Laupez

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    Cover des Buches Alles, was ich nicht erinnere (ISBN: 9783421047243)

    Bewertung zu "Alles, was ich nicht erinnere" von Jonas Hassen Khemiri

    Alles, was ich nicht erinnere
    Laupezvor 3 Jahren
    Cover des Buches Die Achse meiner Welt (ISBN: 9783426515396)

    Bewertung zu "Die Achse meiner Welt" von Dani Atkins

    Die Achse meiner Welt
    Laupezvor 3 Jahren
    Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783866476943)

    Bewertung zu "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll

    Alice im Wunderland
    Laupezvor 3 Jahren
    Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046335)

    Bewertung zu "Im Westen nichts Neues" von E.M. Remarque

    Im Westen nichts Neues
    Laupezvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Habe gefühlsmäßig in einem Trümmerhaufen gestanden. Sehr raffiniert, sehr bewegend.
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    Cover des Buches Green net (ISBN: 9783942498203)

    Bewertung zu "Green net" von Wilfried von Manstein

    Green net
    Laupezvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine prall gefüllte, eher überfüllte Ideen-Box. Liebenswert, gelegentlich aber auch verwirrend und anstrengend.
    Phantasievolles Durcheinander

    In einer einfarbig gezeichneten Welt, regiert von gegenseitiger Zerstörung, leuchten Heldentum und Hoffnung glänzend aus entlegenen Winkeln hervor. Vermittler zwischen Menschen- und Pflanzenwelt, Mediatoren mit der Funktion, den Frieden wiederherzustellen und somit die Existenz allen Lebens auf Erden aufrechtzuerhalten.

    Beinahe seit es den Menschen gibt, treibt er Schabernack mit der Natur, nutzt sie für seine Zwecke, sieht tatenlos zu, wie sie allmählich verwelkt. Nun bietet sich den Pflanzen plötzlich eine Möglichkeit der Rache. Wer könnte es ihnen verübeln? Schaffen sie es, den Spieß umzudrehen und die Menschheit für ihre Taten zu bestrafen?

    Green Net verkörpert meine persönliche Auffassung von „seiner Kreativität freien Lauf lassen“. Der Roman ist eine Mischung aus Naturschutz-Demo, Science-Fiction-Zeitspiel, Dschungelbuch und Fantasy mit Drachen und sprechenden Pflanzen. Es werden Unmengen unterschiedlichster Ideen häppchenweise eingearbeitet, wobei einige lediglich oberflächlich angerissen werden und manchmal Verwirrung hervorrufen. Dadurch wirkt das Ganze etwas überladen und die einzelnen kreativen Bruchstücke erhalten kaum die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdient hätten.

    Die Handlung empfand ich zunächst als vielversprechend, mir gefiel insbesondere das Geheimnisvolle und die Atmosphäre, die ich tatsächlich als „grün“ bezeichnen würde. Mit der Zeit machen diese Komponenten allerdings anderen Platz; es wird hin und wieder theatermäßig komödiantisch, ganz wie in einem Zeichentrickfilm. Dazu unpassend, empfinde ich den allgemeinen Erzählton als hauptsächlich negativ: ein Tadel nach dem anderen, mal mehr, mal weniger subtil, stört die Szenerie. Angeprangert werden häufiges Fluchen, übermäßige Smartphone-Nutzung, Völlerei, Tierversuche, allgemeine Umweltverschmutzung und so weiter. Meiner Meinung nach wäre der Effekt größer gewesen, wären die Leser nicht geradezu mit Vorwürfen an die Menschheit beschossen worden.

    Ich hätte mir hier einen objektiveren Erzähler gewünscht, der Handlung das Feld überlassend.

    Der Schreibstil an sich ist hingegen relativ zurückhaltend, was mir durchaus gefällt – der Autor bedient sich einiger witziger Wortspielereien, ohne jemals rhetorisch kompliziert zu werden. Allerdings fielen mir, als offenbar bevorzugtes Stilmittel, einige längere Aufzählungen auf. Diese waren augenscheinlich unsortiert und lasen sich eher wie Einkaufszettel, wodurch der Lesefluss ein wenig unterbrochen wurde.

    Den Figuren merkt man an, dass sie einer liebevollen Feder entspringen. Sie sind nicht gleichbleibend und hundertprozentig in sich schlüssig, aber das sind auch reale Menschen selten. An dem stereotypisierten Bösewicht Podoll, ein gedanklich und sprachlich auf Fäkalien fokussierter Mann, wird eigentlich kein gutes Haar gelassen. Aus der Intensität, mit der er gezeichnet wird, spricht aber mindestens so viel gestalterischer Spaß wie bei den glorreichen Helden der Geschichte (wenn nicht sogar noch mehr).

    Zusammenfassend enthält der Roman einige vielversprechende, teilweise lustige und phantasievolle Ideen, für deren Entfaltung der Platz scheinbar nicht gereicht hat. Die Figuren sind einfach, aber liebenswert gestaltet. Die moralischen Absichten des Autors sind nobel:

    Der Mensch sollte auch Pflanzen und Insekten nicht skrupellos und arrogant ausbeuten dürfen. Man sollte die Bedürfnisse der Menschheit nicht so einfach über jene der Natur stellen. Und so weiter.

    Insgesamt wirkte die Handlung, die ganze Atmosphäre auf mich jedoch etwas überladen und überfordernd. 

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    Cover des Buches Dr. Jekyll und Mr Hyde (ISBN: 9783800056224)

    Bewertung zu "Dr. Jekyll und Mr Hyde" von Robert L. Stevenson

    Dr. Jekyll und Mr Hyde
    Laupezvor 4 Jahren
    Cover des Buches Der Club Dumas (ISBN: 9783458362494)

    Bewertung zu "Der Club Dumas" von Arturo Pérez-Reverte

    Der Club Dumas
    Laupezvor 4 Jahren
    Cover des Buches Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens (ISBN: 9783257069754)

    Bewertung zu "Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" von J. Ryan Stradal

    Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens
    Laupezvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Dank unterschiedlichster Perspektiven eine dynamische, lesenswerte Geschichte - wie die Äderchen eines Blattes läuft alles stimmig zusammen.
    Einen gemischten Perspektiv-Salat, bitte!

    Eva Thorvald reift zu einer meisterhaften Köchin heran, deren Geschmackssinn ohnegleichen ist. Köstlichkeiten wie nicht von dieser Welt bereitet sie zu, die so anschaulich beschrieben werden, dass man sie fast schmecken kann. Aber eben nur fast, denn man meint, solche leckeren Dinge gäbe es in der Realität kaum zu finden.

    Ich muss zugeben, dass ich diesen Roman nicht ganz vorurteilsfrei zu lesen begonnen habe: Mir war von Anfang an klar, dass er mir gefallen würde. Ich bin bestechlich, wenn es um Essen geht. Dass „Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens“ nun aber eines meiner Lieblingsbücher geworden ist, hat nicht nur mit Rezepten, einem ausnehmend schönen Cover und kulinarischen Beschreibungen zu tun.

    Wir lernen Eva Thorvald oder auch die Welt um sie herum aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. Dadurch wirkt die Geschichte dynamisch und abwechslungsreich; man meint, Eva von allen Seiten zu beleuchten. Ihre Karriere, ihr Charakter erscheinen somit glorreicher, als sie es aus ihrer eigenen Sicht könnten. Selbst, wenn man durch die Augen jener blickt, die Eva nicht einmal leiden können. Keine falsche Bescheidenheit!

    Im Grunde werden in dieser Lebensgeschichte einer Frau vielmehr die kleinen (essentiellen) Momente ihrer Bekanntschaften zusammengefasst, die so unterschiedlich wie möglich gestaltet sind. Der Klappentext kann hier irreführend sein: Bisweilen vermisst man den Bezug zur hauptsächlichen Story, aber ich finde, am Ende läuft doch alles zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Sogar die Rezepte, die zunächst wie zufällig eingestreut wirken, sind womöglich bedeutungsvolle Leitmotive. Diese Technik schließt Ausschweifungen gelegentlich ein, die sicherlich nicht jedermanns Sache sind. Meine schon.

    Der Schreibstil ist flüssig und unverschnörkelt, die Handlung setzt meistens eher auf Tragik als auf Komik, verliert dabei aber kaum an Leichtigkeit. Die Charaktere lernt man so weit kennen, dass man einen groben Eindruck erhält, dann werden sie einem aus den Händen gerissen und machen anderen Figuren Platz. Man gewöhnt sich daran, bis zum Schluss nicht ganz vertraut mit ihnen zu sein, selbst mit der vermeintlichen Hauptperson nicht. Zumindest wird einem so nicht langweilig. Vielmehr bleiben Lücken, die der Leser mit seinen eigenen Ideen füllen kann.

    Alles in allem eine klare Empfehlung für alle, die sich nicht allzu sehr auf die Erwartungen versteifen, die der Klappentext hervorbringt. Für alle, die Ausschweifungen verzeihen und Perspektivwechsel wie frische Brisen aus entgegengesetzten Richtungen genießen.

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    Cover des Buches Britt-Marie war hier (ISBN: 9783810524119)

    Bewertung zu "Britt-Marie war hier" von Fredrik Backman

    Britt-Marie war hier
    Laupezvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eines meiner Jahreshighlights - die Verwandlung einer einzigartigen, kontroversen, intelligent konstruierten Figur. Außergewöhnlich!
    Von der Nervensäge zur Herzensdame

    Britt-Marie ist – und hat es – nicht einfach. Als sie sich für die Trennung von ihrem Mann entscheidet, beschließt, ihren ersten richtigen Job anzunehmen und außerdem in eine fremde Gegend zieht, muss sie einige verstörende Erfahrungen machen. Dass manche Leute ihre Besteckschublade nicht ordentlich zu halten wissen. Und, schlimmer noch: Dass manchmal selbst Natron nichts mehr retten kann.

    Obwohl das Cover thematisch perfekt passt, erzählt es (dem vorurteilsbehafteten Leser) doch sehr von einer simplen, beinahe trivialen Komödie schnarchnasigen Humors – aus diesem Grund habe ich die vorigen Romane von Fredrik Backman nicht gelesen. Deren überschäumende Beliebtheit (vor allem Oves) machte mich dann doch neugierig auf Britt-Marie. 

    Eines (das wohl Wichtigste) sei vorweg klar gestellt: Sie ist weder simpel noch schnarchnasig. Im Gegenteil! Es war wundervoll, eine so komplexe, interessante und einzigartige Romanfigur zu erleben. Eine glaubwürdige, unglaubliche Frau, die man zunächst nicht ausstehen kann, um sie schließlich in sein Herz zu schließen: neurotisch, nervig, liebevoll, sensibel, mutig. Und wie von einem anderen Planeten.

    Backman räumt in seiner Danksagung ein, ein Anfänger zu sein, der viel zu lernen habe. Pustekuchen. Zumindest, was seine Protagonisten angeht, beherrscht er sein Handwerk offensichtlich meisterhaft. Sie durchleben einen Prozess – oder anders: Ein Prozess rüttelt und schüttelt sie durch. Äußerlich mag die Handlung nur wenig actionreich und eher alltäglich erscheinen (bis auf Höhe- beziehungsweise Tiefpunkte); die eigentliche Handlung spielt sich im Geist der Figuren ab.

    Zu Beginn des eben erwähnten Prozesses sah ich bereits meine Hoffnungen schwinden. Britt-Marie war mir doch sehr unsympathisch und selbst Dialoge schienen zäh, das war nun einmal ihr besonderes Talent: dem Gegenüber ein Gefühl des Unbehagens zu bereiten. Die Komik dieser Szenen empfand ich eher als frustrierend. Wenn man jedoch geduldig bleibt, wird man relativ schnell damit belohnt, dass diese langweiligeren Stellen bald wirklich komischen, herzzerreißenden, intensiv emotionalen Stellen Platz machen.

    Dazu trägt der ironische, gewissermaßen eigenartige (weil womöglich für den Autor charakteristische) Schreibstil bei. Er schafft es, vollkommen unkompliziert und flüssig zu bleiben, obwohl man doch manchmal, eben wegen der omnipräsenten Ironie, etwas mehr nachgrübeln muss. Wenn man, so wie ich, zwischendurch grundlos nicht begreift, wann eine Aussage gegenteilig oder ernsthaft gemeint ist. Lediglich beim Fußball hätte ich mir etwas mehr Zurückhaltung gewünscht: Der Autor scheint ein wirklicher Fan zu sein, meinetwegen.
    Fußball bildet hier den Hintergrund, die Bühne der Handlung sozusagen, wie eine Leitung, über die Menschen global miteinander kommunizieren können. Mit der Wahl der Lieblingsmannschaft stellt man seinen Platz in der Welt und vielmehr seine Persönlichkeit klar. Das finde ich absolut in Ordnung. Fußball finde ich an sich auch okay, aber ich bin überhaupt kein „Fan“, weil ich allgemein schon das „Fansein“ (vor allem beim Fußball) nicht leiden kann. Deshalb erscheinen mir bisweilen wiederholte Liebesbekundungen an diesen Sport etwas übertrieben.

    Wahrscheinlich war es für die Entwicklung Britt-Maries wichtig, sie zunächst möglichst unsympathisch darzustellen. So wird dem Leser vor Augen geführt, inwiefern er einem Menschen negative Stempel aufdrückt, noch bevor er hinter die Geschichte seines merkwürdigen Benehmens kommt.
    Ich glaube ja ohnehin, dass man so gut wie jede Person mögen kann, wenn man erst weiß, weshalb sie sich wie verhält. Dazu muss man sich nicht gleich deren Kindheitstraumata vor Augen führen, es reicht auch, offen und tolerant zu sein und auch schon die bloße Bereitschaft, zuzuhören, wenn jemand den sehnlichen Wunsch hat, zu erzählen. Im Fall von Britt-Marie hat es sich für mich gelohnt.

    Ganz ehrlich, der Titel passt so perfekt: Sie war hier. Nicht nur in Borg, sondern besonders in meinem Kopf und irgendwie auch in meinem Herzen (denn ich habe geflennt wie ein Baby), wo sie (vor allem im Kopf) einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Und mich dazu angeregt, auch die anderen Romane von Backman zu lesen. 

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    Cover des Buches Albert muss nach Hause (ISBN: 9783959670227)

    Bewertung zu "Albert muss nach Hause" von Homer Hickam

    Albert muss nach Hause
    Laupezvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein abenteuerlicher, metaphorischer Roman über das Finden und Akzeptieren einer Liebe und über die kleinen Träume des Lebens.
    Liebevolles Rätselraten

    Die Ehe zwischen Homer und Elsie wurde von einer Größe arrangiert, die Kismet genannt wird - oder Schicksal. Ganz zufrieden sind sie jedoch beide nicht mit dieser Situation: Elsie sehnt sich nach einem glänzenderen Leben als in Coalwood, der Bergbaustadt. Außerdem ist sie sich ihrer Gefühle zu Homer nicht sicher, der sie wiederum über alles liebt, aber sich partout nicht mit Albert anfreunden kann – dem Hochzeitsgeschenk einer alten Flamme seiner Frau. Albert ist ein Alligator.

    „Albert muss nach Hause“ ist eine irgendwie wahre und sicherlich sehr erfundene Geschichte vom Zueinanderfinden, Träumen und sich selbst Verwirklichen. Sie soll den Eltern des Autors widerfahren sein, der sie nun also in Form dieses optisch sehr ansprechenden Romans zu verewigen versucht.

    Die beiden Hauptfiguren sind, vermutlich gerade weil es sich um Hickams Eltern handelt, verherrlicht wie Paare in alten Liebesfilmen. Zwar weisen sie hier und da geringe (menschliche) Schwächen auf, sind jedoch wohl die schönsten Menschen der Welt und symbolisieren jeweils (auf den ersten Blick) gegensätzlich scheinende Charaktereigenschaften: Homer die Freundlichkeit, Zufrieden- und Bescheidenheit, Aufrichtigkeit und so weiter, ein ganzer Held eben. Auf der anderen Seite haben wir Elsie, die ehrgeizig nach Höherem strebt, Abenteuerlust verkörpert und sich die typischen Zwänge der Frauen ihrer Zeit keineswegs gefallen lässt. Eine sehr liebevolle Figurengestaltung.

    Ich muss offen gestehen, dass ich noch immer nicht ganz verstanden habe, was nun der Wahrheit entspricht und was nicht. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich die Metaphern, von denen der Roman überquellt, insgesamt überhaupt erkannt habe – der Hahn, der immer wieder auftaucht und sich auf Homers Schulter wie zu Hause fühlt, scheint mir beinahe für gar nichts zu stehen. Wie ein blinkendes Verkehrsschild, welches uns lediglich darauf aufmerksam machen soll, dass es zwischen den Zeilen Tiefgründigeres zu entdecken gibt. Wahrscheinlich wäre es sinnvoll, Albert noch einmal zu lesen, oder gleich mehrmals, um sich ganz dieser Schatzsuche zu widmen.

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, sodass man auch an den wenigen Längen des Romans keineswegs hängen bleibt. Auf einfach wirkende Art wird mal wohlige, mal schaurige und auch tieftraurige bis dramatische Atmosphäre erzeugt – was hier simpel erscheint, ist umso schwieriger zu bewerkstelligen und doch mit Bravour gelöst. Wie wenn man zig künstlerische Tricks und einen dicken Batzen Schminke anwendet, um möglichst ungeschminkt auszusehen (damit kenne ich mich bestens aus). Natural Look.
    Manche Szenen wirken wie übergangslos aneinandergereiht, weil sie stets folgendem Muster unterliegen: Das Paar fährt, kommt irgendwo an, wo etwas stattfindet, was womöglich ihr Leben verändert, es aber höchstwahrscheinlich doch nicht tut. Und weiter geht die Fahrt.
    Trotzdem wartet die eine oder andere Überraschung auf den Leser.

    Zusammenfassend sei gesagt, dass es sich bei Albert muss nach Hause um einen der liebevollsten Romane handelt, die ich in letzter Zeit (je) gelesen habe. Eine klare Empfehlung für jeden, der etwas seelischen Urlaub braucht und sich in einem engen Buick (weil man den Rücksitz mit einem riesigen Reptil teilen muss) wohlfühlen möchte. Ein richtiger Inssofakuschelroman.

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