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Lyndwyn

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Im Zeichen der Katze (ISBN: 9781796650716)

    Bewertung zu "Im Zeichen der Katze" von Anne Nattermann

    Im Zeichen der Katze
    Lyndwynvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch zum nachdenken und träumen.
    Spannend mysteriöse Lektüre zum nachdenken.

    Die Novelle von Anne Nattermann handelt von Karma, einer Astronomin die während sie an ihrer Doktorarbeit schreibt in einer unterbesetzten und veralteten Sternwarte irgendwo in der chilenischen Steinwüste arbeitet. Der Alltag ist träge und ihre einzige Kollegin lässt den Wunsch in ihr aufkommen, am liebsten allein in der Einöde zu sein. Dies ändert sich jedoch eines Tages, als eine Katze vor der Tür sitzt und alle, allen voran Karma, mit funkelnden Augen um die Tatzen wickelt.

    Über den Handlungsstrang kann man nicht mehr sagen, alles andere würde unnötig Spoilern und jeder sollte für sich selbst herausfinden, was in dem Observatorium vorgeht.

    Der Schreibstil ist fließend und das fachliche Thema um Sternbeobachtung und Auswertung lässt die Neugierde nur noch steigern. Es weckt die Lust in einem, selbst wieder die Sterne zu beobachten und wenn es nur vom eigenen Gartenstuhl aus ist.

    Die Charaktere bleiben wegen der Kürze des Buches etwas blass und für mich war zu Beginn auch die Hauptprotoganistin kein Sympathieträger, aber ich fand es schön, dass ich während des Lesens meine Meinung noch ändern konnte. Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß.

    Das Buch ist zwar kurz, aber es regt zum nachdenken an, in vielerlei Hinsicht.

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    Cover des Buches Absinth mit dem Teufel: Spiele der Nacht (ISBN: 9781976505638)

    Bewertung zu "Absinth mit dem Teufel: Spiele der Nacht" von Jona Dreyer

    Absinth mit dem Teufel: Spiele der Nacht
    Lyndwynvor 3 Jahren
    Cover des Buches Das Blut des silbernen Wanderers - Halvor (ISBN: B01KXROUVE)

    Bewertung zu "Das Blut des silbernen Wanderers - Halvor" von Jona Dreyer

    Das Blut des silbernen Wanderers - Halvor
    Lyndwynvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Protoganisten, fabelhafte Fantasywelt. Ein gelungener zweiter Teil der Inselreich-Saga!
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    Cover des Buches Polarnächte: Gay Romance (ISBN: B01N56R41W)

    Bewertung zu "Polarnächte: Gay Romance" von Jona Dreyer

    Polarnächte: Gay Romance
    Lyndwynvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweilig, romantisch, Kaminfeuerfeeling.
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    Cover des Buches Polarlichter (ISBN: B077S5RZCP)

    Bewertung zu "Polarlichter" von Jona Dreyer

    Polarlichter
    Lyndwynvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Zuckrig mit einem Hauch von heißer Schokolade. Passend für eiskaltes Winterwetter!
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    Cover des Buches Aneiryn (ISBN: 9781980381273)

    Bewertung zu "Aneiryn" von Jona Dreyer

    Aneiryn
    Lyndwynvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine meiner absoluten Lieblingsreihen. <3
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    Cover des Buches Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint (ISBN: 9783492060752)

    Bewertung zu "Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint" von Bernhard Blöchl

    Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint
    Lyndwynvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Ford Transit, ein blinder Passagier und ein Abenteuer der etwas anderen Art.
    Ein Roadtrip der etwas anderen Art

    Das Buch „Im Regen erwartet niemand dass dir die Sonnen aus dem Hintern scheint“ war für  mich im ersten Anschein nach ein amüsante Geschichte über einen alten Griesgram und seiner Reise in die Highlands von Schottland. Aber musste meine Meinung ändern, dass Buch ist noch so viel mehr:

    Die Charaktere:

    Knoppke ist ein wortkarger, mürrischer, sich bis auf sein Fußball für nichts interessierender und im großen und ganzen langweilig anmutender Mann, der sich nach einem unvorhergesehenen Vorfall Hals über Kopf nach Schottland aufmacht um Ruhe zu finden. Er ist kein typischer symphytischer Hauptcharakter, mit dem man sofort eine Verbindung hat. Selbst in den Momenten, in denen man Mitgefühl mit ihm hat, kann man seine Taten nicht sofort nachvollziehen. Jeder Mensch reagiert anders und nach und nach wächst einem der ältere Herr ans Herz, was natürlich an seinem quirligen Gegenpart liegt:

    Sam. Sam begleitet Knoppke zunächst als unerwünschter Passagier auf seiner Reise. Ihre Art ist etwas Besonderes und praktisch das Gegenteil von Knoppke selbst. Sie ist offen, kontaktfreudig, in ihrem Redefluss kaum zu bremsen und sieht die Welt als ihr Zuhause an. Ich mochte sie augenblicklich.

    Während der langen Fahrt machen beide eine beeindruckende Entwicklung durch. Neben dem herrlich unterschwelligen Humor bekommt man auch tiefgründige Eindrücke, vor allem von Knoppke.

    Was wohl auch an dem Schreibstil des Autors lag. An diesen musste ich mich erst einmal gewöhnen. Lange und mehrfach verschachtelte Sätze sind dabei keine Seltenheit gewesen, aber nach den ersten Kapiteln.

    Fazit:

    Das Buch ist mehr als es im ersten Anschein nach preisgibt, humorvoll, tiefgründig und es wärmt einen auch das Herz. Hierfür eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen.

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    Cover des Buches THIRDS - Verraten & Verkauft (ISBN: 9783736302297)

    Bewertung zu "THIRDS - Verraten & Verkauft" von Charlie Cochet

    THIRDS - Verraten & Verkauft
    Lyndwynvor 5 Jahren
    Cover des Buches Das Teufelshaus (ISBN: 9783734555336)

    Bewertung zu "Das Teufelshaus" von Stefan Friedmann

    Das Teufelshaus
    Lyndwynvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Solides Buch, jedoch ausbaufähig
    Interessante Geschichte

    Klappentext:
    Eine tote Ehefrau, ein toter Sohn: Bilanz einer schrecklichen Nacht, die für Mickey niemals zu enden scheint. Fünfzehn Jahre hat er wegen Mordes im Gefängnis verbracht. Nun kehrt Mickey zurück nach Haus Seeblick, einen dunklen Ort, an dem er sich den Geistern und Dämonen seiner Vergangenheit stellen muss. Ein erbarmungsloser Kampf um die Seelen seiner Liebsten beginnt. Ein Kampf auch um seine eigene Seele.

    Fazit:
    Die Geschichte von Mickey und seiner Familie wird uns in Zeitsprüngen erzählt, die von der Gegenwart, der Zeit vor dem Mord an seiner Familie und der Zeit danach erzählt. Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich hauptsächlich mit der Vergangenheit.

    Wir begleiten Mickey, seine Frau und seine zwei Kinder in das Haus Seeblick, in einer scheinbar idyllischen und abgelegenen Gegend. Schnell spitzen sich die Begebenheiten was zu einem grausigen Höhepunkt kommt.
    Um nicht zu viel vorweg zu nehmen werde ich nichts weiter zu dem Inhalt sagen. Jeder Leser sollte ihn für sich selbst entdecken.

    Der Schreibstiel von Herrn Friedmann ist flüssig und der Lesefluss ist angenehm. Dafür, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt kann man hier nur ein Lob aussprechen. Mickey und seine Familie sind interessante Charaktere und die Spannung war auch fast immer da.

    Was mir jedoch fehlte war das typische Horrorfeeling, wenn als Genre Horror/Fantasy angegeben wird. Es hat mir zu keiner Zeit wirklich „Angst“ gemacht, die Szenen wirkten oft wie das Setting eines uralten Horrorfilms (z. B. eine Person hört Schritte im Haus, obwohl diese mit absoluter Sicherheit allein im Haus ist; Dinge bewegen sich ohne Fremdeinwirkung). Auch bei der Frage was nun mit Mickeys Frau und seinem Sohn passiert ist muss ich sagen, trotz der Tatsache dass es sehr detailliert beschrieben wurde, kamen nicht viele Gefühle rüber. Bei Horror erwarte ich, dass ich das Buch einerseits weglegen möchte und dies andererseits nicht kann.

    Die zweite Hälfte des Buches hat mir stimmungstechnisch besser gefallen, auch wenn mich das Ende überrascht hat.

    Die Tippfehler, von denen sich schon ein paar eingeschlichen haben, habe ich in der Sternen-Wertung nicht aufgeführt, da ich das Buch netterweise bei einer Leserunde zur Verfügung gestellt bekommen habe.

    Das Buch ist solide geschrieben, es hat aber noch Luft nach oben. Ich empfehle es jedem dem eine „gruselige“ Grundstimmung ausreicht, als wirkliches „Horror“-Buch kann ich es leider nicht bezeichnen, aber dies ist wohl Ansichtssache.

    Deswegen gibt’s 3 von 5 Sternen von mir.

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    Cover des Buches Der Inbegriff von Biederkeit (ISBN: B06XP4ZQ1Y)

    Bewertung zu "Der Inbegriff von Biederkeit" von Tharah Meester

    Der Inbegriff von Biederkeit
    Lyndwynvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und herzerwärmend, sodass die "Motten" im Bauch nur so fliegen!
    Drystane & Donatien

    Kurzbeschreibung:

    Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen?

    Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will.

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    Fazit:

    Als ich mit dem Buch startete befand ich mich in kürzester Zeit wieder Mitten in dem Trubel von der Stadt Ascot. Und nein, nicht nur als Beobachter. Die Geschichte zieht einen ab der ersten Seit so tief in den Bann, dass man die Geschehnisse förmlich mit erlebt hat. Was natürlich auch an den überaus sympathischen Charakteren lag:

     Drystane Marshall

    Wer „Der Tischler und sein Stutzer“ gelesen hat, bekam bereits ein kleines Bild des exzentrisch wirkenden Mannes. Er wird oft als „Geck“ bezeichnet, und streitet es selbst auch nicht ab. Ich würde ihn sogar als Paradiesvogel bezeichnen. Er hat eine schillernde Persönlichkeit und einen noch auffälligeren Kleidungsstil. Als Zeitungsreporter nimmt er selten ein Blatt vor den Mund und auch im Alltag hat er ein sehr hohes Mitteilungsbedürfnis. Eine interessante Persönlichkeit die einem oft ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Aber nicht alles ist immer so wie es scheint.

    Mit seiner außergewöhnlichen Art macht Drystane sich nur selten Freunde. Und hier kommen wir schon zu dem zweiten Protagonisten:

    Donatien Giancovelli

    Der Stumme Detective Sergeant kam schon des Öfteren mit Marshall in Konflikt, da er sich immer dessen Informationsbeschaffung auf Tatorten entgegenstellt. Sie streiten und verfluchen sich gegenseitig, aber durch unvorhersehbare Umstände sind sie bald aufeinander angewiesen. Sie merken, wie sehr sie sich zwischen all ihrer Abneigung eigentlich brauchen und jeder auf seine Weise auf den anderen angewiesen ist.
    Donatiens Charakter hat mich sehr berührt. Seine Beweggründe waren nachvollziehbar konnte nicht anders als mit ihm zu fühlen.
    ………………………………………………………………………………………………………

    Zwischen einem spannenden Kriminalfall entstehen langsam immer stärkere Gefühle für die Frau Meester mit wunderschönen Umschreibungen glänzt:

    "Es war, als hätte jemand unzählige Palpenmotten aufgescheucht, die nun mit kräftigen Flügelschlägen um eine Lichtquelle schwirrten."

    Schmetterlinge im Bauch mal anders :)

    Die Liebesgeschichte war mal wieder zum niederknien romantisch, aber auch für einiges an Drama war gesorgt. Es ist selten, dass mir bei einer Geschichte die Tränen in die Augen schießen, und hier ist es sogar zweimal passiert!
    Es war aber nicht nur das Anbandeln der Hauptprotogonisten das mich begeistert hat. Die spannende Handlung befördert einen schnurstracks in die dunklen Machenschaften Ascots. Die Stadt hat eine Anziehungskraft der man sich kaum entziehen kann.

    Die Geschichte kann alleinstehend gelesen werden, Hintergründe und Zusammenhänge werden gut erklärt, doch ich würde für einen perfekten Lesegenuss die Romane „Der Liebreiz einer Hyazinthe“ und „Der Tischler und sein Stutzer“ – bei der Drystane und Donatien zum ersten mal auftauchen – wärmstens empfehlen.

    Ich werde wohl nie genug von den herrlich unperfekten Charakteren bekommen, denn genau diese Makel, diese Andersartigkeit machen sie zu Handlungsträgern denen man ohne zu zögern von einem Abenteuer ins nächste folgen würde und ich hoffe, dass es noch viele solcher Abenteuer geben wird.

    P.S. Allein das bezaubernde Cover würde noch unzählige Sterne mehr verdienen, doch leider ist dies nicht möglich.

    Also fünf Sterne für "Der Inbegriff von Biederkeit" und eine absolute Leseempfehlung!

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