Kleine8310

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    Cover des Buches Die einzige Geschichte (ISBN: 9783462319408)

    Bewertung zu "Die einzige Geschichte" von Julian Barnes

    Die einzige Geschichte
    Kleine8310vor 3 Tagen
    Die einzige Geschichte

    “Die einzige Geschichte” ist ein Roman von Julian Barnes. Dieses Buch ist aufgrund des Klappentextes auf meine Wunschliste gewandert und zudem wollte ich schon länger mal ein Buch von Herrn Barnes lesen.

    In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Paul. Paul verliebt sich mit neunzehn Jahren in die fast dreißig Jahre ältere Susan. Aber Susan ist nicht nur deutlich älter, sondern auch eine Ehefrau und Mutter zweier erwachsener Kinder. Paul ist sich schon bald sicher in Susan die Frau für’s Leben gefunden zu haben und zudem schert er sich nicht um die Konventionen der Gesellschaft. Als Paul älter wird merkt er jedoch nach und nach, dass die Anforderungen die die Beziehung zu seiner großen Liebe an ihn stellt, größer sind, als er sich jemals hätte vorstellen können …

    Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Der Schreibstil von Julian Barnes ist angenehm und weitestgehend flüssig zu lesen. Was mir zu Beginn ein bisschen mehr Konzentration abverlangt hat waren die gedanklichen Sprünge des Protagonisten, der sich mit vielen Themen befasst. Nach einer Weile habe ich aber besonders das als Highlight empfunden, denn viele Inhalte haben mich zum Nachdenken gebracht und das Buch hat definitiv einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. 

    Die Ausarbeitung der Charaktere ist wirklich toll. Der Autor hat in diesem Buch facettenreiche und tiefgründige Akteure geschaffen, die sich oft in gesellschaftlichen Grauzonen bewegen und durch ihre Aktionen und Reaktionen auch bei mir als Leserin Emotionen wecken konnten. Die Liebesgeschichte nimmt einen großen Teil des Buches ein, was ich auch so erwartet hatte, aber ich war beeindruckt wie gekonnt Julian Barnes die Liebesbeziehung des Protagonistin mit vielen anderen Themen und Einflüssen zu verweben weiß. Dadurch ist das Buch abwechlungsreich und wirklich unterhaltsam. 

    Die Emotionen haben in dieser Geschichte viel Platz, was zum einen durch die Liebesgeschichte bedingt ist, aber mehr noch durch weitere Themen wie zB. gesellschaftliche Konventionen, Krankheiten, Unsicherheiten und persönliche Entwicklungen. Herrn Barnes ist es schnell gelungen mich zum überlegen zum bringen. Wie hätte ich in manchen Situationen reagiert? Wie finde ich das Verhalten dieses oder jenen Charakters? Das hat mir richtig gut gefallen. Ich, für meinen Teil, habe auch eine große Liebesgeschichte zwischen den Buchdeckeln gefunden und auch wenn ich in mancher Szene ganz anders reagiert hätte, habe ich meinen Frieden mit den Handlungen der Charaktere schließen können und einiges, für mich selbst, mitgenommen. Vorallem mal über eigene Meinungen und Ansichten hinauszuschauen und auch wenn man nicht so gehandelt hätte, vielleicht ein bisschen Verständnis aufzubringen. 

    “Die einzige Geschichte” ist ein wunderbar abwechslungsreiches und menschlich, wie moralisch sehr spannendes Buch, welches mir sehr gut gefallen hat. Vieles hat mich nachdenklich gestimmt und berührt. Dies war mein erstes Buch von Julian Barnes, aber es wird definitiv nicht das letzte gewesen sein. 

    Meine Bewertung: 5 von 5

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    Cover des Buches Alte weiße Männer (ISBN: 9783462052466)

    Bewertung zu "Alte weiße Männer" von Sophie Passmann

    Alte weiße Männer
    Kleine8310vor 3 Tagen
    Alte weiße Männer

    Mein Leseeindruck: 

    “Alte weisse Männer” ist ein Buch der Autorin Sophie Passmann. Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich Bücher, die sich mit dem Feminismus befassen immer interessant finde. Bei diesem Buch hat mich besonders die Thematik um den “alten weissen Mann” gereizt.

    In diesem Buch konfrontiert die Autorin verschiedene bekannte männliche Persönlichkeiten mit dem Bild des “alten weissen Mannes”. Dies tut sie in Form von Interviews und lässt dabei auch keine Ausflüchte des jeweiligen Gegenübers zu. Ich fand die Idee zum Buch sehr gut, aber die Umsetzung ist mir leider etwas zu sehr an der Oberfläche geblieben. Ich hätte mir öfter verschiedene Betrachtungsweisen gewünscht, aber die Inhalte gehen häufig in absehbare Richtungen. Der Humor von Frau Passmann hat mir gefallen, aber ab und an wurde es mir etwas zuviel mit der lustigen Schiene.

    “Alte weisse Männer” ist ein nettes Buch für zwischendurch, welches mich leider nicht komplett begeistern konnte. 

    Meine Bewertung: 3 von 5

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    Cover des Buches Wo wir zu Hause sind (ISBN: 9783462000405)

    Bewertung zu "Wo wir zu Hause sind" von Maxim Leo

    Wo wir zu Hause sind
    Kleine8310vor 3 Tagen
    Wo wir zu Hause sind

    Lesegrund: 

    Bei diesem Buch habe ich mir eine bewegende Familiengeschichte erhofft. Die Thematik hat beim ersten Blick auf jeden Fall das Potenzial dazu gehabt.

    Handlung: 

    In diesem Buch erzählt Maxim Leo die wahre Geschichte einer jüdischen Familie, die auf der Flucht vor den Nazis in viele Gegenden zerstreut wird und ihren Kindern und Enkeln, die nach Berlin, die Heimat ihrer Vorfahren, zurückfinden. 1934 gingen Irmgard und Hans ins gelobte Land und zogen ihre Kinder in einem Kibbuz auf. In England trifft Maxim Leo die Familie von Hilde, die zunächst Fritz Fränkel heiratete, den Gründer der KPD. Später floh Hilde mit ihrem Sohn nach London. Leo’s Tante Susi lebt in Frankreich. Auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Familie entdeckt der Autor eine Zusammengehörigkeit, die über alle Grenzen hinausreicht …

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Maxim Leo ist anschaulich und bildhaft, was mir gut gefallen hat. Am besten fand ich allerdings, dass es dem Autor gelingt eine bewegende Atmosphäre entstehen zu lassen.

    Charaktere: 

    Es gibt eine Vielzahl an Charakteren, die der Autor sehr eindrücklich dargestellt hat. Es sind facettenreiche Persönlichkeiten, mit denen ich stellenweise mitfühlen konnte. Insgesamt muss ich leider zugeben, dass es, trotz eines Stammbaums, etwas anstrengend war die vielen verschiedenen Personen immer auseinanderzuhalten. Das war, für mich, ein kleiner Wehmutstropfen.

    Spannung: 

    Der Spannungsbogen ist, besonders durch die vielen, verschiedenen Inhalte und Entwicklungen der Charaktere kontinuierlich auf einem guten Niveau. Ich habe das Buch als fesselnd empfunden und mich immer sehr darauf gefreut weiterzulesen. 

    Emotionen: 

    Alleine schon durch die Thematik hat das Buch, in meinen Augen, bereits zu Beginn das Potenzial für bewegende Momente geboten. Schön fand ich besonders, dass, bei mir als Leserin, im Verlauf der Geschichte eine gute Mischung an Emotionen aufgekommen ist und ich mit den Charakteren mitfiebern konnte.

    “Wo wir zu Hause sind” ist ein bewegendes Buch, welches mich mit seinen abwechslungsreichen und interessanten Inhalten überzeugt hat! Auf jeden Fall eine lesenswerte Geschichte.

    Meine Bewertung: 4 von 5

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    Cover des Buches Frauen (ISBN: 9783866907010)

    Bewertung zu "Frauen" von Susan Goldberg

    Frauen
    Kleine8310vor 21 Tagen
    Frauen Vom Mut die Welt zu verändern

    “Frauen – Vom Mut die Welt zu verändern” ist ein Bildband von Susan Goldberg, erschienen im National Geographic Verlag. Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich selbst Fotografie liebe und die Thematik, Bilder von verschiedensten Frauen zu vereinen, richtig toll fand.

    Der Bildband beinhaltet über dreihundert qualitativ hochwertige Fotografien, die dem Leser/der Leserin einen Einblick in die unterschiedlichen Lebensumstände von Frauen ermöglichen. Die abgebildeten Frauen sind unterschiedlicher Herkunft und haben alle eine unterschiedliche Bildung und Bekanntheit. Unter anderem sind auch einflussreiche Persönlichkeiten wie Jane Goodall, Nancy Pelosi und Oprah Winfrey dabei. 

    Die Fotografien bestechen allesamt durch die Ausdruckskraft der Frauen, was mir sehr gefallen hat. Viele zeigen Stärke, egal in welcher Situation die Frauen fotografiert sind. Neben den einzelnen Bildern gibt es zusätzlich noch zwanzig Porträts, zum Teil mit längeren Interviews, zum Beispiel von Oprah Winfrey. 

    “Frauen – Vom Mut die Welt zu verändern” ist ein beeindruckender und abwechslungsreicher Bildband, den man immer wieder ansehen und neues entdecken kann. 

    Meine Bewertung: 5 von 5

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    Cover des Buches Selbsthilfe bei posttraumatischen Symptomen (ISBN: 9783955718237)

    Bewertung zu "Selbsthilfe bei posttraumatischen Symptomen" von Christine Rost

    Selbsthilfe bei posttraumatischen Symptomen
    Kleine8310vor 21 Tagen
    Selbsthilfe bei posttraumatischen Symptomen

    “Selbsthilfe bei posttraumatischen Symptomen” ist ein Sachbuch / Ratgeber der Autorinnen Christine Rost und Bettina Overkamp. Bei diesem Buch hat mich klar das Thema gereizt und ich war gespannt, was es für Inhalte bieten würde. 

    Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Die Inhalte sind logisch und klar aufgeteilt und gegliedert, was ich immer wichtig finde. Insgesamt gesehen gibt es eine schöne Mischung aus fachlichen Informationen und Tipps beziehungsweise Übungen. Das Buch ist so geschrieben, dass man kein medizinisches oder psychologisches Vorwissen braucht, um die Inhalte zu verstehen und daraus persönlich etwas ziehen zu können. 

    Die Übungen in diesem Buch sind vielseitig, sodass für jeden Betroffenen etwas dabei sein dürfte, was ihm*ihr weiterhelfen kann. Wenn man sich bereits mit dem Krankheitsbild der posttraumatischen Belastungsstörung befasst hat, kann es sein, dass einem manche der Übungen bereits bekannt vorkommen. Ich kannte auch schon ein paar, aber es gab, für mich, auch neues zu entdecken, was ich super fand. 

    “Selbsthilfe bei posttraumatischen Symptomen” ist ein fundiertes und gut verständliches Selbsthilfebuch, welches mit wichtigen Inhalten und umsetzbaren Übungen das erfüllt, was ich mir davon erwartet habe. 

    Meine Bewertung: 4 von 5

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    Cover des Buches Tyrannen in meinem Kopf (ISBN: 9783955717209)

    Bewertung zu "Tyrannen in meinem Kopf" von Sally M. Winston

    Tyrannen in meinem Kopf
    Kleine8310vor 21 Tagen
    Tyrannen in meinem Kopf

    “Tyrannen in meinem Kopf” ist ein Sachbuch und Ratgeber der Autoren Sally M. Winston und Martin N. Seif. Dieses Buch hat mich aufgrund der Thematik gereizt und ich war gespannt, was es alles beinhalten würde. 

    In diesem Buch geht es um das Thema der Zwangsgedanken. Hierbei gibt es eine Steigerung von aufdringlichen Gedanken, über bleibende Gedanken bis hin zu reinen Zwangsgedanken. Zudem gehen die Autoren auch auf die damit zusammenhängenden Themen wie zum Beispiel Ängste oder auch Schamgefühle ein. Im Verlauf des Buches werden viele Annahmen über Zwangsgedanken beleuchtet und zudem gibt es einige wirkungsvolle Techniken, um diesen Gedanken Einhalt bieten zu können. 

    Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Autoren beginnen  damit die verschiedenen Formen von Gedanken zu erläutern und auch die Gründe warum manche Gedanken sich festsetzen und andere schon bald wieder vergessen sind. Hier gibt es auch Erläuterungen dazu, was während mancher Gedankengänge im Gehirn und Körper passiert. Diese Zusammenhänge werden gut verständlich und nachvollziehbar erklärt, sodass man auch als Neuling bei dem Thema einiges lernen kann. 

    In den weiteren Kapiteln geht es schließlich um Möglichkeiten zur Selbsthilfe, die schrittweise und hilfreich beschrieben werden. Dadurch, dass die Autoren erst die Gründe und Ursachen benennen wird ein Verständnis aufgebaut, was eine gute Basis für die Selbsthilfe – Tipps bietet. Zudem wird erwähnt, dass psychologische, medikamentöse und / oder ärztliche Unterstützung hilfreich sein kann, was ich als positiv empfunden habe. 

    “Tyrannen in meinem Kopf” ist ein empathisches, sehr gut aufgebautes Buch über Zwangsgedanken und einen leichteren Umgang damit. Die Inhalte sind fachlich fundiert und werden in einem schrittweise aufbauenden Selbsthilfekonzept toll vermittelt!

    Meine Bewertung: 5 von 5

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    Cover des Buches Sie hat Bock (ISBN: 9783832181178)

    Bewertung zu "Sie hat Bock" von Katja Lewina

    Sie hat Bock
    Kleine8310vor 21 Tagen
    Sie hat Bock

    “Sie hat Bock” ist ein Buch der Autorin Katja Lewina. Auf dieses Buch bin ich aufgrund der feministischen Inhalte neugierig geworden und habe mir eine interessante Lektüre davon versprochen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Sie schreibt recht locker und offen und lässt auch ihren Humor einfliessen. Die Mischung aus eigenen Erfahrungen und aktuellen Themen ist unterhaltsam. Jedoch muss ich sagen, dass mir manche Inhalte zu plump und drastisch beschrieben worden sind. Hier hätte mir Sachlichkeit, die Humor keinesfalls ausschließen soll, mehr gefallen. Es ist definitiv weniger Richtung M. Stokowski, stattdessen geht die Tendenz vom Stil eher zu C. Roth. Dies war auch der Grund warum es mir nicht so ganz zugesagt hat, denn die Bücher ersterer Autorin liebe ich aufgrund der Inhalte und der Darstellungen sehr. Dieses Buch hat mir zwar inhaltlich zugesagt, aber in der Umsetzung leider nicht. Zudem bietet es nichts an neuen Erkenntnissen oder Einsichten, was ich schade fand. 

    “Sie hat Bock” kann man lesen, weil die Inhalte Potenzial haben, aber es ist kein feministisches Werk, welches ich als Must Read einordnen würde. 

    Meine Bewertung: 3 von 5

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    Cover des Buches So schöne Lügen (ISBN: 9783832165277)

    Bewertung zu "So schöne Lügen" von Tara Isabella Burton

    So schöne Lügen
    Kleine8310vor 21 Tagen
    So schöne Lügen

    Lesegrund: 

    Bei diesem Buch hat mich die Idee direkt gereizt. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte und ich habe mich auf die Umsetzung gefreut. 

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Louise. Louise ist Ende zwanzig und versucht sich, nach ihrem gescheiterten Traum Schriftstellerin zu werden, mit Nebenjobs durchzuschlagen. Eines Tages begegnet sie der schönen und reichen Lavinia. Diese scheint einfach alles zu haben, sie lebt auf der Upper East Side, ist frei und führt ein glamouröses Leben. Zudem teilt sie alles auf sämtlichen sozialen Netzwerken. Als die beiden sich anfreunden verfällt Louise schon bald den Vorteilen dieser Welt, auch wenn ihr das Geld fehlt, um den erwarteten Standards gerecht zu werden. Irgendwann fängt sie sogar an Lavinia zu bestehlen und sie fragt sich, ob sie neben Lavinia leben kann, oder ob diese zuerst sterben muss, damit Louise das Leben führen kann, welches sie zu verdienen glaubt.  

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Tara Isabella Burton ist weitestgehend problemlos zu lesen. Was mir etwas negativ aufgefallen ist, sind einige Wiederholungen, die meinen Lesefluss doch ab und an ins Stocken gebracht haben. 

    Charaktere: 

    Die Charaktere hat die Autorin gut ausgearbeitet, auch wenn ich gestehen muss, dass mir persönlich manche der Charakterzeichnungen ein wenig zu klischeehaft waren. Die Klischees gibt es vorwiegend bei den Protagonistinnen. Bei den Nebencharakteren ist mir nichts negatives aufgefallen, sie ergänzen die Hauptakteure gut. 

    Spannung: 

    In Sachen Spannung hatte ich mir von den Inhalten her ein bisschen mehr versprochen. Frau Burton befasst sich jedoch meistens mit Louisa’s Gedankengängen und Beschreibungen der High Society. Der Spannungsaspekt kam mir hier leider viel zu kurz, denn die Geschichte ist dafür doch zu vorhersehbar, was ich wirklich schade fand. 

    Emotionen: 

    Die Emotionen hat die Autorin gut dargestellt und auch wenn ich nicht mit den Charakteren mitfühlen musste, waren die Empfindungen und Gedanken ziemlich gut beschrieben. Manches war mir zu überzogen und manche Themen fand ich sehr gelungen dargestellt, zum Beispiel den Umgang mit den Sozialen Medien und die Inhalte um das Mithalten wollen. Schön hätte ich es gefunden, wenn Frau Burton diese Themen noch etwas kritischer betrachtet hätte, aber das war nur ein kurzer Gedanke. 

    Was gebe ich auf und was bin ich bereit zu tun, um der Mensch zu werden, der ich sein will? Solche und andere Inhalte verarbeitet Tara Isabella Burton hier in Form einer ungesunden Freundschaft zweier junger Frauen. Die Geschichte hatte gutes und weniger gutes zu bieten, aber woran es mir am deutlichsten gefehlt hat war die Spannung. 

    Meine Bewertung: 3 von 5

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    Cover des Buches Im grausamen Licht der Sonne (ISBN: 9783426227169)

    Bewertung zu "Im grausamen Licht der Sonne" von Nalini Singh

    Im grausamen Licht der Sonne
    Kleine8310vor 21 Tagen
    Im grausamen Licht der Sonne

    Lesegrund: 

    Bei diesem Buch hat zunächst der Titel meine Neugier geweckt. Der Titel und das Cover sind ein erster Blickfang und der Klappentext hat mich dann letztlich überzeugt, dass ich diesen Thriller lesen möchte. 

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Ana. Als Ana nach acht Jahren nach Golden Cove zurückkehrt, scheint sich dort kaum etwas verändert zu haben – wäre da nicht Will, der neue Cop im Ort, der seltsam unnahbar wirkt. Als jedoch, wie früher schon, ein schönes, junges Mädchen verschwindet wird Golden Cove von der dunklen Vergangenheit eingeholt und zwingt die Bewohner ihre gefährlichsten Geheimnisse preiszugeben. Denn es ist sicher, dass der Täter/die Täterin aus dem Ort stammen muss …

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Nalini Singh ist bildhaft und richtig angenehm zu lesen. Ich bin gut in die Story gestartet und der Thriller hat ein schönes Tempo. 

    Charaktere: 

    Die Charaktere hat Frau Singh solide ausgearbeitet. Die Protagonistin ist eine interessante Figur, aber auch die Nebencharaktere wurden gut dargestellt. 

    Spannung: 

    Die Geschichte hat die meiste Zeit über einen guten Spannungsbogen, der sich etwa auf einem mittleren Niveau befindet. Das einzige was ich mir noch zusätzlich gewünscht hätte wäre der eine oder andere Spannungsanstieg obendrauf gewesen.

    Emotionen: 

    Dieser Thriller bietet die meisten emotionalen Momente im Zusammenhang mit den Beziehungen der Charaktere untereinander. Ich hätte mir lediglich gewünscht etwas mehr mit den Figuren mitfühlen zu können, das hat mir ein bisschen gefehlt. 

    “Im grausamen Licht der Sonne” ist guter Thriller, der mich unterhalten und mir schöne Lesestunden beschert hat!

    Meine Bewertung: 4 von 5

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    Cover des Buches Die Geräusche der Nacht (ISBN: 9783426524008)

    Bewertung zu "Die Geräusche der Nacht" von Linwood Barclay

    Die Geräusche der Nacht
    Kleine8310vor 21 Tagen
    Die Geräusche der Nacht

    Lesegrund: 

    Die Thriller von Linwood Barclay haben mir bisher immer unterhaltsame Lesestunden beschert und daher greife ich gerne zu jedem seiner neuen Werke, so auch zu “Die Geräusche der Nacht”.

    Handlung: 

    In diesem Thriller geht es um den Protagonisten Paul Davis. Seit Paul beinahe von seinem Kollegen und Freund Kenneth Hoffman getötet worden wäre, weil er diesen beim Entsorgen von zwei Frauenleichen überrascht hat, leidet er unter Wahnvorstellungen und Gedächtnislücken. Selbst die Besuche bei seiner Psychiaterin helfen ihm nicht richtig und so beschließt Paul ein Buch über Kenneth’ Fall zu schreiben, um sein Trauma zu verarbeiten, nichtsahnend, was diese Idee mit ihm anstellen könnte …

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Linwood Barclay hat mir wieder gut gefallen. Der Autor schreibt schnörkellos und flüssig, aber dennoch so, dass eine tolle Atmosphäre rübergebracht wird. 

    Charaktere: 

    Die Charaktere hat Herr Barclay solide ausgearbeitet, aber er hat hier eindeutig sein Augenmerk auf den Protagonisten gelegt. Ich hätte es schöner gefunden, noch ein zwei andere interessante Charaktere zu erleben. 

    Spannung: 

    Auf diesen Punkt hatte ich mich bei der Geschichte natürlich am meisten gefreut, aber ich muss gestehen, dass mich der Autor dieses Mal nicht so sehr begeistern konnte, wie mit seinen anderen Werken. Die Geschichte driftet oft ins mystische und das war mir zu wenig greifbar. Zudem gab es wirklich nicht soviele Spannungsmomente, wie ich es mir gewünscht hätte, was besonders schade war, da die Grundspannung nicht allzu hoch angesetzt wurde. 

    Emotionen: 

    Viele Emotionen wurden durch die Geschichte, für mich, leider nicht transportiert. Da mich die Unsicherheiten zwischen Wahn und Wirklichkeit nicht so überzeugt haben, habe ich leider auch den Nervenkitzel vermisst. 

    “Die Geräusche der Nacht” konnte mich leider nicht wie andere Barclay Thriller begeistern, was vorallem an der Umsetzung der Wahn oder Wirklichkeit – Thematik lag. Kann man lesen, muss man nur, wenn man solche Inhalte gerne mag. 

    Meine Bewertung: 2,5 von 5

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