KiraNear

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 9783453319837)

    Bewertung zu "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury

    Fahrenheit 451
    KiraNearvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Etwas langweilig und ungenau geschrieben. Sprache ist zu hochgestochen.
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    Cover des Buches Post von Karlheinz (ISBN: 9783328102724)

    Bewertung zu "Post von Karlheinz" von Hasnain Kazim

    Post von Karlheinz
    KiraNearvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Ist ganz ok, aber etwas überheblich und weniger unterhaltsam aufgebaut, als ich dachte.
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    Cover des Buches Vox (ISBN: 9783596704514)

    Bewertung zu "Vox" von Christina Dalcher

    Vox
    KiraNearvor 22 Tagen
    [Rezension #114] Vox

    Name: Vox

    Autor: Christina Dalcher

    Genre: Dystopie

    Preis: € 20,00 [D] | € 20,60 [A]

    Seiten: 395

    Sprache: Deutsch

    Erscheinungsjahr: 2018

    ISBN: 978-3-10-397407-2

    Verlag: S. Fischer Verlag GmbH

     

     Klappentext:

    Während ihre Freundinnen gegen die frauenfeindliche Regierung auf die Straße gehen, hat Jean die letzten Jahre mit der Erforschung einer seltenen Form des Sprachverlusts verbracht. Nun ist die Mutter von vier Kindern plötzlich selbst zum Schweigen gezwungen.

    Von heute auf morgen hat man allen Frauen und Mädchen ihre Stimme, ihre Rechte, ihre Karrieren, ihre Träume geraubt. Jean und ihrer kleinen Tochter bleiben nur noch hundert Wörter am Tag - gemessen von einem Armband, das bei Überschreitung Elektroschocks ausstößt. Mit brutaler Härter wird Jeans Familienleben wie das Zusammenleben aller Menschen auf die Probe gestellt. 

    Da erhält Jean eine unerwartete Chance, eine Chance für alle Frauen und Mädchen.

     

     Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Über dieses Buch bin ich letzten Monat durch meine schriftliche Englisch-Abi-Prüfung aufmerksam geworden, da wir dort drei Texte mit verschiedenen Aufgaben bearbeiten sollten und einer der Texte davon war aus dem Buch hier. Es waren Textausschnitte aus dem ersten und zweiten Kapitel, allerdings natürlich nicht aus der deutschen Version, sondern aus der englischen. Dennoch fand ich den Textausschnitt sowohl erschreckend, als auch interessant und wollte mir dann mal das Buch dazu ausleihen, glücklicherweise hatte meine Bibliothek das Buch. Kommt nicht oft vor, dass ich ein Buch suche und dort fündig werde, normal ist es eher bei der anderen Bibliothek der Fall. Wie auch immer, zurück zum Buch.

    Ich hab aus Neugierde mal zwischen drin ein paar andre Meinungen zu dem Buch gelesen, einfach, weil ich neugierig war und bin auf drei bestimmte Punkte gestoßen. Mit einem davon stimme ich nicht überein, aber mit den anderen beiden schon. Auf die drei Punkte werde ich jetzt auch nacheinander eingehen und sagen, warum ich die Meinung teile oder nicht.

    Der erste Punkt, den ich öfters gesehen habe, war der Schreibstil, der kritisiert wurde. Hab hier und da gelesen, dass das Buch zu emotionslos und zu langweilig geschrieben worden sei, was ich jetzt allerdings nicht fand. Man konnte die Emotionen, auch wenn es bei der Hauptcharakterin letztlich nicht so viele waren, durchaus nachvollziehen und zum Teil auch verstehen, zumindest geht es mir so. Fand es auch nicht langweilig, im Gegenteil, ich habe das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen und es auch nur nicht getan, weil ich gerade gelernt oder was anderes wichtiges wie Essen oder Schlafen machen musste. Mir hat der Schreibstil gefallen und ich könnte mir jetzt, nur aufgrund dessen, schon gut vorstellen, mir mal ein anderes Buch von der Dame durchzulesen, sollte es mir mal zufällig in die Hände fallen.

    Die anderen zwei Punkte haben mit der Story und der Hauptcharakterin zu tun. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt, sprich, wir erleben auch die anderen Charaktere durch sie und können uns auch ein Bild von ihnen machen, wobei sie auch die anderen ständig bewertet. Und das tut sie ständig, auf die gleiche Art und Weise, als würde sich niemand weiterentwickeln, abgesehen davon, dass die Person älter wird. Ihrem Mann wirft sie ständig Unfähigkeit vor (da ich aber seine Sicht nicht kenne, kann ich nicht wirklich beurteilen, wie wahr es wirklich ist und wie viel davon von ihrer Sichtweise gefärbt), ihre Tochter ist immer süß, ihr Kollege immer heiß, ihre Söhne immer nervig, besonders Steven ... besonders, was ihren Kollegen angeht, hat sie ihren Mann immer kritisiert, gesagt, ja der macht das und das nicht, aber ihr Kollege würde es immer tun. Er war immer ihr Held in der strahlenden Rüstung. Was vermutlich auch daran liegt  (Punkt zwei, btw), dass sie mit dem italienischen Kollegen eine Affäre hatte, sowohl bevor die Frauen die 100-Wort-Limitation hatten, als auch danach. Sie wird auch schließlich schwanger von ihm, kann aber aufgrund ihrer eigenen Einstellung und weil es das System nicht erlaubt, abtreiben. Überhaupt hat sie kein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Mann und lässt sich lieber von ihrem Kollegen mehrfach flach legen, als einfach mal zu gucken, wo die Probleme in der Ehe liegen. Sie kommt irgendwann zu dem Schluss, dass sie zu früh geheiratet haben und sie ihn wohl nie geliebt hat, aber wie es dann trotzdem über die Jahre zu insgesamt vier Kindern kommen konnte, erklärt sie damit nicht. Das hat mich am meisten an ihr gestört, neben dem "Oh, mein Mann ist so ein Schlaffi und mein Lover so ein mutiger Hecht!". Das kam auch noch öfters im Buch vor und ich musste mehrfach mit den Augen rollen. 

    Der letzte Punkt, bei dem ich auch übereinstimme, ist das Ende. Die Geschichte ist an sich wahnsinnig gut und spannend aufgebaut, man weiß nicht, wie sie sich entscheiden wird (und vor allem für wem und welches Leben); und wohin das alles führen wird. Es wird so einiges aufgebaut, nur um dann einfach unter den Teppich gekehrt zu werden. Ich hab mir das eine oder andere Szenario aufgebaut und dann werden bestimmte Punkte nicht mehr erwähnt oder genauer betrachtet. Das kam mir dann doch etwas verschwendet vor. Überhaupt waren die letzten 30 bis 40 so zusammengequetscht, als hätte die Autorin eine schöne spannende Geschichte aufgebaut und musste dann das Ende so stark zusammenquetschen oder abkürzen. Das passt nicht so ganz, vor allem, da das Ende mehr erzählt wird. Auch passiert ein echt heftiges Ereignis, aber die Hauptcharakterin tut das nur mit einem gefühlten Schulterzucken ab.

    Es passt halt einfach zu dem ganzen Spannungsaufbau, der während der gesamten Geschichte passiert. Man sitzt auf heißen Kohlen, nur um dann einen Eimer voll kaltem Eiswasser abzubekommen, welcher einem mit einem Schwall über den Kopf ausgeleert wird.

    Was ich jedoch verstehen konnte, war ihr Entsetzen gegenüber den Worten und Taten von Steven. Was der da von sich gegeben hat, das konnte ich auch teilweise echt nicht glauben, auch nicht, dass er auch noch dahinter steht und das glaubt, was er da frauenfeindliches vom Stapel gelassen hat. Und ich bin weder Feministin noch irgendwie jemand, der gleich in allem und jedem ein Frauenhasser sieht. Klar, es hat mich auch teilweise an das Buch "Die Welle" erinnert, weil er ist ja noch jung und beeinflussbar, trotzdem habe ich es nicht verstanden, dass er das nicht trotzdem mal hinterfragt hat. 

     

     Leseprobe:

    Wenn mir jemand erzählt hätte, ich könnte den Präsidenten, die Bewegung der Reinen und diesen unfähigen kleinen Scheißkerl Morgan LeBron innerhalb einer Woche zu Fall bringen, hätte ich ihm nicht geglaubt. Aber ich hätte auch keinen Einwand erhoben. Ich hätte überhaupt nichts gesagt. 

    Ich bin eine Frau weniger Worte geworden.

    Heute Abend beim Essen, bevor ich meine letzten Silben des Tages äußere, tippt Patrick auf das silbrige Gerät an meinem linken Handgelenk, als wolle er meinen Schmerz teilen oder mich vielleicht daran erinnern, stumm zu bleiben, bis das Zählwerk um Mitternacht zurückgesetzt wird. Dieses magische Ereignis wird geschehen, während ich schlafe, und ich werde den Dienstag mit einem leeren Display beginnen. Das Zählwerk meiner Tochter Sonia wird dasselbe tun.

    Meine Söhne tragen keine Wortzähler.

    Während des Abendessens quatschen sie wie üblich über die Schule.

    Sonia geht auch zur Schule, verschwendet jedoch keine Wörter über ihren Tagesbericht. Beim Essen des einfachen Eintopfs, den ich aus dem Gedächtnis zusammengeschustert habe, fragt Patrick sie nach ihren Fortschritten in Hauswirtschaftslehre, Körperlicher Fitness und einem neuen Unterrichtsfach namens Einfache Haushaltsbuchführung ab. Gehorcht sie ihren Lehrern? Wird sie in diesem Halbjahr gute Noten bekommen? Er weiß genau, welche Art von Fragen er stellen muss: geschlossene Fragen, die man nur mit Nicken oder Kopfschütteln beantworten kann.

     

    Fazit:

    Müsste ich das Buch in Prozente einteilen, würde ich sagen, so 85% waren große Klasse, während die restlichen 15% ziemlich verschwendetes Potenzial sind. Es wird eine futuristische Welt eingeleitet, es wird so viel über die Armbänder, die Zeit davor und auch die Wege erzählt, wie man mit wenigen oder keinen Worten kommunizieren kann, es wird so viel Spannung aufgebaut; und dann wird es am Ende versaut. Am Ende passiert alles so husch-husch-schnell-schnell, ein paar mehr Seiten und Inhalt hätte dem Buch sicherlich auch gut getan. Dass die Geschichte in dem gleichen Tempo auch beendet wird, sie wie begonnen wurde. So hat es einen faden Beigeschmack, obwohl ich eben vom Rest so begeistert war, auch wenn ich von der Hauptcharakterin irgendwann nicht mehr so begeistert war. Das passiert auch selten, denn normal ist es so, wenn mich der Hauptcharakter nervt oder mir einfach nur unsympathisch ist, dann gefällt mir auch der Rest des Buches nicht, aber das war hier nicht der Fall. Schade, ich wüsste echt gerne, woran es gelegen hat, dass das Ende so ne Crashfahrt wurde, aber das werde ich wohl nie erfahren. So kann ich dem Buch nur insgesamt 4 Rubine geben. 

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    Cover des Buches Homo faber (ISBN: 9783518188033)

    Bewertung zu "Homo faber" von Max Frisch

    Homo faber
    KiraNearvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Ziemlich langweilig und der Hauptcharakter ist ziemlich unsympathisch.
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    Cover des Buches Die Welle (ISBN: 9783473544042)

    Bewertung zu "Die Welle" von Morton Rhue

    Die Welle
    KiraNearvor einem Monat
    [Rezension #113] Die Welle

    Name: Die Welle

    Autor: Morton Rhue

    Genre: Thriller

    Preis: € 8,99

    Seiten: 186

    Sprache: Deutsch

    Erscheinungsjahr: 1997

    ISBN: 978-3-473-58008-8 

    Verlag: Ravensburger Verlag GmbH


     Beschreibung:

    Macht durch Disziplin! Macht durch Gemeinschaft! Macht durch Handeln! Wie entsteht Faschismus? Ein junger Lehrer entschließt sich zu einem ungewöhnlichen Experiment. Er möchte seinen Schülern beweisen, dass Anfälligkeit für faschistoides Handeln und Denken nicht etwas ist, das nur andere Menschen betrifft – Faschismus ist hier mitten unter uns und in jedem von uns. Doch die „Bewegung“, die er auslöst, droht ihn und sein Vorhaben zu überrollen: Das Experiment gerät außer Kontrolle. Morton Rhues Klassiker DIE WELLE beschreibt eindringlich und gegenwartsbezogen wie leicht Menschen verführt, manipuliert und instrumentalisieren werden können. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten an einer Highschool im kalifornischen Palo Alto.


     Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Dieses Buch hier haben wir früher in der Realschule gelesen und es war eines der wenigen Bücher, dir mir dort gefallen haben. Genauergesagt war es das einzige von zwei, das andere war "Ich knall euch ab", welches ebenfalls von Morton Rhue ist. Worum es in dem Buch geht, habe ich ja bereits aus der Beschreibung von Thalia kopiert und ich fand es schon damals sehr interessant, aber auch erschreckend. Nachdem wir das Buch gelesen haben, haben wir auch damals den Film gesehen. Jetzt, über zehn Jahre später, habe ich mir zuerst den Film und dann das Buch angesehen. In dieser Zeit habe ich natürlich viel mehr und dickere Bücher gelesen, weshalb mir das Buch hier relativ dünn vorkam. Auch kam es mir so vor, als wäre die Story total schnell durchgezogen worden, als wäre der Autor durch die Erzählung "gerusht". Allerdings, wenn man das Interview nach der Geschichte ließt, mit dem Originallehrer, auf dessen Experiment das Buch basiert, dann erfährt man dort, dass es auch im Originalexperiment so schnell zuging; dass bereits am zweiten Tag alles ins Chaos stürzte und der Lehrer das kaum noch bis gar nicht mehr unter Kontrolle hatte. Ohne sich jeweils mit dem Originalexperiment befasst zu haben, kann man hier gut nachvollziehen, was da passiert sein muss. Gut, wie viel davon jetzt 1:1 übernommen wurde und was in dem Buch künstlerische Freiheit war, kann ich jetzt zu diesem Zeitpunkt nicht sagen, denke, wenn ich mir dafür die Zeit nehme, kann ich es mit Sicherheit recherchieren.

    Was mir an dem Buch gefällt, ist die Nachricht dahinter. Auch wenn ich vermutlich die einzige damals war, die von dem Buch (wie auch dem Film) schockiert war, so denke ich, dass es eine gute Lektion für Schüler höherer Jahrgangsstufen ist. Es ist ein gutes Buch, welches man in der Schule behandeln kann und mit den richtigen Schülern kann man sicherlich auch mal darüber in der einen oder anderen Unterrichtsstunde disktutieren. Es regt auch zum Nachdenken an, eben weil es nicht einfach irgendwas ist, was sich der Autor ausgedacht hat, sondern ein Ereignis, welches so oder zumindest so in der Art tatsächlich einmal passiert ist. Von den Geschehnissen in unserer Vergangenheit, auf die sich sowohl das Experiment im Buch, als auch in Palo Alto beziehen, abgesehen. Man sieht es ja auch heute noch, gib den Leuten ein Gemeinschaftsgefühl und lass sie denken, dass sie für eine gemeinsame Sache kämpfen; schon sind sie tief versunken. Es kann jedem passieren, es kann immer passieren und man kann sich für noch so schlau halten, man kann trotzdem total blind dafür sein und mit einer hohen Geschwindigkeit hineinrutschen. Es ist nur wichtig zu erkennen, dass es passiert und das man sich am besten so gut es geht davon distanziert.

    Nach jedem Kapitel gab es ein Bild aus der Hitlerzeit, dort wurden dann unter anderem Bilder von kleinen Kindern oder Menschen gezeigt, die den Hitlergruß zeigten. Die alle in einer Masse, einer großen Gruppe stehen und einfach den anderen mitlaufen, ohne zu hinterfragen, was sie hier eigentlich gerade machen. Ich gehe mal davon aus, dass es Originalaufnahmen sind, was das Ganze noch interessanter, aber auch nochmal eine Spur unheimlicher macht. Vor allem, wenn man die schnelle Entwicklung sieht, die die Charaktere und die Gruppe an sich durchmachen, die Parallelen erkennt und sieht, wohin das alles noch führen kann.


     Leseprobe:

    Laurie Sanders saß im Redaktionsbüro der Schülerzeitung der Gordon High School und kaute an ihrem Kugelschreiber. Sie war ein hübsches Mädchen mit hellbraunem Haar und einem fast immer währenden Lächeln, das nur schwand, wenn sie aufgeregt war oder an Kugelschreibern kaute. Das hatte sie in letzter Zeit ziemlich häufig getan. In ihrem Vorrat gab es keinen einzigen Schreiber mehr, der nicht am oberen Ende völlig zerbissen war. Immerhin war das allemal noch besser als Rauchen.

    Laurie sah sich in dem kleinen Büro um, das mit Schreibtischen, Schreibmaschinen und Zeichenplatten voll gestopft war. Eigentlich sollte in diesem Augenblick an jeder Schreibmaschine jemand sitzen und Beiträge für die Schülerzeitung "Ente" ausbrüten. Auch Zeichner und Gestalter sollten an den Lichttischen hocken und die nächste Ausgabe vorbereiten. Tatsächlich war jedoch außer Laurie niemand im Raum. Das Problem bestand einfach darin, dass draußen ein herrlicher Tag war.

    Laurie spürte, wie das Plastikröhrchen ihres Kugelschreibers zerbrach. Ihre Mutter hatte ihr prophezeit, eines Tages würde sie so heftig an einem Schreiber kauen, dass er zersplitterte. Und dann würde ein langer Plastiksplitter ihr in den Hals rutschen, und sie würde daran ersticken. Nur Mutter konnte auf so einen Gedanken kommen, dachte Laurie seufzend.


     Fazit:

    Wie gesagt, habe ich das Buch früher mit 14, 15 rum gerne gelesen und habe es auch jetzt gerne gelesen, auch wenn es mir persönlich heute etwas zu kurz ist. Auch gefällt mir die Botschaft, die dieses Buch mitbringt; es ist auch nicht das Einzige, das kann ich mir vorstellen, dass dieses Thema behandelt. Auf jeden Fall ist es ein gutes Buch für die Schule, da es die Probleme, die solche Gruppenbildungen mit sich bringen, kurz und leicht verständlich aufzeigt. Man kann es aber auch als Erwachsener lesen, wobei die Hauptzielgruppe dafür wohl immer Teenager bleiben werden. Von mir bekommt das Buch insgesamt 4 Rubine.

    Kommentare: 1
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    Cover des Buches Monaco Infernale (ISBN: 9783492310567)

    Bewertung zu "Monaco Infernale" von Moses Wolff

    Monaco Infernale
    KiraNearvor einem Monat
    Kurzmeinung: War jetzt nicht sonderlich spannend oder interessant.
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    Cover des Buches Sonntags kommt das Alien (Soontown 1) (ISBN: B086Z1ZJ3G)

    Bewertung zu "Sonntags kommt das Alien (Soontown 1)" von Clark C. Clever

    Sonntags kommt das Alien (Soontown 1)
    KiraNearvor einem Monat
    [Rezension #112] Sonntags kommt das Alien


    Name: Sonntags kommt das Alien

    Autor: Clark C. Clever

    Genre: Sciene-Fiction, Action

    Preis: € 11,99

    Seiten: 278

    Sprache: Deutsch

    Erscheinungsjahr: 2020

    ISBN: 979-8656310772

    Verlag: Independently published


    Rückentext:


    Kalifornien im Jahr 2068: Ellen und Ricco schnappen in der Highschool Gerüchte von einem abgestürzten Ufo auf. Ihre Nachforschungen führen sie nachts in den Wald von Soontown. Dort sind sie nicht allein. Parallel flieht der alte Hank Borrows vor einem Killerroboter. Wenigstens erzählt er das allen. Und dann ist da noch Biohead Inc., ein Hersteller synthetischer Organismen. Etwas ist aus den Labors ausgebrochen. Etwas, das es eigentlich gar nicht geben sollte ...


     Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Irgendwie haben es Bücher dieses Jahr bei mir nicht einfach, bei dem hier habe ich auch viel länger gebraucht als gedacht. Aber erst der Stress mit den Prüfungen und dann noch der private Todesfall - nun ja.

    Jetzt habe ich auch das Buch hier endlich zuende lesen können und es war wirklich sehr, sehr interessant geschrieben. Das Buch erzählt die Geschichte aus der Sicht mehrere Charaktere, etwas, was ich in Geschichten generell immer mag, wenn es gut geschrieben ist. Das Buch hier gehört dazu, meiner Meinung nach. Wir erleben das gesamte Geschehen unter anderem aus der Sicht von Ellen und Ricco, Hank, dem Besitzer eines Flugtaxis und vielen anderen Charakteren. Jeder hat dabei seinen eigenen Wissenstand und das eine oder andere kann man sich aus dem Kontext zusammenreimen oder wird irgendwann im Anschluss aufgeklärt. Die Geschichte spielt in einer zukunftlichen Erde, die über viele interessante Technologien verfügt und trotzdem noch vieles aus dem Leben und Zeitalter hat, wie wir es jetzt besitzen. Wobei das mit den Flugtaxis und den Hologeräten am besten finde, da habe ich mir öfters beim Lesen gedacht: Schade, dass es das nicht in echt gibt.

    Was auch gerne mal passiert, ist, dass die Sicht des einen oder anderen Charakters langweilig oder uninteressant ist, hatte ich auch zum Beispiel bei "Sleeping Beauties", da habe ich auch bei dem einen oder anderen Kapitel gedacht: Uff, nein, nicht der schon wieder. Diese Gedanken hatte ich bei dem Buch nicht, klar, hab ich zum Beispiel die Kapitel mit Ellen und Ricco lieber gelesen als die vom Flugtaxi-Flieger, aber es gab jetzt keine Charakteransicht, bei der ich das Gefühl hatte, die ist jetzt überflüssig oder langweilig.

    Es war auch ziemlich spannend geschrieben, vor allem mit dem armen Hank hatte ich sowohl Mitleid, als auch am meisten mitgefiebert, ob er nun dem Roboter entkommen kann oder nicht. Immerhin ist er jetzt nicht der jüngste und fitteste. Aber auch mit den anderen Ereignissen habe ich mitgefiebert. Überhaupt war das Buch ziemlich Sci-fi-mäßig, mit einem Touch von Horror bzw Thriller, das war eine schöne Kombination, glaub, die könnte ich öfter vertragen.

    Das Ende kam mir an einem gewissen Punkt etwas zu abrupt vor, aber der Teil, der danach kam: Wow. Klar, ich bin jemand, der ist blind für Zaunpflahlwinks, und das war auch hier der Fall, aber das Ende macht mich genauso neugierig auf das nächste Buch wie schon der Rest davor. Die Geschichte ist ziemlich locker geschrieben, allerdings nicht zu locker und die Charaktere haben für mich fast alle nachvollziehbar gehandelt. Und die, bei denen ich es nicht nachvollziehen konnte, da war es mit Sicherheit Absicht.


    Leseprobe:

    Am Dienstag lief Hank Borrows seine Runde mit dem Hund. Es war schon dunkel, Donner grummelte in der Ferne. Hank kümmerte das wenig. Jip musste schließlich raus, egal, ob am Tag oder abends, ob bei Sonnenschein oder wenn die Welt unterging, was sie nun, im Indian Summer, ja gerne mal tat. Sturmböen kämmten durch die Waldkronen, Hanks Runde führte durch den Wald. Jip, der Cocker-Sonstwas-Mischling, lief ohne Leine. Der Hund war in die Jahre gekommen und stocktaub, das Gewitter ließ ihn kalt. Hank wusste, dass der Wald bei diesem Wind nicht der ideale Aufenthaltsort war, doch er war davon überzeugt, dass Jip und ihm schon kein Ast auf den Kopf fallen würde. Er hatte in seinem Leben schon genug Pech gehabt, das Maß war voll, mehr passte nicht rein. Hank war geschieden, arbeitslos und vor einem Monat hatte sein Arzt Parkinson bei ihm diagnostiziert. Immerhin hörte er noch etwas, da war er Jip gegenüber klar im Vorteil.

    Er hörte den Knall - so laut, dass die Bäume erzitterten.

    Hank zuckte mächtig zusammen. Junge, war das ein Rumms gewesen! Aber wie ein Donnerschlag hatte sich das eigentlich nicht angehört. Durch eine lichte Stelle unter dem Blätterdach spähte er in den Gewitterhimmel hinauf.


    Fazit:

    Das Buch war wirklich interessant und spannend zu lesen, auch wenn ich leider hin und wieder Phasen von totaler Leseunlust hatte, wo grad mal ein Manga oder oder ein LTB ging, aber dafür kann das Buch ja nichts dafür, dafür gab es, wie bereits erwähnt, andere Gründe. Aber trotzdem, ich hatte, wenn ich dazu in der Lage war, viel Spaß beim Lesen und hätte schon Lust auf den zweiten Band. Dieser kommt nächsten Monat raus und ich werde ihn mir auf jeden Fall schnappen, ob nun in einer weiteren Leserunde oder ob ich es mir privat selbst besorge, das werde ich dann sehen. Ist auch ein Titel, bei dem ich mir vorstellen kann, dass ich ihn irgendwann nochmal lesen werde, etwas, was nicht so oft vorkommt, wie ich es gerne hätte. Hat also jedenfalls einen Wiederlesewert. Allerdings muss ich ein paar Jahre warten, damit ich das meiste wieder vergesse und mich damit wieder von neuem überraschen lassen kann. Insgesamt vergebe ich an das Buch vier Rubine und spreche eine Leseempfehlung aus.

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    Cover des Buches Asperger: Leben in zwei Welten (ISBN: 9783830480136)

    Bewertung zu "Asperger: Leben in zwei Welten" von Christine Preißmann

    Asperger: Leben in zwei Welten
    KiraNearvor einem Monat
    Cover des Buches Der Mann meines Bruders 4 (ISBN: 9783551760159)

    Bewertung zu "Der Mann meines Bruders 4" von Gengoroh Tagame

    Der Mann meines Bruders 4
    KiraNearvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schönes, aber auch leicht trauriges Ende einer kurzen und interessanten Reihe.
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    Cover des Buches Der Mann meines Bruders 3 (ISBN: 9783551760142)

    Bewertung zu "Der Mann meines Bruders 3" von Gengoroh Tagame

    Der Mann meines Bruders 3
    KiraNearvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schöne und interessante Kurzgeschichten. Die Gedanken der Charaktere sind nachvollziehbar. Schöne Fortsetzung.
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