Lena_Sophie

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    Cover des Buches Der Ruf des Schamanen. Unsere abenteuerliche Reise in das Herz der Dunkelheit (ISBN: 9783522202749)

    Bewertung zu "Der Ruf des Schamanen. Unsere abenteuerliche Reise in das Herz der Dunkelheit" von Davide Morosinotto

    Der Ruf des Schamanen. Unsere abenteuerliche Reise in das Herz der Dunkelheit
    Lena_Sophievor 13 Stunden
    Kurzmeinung: Von mir gibt es nur Liebe für dieses Buch!
    Erstes Highlight 2021

    Der Ruf des Schamanen versprach ein Abenteuer durch den Dschungel, eine harte Reise durchs grüne Dickicht, die den Protagonisten alles abverlangt und in Gefahr bringt. Ich kann nach dem Lesen des Buches ganz klar sagen, dass die Inhaltsangabe sehr irreführend war und der Dschungel zwar eine (durchaus wichtige) Rolle spielt, dennoch keine so große, wie im Klappentext angepriesen. Ich möchte in der Hinsicht ungern spoilern, daher keine konkreten Angaben von mir dazu. Aber es sei gesagt, dass man länger auf den Urwald warten muss, als man nach dem Überfliegen der Inhaltszusammenfassung vielleicht glauben mag. Das hat keinen negativen Einfluss auf meine Bewertung, da mich die Geschichte an sich zu 100% überzeugt hat. Dennoch empfinde ich es als gerecht, andere darauf hinzuweisen.


    Die Reise der Kinder Laila und El Rato beginnt also wie gesagt viel früher als gedacht, sodass es sich ergibt, dass man auch schon die Ursache und den Auslöser des Reisewillens der beiden direkt „live“ miterlebt und Laila bei der Diagnose begleitet. Ich persönlich fand es passend, dass man nicht alles fertig präsentiert, sondern tatsächlich eine Entwicklung ihrer Krankheit mitbekommt, so bedrückend das auch sein mag. 

    Laila ist ein starkes, mutiges und kämpferisches Mädchen, sie ihr Schicksal auf keinen Fall so hinnehmen will, wie es sich ihr auftut. Das fand ich beeindruckend und zugleich tat sie mir unfassbar leid, weil ich unsicher war, ob dieses Buch die Art Geschichte bieten würde, bei der wie durch ein Wunder das ultimative Happy End entsteht. Ich habe um ehrlich zu sein gehofft, dass es nicht so etwas wie eine Wunderheilung für sie geben würde, einfach weil es in meinen Augen nicht gepasst hätte, was natürlich nicht heißt, dass ich es der Protagonistin nicht gönnen würde. 


    El Rato ist der Begleiter von Laila, ein schräger Vogel und extrem weltfremd, der Laila zwar treu ergeben ist und ihr rührend zur Seite steht, insbesondere als sich das Buch dem Ende zuneigt. Doch ab und an hätte ich dem Bengel gern die Löffel lang gezogen. Klar, er ist naiv und hat Gründe dafür. Doch manchmal blieb mir wirklich nur noch, den Kopf zu schütteln über sein Verhalten und seine Gedanken. 


    Dadurch, dass die Erzählperspektiven regelmäßig wechseln, kommen neben einigen anderen Figuren Laila und El Rato beide zu Wort, was mir wie immer sehr gut gefällt. Ich liebe es, wenn man nicht nur einer, in diesem Fall auch Gott sei Dank aus ihrer Ich-Perspektive erzählenden, Figur in den Kopf schauen kann, sondern gleich mehreren. Das sorgt für Abwechslung und es entsteht auch meist nicht so ein starker Hang dazu, nur mit der Erzählstimme mitzufiebern, sondern sich tatsächlich auf alle einzulassen. Durch kleine Tiersymbole am Kapitel-Anfang kann man einordnen, er gerade spricht, was mir persönlich zu Beginn noch etwas schwer gefallen ist, da ich die Tiere meinem eigenen Gefühl folgend ganz anders verteilt hätte. Aber was weiß ich schon. 


    Die Geschichte von Laila und El Rato beginnt langsam, nimmt an Fahrt und auch Gefahr auf, und hält Wendungen bereit, die ich im Vorfeld nie in Betracht gezogen hätte. Ich war positiv überrascht, wie tiefgründige Botschaften sich hier verstecken, wie viele brenzlige Situationen die Figuren meistern müssen, was für enge und unerwartete Beziehungen entstehen und wie sehr ich das Ende lieben würde. Wie der Name des Buches schon vermuten lässt, kommt es auch nicht ganz ohne Übernatürliches aus, aber ich empfand es als authentisch dargestellt und den Anteil angenehm bemessen. 


    Doch eines hat all dem noch die Krone aufgesetzt, und das waren die Illustrationen. Für mich das absolute Highlight in diesem Buch, denn solch einen lebendigen Text habe ich selten gelesen. Die Sätze führen ein Eigenleben, transportieren Emotionen nicht nur mit Worten, sondern auch optisch, sie stützen das Gelesene auf eine einzigartige Weise. Ich war wirklich beeindruckt und habe mich über jede Seite mit einer Zeichnung oder einem Bild, in die sich der Text eingefügt hat, gefreut wie ein Honigkuchenpferd. 


    Mein Fazit:Ein fantastisches Buch, welches mir großes Lesevergnügen beschert hat. Selten habe ich die innere optische Ausarbeitung eines Buches so sehr genossen wie in diesem. Die Geschichte nimmt einen mit auf eine exotische Reise, sie bietet sympathische und sorgfältig ausgearbeitete Figuren und eine wichtige Message. Was wünscht man sich mehr?

    Natürlich erhält das Buch volle 5 von 5 Sternen von mir. 

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    Cover des Buches Shadowscent - Die Blume der Finsternis (ISBN: 9783748800125)

    Bewertung zu "Shadowscent - Die Blume der Finsternis" von P. M. Freestone

    Shadowscent - Die Blume der Finsternis
    Lena_Sophievor 15 Stunden
    Kurzmeinung: Wir hatten so unsere Startprobleme, aber es wurde besser mit der Zeit.
    Anfängliche Schwierigkeiten, aber ansonsten gut

    Shadowscent und ich hatten einen schweren Start. Der Einstieg war mühsam für mich, sich in die neue Welt, in der Gerüche eine so große Rolle spielen. Das Ganze gestaltete sich recht komplex und nicht so intuitiv, wie ich gedacht hätte, und so haderte ich die ersten Kapitel noch damit, ob ich das Buch nicht auf den Vielleicht-besser-später-Stapel legen sollte. Ich war dann tapfer und habe es weiter versucht, und tatsächlich haben die Geschichte und ich immer besser zusammengefunden.

    Ein Manko war für mich, dass das Buch für meinen Geschmack etwas gerafft werden könnte. Ich habe echt lange dafür gebraucht und auch wenn der Schreibstil den Lesefluss gut gestützt hat, hätte ich mir hier und dort gewünscht, geschichtlich ein wenig schneller voranzukommen.

    Ash und Rakel haben ein für mein Empfinden passendes Team dargestellt, ich mochte die Art wie sie einander ergänzen und unterstützen. Zudem gab es nicht zu viel Liebesgesülze, was der eigentlichen Story die Schau hätte stehlen können, das gefiel mir ebenfalls.

    Mein Fazit:
    Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin gespannt, womit wir es im zweiten Teil zu tun bekommen.

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    Cover des Buches Bigtime - Drei Romane in einem Band (ISBN: 9783492281966)

    Bewertung zu "Bigtime - Drei Romane in einem Band" von Jennifer Estep

    Bigtime - Drei Romane in einem Band
    Lena_Sophievor 16 Stunden
    Kurzmeinung: Ich mochte es, würde es allerdings nicht noch mal lesen wollen.
    Lieber Fantasy als Helden

    Jennifer Estep ist eine fantastische Autorin und hat es mit ihrer Mythos-Academy-Reihe geschafft, meine Begeisterung für ihre Werke zu wecken. Entsprechend gespannt war ich auf ihre Superhelden, denn Geschichten über Helden und Heldinnen kenne ich generell nur sehr wenige bisher.

    Da sich hier die ganze Reihe vereint, hatte ich etwas Mühe, das Buch hinter mich zu bringen, weil ich zwischendurch immer gern etwas Abwechslung habe, anstatt viele Bücher einer Reihe hintereinander weg zu lesen. Jedoch empfand ich jedes der Bücher als lesenswert und kann tatsächlich auch keinen klaren Favoriten ausmachen. Jedes hat mich auf seine Weise gut unterhalten und ich möchte keine der Geschichten missen, jedoch kann ich klar sagen, dass ich die Fantasy von Jennifer Estep lieber mochte als ihre Helden-Stories.

    Mein Fazit:
    Die Reihe hat ihre 4 Sterne redlich verdient, aber ich bleibe für die Zukunft doch lieber bei Frau Esteps Magie und Fantasie.

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    Cover des Buches Für immer und dich (ISBN: 9783492705660)

    Bewertung zu "Für immer und dich" von Anna Rosina Fischer

    Für immer und dich
    Lena_Sophievor 17 Stunden
    Kurzmeinung: War nett, aber ich hatte höhere Erwartungen.
    War okay

    Songbird von Anna Rosina Fischer hatte mich seinerzeit tief berührt und sehr begeistert, umso gespannter war ich auf ihr neustes Werk. Ich hatte mich sofort in den Klappentext und das vergleichsweise schlichte Cover verliebt, und konnte es kaum erwarten, endlich anzufangen.

    Leider passierte dann etwas, womit ich gar nicht gerechnet hätte, nämlich dass mich der Anfang langweilte. Ich war total enttäuscht und dachte, dass ich es zu einem anderen Zeitpunkt besser noch einmal neu versuche und dem Buch einen zweiten Versuch gebe. Doch es wurde nicht besser.
    Es ist nicht so, dass das Gelesene schlecht war. Aber es hat mich nicht so mitgenommen, wie ich es erhofft und nach Songbird ehrlich gesagt auch erwartet hatte. Ich habe mich von Seite zu Seite gehangelt und war zwischendurch auch wirklich gefesselt. Nur die Gefühlsebene hat mich nicht erreicht und das finde ich schade.

    Mein Fazit:
    Ich bin etwas enttäuscht, das Buch hat meinen Erwartungen leider nicht gerecht werden können. Aber dennoch werde ich mich auf ein weiteres Buch von Anna Rosina Fischer freuen und es lesen, sofern eins geplant ist.

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    Cover des Buches Eddie Fox und die Schüler von Stormy Castle (ISBN: 9783845834429)

    Bewertung zu "Eddie Fox und die Schüler von Stormy Castle" von Antje Szillat

    Eddie Fox und die Schüler von Stormy Castle
    Lena_Sophievor 17 Stunden
    Kurzmeinung: Hat Spaß gemacht, diese Reihe verfolge ich sehr gern.
    Kurzweilig und gruselig

    Auch im zweiten Abenteuer von Eddie Fox und seiner Menschenfreundin Pia geht es wieder gruselig zu. Ich habe mich beim Lesen fantastisch amüsiert, auch wenn ich feststellen musste, dass mein E-Reader mit PDFs leicht überfordert ist. Daher hat das Blättern manchmal Minuten gedauert, aber so hatte ich immerhin genug Zeit, um das Gelesene wiederholt Revue passieren zu lassen. Und wieder.. und wieder. Wird wohl Zeit für ein neues Gerät.


    Der leichte, kindgerechte Erzählstil ermöglicht es dem Leser, sofort problemlos in die Geschichte einzutauchen und Eddie bei allem über die Schulter zu schauen. In diesem Buch tauchen neben den altbekannten Schüler-Problemen neue auf, nämlich in Form von Eddies Eltern und ungewöhnlichen Spuk-Ereignissen. Zu Rätseln, wer dahinter stecken könnte, und welche Motivation dem zu Grunde liegt, hat wirklich Spaß gemacht und auch wenn hier und da die Entwicklungen natürlich schon vorauszusehen waren für den geübten Leser, gab es einige kleine Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. 


    Mein Fazit:

    Ich finde, dass auch das zweite Abenteuer von Geist Eddie und Schülerin Pia durchaus lesenswert ist. Die Reihe eignet sich perfekt zum Entspannen und Kopf frei kriegen, man kann lachen und sich ein wenig gruseln, die perfekte Kombination!

    4 von 5 Sternen gibt es von mir.


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    Cover des Buches Die neue Nebenbei-Diät (ISBN: 9783747103296)

    Bewertung zu "Die neue Nebenbei-Diät" von Elisabeth Lange

    Die neue Nebenbei-Diät
    Lena_Sophievor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Ansprechend aufbereitet, gut zu lesen.
    Hilfreich

    Diäten waren für mich immer ein rotes Tuch. Wir kamen nie auf einen grünen Zweig, denn entweder war es mir schlicht zu umständlich, all den Kram auch durchzusetzen, der verlangt wurde, oder aber ich gab nach nicht einsetzen wollenden Erfolgen frustriert auf. Im Grunde hängt alles an mir, und das nervte mich so sehr, dass ich es einfach nicht mehr versuchte. 


    Als ich das Buch sah, sprang ich einfach über meinen Schatten, denn lesen tut in den wenigsten Fällen weh und schlimmstenfalls ziehe ich halt einfach keinen Mehrwert daraus, was ich dort präsentiert bekomme, bestenfalls erlange ich ein paar neue Erkenntnisse.


    Es ist jetzt nicht so, dass das Buch für mich die ultimative Erfüllung war. Viele Dinge hat man so oder ähnlich natürlich schon mal gelesen oder gehört und dennoch empfand ich sie als ansprechend aufbereitet. Mit vielen Bildern und Erläuterungen werden Grundlagen verständlich dargelegt und weitestgehend ohne einen erhobenen Zeigefinger aufgetischt.


    Mir gefielen besonders die Vergleiche die zwischen „gut“ und „böse“ gezogen wurden. Auf der einen Seite wurde ein Nahrungsmittel vorgestellt, was vermutlich viele von uns oft zu sich nehmen, und auf der anderen Seite eine gesündere Alternative dargeboten. So wird gezeigt, wie mühelos man theoretisch seine Ernährung ein wenig zum Besseren wenden kann. 


    Nüchtern betrachtet ist das Buch für mich zwar nicht gerade die ausschlaggebende Motivation und der perfekte Guru, aber es ist doch ganz brauchbar, wenn man ein paar kleine Tipps für den Alltag sucht und nicht sofort sein komplettes Leben inklusive Ernährung umkrempeln möchte. 


    Mein Fazit:
    Ein lesenswerter Ratgeber, aus dem ich durchaus die ein oder andere Sache mitnehmen konnte.

    Ich vergebe wohlwollende 4 von 5 Sternen. 

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    Cover des Buches INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne (ISBN: 9783426227367)

    Bewertung zu "INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne" von Christopher Paolini

    INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
    Lena_Sophievor 6 Tagen
    Kurzmeinung: War nicht schlecht, aber doch etwas zu viel für mich.
    Hatte mehr erhofft

    Mit Infinitum habe ich mir natürlich ordentlich was vorgenommen. Ich muss gestehen, dass ich das Buch deutlich unterschätzt und mich auf der anderen Seite leider überschätzt hatte, und als beides kollidierte, hatte das eine deutlich längere Lesezeit zur Folge als erwartet. Das ist mir schon ein wenig unangenehm, aber wenn ein Buch sich nicht einfach so runterlesen lässt, sondern ein wenig mehr durchdacht werden will, dann ist das so und ich nehme mir auch die Zeit dafür.


    Nach Eragon hat Paolini hier einen neuen Hammer rausgehauen. Klar, das Buch ist nichts für zwischendurch, nichts, was man mal eben wegatmen kann. Aber es lohnt sich.

    Der Schreibstil hat mich positiv überrascht, ich hätte gedacht, dass das alles entweder etwas blümiger oder aber sehr viel langweiliger und trockener ausfallen würde. Aber so konnte ich mich gut auf das Geschehen konzentrieren, ohne dass ich der Formulierung viel hätte nachhängen müssen, wie im Vorfeld befürchtet. 


    Die Protagonistin Kira war mir zu Beginn noch etwas fern. Ich konnte mich dadurch, dass von einem auktorialen Erzähler berichtet wird und Kira nicht aus ihrer Ich-Perspektive erzählt, nur schwer in sie und ihre Gedankenwelt hineinversetzen, so gern ich das auch getan hätte. Im Laufe der Zeit rückten wir allerdings etwas enger zusammen, selbst wenn sie mir rückblickend betrachtet nicht so sympathisch geworden ist wie erhofft. 


    Das Worldbuilding, wenn man es denn so nennen kann, denn in einer komplett anderen Welt befinden wir uns ja nun eigentlich nicht, fand ich sehr gut gelungen. Paolini entführt uns wie selbstverständlich in das Weltall und seine Planeten, macht uns mit den Eigenarten und dem Leben dort vertraut und zeigt uns, was uns abseits des Bekannten noch alles zu erwarten hat. Ich muss sagen, dass ich an manchen Stellen sehr erstaunt war und einige Entwicklungen nicht hatte kommen sehen, das gefiel mir.


    Leider fiel die Geschichte für mich, eben weil sie so umfangreich und detailliert war, hier und da etwas zäh und dröge aus. Es gab Abschnitte, da hätte ich gern zugunsten von Tempo gerafft, und denke, dass dennoch nicht allzu viel verloren gegangen wäre.

    Mein Fazit:
    Ein lesenswertes Buch, auch wenn ich ewig gebraucht habe und mir manchmal etwas mehr Rasanz gewünscht hätte. Man sollte sich schon bewusst sein, was für einen Klopper man sich antut, ich habe das zugegebenermaßen echt unterschätzt. Aber da das nicht die Schuld des Buches ist, vergebe ich 4 von 5 Sternen. 

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    Cover des Buches Hate You Much, Love You More (ISBN: 9783548063225)

    Bewertung zu "Hate You Much, Love You More" von Teagan Hunter

    Hate You Much, Love You More
    Lena_Sophievor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Okay, aber Band 1 war besser.
    Nett, mehr nicht.

    Mit Hate you much, Love you more konnte die Autorin mich nicht so richtig überzeugen. Es ist der Nachfolger von Wrong Number, Right Guy, kann aber unabhängig gelesen werden, würde ich behaupten, auch wenn die Figuren aus dem ersten Teil wieder auftauchen und einen nicht ganz unwesentliche Rolle spielen.


    Wie auch Band 1 gibt es in diesem Buch viele Textmessage-Kommunikationen. Bis zu einem gewissen Grad gefällt mir das, es kann durchaus Abwechslung bringen, aber in großen Batzen erschlägt es mich immer und nach einer Weile empfinde ich es als anstrengend. Kleinere Ausschnitte und dafür häufiger eingestreut würden dem Lesefluss in meinen Augen besser bekommen, aber das sieht jeder anders.


    Zoe und Caleb sind an und für sich ein süßes Paar gewesen. Sie beide wissen, dass sie einander wollen, schleichen dann aber recht lange eindeutig umeinander herum. Man merkt, dass sie zueinander passen, aber mit den Figuren an sich bin ich auf keinen grünen Zweig gekommen. 

    Zoe ist taff und vorlaut, sie lässt sich nichts gefallen aber ist ihrer Freundin Delia treu ergeben, als es darum geht, ihren Ex-Freund zu daten. Dennoch konnte ich ich einfach nicht mit ihr identifizieren, so richtig sympathisch wurde sie mir nie zu 100%.

    Bei Caleb mochte ich nicht, dass er so viele Geheimnisse um sich versammelt. Das wirkte in meinen Augen künstlich aufgebauscht und man merkte, dass es eigentlich nur dafür gedacht war, irgendwann ein Drama verursachen zu können. Es gibt durchaus Geschichten, in denen solche Geheimnisse clever eingeführt werden, aber in diesem Fall empfand ich sie eher als plump.


    Am meisten gefielen mir leider die Momente, in denen Zack, der männliche Protagonist des ersten Teils, auftauchte. So bitter das auch ist, ihn mochte ich einfach mehr als Zoe und vor allem als Caleb. 


    Mein Fazit:
    Konnte dem vorigen Teil nicht gerecht werden. Ganz nett, aber definitiv nicht mehr. Irgendwie schade, ich mochte den Witz aus Band eins und hätte mir ähnliches auch hier erhofft. 

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    Cover des Buches Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss (ISBN: 9783737341868)

    Bewertung zu "Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss" von Anna Benning

    Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
    Lena_Sophievor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Das Buch und ich haben eine Weile gebraucht, aber dann wurden wir Freunde.
    Mehr bitte!

    Vortexte waren mir im Vorfeld durch einige Videospiele schon ein Begriff, allerdings immer als etwas negatives, wie es auch in der Vergangenheit der Geschichte der Fall war. Dass man sie auch nutzen kann, finde ich eine faszinierende Idee, vor allem wenn es so gefährlich ist wie hier dargestellt.

    Ich mochte die Idee, die hinter der ganzen Story steckte, sehr, und auch die Protagonistin Elaine gefiel mir. Sie auf dem Pfad, den sie beschreiten musste, zu begleiten, hat mir Spaß gemacht und ich konnte mich super in sie hineinversetzen und mich in die Geschichte fallen lassen.
    Zwar brauchte ich eine Weile für alles, das Buch hat schließlich keine 200 Seiten. Aber das lag eher an meiner Lesestimmung als am Buch an sich. Die Schreibweise lädt zum bleiben und eintauchen ein und fesselt den Leser, selbst wenn ich nicht so gut abschalten konnte, wie ich gern gewollt hätte.

    Mein Fazit:
    Ein toller Auftakt! Ich freue mich auf Band 2, dieses Mal als Print. Die Bücher sind einfach zu schön, um sie nicht im Regal zu haben, besonders mit ihrem bunten Buchschnitt.

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    Cover des Buches Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke (ISBN: 9783522506458)

    Bewertung zu "Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke" von Julia Dippel

    Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
    Lena_Sophievor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Hatte zunächst Zweifel, die aber unbegründet waren.
    Ich freue mich auf Band 2

    Ehrlich gesagt war ich im Vorfeld skeptisch. Das Cover wurde ja heiß diskutiert in Social Media und ich gehöre auch zur nicht ganz so begeisterten Fraktion. Und da ich ein absoluter Cover-Käufer bin, ließ ich mich zunächst auch abschrecken, bis das Buch die ersten mega positiven Stimmen bekam. Man kennt die Autorin schon durch Izara und auch hier hat sie viel positives Feedback sammeln können, sodass ich am Ende doch bereit war, dem Buch eine Chance zu geben.


    Und was soll ich sagen: Es hat sich so gelohnt!

    Was mich am meisten fasziniert hat, waren das Worldbuilding und die Art der Kräfte, die Amaia beherrscht. Etwas vergleichbares habe ich noch nie gelesen und das hat mich sehr beeindruckt. 

    Amaia als Protagonistin war generell ein Volltreffer. Sie ist mutig, stark und Gott sei Dank nicht auf dem Mund gefallen, so wie ich weibliche Hauptfiguren liebe. Mir hat es viel Spaß gemacht, ihr bei ihrem Abenteuer über die Schulter zu schauen.


    Durch den angenehmen Schreibstil fliegt man geradezu durch das Buch und ich bin froh, dass uns mittlerweile endlich Band 2 zur Verfügung steht, welcher schon brav im Regal darauf wartet, endlich begonnen zu werden. 

    Ein fantastisches Buch, welches klare 5 Sterne verdient. 

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