LiilasBuecherwelt

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    Cover des Buches Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied9783785588635

    Bewertung zu "Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied" von Victoria Schwab

    Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied
    LiilasBuecherweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wahnsinnig gutes Buch. Ich liebes es :)
    Wie soll man etwas bekämpfen, wofür man selber die Ursache ist?

    Die Taten von Menschen haben Folgen, nur sind diese plötzlich sichtbar. Es entstehen Monster, jedes grausamer und blutrünstiger als das nächste und plötzlich ist sich wieder jeder Mensch selber der nächste. Victoria Schwab hat hier ein Setting geschaffen, welches mich gleich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die ganze Idee mit den Monstern, der geteilten Stadt und dem normalen Leben am Tag und der Jagd in der Nacht mag zwar dem Einen oder Anderen nicht völlig neu erscheinen, mich konnte es jedoch auf voller Linie überzeugen.

    Auch die Figuren waren gut gestaltet und nicht eindimensional ausgeformt. Auf der einen Seite haben wir August, ein Monster, welches gerne ein Mensch wäre und sich gegen seine ursprüngliche Natur wehrt. Im Lauf der Geschichte kann man seine innere Zerrissenheit förmlich spüren und man leidet als Leser einfach mit. Obwohl seine Art als die schlimmste überhaupt gilt, war er mir sympathisch. Auf der andern Seite, als Gegenpart, haben wir Kate. Sie ist ein Mensch und hat mit sehr vielen Dämonen zu kämpfen. Im Gegensatz zu August, ist ihr jedoch alles egal. Mit ihr wurde ich erst im Laufe der Geschichte warm, bis zum Schluss wurde ich jedoch das Gefühl nicht los das sie als mehr beschrieben wurde als sie wirklich war. Ein klarer Fall von in einem falschen Umfeld geboren und nicht dafür bereit.

    Die Gegenspieler waren gut durchdacht, wenn meiner Meinung nach auch manchmal etwas zu oberflächlich. Man versteht zwar sein Motiv, nur waren für mich seine Beweggründe bis zum Schluss nicht klar ersichtlich. Zudem wurde über zwei Bände hinweg Spannung aufgebaut und der Endkampf war dann innert paar Seiten vorbei. In diesem Zusammenhang würde vielleicht das Wort Enttäuschung fallen, aber das wäre übertrieben. Ich war nicht enttäuscht, ich hätte mir einfach mehr erhofft. Da ich aber die Beweggründe nicht ganz herauslesen konnte, passte das schnelle Ende dann halt wieder. Ohne zu spoilern möchte ich hier der Autorin ein Lob aussprechen. Das wirkliche Ende sah ich nicht voraus und hat mich kalt erwischt. Ein mutiger Schritt, der sich aber gelohnt hat.

    Der Schreibstil war angenehm zu lesen und man flog nur so über die Seiten. Auch die Cover finde ich schön gestaltet und können locker mit den englischen mithalten.

    Fazit: Bis auf den Schluss fand ich beide Bücher genial. Monsters of Verity war ein purer Lesegenuss, welcher ich jeder und jedem wärmstens empfehlen kann.


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    Cover des Buches Dumplin'9783841422422

    Bewertung zu "Dumplin'" von Julie Murphy

    Dumplin'
    LiilasBuecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch mit einer sehr wichtigen Botschaft
    Dumplin' - oder wieso es egal sein sollte was für eine Kleidergrösse wir tragen

    Meine Meinung

    Charaktere

    Dumplin‘: Dumplin ist vordergründig eine unheimlich starke, selbstbewusste und unabhängige Person. Leider wird sie im Laufe des Buches von anderen Charaktere sehr beeinflusst. Willowdean war bis zu diesem Zeitpunkt ein grosses Vorbild, welche sich und ihr Leben nun mal so nimmt wie es ist. Obwohl sie vielleicht innerlich in manchen Situationen unsicher ist, meistert sie den Alltag bravourös. Ich habe dieses Problem bereits in anderen Blogposts behandelt, aber hier spielt sich auch wieder das altbekannte Schema X ab. Wunderschöner, fast heroischer und götterähnlicher Junge taucht im Leben der eher unscheinbaren Protagonistin auf und die ist plötzlich mit sich und ihrer Welt nicht mehr zufrieden. Das fand ich etwas mühsam. Ausserdem fand ich ihr Verhalten gegenüber den anderen Mädchen unterste Schublade, man lässt keine Menschen im Stich, besonders wenn es ihnen ähnlich geht wie einem selber.

    Die beste Freundin: Natürlich ist Ellen wunderschön, gertenschlank und die Verkörperung der Little miss perfekt. Während ich sie im ersten Teil des Buches wirklich gemocht habe, fand ich sie ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch zickig. Ihre Reaktion und ihr gesamtes Verhalten war mir teilweise sehr schleierhaft und nicht nachvollziehbar. Sie sollte doch als beste Freundin eigentlich wissen wie wichtig Dumplin diese Sache ist und das sie eine jahrelange Freundschaft so schnell in den Wind schiesst, naja.

    Der Prinz Charming aka Bo, der Typ bei der Arbeit. Ganz ehrlich, seine Figur ist ziemlich klischeehaft. Gutaussehend reicht nicht, der Typ ist ein Adonis ähnlicher Halbgott, welcher mit einer gequälten Seele beglückt ist. Mir persönlich hat dies aber nicht so viel ausgemacht. Ein bisschen Klischee gibt es in Jugendbüchern immer und der Fokus der Geschichte liegt ja nicht hauptsächlich auf der Liebesgeschichte. Womit ich hingegen mehr Probleme gehabt habe, war sein Verhalten gegenüber Willowdean. Ganz ehrlich, der Typ war in manchen Szenen ein richtiger Vollarsch und da kann auch ein gutes Aussehen nicht über einen schlechten Charakter hinweg täuschen.

    Die Gang rund um Millie. Ich bin ein grosses Fan dieser drei Mädels, da sie einfach einen Scheiss interessiert, was die anderen über sie denken. Jeder von ihnen hat eine eigene Geschichte und ein nicht der ,,Norm“ angepasstes Aussehen und trotzdem sind sie glücklich und ziehen ihr Ding durch. Ich war am Ende so stolz auf die drei.

    Die Mutter: Willowdeans Mutter ist für mich neben den drei Mädels aus der Gang die interessanteste Person. An ihr wird wunderschön aufgezeigt, wie sehr die Menschen an einer bestimmten Sache hängen können und manchmal auch daran zerbrechen bzw. einfach nur noch in dieser Welt leben.

    Inhalt

    Im Grunde geht die Geschichte ja um ein Mädchen das mit sich selber (fast) immer zufrieden ist, einen Typen kennen lernt und danach an einem Schönheitswettbewerb teilnimmt um sich selber etwas zu beweisen. Was halte ich also davon? Ich bin bis auf den Teil mit der Beeinflussung von anderen Leuten, begeistert. Die Autorin hat mit Dumplin aufgezeigt, wie egal es eigentlich ist wie wir aussehen, solange wir uns selber mögen und damit umgehen können. Ich liebe die Botschaft des Buches, auch wenn sie ein paar Schwächen hat. Meiner Meinung nach ist die Liebesgeschichte zwischen Willowdean und Bo etwas unglaubwürdig. Ja ja, ich weiss, es gibt solche Liebesgeschichten aber so leid es mir auch tut, in der Realität ist es doch äussert selten. Bevor ihr mich also jetzt hasst, ich weiss von was ich spreche, ich bin nämlich Willowdean (abzüglich des Schönheitswettbewerbes).

    Besonders gut haben mir aber die vielen kleinen Einzelheiten gefallen. Ich mochte die anderen Mädchen, ich liebe die Story rund um Dolly-Parton und die Erinnerungen von Willowdean daran. Die Autorin hat es auch geschafft am Rande auf verschiedene andere Themen einzugehen und ihre Meinung dazu aufzuzeigen.

    Schreibstil 

    Der Schreibstil war locker und einfach zu lesen.

    Aufmachung 

    Die Aufmachung des Buches ist dem Original sehr ähnlich. Ich mag das leichte Design, welches grossen Fokus auf Willowdean legt.

    Fazit

    Eine tolle Geschichte, welche eine enorm wichtige Botschaft erzählt: Sei wer du bist und vergiss die anderen. Leider hatten die Hauptcharaktere ein paar Schwächen, welche aber durch die richtig tollen Nebencharaktere wieder gut gemacht wurden. Wusstet ihr das die Geschichte schon verfilmt wurde? U.a. mit Jennifer Aniston. Und das schon bald ein Spinn-off rum um Millie rauskommen wird??

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    Cover des Buches Calamity9783453269019

    Bewertung zu "Calamity" von Brandon Sanderson

    Calamity
    LiilasBuecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein unwürdiger Abschluss...
    Ein Abschluss mit Wirrungen

    Meine Meinung

    Wie sehr habe ich mich auf den dritten Teil der ,,Steelheart“-Reihe gefreut. Ich habe dem Erscheinungstag entgegengefiebert, obwohl noch nicht mal klar war, dass die Übersetzung erscheinen wird. Ich habe das Buch nun beendet, und ich war leider etwas enttäuscht. Wieso erfahrt ihr jetzt.

    Charaktere

    Wie auch schon in den beiden Vorgängern dreht sich die Geschichte um David. Sein Charakter hat eine enorme Wandlung in den Vorgängern gemacht, welche auch deutlich in Calamity zu spüren war. Er ist ein brillanter Mensch, welcher zwar immer das Beste will aber auch mit Rückschlägen zurecht kommt. Mir hat besonders seine Einstellung gefallen, als alle aufgeben wollten war er immer zur Stelle. Er hat durchaus das Potenzial auf der Liste der besten Protas überhaupt zu landen.

    Der weibliche Part übernimmt natürlich Megan aka Firegight. Ihre Art gefielt mir im Vorgänger ja nicht besonders, aber hier mochte ich sie sehr. Man merkt deutlich wie sehr sie David liebt und sich für ihn die grösste Mühe gibt ihren Kräften bzw. den Folgen zu widerstehen.

    Die anderen Rächer waren zwar interessant und mit tollen Hintergrundstory ausgestattet, jedoch kamen sie meiner Meinung viel zu selten im Buch vor. Besonders die Geschichte eines Rächers wurde nur am Rande erwähnt und bis zum Ende hin einfach nicht weiterbeachtet. Besonders nervig fand ich das teilweise echt unmögliche Geschwätz eines der Mitglieder.

    Auch an der Anzahl der Nebencharaktere wurde in diesem Buch nicht gespart. Jedoch blieben sie nur für einige wenige Teile der Bücher relevant und so konnte man als Leser keine wirklich Verbindung oder Interesse an ihnen aufbauen. Dies war aber nicht wirklich tragisch.

    Inhalt

    Während ich Steelheart wegen seiner revolutionären Idee richtig gefeiert habe und von Firefight nicht weniger begeistert war, war mir der Plott in Calamity zu abgedreht.  Es ist schwer nach zu vollziehen, was sich Brandon Sanderson dabei gedacht hat die Geschichte in solche Sphären zu führen.  Mir hat es überhaupt nicht gefallen. Ich fand es beim Lesen unheimlich mühsam sämtlichen Strängen der Geschichte zu folgen und die Logik dahinter ergab für mich wenig Sinn. Aufgrund von möglichen Spoilern möchte ich hier nicht zu sehr ins Detail gehen.

    Was ich hingegen wieder mochte war der Plottwist und das Ende. Völlig begeistert war ich aber auch da nicht.

    Meiner Meinung nach hat der Autor die Anfangsidee der Trilogie zu einem unwürdigen und abstrusen Ende geführt, welches mich unglaublich enttäuscht hat.

    Schreibstil

    Der Schreibstil war in den Passagen ohne die abgedrehten Geschichten sehr angenehm zu lesen. In den anderen Teilen war er eher mühsam, unübersichtlich und schwer zu folgen.

    Aufmachung

    Bezüglich des Covers kann man sich definitiv nicht beklagen. Ein wunderschönes Cover welches mit tollen Farben und einer schönen Skyline zu überzeugen und beeindrucken vermag.

    Fazit

    Die Trilogie hätte so gut enden können. Leider wurde meiner Meinung die Geschichte rund um David und den Rächern enttäuschend beendet. Schade, wirklich schade.

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    Cover des Buches One of Us Is Lying9783570165126

    Bewertung zu "One of Us Is Lying" von Karen M. McManus

    One of Us Is Lying
    LiilasBuecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Idee, leider etwas vorhersehbar und unsympathische FIguren 3.5/5
    4 Schüler, 1 Toter und das Geheimnis dahinter

    Egal auf welchen Portal man ist, an diesem Buch kommt man einfach nicht vorbei. Gefühlt jeder liest es, hat es gelesen oder will es noch lesen. Ich wollte das Buch ursprünglich mal auf englisch lesen, bin in der Buchhandlung dann aber der deutschen Übersetzung begegnet und habe diese mitgenommen. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr jetzt.

    Charaktere

    Für die Geschichte sind fünf Charaktere entscheidend. Wird haben Simon, Nate, Addy, Cooper und Bronwyn. Jeder der vier ,,Verdächtigten“ verkörpert am Anfang der Geschichte einen klischeehaften Stereotypen, an dem im Laufe der Geschichte immer mehr die Fassade abbröckelt.

    Addy:  Am Anfang hatte ich das Gefühl sie sei einfach ein weiteres Püppchen das sich verzweifelt an einem Jungen festhält und nichts ohne diesen tun kann. Klassische Highschool-Schönheit mit dem perfekten Freund und der perfekten Familie. Ihre Veränderung hat mich am meisten überrascht und erfreut. Sie entwickelt sich zu einer starken, unabhängigen, freien und selbständigen Persönlichkeit, deren Geschichte mich am meisten interessiert hat. Ihre Story war für mich das Highlight des Buches.

    Cooper: Was soll ich zu Cooper sagen? Seine Entwicklung habe ich von Anfang an vorhergesehen. Das soll aber keine Kritik sein. Ich fand ihn neben all den anderen Figuren einfach etwas zu blass und zu langweilig. Er war meiner Meinung nach etwas zu unnahbar um ihm als Charakter fassen und eine Beziehung zu ihm aufbauen zu können.

    Bronwyn: Mein persönlicher Hasscharakter in der Geschichte. Meine Güte ging mit die auf den Zeiger. Sie ist Klassenbeste, hat immer nur gute Absichten und schwärmt für einen Jungen weil er perfekt in ihren Lebenslauf passen würde. Ich mochte sie nicht weil sie so perfekt war, sondern weil sie es die ganze Zeit  zelebrieren musste. Die ganzen kleinen Andeutungen wie perfekt doch alles ist und was sie später alles machen kann und was ihre Eltern von ihr erwarten und blah blah blah.

    Nate: Die Autorin hat mit seinem Charakter den typischen Bad-Boy mit dem weichen Kern inszeniert. Motorrad, schlimme Jugend, Gefängnis? Check, Check, und Check. Zu ihm kann man eigentlich nicht wirklich mehr sagen.

    Simon: Die heimliche Hauptfigur der Geschichte hat mich im ersten Moment an Robbie aus ,,Victorious“ erinnert. Etwas im Hintergrund, von allen verachtet und unscheinbar. Wie falsch ich doch lag. Die Autorin hat bei ihm ganze Arbeit geleistet und legt mit fortgeschrittener Geschichte immer mehr Lagen dieses verworrenen Geistes frei. Es war schockierend aber schlussendlich nicht überraschend.

    Die Nebencharaktere spielen in dieser Geschichte eine grosse Rolle und viele von ihnen hatten eine ähnlich komplexe Hintergrundstory. Allen voran sei gesagt das ich Jake von Anfang an verabscheut habe. Auch mochte ich weder Addy’s Freunde noch ihre Familie und auch die anderen mochte ich eigentlich nicht. Die grosse Ausnahme bildet die kleine Schwester von Bronwyn.

    Abschliessend kann ich zu den Charakteren sagen das ich den grossen Teil nicht mochte weil sie mir unsympathisch waren, einen viertel davon langweilig und blass fand und genau zwei Figuren leiden konnte.

    Inhalt

    Im Vorfeld wurde die Geschichte als eine Mischung aus ,,The Breakfast Club“ und ,,Pretty Little Liars“ angepriesen  und diese Beschreibung passt in der Tat sehr gut. Ich hatte immer wieder das Gefühl ich befinde mich mit der Frühstücksbande beim Nachsitzen und gleich kommt A vorbei.

    Nein im Ernst, die Geschichte war gut konstruiert und hält ein paar wohl durchdachte Plottwists für den Leser bereit. Gleich am Anfang wird man mit Simon’s Tod konfrontiert und ist Live dabei, wie schnell sich eine ganze Schule, nein beinahe ein ganzes Land von ein paar Indizienbeweise zu einer Verurteilung hinreissen lässt. Die Autorin hat gekonnt mit den Ängsten der Protagonisten gespielt und viele kleine Geheimnisse in die Polizeiarbeit einfliessen lassen. Besonders gut hat mir gefallen, wie die Verdächtigen im Laufe der Geschichte immer mehr zusammenfinden und v.a. auch zusammen halten.

    Leider gibt es aber auch ein paar Kritikpunkte.

    Ich hatte gleich von Anfang an eine starke Vermutung wer Simon um die Ecke gebracht haben könnte. Diese Vermutung war auch stark vom Klappentext inspiriert, der sich im Nachhinein als ein wenig falsch herausgestellt hat. ca. ab  der Mitte des Buches hatte ich eine zweite Vermutung die sich immer mehr bestätigt hat und ich deswegen von der grossen Auflösung am Schluss nicht wirklich kalt erwischt wurde. Zudem konnte man sich als Leser viele kleine Enthüllungen schon im Voraus denken und so wurde der Geschichte leider etwas die Spannung genommen. Die Entdeckung was genau hinter Simon’s Tod steckt konnte mich nicht begeistern und ich hätte mir ein völlig anderes Ende gewünscht. Aufgrund von möglichen Spoilern werde ich hierauf aber nicht näher eingehen können.

    Aufmachung

    Die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen, obwohl es nicht ganz dem Originalcover entspricht. Ich mag die rote Farbe, die eine bedrohliche Atmosphäre schafft und viele neue Leser anlocken wird.

    Schreibstil

    Der Schreibstil war locker und flüssig zu lesen. Da das Buch aus den Sichtweisen der vier Protagonisten geschrieben ist, konnte man den Fall aus verschiedenen Blickwinkel betrachten und immer neue kleine Details zu der Geschichte finden.

    Fazit

    ,,One of us is lying“ hat eine spannend und interessante Grundidee, welche zwar sehr gut umgesetzt wurde, meiner Meinung nach aber etwas zu vorhersehbar ist und durch unsympathische Haupt- und Nebenfiguren an Punkten verliert. Auf die angekündigte Serie freue ich mich dennoch.

    (Rezension auch auf dem Blog lifeofboredgirl.wordpress.com)

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    Cover des Buches Auf den ersten Blick verzaubert9783791500713

    Bewertung zu "Auf den ersten Blick verzaubert" von Sonja Kaiblinger

    Auf den ersten Blick verzaubert
    LiilasBuecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ein toller Reihenauftakt, der durch seinen Humor und seine coole Idee bestickt. Warte sehnsüchtig auf den nächsten Teil :)
    Sonja Kaiblinger ist zurück - und wie

    Ich bin ein grosser Fan der ,,Verliebt in Serie“-Trilogie der Autorin und habe dem Erscheinungsdatum ihrer neuen Reihe schon sehnsüchtig entgegengefiebert. Ihr könnt euch also meine Freude vorstellen, als ich dieses Schätzchen nun endlich in den Händen halten durfte und das ich das Buch in knappen zwei Tagen durchgelesen habe, zeugt von einem weiteren Highlight der Erfolgsautorin. Wieso das Buch aber trotzdem nicht ganz die volle Punktzahl ergattern konnte, erfahrt ihr jetzt.

    Charaktere: Ophelia als Protagonistin fand ich zwar mehrheitlich etwas stereotypisch, aber da sie an manchen Stellen anders reagiert als ich erwartet hätte, mochte ich sie sehr. Sie ist lustig und kämpft mit den normalen Problemen eines Teenagers. Ihre Art mit der ganzen, nun doch etwas speziellen Situation umzugehen, hat mich immer wieder zum lachen gebracht. Bei ihrer Zwillingsschwester sieht das etwas anders aus, ich kann mich noch nicht entscheiden ob ich sie mag oder nicht. An manchen Stellen war sie für mich zu arrogant und hinterhältig (obwohl ich da eine Vermutung habe, was wirklich dahinter steckt). Die Tanten der beiden fand ich einfach genial. Ich wünsche mir auch eine Tante Helly. Auch die beiden anderen Tanten fand ich sehr interessant, und ich bin sehr gespannt wie es mit ihnen weitergehen wird. Cliff, Roger, Amalia, Adrian, und all die anderen Nebencharaktere fand ich gut konstruiert und mit genügend Background ausgestattet. Ich mochte eigentlich alle, auch wenn Cliff zwangshalber ganz oben auf der Liste mitspielt 

    Vom Aufbau der Charaktere her gibt es gewisse Parallelen zu der Serie ,,Sabrina“, was mir besonders gut gefällt. Sogar das ungewöhnliche Haustier kommt in ,,Auf den ersten Blick verzaubert vor“. Ein Hausschwein namens Mr. Darcy, einfach göttlich.

    Inhalt: Die Story selber mochte ich ebenfalls sehr. Die Geschichte um eine Familie mit magischen Fähigkeiten, Geheimnissen, ein paar Intrigen und Liebesgeschichte, generierte für mich ein umfassendes Lesevergnügen, welches sich hoffentlich in den Folgebänden weiterziehen wird. Besonders mochte ich ja den Humor in der ,,Verliebt in Serie“-Reihe der Autorin, und auch der ist in diesem Buch  wieder vorhanden. Er ist zwar weniger vorhanden, aber das ist tut dem Buch keinen Abbruch. Meiner Meinung nach ist er perfekt in die Geschichte eingegliedert, und wird nicht erzwungen.

    Ein Kritikpunkt gibt es aber (leider) doch, obwohl das Kritik auf hohem Niveau ist. Um Seite 200 zieht sich die Geschichte etwas, was mich in meinem Lesefluss etwas gebremst hat. Diese Stelle wurde aber durch das Ende wieder aufgeholt. Auf den letzten 50 Seiten nimmt die Geschichte noch einmal Fahrt auf, und von den neuen Entdeckungen bin ich mehr als begeistert. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Bände und durch die Ankündigen der Autorin schon sehr aufgeregt.

    Aufmachung: Das Buch ist eine Augenweite, da es mit so viel Liebe zum Details gestaltet wurde. Nicht nur passt das Buch farblich perfekt zu den anderen Büchern der Autorin, jeder neue Kapitelanfang wurde mit Sternen verziert und auf manchen Seiten finden sich kleine Überraschungen bei der Seitenzahl. Ein grosses Lob an den Verlag für diese Leistung.

    Schreibstil:  Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen, was durch den angenehmen und einfachen Schreibstil gefördert wird. Besonders lustig fand ich die zahlreichen Verweise auf diverse andere Bücher, Serien und Filme.

    Fazit: Ein toller Auftakt von einer tollen Autorin, welcher Lust auf mehr macht. Von mir gibt es 4.5/5 Sternen.

    (Rezension auch auf unserem Blog: lifeofaboredgirl.wordpress.com)

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    Cover des Buches Wo das Dunkel schläft9783785583319

    Bewertung zu "Wo das Dunkel schläft" von Maggie Stiefvater

    Wo das Dunkel schläft
    LiilasBuecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Abschlussband, der die Reihe undankbar und enttäuschend enden lässt.
    Hohe Erwartungen, welche leider nicht erfüllt wurden.

    Meine Meinung

    Charaktere:  Im vierten und letzten Band der Reihe rund um Blue und die Raven-Boys wird der Fokus auf keinen der Hauptprotagonisten gelenkt, sprich, es haben alle noch einmal einen Platz im Spotlight verdient. Meiner Meinung nach wird leider etwas zu viel Zeit auf eher unwichtige Nebencharaktere gelegt.

    Mein Lieblingscharakter ist seit dem ersten Band Ronan. Ich weiss das viele Leser ihn nicht mögen aber mein Herz schlägt nun mal für Aussenseiter und nicht 0815 Protagonisten. Im Abschluss der Reihe lässt uns die Autorin noch einmal einen Blick hinter seine Fassade werfen und dabei geht einem echt das Herz auf. Ohne ihn wäre die Geschichte nur halb so gut gewesen. Vor ein paar Monaten hat die Autorin ja verkündet, dass es eine neue Trilogie um Ronan geben wird und ich fiebere schon jetzt dem Erscheinungsdatum entgegen.

    Daneben hätten wir Blue und Gansey. Es ist eine wirklich schöne Liebesgeschichte wenn man den Hintergrund der Prophezeiung im Auge behält aber ansonsten ist sie für mich nicht die beste Liebesgeschichte. Als Charakter mit eigenständigen Persönlichkeiten machen sie in der Geschichte sehr viel her, aber zusammen..

    Adam. Neben Ronan ist er mein zweit liebster Charakter. Er ist unheimlich stark und kämpft für das was er will und das ist auch in diesem Band nicht anders. Am besten fand ich die Schlussszenen, wo er noch einmal Mut zeigt, den nicht viele haben.

    Kommen wir nun zum vierten Hauptcharakter: Noah. Mir kommt es so vor als wäre er in diesem Buch untergegangen. Auch sein Abschied war mir ziemlich suspekt und ich kann bis heute nicht verstehen, was genau mit ihm passiert ist.

    Inhalt: Ich möchte hier nicht viel schreiben, weil ich nicht spoilern möchte, aber einige Dinge muss ich ansprechen. Der erste und zweite Band waren top, eine meiner absoluten Lieblingsbücher schlechthin. Der dritte war immer noch unglaublich gut und der vierte, tja der hat mich etwas enttäuscht. Für mich ist neben der Haupthandlung viel zu viel abseits des wirklichen Spielfeldes passiert. Viele Dinge war für mich unlogisch und haben mich mehr verwirrt als das sie mich vor Spannung nächtelang nicht schlafen gelassen haben. Zudem war das Ende so viel anders als ich es mir vorgestellt (oder gewünscht) hätte. Versteht mich nicht falsch, es war immer noch ein gutes Buch aber verglichen mit den ersten Teilen konnte es einfach nicht mithalten. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch.

    Schreibstil: Maggie Stiefvater hat einen sehr eigenen und poetischen Schreibstil, der einem während des Lesen gefangen hält. Ich liebe ihre Andeutungen zwischen den Zeilen und für mich bleibt sie genau deswegen einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen.

    Cover: Das Script 5-Team hat sich mit dieser Reihe selber übertroffen. Ich habe noch nie so schöne Cover gesehen *_*

    Fazit: Ein heiss erwarteter Abschluss einer phänomenalen Reihe, der mich leider etwas enttäuscht hat und nun mit gemischten Gefühlen in meinem Regal beendet steht. Von mir gibt es 3.5 Sterne.

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    Cover des Buches Lord of Shadows - Die dunklen Mächte9783442314256

    Bewertung zu "Lord of Shadows - Die dunklen Mächte" von Cassandra Clare

    Lord of Shadows - Die dunklen Mächte
    LiilasBuecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: VIel besser als der erste Band. Das Leiden beim Lesen im ersten Teil hat sich für ,,Lord of Shadows" gelohnt.
    Cassandra Clare ist fast wieder zurück

    Meine Meinung

    2016 habe ich mit Lady Midnight mein Jahresflop gelesen, was mich unglaublich enttäuscht hat. Ich habe aber dennoch entschieden Lord of Shadows zu lesen, weil mich Cassandra Clare bis zu diesem Zeitpunkt noch nie mit einem Buch enttäuscht hat. Lord of Shadows wollte ich aber dieses Mal auf Englisch lesen, weil die Übersetzungen manchmal auch ihren Part an einem schlechten Buch leisten. Heute habe ich den zweiten Teil beendet und bin so froh das ich trotz des schlechten ersten Teils weiter gelesen habe.

    Meiner Meinung nach waren die Charaktere in Lord of Shadows viel besser ausgearbeitet und der Fokus lag nicht mehr auf dem Liebesdrama zwischen Julian und Emma. Als Leser kann man diverse Szenen mit verschiedenen Charakteren erleben und so lernt man auch die Geschwister von Julian viel besser kennen. Die verschiedenen Sichtweisen wurden sehr schön als Stilmittel verwendet, um spannende Augenblicke noch spannender zu machen und durch die verschiedenen Blickwinkel verstand man als Leser manche Entscheide viel besser.

    Lord of Shadows beginnt dort, wo Lady Midnight geendet hat. Emma und Julian versuchen immer noch alles zu begreifen und sich nicht zu sehr von einander ablenken zu lassen, was natürlich nicht klappt. Die Schattenjäger werden von einer grossen und neuen Macht bedroht und es müssen neue Bündnisse und Gefahren eingegangen werden. Besonders hat mir in diesem Band gefallen, dass auch viele alte Stars wieder aufgetaucht sind. Cassandra Clare verstrickt die Vergangenheit sehr gut mit der Gegenwart und vieles macht dadurch in den Vorgängern noch mehr Sinn.

    Mein Favorit der Charaktere ist in LOS, Ty. Als Leser fiebert man mit ihm mit und insbesondere seine Beziehung zu seiner Zwillingsschwester und Kit waren meiner Meinung nach fast das spannendste im ganzen Buch. Interessant war auch die Geschichte hinter ein paar ,,Nebencharakteren“ und ich bin unglaublich stolz auf Frau Clare, was sie hier geschaffen hat. Es gibt nicht viele Autoren die sich eine solche Wendung trauen würden und ich hatte besonders im letzten Dritten des Buches ein unglaublich tolles Gefühl beim Lesen  (Exklusiv des Endes versteht sich).

    Selbstverständlich macht der ganze Plot nicht viel her, ohne einen neuen Bösewicht der alles zerstören will. Netterweise gibt es davon in diesem zweiten Band mehr als genug und ich habe mich teilweise echt über eine gewisse Person tierisch aufgeregt, auf welche ich hier aber nicht näher eingehen will. Es gibt einfach Charaktere, bei denen hilft es auch nicht sie gegen die Wand zu klatschen.

    Ein kleiner Satz über das Ende sei mir hier auch noch gegönnt, WAS ZUM GEIER?!! – Danke

    Fazit: Lord of Shadows konnte mich endlich von sich überzeugen. Cassandra Clare hat bewiesen das sie immer noch den ,,Cassie“-Faktor hat und richtig gute Bücher schreiben kann. Teilweise plätscherte die Geschichte zwar ein wenig vor sich hin aber das Ende hat das ganze einfach noch mal wettgemacht. Ich freue mich sehr auf den dritten Teil. Von mir gibt es 4.5/5 Sternen


    (Rezension auch auf unserem Blog @lifeofaboredgirl.wordpress.com veröffentlicht)

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    Cover des Buches The Hate U Give9780062498533

    Bewertung zu "The Hate U Give" von Angie Thomas

    The Hate U Give
    LiilasBuecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein aktuelles Thema, welches zwar gut umgesetzt wurde, aber leider durch die unsympathischen Charaktere an Punkten verliert.
    Starr oder der Kampf, den sie eigentlich nicht kämpfen will.

    Meine Meinung

    Als Leser kommt man an ,,The Hate U Give“ dieses Jahr nicht vorbei. Überall wird darüber geschrieben, gepostet oder debattiert. Fast jeder liebt und vergöttert dieses Buch und fast alle Leserinnen und Leser geben der Geschichte rund um Starr volle Punktzahl. Warum mich das Buch leider nicht ganz überzeugen konnte erfahrt ihr jetzt.

    Starr als Hauptcharakter wäre von der Idee her ein absolutes Highlight. Leider hatte ich aber im Laufe der Geschichte grosse Mühe mit ihren Handlungen. Sie erlebt gleich am Anfang ein traumatisches Erlebnis als ihr Freund erschossen wird, aber statt für ihn einzustehen macht sie sich mehr Sorgen was ihre reichen Freunde von der Sache halten könnten. Klar kann man als Leser eine solche Situation zum Glück nicht aus eigener Erfahrung teilen, aber immer wenn wieder ein Bericht im TV über die Polizeigewalt in Amerika auftaucht will ich das ändern. Und ich sitze meilenweit davon entfernt. Für mich waren und sind ihre Probleme nicht nachvollziehbar.

    Ebenso meine Probleme hatte ich mit ihrem Vater. Seine Art die Familie seinem Willen zu unterwerfen und alles kontrollieren zu wollen, ging mir gehörig auf den Zeiger. Mir ist nicht klar wieso Starr’s Mom bei diesem Mann geblieben ist. Gegen Ende der Geschichte hat zwar auch er eine Verwandlung durchgemacht, aber seinen schlechten Eindruck vom Anfang konnte er zumindest bei mir nicht mehr wettmachen.

    The Hate U Give konnte mich anstelle der Charakteren mit dem Plot überzeugen. Obwohl ich das Buch in Englisch gelesen habe und es teilweise sehr viel Slang drin hat, flog ich nur so über die Seiten. Meiner Meinung nach hat die Autorin ein perfektes Bild der momentanen Situation in den USA dargestellt. Obwohl man nur als Leser an der Story beteiligt war, konnte man die aufgeladene Stimmung unter der Bevölkerung fast schon greifen. Besonders gefallen haben mir auch die verschiedenen Nebenhandlungen, welche schlussendlich aufgezeigt haben, wie schlimm und trotzdem positiv die Bevölkerung lebt.

    Ebenso fasziniert war ich, als ich das Kennenlernen zwischen Starr’s Freund und ihrem Vater gelesen habe. An diesem Beispiel erkennt man sehr gut, wie schlimm die gegenseitigen Vorurteile und Abneigungen doch verwurzelt sind und wie die Polizeigewalt alles nur noch schlimmer macht.

    Vom Schreibstil her hat Angie Thomas alles Bekannte noch einmal getoppt. Mit der Einbringung des Slangs wurde das Leben zwischen reich und arm noch viel greifbarer.

    Fazit:

    Ein brandakuelles Thema, welches von der Story her perfekt umgesetzt wurde, leider aber durch die unsympathischen Charaktere Punkte verliert. Ich bin sehr gespannt, wie der Film umgesetzt wird.

    Von mir gibt es 4/5 Sternen

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    Cover des Buches Nevernight - Die Prüfung9783596297573

    Bewertung zu "Nevernight - Die Prüfung" von Jay Kristoff

    Nevernight - Die Prüfung
    LiilasBuecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle Fantasygeschichte, welche durch völlig unnötige Erotikszenen fast die Hauptgeschichte ruiniert hätte.
    Lesehighlight, wenn der Autor sich bei manchen Szenen nicht übernommen hätte.

    Meine Meinung

    Nevernight ist ein Buch, welches ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Eigentlich stehe ich nicht auf diese Art von Fantasybücher, dennoch wurde ich zum Kauf dieser Geschichte überredet. Warum das Buch haarknapp dann doch 5 Sterne von mir erhalten hat, erfahrt ihr jetzt:

    Wo soll ich nur anfangen….. Der Weltenaufbau in Nevernight ist äussert eindrucksvoll und lässt eine Menge Spielraum für Interpretationen zu. Gottesgrab ist wie der Name schon sagt, auf einem Skelett eines toten Titanen erbaut worden und demensprechend wurden die Viertel in dieser Stadt nach den verschiedenen Bereichen des Skelettes benannt. Auch die Idee mit den drei Sonnen mag Kritikerin nicht sehr originell vorkommen, meiner Meinung nach habe ich aber etwas vergleichbares noch in keinem Buch gesehen. Besonders erstaunt hat mich die Schule der Assassine die ,,rote Kirche“. Ich möchte aufgrund von Spoilern nicht allzu sehr ins Detail gehen, aber ihr Aufbau und Bedeutung in der Geschichte fand ich genial.

    Das Hauptargument warum ich mich schliesslich doch für dieses Buch entschieden habe (neben den unzähligen Blogposts, Instagrammbilder und Twittermitteilungen) war die Gegenwart der Götter. Sie sind im ganzen Buch präsent, auch wenn sie nie wirklich auftauchen. Jay Kristoff hat mit Nevernight durchaus einen erwachsenen Variante von Percy Jackson geschrieben, bei welchem die verschiedenen Göttern am Weg unserer Protagonisten beteiligt sind.

    Dieser Weg ist als Leser einfach unglaublich interessant und atemberaubend mitzuerleben. Mia als Charakter vereint sowohl die guten, wie auch die schlechten Eigenschaften der Menschen und als Protagonisten gehört sie für mich zu den eindrücklichsten Personen in der Bücherwelt. Ich konnte ihre Handlungen immer nachvollziehen und obwohl ihre Vergangenheit und Gegenwart nicht einfach sind, um nicht zu sagen einfach schrecklich, hatte ich nie das Gefühl mit ihr Mitleid haben zu müssen. Sie ist sehr stark und ich an ihrer Stelle hätte genau das Gleiche gemacht.

    Auch mit den Nebencharakteren hat Jay Kristoff bei mir punkten können. Sowohl Tric wie auch die verschiedenen Lehrpersonen waren individuell gestaltet und mit so vielschichtigen Persönlichkeiten ausgestattet worden, dass man als Leser mit dem Verarbeiten dieser kaum mehr hinterher kam.

    Obwohl mir im Vorfeld häufig vom eher schwierigen Schreibstil berichtet wurde, kann ich diesem Argument nur bedingt zustimmen. Jay Kristoff schreibt im vielen Metaphern und sehr bildlich, mein Lesefluss stört das aber nur bedingt. Auch die Idee mit den Fusszeilen fand ich cool, wenn auch etwas störend.

    Bevor wir noch zu den Kritikpunkten kommen möchte ich hier nur kurz einen Satz zum Ende sagen: What the hell!! Die letzten ca. hundert Seiten habe ich nicht vorhergesehen und der Autor hat mich perfekt auf die falsche Fährte geführt. Eine Meisterleistung.

    Bis hier her liest sich meine Rezension wie eine Lobeshymne, was das Buch eigentlich auch verdient. Aber, mussten diese Erotikszenen wirklich sein?!! Wenn ich Lust auf solche Sachen hätte, würde ich mir Fifty Shades of Grey holen. Diese Szenen haben mir das Buch fast versaut und ich verstehe einfach nicht warum genau das für die Geschichte notwendig war. Klar ist Evernight kein Jugendbuch und laut dem Autor waren diese Erfahrungen für Mias Persönlichkeitsentwicklung wichtig, aber übertreiben muss man es nicht.

    Fazit

    Evernight hätte das Potenzial zum meinem absoluten überraschenden Jahreshighlight, leider wurde das jedoch durch die völlig unnötigen Erotikszenen brutal gedämpft. Trotzdem werde ich dem Buch haarscharfe 5 Sterne geben, weil Jay Kristoff mich mit allem anderen überzeugen konnte.

    (Rezension auch auf unserem Blog @lifeofaboredgirl.wordpress.com veröffentlicht)

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    Cover des Buches Wolkenschloss9783841440211

    Bewertung zu "Wolkenschloss" von Kerstin Gier

    Wolkenschloss
    LiilasBuecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Humor, tolle Figuren und tolle Geschichte. Leider am Anfang etwas zäh.
    Funny Funke bringt den Schnee und die Leser zum schmelzen

    Meine Meinung:

    Das Cover:

    Wahnsinn *_* das Cover für Wolkenschloss gehört für mich zu den schönsten und bezauberndsten Buchcovern in der ganzen Buchwelt. Tolle Arbeit vom Verlag bzw. der Illustratorin.

    Die Figuren: 

    Fanny Funke als Jahrespraktikantin bzw. Mädchen für alles, ist mit ihren 17 Jahren und ihrer Art eine tolle Protagonisten, welche die Geschichte problemlos tragen kann. Obwohl sie ihre Momente hat und man sich als Leser durchaus mit ihr identifizieren kann, geht sie meiner Meinung nach dem den Nebenfiguren etwas unter.

    Besonders interessant sind in ,,Wolkenschloss“ die Nebencharaktere. Allen voran Don Burkhard Junior, der mir zwar gehörig auf die Nerven ging, dennoch positive Auftritte hat. Ebenso sind auch die vielen Angestellten und Hotelgäste ein illustres Grüppchen, bei dem jeder eine andere Macke oder Besonderheit hat. Kerstin Gier hat sich hier selber übertroffen und Personen geschaffen, welche einfach perfekt in das wunderschöne Ambiente des Hotels passen. Sei es der Millionenschwere Russe mit dem Leibwächter, die Pagen aus einer anderen Zeit, der hyperventilierende Wellnesschef oder der jähzornige Hotelchef, der Lesespass ist garantiert.

    Der Inhalt

    Als Leser begleitet man Fanny Funke bei ihren alltäglichen Hoteltätigkeiten und lernt dabei viele Eigenschaften des ,,Wolkenschlosses“ kennen. Neben der Kinderbetreuung kommt das Kindermädchen einem dramatischen Spiel auf die Spur, welches ab ca. Seite 60 richtig Fahrt aufnimmt. Bis Seite 60 fand ich die Geschichte ehrlicherweise unglaublich langweilig. Es ging nicht voran und man schleppte sich von Seite zu Seite. Nach dieser zähen Anfangspause habe ich das Buch für zwei Wochen zur Seite gelegt und verspürte erst diese Woche wieder die Lust, das Buch weiterzulesen. Zum Glück habe ich ,,Wolkenschloss“ weitergelesen, den wie oben beschrieben fängt es ab da richtig spannend zu werden. Zwar gibt es durchaus die ein oder andere etwas langfädige Zwischenszene, gesamthaft betrachtet war das Buch aber trotzdem ein Lesespass. Besonders interessant fand ich die Thematik, welche in der Mitte des Buches aufgenommen wird und erst am Ende aufgelöst wird. Irgendwie gab es dann doch den einen ,,Aha-WAS?“-Moment, mit welchem das Buch bei mir wieder Pluspunkte sammeln konnte. Ansonsten trägt das Buch die typische Handschrift der Autorin, welche ich besonders in Silber unglaublich mochte und weswegen ich auch in Zukunft jedes Buch der Autorin lesen werde.


     

    Fazit:

    Obwohl ich den Anfang sehr zäh und langweilig fand und es die ein oder andere etwas langatmige Szene im Buch gibt, konnte mich die Geschichte mit ihrer tollen Atmosphäre, dem typischen Kerstin Gier Humor und dem wunderschönen und magischen Ambiente überzeugen. Zum Cover brauche ich nichts mehr zu sagen *_* Ich gebe dem Buch knappe und dennoch verdiente 4 Sterne.


    (Rezension auch auf unserem Blog @lifeofaboredgirl.wordpress.com veröffentlicht)

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