LifeStyleCheck

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Engelskalt (ISBN: 9783442482252)

    Bewertung zu "Engelskalt" von Samuel Bjørk

    Engelskalt
    LifeStyleCheckvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Thriller wie er sein soll! Gelungenes Werk über menschliche Abgründe, leidende Seelen und Gedankenverwirrungen.
    Gänsehaut? Gibt es hier!

    Ein Thriller der Potential hat verfilmt zu werden. Engelskalt ist durchweg spannend. Die Protagonisten sind wahrlich gut entwickelt und in jedem von Ihnen findet man sich selbst ein Stück wieder. Die Story ist ausgeklügelt, die Spannungsbögen sind perfekt gesetzt und insgesamt ist es ein lesenswertes Buch! 

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    Cover des Buches Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Das Rätsel von Musgrave Abbey (Fall 1) (ISBN: 9783862315185)

    Bewertung zu "Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Das Rätsel von Musgrave Abbey (Fall 1)" von Viviane Koppelmann

    Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Das Rätsel von Musgrave Abbey (Fall 1)
    LifeStyleCheckvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Umsetzung!
    Hörenswert - für Fans und Neulinge gleichermaßen!

    Als Sherlock-Fan der ersten Stunde musste ich natürlich auch hier reinhören :) 
    Die Sprecher sind gut gewählt, die Spannung ist gegeben und Humor findet sich auch, ganz wie Sherlock es mag. Die Umsetzung des Klassikers in ein Hörbuch ist wahrlich gelungen, man mag keine Pause machen. 

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    Cover des Buches Farbenblind (ISBN: 9783453418363)

    Bewertung zu "Farbenblind" von Colby Marshall

    Farbenblind
    LifeStyleCheckvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Thriller wie ich ihn mir wünsche!
    Farbenblind spielt mit dem Leser .....

    ... und spart dabei nicht an Spannung. Die Autorin beherrscht die Kunst den Leser in den Bann zu ziehen. Ein Thriller ganz nach meinem Geschmack, immer wenn ich dachte ich hätte die Lösung gefunden, belehrte mich das Buch eines besseren. 
    Lesenswert, zwei Hauptfiguren die gegensätzlicher nicht sein könnten. Eine Geschichte die verworrener und klarer nicht sein könnte und Überraschungen an jeder Ecke. 

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    Cover des Buches Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard (ISBN: 9783453357686)

    Bewertung zu "Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard" von Marie Pellissier

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard
    LifeStyleCheckvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Dieser Kriminalroman ist eher Roman als Krimi. Jede Figur ist so stark gezeichnet, jede Beschreibung so detailliert ...
    Miss Marple trifft Columbo

    Paris - Stadt der Liebe, Stadt der Kunst und Stadt des Balletts. Marie Pellissier hat einen Paris-Krimi geschrieben, mit Flair und Charme. Eine Gardienne im Lebensherbst entdeckt ihre kriminalistische Ader. Und das am Pariser Ballett. Ein tragischer Unfall oder doch kaltblütiger Mord? 

    Eine Kriminalroman mit Flair. Eine Mischung aus Miss Marple und Columbo, das beschreibt den Kriminalroman von Marie Pellissier wohl am treffendsten. Eines sei vorweggenommen: Es gibt eine Leiche. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür tritt der Tod an einem der schönsten Orte Paris statt: Auf der Grand Escalier der Pariser Oper. Pompöser und tragischer kann man wohl kaum sterben. Lucie, die Hausmeisterin mit Miss Marple Flair, wittert bereits in der ersten Sekunde einen Mord. Léon, der liebestrunkene Kommissar mit Columbo Attitüden. Amandine, die schöne Tänzerin mit dunkler Vergangenheit. Und dann ist da noch der Tote: Guillaume Bernard, der Ballettdirektor mit Katze und Geheimnissen.

    Lucie nimmt auf eigene Faust Ermittlungen auf. Und genau da beginnt der Schlamassel. Falsche Fährten, galante Täuschungen und allerlei Alltagssorgen prägen ihre "Ermittlungen". Während das Leben um Sie herum weitergeht, steckt sie fest in Fragen. Mysteriöse Briefe, verdächtige SMS und ein nächtlicher Besucher schrecken sie nicht ab. Man stellt sie sich wie eine schöne, aber vom Leben gezeichnete Dame vor. Jemand der im Alter noch fit und agil ist, der Dinge auch ohne Worte versteht. Amandine, ihr Ziehkind, ist die Schönheit auf zwei Beinen. Sie war einst der Star des Pariser Balletts. Doch dann floh sie, weit weg von Paris fand sie ein neues Leben. Zurück blieb eine enttäuschte Liebe, die auch nach 10 Jahren noch nicht erloschen ist. Das Trio komplettiert der Kommissar Léon. Ein verzweifelter Mann im besten Alter, liebestrunken und betriebsblind. Er erinnert eher an einen Mann in der Midlife Crisis, als an einen gestandenen Kommissar.

    In jeder Zeile springt förmlich der Pariser Flair hervor. Man kann sich gut hineindenken in diese schöne und gleichzeitig so hässliche Stadt. Wird mitgerissen vom Puls der Straßen und angehalten von der Lässigkeit der Pariser. Die Oper ist so detailliert beschrieben, man könnte meinen man stünde direkt darin.

    Dennoch ist dieser Kriminalroman eher Roman als Krimi. Jede Figur ist so stark gezeichnet, jede Beschreibung so detailliert, dass es selbst einem eingefleischten Krimifan wie mir ein Fest war das Buch zu lesen. Es ist wie mit einem alten Miss Marple Film: Man kann einfach nicht ausschalten, es ist zu schön und gleichzeitig so durchschaubar.

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    Cover des Buches Göttinnen altern nicht -Wie wir der Zeit die Macht nehmen, indem wir uns für die Fülle des Lebens entscheiden (ISBN: 9783442341825)

    Bewertung zu "Göttinnen altern nicht -Wie wir der Zeit die Macht nehmen, indem wir uns für die Fülle des Lebens entscheiden" von Christiane Northrup

    Göttinnen altern nicht -Wie wir der Zeit die Macht nehmen, indem wir uns für die Fülle des Lebens entscheiden
    LifeStyleCheckvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Anleitung zum Alterlosen Leben. Viele gute Tipps, manchmal etwas zu amerikanisch
    Göttin werden, nicht mehr altern - Eine Anleitung

    Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken an das Altern. Einfach so, ohne Anlass und auch nicht mit Angst oder Widerwillen. Einfach so. Wenn man Ü30 ist, dann ist Altern plötzlich ein Thema. Nicht weil man selbst das möchte, sondern weil die Gesellschaft es so sieht. „Ab 30 beginnt der Verfall“ ist ein beliebter Spruch. Dann fiel mir ein interessantes Buch in die Hände: Göttinnen Altern nicht – Wie wir der Zeit die Macht nehmen, indem wir uns für die Fülle des Lebens entscheiden von Christiane Northrup.  

    „Alterslosigkeit“ ist das Motiv des Buches. Die Autorin ist selbst Gynäkologin und hat für sich einen perfekten Weg entdeckt nicht „alt“ zu werden. Sie altert einfach nicht. Genau aus diesem Grunde habe ich das Buch überhaupt gelesen. Es richtet sich an Frauen allen Alters,egal ob vor oder nach der Menopause. Denn es geht eigentlich nicht um das Altern, es geht vielmehr darum das Leben anders anzugehen. Keine Komplettumstellung der täglichen Gewohnheiten, sondern des Geistes. Lebensqualität fußt auch auf den eigenen Gedanken. Und genau da packt Christiane Northrup die Leserin. Zunächst stimmt Sie uns auf das kommende ein: Die Frau versteht sich als Göttin. verbunden mit den Kräften der Natur. Hört sich erstmal etwas abgedreht an, ist es aber eigentlich nicht. Abseits der Bezeichnung ist diese Herangehensweise der Autorin klug. Sie nimmt der Frau damit die Überzeugung das Altern sei etwas schlimmes. Sie schenkt ihr damit auch ein anderes Selbstbild. Ist dieser Schritt getan, geht die Reise weiter.

    Sie schreibt eigene Erfahrungen und solche aus ihrem Berufsleben in allen Bereichen auf. Es geht um die Ernährung, es geht um die Hormonumstellung, um Bewegung und um die Liebe zu sich selbst. So trifft die Autorin manchmal Dinge hart auf den Punkt:

    „Frauen werden ständig wegen irgendeiner Sache kritisiert. Vor allem dafür nicht perfekt zu sein. Sie sind zu dünn oder zu dick, zu schön oder zu bieder, zu plapperig oder zu ernst, zu emotional oder zu kalt und natürlich zu sexy oder zu unerotisch“ – Christiane Northrup, Göttinnen Altern nicht.

    Abseits dessen finden sich in dem Buch auch Erkenntnisse der anderen Art. Ich zum Beispiel war mir nicht im klaren darüber ,dass Cornflakes ursprünglich erfunden wurden um die Masturbation zu unterbinden. Oder das Menschen mit einem Bürojob ca. 34 Mal am Tag vom Bürostuhl aufstehen sollten um nicht zu verkrampfen. Das ist nur ein kleiner Teil der Flut an Informationen die dieses Buch bietet. Es spricht über das Älterwerden, ja, aber es lässt einfach den negativen Aspekt aus. Es geht um das Leben, das Genießen, das Erleben.

    Ich persönlich habe das Buch vielmehr als Leitfaden verstanden die gedankliche Schranke des Älterwerdens fallen zu lassen. Es geht nicht um die Zahl die das Alter beschreibt, es geht darum wie jeder für sich persönlich es definiert. Alter – egal welches – ist ein Gefühl und genauso sollten wir damit auch umgehen.

    Ein lesenswertes Buch für alle die auch mal einen „Gedanken an das Älterwerden“ verschwenden und alle die ihre Ängste in Bezug auf die 30, die 40, die 50 loswerden möchten. Ein kleines Manko hat das Buch aus meiner Sicht: Es wurde von einer Amerikanerin geschrieben und das merkt man zwischendurch auch, zudem hat die Autorin eine Firma für Nahrungsergänzungsmittel und preist diese im Buch auch an. Darüber kann man aber gut hinweglesen, es geht schließlich um andere Dinge die global Geltung haben: Die Sicht auf das Altern.

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    Cover des Buches Joyland (ISBN: 9783453437951)

    Bewertung zu "Joyland" von Stephen King

    Joyland
    LifeStyleCheckvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht so gut wie andere Bücher von King, aber dennoch lesenswert!
    Der Altmeister kann es noch: Stephen King – Joyland

    Stephen King, der Altmeister des Horrorbuches, hat wieder einmal gezaubert. Joyland ist das neuste Werk aus der Feder von Mr. King. Devin Jones verbringt für einen Ferienjob einen Sommer an der Küste North Carolinas. Er arbeitet im Joyland – einem Vergnügungspark alter Schule. Es wird für ihn der Sommer seines Lebens werden, aber das weiss er erst sehr spät. 

    Die Erinnerung, sie begleitet uns unser Leben lang. Manch einem mag sie schöne Dinge wieder vor Augen führen, anderen weniger schöne und dann gibt es jene, die in ihrer Erinnerung mystische Dinge vorfinden. So geht es dem Hauptprotagonisten von „Joyland“. Devin, Student, unglücklich verliebt und schließlich verlassen, arbeitet im Vergnügungspark. Er lernt nette Menschen kennen, junge Menschen mit großen Plänen für die Zukunft, alte Menschen mit einem großen Fundus an Erfahrung und mysteriöse Menschen. Und dann ist da Mike. Er lebt mit seiner Mutter in einem Strandhaus und trägt ein Geheimnis mit sich.

    Joyland, der Ort der Freude, des Spaßes und der Unbeschwertheit verbirgt auch ein dunkles Geheimnis. In der Geisterbahn soll es spuken. Denn dort wurde vor Jahren ein junges Mädchen ermordet. Und sie soll noch da sein …… Auf eine bezaubernde Art und Weise verknüpfen sich plötzlich die Schicksale von Devin, Mike und dessen Mutter zu einer großen Erinnerung.

    Ich als kleiner Stephen King Fan musste natürlich auch das neue Werk lesen. Joyland ist anders als der größte Teil der King Bücher. Der Horror steckt hier im Detail, er springt einem nicht aus den Zeilen ins Gesicht, er schleicht sich zwischen ihnen an. Und plötzlich steckt man mittendrin. Die Geschichte von Devin dessen jungendliche Unbeschwertheit eher Manko als Vorteil ist, entpuppt sich als Erinnerung – an einen Sommer der unvergessen bleibt. Dieser Sommer prägt ihn sein Leben lang. Liebe, Aufopferung und Gefühl – all das lernt er erst in diesem Sommer. Mike, ein kleiner Junge mit einem schwerem Los, ist erwachsener als seine Mutter. Die Geisterbahn, tagsüber als Attraktion für die Kinder aktiv und am Abend wagt sich nicht einmal ein Erwachsener hinein. Diese Kombination aus romantischem Sommer eines Jugendlichen, plötzliches Erwachsenwerden und dazu die Prise des typischen King Horror.

    Joyland ist zwar untypisch, weil es sich langsam aufbaut und der Horror, der Nervenkitzel nur langsam zwischen den Zeilen hervorkriecht, aber es ist lesenswert. Gerade weil es für jemanden der King sonst nicht liest, ein schöner Einstieg ist. Daher: Lesenswert!


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    Cover des Buches Der Killer von nebenan (ISBN: 9783453438163)

    Bewertung zu "Der Killer von nebenan" von Alex Marwood

    Der Killer von nebenan
    LifeStyleCheckvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Großartig! Einer der besten Thriller der letzen Jahre!
    Gänsehaut! – Alex Marwood – Der Killer von Nebenan

    Die zentrale Frage des Buches „Der Killer von nebenan“ ist eindeutig: Wie gut kennst du deinen Nachbarn? In der Nummer 23 der Beulah Grove stimmt etwas nicht. Genau genommen stimmt ziemlich viel nicht. Jeder Bewohner des Hauses hat etwas zu verbergen. Doch dann sind sie alle gezwungen unfreiwillig eine Allianz einzugehen. Der Weg dahin ist aber gesäumt von Leichen, Geheimnissen und Abgründen. Ich darf an dieser Stelle aber eines verraten: Es gibt ein Happy End. Nur ohne Romantik. Und ohne Happy.


    Der 461 Seiten starke Roman ist eher ein Thriller. Aber keiner mit Höhen und Tiefen. Alex Marwood geht sofort zur Sache und hält den Spannungsbogen konstant oben. Das können nur wenige Autoren! Die fünf Hauptcharaktere Cher, Vesta, Collette, Hossein und Thomas könnten grundverschiedener nicht sein. Jeder hat ein Geheimnis was sein Leben bestimmt und keiner von Ihnen möchte es die anderen entdecken lassen. Haus Nummer 23 dient als Unterschlupf für die Verschwundenen, die Flüchtigen, die Vergessenen. Der Vermieter macht sich dies zunutze und muss für seine Gier einen hohen Preis bezahlen. Hinter jeder Tür der Apartments spielt sich jeden Tag ein eigenes Drama ab, Schicksale leben aneinander vorbei und einer von ihnen ist ein waschechter Killer. Sein letztes Opfer wohnte unter ihm und niemand weiss, dass sie eigentlich noch da ist ….

    Marwood stellt mit einer Spannung die einzelnen Charaktere vor, dass man glaubt sie vor sich zu haben. Jeder trägt sein Geheimnis mit sich herum und versucht möglichst normal zu wirken. Dann passiert etwas in Nummer 23, was alle zwingt eine Gemeinschaft zu bilden. Durch einen Unfall stirbt der Vermieter, sie bereinigen die Situation und schmieden einen schweigenden Pakt. Doch der Kater Psycho deckt das wohl größte Geheimnis auf. Es folgt ein spannendes Finale und die Aufdeckung wer der Mörder ist. Unterwegs gibt es ein wenig Liebe, ein wenig Herzschmerz – nie zu romantisch. Und dann ist die Gabe der Autorin die Geschehnisse so bildlich zu schildern, dass man die Leichen förmlich riechen kann, die Enge des Hauses spüren kann und manchmal glaubt, man wäre live dabei.

    Spannender geht es nicht. Als passionierter Krimi und Thriller – Fan bin ich wirklich begeistert! Alex Marwood hat es geschafft ein Buch zu schreiben was den Leser fesselt. Man fiebert mit, man fühlt mit und man überlegt mit. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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    Cover des Buches What if? Was wäre wenn? (ISBN: 9783813506525)

    Bewertung zu "What if? Was wäre wenn?" von Randall Munroe

    What if? Was wäre wenn?
    LifeStyleCheckvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Wissenschaft mal anders :) Auch für Dummies verständlich.
    Den Blickwinkel ändern. Oder: Beim Lernen lachen – What if? Randall Munroe

    Manche Bücher entfalten ihr Potential erst, wenn man so richtig verstanden hat worum es eigentlich geht. Genauso ein Buch ist „What if?“ von Randall Munroe. Wirf doch mal einen ganz anderen Blick auf die Welt und frage Dich „Was wäre wenn?“. Was wäre wenn plötzlich alle Menschen von der Erde verschwinden? Oder wenn alle Menschen der Erde gleichzeitig hüpfen? Und wie viel MACHT-Energie kann Yoda eigentlich so erzeugen? Wie lange könnte ein Mensch noch leben, wenn seine DNA plötzlich verschwindet? Wann wird Facebook mehr Profile von Toten als von Lebenden enthalten? 345 Seiten voll mit wirklich wissenschaftlichen Antworten auf absurde hypothetische Fragen. Da der Autor auch noch gut zeichnen kann, ist es fast wie ein Comic mit ein wenig Text . 


    Randall Munroe ist im Netz kein Unbekannter, er ist der Erfinder der genialen Webseite http://xkcd.com. Alles dreht sich hier um Science Comics. Ist auch kein Wunder, Munroe ist nämlich Physiker und postet jede Woche kleine Strichmännchen die wirklich bizarre Fragen wissenschaftlich beantworten. Selbst wenn man sich nicht für Physik, Chemie oder Astronomie interessiert ist das Buch wirklich lesenswert. Munroe versteht es, die Fragen so zu beantworten, dass selbst eine Laie (wie ich einer bin) versteht warum die Szene aus dem Film 300, in der die gleichzeitig abgeschossenen Pfeile die Sonne verdunkeln, Quatsch ist. Oder warum man eben nicht durch Abschießen eines Maschinengewehrs zeitweise fliegen kann.

    Die Zeichnungen sind süß und teilweise wirklich komisch. Das sind die Fragen als solches auch, besonders die Rubrik „Seltsame (und beunruhigende Fragen)“ 😀 .

    Es lohnt sich dieses Buch zu lesen. Es ermöglicht einen anderen Blickwinkel. Auf die Welt. Auf die eigenen Gedanken. Auf Dinge an die man bisher nie gedacht hat und wahrscheinlich auch nie gedacht hätte. Auf die eigenen Fragen. Und es bietet einen kleinen, wirklich klitzekleinen, Einblick in die Welt der Wissenschaft. In dieses eigene Universum der Logik. Der Formeln, Farben und Stoffe. Selbst wenn Physik das Schulfach mit der höchsten Fehlerquote und Chemie bisher nur aus Haarfärbungen bekannt war: Es lohnt sich. Denn: Randall Munroe hat die Eigenschaft den Menschen zum Lachen zu bringen, obwohl die Lage wahrscheinlich sehr ernst ist. Und gleichzeitig lernt man etwas. Wahrscheinlich sind es Dinge die man nie gefragt wird. Aber es kann nicht schaden, zu wissen wie viel MACHT-Energie YODA erzeugt, ob wir genug Energie haben um die ganze Weltbevölkerung von der Erde zu entfernen und was wäre, wenn wir nur einen Seelenverwandten hätten und dieser Mensch rein zufällig wäre. - 

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    Cover des Buches Als Schisser um die Welt (ISBN: 9783442158041)

    Bewertung zu "Als Schisser um die Welt" von Jan Kowalsky

    Als Schisser um die Welt
    LifeStyleCheckvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Herrlich! Humorvoll werden hier Paranoia aufgearbeitet.
    Als Schisser um die Welt – Jan Kowalsky über das Reisen

    Seid ihr eher der Strandtyp oder doch eher der Abenteuertyp? Handtuch parken und einfach mal in der Sonne braten war gestern! So sieht das zumindest die Frau von Jan Kowalsky. Und daraus ist ein Buch entstanden: 

    „Als Schisser um die Welt – Die Geschichte von einem der mitmusste“

    Jan Kowalsky, Jahrgang 1976, von Beruf Illustrator, ist verheiratet. Mit Sarah. Jan ist eher der bedächtige Typ. Einer der alles durchplant, der jedes mögliche Szenario (insbesondere die Worst-Case-Szenarien) gedanklich durchspielt. Ein Schisser eben. Sarah ist eher der Abenteuertyp. Eine die Hunger auf Erlebnisse hat, die Abenteuer erleben will und jedes Reiseerlebnis wie einen Schwamm aufsaugt. Diese Kombination verspricht objektiv betrachtet erstmal keine erlebnisreichen Reisen. Und doch hat dieses Paar die Welt gesehen. Der Schisser, anfangs panisch und manchmal am Rand zur Verzweiflung, hat die Welt gesehen und ist nun gar kein richtiger Schisser mehr.

    Diese Verwandlung kann man nachlesen, auf 314 Seiten hat Jan Kowalsky seine Reiseerlebnisse niedergeschrieben. Gewürzt mit Illustrationen seiner besten Momente. Von  Bali über Afrika hin zu Australien – jeder Kontinent sorgte für ein Stück weniger Schisser-Dasein. Denn Sarah, die Frau des Autors, liebt Fernreisen. Er liebt seine Frau. Sie hat Spaß und er hat ein Problem.

    Ich habe oftmals laut lachen müssen, nicht nur aufgrund der Texte, sondern auch weil ich mir bildlich vorstellen konnte wie die Situation aussah. So werdet ihr beim Lesen dieses Buches nicht nur jede Menge Spaß haben, ihr werdet auch Entdeckungen machen. Zum Beispiel den Anti-Malaria Schlafanzug. Oder die Feststellung, dass es tatsächlich Menschen gibt, die mit Socken (ja, SOCKEN!) am Strand liegen. Natürlich dürfen luftige Höhen nicht fehlen, der Ausblick mag grandios gewesen sein, aber den Weg auf den Löwenfelsen hätte ich auch nicht geschafft. Die Reiseerlebnisse sind wirklich lustig geschrieben, auch wenn der Ernst der Sache immer wieder durchscheint.

    In den Verschnaufpausen zwischen den Fernreisen,lernt der Leser auch den Doktor mit dem sagenhaften Doppelnamen kennen. Er muss theoretische Infektionen mit Viren die extrem selten sind genauso prophylaktisch behandeln wie potentielle Bisse von Haien in den Hintern. Nicht zu vergessen die Panik vor Malaria. Auch die Schwiegereltern leisten keine Hilfe, ganz im Gegenteil: Der Schwiegervater, gestandener Hesse, saß mal in der Türkei im Gefängnis. Der Grund für diesen durchaus nicht erstrebenswerten Aufenthalt, sorgt für Horrorvorstellungen beim Autor. Die Eltern von Jan Kowalsky hingegen sind das komplette Gegenteil. 15 Jahre Dänemark. Immer derselbe Ort. Abenteuerlust sieht anders aus.

    Das Buch ist lesenswert, nicht nur weil die Erlebnisse des Ehepaars Kowalsky zum Schreien komisch sind, auch nicht weil die Illustrationen wirklich sehenswert sind. Nein, es ist lesenswert, weil es für Menschen mit Panikattacken, Ängsten und Zweifeln zeigt, dass genau diese Dinge bewältigt werden können. Auch für Partner von Menschen mit Neigung zur Panik ist es empfehlenswert, weil wohl nur selten das Gefühlsleben und das Gedankenkarussell so offen beschrieben werden. Und der große Bonus obendrauf: Die Reiseerlebnisse bieten auch Anhaltspunkte zu Orten und Sehenswürdigkeiten die bei einem eigenen Besuch nicht ausgelassen werden sollten. Es sei denn, ihr könnt die Chinesische Mauer ohne pinkeln zu müssen ablaufen 


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    Cover des Buches Der Schneegänger (ISBN: 9783442313860)

    Bewertung zu "Der Schneegänger" von Elisabeth Herrmann

    Der Schneegänger
    LifeStyleCheckvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Ende!
    Krimi mit Lokalbezug – Der Schneegänger – Elisabeth Herrmann

    Es gibt Krimis, die sind so spannend, da mag man garnicht aufhören zu lesen. „Der Schneegänger“ von Elisabeth Herrmann gehört zweifelsohne dazu. Ein Krimi aus Berlin, mit Charakteren, mit Spannung und mit Wölfen. 


    Ein Kind verschwindet. Eine Ehe zerbricht. Einen Mann zieht es zu den Wölfen. Eine Frau zu einem Traum. Eine Familie ins Zerbrechen.

    Vier Jahre später wird das Kind gefunden. Tot. Vergraben in einem Wald in Berlin. Damit beginnt ein spannender Kriminalroman. Gehring, der Polizist der bereits vor vier Jahren an dem Fall gearbeitet hat, wird schmerzhaft an diese nicht geschlossene Akte erinnert. Beara, eine junge Polizistin mit Ambitionen zu mehr, wird Teil der Ermittlung. In Berlins Straßen ist es kalt, der Winter hat die Stadt im Griff. Diese trostlose und dennoch schöne Atmosphäre fängt die Autorin Elisabeth Herrmann gekonnt mit Worten ein. Wie gebannt sieht man es vor sich: Das verschneite Berlin, der schon schmutzige Schnee. Man fühlt die Kälte und die Beklemmung die von den Ermittlern Besitz ergreift. Der Fall führt zu einem Abgrund. Langsam, schleichend und häufig unvermittelt wird aufgedeckt, was dem Kind passiert ist. Der Vater, ein einsamer, kerniger Mensch, ist Wolfsforscher. Bei den Ausflügen zu den mondänen Tieren kann man sie förmlich vor sich sehen. Kann die Einsamkeit spüren, die Trostlosigkeit und dennoch die Hoffnung die genau diese Wölfe verkörpern. War er es? Hat er sein Kind getötet? Die Mutter, jung aber ausgelaugt, heiratet ausgerechnet den Mann, für den sie einst geputzt hat. Ihr Kind, damals ein Spielball zwischen den privilegierten, reichen Kindern. Sie sitzt im goldenen Käfig. Hat alles und doch nichts. Hat sie ihr Kind geopfert für den Luxus?

    Der Kommissar, Gehring. Mitte 30 und doch schon so alt. Einsam, verlassen und unzufrieden. Doch er hat Biss, er will wissen, was dem Jungen passiert ist. Dem Jungen der seit vier Jahren in einem Wald lag, allein. Die Kommissaranwärterin, Beara, Ambitionen für mehr, Wissensdurstig und häufig bauchgesteuert. Ihre Intuition leitet sie an und plötzlich ist sie undercover im Goldenen Käfig. Musste der Junge sterben weil er im Weg war?

    Selten habe ich einen Krimi gelesen in dem so viele Charakterköpfe um die Gunst des Lesers buhlen. Aber das stört keineswegs, niemand drängt sich in den Vordergrund. Die Frage nach dem „Wer ist der Mörder?“, nach dem „Warum musste der Junge sterben?“ ist das Kernthema. Man will es wissen, es herausfinden und hat unterwegs viele Vermutungen. Doch jede wird ein paar Seiten später widerlegt. Der Gärtner war es nicht,soviel sei verraten.

    Elisabeth Herrmann ist hier ein wirklich spannendes Buch gelungen. Die Mischung aus persönlichen Motiven, gleichzeitig aber auch ein Blick in die Gesellschaft und dazu noch die Portion Lokalkolorit Berlins – sie ist wirklich gelungen! Von der ersten bis zur letzten Seite ist man „voll drin“. Die Autorin versteht es den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, immer wieder falsche Fährten zu legen und nie den Faden zu verlieren. Ein eindeutiger Lesetipp von uns! Übrigens auch gut zur Abkühlung geeignet 


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