitere (kleiner) Kritikpunkt, sind für mich die Quellenangaben. Nur allzu oft steht dort “eigene Recherche”. Das ist mir ehrlich gesagt zu schwammig. Was soll ich mir darunter vorstellen? Entstammen die Infos aus dem persönlichen Wissen der Mitarbeiter oder haben sie irgendwo nachgeschaut? Und wenn ja, warum dann nicht das angeben? Oder sind damit Gespräche mit Experten gemeint? Aber auch da frage ich nicht, warum das nicht so angeben, sprich “Gespräch mit XXX”, oder falls die Person nicht genannt werden möchte “Gespräch mit Musterfach Experte”. Wie ihr seht, kann ich mit dieser Angabe “eigene Recherche” nicht viel anfangen und finde sie schlecht nachvollziehbar.

    Fazit:

    Zwar konnte mich dieser Sprachen Atlas nicht ganz zu überzeugen, wie das Grenzen-Buch aus dem Katapult Verlag, nichtsdestotrotz haben wir hier wieder ein sehr informatives und anschaulich gestaltetes Buch, in dem man gerne immer wieder blättert und Freunde und Bekannte dann mit (un)nützen Fakten zum Staunen bringen kann. Sicherlich nicht mein letztes Katapult Buch.


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    Cover des Buches Der Kuss der Lüge (ISBN: 9783846600368)

    Bewertung zu "Der Kuss der Lüge" von Mary E. Pearson

    Der Kuss der Lüge
    Kagalivor einem Monat
    Kurzmeinung: In einem Wort: Schnarch! Der Kuss der Langeweile sollte das Buch wohl eher heißen, denn es passiert überhaupt nichts Spannendes.
    Kommentare: 2
    Cover des Buches All Lovers Lost (ISBN: 9783426528273)

    Bewertung zu "All Lovers Lost" von Madeleine Puljic

    All Lovers Lost
    Kagalivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein kurzweiliger Vampirroman mit guten Plottwists, die leider bereits im Klapptext verraten/angedeutet werden und der etwas kurz ausfällt.
    Die Vampire sind in Hamburg los!

    Was haben Renée Ahdieh, Jay Kristoff und Madeleine Puljic gemeinsam? Genau, sie alle haben vor kurzem Bücher mit Vampiren veröffentlicht und sorgen dafür, dass, nachdem damals Panem und Dystopien Twilight abgelöst und den Vampirhype beendet haben, die Blutsauger nun ein kleines Revival erleben. Und da Autorin Madeleine Puljic bei All Lovers Lost versprach sich von gängigen Vampirroman Klischees zu lösen, war das Grund genug für mich zu dem Buch zu greifen.

    Plottwist mit Ansage
    Die Autorin entführt uns in die Hansestadt Hamburg und lässt dessen schillerndes Nachtleben zum Jagdgebiet ihrer Vampire werden. Zunächst beginnt das Buch recht genretypisch. Medzinstudentin Sina lernt unter Umständen, auf die ich nicht näher eingehen werde, den Vampir Lazar kennen. Dieser ist von der exakt grüblerischen und von Selbsthass zerfressenden Sorte, wie wir sie schon zur Genüge kennen. Tatsächlich entwickelt sich auch die Beziehung zwischen Sina und Lazar genau so, wie man es von Romantasy Büchern kennt. Doch bevor ihr jetzt gedanklich das Buch ad acta legt, lasst euch gesagt sein: Dies ist nur die erste Phase des Buches, die den Grundstein für einen wirklich sehr gelungenen Plottwist und eine darauf folgende völlig andere Richtung der Handlung legt. Leider muss ich sagen, dass diese Wendung für mich nicht überraschen kam. Nicht weil die Autorin sie vorhersehbar geschrieben hätte, sondern weil sie sowohl im Original Klapptext, als auch im Marketing des Verlags schon verraten wird. Im Grunde gibt es zwei große Überraschungen im Buch. Die eine wird explizit im Vorfeld genannt, die andere mit dem Zaunpfahl winkend angedeutet. Das ist mehr als ärgerlich, da es wie bereits erwähnt eigentlich sehr gute und überraschende Plottwists sind.

    Mehr Raum für Emotionen bitte
    Davon abgesehen fand ich das Buch durchaus unterhaltsam. Sina war mir nicht immer sympathisch, aber das ist reine Geschmackssache und kein Kritikpunkt. Das Tempo ist flott und die Handlung hat, wie erwähnt ihre guten Höhepunkte, wobei ich insgesamt die zweite Hälfte des Buches besser, als die erste fand.
    Was mir ein bisschen gefehlt hat, waren schlichtweg mehr Seiten. Die Autorin fügt interessante Ansätze und Handlungsstränge ein, doch an einigen Stellen fehlt es an Vertiefung. Da ich das Buch innerhalb einer Leserunde lag weiß ich, dass der Verlag Madeleine Puljic im Vorfeld nur eine bestimmte Seitenzahl zugestand, das finde ich sehr schade, denn diese Geschichte hätte mehr verdient und eben auch mehr gebraucht. Gerade was die Entwicklung von emotionalen Bindungen angeht, hätte es mehr bedurft, damit diese nachvollziehbar sind. Das Buch arbeitet zwar mit Zeitsprüngen, um das zügige Voranschreiten von Beziehungen zur rechtfertigen, doch diese Sprünge sind nicht immer ersichtlich, sodass sich dennoch das Gefühl einstellt, dass vieles zu schnell geht. 100-200 Seiten mehr und es wäre ein großartiger Roman geworden, so ist es “nur” ein guter.

    Fazit:

    Ein unterhaltsamer, kurzweiliger Vampirroman, mit einem wirklich gelungenen Plottwist, der nur leider dadurch abgeschwächt wird, dass der Verlag ihn bereits im Vorfeld groß rausposaunt hat. An manchen Stellen fehlt es an Seiten, die die Entwicklung der Emotionen nachvollziehbarer gemacht hätten, da wünschte ich, man hätte Madeleine mehr zugestanden, denn das Schreibtalent dazu hat sie ohne Frage.



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    Cover des Buches Mythen der Antike: König Midas (Graphic Novel) (ISBN: 9783962194208)

    Bewertung zu "Mythen der Antike: König Midas (Graphic Novel)" von Luc Ferry

    Mythen der Antike: König Midas (Graphic Novel)
    Kagalivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wie immer ein spannender Mythos, super erzählt, aber hin und wieder gibt's visuell Stellen, in denen Mimik/Gestik nicht zur Situation passen
    Erzählerisch top, visuell ein kleines Manko

    Ein weiterer Comic der Mythen der Antike Reihe, der seinen Weg in mein Regal gefunden hat, ein weiteres Abenteuer in der griechischen Mythologie. Dieses Mal geht es weder um ein Gott, noch um einen Heroen, sondern um einen eher unrühmlichen König: Die Rede ist von König Midas.

    König, Narr, Musikbanause

    König Midas ist eine Figur, die den meisten beim Stichwort Mythologie wahrscheinlich nicht gerade als Erstes einfallen würde, wohl auch nicht als Zweites oder Drittes, von der man aber trotzdem irgendwie schon mal gehört hat, also zumindest von Midas und dem Gold. Dass es noch einen weiteren Mythos rund um Midas, einen Musikwettstreit und ein Paar Eselohren gibt, welches sogar der Ursprung der Redewendung “Binsenwahrheit” ist, ist weniger bekannt.
    Die Graphic Novel erzählt beide Mythen und verknüpft sie geschickt durch Hermes und Apollo als Beobachter, wobei als Vorbereitung zum Musikwettstreit noch Hermes Kindheit und wie der die Leier erfand, geschildert wird. Auf diese Weise ergeben drei eigentlich relativ für sich allein stehende Mythen ein harmonisches Gesamtbild mit rotem Faden eine Erzählweise, die ich z. B. bei Dionysos vermisst habe und hier nur loben kann.

    Etwas weniger gut fand ich die Visualisierung der Graphic Novel. Größtenteils leistet Stefano Garau, wie auch schon seine KünstlerkollegInnen zuvor gute Arbeit. Doch hin und wieder entgleisen den Figuren wortwörtlich die Gesichtszüge. Z.B. Midas, der bereits erkannt hat, dass seine Gabe ein Fluch ist und sich nun davor fürchtet, was passiert, wenn er seine Kinder, die auf ihn zurennen, berührt. Statt ängstlich oder panisch zu gucken, lächelt er seltsam und die Umarmung danach wirkt, als würde sie von ihm ausgehen. In einem anderen Panel ist Apollo überrascht, grinst dabei aber unverständlicherweise wie ein Honigkuchenpferd, oder ein andermal gibt es Zuschauer, die laut Sprechblasen gerade lachen, jedoch ernste Mienen aufsetzten. Solche kleinen Ausrutscher, wo Mimik/Gestik nicht zur Situation passen, finden sich immer wieder und sind für mich der Grund, einen Punkt an meiner Wertung abzuziehen.

    Fazit:

    Erzählerisch überzeugt der Band auf ganzer Linie. Durch geschickte Verknüpfungen werden hier mehrere Mythen anschaulich als eine runde Geschichte erzählt. Optisch muss ich jedoch einen Punkt abziehen, da an einigen Stellen die Mimik und Gestik der Figuren nicht zur entsprechenden Situation passen.


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    Cover des Buches Der letzte Held von Sunder City (ISBN: 9783426526163)

    Bewertung zu "Der letzte Held von Sunder City" von Luke Arnold

    Der letzte Held von Sunder City
    Kagalivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die erste Hälfte zig sich wegen Fetchs Planlosigkeit hin, die Zweite war dann deutlich interessanter. Blogbewertung: 4/6
    Protagonist wider Willen

    Das erste Buch, dass ich dieses Jahr von meiner 22 für 2022 Liste streichen kann. Das Buch wollte ich vor allem lesen, weil ich die Idee der Magie beraubten magischen Wesen interessant fand, dass der Autor ein bekannter Schauspieler ist, wusste ich gar nicht (ich hab’s nicht so mit Promis 😅).

    Eine magische Welt ohne Magie

    Die Welt in Der letzte Held von Sunder City war bis vor einigen Jahren noch voller Magie. Sie war eine Kraft, die fast alles durchdrang und zahlreichen magischen Wesen Energie lieferte, doch dann versiegt diese Energiequelle. Während es bisher schon so einige Romane gibt, in denen Menschen ihre Magie verloren, oder in denen zusammen mit der Magie auch die magischen Wesen aus der Welt verschwanden, nimmt der Autor hier nur die eine magische Energie weg, Elfen, Orks etc., gibt es aber weiterhin, nur wie lebt es sich als magisches Wesen ohne Magie?

    Mit seinem Weltenentwurf beweist der Autor eine blühende Fantasie, die sich vor allem immer wieder in kleinen Details im Alltagsleben der nun magielosen Wesen weiterspielt. Was machen Harpyien, die nicht mehr fliegen können, Elfen, die von ihren Lebensjahren eingeholt werden oder Vampire, denen Blut keine Lebenskraft mehr spendet? Es ist wirklich erstaunlich, wie weit und umfassend Luke Arnold die Konsequenzen des Verschwindens der Magie durchgedacht hat. Er hat eine trostlose, aber auch wahnsinnig interessante Welt erschaffen, die sich trotz der teils melancholischen Stimmung frisch und unverbraucht anfühlt und mit kreativen Ideen glänzt

    Protagonist wider Willen
    Wir haben also den perfekten Rahmen für eine großartige Geschichte. Und dann kommt Fetch. Fetch Phillips den der Autor uns so dringend als Antiheld präsentieren möchte. Dazu bedient er sich kräftig an der mittlerweile wirklich ausgelutschten “Ich bin der versuchte Antiheld” Klischeekiste, sprich Fetch ist ein notorischer Trinker (denn nichts kennzeichnet einen Antihelden mehr, als ein Alkoholproblem), scheut zu viel Stress und Arbeit und flucht derb. Seine Schuldgefühle sind das einzige, was ihn zumindest ein kleines bisschen aus der Riege der alkoholabhängigen Taugenichts Protagonisten abhebt, aber sonst entspricht er leider sämtlichen Klischees. Da hätte man mehr aus dem Charakter holen können.

    Wären es nur die Klischees, hätte ich mich mit Fetch noch gut leben können, was mich vielmehr gestört hat, war seine Antriebslosigkeit. Er ist Privatdetektiv und bekommt einen mysteriösen Auftrag, doch wirklich bemüht dem nachzugehen ist er über die Hälfte des Buches nicht. Statt eines spannenden Falls rund um einen verschwundenen Vampir, bekommen wir Fetch, wie er eher planlos durch die Stadt stolpert. Zwar bekommen wir so weitere Einblicke in das tolle Worldbuilding, der Handlung tut dieses ziellose Rumgeeiere aber überhaupt nicht gut und die erste Hälfte des Buches zieht sich. In der zweiten Hälfte wird das dann zwar besser und die Spannung steigt, trotzdem erfährt und erlebt Fetch in meinen Augen noch zu viel einfach nur durch Zufall und handelt zu wenig selbst.

    Fazit:

    Der letze Held von Sunder City trumpft mit einer sehr kreativen, detailreichen und interessanten Welt auf, in der der klischeehafte Antiheld Fetch aber leider eher planlos vor sich hin stolpert. Trotzdem macht das Buch genug Spaß, dass ich die Reihe weiterlesen werde und auf Besserungen in Band zwei hoffe.


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    Cover des Buches Do not eat! (ISBN: 9783426227398)

    Bewertung zu "Do not eat!" von Kevin Hearne

    Do not eat!
    Kagalivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine amüsante Alien Splatter Kurzgeschichte, die nicht in die Tiefe geht, aber Spaß macht. Hätte ich gerne mehr von gelesen.
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    Cover des Buches Der letzte Papierkranich - Eine Geschichte aus Hiroshima (ISBN: 9783038800439)

    Bewertung zu "Der letzte Papierkranich - Eine Geschichte aus Hiroshima" von Kerry Drewery

    Der letzte Papierkranich - Eine Geschichte aus Hiroshima
    Kagalivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine berührende Geschichte in Prosa und Versform die zwar durch Poetik besticht, der es jedoch an Tiefe mangelt.
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    Cover des Buches A Man And His Cat 1 (ISBN: 9783964335128)

    Bewertung zu "A Man And His Cat 1" von Umi Sakurai

    A Man And His Cat 1
    Kagalivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Zuckersüße episodenhaft erzählte Geschichte über die aufrichtige, bedingungslos Liebe zwischen Mensch und Tier.
    Zuckersüßer Feel Good Manga

    Eigentlich bin ich eher der Hundemensch. Katzen haben für mich etwas Unberechenbares, weshalb ich mir selbst wohl eher keine Samtpfote ins Haus holen würde. Mit Sicherheitsabstand beobachte ich die Stubentiger aber gerne und daher machte mich auch dieser Manga neugierig.

    Feel Good Manga
    Die Handlung dieses Mangas ist schnell erzählt: Kater Fukumaru wird von den meisten Menschen, die an seiner Box in der Tierhandlung vorbeigehen, nicht gerade als Schönheit betrachtet und so fristet die pummelige gefleckte Katze nun schon seit über einem Jahr ein klägliches Leben in der Tierhandlung. Da er inzwischen auch kein Kätzchen mehr, sondern ein ausgewachsenes Tier ist, helfen auch Preisreduzierungen nichts und Fukumaru hat schon keine Hoffnung mehr noch ein liebevolles zu Hause zu finden. Doch dann wählt ein älterer Herr Fukumaru als sein neues Haustier aus und für beide beginnt ein spannendes neues Leben im gemeinsamen Alltag.

    Das ist tatsächlich die gesamte Handlung von A Man and his Cat. Wir haben hier ein Slice of Life Manga par excellence, denn in diesem Auftaktband geht es vordergründig darum, wie der ältere Herr Kanda und Kater Fukumaru sich zunächst näher kennenlernen und sich an den gemeinsamen Alltag gewöhnen müssen. Das mag vielleicht zunächst langweilig klingen, ist aber mit so viel Liebe und Herzlichkeit umgesetzt, dass dieser Manga zu einem richtigen Feel Good Manga wird. Mit diesem Manga kann man nach einem stressigen Tag abschalten und das Herz wärmen.

    Grund für die cozy Vibes sind der Umgang unserer beiden Protagonisten miteinander. Eine völlig offene, ehrliche und bedingungslose Liebe zwischen Mensch und Tier. Dass beide an den Umgang mit den jeweils anderen noch nicht gewöhnt sind, sorgt überdies für einige lustige Momente. So zum Beispiel, wenn Fukumaru den Flügel, auf dem Herr Kanda voller Hingabe spielt, als Konkurrenten um dessen Aufmerksamkeit ansieht.
    Die Kapitel sind sehr kurz gehalten. Sie zeigen kurze Momentaufnahmen aus dem Alltag von Herr Kanda und Fukumaru. Trotzdem erfahren wir gestreut als kleine Hinweise Stück für Stück mehr über Herr Kanda und warum er Fukumaru genauso dringend braucht, wie dieser ihn. An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen wie toll ich es finde, einen älteren Protagonisten jenseits der 40 zu haben. Unter den ganzen High School Schülern oder den Mittzwanzigern/Anfangsdreißiger inmitten des Berufslebens fand ich das sehr erfrischend.

    Optisch musste ich mich erst etwas an den Kontrast zwischen dem detailreich und realistisch gezeichneten Herr Kanda und dem schon fast chibihaften Fukumaru gewöhnen. Doch nach einer Weile nimmt man diese Ambivalenz gar nicht mehr so wahr und erfreut sich einfach nur der zuckersüßen Szenen.

    Fazit:

    In A Man and his Cat bekommt man das, was drauf steht: Den herzerwärmenden Alltag eines einsamen älteren Herr, der durch den pummeligen Kater Fukjumaru neue Lebensfreude empfindet. Ein Manga für Herz und Seele und das nicht nur für Tierfreunde.


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