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Lappi

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)

    Bewertung zu "Begin Again" von Mona Kasten

    Begin Again
    Lappivor einem Monat
    Kurzmeinung: Die lesenswerte Again-Reihe startet mit Allie und Kaden. Zwei tolle Charaktere, die nicht kaputt, sondern bloß ein bisschen verbogen sind.
    Begin Again - Die Geschichte von Allie und Kaden

    Im ersten Band der Again-Reihe wird uns die Geschichte von Allie und Kaden erzählt. Während Allie vor ihrer Vergangenheit flüchten, alles vergessen und hinter sich lassen will, hat Kaden Schwierigkeiten damit, nicht von seinen früheren Fehlern loszukommen und sein Privatleben damit selber zu blockieren.

    Sie beide haben den falschen Personen vertraut und tun sich dementsprechend schwer damit, sich den ‚neuen‘ Menschen in ihrem Leben zu öffnen.


    Warum ich das Buch unbedingt lesen wollte

    Ich habe mich lange davor gesträubt, ein Buch aus der New Adult zu lesen, weil ich leider zunächst mit Vorurteilen darauf zugegangen bin. Dennoch wollte ich dem Genre nochmal eine Chance geben und Begin Again konnte mich dann definitiv eines Besseren belehren.

    Meinen ersten Versuch habe ich dann mit dem Buch von Mona Kasten gestartet, weil es so ziemlich jeder auf Bookstagram oder BookTube in seinen Favoriten hatte (oder zumindest eines der Bänder aus Monas Again-Reihe). Zudem nannten es auch sehr viele als ihr persönliches ‚Einstiegsbuch‘ in dieses Genre und nun ist es glücklicherweise auch zu meinem geworden.


    Meine Meinung zum Cover

    Ich finde allgemein die Cover der Again-Reihe unglaublich schön. Erstens machen sich die Buchrücken toll in Bücherregalen und zweitens sind die Buchcover sehr schön gehalten. Sie sind sehr schlicht und nicht so überladen, wie manch andere Bücher.

    Allerdings muss ich dazu auch noch sagen, dass mir das Cover von Begin Again vermutlich am wenigsten gefällt… Nicht falsch verstehen, ich finde es sehr schön, aber im Vergleich zu den anderen aus dieser Reihe ist es eben einfach nicht mein Liebling. Zudem war ich beim Lesen etwas überrascht, dass vor allem Allie so viel anders aussah, als es bei der Frau auf dem Cover der Fall war. Ich hatte einfach erwartet, dass die Personen auf dem Cover am beschriebenen Aussehen der Protagonisten orientiert wären.


    Was ich über die Figuren denke

    Allie Harper – Ich muss ganz klar sagen, dass Allies Interesse an den Avengers, Sirup für ihren Kaffee und ihre Liebe zu Katzen sie auf Anhieb sympathisch gemacht hat. Ich muss schon zugeben, dass ich mich anfänglich nicht so gut in sie hineinversetzen konnte, da ich ihre Vergangenheit noch nicht kannte. Aber je mehr ich von ihr erfahren habe, desto mehr konnte ich mit ihr mitfühlen und nachvollziehen, wie sie handelte und warum sie oft so emotional reagierte.

    Kaden White – Anfangs hätte ich ja wirklich so einiges zu Kaden sagen können. Er war arrogant, von sich selbst überzeugt und launisch bis zum geht nicht mehr. Aber je mehr er sich Allie gegenüber öffnete und je öfter ich ihn mit seinen Freunden um ihn herum erlebte, desto mehr mochte und verstand ich ihn. Seine Vergangenheit und das, was er durchmachen musste, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Genau wie Allies Schicksal hat mich seines unglaublich traurig gemacht.

    Ich kann nur sagen, dass ich mich für die beiden freue, dass sie es geschafft haben, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und nach vorne zu schauen.


    Wie mir der Schreibstil gefällt

    Monas Schreibstil gefällt mir unglaublich gut. Sie beschreibt alles sehr ausführlich, sodass man sich alles super gut vorstellen kann. Und sie übertreibt es mit den Beschreibungen auch nicht, wenn ihr wisst, was ich meine. Es ist einfach sehr gut abgestimmt und in einem guten Verhältnis zueinander. An manchen Stellen konnte ich mit den Protagonisten so sehr mitfühlen, dass ich teilweise die Luft angehalten und Herzklopfen bekommen habe. Ein großes Lob an die Autorin an dieser Stelle!


    Mein persönliches Lieblingszitat

    Es gab in Begin Again so manche Stellen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Dennoch möchte ich eine Stelle für euch zitieren, die die große Bedeutung, die Allie und Kaden füreinander im Leben des jeweils anderen haben, sehr gut widerspiegelt. 

    „Freiheit. Mir stockte der Atem. Kaden hatte das Gefühl, das ich jedes Mal empfand, sobald wir uns auf dem Berg befanden, auf einem Bild eingefangen. Und ich hatte es nicht mal gemerkt. Er musste gewusst haben, wie viel mir die Augenblicke dort oben bedeuteten.“ – Begin Again, Seite 457


    Das kann man aus diesem Buch mitnehmen

    Allie – Durch Allie konnte ich wiedermal sehen, dass man vorsichtig damit sein sollte, wem man vertraut und wem man sich emotional öffnen sollte. Manche Menschen in unserem Leben sind es wert, dass man sich ihnen anvertraut und manche eben nicht. Leider muss man an einem gewissen Punkt im Leben die Kraft dazu aufbringen, die eine Sorte Menschen von der anderen unterscheiden zu können und einen Schlussstrich zu ziehen.

    Kaden – Mir hat Kaden gezeigt, dass es okay ist, Fehler zu machen – solange man daraus lernt. Natürlich ist das Schwierigste daran, sich nicht sein Leben lang für etwas Vorwürfe zu machen. Vor allem aber sollte man differenzieren zwischen dem, was man selber verschuldet hat und dem, was man selber definitiv verhindert hätte, wären einem die Absichten manch anderer früher klar geworden.


    Würde ich dieses Buch weiterempfehlen?

    Auf jeden Fall! Egal, ob ihr wie ich neu in diesem Genre seid oder ihr schon viele andere Bücher der New Adult verschlugen habt. Dieses Buch ist es hundertprozentig wert, von euch gelesen zu werden!

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    Cover des Buches Cursed - Die Auserwählte (ISBN: 9783596704873)

    Bewertung zu "Cursed - Die Auserwählte" von Thomas Wheeler

    Cursed - Die Auserwählte
    Lappivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mit Nimue wurde ein Charakter geschaffen, der uns beibringt - trotz Meinung anderer - an uns selbst zu glauben und über uns hinauszuwachsen.
    Cursed - Nimue, Excalibur und eine neu erzählte Legende

    In dem Buch Cursed, die Auserwählte wird uns die Geschichte der jungen Nimue erzählt. Sie gehört einem Stamm der Fey an, einem Volk, welches verschiedene Arten von Magie beherrscht. Als Nimue vor ihrem Stamm - von dem sie aufgrund ihrer Vergangenheit verstoßen wird - fliehen will, kommt ihr das Schicksal in die Quere.

    Nimues Dorf wird von den roten Paladinen, einer Vereinigung von Mönchen, die die Fey ausrotten wollen, überfallen. Kurz bevor Nimue fliehen kann, überreicht ihre Mutter ihr ein altes Schwert, welches sie auf schnellstem Weg zu dem Zauberer Merlin bringen soll.

    Ab diesem Moment und mit dem Schwert in den Händen Nimues ändert sich ihr Leben komplett und sie wird der eigenen Verantwortung ihrer Art gegenüber bewusst. Das Schwert hat mit Nimue nicht nur eine Königin erwählt, es erwählte die Königin der Fey.


    Warum ich das Buch unbedingt lesen wollte

    Um ehrlich zu sein, hatte ich schon immer ein großes Interesse an der Legende von Arthur Pendragon, der fernab von seiner wahren Familie aufwächst, der dem Zauberer Merlin begegnet und eines Tages das Schwert aus dem Stein zieht, womit er sich zum rechtmäßigen König von England bewies.

    Ich mochte alles - egal ob es der Disney-Film Die Hexe und der Zauberer war, die BBC Serie Merlin – Die neuen Abenteuer, die nebensächliche Geschichte von Artus im dritten Teil von Shrek oder aber die klassische Legende von König Arthur und den Rittern der Tafelrunde.

    Auch wenn es weniger Arthur ist, der hier im Vordergrund steht, sondern vielmehr Nimue, die aus der klassischen Legende als Herrin vom See bekannt ist, war es für mich gar keine Frage, diese Neuinterpretation der Artussage zu lesen.


    Meine Meinung zum Cover

    Das Cover des Buches fand ich der Geschichte entsprechend sehr passend. Immerhin spielt das Schwert eine sehr große Rolle – sowohl in Nimues Geschichte als auch in der ursprünglichen von Arthur. Zudem bin ich der Ansicht, dass man alleine durch das Cover schon erahnen konnte, von welcher Legende erzählt wird.

    Allerdings muss ich leider sagen, dass ich etwas enttäuscht war, dass es einen Buchumschlag gab, anstatt eines „festen“ Covers. Diese Umschläge sind zwar oft sehr schön gestaltet, aber knicken auch leicht und ich gehöre zu den Menschen, die sehr pingelig sind, was den Zustand ihrer Bücher angeht.


    Was ich über die Figuren denke

    In diesem Buch gibt es tatsächlich einige Charaktere, die mir sehr gut gefallen haben. Natürlich gehört Nimue auch dazu – nicht nur, weil die Geschichte unter anderem aus ihrer Sicht erzählt wird, sondern auch weil sie eine Protagonistin ist, in die man sich sehr gut hineinversetzen konnte. Sie ist stark aufgetreten und hat an vielen Stellen klar gemacht, dass sie nicht auf die Hilfe anderer angewiesen ist.

    Ein anderer Charakter, der es mir sehr angetan hat, war der weinende Mönch. Auch, wenn er zunächst wie der Antagonist rüberkommt, so war mir gleich klar, dass hinter seiner dunklen Fassade doch noch mehr dahintersteckt (mehr will ich zu ihm jedoch nicht verraten, da das einiges spoilern könnte).

    Und natürlich liebte ich auch Squirrel – einer der wenigen, die Nimue so akzeptiert haben, wie sie ist und dem es egal war, dass sie von höheren Mächten gezeichnet war.

    Ein Charakter, den ich überhaupt nicht leiden konnte, war tatsächlich Arthur. Wobei ich natürlich auch sagen muss, dass ich aufgrund früherer Interpretationen seiner Geschichte einen hohen Anspruch an ihn hatte. Aber in dieser Geschichte kam mir Arthur für mich doch sehr schwach und fast schon hinterhältig vor. Klar, durch seine schwere Kindheit ist ihm doch viel in den Weg gelegt worden, aber dafür muss man sich damit nicht immer aus allem rausreden wollen. Zudem fand ich es nervig, dass er Nimue in so vielen Augenblicken Vorwürfe gemacht hat, warum sie ihn in all das reinzieht, wenn er es doch war, der sie angesprochen und zu ihr gegangen ist.

    Dem Charakter Merlin gegenüber habe ich eine sehr zwiegespaltene Meinung – einerseits hat er sich doch sehr gehen lassen und wurde zu einem Trunkenbold, andererseits gab es auch vieles, das ihm widerfahren ist, was ihn dann doch wieder positiver dastehen lässt. Zudem fand ich, dass er Nimue gegenüber doch immer sehr aufrichtig war und ihr so gut es ging geholfen hat.

    Natürlich gibt es auch noch einige andere Charaktere wie Schwester Iris, Morgan, Gawain, Uther, Pym und viele der anderen Fey, aber zu jedem von ihnen noch etwas zu erzählen, würde den Rahmen vermutlich sprengen.


    Wie mir der Schreibstil gefällt

    Den Schreibstil von Thomas Wheeler fand ich persönlich sehr gut. Es ist in jedem Kapitel etwas passiert, was mich zum Weiterlesen angeregt hat und auch der häufige Wechsel zu anderen Charakteren fand ich sehr spannend. Immerhin gibt es nicht nur die Geschichte von Nimue, die erzählt werden muss – jeder der anderen, egal ob Merlin, Uther, Schwester Iris, Arthur oder sonst jemand – jeder von ihnen trägt etwas zum weiteren Verlauf der Geschichte bei und das finde ich sehr wichtig.

    Etwas, das weniger mit dem Schreibstil, aber sehr wohl mit dieser Ausgabe zu tun hat, sind die Illustrationen von Frank Miller. Es gab einige im Buch, die ich wirklich sehr schön fand. Manch andere hätte man vielleicht weglassen können, aber im Großen und Ganzen fand ich sie sehr passend für diese Geschichte. Den einzigen wirklichen Kritikpunkt daran gibt es meiner Meinung nach bei der Platzierung mancher Illustrationen. Es gab ein paar, die an völlig unpassenden Stellen im Buch gezeigt wurden. Wie zum Beispiel den großen Bären, dem Nimue gegenübertritt. Während das Bild sehr früh im Buch gezeigt wurde, so kommt die zugehörige Geschichte dazu erst deutlich später im Buch vor.

    Aber alles in Allem fand ich sowohl den Schreibstil als auch die Kombination von der Geschichte und den Illustrationen sehr gelungen und schön.


    Mein persönliches Lieblingszitat

    Es gab im Buch sehr viele Momente und Zeilen, die mir gut gefallen haben. Insgesamt habe ich 20 Seiten im Buch mit Klebezetteln markiert.

    Dennoch habe ich mich für eine Stelle entschieden, die für mich ein wenig mehr heraussticht und die ich für euch zitieren möchte:

    „Nimue holte zittrig Luft und unterdrückte ihre Tränen. Für das, was sie hatte erfahren dürfen, war sie dankbar. Alles andere war nur den Verborgenen bekannt. Geboren in der Morgendämmerung, um in der Abenddämmerung zu sterben.“ – Cursed, die Auserwählte, Seite 408


    Das kann man aus diesem Buch mitnehmen

    Für mich hat diese Geschichte wieder einmal deutlich gemacht, dass man sich von der Meinung anderer nicht bremsen lassen sollte. Nimue hat viel Ablehnung erfahren und das nicht nur von einfachen Bekannten, sondern auch von Familienmitgliedern und Personen, die sie für ihre Freunde gehalten hat.

    Nimue wurden viele Steine in den Weg gelegt und dennoch hat sie auch diese überwinden können, indem sie an sich selbst geglaubt hat.

    Meiner Ansicht nach, lehrt uns dieses Buch etwas, das vor allem jüngeren Leuten nicht entgehen sollte. Gerade in frühen Jahren kann es passieren, dass man Kommentare an den Kopf geworfen bekommt, die einen größeren Einfluss auf das Selbstbewusstsein haben könnte, als manch anderer vielleicht denkt. Doch Nimues Geschichte ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man sich dadurch nicht unterkriegen lassen sollte.


    Würde ich dieses Buch weiterempfehlen?

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, also definitiv ja!

    Ich würde die Geschichte von Nimue jedem weiterempfehlen, der sich für Fantasy und vor allem die Artussage begeistern kann.

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    Über mich

    Hi :) Ich bin Michelle und ich bin 24 Jahre alt. Neben dem Schreiben gehört das Lesen zu meinem größten Hobby. Ich liebe es einfach, in die Geschichten einzutauchen, mit den Protagonisten mitzufühlen oder sogar das Gefühl zu bekommen, an ihrer Stelle zu sein und diese Storys am eigenen Leib zu erfahren. Schaut gerne bei meinen Rezensionen vorbei und lest euch durch, was ich zu dem ein oder anderen Buch zu sagen habe. ich bin auch jederzeit für Unterhaltungen über die Bücher in meiner Bibliothek / aus meinen Rezis zu haben :)
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