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Klassikfan

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Jahresringe (ISBN: 9783426282502)

    Bewertung zu "Jahresringe" von Andreas Wagner

    Jahresringe
    Klassikfanvor 23 Tagen
    ein Buch, das man lesen sollte

    Ich muss zugeben, dass mir das Buch nicht von Anfang an gefallen hat.es hat etwas gebraucht, bis ich drin war, dann aber habe ich es in einem Rutsch gelesen, weil ich es nicht mehr weglegen konnte.

    In drei Kapitel ist dieses Buch aufgeteilt, das jeweils einer Generation gewidmet ist, aber immer geht es um das gleiche Thema. Heimat, die man verliert, oder zu verlieren droht.

    Leonore flieht aus Ostpreußen und strandet in einem kleinen Dorf nahe dem Hambacher Forst.Sie bleibt ihr Leben lang eine Fremde, obwohl sie Aufnahme in einer kleinen Bäckerei findet, die sie auch später erbt.

    Paul , ihr Sohn muss später entscheiden,ob er diese Bäckerei und das Haus verkaufen will, da das Dorf Und der nahe gelegene Wald , dem Braunkohletagebau weichen soll. Auch er verliert dadurch seine Heimat.

    Seine Kinder Jan und Sarah müssen sich auch entscheiden, jeder auf einer anderen Seite stehend, für ihre Zukunft, vielleicht auch die ihrer Kinder.

    Ich hatte wie erwähnt zu Anfang etwas Schwierigkeiten mit diesem Buch. Die Geschichte von Leonore und ihren Anfängen in dem Dorf fand ich schon etwas holprig und den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Aber je weiter ich las, umso mehr hat mich dieses Buch und die Geschichte gefangen genommen Und auch die agierenden Personen konnten mich mehr und mehr begeistern.

    „Jahresringe „ ist eingesungenes Debüt, was ich jedem ans Herz legen möchte.

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    Cover des Buches Die Wunderfrauen (ISBN: 9783596700325)

    Bewertung zu "Die Wunderfrauen" von Stephanie Schuster

    Die Wunderfrauen
    Klassikfanvor einem Monat
    sehr unterhaltsam

    " Die Wunderfrauen " von Stephanie Schuster ist der erste Band eine Trilogie , die über 4 Frauen handelt, die aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen und unterschiedliche Schicksale haben. Beginnen tut diese Geschichte Anfang der fünfziger Jahre. Der Krieg ist vorbei , die Wunden aber noch nicht verheilt und so mancher Bürger trauert noch der alten Zeit nach. Den Menschen geht es aber schon besser, man kann sich einiges leisten, der eine mehr, der andere weniger, doch wer sich geschickt anstellt, der erreicht in diesen Wirtschaftswunderjahren shon einiges, wie zum Beispiel Luise Dahlmann, deren Traum ein eigenwer Lebensmittelladen ist. Es gibt aber auch Frauen, die aus ihrem goldenen Käfig ausbrechen wollen, sei es nun aus dem Elternhaus oder einer Ehe, denn die typische Frauenrolle wird nach dem Krieg, in dem die Frauen ihre Männer in allen Bereichen vertreten haben, wieder verlangt. Da macht sich die eine oder andere Frau ihre Gedanken und geht ihren eigenen Weg, der nicht immer einfach ist. Dieses Buch endet 1956 mit dem Sieg der Fußball WM in Bern, die die Deutschen euphorisch feiern, empfinden sie es doch als Sieg über eine Schmach, die ihnen im Krieg angetan worden ist.

    Als ich das Buch begann, war ich nicht so begeistert, ich dachte, es ist doch recht oberflächlich und es hat mich nicht großartig gereizt weiter zu lesen. Doch diese Oberflächlichkeit spiegelt ja auch die damalige Zeit wieder. Man will vom Krieg und der unrühmlichen Vergangenheit nichts mehr wissen, man will Spaß haben, sich wieder etwas leisten und die Vergangenheit vergessen. Je weiter ich aber las, je mehr hat mich ds Buch in seinen Bann gezogen. Ich habe mich mit den vier Hauptpersonen identifizieren können und habe mit ihnen mitgefiebert.

    Dieses Buch ist keine schwere Kost, aber spiegelt die damalige Zeit sehr gut wieder und es ist sehr unterhaltsam Luise, Annabel, Marie und Helga zu begleiten und ich bin gespannt, wie ihre Geschichte weitergeht.

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    Cover des Buches Der Würfelmörder (ISBN: 9783548062259)

    Bewertung zu "Der Würfelmörder" von Stefan Ahnhem

    Der Würfelmörder
    Klassikfanvor 3 Monaten
    bin auf die Fortsetzung gespannt

    Ich bin ein Fan von Fabian Risk und deshalb war es für mich klar, dass ich diese Bücher lesen möchte.
    Man kommt auch schnell durch die Spannung in das Buch hinein, die vielen Wendungen in den Handlungssträngen erfordern aber schon einiges an Konzentrationen und verwirren zum Teil schon. Wie der Mörder seine Opfer durch das Auswürfeln aussucht, die Todesart und den Ort bestimmt ist schon gewöhnungsbedürtig und mag manchen Leser abschrecken. Doch der Autor versteht einfach zu schreiben und den Leser zu fesseln und deshalb bin ich drangeblieben und bin mit einem spannenden Fall belohnt worden, der aber , und das merkt man schon, nach einer Fortsetzung schreit. Deshalb bin ich auf den Nachfolgeband gespannt .

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    Cover des Buches Schwarzer August (ISBN: 9783462052695)

    Bewertung zu "Schwarzer August" von Gil Ribeiro

    Schwarzer August
    Klassikfanvor 3 Monaten
    wer den Sommer spüren will...

    ..der sollte sich mit diesem Buch an die Algave beemen lassen und kurzweilige Stunden verleben.

    Für mich war dieses Buch das erste dieser Serie und ich habe mich zu Anfang etwas schwer getan mit den vielen Namen und brauchte eine Zeit, um alle Namen ihrem Amt zuzuordnen. Sicherlich ist es einfacher, wenn man die vorrangegangen Bände gelesen hat, dem Leseerlebnis als solchem tut es aber keinen Abbruch, weil jedes Buch einen abgeschlossenen Fall hat.

    In diesem Buch geht es um einen Bombenleger, der die kleine Gemeinde Fuseta in Angst und Schrecken versetzt., zumal es auch nicht bei der einen Bombe bleibt.

    Gefallen hat mir die Atmosphäre, die in diesem Buch beschrieben wird, die einzelnen Charaktere, allen voran Kommissar Lost, der deute Kommissar mit Asbergersydrom, der in der Algave seine große Liebe gefunden hat. Mit viel Humor wird dieses Buch geschrieben, der Fall, aber auch die portogiesische Lebensart und die " kleinen Macken ", die ein Asbergersysndrom so mit sich bringt. Die Spannung ist nicht unbedingt das Herausragende bei dem Buch, obwohl latent vorhanden, eher die Meschen und die Atmosphäre, die in diesem Buch herrscht.

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    Cover des Buches Die Perlenfarm (ISBN: 9783471360156)

    Bewertung zu "Die Perlenfarm" von Liza Marklund

    Die Perlenfarm
    Klassikfanvor 3 Monaten
    ungewohnte Geschichte der Autorin

    Ich kenne Liza Marklund als Schriftstellerin ihrer Krimis,in deren Mittelpunkt die Journalistin Annika Bengtzon steht. Auch ihre Bücher über Mia, die auch sehr sozialkritisch sind haben mir gut gefallen. " Die Perlenfarm "fällt da so ein bisschen aus der Art, da ich es ein bisschen oberflächlich finde. Ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebesgeschichte und Familiengeschichte, aber nichts, was mich jetzt vom Hocker gerissen hätte. Die Geschichte um Kiona und Eric, derauf der Insel auf der Kiona lebt strandet und dann plötzlich wieder verschwindet, ist ein bisschen Krimi, weil es auch um den Finanzsektor geht und er ist auch ein bisschen abwechslungsreich, weil er auf einigen Kontinenten spielt. Gefesselt hat er mich aber nicht unbedingt, dazu war er mir ein bisschen zu flach.

    Kann man lesen, hat aber nicht die Qualität ihrer ersten Bücher. Mit viel Wohlwollen 4 Sterne.

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    Cover des Buches Margos Töchter (ISBN: 9783462052275)

    Bewertung zu "Margos Töchter" von Cora Stephan

    Margos Töchter
    Klassikfanvor 3 Monaten
    interessant und spannend

    Schon der erste Band dieser Reihe „Ab heute heiße ich Margo“ hat mir gut gefallen und deshalb warmer klar, dass ich beim zweiten Buch zugreife ,und es hat sich gelohnt. In diesem Buch macht sich eine junge Frau auf   Um etwas über die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren, die schon in jungen Jahren bei einem Autounfall Ums Leben kam. Dabei taucht sie tief in die Jüngste Vergangenheit der Bundesrepublik Deutschland ein, die nach dem Krieg für viele Jahre ein getrenntes Land war und in der zwei Frauen lebten, die eng mit ihrem Leben verbunden waren.

    Interessant und vor allem sehr gut recherchiert wird die Zeit in der BRD u d und der DDR beschrieben, mit alle ihren Ideologien und Konsequenzen, die daraus entstanden. Getrennte Familien, die erst nach der Wende zueinander fanden, oder über sich und ihre Machenschaften erfuhren. Schicksale, die nicht immer zusammenführten, sondern manchmal auch für immer trennten. Tolle Figuren, tolle Beschreibung der Zeit. Ein Buch, das man nicht mehr so schnell vergisst.




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    Cover des Buches Qube (ISBN: 9783462054408)

    Bewertung zu "Qube" von Tom Hillenbrand

    Qube
    Klassikfanvor 4 Monaten
    super

     Das Thema Künstliche Intelligenz kann man trocken behandeln – Daten, Theorien und Fakten runterrasseln - oder plastisch unterhaltsam. Tom Hillenbrand hat sich hier erneut für unterhaltsam entschieden. Und das ist noch eine Untertreibung. „Qube“ ist ein Science Fiction-Thriller mit viel Science, viel Fiction (wir sind noch weit vom technologischen Niveau im Roman entfernt) und viel Thriller. Der Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und mir dabei sogar noch besser gefallen als der Vorgänger. Immer geschieht irgendwo irgendetwas und nie sind es nur Lückenfüller. Ein etwas märchenhafter Erzählstrang wirkt auf den ersten Blick sogar surreal und deplaziert, bis sich seine Bedeutung herausstellt. Hillenbrand hat seinen Roman also auch insgesamt gut, damit meine ich klar und übersichtlich, aufgebaut: Jedes Kapitel folgt einem anderen Charakter, die sich meistens an verschiedenen Orten befinden. Teilweise erlebt man die gleiche Szene aber doch aus verschiedenen Perspektiven, was ich immer sehr mag, egal ob in Büchern oder Filmen. Apropos Charaktere: sie sind wirklich gut entworfen und sehr unterschiedlich. Beispielsweise kennt man vom Vorgängerband die UN-Agentin und ihre mächtige Behörde. Dann kommt etwa eine Gamerin vor, bei der ich mir zuerst ebenfalls die Frage der Bedeutung ihrer Präsenz gestellt habe. Aber es klärt sich alles auf, die Stränge führen allesamt in mindestens einem Showdown zusammen.
    Am Ende des Buches gibt es ein Begriffe-erklärendes Glossar. Generell ist der Handlung aber nicht schwierig zu folgen, keine Sorge. Von meiner Bewertung her gehen sich knappe 5 Sterne aus und damit möchte ich auch die Arbeit honorieren, die hinter diesem Roman wohl steckt. Und Hillenbrand hat sich in meinen Augen ebenfalls als Erzähler weiterentwickelt.


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    Cover des Buches Das Dorf der toten Seelen (ISBN: 9783959674232)

    Bewertung zu "Das Dorf der toten Seelen" von Camilla Sten

    Das Dorf der toten Seelen
    Klassikfanvor 4 Monaten
    es gibt bessere Kimis

     Alice hat so lange davon geträumt und nun ist sie endlich da. Silvertjärn war die Heimat ihrer Großmutter und ist auf wundersame Weise vor 60 Jahren verschwunden. Zusammen mit vier anderen versucht Alice dem Verschwinden der Dorfbewohner auf den Grund zu kommen.

    Die Idee hinter der Story ist gut und hat mich sofort angesprochen. Leider wir recht schnell klar, was in dem Dorf passiert ist. Ich hätte mir in dem Erzählstrang der Vergangenheit ein wenig mehr Spannung gewünscht. Mit Spannung wurde in der Gegenwart nicht gespart. Auf jeden Fall sehr gruselig stellenweise.

    Auch wenn die Idee gut war und es einige Spannungsmomente gab, konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen. Aber auf jeden Fall eine Autorin, die ich im Auge behalten werde.

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    Cover des Buches Wie uns die Liebe fand (ISBN: 9783426307403)

    Bewertung zu "Wie uns die Liebe fand" von Claire Stihlé

    Wie uns die Liebe fand
    Klassikfanvor 4 Monaten
    nette Geschichte, nicht mehr und nicht weniger

    Die Geschichte wird flüssig erzählt, trotz der zahlreichen Rückblenden. Die fügen sich in meinen Augen in die Handlung ein. Die Familie hat mir auf Anhieb gefallen, man hatte immer das Gefühl, gemeinsam in ihrer Mitte am Esstisch zu sitzen. Da ich keinen Bezug zum Elsass habe, war es auch aus dieser Sicht interessant einige Eigenarten und Ausdrücke davon vermittelt zu bekommen. (Am Ende wurden sogar landestypische Rezepte abgedruckt, eine charmante Idee!)
    Der Roman war für mein Empfinden nicht außerordentlich lustig oder komisch, aber ich hatte nach der Lektüre ein wohliges Gefühl. Es ist eine schöne, entspannende Geschichte für zwischendurch.

    Einen Stern Abzug gibt es, weil die Verbindung zwischen Madame Nan und Monsieur Boberschram für mein Empfinden dann doch etwas zu düster für die Gesamthandlung ist und sich nicht harmonisch in das Ganze einfügt.

    Aber, ich kann das Buch empfehlen für einige kurzweilige Stunden fernab der Realität. Und der Autorin wünsche ich viel Glück für ihre Nachfolgewe

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    Cover des Buches Der Knochengarten (ISBN: 9783426524916)

    Bewertung zu "Der Knochengarten" von Val McDermid

    Der Knochengarten
    Klassikfanvor 4 Monaten
    die Bücher waren schon mal spannender

     Dies ist der 11. Fall für Carol Jordan und Tony Hill. Für mich persönlich leider auch der schwächste Teil der Serie. Bis hier überhaupt Spannung entstand, war die Hälfte des Buches vorbei und ich war seltsam unmotiviert, überhaupt weiterzulesen.

    Es waren zu viele einzelne Erzählstränge gleichzeitig, dazu kam, dass viele Kapitel mit einem Cliffhanger endeten und ich irgendwann einfach genervt war, weil die Sprünge zwischen den Personen und deren Handlungen so willkürlich und oft geschahen, dass ich fast den Faden verlor.

    Die Ermittlungen gestalteten sich chaotisch, es waren so viele Personen involviert, dass man fast den Überblick verlor. Zudem blieben sehr viele Fragen offen, was mich wirklich gestört hat. Ich habe das Gefühl, dass die Geschichte auserzählt ist, die Autorin aber dennoch gewaltsam einen Fall konstruieren wollte um das Verhältnis der beiden Hautpersonen herum.

    Für mich persönlich reicht es nur für 3 Sterne

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