Kathy30

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Wozu wir fähig sind (ISBN: 9783649670193)

    Bewertung zu "Wozu wir fähig sind" von Laila El Omari

    Wozu wir fähig sind
    Kathy30vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Unterhaltung für Jugendliche und Erwachsene
    Spannend für Jung und Alt

    Alina und Patrick sind schon lange ein Paar und studieren gemeinsam an einer Uni in Heidelberg. Außerdem studiert ihr Jugendfreund Robin ebenfalls dort. Die drei Freunde machen Bekanntschaft mit Leonora und Alexander, die neu in der Stadt und auf dem Uni-Gelände auftauchen. Den drei Freunden sind die zwei Neuankömmlinge unheimlich und nach und nach erfährt der Leser auch warum, denn die beiden enthüllen dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit.
    Ich bin durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden. Dieses hat mir schon sehr gut gefallen. Die Leseprobe konnte mich dann entgültig überzeugen. Als das Buch dann bei mir eintraf und ich zu lesen begann, konnte ich nicht mehr aufhören, bis ich am Ende ankam und jedes Geheimnis sich mir offenbart hatte. Ab der Hälfte des Buches begann ich zwar schon einige Zusammenhänge zu erahnen aber längst nicht alles. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich fand sie alle stimmig und bildlich dargestellt. Leonora hat mir am Besten gefallen. Mit dem Schreibstil konnte ich mich sehr gut anfreunden und ich kam sofort, ohne Probleme, in die Handlung hinein. Ein tolles, spannendes Jugendbuch, das nicht zu kurz und nicht zu lang ist und vorallem nicht langweilig.

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    Cover des Buches Und am Ende werden wir frei sein (ISBN: 9783809027188)

    Bewertung zu "Und am Ende werden wir frei sein" von Martha Hall Kelly

    Und am Ende werden wir frei sein
    Kathy30vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr ergreifend
    Sehr ergreifend

    Der Inhalt:
    Die New Yorkerin, Caroline, arbeitet 1939 im Konsulat und es fehlt ihr an nichts. Sie ist seit kurzem in den französischen Schauspieler Paul verliebt. Doch ihr Glück währt nicht lange. Hitlers Armee marschiert in Frankreich ein und Paul reist nach Europa um seiner Familie zu helfen.
    Währenddessen ändert sich auch das Leben der jungen Polin Kasia, denn Hitlers Truppen fallen auch in ihre Heimatstadt Luplin in Polen ein.
    Zur gleichen Zeit würde die Düsseldorferin Herta alles für eine Anstellung als Ärztin tun. Als sie ein Angebot erhält sagt sie deshalb sofort zu.
    Keine der Frauen ahnt, dass sich ihre Wege durch schreckliche Umstände kreuzen werden und ihre Schicksale miteinander verbunden sind.

    Meine Meinung:
    Kaum hatte ich mit dem Buch begonnen, wurde ich auch schon in seinen Bann gezogen und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Die Kapitel sind recht kurz und erzählen abwechselnd aus dem Leben der drei Frauen. Dadurch entsteht ein hohes Tempo und die Ereignisse überschlagen sich hin und wieder so sehr, dass ich kaum zu Atem kam. Immer wieder wollte ich unbedingt noch ein Kapitel lesen, weil es gerade so spannend war und so ging es einfach immer weiter bis zum Ende. Der flüssige, einfache Schreibstil hat es mir sehr leicht gemacht, regelrecht durch die Kapitel zu fliegen und sie in mich aufzusaugen. Ich hatte das Gefühl immer mitten im Geschehen zu sein und alles hautnah zu erleben. Dabei habe ich mit den Protagonisten gelitten, gehofft, geweint, gelacht und sie allesamt in mein Herz geschlossen.
    Martha Hall Kelly hat mir die dunkle Seite der deutschen Geschichte noch einmal so richtig deutlich gemacht. Viel zu oft gerät das Thema in Vergessenheit und ich finde wichtig, dass durch solche tollen Geschichten das Erbe weitergegeben wird. Die Autorin erhebt nicht den moralischen Zeigefinger sondern erzählt ihre Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, die es dem Leser/der Leserin ermöglicht mehrere Sichtweisen auf ein und dieselbe Handlung zu bekommen. Das hat mir sehr gut gefallen. Mir hat es auch sehr gut gefallen tiefe Einblicke gleich in mehrere Leben zu bekommen. Ich war emotional immer bei den Protagonisten und konnte jede auf ihre Weise auch verstehen; sogar Herta.
    Das Ende fand ich sehr stimmig und es ließ mich mit einem warmen Gefühl der Hoffnung und Zufriedenheit zurück, so dass ich das Buch mit einem guten Gefühl schließen konnte. Die Geschichte hat mich dennoch nicht sofort losgelassen. Deshalb habe ich mich sehr über das Nachwort der Autorin gefreut, in dem ich noch etwas über die geschichtlichen Fakten der Personen und der Orte erfahren konnte, die Martha Hall Kelly für ihre Geschichte ausgesucht hatte.

    Fazit:
    Eine sehr emotionale, tiefgründige Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht und die Gräuel des zweiten Weltkrieges noch einmal sehr verdeutlicht. Dennoch lässt sie den Leser/die Leserin mit einem warmen Gefühl der Hoffnung zurück. Ein großartiges Werk gegen das Vergessen!

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    Cover des Buches Der Todgeweihte (ISBN: 9783959673204)

    Bewertung zu "Der Todgeweihte" von Gabriella Ullberg Westin

    Der Todgeweihte
    Kathy30vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und Temporeich
    Sehr spannend und mitreißend

    Der Inhalt:
    ein junger Mann wird in dem kleinen schwedischen Küstenstädchen Hudiksvall auf offener Straße erschossen, seine Freundin schwer verletzt. Sie begeht kurze Zeit später im Krankenhaus Selbstmord. Kriminalinspektor Johan Rokka ist für den Fall zuständig. Während er ermittelt, verschwindet Louise Hojier, die Frau seines Cousins, spurlos. Sie wollte nach Shanghai fliegen, um ein neues Patent zur Identitätserkennnung vorzustellen, doch sie kam dort nie an. Und dann taucht plötzlich nach jahrelanger Abwesenheit Rokkas Bruder Daniel unter falschem Namen wieder auf. Er ist todkrank und hat nichts mehr zu verlieren. Doch er hat eine letzte Mission. Geht er über Leichen? (Klappentext)

    Meine Meinung:
    Dies ist der dritte Fall für Kriminalinspektor Johan Rokka. Die Geschichte ist jedoch in sich geschlossen und kann auch gelesen werden, ohne dass man die vorherigen Bände gelesen hat.
    Das Buch beginnt schon direkt zu Anfang mit einer Schießerei auf offener Straße, bei der ein junger Mann erschossen wird und seine Freundin schwer verletzt. Damit wird direkt ein hohes Tempo und viel Spannung aufgebaut. Diese Spannung hält sich bis auf ein paar kleine Einschnitte stetig bis zum Ende. Kurz vor dem Ende steigt sie nochmals etwas an. Ich als Leserin konnte nicht aufhören zu lesen bis ich am Ende und der Auflösung nahe war.
    Gabriella Ullberg Westin hat in „Der Todgeweihte“ drei Handlungsstränge sehr knifflig miteinander verwoben, so dass ich bis kurz vor Schluss, keine Idee hatte wie diese zusammenpassen könnten. Einige überraschende Wendungen und Zusammenhänge gaben dem Verlauf zusätzlich Dynamik und Spannung.
    Der Schreibstil der Autorin war dabei immer flüssig und die Handlungen in einfachen Worten beschrieben. Die Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet und dargestellt. Gerade die Hauptprotagonisten, Johann Rokka und Janna Wissmann sind sehr tiefgründig und facettenreich beschrieben. Auch alle anderen Charaktere sind sehr gut dargestellt und ich konnte sie mir leicht bildlich vorstellen. Die einen mochte ich mehr und die anderen weniger; wie das im Leben auch so ist. Die Geschichte hat mich emotional gepackt, mich wütend gemacht und traurig und mich zum Nachdenken angeregt. Trotzdem wurde ich auch sehr gut unterhalten und ich habe es genossen mit Johann Rokka und Janna Wissmann dieses Abenteuer zu erleben.

    Fazit:
    Spannende Unterhaltung mit viel Tempo und einigen überraschenden Wendungen. Sehr empfehlenswert für alle, die Thriller mögen.

    5 von 5 Sternen!

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    Cover des Buches Ahrtrüffel (ISBN: 9783839225615)

    Bewertung zu "Ahrtrüffel" von Marion Demme-Zech

    Ahrtrüffel
    Kathy30vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner Krimi mit dem teuersten Pilz der Welt in der Hauptrolle
    Spannende Unterhaltung aus der Zukunft

    Meine Meinung:
    Die Kriminalgeschichte spielt in der Zukunft, genauer gesagt im Jahr 2034. Ich musste über den „technischen Schnick-Schnack“ den es laut der Autoren im Jahre 2034 gibt, schmunzeln. Dabei halte ich es gar nicht mal für so abwegig, dass es die eine oder andere Erfindung bis dahin tatsächlich gibt.
    Mir hat der Ausflug nach Sinzig, in der nahen Zukunft, sehr gefallen. Sinzig ist in dieser Geschichte die Trüffel-Hochburg der Eifel und Wohnsitz des Unternehmers und Trüffelzüchters Peter Siedenburg. Dieser ist ein knallharter, unfreundlicher Mensch und mir als Leserin, sehr unsympathisch. Ich habe wenig Mitleid mit ihm als auf seinem Grundstück eine Leiche gefunden wurde und er unter Mordverdacht gerät.
    Greta Schönherr ist mir da schon wesentlich sympatischer auch wenn ich mich nur teilweise mit ihr identifizieren kann. So wie die Handlung ein paar Jahre weit voraus spielt habe auch ich das Gefühl dem Geschehen mit einigem Abstand zu folgen. Trotzdem fühle ich mich gut unterhalten und die Seiten verfliegen nur so.
    Dank dem flüssigen Schreibstil der Autoren und den kurzen Kapiteln kann ich der Handlung sehr gut folgen und mitfiebern. Die kurzen Rückblenden in der Vergangenheit bringen zusätzlich Dynamik und Tempo in die Geschichte. Außerdem erfahre ich sehr viel Interessantes über Trüffel, was ich bisher noch nicht wusste.
    Bis zum Schluss bin ich gespannt welche Geheimnisse Peter Siedenburg hütet und ob er nun der Mörder ist oder nicht.
    Das Ende hat mich dann noch einmal positiv überraschen können.

    Fazit:
    Ein schöner Krimi mit und um die teuersten Pilze der Welt. Spannende Unterhaltung mit einigen Gelegenheiten zum schmunzeln. Mir hat die Reise in die nahe Zukunft sehr gefallen.

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    Cover des Buches Schwestern im Tod (ISBN: 9783426282380)

    Bewertung zu "Schwestern im Tod" von Bernard Minier

    Schwestern im Tod
    Kathy30vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Zäh wie Kaugummi
    Zäh wie Kaugummi

              Mich konnte der Thriller von Bernard Minier leider nicht überzeugen. Den Klappentext und die Leseprobe fand ich sehr interessant und ich konnte es kaum erwarten, zu erfahren, was sich hinter den Morden für Motive verbargen und wer sie denn nun wirklich begangen hat. Aber leider wurde ich enttäuscht. Die Handlung zog sich wie Kaugummi und verlor sich in vielen Erzählungen, die nicht relevant für die eigentliche Geschichte waren. Der Hauptplot und die Hauptcharaktere blieben dabei sehr an der Oberfläche und blass. Ich erfuhr weder etwas spannendes, interessantes über die Mordopfer noch über die Verdächtigen. Auch die Ermittler blieben für mich sehr oberflächlich und blass. Das Geschehen empfand ich oft als sehr wirr und Zusammenhanglos. Bis zum Ende hin wollte sich weder ein roter Faden verdeutlichen noch kam Spannung bei mir auf und ich verlor zunehmens die Lust am weiterlesen. Im letzten Drittel war ich nur noch genervt und wollte, dass es endlich vorbei ist. Dennoch hielt ich bis zum Schluss durch, der mich dann aber leider auch wieder enttäuscht hat. Schade, ich hätte durch die Inhaltsangabe und die Leseprobe mehr Tempo und Spannung erwartet. Die Grundidee gefiel mir nämlich wirklich sehr gut.


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    Cover des Buches Duty & Desire – Vorsätzlich verliebt (ISBN: 9783499275760)

    Bewertung zu "Duty & Desire – Vorsätzlich verliebt" von Tessa Bailey

    Duty & Desire – Vorsätzlich verliebt
    Kathy30vor 5 Monaten
    Cover des Buches Die Frequenz des Todes (ISBN: 9783426307601)

    Bewertung zu "Die Frequenz des Todes" von Vincent Kliesch

    Die Frequenz des Todes
    Kathy30vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Temporeich und spannend!
    Temporeich und spannend

    Der Inhalt:
     Ein Baby verschwindet aus seiner Wiege und die verzweifelte Mutter setzt einen Notruf ab. Ein ratloser Polizist sucht Hilfe bei Matthias Hegel, dem besten Phonetiker Deutschlands. Dieser sitzt jedoch gerade im Gefängnis. Deshalb bittet Hegel die Journalistin und Podcasterin Jula, mit der er auch schon den ersten Fall gelöst hatte, um ihre Mithilfe. Jula begibt sich auf Spurensuche und stößt auf Unglaubliches. Dabei gerät sie selbst in Gefahr. 

    Meine Meinung:
    Vincent Kliesch ist es wieder einmal gelungen einen wahren Pageturner zu schreiben. Die Geschichte beginnt sofort, ohne große Umschweife, mit Spannung und Tempo und hält dieses Tempo auch durchgehend bis zum Ende. Die Sprache ist dabei einfach und gut verständlich, so dass das Lesen leicht fällt und der Leser, die Leserin nur so durch die Seiten „fliegen“ kann. Die meisten Charaktere sind bereits aus dem ersten Teil von Auris bekannt und ich freue mich, einigen wie zum Beispiel Jula, Matthias Hegel, Elyas und auch Paul wieder zu begegnen und nochmal ein Abenteuer mit ihnen zu erleben. Mir ist Jula sehr sympathisch und ich kann sie oft in ihren Handlungen und Denkweisen verstehen. Manchmal würde ich sie aber auch gerne zurückpfeifen und sie zur Vernunft bringen. Hegel ist ein undurchsichtiger Charakter, was jedoch genauso gewollt ist. So gibt er dem Leser, der Leserin auch im zweiten Teil einige Rätsel auf und lässt nur spärlich hinter seine Fassade blicken. Ich hoffe, dass sich im dritten Teil das Geheimnis um Hegel lüften wird.
    Über die Charaktere die neu in diesem Buch erscheinen und in den Fall involviert sind, wie zum Beispiel Mutter und Vater des verschwundenen Kindes, hätte ich sehr gerne mehr erfahren. Da wurde nach meinem Geschmack ein bisschen mit Hintergrundinformationen gegeizt, so dass sie für mich etwas undurchsichtig blieben und ich keine emotionale Bindung aufbauen konnte. Das hat mir ein bisschen gefehlt.
     Den Fall den Jula und Matthias Hegel zusammen lösen mussten fand ich jedoch sehr interessant und ich war von Anfang an neugierig was sich dahinter verbirgt. Ich bin auch sehr lange im Dunkeln getappt und konnte bis zur Auflösung nicht erraten was denn nun wirklich dahinter steckte. Zwar bekam ich hin und wieder ein „Häppchen“ zugeworfen aber immer nur so dosiert, dass ich unbedingt weiterlesen musste. So hatte ich dann das Buch auch sehr zügig beendet und bin nun ein kleines bisschen traurig Jula und Hegel wieder verlassen zu müssen. Freue mich aber schon jetzt auf das nächste Abenteuer. 

    Fazit:
     Ein Pageturner der sich nur so weggelesen hat. Spannend, unterhaltend und überraschend. Ich wurde bestens unterhalten und kann ihn allen Thrillerfreunden empfehlen. 

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    Cover des Buches Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich, Von einer Begegnung, die alles veränderte (ISBN: 9783423349765)

    Bewertung zu "Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich, Von einer Begegnung, die alles veränderte" von Tessa Randau

    Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich, Von einer Begegnung, die alles veränderte
    Kathy30vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Positiv und lebensbejahend.
    Lebensbejahend

    Dieses kleine, feine Büchlein ist perfekt dafür, sich ab und zu hinzusetzen, es zu lesen und sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zurückzubesinnen; auf das worauf es wirklich ankommt.
    Der Sprachstil von Tessa Randau ist klar und flüssig. Die Geschichte die dadurch leicht verständlich. Die Autorin erzählt ihre Botschaft kurz und knackig und verzichtet auf ausführliche Abschweifungen wie zum Beispiel in die Vergangenheit oder das Berufsleben der Protagonisten. Dies wird für die Kernbotschaft dieses Buches nicht benötigt und hilft dem Leser, der Leserin, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Botschaften der Autorin direkt auf sich zu beziehen. Außerdem ist es wegen der Kürze der Geschichte besser möglich sie öfter im Alltag, in einer ruhigen Minute, zur Hand zu nehmen und sie immer wieder zu lesen. Die Gestaltung des Buches, mit den vielen schönen Illustrationen gefällt mir sehr. Die kleinen Zeichnungen zwischendurch machen das Buch zu etwas Besonderem und es hat mir zusätzlich Freude bereitet sie mir anzuschauen. Bereits das Cover hatte mich schon sehr angesprochen, wodurch es erst meine Aufmerksamkeit erregte und mich neugierig machte.

    Fazit: Dieses kleine Büchlein ist sehr schön um sich selbst zu fragen und daran zu erinnern, was wirklich wichtig im Leben ist. Dadurch dass die Fragen in eine Geschichte verpackt wurden sind sie leicht zu verstehen und können auch gut auf das eigene Leben angewandt werden. Mir hat das Buch gut gefallen. Ich hatte es schnell gelesen und werde es sich noch öfters zur Hand nehmen und darin lesen.       

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    Cover des Buches Die Wälder (ISBN: 9783442757534)

    Bewertung zu "Die Wälder" von Melanie Raabe

    Die Wälder
    Kathy30vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Authentischer Thriller mit tollen Charakteren
    Authenitscher Thriller

    Der Inhalt:
    Ein kleines Dorf umgeben von Kilometerweitem dichten Wald. Hier leben Nina, David, Tim, Henri und Gloria mit ihren Eltern. Um die Wälder ranken sich jede Menge Legenden und Sagen was sie auf die fünf Kinder sehr unheimlich wirken lässt. Als dann Gloria, gerade 17 Jahre alt, in den Wäldern verschwindet und nicht wieder auftaucht, macht das die Wälder noch beängstigender.
     20 Jahre nach dem Verschwinden von Gloria erhält Nina eine beunruhigende Nachricht von Tim, ihrem Freund aus Kindertagen und sie begibt sich wieder zurück in das Dorf ihrer Kindheit um das große Rätsel um Glorias Verschwinden endlich zu lösen. 

    Meine Meinung:
    Melanie Raabe sorgt direkt am Anfang schon für eine düstere Stimmung in dem sie den Leser sofort in die unheimlichen Wälder führt. Sie beschreibt dabei sehr bildhaft und anschaulich. Diese Grundstimmung kann sie auch bis zuletzt beibehalten, auch wenn zwischendurch andere Handlungsstränge von der Düsternis ablenken.
    Das Buch ist in zwei verschiedene Zeitebenen aufgeteilt, die sich abwechseln. Einmal wird erzählt was vor 20 Jahren geschah, kurz nachdem Gloria verschwunden war und die zweite Zeitebene erzählt was sich gegenwärtig ereignet. Die Autorin erzählt dabei sehr flüssig und spannend. Ich war immer mitten im Geschehen und konnte der Handlung sehr gut folgen. Der Leser nimmt dabei einmal die Perspektive von Nina an, die versucht das letzte Puzzleteil zu finden um das Rätsel um Glorias Verschwinden zu lösen. Und ein anderes Mal wird aus der Perspektive von David erzählt, der damals auch zur Clique gehörte und nun versucht Nina behilflich zu sein. Nach und nach fügen sich so die Ereignisse zusammen und das Rätsel wird Stück für Stück offenbart. Melanie Raabe bleibt dabei realistisch und Schnörkellos. Das hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist sehr nah am Leben und könnte sich durchaus auch so in der Realität abgespielt haben. Dabei baut sich bis zum Ende hin kontinuierlich ein leichter Spannungsbogen auf. Die Handlung wird nie langweilig. Ich möchte stetig weiterlesen um zu erfahren was als nächstes passiert und was nun wirklich mit Gloria geschehen ist.
     Die Protagonisten fand ich auch alle durchweg authentisch und gut beschrieben. Der Leser erfährt viel über das Gefühlsleben der Charaktere und das mag ich gerne, da ich die Figuren so gut kennenlernen kann und sich ihre Handlungen nachvollziehen lassen. Vor allem Nina war mir sehr sympathisch und ich habe sie gerne auf ihrem Abenteuer begleitet und mitgefiebert. Melanie Raabe hat es geschafft mich mit diesem Thriller, ohne viel Action, zu packen und bis zum Ende hin gut zu unterhalten. 

    Fazit:
     Ein sehr authentischer Thriller, ohne viel Schnick-Schnack aber trotzdem spannend und packend bis zum Schluss. 

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    Cover des Buches Tagebuch eines Buchhändlers (ISBN: 9783442718658)

    Bewertung zu "Tagebuch eines Buchhändlers" von Shaun Bythell

    Tagebuch eines Buchhändlers
    Kathy30vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Unterhaltung!
    Tolle Unterhaltung!

    Der Inhalt:
    Shaun Bythell ist der Inhaber eines Antiquariats in einem kleinen Schottischen Nest namens Wigtown. Er ist Buchhändler aus Leidenschaft und führt ein Tagebuch in dem er von seinem Alltag im Buchladen, von kauzigen Kunden und den Eigenarten seiner Angestellten erzählt.

    „Ach, die Gefahr, zu glauben, man könnte jemand auf den ersten oder zweiten Blick hin einschätzen. Zweifelsohne erliege ich ihr täglich im Umgang mit meinen Kunden und hake Leute als tumbe Toren ab, obwohl sie möglicherweise wegweisend bei der Landung an der normannischen Küste waren oder eine bahnbrechende medizinische Entdeckung machten.“ (S.93)

    Meine Meinung:
    Shaun Bythell erzählt leicht sarkastisch und mit viel Humor von seinen Erlebnissen im Buchhandel. Durch seine witzige Erzählart bringt der dem Leser den Alltag in seinem Buchladen näher. Er lässt ihn hinter die Kulissen des Geschäftes blicken und zeigt wie Mühsam der Kampf ist, den Laden am Laufen zu halten. Dabei kann er jedoch seine Leidenschaft und Liebe zu den Büchern deutlich machen und den Leser spüren lassen welch tolles Gefühl es in ihm hervorruft, wenn er besondere Schätze, bei seiner Rundreise zu privaten Bibliotheksauflösungen, entdeckt und diese an Liebhaber weiterverkaufen kann. In seinen recht kurzen Tagesberichten erzählt er von seiner Mühe im Kampf des Internethandels zu bestehen und erklärt dem Leser knapp wie der Internet-Buchhandel funktioniert.
    Ich habe Shaun Bythell sehr gerne ein Jahr in seinem Buchhändlerleben begleitet und mich oft köstlich über seine sarkastische Art amüsiert. Auch seine teils verschrobenen Angestellten fand ich sehr lustig und amüsant. In diesem Buch wird ein Buchhändler dargestellt wie ich ihn mir schon immer, in einem kleinen britischen bzw. hier schottischen Nest, vorgestellt habe. Ich war ein bisschen traurig als ich bei der letzten Seite ankam, es fühlte sich an, als würde ich nun einen guten Freund verlassen müssen und nie wieder etwas von ihm hören.

    „Wenn jemand seinen Satz „Ich will nicht unhöflich erscheinen, aber…“ beginnt, gehen bei mir genauso alle Alarmglocken an wie bei dem Satz: „Ich bin garantiert kein Rassist, aber…“ Dabei ist es doch ganz einfach: Wenn man nicht unhöflich erscheinen will, sollte man auch nicht unhöflich sein. Und wenn man kein Rassist ist, sollte man sich auch nicht wie ein Rassist benehmen. (S. 326)

    Fazit:
    Ein kurzweiliges, amüsantes Buch, das anschaulich von einem Lebensabschnitt eines kauzigen Buchhändlers erzählt.

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