KleinerVampir

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Plant Love (ISBN: 9783818610319)

    Bewertung zu "Plant Love" von Alys Fowler

    Plant Love
    KleinerVampirvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Fundierter Ratgeber für Einsteiger und Profis, mit Schwerpunkt Grünpflanzen
    Die perfekte Zimmerpflanze für jede Ecke

    Buchinhalt:

    Zimmerpflanzen-Ratgeber mit Hilfestellung zu Haltung und Pflege, Standortanforderungen und Lichtverhältnissen sowie gängigen Pflanzenschädlingen, Wasserbedarf und Vermehrung. Dazu: über 70 Pflanzenportraits mit großformatigen Farbabbildungen und kurzem Steckbrief.

     

    Persönlicher Eindruck:

    „Plant Love“ ist ein Zimmerpflanzenratgeber, der sich für Einsteiger als auch für Profis eignet. Jeder Pflanzenliebhaber wird Freude haben an dem Tipps und Kniffen, die man sich in diesem Buch abschauen kann: besonders die Tabelle mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Wärmeverhältnissen macht es dem Pflanzenfreund leicht, die richtige Pflanze für buchstäblich jede Ecke zu finden.

    Der Schwerpunkt des Buches liegt auf den über 70 Pflanzenportraits, die mit kurzen Steckbrief und ganzseitigem Farbfoto vorgestellt werden. Die gängigsten Zimmerpflanzen sind dabei, wie Grünlilie, Yucca, Kaktus oder Monstera. Aber auch nicht ganz so bekannte Sorten wie Ufopflanze, Leuchterblume oder die Porzellan- bzw. Wachsblume geben sich hier ein Stelldichein. Man sollte jedoch wissen:  bei den vorgestellten Pflanzen handelt es sich vorwiegend um Grünpflanzen, Blühpflanzen kommen meiner Meinung nach etwas zu kurz, was ich schade finde.

    Die Autorin geht zudem ein auf gängige Pflanzenschädlinge und wie man diese erkennt und bekämpft sowie die Vermehrung von Zimmerpflanzen mittels Teilung, Ableger / Kindel oder Stecklinge.

    Mir hat das Buch gut gefallen, der Schreibstil ist angenehm und keineswegs trocken oder gar unverständlich. Kritikpunkte sind dabei nur die sehr kleine Schriftgröße (nichts für kurzsichtige / ältere Menschen) und die relativ dürftige Wahl beim Material des Buchdeckels – wenn man bedenkt, dass das Pflanzenbuch mit 20 € im oberen Preissegment mitspielt.

    Alles in allem kann ich es jedem empfehlen, der Zimmerpflanzen mag, möglicherweise aber nicht ganz so viel Glück damit hat. Es ist ein Buch, das man gerne immer wieder aufschlägt.

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    Cover des Buches Tal der Tausend Nebel (ISBN: 9783492273831)

    Bewertung zu "Tal der Tausend Nebel" von Noemi Jordan

    Tal der Tausend Nebel
    KleinerVampirvor 7 Stunden
    Kurzmeinung: Historisches Liebesdrama mit esoterischem Fantasy-Einschlag, das leider auf zu vielen Hochzeiten tanzen will
    Tal der Tausend Nebel (Hawaii-Dilogie, Band 1)

    Buchinhalt:

    Hawaii, ausgehendes 19. Jahrhundert: Elisa und ihre Mutter wandern mittellos von Hamburg nach Kauai aus. Elisas verstorbener Vater hatte dort eine Zuckerrohrplantage, zusammen mit seinem Bruder. Doch was die beiden Frauen dort erwartet, ist alles andere, als eine glückliche Zukunft. Kurz nach ihrer Ankunft wird Elisa von einem Hai angegriffen und durch ihre Verletzung in den Augen der weißen Plantagenbesitzer keine gute Partie mehr. Dennoch will der Onkel sie mit einem Geschäftspartner verheiraten. Elisa allerdings liebt Kelii, einen hawaiianischen Jungen, der sie vor dem Hai gerettet hat….

     

    Persönlicher Eindruck:

    Hawaii war und ist ein faszinierender Ort – weit draußen im Pazifischen Ozean bietet die Inselgruppe ein paradiesisches, verwunschenes Setting für einen Liebesroman mit historischem Touch. Ich war gespannt, wie diese lange ungelesen in meinen Regalen schlummernde Perle wohl sein würde. Jetzt war der Zeitpunkt, das zu ergründen.

    Zwei Zeitlinien prägen die Geschichte. Eine im 19. Jahrhundert, die andere in der Gegenwart – und damit ständige Wechsel, meist Kapitel für Kapitel. Da wäre zum einen Elisa, die unbedarfte Tochter eines verstorbenen Plantagenbesitzers, die auf Kauai eine neue Heimat sucht. Der Zwischenfall mit dem Hai prägt ihr weiteres Leben, hin und her gerissen zwischen Kolonialherren und Hawaiianern, zwischen europäischem Lebensstil und freiem Paradies im Einklang mit der Natur.

    In der Gegenwart ist es dann Maja, die auf einem Studienseminar in Nizza den Hawaiianer Keanu kennen lernt und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Beide Zeitlinien hängen natürlich zusammen.

    Beide Frauen machen im Laufe des Romans ihre Erfahrungen mit hawaiianischer Kultur und Spiritualität. Bis dahin ist das Buch ein solider historischer Roman mit Gegenwartsbezug. Doch dann driftet die Autorin mehr und mehr auf die esoterische Schiene ab. Fantasyelemente wie Traumwandlung oder Seelenwanderung werden immer prägnanter, der bis zur Hälfte der 450 Seiten spannende historische Roman will dann auf zu vielen Hochzeiten tanzen und verliert in meinen Augen immer mehr an Potential.

    Einige Themen waren mir einfach zu weit her geholt, der dickste Patzer gegen Ende, wo die fünfjährige Victoria ihre Mutter „erkennt“, obwohl sie kurz nach der Geburt weggegeben wurde. Sorry, da wird’s einfach unglaubwürdig – alles lässt sich auch nicht mit der esoterischen Fantasyschiene begründen.  

    Schade, wäre Frau Jordan bei der historischen Handlung geblieben, hätte die Geschichte ein toller Roman sein können. So war mir das Ganze einfach zu konstruiert-verworren und das ständige Hin-und-Her konnte mich letztendlich nicht überzeugen. Für den ansprechenden historischen Teil, die opulente Landschaftsbeschreibung und die gute Hawaii-Recherche gibt’s dann noch 2 Sterne.

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    Cover des Buches Probier's mal mit Gelassenheit (ISBN: 9783957345974)

    Bewertung zu "Probier's mal mit Gelassenheit" von Ellen Nieswiodek-Martin

    Probier's mal mit Gelassenheit
    KleinerVampirvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Christlich geprägtes Anti-Stress-Buch für Frauen mit leider relativ wenig praktischen Übungen
    Probier's mal mit Gelassenheit

    Buchinhalt:

    Das christlich geprägte Anti-Stress-Buch für Frauen enthält zahlreiche Lebensbeichten und Erfahrungsberichte, gibt Anregungen und Hilfestellungen bei Stressfaktoren in Beruf, Haushalt und Familie und zeigt Wege auf, ein entspanntes und erfüllteres Leben frei von Stress zu führen. Dabei stehen der christliche Aspekt und die Hinwendung zu Jesus im Mittelpunkt.

     

    Persönlicher Eindruck:

    Ich gebe offen zu: ich bin überhaupt nicht der Ratgeber-Typ. Natürlich habe ich selbst auch schon die eine oder andere Stresssituation durchlebt und bei vielem, was die Frauen im vorliegenden Buch beschreiben, entdeckt man eigene Erfahrungen. Ob es nun hohe Erwartungen an sich selbst oder durch andere sind, ein zu voller Terminkalender oder auch einfach das Dilemma, nicht „nein“ sagen zu können – man findet sich durchaus wieder in der einzelnen Berichten.

    „Probier’s mal mit Gelassenheit“ teilt sich in 6 Abschnitte, bei denen ich persönlich vier große Themen erkenne: Symptomatik, Individualerfahrungen, Hilfestellung und Ruhe im Glauben.

    Die einzelnen „Erfahrungsgeschichten“ sind kurz und prägnant, das Buch als Ganzes ist kein Buch, das man in einem Rutsch liest. Es ist ein Buch, das man immer wieder aufschlägt, wenn es die Situation erfordert, man Rat sucht oder einfach die „Gemeinschaft“ mit anderen Menschen in ähnlicher Lebenssituation.

    Was tun bei Stress, der Ohnmacht, nicht alles zu schaffen oder bei Überforderung? Die zentrale Botschaft des Buches ist die Hinwendung zu Gott und die Gewissheit, dass da einer ist, der die Last mitträgt. Man ist nicht allein sondern sicher und geborgen.

    Das Buch enthält daneben auch ganz pragmatische, säkulare Bestandteile, die im Umgang mit Stress im Alltag Hilfestellung bieten. Verschiedene Atemtechniken werden angesprochen, es gibt mehrere kleine Rezepte und auch Themen Musik, Bewegung und der Aufenthalt an der frischen Luft kommen nicht zu kurz.

    Andererseits haben mir aber weitere konkrete Hilfen gefehlt. Ganz klar: bei Stress und Überforderung ist die kleine Auszeit wichtig, genügende und ausreichende Pausen und auch Rückzugsmöglichkeiten. Kurzum: Abschalten von dem, was Stress verursacht. Aber brauche ich dazu ein Buch? Ich denke, nein.

    Mein Fazit: ein Ratgeber mit christlichem Grundgedanken, zahlreichen Bibelstellen zur Veranschaulichung, Erfahrungs- und Expertenberichten – aber mit relativ wenigen praktischen Übungen und für mich nur bedingt zu gebrauchen.

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    Cover des Buches Der Babylon-Plan (ISBN: 9783775160223)

    Bewertung zu "Der Babylon-Plan" von Daniel Kowalsky

    Der Babylon-Plan
    KleinerVampirvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Spannender Reihenauftakt mit Action und atemberaubenden Fluchten
    Der Babylon-Plan (Lion-Daniels-Reihe, Band 01)

    Buchinhalt:

    Eine Gruppe von Verschwörern will mit Hilfe der modernen Technologie und speziell gezüchteten Viren die Herrschaft über das Denken der Menschen und somit die Weltherrschaft an sich reißen. Als sich bei einem der Forscher das Gewissen regt und er sich mit einer Kopie der hochbrisanten Informationen absetzt, beginnt ein Wettlauf mit dem Tod. Gleichzeitig versucht der Student Daniel seine Freundin Jaqueline aus den Fängen der Organisation zu befreien. Wird es gelingen, den teuflischen Plan zu vereiteln?



    Persönlicher Eindruck:

    Bei „Der Babylon-Plan“ handelt es sich um den ersten Teil einer Jugend-Thriller-Reihe mit christlichem Bezug. Das empfohlene Lesealter liegt bei 13-15 Jahren, doch der Roman unterhält auch erwachsene Leser sehr gut.

    Action und wilde Verfolgungsjagden sowie Verschwörungen und Geheimdienste prägen die Handlung, die sich zunächst auf zwei verschiedenen Kontinenten abspielt. Man ist als Leser sofort mittendrin und wagt es nicht, den Buchdeckel wieder zuzuklappen.

    Grundlage der Idee des Autors ist die alttestamentliche Geschichte vom Turmbau zu Babel, von einer Weltgemeinschaft mit unbegrenzten Möglichkeiten – aber auch ohne Gott und ohne göttlichen Plan und Beistand.

    Ich muss zugeben: ich tat mich etwas schwer mit dem christlichen Aspekt dieses spannenden Thrillers. Irgendwie überzeugte mich die Argumentation nicht ganz, die Sache rund um Babel und dessen Ausläufer in die Gegenwart waren mir zu sehr konstruiert und gewollt. Im Grunde trug dieser Bezug auch kaum zur Romanhandlung bei.

    Wie auch immer: die Figuren waren gut durchdacht, auch der Gegenwartsbezug auf Aktuelles, wie Edward Snowden, Pandemie und digitale Vernetzung, war brillant recherchiert. Lion als Hauptfigur hat für die Zielgruppe eindeutig Identifikationspotential – eine Art junger James Bond und seinem Geheimdienst-Onkel Ariel als Q, der ihn mit allerhand technischen Gadgets ausstattet und ihm den Rücken frei hält. Alles Dinge, die nicht nur die jugendliche Zielgruppe mehr als spannend findet. Zudem sorgt der Roman für viel Stoff zum Nachdenken – gerade im digitalen Zeitalter vermittelt die Geschichte einen bewussten und kritischen Umgang mit den digitalen Medien.

     

    Die Handlung des Thrillers ist in sich abgeschlossen, die Rahmenhandlung aber wird im zweiten Teil weiter geführt. Alles in allem ein spannender Auftakt, den man guten Gewissens empfehlen kann!

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    Cover des Buches Die Wunderfrauen (ISBN: 9783596700325)

    Bewertung zu "Die Wunderfrauen" von Stephanie Schuster

    Die Wunderfrauen
    KleinerVampirvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Hier stimmt einfach alles - toller, mitreißender Auftakt einer Trilogie um vier starke Frauen
    Alles, was das Herz begehrt (Die Wunderfrauen, Band 01)

    Buchinhalt:

    Deutschland, 1953: der Zweite Weltkrieg ist fast 10 Jahre vorbei und die Wirtschaftswunderjahre beginnen. In den Läden gibt es wieder so gut wie alles und es herrscht eine neue Aufbruchsstimmung, So auch bei vier Frauen, die sich alle einen Neubeginn nach dunklen Zeiten wünschen. Luise träumt von einem eigenen Gemischtwarenladen, Marie, die aus Schlesien vertrieben wurde, hofft auf eine neue Heimat am Starnberger See. Doch auch Helga, die Lernschwester in der Geburtsklinik und Annabell, die reiche Arztgattin – sie alle wollen nur eines: endlich wieder glücklich sein…

     

    Persönlicher Eindruck:

    Mit „Die Wunderfrauen“ ersinnt sich Stephanie Schuster eine meisterhafte Buchreihe, die ihren Anfang nimmt in den 50er Jahren, der Zeit der Nylonstrumpfhosen, Petticoats und Rock’n’Roll, aber auch des Neubeginns und des Aufbruchs. Hier stimmt einfach alles – es fällt schwer, das Buch beiseite zu legen, hat man einmal mit dem Lesen begonnen.

    Im Mittelpunkt der Handlung, angesiedelt am Starnberger See und Umgebung, stehen vier starke Frauen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Zunächst noch einzeln und jede für sich kreuzen sich ihre Wege immer wieder.

    Luise hat den Traum von einem kleinen Laden. Endlich auf eigenen Beinen stehen – nach einer langen Zeit der Entbehrung volle Regale und bunte Bonbons in großen Gläsern: man sieht als Leser förmlich vor sich, wie der Tante-Emma-Laden aussehen soll, den sie sich wünscht. Und dann sind da noch Marie, die aus Schlesien vertrieben wurde und vielleicht die schlimmste Vergangenheit aller vier mit sich herumträgt, sowie die Lernschwester Helga, die nicht auf den Mund gefallen ist und Annabell, die Gattin des reichen Chefarztes der Seeklinik.

    Alles passt hier wie feine Puzzleteile stimmig zusammen, die einzelnen Handlungsfäden sind kunstvoll und schlüssig, jederzeit nachvollziehbar miteinander verwoben und ergeben ein großes, wunderbares Ganzes.

    Vieles aus der Erzählung erinnert an das, was unsere Eltern in ihrer Jugendzeit nach dem Krieg erlebt und erzählt haben. Der Roman schafft ein ganz eigenes, heimeliges Flair und es ist einfach ein Vergnügen, in die Seiten einzutauchen. Auch die Nebenfiguren, wie Manni, der jüngere Bruder von Luise, die bayerische Hebamme oder der GI Jack Miller sind liebevoll und tiefgängig angelegt.

    Es gibt immer wieder Rückblenden, die das Vergangene beleuchten, wie den Holocaust und den Krieg, die Nazizeit, Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten oder auch das Trauma, das so mancher Kriegsheimkehrer mitbrachte. Das macht den Roman so einzigartig und lebendig, als wäre alles aus erster Hand erzählt und keine Fiktion. Der Cliffhanger am Schluss macht schon mehr als neugierig auf die Fortsetzung, einige Handlungsstränge sind offen geblieben und machen jetzt schon Lust auf mehr, denn „Alles, was das Herz begehrt“ ist der erste Teil einer Trilogie. Was hier in den 50er Jahren begann, nimmt im 2. Band seinen Lauf in den wilden Sechzigern und mündet schließlich in den Siebziger Jahren.

    Ein wirklich großartiger Auftakt rund um Neubeginn, Emanzipation, Freundschaft und Familie, kleine Intrigen, Ehekrisen sowie kleine als auch große Wunder. Das Alles aber nicht ohne nachdenkliche Untertöne – eine absolute Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Celia – Sehnsucht im Herzen (ISBN: 9783775160094)

    Bewertung zu "Celia – Sehnsucht im Herzen" von Renate Ziegler

    Celia – Sehnsucht im Herzen
    KleinerVampirvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Spannender Einblick in das Rom der ersten Christen
    Celia - Sehnsucht im Herzen (Liebe im Alten Rom, Band 02)

    Buchinhalt:

    Rom im ersten Jahrhundert nach Christus: die Mutter der vierjährigen Julia wird bei einem Anschlag lebensgefährlich verletzt und gibt ihre Tochter schweren Herzens in die Obhut eines christlichen Ehepaars, das mit ihr aus Rom flieht. Celia, wie das Mädchen fortan genannt wird, wächst als Tochter von Daphne und Severius Contente, einem Schuhmacher auf – und ahnt nichts von ihrer herrschaftlichen Herkunft. 14 Jahre später tritt der Statthalter Titus Pectore in Celias Leben, doch Geliebte eines Römers zu werden, kommt für das Christenmädchen nicht in Frage. Allerdings hat Titus Pectore auch Antworten auf lange verdrängte Fragen….

     

    Persönlicher Eindruck:

    In einer angenehmen Sprache erzählt die Autorin vom Leben im alten Rom und ersinnt eine malerische Kulisse, die dem Leser den Alltag und die Nöte der damaligen Zeit plastisch vor Augen führt.

    Die Handlung beginnt zunächst in Celias Kindheit, in der diese als vom Vater ungeliebtes Nesthäkchen einer römischen Patrizierfamilie aufwächst. Die weitere Handlung spielt sich 14 Jahre später ab – Celia ist 18 Jahre alt und lebt nun als Tochter eines Handwerkers in Larisa in der griechischen Provinz. Celia und ihre Familie sind Christen, doch die neue Religion wird im römischen Reich nicht wirklich geduldet: die Christen erkennen die Göttlichkeit des römischen Kaisers nicht an und sehen sich täglich Repressalien ausgesetzt.

    Als der neue Statthalter Titus Pectore nach Larisa versetzt wird, scheint es aufwärts zu gehen: Pectore lässt den aufgrund seines Glaubens inhaftierten Ziehvater von Celia aus dem Gefängnis frei und gibt Celia eine Anstellung als Näherin in seinem Haushalt. Ganz uneigennützig ist sein Vorgehen nicht: er begehrt das junge Mädchen und erhofft sich dadurch ihre Gunst.

    Anschaulich schildert die Geschichte das Leben im römischen Reich, das System aus Bürgertum und Unterschicht, aus Freien uns Sklaven. Celia ist ein freundliches, warmherziges Mädchen, das aber auch seine Prinzipien hat: Geliebte von Pectore zu werden hält sie für absolut unvereinbar mit ihrem Glauben und davon erzählt sie offen und ehrlich ihrem Arbeitgeber. Angst scheint sie nicht zu kennen, obwohl Christ zu sein sich meist im Verborgenen abspielen muss.

    Auch Celia fühlt sich mehr und mehr zu Titus Pectore hingezogen. Erst ein Ereignis ziemlich am Schluss gibt den Ausschlag dafür, dass eine Beziehung der beiden doch noch möglich wird.

    Die Handlung des Romans ist ziemlich geradlinig, ohne Nebenhandlungen oder mehrere Handlungsstränge. Man folgt Celias Leben und Alltag und nimmt Anteil an dem, was ihr täglich widerfährt. Das Ende ging mir etwas zu glatt und zu schnell. Zwei zentrale Punkte in der Handlung des Romans lösen sich am Ende etwas zu wohlgefällig auf. An manchen Stellen hätte ich mir einfach mehr Tiefe gewünscht. Auch das Leben und Schicksal der ersten Christen wird für meinen Geschmack nur angeschnitten und bleibt eine Nebenhandlung, was ich sehr schade finde – es ist der zentrale Punkt für diese Geschichte.

    „Celia“ ist der zweite Teil der Reihe „Liebe im Alten Rom“ und hält am Ende trotz stimmigem Schluss die Möglichkeit für einen weiteren Band offen. Man kann also gespannt sein!

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    Cover des Buches Die Schlucht der Wölfe (ISBN: 9783868000962)

    Bewertung zu "Die Schlucht der Wölfe" von Christopher Ross

    Die Schlucht der Wölfe
    KleinerVampirvor einem Monat
    Kurzmeinung: Kurzweiliger Westernroman für zwischendurch, mit starker Protagonistin und typischem Flair
    Die Schlucht der Wölfe

    Buchinhalt:

    Als eine „Braut auf Bestellung“ reist Mattie nach Montana, um einen Rancher zu heiraten. Dieser entpuppt sich aber als Säufer und Querulant, mit dem Mann aus dem Brief hat Jacob so rein gar nichts zu tun. Doch Mattie lässt sich nicht unterkriegen. Selbst als ihre eigene unrühmliche Vergangenheit sie einholt, hält sie am Leben im Wilden Westen fest und beißt sich durch. Was hat es mit dem geheimnisvollen Amulett auf sich, das Mattie von einem alten Indianer geschenkt bekommt und warum tauchen plötzlich immer wieder Wölfe im Tal auf?

     

    Persönlicher Eindruck:

    Christopher Ross alias Thomas Jeier weiß einfach, wie man spannende Geschichten schreibt.  Vor einer großartig beschriebenen Kulisse im späten 19. Jahrhundert breitet sich eine kurzweilige Westerngeschichte mit starken Figuren aus. Der Stil hat mir gut gefallen und ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen.

    Mattie will ihre Vergangenheit in New York hinter sich lassen und antwortet auf eine Heiratsanzeige. Als „Braut auf Bestellung“ reist sie nach Blackfoot, einem Kaff in den Weiten Montanas. Sie will einen Neuanfang – an der Seite eines Ranchers, mit dem sie zusammen Rinder hüten und die Ranch bewirtschaften will. Was sie in Blackfoot erwartet, ist aber gar nicht das vermutete Idyll: Rancher Jacob ist ein versoffener Tunichtgut. Und als ob das nicht schon genug wäre, holt Mattie auch noch ihre Vergangenheit ein.

    Mattie erinnerte mich beim Lesen an eine andere Mattie – aus dem Western „Der Marshall“ mit John Wayne. Mattie ist eine toughe junge Frau mit ganz schön Haaren auf den Zähnen, die sich von niemandem etwas gefallen lässt. Auch wenn sie mehrfach beschließt, Blackfoot zu verlassen, kehrt sie immer wieder zurück.

    Was mich fasziniert hat, ist der Teil mit dem alten Indianer. Sieht-hinter-die-Berge steht für die Lebensweise und den Glauben der Lakota, dass alles mit allem verbunden ist und einen tieferen Sinn macht. Schade, dass dieser Teil der Geschichte nur angeschnitten und nicht richtig ausgebaut wird.

    Im Laufe der Handlung macht Mattie aus Jacob einen passablen Rancher. Auch wenn es nicht die große Liebe auf den ersten Blick ist, raufen sich die beiden zusammen und es entsteht doch noch ein guter Schluß. Ein bisschen verwunderlich ist dennoch, dass Mattie alles so schnell kann (reiten, Vieh treiben) - vielleicht aber lernt man in einer so abgeschiedenen Gegend einfach schneller.

    Was mir nicht so gut gefiel, ist das abrupte Ende. Gut, es gibt einen Epilog, in dem die einzelnen losen Fäden dann aufgelöst werden. Aber warum führt Ross das nicht aus? Der Roman hat nicht mal 300 Seiten und daher hätte ich mir hier einfach mehr Tiefe und Zusammenhang gewünscht.

    Alles in allem ein netter Roman für zwischendurch, mit typischem Western-Flair, Cowboys, Indianern und einer starken weiblichen Hauptfigur.

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    Cover des Buches Die Präsidentin (ISBN: 9783775159777)

    Bewertung zu "Die Präsidentin" von Randy Singer

    Die Präsidentin
    KleinerVampirvor einem Monat
    Kurzmeinung: Zäher Justiz- und Politthriller mit deutlichen Längen - und für mich zu wenig Bezug auf die eigentlichen Protagonisten
    Die Präsidentin

    Buchinhalt:

    Auf Befehl der amerikanischen Präsidentin begeben sich 20 Navy SEALs auf einen heiklen Einsatz: im Jemen sollen die Soldaten zwei Geiseln aus einem Gefängnis der Huthi-Rebellen befreien. Doch die Mission wird verraten, die gesamte Einheit wird getötet.

    Nach dem Vorfall stößt Paige Chambers, eine aufstrebende junge Anwältin, auf brisante Geheimdienstinformationen. Hat die Präsidentin etwa vorher schon gewusst, dass es sich um ein Himmelfahrtskommando handelt? Zusammen mit zwei weiteren Anwälten und der Witwe eines der Gefallenen bringt sie einen Stein ins Rollen, der bis ins Mark der amerikanischen Demokratie reicht…

     

    Persönlicher Eindruck:

    Bei „Die Präsidentin“ handelt es sich um einen hochbrisanten Justiz- und Politthriller aus der amerikanischen Gegenwart. Breit und episch angelegt und mit mehr als aktuellem Detailwissen ersinnt der Autor hier eine Geschichte, bei der man als Leser oftmals versucht ist, zu glauben, dass es sich um die Tagesnachrichten handelt. Terrorismus, Drohnenangriffe, Selbstmordattentäter – aber auch Seilschaften und die CIA stehen hier im Mittelpunkt.

    Patrick Quillen und Troy „Beef“ Anderson sind zunächst die Hauptfiguren, durch sie lernt der Leser die Einheit der SEALs kennen und rückt somit näher an das Ausgangsgeschehen. Beide Figuren sind sympathisch, mit der bei Navy-SEALs erwarteten Portion Patriotismus und Heldenmut, aber sie sind auch liebevolle Familienmenschen. Soweit so gut. Dann jedoch scheitert die Mission und die Handlung schwenkt um.

    Der Rest des Thrillers beschäftigt sich dann mit der Frage, ob die Präsidentin von der Ausweglosigkeit der Mission wusste. Es entspinnt sich ein harter Justiz- und Politthriller, der mehr als detailliert auf die amerikanische Innen- und Außenpolitik sowie das Justizsystem der USA bezugnimmt. Hier fiel es mir schwerer und schwerer, wirklich gedanklich dran zu bleiben.

    Das Buch ist von einem US-Amerikaner geschrieben und zunächst auf dem US-Markt herausgebracht worden. Also für eine Leserschaft, die sich zumindest in Grundzügen in ihrem eigenen politischen System auskennt. Für einen Leser aus Deutschland wie mich, dessen politisches System ganz anders funktioniert, waren 2/3 des Thrillers eher langatmig, fade und zäh. Es drehte sich für meinen Geschmack lange Zeit vieles nur im Kreis und wurde durch detailverliebte Nebenkriegsschauplätze eher verwässert als denn zunehmend spannend.

    Fazit: „Die Präsidentin“ ist ein Thriller für all diejenigen, die sich näher mit dem US-Justizapparat und der Außenpolitik über dem Großen Teich befassen möchten – ich empfand die Geschichte als zu langatmig, leider.

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    Cover des Buches Kein schlechter Tausch (ISBN: 9783963621291)

    Bewertung zu "Kein schlechter Tausch" von Karen Witemeyer

    Kein schlechter Tausch
    KleinerVampirvor einem Monat
    Kurzmeinung: Nette Novelle mit liebenswerten Charakteren und Happy End
    Kein schlechter Tausch

    Buchinhalt:

    Texas, 1890: Die junge, mittellose Witwe Ruth zieht mit ihrer kleinen Tochter in den Kurort Hope Springs, um dort als Köchin zu arbeiten. Alles, was sie besitzt, ist eine Brosche, die schon seit Generationen in Familienbesitz ist – sie zu verkaufen kommt daher gar nicht in Frage. Doch wie soll Ruth die Miete für ihre Unterkunft bezahlen? Ihr Vermieter ist der Reiche Mr. Azlin, dem die halbe Stadt gehört, der jedoch sehr zurückgezogen lebt und keinen an sich heran lässt. Ruth hat eine zündende Idee…

     

    Persönlicher Eindruck:

    Es handelt sich bei diesem Buch um eine Novelle aus der Reihe „Kleine Auszeit Roman aus dem Francke Verlag. Ein Kurzroman, der aber alles mitbringt, was man als Leser an Karen Witemeyers Büchern so liebt: eine beschauliche Kleinstadt im Wilden Westen, nette Figuren, die große Liebe und natürlich ein Happy End.

    So ist es auch hier: Ruth hat es nicht leicht, sie hat nach einem Schicksalsschlag eine Arbeit in einem Café bekommen, kann sich aber die Unterkunft für sich und ihre Tochter nicht leisten. Was sie allerdings hat, ist unerschütterliches Gottvertrauen und gute Ideen. So bietet sie dem kauzigen Vermieter eine Art Tauschhandel an. Mr. Azlin ist nicht gerade begeistert, willigt aber ein und kann sich Ruths Charme bald nicht mehr entziehen. Stück für Stück fühlen die beiden sich zueinander hingezogen, nicht zuletzt weil Bo Azlin einen Narren in Ruths vorlauter Tochter gefressen hat.

    Da sind wir auch schon beim Stichwort: Naomi. Das Mädchen ist laut Romanhandlung 7 Jahre alt, kommt aber reichlich altklug daher und erscheint mir nicht wie ein kleines Mädchen. Vielleicht werden Kinder im 19. Jahrhundert schneller „erwachsen“, aber oft erschien mir Naomi einfach zu reif und auch reichlich abgeklärt für ihr Alter. Gut, altkluge Kinder muss man mögen – es hat mich jetzt nicht ganz so gestört, aber sollte trotzdem Erwähnung finden.

    Natürlich geht in einem Kurzroman alles schnelle vonstatten, so auch in diesem Fall. Naomis Zustimmung am Ende war völlig ohne Eifersucht und ziemlich rational, obwohl der Tod ihres richtigen Vaters noch gar nicht lange her ist. Es ist einfach sehr viel sehr rosarot, dennoch macht die Geschichte Spaß und ist genau richtig als kleines Geschenk zur Genesung, oder als Mitbringsel.

    Der christliche Aspekt ist minimal.

    Die Reihe „Kleine Auszeit Roman“ wird fortgesetzt, derzeit sind bereits 8 Kurzromane in Franckes Sortiment erhältlich. Das Cover kommt recht schlicht daher, allerdings empfinde ich das Buch aufgrund seines festen Einbandes als sehr hochwertig.

    Mein Fazit: Ein schönes und kurzweiliges Lesevergnügen für alle, die einen kurzen Ausflug in die Zeit des Wilden Westens unternehmen wollen!

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    Cover des Buches Eine Feder für den Lord (ISBN: 9783775157049)

    Bewertung zu "Eine Feder für den Lord" von Kate Breslin

    Eine Feder für den Lord
    KleinerVampirvor einem Monat
    Kurzmeinung: Hervorragender Roman aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, mit kraftvollen, sympathischen Figuren!
    Eine Feder für den Lord

    Buchinhalt:

    London, 1917: Auf einem Maskenball überreicht die Frauenrechtlerin Grace Mabry dem adligen Jack Benningham das Zeichen für Feigheit, eine weiße Feder: Grace hält Jack für einen Kriegsdienstverweigerer. Was sie nicht weiß: Jack arbeitet für den militärischen Geheimdienst und jagt Spione. Als sich ihre Wege einige Zeit später wieder kreuzen, ist Jack gezeichnet von einer Kriegsverletzung und blind. Er heuert Grace, die mittlerweile als Erntehelferin einer militärischen Frauenorganisation arbeitet, als Chauffeurin an und fühlt sich schon bald zu ihr hingezogen. Allerdings weiß er nicht, wer Grace wirklich ist….

     

    Persönlicher Eindruck:

    Bei „Eine Feder für den Lord“ handelt es sich um die Vorgeschichte zu „Der Leutnant und das Mädchen“, ein kraftvoller und mitreißender Roman aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Wie bereits der andere Band hat auch dieser mich nicht mehr losgelassen, nachdem ich einmal mit Lesen begonnen hatte.

    Das bildgewaltige Setting verschlägt den Leser diesmal ins ländliche Kent, auf das Landgut von Lord Roxwood. Roxwood ist kein anderer als der Earl Jack Brenningham, der für das MI5 feindliche Spione jagt und enttarnt. Jack hat sich auf den Landsitz verkrochen, nachdem ihm eine Explosion sein Augenlicht geraubt und sein Gesicht durch Narben entstellt hat.

    Grace, die reiche Tochter eines Londoner Teehändlers, Patriotin und Suffragette, hatte einst Jack auf einem Ball öffentlich der Feigheit bezichtigt und arbeitet nun beim Women’s Forage Corps, einer militärischen Frauenorganisation. Über diese trifft sie auch wieder auf Jack, der aufgrund seiner Blindheit aber nicht weiß, wer ihm da gegenübersteht. Zwischen Jack und Grace entwickelt sich bald Zuneigung, da der kriegsversehrte Jack in Grace Mitgefühl weckt und Grace versucht, ihn Stück für Stück aus seiner Selbstisolation und Selbstablehnung herauszuholen.

    Es geht um Mitgefühl, Pflichtbewusstsein, Schuld und Vergebung – sowohl Grace als auch Jack machen im Lauf der Handlung eine innere Wandlung durch. Während Grace erkennt, dass Patriotismus längst nicht nur mit Glanz und Glorie sondern auch mit seelischer und körperlicher Verwundung einhergeht, erfährt Jack, dass es durchaus Menschen gibt, denen äußere Makel weit weniger wichtig sind als innere Werte.

    Gut gefallen haben mir auch die Nebenfiguren. Es gibt nicht eindeutig Schwarz und Weiß, denn jeder hat sein Päckchen zu tragen und was der ein oder andere tut, tut er nicht immer aus freien Stücken.

    In der zweiten Hälfte nimmt der Spannungsbogen noch einmal richtig Fahrt auf und gipfelt in einem packenden Showdown aus Spionage, falschen Verdächtigungen und der Sicherheit, dass Gottes Plan doch noch alles zum Guten wendet.

    Der Roman ist perfekt recherchiert und das Nachwort gibt dem Leser einen Abriss über die wichtigsten geschichtlichen Hintergründe.

    Fazit: Eine absolute Leseempfehlung mit starken, sympathischen Figuren und überzeugender christlicher Botschaft!

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