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Kitty_Catina

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Der letzte erste Kuss (ISBN: 9783736304147)

    Bewertung zu "Der letzte erste Kuss" von Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Kuss
    Kitty_Catinavor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine süße Geschichte über Freunde, die sich verlieben, aber leider teilweise sehr langweilig erzählt.
    Süße Geschichte, langweilig erzählt

    Ich weiß echt nicht, was es mit diesen New Adult-Romanen zur Zeit bei mir auf sich hat. Irgendwie fühlt sich alles an, wie eine Art Einheitsbrei, ohne neue Ideen und teilweise recht fade. Gut, die Grundgeschichte in diesem zweiten Band der Firsts-Reihe war wirklich süß, aber die rechte Lesefreude wollte sich bei mir dennoch nicht einstellen.


    Dabei ist der Schreibstil von Bianca Iosivoni im Großen und Ganzen ganz gut. Sie kann zwar nicht mit der größten Emotionalität aufwarten, aber dennoch schreibt sie locker und leicht und eigentlich sollte man ganz gut durch die Geschichte hindurch kommen. Das haben mir aber die recht langen Kapitel, die zudem noch in ziemlich kleiner Schrift verfasst waren, zum Teil ein bisschen vermiest. Wären diese wenigstens atmosphärisch und kurzweilig geschrieben gewesen, wäre das sicherlich kein Problem gewesen, aber insgesamt hat sich der ganze Roman für mich nur einfach gezogen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Buch als Hörbuch kurzweiliger ist. Schön fand ich allerdings, dass die Geschichte aus Sicht beider Protagonisten erzählt wird.


    Die Geschichte ist, wie schon gesagt, eigentlich ganz süß. Ich mochte einige Szenen und Ereignisse zwischen Elle und Luke wirklich sehr. Dabei gab es sowohl prickelnde als auch recht dramatische Szenen, wobei ich mich aber auch gefragt habe, warum man immer noch einen und noch einen drauf setzen muss und das ausgerechnet kurz vor Ende des Buches. Für mich wirkte das ganze Drama ein bisschen deplatziert und sinnlos rein gequetscht, auch wenn es natürlich auf eine bestimmte Weise für die Entwicklung der Charaktere wichtig war. Ich muss außerdem sagen, dass die Liebesgeschichte sowieso schon sehr langsam in Schwung kam und ich manche Zweifel und Probleme einfach nicht nachvollziehen konnte. Einerseits verstehe ich zwar, dass eine gute Liebesgeschichte Zeit braucht, sich zu entwickeln, andererseits aber sind mir fünfhundert Seiten nur allein dafür einfach zu viel, wenn man bedenkt, dass man sich beim Lesen schon danken kann, wie die ganze Geschichte ausgeht.


    Die Charaktere fand ich in diesem Band recht sympathisch, aber auch wieder nicht wahnsinnig besonders. Natürlich machen ihre einzelnen Geschichten sie zu dem, was sie sind und da haben sowohl Elle als auch Luke ihr gewisses Leid zu tragen, aber einen gewissen Wiedererkennungswert lassen beide vermissen. Allerdings habe ich dementsprechend auch gar keinen allzu großen Anspruch mehr, weil ich mir vorstellen kann, wie schwer es ist, interessante und einzigartige Charaktere zu schreiben.


    Dennoch muss ich sagen, dass ich mich insgesamt mehr durch das Buch hindurch gequält habe, als es zu genießen. Zwar gab es einige interessante, unterhaltsame und echt tolle Szenen, aber durch das viele triviale Drumherum und die langgezogenen  Kapitel wirkte es eher langweilig. Ich denke jedenfalls, dass ich die nächsten zwei Bände der Reihe wohl nicht mehr lesen werde. 


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    Cover des Buches Der letzte erste Blick (ISBN: 9783736304123)

    Bewertung zu "Der letzte erste Blick" von Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Blick
    Kitty_Catinavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Witzig, spritzig, aber auch dramatisch! Ansonsten aber typisch New Adult und teilweise recht zäh.
    New Adult eben

    Eigentlich war dieses Buch für mich ein solides 4-Sterne-Buch, denn die Geschichte war, wenn auch nichts komplett Neues, witzig und spritzig. Aber dann kam das Ende und es wurde eine Sache wieder aufgerührt, die meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen.


    Aber kommen wir als erstes zum Schreibstil. Dieser ist, wie bei den meisten New Adult-Romanen, wirklich gut, flüssig und leicht zu lesen. Wäre die Schrift im Buch nicht so winzig, hätte er sich aber sicherlich noch flüssiger angefühlt, aber dafür kann ja die Autorin nichts und das will ich auch gar nicht bemängeln. 


    Dafür gibt es aber ein paar Dinge an der Geschichte zu bemängeln. Diese fing wirklich interessant und recht witzig an. Sofort hatte ich ein Bild von der Protagonistin und konnte mir gut vorstellen, auf was ich mich hier eingelassen habe. Das hat mir echt super gefallen. Doch dann wurde es irgendwie schleppender und nicht mehr ganz so packend, obwohl viele interessante, lustige, schöne und auch dramatische Dinge geschehen sind. Gerade einen Ausflug der Freunde fand ich dabei wirklich schön, oder das erste Date zwischen Emery und Dylan, wenn man es so nennen darf, welches super romantisch war, ohne aber zu kitschig zu sein. Ebenfalls fand ich die Neckereien zwischen den beiden echt erfrischend. Trotzdem hat mir aber die ganze Zeit etwas gefehlt, was erst zum Ende hin kam, nämlich tatsächliche Nähe und das Reden über die eigenen Gefühle über das, was die beiden jeweils zu den Menschen gemacht hat, die sie sind. Und da steckte wirklich viel dahinter, Mobbing, Familienprobleme und so weiter. Nur kam damit leider auch eine Wendung, die ich echt nicht so toll fand und die die Geschichte letztendlich noch mehr und vor allem sinnlos in die Länge gezogen hat. Von mir aus hätte eine bestimmte Sache aus der Vergangenheit jedenfalls nicht wieder heraus gebuddelt werden müssen. 


    Die einzelnen Charaktere in diesem Roman sind alle soweit gut geschrieben, aber teilweise auch recht austauschbar. Am besten gefallen hat mir dabei aber noch Emery, die sich nichts hat bieten lassen und bei der man aber dennoch auch ihre große Unsicherheit spüren konnte. Auch Dylan hat mir gut gefallen. Er ist ein Mensch, der sich neben seinen eigenen Problemen noch aufrührend um die kümmert, die ihm wichtig sind. Die anderen Freunde der Clique sind allerdings alle eben typische Freunde, wie man sie aus Büchern dieser Art kennt. Dementsprechend bin ich aber auch gespannt darauf, wie sie in ihren eigenen Geschichten wirken. Das Zusammenspiel zwischen den jeweiligen Charakteren mochte ich allerdings sehr.


    Insgesamt muss ich sagen, dass ich die Geschichte schon irgendwie mochte, ebenso wie die beiden Protagonisten. Dennoch konnte sie mich nicht so richtig packen und mitreißen, das gewisse Etwas hat mir einfach gefehlt. So richtig enttäuscht haben mich aber dann doch die sich sehr ziehenden letzten Seiten des Buches.

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    Cover des Buches Dann schlaf auch du (ISBN: 9783442770557)

    Bewertung zu "Dann schlaf auch du" von Leïla Slimani

    Dann schlaf auch du
    Kitty_Catinavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine melancholische, düstere und grausame Geschichte, die dramatisch beginnt und den Leser zu fesseln weiß.
    Nichts für schwache Nerven

    Bei dieser Rezension weiß ich wirklich nicht so richtig, wie ich anfangen soll. Dieses Buch ist nämlich wahnsinnig grausam, intensiv und gleichzeitig absolut packend, auch wenn es nicht besonders spannend ist. Mir fällt es jedenfalls richtiggehend schwer, meine Gedanken dazu in Worte zu fassen.


    Aber fangen wir, wie immer, mit dem Schreibstil der Autorin an. Dieser ist sehr sachlich, schnörkellos und extrem unemotional. Nur hier und da hatte ich überhaupt das Gefühl, dass Geschichte und Schreibstil überhaupt zusammenpassen. Vielleicht war das aber auch besser, da ich so die Handlung, die schon mit dem grausamsten Ereignis beginnt, gar hätte ertragen können.


    Diese Geschichte hat es in sich. Sie ist nicht wahnsinnig spannend, denn man weiß von Anfang an, was am Ende geschehen wird, doch sie weiß mit ihrer düsteren, lauernden Atmosphäre zu packen und mitzureißen. Man möchte einfach wissen, wie es zu dem Drama kommen konnte, von dem man in den ersten Seiten schon lesen kann. So entwickelt sie sich von Seite zu Seite, wird immer bedrückender und man lernt die jeweiligen Charaktere immer besser kennen, vor allem aber Louise, die ganz anders ist, als es anfangs noch scheint. Dazu aber später mehr. Dabei geht es einerseits um Muttersein, die ganzen großen und kleinen Probleme, die damit verbunden sind, um Ehe, Freundschaft, aber andererseits auch um Einsamkeit, psychische Erkrankungen und darum, dass manchmal der erste, zweite, sogar der dritte Eindruck noch täuschen kann. Doch dann kam das Ende des Buches, ganz abrupt und leider auch mit vielen Fragen. Bei vielen Büchern hätte ich das auch gar nicht besonders schlimm gefunden, aber hier hat es mich gestört, denn das ganze Buch arbeitet eigentlich darauf hin, dass man am Ende alles aufgelöst bekommt. Dementsprechend war ich wirklich enttäuscht.


    Was die Charaktere angeht, so sind diese alle komplett unterschiedlich, wobei man aber am meisten mit den Eltern Myriam und Paul, sowie deren Nanny Louise zu tun bekommt. Dabei waren mir diese drei allesamt sehr unsympathisch, kaum liebenswert, dennoch konnte ich ihre Denkweisen, ihre Taten und Gefühle irgendwie auch nachvollziehen. Für mich mussten die Charaktere so sein, wie sie sind und sie passen einfach perfekt in die Geschichte, machen diese zu dem, was sie ist. Myriam und Paul sind junge Eltern, die sich auf ihre Karieren konzentrieren wollen und deshalb jemanden suchen, der sich um die beiden noch sehr kleinen Kinder kümmert. Louise hingegen ist eine ältere Dame, welche die Situation scheinbar komplett im Griff hat, deren Hintergründe und vor allem Abgründe man aber erst im Laufe der Geschichte wirklich erfährt. 


    Alles in allem weiß ich nicht, ob ich dieses Buch weiterempfehlen soll. Es ist ein Pageturner und es ist etwas Besonderes in der Art, aber es ist auch ziemlich melancholisch, düster und grausam. Auf jeden Fall sollte man starke Nerven hierfür haben und sich auf die Geschichte einlassen können.

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    Cover des Buches Der 13. Gast (ISBN: 9783596854936)

    Bewertung zu "Der 13. Gast" von Rhiannon Lassiter

    Der 13. Gast
    Kitty_Catinavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geister-/Ermittlungsgeschichte für Jugendliche! Leider etwas langweilig erzählt.
    Leider etwas zäh

    Vor Jahren hatte ich mir dieses Jugendbuch zugelegt, weil ich die Geschichte wahnsinnig interessant fand und auch als ich bereits die ersten Seiten des Buches endlich gelesen hatte, war ich noch immer ziemlich angetan. Dennoch hat mir hier irgendwas gefehlt.


    Daran war vor allem der Schreibstil Schuld, welcher zwar einfach und gut zu lesen war, aber einfach nicht packen konnte. Viel zu sehr wurden Szenen in die Länge gezogen und die zudem echt langen Kapitel haben der Handlung auch nicht wirklich gut getan. Außerdem hat mir hier einfach die passende Atmosphäre gefehlt.


    Dabei war die Geschichte an sich ebenfalls gar nicht so schlecht, manchmal wurde sie sogar recht spannend, dieser Spannungsbogen konnte aber nicht gehalten werden und zwischendrin gab es immer mal wieder ziemliche Durststrecken. Von einem interessanten Ereignis zum Nächsten hat es einfach oft viel zu lange gedauert. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich die Mischung aus Geister- und Ermittlungsgeschichte im Zusammenhang mit den jungen Hauptcharakteren und dem Setting recht toll fand. Wäre die Geschichte strammer und packender geschrieben gewesen, hätte sie durchaus echt viel hermachen können. Doch von Atmosphäre und einem leichten Gruselfaktor war diese leider weit entfernt, wirkte manchmal sogar etwas lächerlich. Dabei fand ich gerade den Part mit der Hexe sehr verwirrend. Der Part rund um Evas Verschwinden, die einzelnen Ereignisse später und die Auflösung am Ende fand ich jedoch im Großen und Ganzen wirklich gut und vor allem hat mich das Ende selbst echt überraschen können.


    Was die Charaktere angeht, so fand ich diese an diesem Buch noch am besten, wenn sie auch nicht perfekt waren. Gerade Eva als Protagonistin konnte ich wirklich gut leiden. Ihre Geschichte hat mich wirklich berührt und ich wollte auch immer wissen, was nun eigentlich mit ihr geschehen ist. Dazu kommen noch die Zwillinge Kacy und Kyle, die mir von Seite zu Seite mehr ans Herz gewachsenen sind. Aber es gibt auch einige Charaktere, die ich einfach nur ätzend fand, zum Beispiel Evas Tanten und viele der anderen Erwachsenen.


    Alles in allem muss ich sagen, dass ich dieses Buch anfangs noch recht vielversprechend fand, es aber, trotz einige spannender Ereignisse und interessanter Charaktere, von Seite zu Seite gefühlt immer langweiliger wurde. Ich will nicht sagen, dass es schlecht wäre, denn das ist es nicht wirklich, aber gut eben auch nicht. Dazu kann es natürlich auch sein, dass ich inzwischen zu alt für Bücher dieser Art bin. Eine Leseempfehlung würde ich aber nicht unbedingt aussprechen.

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    Cover des Buches Der Weg der gefallenen Sterne (ISBN: 9783453267435)

    Bewertung zu "Der Weg der gefallenen Sterne" von Caragh O'Brien

    Der Weg der gefallenen Sterne
    Kitty_Catinavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte dreht sich im Kreis! Kurzum: Hätte besser sein können!
    Hätte besser sein können

    Endlich habe ich es nun geschafft, auch den dritten Band dieser Reihe zu beenden und muss sagen, dass ich mich leider teilweise ein bisschen durch die Geschichte hindurch gequält habe. Diese ist zwar an sich nicht schlecht und ich wollte auch wissen, wie sie ausgeht, doch zwischendrin hat sie sich doch schon sehr gezogen,


    Am Schreibstil der Autorin gibt es auch bei diesem Band nichts auszusetzen. Er ist und bleibt schnell und flüssig zu lesen, ist sehr bildlich, ohne aber in Beschreibungen zu versinken und lässt den Leser in der Geschichte versinken.


    Nur leider ist diese hier nur eher eine Wiederholung der Ereignisse aus den ersten zwei Bänden, zwar in einem etwas anderen Gewandt, aber die Probleme sind die gleichen. Es gibt zahlreiche Machtkämpfe, ein ewiges Hin und Her zwischen den jeweiligen Parteien, welche alle nicht nachgeben wollen oder teilweise auch nicht können, wenn sie weiterleben wollen. Und wieder gibt es Verhaftungen, Folterungen und ungerechte Behandlung. Kurzum, es drehte sich über rund dreihundert Seite alles nur im Kreis. Und dann war da noch die Liebesgeschichte zwischen Gaia und Leon, welche mich auch nicht zu einhundert Prozent überzeugen konnte. Klar, wenn die beiden einmal gemeinsame Zeit hatten, waren sie wirklich süß zueinander, aber das gewisse Etwas hat einfach gefehlt. Das Ende dann war zwar noch einmal recht dramatisch, konnte das Ruder aber auch nicht mehr zur Seite reißen, zumal es eher nullachtfünfzig daher kam. Dennoch muss ich aber auch sagen, dass es insgesamt hier und da auch ein paar spannendere Szenen gab. Ebenso gibt es beim Worldbuilding nichts zu meckern und auch das Grundproblem fand und finde ich noch immer sehr interessant und spannend.


    Auch die Charaktere waren für mich absolut in Ordnung. Zwar konnte mich Gaia nicht mehr so sehr überzeugen, wie in den anderen Bänden, trotzdem ist sie etwas Besonderes, egal ob man sie als Person mag oder nicht. Leon hingegen war mir sehr sympathisch, genauso wie Peter und Will. Mehr hätte ich gern von der kleinen Maya gelesen und auch einige andere Charaktere aus dem zweiten Band kamen ein bisschen zu kurz. Rundum hat mir der Auftritt der jeweiligen Charaktere aber wirklich gefallen.


    Bleibt mir nur noch zu sagen, dass auch dieser Band wieder vollkommen okay war, nicht der Oberbrüller und sicher kein Buch, welches ich noch einmal lesen würde, aber dennoch ein Buch, welches, wäre es noch ein bisschen spannender gewesen und ohne so viele inhaltliche Wiederholungen, der perfekte Abschluss der Trilogie hätte sein können. So ist es aber leider nicht sehr packend und dadurch nur eher mittelmäßig.


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    Cover des Buches Ein Buch, vier Jahreszeiten (ISBN: 9783845843490)

    Bewertung zu "Ein Buch, vier Jahreszeiten" von Kristin Funk

    Ein Buch, vier Jahreszeiten
    Kitty_Catinavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch hier ist eigentlich perfekt für Zeiten wie diese, repräsentiert Gemütlichkeit und Ideen zu jeder Jahreszeit.
    Ideen für Glück und Gemütlichkeit

    Nicht nur die Beschreibung dieses Buches, sondern auch die Aufmachung, soweit ich sie vorab betrachten konnte, und auch die Leseprobe, haben mich gleich dafür erwärmen können. Und auch als ich es endlich in der Hand halten durfte, hat es mir wirklich super gut gefallen.


    Inhaltlich sagt die Beschreibung des Verlags eigentlich schon alles über dieses Sachbuch aus. Dieses beschäftigt sich mit den vier Jahreszeiten und wie man sie voll und ganz ausschöpfen kann. So gibt es zu jeder Jahreszeit eine eigene kleine Beschreibung, eine To-Do-List und einige andere tolle Ideen, Rezepte, Gedichte, Geschichten und vieles mehr. Allerdings finde ich auch, dass es da noch ein bisschen Platz für mehr gegeben hätte, mehr Rezepte und Ideen. So aber bietet dieses Buch eher nur einen groben Umriss dessen, was in den jeweiligen Monaten und Jahreszeiten möglich wäre.


    Doch auch die Aufmachung dieses Buches ist wirklich großartig und gut durchdacht. So kommt das Cover mit Goldfarben geprägter Schrift in einer Art Leinenoptik daher, welche auch gut zum Inhalt passt. Gespickt ist es zudem mit allerlei Motiven aus der Natur. Die Fotos und Illustrationen im Inneren des Buches sind perfekt auf den jeweiligen Monat und das entsprechende Thema abgestimmt und verbreiten eine gewisse Atmosphäre, so dass ich ihnen direkt ihre Aussage und Bedeutung abnehme.


    Insgesamt kann ich nur sagen, dass mir dieses Buch wirklich super gut gefällt und es sich seinen Platz im Bücherregal redlich verdient hat. Es bietet einige gute Ideen, ist einfach wunderschön und ebenso perfekt zum Verschenken geeignet. 


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    Cover des Buches Geisterblumen (ISBN: 9783841421142)

    Bewertung zu "Geisterblumen" von Michele Jaffe

    Geisterblumen
    Kitty_Catinavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein echt spannender Jugendthriller den ich in zwei Tagen durch gesuchtet habe. Nur das Ende war nicht meins.
    Spannend und etwas verwirrend

    Irgendwie kommen mir in letzter Zeit immer wieder Bücher in die Hände, welche schon ewig in meinem Regal standen und immer wieder muss ich feststellen, dass sie ihr Dasein viel zu lange und völlig unberechtigt so lange unbeachtet dort gefristet haben. Wenn ich nämlich ein Buch von rund fünfhundert Seiten an nur zwei Tagen verschlinge, dann soll das schon etwas heißen.


    Und das, obwohl ich anfangs noch meine Probleme mit dem Schreibstil der Autorin hatte, denn dieser ist manchmal ein bisschen verwirrend. So kam es immer mal wieder vor, dass völlig abrupt mit den Gedanken der Protagonistin in die Vergangenheit gesprungen wurde, es dann teilweise schon ziemlich plastisch wurde, nur um dann genauso plötzlich wieder in der laufenden Handlung zu landen. Trotzdem wurde ich einfach super gut durch die Geschichte geführt, der Schreibstil war bildlich und die Sprache an sich gut verständlich.


    Die Geschichte selbst begann eher ruhig, hatte aber von Anfang an eine gewisse Grundstimmung, die bereits darauf hinwies, dass hier irgendwas nicht stimmt und dass es noch so richtig spannend werden würde. Dahingehend wurde ich auch in keinster Weise enttäuscht. Das ganze Setting fand ich einfach super interessant, einnehmend und spannend. Es gab die ganze Zeit eine explosive und angespannte Atmosphäre, wobei ich mir aber nie so richtig vorstellen konnte, in welche Richtung sich die Geschichte noch entwickeln würde. Es blieb also spannend. Dennoch gab es auch einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Einige Male wurde es sogar recht mysteriös, es gab ein Kratzen an der Tür, Stimmen am Telefon, geisterhafte Erscheinungen und vieles mehr und auch, wenn ich mir sicher war, dass die Handlung an sich nichts Fantastisches an sich haben konnte, so haben diese Stilmittel der Geschichte doch noch einen gewissen Schliff gegeben. Was am Ende dann zu Tage gefördert wurde, hat mich dementsprechend auch wahnsinnig überrascht, weil ich die ganze Zeit in eine andere Richtung gedacht habe. Nur leider fand ich das Ende auch etwas verwirrend und nicht ganz schlüssig, was ich gegenüber der super spannenden Handlung vorher sehr schade fand.


    Und trotzdem muss ich auch die gut geschriebenen Charaktere loben, die ich einfach nicht durchschauen konnte. Hier ist einfach jeder etwas Besonderes, egal ob auf gute oder schlechte Weise und manchmal war noch nicht einmal so richtig klar, auf welcher Seite der- oder diejenige überhaupt steht. Da ist einerseits die Protagonistin Eve, die mir wahnsinnig schlau vorkam, aber dennoch auch menschlich mit Ecken und Kanten. Ihr gegenüber stand Aurora, die sie auch gut verkörpert hat. Auch bei ihr wusste ich bis zum Ende allerdings nicht so richtig, wo und wie ich sie einordnen soll. Sie ist verwirrend und dennoch wahnsinnig interessant. Bridgette und Bain sind auch großartige Charaktere, die ich mir so richtig hochnäsig und eingebildet vorstellen konnte. Beide sind verwöhnte und reiche Nachkömmlinge, die ihre scheinbare Langeweile gern mit komischen und fragwürdigen Ereignissen füllen. Dazu kamen noch die Großmutter Althea, eine schrullige aber resolute alte Dame, die sehr hart wirkt, aber einen weichen Kern zu haben scheint, Coralee Gold, ein etwas durchgeknalltes Girly und viele andere teils merkwürdige Gestalten, die allesamt ihre absolute Berechtigung hatten.


    Insgesamt muss ich sagen, dass mich dieser Jugendthriller von der ersten bis zur letzten Seite packen und mitreisen konnten, was schon einiges heißt. Wäre das Ende noch ein bisschen besser durchdacht und verständlicher gewesen, hätte dieses Buch auf jeden Fall die volle Punktzahl von mir bekommen. 

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    Cover des Buches Isegrim (ISBN: 9783401067537)

    Bewertung zu "Isegrim" von Antje Babendererde

    Isegrim
    Kitty_Catinavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Jugendbuch, welches so viel mehr ist, als das. Eine Geschichte, die abenteuerlich ist und mich fesseln konnte. So muss das sein!
    Mehr als ein Jugendbuch

    Lange stand dieses Jugendbuch in meinem Regal, um ehrlich zu sein, viel zu lange, denn letztendlich hat mich diese Geschichte wirklich positiv überrascht. Und anders als von mir erst gedacht, gibt es hier überhaupt kein Fantasy, dafür aber Tiefgründigkeit und eine tolle Protagonistin.


    Schon der einfache und leichte Schreibstil hat mir an diesem Buch super gut gefallen. Man muss sich zwar mit einigen Fachbegriffen zum Thema Wald und Waldtieren anfreunden, aber gerade das hat mich wirklich beeindruckt. Zudem hat es die Autorin geschafft, mich mit einer gewissen Atmosphäre durch die Geschichte zu bringen.


    Diese hat mich aber vor allem beeindruckt. Obwohl es sich hier um ein Jugendbuch handelt, ist dieses, so ruhig und langsam die Geschichte auch erzählt wird, wirklich interessant, tiefgründig und zum Teil sogar echt spannend. Dabei wird der Leser immer wieder in die Natur entführt, wo Jola sich frei und glücklich fühlt und sie viele Abenteuer erlebt, bei denen ich einfach wahnsinnig gern dabei war. Schon das Flair hat mich absolut abholen können und ich hatte die frische Waldluft förmlich in der Nase. Aber viel geht es auch um das Leben in diesem kleinen Dorf in Thüringen, wo jeder jeden kennt und wo es zwischen familiärer Atmosphäre und eingebrannten Denkmustern scheinbar keinen Abstand mehr gibt, wo über alles und jeden getratscht wird und Geheimnisse gewahrt werden, so schlimm sie auch sein mögen. Und so gibt es auch ein Geheimnis, welches Jola entgegen jeder Gegenwehr zu lösen versucht und im Laufe der Geschichte für sie immer mehr zum Verhängnis wird. Dieses Buch schert sich also um einige Themen, ohne aber überladen zu wirken. Die Geschichte ist ruhig erzählt und doch spannend und  zeigt, dass Jugendliche manchmal doch vernünftiger und mutiger sind als alle Erwachsenen um sie herum.


    Und da wären wir auch schon bei den Charakteren, allen voran Jola als Protagonistin. Sie ist, meiner Meinung nach, der Autorin einfach super gelungen, mutig und kämpferisch und dennoch ein Teenager, der nicht immer so reagiert und agiert, wie es die Erwachsenen gerne hätten. Ihr Freund Kai ist ebenfalls ein gelungener Charakter, der eben auch nur ein typischer Jugendlicher ist und seine Ecken und Kanten hat, genauso wie Jolas Freundin Saskia. Auch Jolas Eltern fand ich super. Wer mich allerdings so richtig aufgeregt hat, waren die größtenteils tratschigen und unmöglichen älteren Bewohner von Altenwinkel, ihre Übergriffigkeit und ihr Starrsinn. Wie können erwachsene Menschen nur so sein? Und doch hat das zu ihnen gepasst. Sie mussten einfach so sein und haben der Geschichte das gewisse Etwas gegeben.


    Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich dieses Buch, obwohl es für Jugendliche geschrieben ist, wirklich toll fand. Es hat wahnsinnig viel zu sagen, was mir auch im Kopf bleiben wird und ist viel mehr, als ich jemals erwartet hätte. Ich kann es jedenfalls nur weiter empfehlen, denn die Geschichte ist voller guter Aussagen und die Protagonistin in vielen Dingen ein großes Vorbild.

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    Cover des Buches Crave (ISBN: 9783423763356)

    Bewertung zu "Crave" von Tracy Wolff

    Crave
    Kitty_Catinavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich war das Buch zwar unterhaltsam, aber nicht wahnsinnig spannend und nichts Besonderes.
    Nicht ganz meine Geschichte

    Nach Aussagen, dass dieses Buch das Gefühl von Twilight zurückbringen würde und nachdem meine Lieblingsyoutuberin es wider Erwarten auch noch gefeiert hat, war für mich klar, dass ich es auch unbedingt lesen beziehungsweise hören muss. Nun ja, das Twilightgefühl ist bei mir leider nicht aufgekommen und auch sonst fand ich das Buch nicht so gut, wie erwartet, aber dazu nachfolgend mehr.


    Da ist einerseits der wirklich gute Schreibstil, der an sich gut durch das Buch geführt hat. Dieses ließ sich ganz schnell und einfach lesen/hören und war genau richtig für junge Leute. Auch die Sprecher des Hörbuchs fand ich wirklich super, wenn auch die männliche Stimme nur einen kleinen Part eingenommen hat.


    Die Geschichte allerdings war nicht wirklich mein Fall. Sie war durchaus okay, konnte mich jedoch über die knapp siebenhundert Seiten nicht so richtig packen. Das lag einerseits daran, dass sich diese, meinem Gefühl nach, nur eher langsam entwickelte, andererseits daran, dass ich die ganze Zeit schon wusste, was Jaxon für ein Wesen ist. Damit war die Spannung schon von der ersten Seite dahin und konnte sich für mich auch nicht mehr so richtig aufbauen, denn so wirklich viel zu entdecken gab es für mich nicht. Zwar gibt es noch einige Wendungen und die Autorin hat wirklich versucht, eine gewisse Spannung aufzubauen, doch bei mir ist das nicht so richtig angekommen. Vielmehr waren die ständigen Unfälle, welche Grace passieren, für mich von Anfang an auffällig und natürlich habe ich mich gefragt, was wohl dahinter steckt, aber der große Knall blieb am Ende doch für mich aus. Der ganze Hintergrund war für mich nichts Besonderes, nicht wahnsinnig aufregend und eher langweilig, wenn auch gut durchdacht und auch plausibel beschrieben. Insgesamt muss ich auch sagen, dass mich die Geschichte im Großen und Ganzen unterhalten hat, teilweise war sie sogar echt amüsant. Ebenfalls mochte ich das Setting. Ein eisiges Alaska hatte ich, soweit ich mich erinnern kann, noch nie in einem meiner gelesenen Bücher, aber fast siebenhundert Seiten hätte ich dafür nicht gebraucht.


    Auch mit den Charakteren konnte mich die Autorin nicht wirklich abholen, denn diese sind ebenfalls nur eher mittelmäßig gut geschrieben, nicht schlecht, aber auch nicht herausragend gut. Gerade Jaxon ist ein Klischee auf zwei Beinen, der böse Vampir mit Selbstzweifeln und einem überbordenden Beschützerinstinkt. Und auch, wenn ich Bad Boys normalerweise mag, so fand ich Jaxon nicht wirklich übermäßig toll. Grace ist auch nur okay. Zwar handelt sie, wie eine typische Teenagerin und ist damit sehr authentisch, trotzdem war sie für mich nichts Besonderes, keine Protagonistin, an welche ich mich ewig erinnern werde. Dazu kommen noch einige Nebencharaktere, die mehr oder weniger wichtig sind. Manche davon sind richtig gut geschrieben, manche auch eher nur klischeehaft und nicht wahnsinnig besonders.


    Alles in allem kann ich mir gut vorstellen, dass dieser Roman für Jugendliche sicher der neue Hit werden könnte, doch mich hat er nicht vom Hocker gerissen. Vielleicht bin ich einfach nur zu alt für solche Bücher oder mir fehlt inzwischen einfach nur der Sinn für Vampire und Fabelwesen. Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls finde ich „Grave“ nur eher mittelmäßig und weiß noch nicht, ob ich mir auch Band zwei und drei noch zu Gemüte führen werde. 

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    Cover des Buches All Saints High - Der Rebell (ISBN: 9783736311954)

    Bewertung zu "All Saints High - Der Rebell" von L. J. Shen

    All Saints High - Der Rebell
    Kitty_Catinavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Der erste aus der Feder von L.J. Shen, den ich nur mittelmäßig gut fand. Die Geschichte ist süß, konnte mich aber nicht richtig packen.
    Eher mittelmäßiger Teenagerroman

    Und wieder einmal habe ich mit diesem Buch eines gelesen, beziehungsweise gehört, bei welchem mir nicht so richtig klar ist, wie ich es eigentlich bewerten soll. Einerseits fand ich die Geschichte von Luna und Knight nämlich wirklich süß, andererseits konnte sie mich aber auch nicht so richtig packen.


    Am Schreibstil der Autorin gibt es aber einmal mehr absolut nichts zu meckern. L.J. Shen schreibt flüssig und gut leserlich, nimmt aber auch kein Blatt vor den Mund. Gleichzeitig fand ich auch die Sprecher des Hörbuches wirklich gut und überzeugend.


    Die Handlung selbst beginnt eher ruhig und ich muss zugeben, dass ich eine ganze Weile brauchte, um in die Geschichte hinein zu finden. Dennoch fand ich die Freundschaft zwischen den beiden Hauptcharakteren wirklich toll und ich konnte sie mir sehr gut als Kinder vorstellen, welche durch dick und dünn gegangen sind. Umso schwieriger war es für mich, sie als Liebespaar zu begreifen. Ohne Zweifel, ihre Liebesgeschichte ist wirklich süß, teilweise auch heiß, aber zwischendrin hat mir leider irgendetwas gefehlt und so ging es mir auch mit der Geschichte insgesamt. Zwar beschäftigt sich die Autorin in diesem Buch mit teils wirklich emotionalen Themen, wobei vor allem der Verlust von Angehörigen und Krankheit eine große Rolle spielt, aber bis es dann so richtig emotional wurde, hat es meiner Meinung nach einfach zu lange gedauert. Doch dann wurde es so richtig dramatisch und es stand nicht mehr nur die Liebesgeschichte zwischen Luna und Knight im Vordergrund. Ab diesem Punkt wurde die Geschichte so richtig interessant und emotional. Sie hat mich zutiefst berührt und ich habe sogar ein oder zwei Tränchen verdrücken müssen. Nur leider hat dies die Geschichte insgesamt auch nur noch zum Teil retten können.


    Was die Charaktere angeht, so fand ich beide Protagonisten nicht wahnsinnig besonders. Zwar ist Luna Mutistin, was ich recht interessant fand, aber dennoch war sie gleichzeitig auch etwas langweilig. Knight hingegen ist der typische Bad Boy, der für mich das Klischee des gebrochenen Rebellen erfüllte, welcher sich nur auf Grund seines inneren Schmerzes so aufführt. Dafür fand ich seine Familie, die man ja schon aus der „Twisted Love“ kennt, super interessant und ich habe mich gefreut, Rosie und Dean wieder zu treffen, auch wenn man sich schon bald wieder verabschieden muss.


    Insgesamt muss ich sagen, dass ich diesen Roman auf seine locker leichte Art, gemischt mit Drama und Emotionen, schon irgendwie gut fand, aber er mich bei weitem nicht so sehr packen konnte, wie ich mir erhofft hatte. Wenn ich ihn mit den anderen Romanen der Autorin vergleiche, dann fehlte mir einfach das gewisse Etwas, so dass er leider nur mittelmäßig für mich abgeschnitten hat. 


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