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Kvothe_Sohn_des_Arliden

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)

    Bewertung zu "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zu keinem Moment überraschend oder anders als erwartet.
    Nettes Buch für Zwischendurch aber nicht mehr

    Ich habe mich entschieden nun doch "Ein ganzes halbes Jahr" zu lesen, weil ich einerseits Filmclips gesehen habe, die mir sehr gefallen haben und weil ich ein Buch lesen wollte, dass einfach ist und mit einfach meine ich, dass jedes Buch einen irgendwie beeinflusst, einem irgendwelche Fragen stellt und meine Erwartung an das Buch war: am Ende muss man weinen und man verspürt Herzschmerz, weil es so traurig ist. Ich wollte also ein einfaches Buch, was mich nicht vor viele Fragen stellt und "Ein ganzes halbes Jahr" schien vollkommen zu passen.

    Als ich zu lesen anfing, dachte ich innerlich "Jackpot", denn es ist leicht und flüssig geschrieben.

    Als ich die Hauptcharaktere kennenlernte also Lou und Will, war ich von beiden genervt.
    Den Charme, den ich in den Filmclips bei Lou gesehen habe, habe ich nicht erkannt, ich mochte sie nicht. Dadurch, dass sie sich natürlich durch Will verändert, wurde sie als Charakter angenehmer.
    Und Will ist als Figur natürlich so konsipiert, dass er anfangs unerträglich ist und gegen Ende hin ein angenehmer Zeitgenosse, so dass die Frage, wie er sich schlussendlich entscheidet, weiter im Raum steht, denn er wirkt ja glücklich.
    Eine Figur, die ich noch erwähnen möchte, die ich eigentlich nicht ungern mochte war Patrick. Das ist glaube ich ein guter Kerl und er hat nichts getan, als dass ich anders von ihm denken müsste.

    Von den Charakteren her entsprach das Buch also auch meinen Vorstellungen, denn es sollte ja darum gehen, wie sehr die beiden sich beeinflussen und verändern und wie sehr sie ihre Begegnung bereichert. Das ist einfach, das ist simpel: sie würde nie wieder die selbe sein.

    Die Handlung war eigentlich ungeheuer simpel (Jackpot). Lustigerweise war die Tatsache, dass er im Rollstuhl sitzt ziemlich unerheblich für die Handlung, natürlich ist er der Grund warum er an Sterbehilfe denkt, aber es hätte auch eine unheilbare Krankheit etc. sein können. Ich vermute, dass der Rollstuhl genommen wurde, um den Eindruck zu verstärken, dass er eine Entscheidung zu treffen hat: für das Leben oder eben nicht, was bei einer unheilbaren Erkrankung nicht der Fall gewesen wäre.
    Mich hat das Buch nie vor die Frage gestellt, wie ich als Leser zu Sterbehilfe stehe (ich wollte zwar keine Fragen gestellt bekommen, aber die wäre eigentlich aufgelegt gewesen).
    Aber zurück zur Einfachheit der Handlung:
    - Lou trifft Will.
    - Will will sterben.
    - Sie versucht ihm zu zeigen, wie schön das Leben ist, indem sie alle möglichen Ausflüge für ihn organsiert.
    - Sie verlieben sich.
    - Er entscheidet sich.
    Wir alle wussten doch wie es ausgeht, es ist nicht sehr komplex.

    Bezüglich der Liebesgeschichte muss ich anmerken, dass sie einerseits sehr einfach war, aber ich habe sie nicht verstanden:
    - Ausflug
    - "wir sahen oft gemeinsam fern, ...."
    - Ausflug
    - "nachdem ich ihn gefüttert hatte, ...."
    - Ausflug
    - .....
    Mein Problem war, dass alle geschilderten Szenen mit den beiden so bedeutungsvoll waren: jeder Ausflug ist natürlich bedeutungsvoll, denn wie wird Will sich entscheiden, selbst das Rasieren ist bedeutungsvoll und mir ist klar warum das Rasieren eine wesentliche Szene ist, denn wie wird Will sich entscheiden, aber es werden keine alltäglichen ruhigen Momente geschildert, in denen ich die Charaktere verstehen könnte, denn dieses Alltäglich wird mit einem Satz abgehandelt und so sind auch die Dialoge immer nur bedeutungsvoll, nichts Banales, nichts Nachvollziehbares und so habe ich nicht verstanden als plötzlich die Bombe platze, dass sie sich verliebt hatte. Es gab keine Darstellung des Prozesses: sie war nicht verliebt - Booommm - verliebt. Auf Wills Seite war dieser Prozess immerhin zu erahnen, wenn man nun sagt, dass Lou es selber nicht erkannt hat und es daher keine Hinweise gegeben hat, dann muss ich mich fragen, warum wird einem als Leser dann diese Erkenntnis als Bombe präsentiert, warum nicht der langsame Zweifel...? Vielleicht wollte die Autorin damit etwas Bestimmtes bezwecken, bei mir hat das eben mitunter dazu geführt, dass ich die Charaktere nicht verstand.

    Dementsprechend war das Buch für mich nicht zum Weinen, weil ich keine emotionale Beziehung zu den Hauptrollen aufbauen konnte.

    Das Buch war nett, es war einfach, es war genau das, was ich erwartet hatte und dementsprechend war ich nicht unzufrieden, deshalb drei von fünf Sternen.


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    Cover des Buches Götter (ISBN: 9783570304341)

    Bewertung zu "Götter" von Trudi Canavan

    Götter
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nehmt euch Zeit für Unfug, und in den Pausen lest dieses Buch
    Endlich darf ich dieses Buch rezensieren! WOW

    Jetzt habe ich in einem Rutsch schon zu den Vorgängerbänden die Rezensionen geschrieben und endlich darf ich über diesen dritten Band reden:

    Die Charaktere:
    TEAM AURAYA
    Diese Frau hat Rückgrat, und teilweise hat sie so gute Aussagen, wo man die Faust in die Luft recken möchte und laut rufen "gibs ihnen" (das tat ich natürlich, weil ehrlich diese Frau ist großartig)
    Auraya unterscheidet von vielen anderen Charakteren, dass sie wagt, Kritik an jenen zu üben, welche sie immer verehrt hat. Aus der blinden Verehrung ist sie herausgewachsen und sie ist stark genug anzuerkennen, dass ihre Verehrung vielleicht nicht verdient wird und sie ist mutig genug, dies zu akzeptieren und zu handeln. 
    Es gibt einen Moment, wo Auraya schwach ist. Normalerweise mag ich so überstarke Figuren nicht, die quasi alles können, aber viel weniger mag ich es dann, wenn sie plötzlich schwach sind. Ich mochte es nicht, dass Auraya schwach ist, aber diesen Qualen, die man mit ihr erlebte, waren es wert, denn es kommt der Moment, wo sie erkennt, dass ihre Feinde ihr nichts nehmen können und sie ihre Stärke wiederfindet und ihnen in den Hintern (eigentlich wollte ich hier nicht Hintern schreiben, bitte gedanklich umändern) tritt.
    TEAM MIRAR
    Ich mag den Kerl, er ist so vernarrt in Auraya, was ihn wirklich liebenswert macht, er gibt sich Mühe alles richtig zu machen, ist aber trotz seiner Stärke manchmal wirklich hilflos. 
    TEAM EMERAHL
    Die Frau ist auch cool, anfangs mochte ich sie nicht wirklich (also in den anderen Bänden), aber sie ist mutig, stark und klug, und ist sich all dessen bewusst und lässt sich von äußeren Einflüssen nicht unterkriegen. Eine starke Frau. Tol 
    TEAM UNFUG
    Ich liebe dieses Vieh und finde es toll, dass er wichtig ist. 

    Bei Nekaun ist noch bemerkenswert: ich mochte ihn anfangs, ja das tat ich, ich viel wie die Charaktere auf seinen Charme herein. 

    Die Handlung:
    Ehrlich gesagt hatte ich schon vorher die Vermutung, dass nicht unbedingt "10" die Antwort sein muss, sondern vielleicht "5" und dafür eben beschissene Götter, aber zwischenzeitlich war ich immer wieder skeptisch, weil ich mir nicht vorstellen könnte, wie sich dies in die Handlung integrieren ließe... es geht.... und es geht gut! 

    Das Finale:
    ist göttlich! Es ist ungeheuer spannend. Es ist komplex. Es ist überraschend (vor allem Chaia). Es ist so zufriedenstellend (zwischenzeitlich wünschte ich mir ab und zu in das Buch greifen zu können und den Täter umbringen zu können (ja ich meine Nekaun) und es war eine solche Genugtun als der seine Strafe erhielt und auch, dass die Götter einen Tritt abbekommen. Herrlich!)

    Die Aussage:
    Diesem Buch kann man unterstellen, dass es was aussagen will und auch wenn es einfach unterhalten will, es löste einige Fragen bei mir aus, welche ich hier gerne teilen möchte:
    - ab wann ist Gehorsam gefährlich?
    - wann handle ich aus Überzeugungen heraus, ohne nocheinmal darüber nachzudenken?
    - wann bin ich so verblendet, dass ich nicht nach der Wahrheit suche?
    - würde ich mich trauen gegen Ungerechtigkeit vorzugehen?
    - würde ich das Risiko eingehen mich selbst zu verlieren, wenn es die einzige Möglichkeit ist?
    - brauchen Menschen einen Gott (Verweis auf den Epilog - den ich sehr feiere)

    Fazit:
    Ja!
    Ja! lesen
    Ja! lieben
    Ja! verehren
    Ja! nachdenken
    Ja! Unfug :-)

    Allen LeserInnen einen schönen Tag und nehmt euch Zeit für Unfug ;-)

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    Cover des Buches Magier (ISBN: 9783570304334)

    Bewertung zu "Magier" von Trudi Canavan

    Magier
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Besser als Band 1 und der war schon super
    Wird immer besser

    Meine Meinung wird immer besser:

    Die  Charaktere:
    werden immer besser und vielschichtiger, hier sind natürlich vor allem Auraya und Leiard zu nennen, wobei ich zweiteren auch sehr liebe und ich anfangs über dessen Charakterentwicklung nicht glücklich war, aber naja jetzt bin ich es doch! Und Auraya liebte ich bereits im ersten Band, aber im zweiten Band erhält sie Rückgrat, sie noch stärker zu hinterfragen und ist mutig genug für ihre Überzeugungen einzustehen. 

    Die Handlung:
    Die Handlung ist ganz anders als im ersten Band und ich wusste ehrlich gesagt nicht wohin es gehen würde, dieser Band ist - denke ich - schon als Bindeglied zwischen ersten und zweiten Band zu verstehen. 

    Die Sprache: 
    Wie im ersten Band ist die Sprache sehr gut und das Buch ist sehr unterhaltsam.

    Fazit:
    Dieses Buch ist auf ähnlichem Niveau wie der erste Band (sprich: sehr gut), und der dritte ist überragend. 

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    Cover des Buches Priester (ISBN: 9783570304327)

    Bewertung zu "Priester" von Trudi Canavan

    Priester
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Macht Lust auf mehr
    Tolle Story, tolle Charaktere... toll

    Als ich mit dem ersten Band der Reihe begann war ich angetan, im Laufe des Bandes nahm meine Begeisterung zu. Den Grund findet ihr hier:

    Die Charaktere:
    Wir haben facettenreiche liebenswerte Hauptrollen mit denen man sich gerne beschäftigt. Da aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wird, bekommt man umfassende Einblicke, wobei man manche einfach lieber mag als andere. Es ist zu bemerken, dass nicht alle Perspektivenansichten in allen drei Bänden aufrecht erhalten werden, manche Charaktere werden beispielsweise im zweiten Band nicht einmal mehr erwähnt und das hat meiner Meinung nach vollkommen seine Berechtigung, da die ganze Reihe auf ein Ereignis hin ausgerichtet ist und es werden die einzelnen Charaktere immer auf ihre Bedeutung für dieses Ereignis hin betrachtet und alle tragen ob klein oder groß zu den Ereignissen bei!
    Auraya als spezieller Charakter, anfangs ist Auraya durch und durch die brave Priesterin, die zwar Fragen stellt, aber im Laufe der Reihe entwickelt sie sich auf eine solch großartige Weise. Wow

    Die Handlung:
    Die Handlung ist gut durchdacht und spannend erzählt, es sind immer wieder Überraschungen zu finden.

    Die Sprache:
    Die Sprache variiert den einzelnen Charakteren entsprechend. Was ich sehr schön empfinde. Das Buch ist wirklich wunderbar zu lesen und weiß gut zu unterhalten. 

    Fazit:
    Sollte man unbedingt gelesen haben, auch da die Folgebände noch zulegen und der erste war schon wirklich gut!

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    Cover des Buches Die Elfen (ISBN: 9783453315662)

    Bewertung zu "Die Elfen" von Bernhard Hennen

    Die Elfen
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Jahren
    Cover des Buches Elfenlicht (ISBN: 9783453315686)

    Bewertung zu "Elfenlicht" von Bernhard Hennen

    Elfenlicht
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Jahren
    Cover des Buches Elfenwinter (ISBN: 9783453315679)

    Bewertung zu "Elfenwinter" von Bernhard Hennen

    Elfenwinter
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Jahren
    Cover des Buches Elfenkönigin (ISBN: 9783453315693)

    Bewertung zu "Elfenkönigin" von Bernhard Hennen

    Elfenkönigin
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Jahren
    Cover des Buches Die Ordensburg (ISBN: 9783453523333)

    Bewertung zu "Die Ordensburg" von Bernhard Hennen

    Die Ordensburg
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Jahren
    Cover des Buches Das Fjordland (ISBN: 9783453523432)

    Bewertung zu "Das Fjordland" von Bernhard Hennen

    Das Fjordland
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Jahren

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