Marion0709

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Der kleine Teeladen zum Glück (ISBN: 9783734105005)

    Bewertung zu "Der kleine Teeladen zum Glück" von Manuela Inusa

    Der kleine Teeladen zum Glück
    Marion0709vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: wunderschönes romantisches Buch
    Das erste Buch der Valerie Lane Serie


    Inhalt: Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan …

    Bei der kleinen Buchreihe von Manuela Inusa handelt es sich um insgesamt vier Bücher, die allesamt in der Valerie Lane in Oxford spielen.

    Band 1 "Der kleine Teeladen zum Glück"

    Band 2 " Die Chocolaterie der Träume"

    Band 3 "Der zauberhafte Trödelladen"

    Band 4 "Das wunderbare Wollparadies"

    Valerie Bonham lebte vor 100 Jahren in Oxford und betrieb in der Straße ein kleines Geschäft. Sie hatte ein sehr großes Herz und immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen. Sie öffnete nicht nur die Tür ihres Geschäftes um Ware zu verkaufen, sondern auch um mit ihrem Mitmenschen bei einer Tasse Tee deren Probleme zu besprechen. Nach ihrem Tod wurde die Straße nach ihr benannt: Valerie Lane.

    Laurie besitzt in der Valerie Lane einen kleinen Teeladen, auf den sie mächtig stolz ist. Trotz der Kritik ihrer Mutter, die sich in der höheren Gesellschaft besser aufgehoben fühlt, lässt sich Laurie nicht beirren und geht ihren eigenen Weg. Auch sie lässt ihre Türe, wie damals Valerie, für Menschen offen, die in Not geraten sind oder Probleme besprechen möchten. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, die ebenfalls Geschäfte in der Valerie Lane besitzen, trifft sie sich an jedem Mittwochabend bei leckerem Tee und schönen Gesprächen und dort gesellt sich hin und wieder eine einsame Seele, denen die Freundinnen gerne helfen.

    Einzig mit der Liebe will es bei Laurie nicht klappen. Seit einem halben Jahr ist sie in ihren Teelieferanten Barry verliebt, keiner von beiden wagt jedoch den ersten Schritt. Da müssen erst die Freundinnen einen Weg finden, damit sie sich ihre Liebe gestehen.

    Fazit:

    Ich habe das Buch in zwei Tagen im Urlaub gelesen. Es handelt sich um eine nette Geschichte, mit viel Harmonie, Schokolade und Tee. Es war das richtige Buch, um im Urlaub in eine schöne romantische Welt abzutauchen. Laurie ging mir jedoch hin und wieder mit ihrer Naivität und Tollpatschigkeit auf die Nerven. Da hätte ich mir eine etwas selbstbewusstere, modernere Frau gewünscht. Was ich klasse fand, waren die Rezepte am Ende des Buches, denn das Buch macht definitiv Lust auf Tee. Die Beschreibungen von den Teemischungen fand ich teils sehr interessant und werde sie einmal ausprobieren. Die Geschichte der Freundinnen wurde kurz erwähnt, ich denke mir, in den nächsten Bänden wird jede einzelne von ihnen eine Geschichte bekommen. Und auch wenn mir das Buch fast ein bisschen zu kitschig war, werde ich die folgenden Bände schon alleine deshalb lesen, damit ich die anderen Frauen und deren Geschichten auch erfahre. Ein paar Stunden in einer Harmoniewelt abzutauchen, sich zu wünschen in so einer Straße zu leben und auch solche Freundinnen zu haben war sehr schön und hat mir trotz meiner kleinen Kritik an der Protagonistin Laurie gut gefallen.

    Wenn ihr für ein paar Stunden in eine wunderschöne, kitschige Welt abtauchen möchtet, kann ich euch dieses Buch nur empfehlen.

     

     

     

     

     

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    Cover des Buches Ostfriesenangst (ISBN: 9783833729003)

    Bewertung zu "Ostfriesenangst" von Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenangst
    Marion0709vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannend, macht Lust auf die anderen Bücher von Klaus-Peter Wolf
    Spannend, besonders wenn man den Norden liebt

    Ostfriesenangst ist Folge 6 der Ann-Kathrin-Klaasen-Serie. Die Handlung spielt in Norddeich, Norderney, Wangerooge und Aurich. Es geht um eine Schulklasse, die eine Wattwanderung von Norddeich nach Norderney unternimmt und ohne ihren Lehrer Bollmann zurückkehrt. Sie wurden von der Flut überrascht und schafften es noch gerade so ans Ufer. Als ein Toter im Watt gefunden wird, ist es allerdings nicht der Lehrer Bollmann, sondern ein verdeckter Ermittler des BKA. Dieser war mit seinen Kollegen mit der Bewachung eines Serientäters beauftragt, dieser war auf freiem Fuß, galt jedoch als Wiederholungstäter. Nun ist der Serientäter wieder auf der Flucht, mit der Waffe des Beamten. Bollmann wird zwischenzeitlich auch tot aufgefunden, jedoch ohne Anzeichen von Gewalteinwirkungen.

    Zwei Schüler, die von zu Hause ausgerissen sind, weil sie Angst vor der Polizei haben, lernen auf Wangerooge den flüchtigen Täter kennen, natürlich ohne zu wissen, dass er ein Serienvergewaltiger ist. Inzwischen fragen sich Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen, wie die Flucht gelingen konnte und wo der Täter ist. Und auch der Täter von Bollmann läuft noch frei herum.

     

    Ich habe die ersten Folgen der Serie um Ann-Kathrin Klaasen und Frank Weller nicht gehört oder gelesen, hatte aber keine Probleme, mich in die Geschichte einzufinden. Da ich häufiger in Norddeich oder Norderney bin, kamen mir die Beschreibungen der Orte und Lokale natürlich sofort bekannt vor. Das Buch wurde von Klaus-Peter Wolf selbst gelesen und hatte eine Länge von 4h 30 min . Ich habe in vielen Rezensionen gelesen, das die Hörer die Stimme des Autors schrecklich fanden, das habe ich nicht so empfunden. Mir war sie angenehm und diesmal habe ich das Buch auch tatsächlich in drei Tagen gehört. In der Geschichte geht nicht nur um den Mord und seine Aufklärung, sondern auch um die Beziehung zwischen Ann-Kathrin und Frank Weller. Die Probleme mit Ann-Kathrins Sohn und wie Frank damit umgeht. Ich fühlte mich in den 4,5 Stunden sehr gut unterhalten, für Spannung war auch gesorgt und alles in allem fand ich es einen gelungenen Krimi. Es war relativ schnell klar, wer der Täter war, allerdings gab es in der Geschichte einige Wendungen, die so nicht vorhergesehen werden konnten. Das machte das Hörbuch für mich spannend bis zum Schluss.

    Ich habe mir jedoch vorgenommen, diese Serie von Folge 1 an zu hören. Es ist ganz sicher interessant zu erfahren, wie sich Ann-Kathrin und Frank kennengelernt haben und ob die anderen Kollegen auch von Anfang an dabei waren.

    Von mir gibt es jedenfalls eine klare Empfehlung und ich freue mich jetzt schon auf das Hören der anderen Folgen.

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    Cover des Buches Die Chocolaterie der Träume (ISBN: 9783734105012)

    Bewertung zu "Die Chocolaterie der Träume" von Manuela Inusa

    Die Chocolaterie der Träume
    Marion0709vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wie alle Bücher dieser Reihe sehr seicht, aber trotz allem wunderschön zu lesen
    Wunderschön romantisch


    Die Chololaterie der Träume ist das zweite Buch der Valerie-Lane-Serie. Das erste Buch "Der kleine Teeladen zum Glück" habe ich im Februar im Urlaub gelesen. Hier habe ich meine Rezension darüber geschrieben.
     
    In dieser Geschichte geht es nun um Keira und ihre wunderschöne Chocolaterie. Auch hier war es so, das ich ständig Gelüste nach leckeren Pralinen hatte, wie im ersten Band bei Laurie, da hatte ich ständig Lust auf leckeren Tee. Und auch hier sind am Ende des Buches einige schöne Rezepte. Diese Idee finde ich sehr schön und ich habe tatsächlich schon einige Teerezepte aus dem ersten Buch ausprobiert.
     
    Nun aber zum Inhalt: Keira hat einen Fitnessfanatiker als Freund, der ständig an ihr rumnörgelt und sogar richtig fies zu ihr ist. Ich fand ihn schrecklich und fragte mich, wieso sie sich das gefallen lässt. Keira betreibt eine Chocolaterie in der Valerie Lane, in der auch ihre Freundinnen ihre Geschäfte führen. Sie liebt es, ganz besondere Pralinen herzustellen und damit ihren Kunden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ein Kunde hat es ihr besonders angetan, er kommt jeden Montag und kauft für eine ganz besondere Frau. Sie beneidet diese Frau, bekommt sie von ihrem Freund Jordan doch eher einen Gutschein für ein Fitnessstudio oder zum Valentinstag zwei Müsli-Riegel geschenkt.
     
    Die Situation mit Jordan explodiert, als Keira hinter ein Geheimnis von Jordan kommt und sie zieht endlich aus. Ihre Freundinnen unterstützen und trösten sie, wissen sie doch genau, was für ein Scheusal Jordan ist. Nun kann Keira ihr Leben noch einmal vollkommen neu überdenken und einen Neuanfang starten.
     
    Mein Fazit: Dieses zweite Band der Valerie Lane Serie ist ebenfalls sehr romantisch geschrieben, das Leben in dieser wundervollen Straße mit seinen Geschäften und Menschen lässt einen in eine wunderschöne Märchenwelt abtauchen. Ja, auch dieses zweite Buch ist kitschig, die Frauen entsprechen wohl eher einer vergangenen Zeit und die ganze Geschichte ist wunderbar rosarot. Keira ist stellenweise so nativ, ich hätte sie gerne geschüttelt und ihr gesagt "Wach auf Mädchen.... schieß ihn auf den Mond" Aber es hat mir trotzdem gefallen, mich in diese Wohlfühlwelt fallen zu lassen, für ein paar Stunden dem Alltag zu entfliehen und einfach in eine romantische, kitschige Welt abzutauchen.
     
    Und ich freue mich jetzt schon auf das Erscheinen der nächsten Bücher, freue mich darauf mehr über Orchid und ihren Geschenkeladen zu lesen, über Ruby und ihren Trödelladen und ganz besonders freue ich mich natürlich auf Susan und ihr Wollparadies.
     
     
    Wenn ihr einfach einmal der Realität entfliehen wollt, ein paar Stunden über wundervolle Freundschaften und kleine, besondere Geschäfte lesen möchtet, dann kann ich euch die Bücher von Manuele Inusa sehr ans Herz legen.
     
     
     
     
     
     
     
     

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    Cover des Buches Das Leben ist manchmal woanders (ISBN: 9783423261616)

    Bewertung zu "Das Leben ist manchmal woanders" von Ulrike Herwig

    Das Leben ist manchmal woanders
    Marion0709vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch was mir sehr nahe gegangen ist.
    Für mich das schönste Buch das ich bisher gelesen habe

    In dem Buch geht es in erster Linie natürlich um Gregor, aber auch darum, wie wir im Leben verschiedenen Menschen begegnen. Als seine Mutter verunglückt und im Koma liegt, nehmen ihn seine Tante Judith und sein Onkel Achim den Jungen zu sich. In einer völlig fremden Umgebung schafft es Gregor innerhalb kürzester Zeit die Nachbarschaft so gut kennenzulernen, wie sie sich selbst in all den Jahren nicht kennengelernt haben. Mit seiner offenen und mit Sicherheit für die Erwachsenen auch anstrengenden Art bringt er Menschen zusammen, die sich vorher entweder nicht beachtet oder angefeindet haben. Er bringt völlig einfach und logisch das menschliche Zusammenleben in dem Mietshaus auf den Punkt, löst Konflikte ganz selbstverständlich und dringt mit seiner Art in die Herzen der Menschen.

    Das Buch ist eine Bereicherung für jeden Leser. Es regt zum Nachdenken an, ob wir nicht wirklich vieles einfach zu kompliziert machen. Am meisten habe ich über die Gedankengänge der rumänischen Nachbarin, die mit ihren sechs Kindern und dem Ehemann in dem Mietshaus lebt, gelacht. Wie sie über "die Deutschen" dachte war einfach zu köstlich und es steckte so viel Wahrheit in ihrem Gedanken. Sie hat dies keineswegs nicht abschätzig gedacht, eher verwundert. Aus ihrer Heimat kennt sie nur ein Miteinander und nicht, das jeder alleine vor sich hinlebt.

    "Die Deutschen wollen lieber alleine auf ihrem Balkon sitzen, anstatt mit der Nachbarschaft gemeinsam im Garten zu sitzen und sich zu unterhalten"

    "Die Deutschen haben lieber ihre Balkone nach hinten raus, damit sie niemand stört, anstatt vorne das Leben mitzubekommen"

    "Die Deutschen wollen immer Hände schütteln....wer weiß aber was alles mit diesen Händen vorher angefasst wurde"

    Es gibt in dem Buch so viele verschiedene Charaktere, so viele verschiedene Schicksale und all diese Menschen bringt ein kleiner "komischer"  Junge mit einem "dicken Kopf" und sehr schrillen Klamotten zusammen. Nur weil er sich überall einmischt und nachfragt.

    Fazit:

    Mich hat das Buch begeistert, der Protagonist Gregor hat mich fasziniert und wurde unglaublich gut beschrieben. Er geht seinen Weg, ohne sich beirren zu lassen. Wenn er bunte, unmögliche Klamotten tragen will, dann macht er das. Ob die anderen Reden oder nicht. Wenn er etwas nicht versteht, fragt er solange, bis er es verstanden hat. Was er nun genau für eine Krankheit hat, wird nicht ganz klar. Vielleicht ist er ein Autist oder hat ein Down-Syndrom, ganz klar wird es leider nicht, aber im Grunde genommen ist es egal. Er bringt die Menschen dazu, mehr nachzudenken und nicht mehr so häufig ignorant zu sein. Der bezeichnenden Satz "Das Leben ist manchmal woanders, aber irgendwann kommt es wieder zurück" sagt er zu einer unglücklichen Nachbarin, die dachte das sie nie wieder Glück erfahren wird.


     

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    Cover des Buches Frühlingsglück und Mandelküsse (ISBN: 9783641196639)

    Bewertung zu "Frühlingsglück und Mandelküsse" von Emilia Schilling

    Frühlingsglück und Mandelküsse
    Marion0709vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch ist witzig geschrieben, leichte Kost und genau das richtige Buch für einen schönen Nachmittag
    Eine schöne leichte Liebesgeschichte

    Ich hatte mir nach der Leseprobe schon gedacht, dass es sich hier um ein leichtes Buch handelt und ich es an einem Wochenende lesen kann. Genau so war es auch. Die Geschichte um Charlotte, die Charlie genannt werden will, und ihrem Freund Eddie wird spitzig erzählt. Es gibt Irrungen und Wirrungen rum um die Liebe und ganz viele leckere Rezepte, die Charlie als Chef-Patissiere im Hotel Elisabethhof zubereitet. Das Buch mit den Rezepten anzureichern hat mir sehr gut gefallen und ich werde ganz sicher die ein oder andere süßen Leckerei nach backen.

    Natürlich ist das Buch vorhersehbar und nach einigen Seiten weiß der Leser schon worauf es hinausläuft und wie das Buch enden wird. Aber gerade das hat mir sehr gut gefallen. Es muss nicht immer die schwere Kost sein, eintauchen in eine wunderschöne Liebesgeschichte, ein Glas Tee vor mir und in eine Decke eingekuschelt… das ist für mich Entspannung pur. Und so war es natürlich nicht verwunderlich, dass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen habe.

    Emilia Schilling ist in Wien geboren und lebt mittlerweile mit ihrer Familie in Niederösterreich. „Frühlingsglück und Mandelküsse“ ist ihr erster Roman, im Frühjahr 2018 erscheint mit „Sommerglück und Blütenzauber“ ihr zweites Werk.  Mir hat der flüssige Schreibstil gefallen, es wird mit viel Witz und Leichtigkeit geschrieben. Auch wenn die Geschichte vorhersehbar ist, es hat riesigen Spaß gemacht in die Welt des Hotels Elisabethhof einzutauchen, die Freundinnen Kati und Jasmin, mit denen Charlie eine kleine WG teilt, kennenzulernen. Die Familien von Charlie und Eddie könnten nicht unterschiedlicher sein, wobei ich über Charlies Familie, besonders über den Vater und die Schwester, sehr häufig schmunzeln musste.

    Fazit: Wer einfach eine schöne, leichte Geschichte lesen möchte, dem kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Wenn ihr lieber tiefsinnige Geschichten lesen möchtet, dann lasst es lieber im Regal stehen.

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    Cover des Buches Fremdes Leben (ISBN: 9783453359390)

    Bewertung zu "Fremdes Leben" von Petra Hammesfahr

    Fremdes Leben
    Marion0709vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hatte in der Mitte einige Probleme, aber dann war es nur noch spannend!!
    Spannend!!

    In der Vergangenheit habe ich schon einige Bücher von Petra Hammesfahr gelesen und wurde nie enttäuscht. Ihre Bücher sind spannend bis zum Schluss. Als ich auf der Seite von Random House eine Leseprobe von "Fremdes Leben" fand, stand für mich fest, das ich dieses Buch lesen muss. Der Klappentext versprach eine spannende Lektüre.

    Claudia Beermann wacht im Krankenhaus auf und erfährt, das sie viele Monate als Komapatientin in einer Pflegeeinrichtung verbracht hat. Nachdem sie sich angeblich eine Kanüle aus dem Hals gezogen hat und fast gestorben wäre, hat man sie, mehr tot als lebendig, ins Krankenhaus gebracht. In ihrem Kopf herrscht ein heilloses Durcheinander, der Körper abgemagert und das Gesicht entstellt. Sie kann sich nicht daran erinnern, dass sie Claudia Beermann ist, denkt anfangs die Ärzte verwechseln sie. Nach und nach kommen bruchstückhafte Erinnerungen, die sie aufwühlen und ängstigen. Ist sie eine Mörderin? Sollte sie in der Pflegeeinrichtung umgebracht werden? Wollte ihr Ehemann, von dem sie seit Jahren getrennt lebt oder seine neue Freundin, die eifersüchtig auf sie ist, loswerden? Sie versucht mit aller Macht die leeren Löcher in ihrem Kopf zu füllen und durchlebt ein Chaos an Gefühlen.

    Ich muss ehrlich gestehen, ich war kurz davor, das Buch aus den Händen zu legen. Anfangs fand ich es sehr spannend, aber zur Mitte des Buches wurde ich immer ungeduldiger. Die Versuche von Claudia, die Puzzleteilchen in ihrem Kopf sinnvoll zusammenzufügen fand ich zäh, es wurden viele Gedanken wiederholt und ich fand einiges sehr merkwürdig. Warum recherchierte niemand im Internet? Hätte sie einen Mord begangen, so wäre das doch gewiss in den Schlagzeilen gewesen. Vielleicht war genau diese ganze Unlogik der Grund, warum ich das Buch dann doch weiter gelesen habe. Und was soll ich euch sagen: Es wurde immer spannender und ich bin sehr froh, dass ich es nicht zur Seite gelegt habe. Nachdem ich meine Gedanken warum und weshalb dieses und jenes nicht gemacht wird zur Seite geschoben und mich einfach nur auf die Geschichte eingelassen habe, wurde es ein richtig spannendes Buch und ich fieberte auf jeder Seite mit Claudia mit, um zu erfahren, was wirklich passiert ist. Man wird immer wieder in die Vergangenheit geführt, wie Claudia als kleines Mädchen bei ihrer Großmutter war, wie sie mit Freddy, einem Kinderfreund, immer Indianer gespielt hat und wie ihre Mutter aus ihr ein Püppchen gemacht hat. Wie ihr Vater sich mit dem Auto umbrachte und wie sich dadurch vieles veränderte.

    Mein Fazit: Absolut empfehlenswertes, spannendes Buch. Es ist ganz anders, als die Bücher die ich bisher von Petra Hammesfahr gelesen habe und ich hatte irgendwann Probleme, mich darauf einzulassen. Als mir das aber gelang, wurde es eine tolle und spannende Geschichte mit einem Schluss, den ich so nicht erwartet hätte.

     

     

     

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    Cover des Buches Strandgut (ISBN: 9783423217163)

    Bewertung zu "Strandgut" von Benjamin Cors

    Strandgut
    Marion0709vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ganz anderer Krimi, teils fast poetisch geschrieben, hat mir sehr gut gefallen.
    Wundervoll geschriebener Debütroman

    Strandgut ist ein Debütroman von Benjamin Cors, der viele Jahre als politischer Fernsehjournalist für die ARD Tagesschau, die ARD Tagesthemen und den Weltspiegel berichtete. Heute arbeitet er für den SWR. Die weiteren Romane rund um Nicolas Guerlain sind „Küstenstrich“ und „Gezeitenspiel„.

    Für mich ist es das erste Buch, was in Frankreich spielt. Anfangs habe ich mich mit den Namen der Protagonisten und auch mit der verschiedenen Ortsnamen sehr schwer getan. Hin und wieder musste ich zurückblättern und Passagen erneut lesen. Der Schreibstil von Benjamin Cors ist sehr detailgetreu, er beschreibt Orte und Begegnungen sehr konkret. Wenn er z.B. über Kaffee oder Croissants schreibt, habe ich das Gefühl Kaffee und Croissants zu riechen. Mir hat das sehr gut gefallen. Man merkt beim Lesen, das der Autor als Deutsch-Franzose aufgewachsen ist und dieses Land sehr liebt. Die Schauplätze wurden sehr genau beschrieben, das Flair kommt beim Lesen sehr gut rüber und auch wenn ich bisher wenig Interesse an Frankreich hatte, Benjamin Cors hat mich neugierig gemacht.

    Es werden immer wieder die Schauplätze gewechselt, als Leser wird man immer wieder auf eine falsche Fährte geführt und dadurch fand ich die Geschichte unglaublich rasant.

    Zum Inhalt:

    Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf das Jahr 1967. Der Croupier Antoine Bazin wird Zeuge einer Misshandlung und erkennt dabei einen Gast des Casinos wieder. Kurze Zeit später wird er erschlagen.

    Fast 50 Jahre später fällt der Fotograf Jean Carasso während der Fotoaufnahmen, die er für ein Pariser Label machen soll, von Bord der Hirondelle de la Mer, dem Boot seines Freundes Andre Dumarc. Nur seine Leiche wird nie gefunden…

    Fast zeitgleich verletzt der Personenschützer Nicolas Guerlain bei einem öffentlichen Auftritt in Cannes die Person, die er eigentlich schützen soll: den Minister Francois Faure. Nach diesem Vorfall wird Nicolas in seinen Heimatort Deauville, wo ein internationaler Gipfel stattfinden soll, versetzt. Nicolas soll der dortigen Polizei mit seinem Wissen über die Sicherheitsvorkehrungen zur Seite stehen. Niemand ist darüber begeistert. Vor allen Dingen nicht, nachdem Nicolas kurz nach seiner Ankunft eine Hand am Strand findet, zeitgleich verschwindet aus einem Hotel ein Gast und es wird eine Leiche gefunden, die jedoch nicht Jean Carasso ist. Und das passiert alles kurz vor dem wichtigen Gipfel, wo die Welt auf Deauville schaut. Nicolas bekommt die Praktikantin Claire zur Seite gestellt. Diese ist nicht nur lebhaft, sie ist auch erfrischend respektlos. Die beiden beginnen nun mit ihrer Suche nach der Wahrheit.

    Für Nicolas ist es auch eine Reise in die Vergangenheit. In Deauville lebt noch seine recht anstrengende Mutter, die eine Nobelboutique in einem Luxushotel betreibt und sehr viel Wert auf ihr Ansehen legt.  Nicolas sucht immer noch nach seiner vor drei Jahren verschwundenen Lebensgefährtin Julie. Immer wieder scheint er ihr zu begegnen oder ist es nur eine Wunschvorstellung? Warum verschwand sie so plötzlich? Auch diese Frage lässt ihn nicht los.

    Hängt etwa alles mit den Vorfällen von vor 50 Jahren zusammen? Hat die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun?

     

    Fazit:

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich freue mich schon auf den zweiten Teil und bin gespannt, wie es mit Nicolas weiter geht. Der Schreibstil von Benjamin Cors ist für mich vollkommenes Neuland und ich habe das Buch nicht „einfach so“ in einem Rutsch lesen können. Das lag auch an den vielen (für mich) fremden Namen und Ortsnamen. Vielleicht mache ich mir beim nächsten Buch einen kleinen Spickzettel…..

    Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte fasziniert, jedoch erst am Schluss wird dem Leser klar, wie die Vergangenheit und die Gegenwart zusammen hängen. Ich hätte mit diesem Verlauf der Geschichte nicht gerechnet und kaum hatte man sich von der Enthüllung erholt, wird die Spannung noch einmal erhöht, indem minutiös über den Gipfel berichtet wird. Ständig wartet man darauf, das etwas passiert. Ich muss gestehen, das ich traurig war als ich nur noch ein paar Seiten zu lesen hatte, andererseits wurde ich immer schneller beim Lesen, um zu erfahren was denn nun noch passiert.

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    Cover des Buches Dominotod (ISBN: 9783548288925)

    Bewertung zu "Dominotod" von Jonas Moström

    Dominotod
    Marion0709vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch ist kurzweilig geschrieben und ist spannend bis zum Schluss.
    Spannend und flüssig geschrieben

    Es handelt sich um den zweiten Krimi rund um Nathalie Svensson. Die Leseprobe hatte mich sehr gefesselt und ich wurde auch vom Buch nicht enttäusch.

    Ein Arzt wird ermordet aufgefunden, mit einem Dominostein im Hals. Ein zweiter Arzt wurde entführt und wird nun mit Hochdruck gesucht. Vor allen Dingen, da er ein sehr guter Freund von dem ermittelnden Kommissar Johan Axberg ist. Nathalie Svensson, eine Psychiaterin und Profilerin, wird mit ihrem Team hinzugezogen, um ein Profil des Täters zu erstellen und Johan Axberg zu unterstützen. Die Schwester von Nathalie war nicht nur die Geliebte des verschwundenen Arztes, sie hat ihn auch kurz vor seinem Verschwinden gesehen. Wie soll sich Nathalie nun verhalten, gerät ihre Schwester doch immer mehr zur Verdächtigen. Und warum lügt sie sie an? Dazu kommen noch die eigenen privaten Probleme um das Sorgerecht ihrer Kinder, die Nathalie umtreiben. Die Ermittler geraten immer mehr unter Druck und arbeiten fieberhaft daran, den Mörder oder die Mörderin zu finden.

    Ich fand das Buch sehr flüssig geschrieben, wer der Mörder ist war irgendwann klar, aber trotzdem blieb der Spannungsbogen für meinen Geschmack ganz gut erhalten. Es war mein erstes Buch von Jonas Moström, jedoch werde ich den ersten Teil des Nathalie-Svensson-Krimis „So tödlich nah“ noch lesen. Wahrscheinlich erklären sich dann einige Passagen bei „Dominotod“, die auf den ersten Teil bezogen waren. Allerdings fand ich nicht, dass man zwingend den ersten Teil gelesen haben muss, um den zweiten Teil zu verstehen. Alles in allem fühlte ich mich sehr gut unterhalten, die Erklärung am Anfang des Buches, welcher Name zu welcher Person gehört, fand ich sehr hilfreich. Es ist ein solider Krimi, der sich flüssig lesen lässt.

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    Cover des Buches Die Eishexe (ISBN: 9783471351079)

    Bewertung zu "Die Eishexe" von Camilla Läckberg

    Die Eishexe
    Marion0709vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mir hat die Vielfalt gut gefallen, so wurde die Flüchtlingsproblematik angesprochen, aber aus Sicht der Flüchtlinge. Fand ich gelungen.
    Möchte nun mehr von Camilla Läckberg lesen

    Es ist bereits der 10. Krimi von der erfolgreichsten Schriftstellerin Schwedens Camilla Läckberg, der sich um Hauptkommissar Patrik Hedström und seiner Frau, der Schriftstellerin Erika Falck, dreht. Für mich war es der erste Roman von Camilla Läckberg und ich war dementsprechend gespannt wie er mir gefällt.

    Ich zitiere den Klappentext:

    „Zitatanfang “ Als die kleine Linnea Berg vermisst gemeldet wird, starten die Bewohner von Fjällbacka eine Suchaktion in den umliegenden Wäldern. Schon einmal wurde ein Mädchen dort getötet. Dreißig Jahre ist das nun her. Damals fand man Stella Strand an dem einsam gelegenen Waldsee. Zwei 13-Jährige bekannten sich zur Tat – um wenig später ihr Geständnis zu widerrufen. Der Fall wurde nie geklärt. Kurz darauf beging der Chef der Polizeistation Tanum Selbstmord.

    Hauptkommissar Patrik Hedström findet keine Ruhe. Und plötzlich reden alle von der Eishexe. Dem bodenständigen Kommissar widerstrebt es, dass eine Legende um ein misshandeltes Mädchen aus dem 17. Jahrhundert die Ermittlungen beeinflusst. Doch im Ort herrscht Hysterie. Nur seine Frau, Schriftstellerin Erika Falck, scheint einen kühlen Kopf zu bewahren. Schon lange recherchiert sie in dem alten Fall. Gemeinsam versuchen sie, Licht in das Dickicht aus Geschichten und Gerüchten zu bringen. „Zitatende“

    Auf den ersten Seiten werden über fast alle Personen ein paar kurze Sätze geschrieben. So war es mir ohne Probleme möglich, die Personen zuzuordnen, ohne das ich vorher die anderen neun Krimis kannte. Das fand ich sehr positiv. Der Krimi wechselt zwischen dem Mord von vor 30 Jahren, dem neuen Verschwinden eines Kindes in der Gegenwart und dem 17. Jahrhundert. Die Geschichte des 17.Jahrhundert, wo es hauptsächlich um Hexenverfolgung geht, hat mir nicht gefallen. Vor allen Dingen waren mir die Foltermethoden zu brutal beschrieben und den neuen Fall mit einer Verwünschung aus dieser Zeit zu verknüpfen, fand ich ziemlich weit hergeholt.

    Allerdings ist das auch schon der einzige Kritikpunkt den ich habe. Ich fand das Buch sehr spannend, das sieht man schon daran, dass ich die 739 Seiten in drei Tagen gelesen habe. Der Schreibstil von Camilla Läckberg hat mir auch gut gefallen, die schwedischen Namen und Orte waren anfangs gewöhnungsbedürftig, aber dieses Problem habe ich mit allen skandinavischen oder französischen Romanen. Liegt also nicht an den Schriftstellern.

    Es wurden allen Personen in dem Buch Räume gegeben. Ich hatte ein genaues Bild vor Augen, wer mit wem verwandt ist, wer mit wem in welchem Verhältnis steht und wie die einzelnen Personen zueinander stehen. Dann wurde für mich der Spannungsbogen durch das ganze Buch sehr hoch gehalten. Auch das immer wieder über den alten Fall von vor 30 Jahren berichtet wurde, hat mir sehr gut gefallen. Wie die zwei Kinder damals den Mord gestanden, die Polizei sich nicht wirklich die Mühe machte, dieses Geständnis zu prüfen und als dem damaligen Kommissar Zweifel kamen, war es schon zu spät. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich erst ziemlich am Schluss einen Verdacht hatte, wer der Mörder ist.

    Natürlich gab es auch diese Ungereimtheit mit dem Selbstmord des früheren Kommissars. Dass er sich als Linkshänder die Pistole an die rechte Schläfe hält um Selbstmord zu verüben hätten schon auffallen müssen. Aber gut, vielleicht sollte auch aufgezeigt werden das niemand unfehlbar ist.

    Mein Fazit: Ich fühlte mich mehr als nur gut unterhalten, im Gegenteil, das Gefühl „nur noch ein Kapitel“ war zeitweise sehr stark und ich habe auch etwas wenig Schlaf bekommen. Die anderen Bücher möchte ich auf jeden Fall auch noch lesen, am besten vom ersten Band an. Mich interessiert einfach, wie haben sich Patrik und Erika kennengelernt und wie kamen die anderen Personen hinzu. Auch kann dieses Buch ohne Vorkenntnisse der anderen neun Bücher gelesen werden. Auf den ersten Seiten wird der Leser sehr gut informiert und die Geschichten sind ja alle für sich abgeschlossen. Wenn ihr gerne Krimis lest, kann ich euch diese Schriftstellerin und auch dieses Buch sehr empfehlen.

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    Cover des Buches Tote Tunte (ISBN: B0748GJ4SS)

    Bewertung zu "Tote Tunte" von Jutta Profijt

    Tote Tunte
    Marion0709vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein witzig geschriebener Krimi mit vielen schrillen Gestalten
    Wizig, ein bisschen spannend und das Ende überraschend

    So, ausgelesen! Habe es dann doch in einem Rutsch gelesen, ich war einfach zu neugierig. Die Geschichte spielt in Köln, das hat mich als Kölnerin natürlich sehr interessiert. Über Köln gab es dann aber weniger zu lesen, mehr über Morde, versuchte Morde und Tunten. Okay...so lautet ja auch der Titel des Buches. Maxime wacht nach einem versuchten Mordanschlag auf und steckt im Körper einer Tunte. Er ist sich ziemlich sicher das er nicht schwul ist und schon gar keine Tunte, aber er hat bei dem Anschlag sein Gedächtnis verloren. Lilo, mit dem er zusammen lebt, kann es nicht fassen. Das ist nicht die Maxime die er liebt. Maxime verhält sich kalt, abschätzend und überhaupt nicht verliebt ihr (ihm) gegenüber. Maxime hat ein Travestie Variete in dem er in einer Show als Hauptdarsteller auftritt. Alles das erfährt er von Lilo und dem Kommissar, der das Verbrechen an Maxime und an dem Türsteher Richy, der leider den Mordanschlag nicht überlebt hat, aufklären möchte. Kurzerhand macht sich Maxime selbst auf die Suche nach seinem Mörder. Je tiefer er gräbt, desto mehr erfährt er über Korruption und Klüngel. Ich musste an diesem Stellen häufig grinsen, ein Schelm wer Böses dabei denkt. In Köln ist doch niemand korrupt....und Klüngel gibt es bestimmt in jeder Stadt, aber noch nicht in Köln.... :-)  Jedenfalls kommt Maxime den Übeltätern auf die Schliche und hat es letztendlich Lilo zu verdanken, das nicht doch noch ein Mord an ihm verübt wird. Mehr möchte ich jetzt nicht verraten um nicht die ganze Spannung zu nehmen.

    Mir hat das Buch bis zum Schluss ganz gut gefallen, der Schreibstil war flüssig, die Geschichte ganz nett. Ich habe oft geschmunzelt wenn Lilo als Dramaqueen agierte, Maxime ziemlich schnodderig mit ihr umging und überhaupt nichts mit dem ganzen Tuntendasein zu tun haben wollte. Es waren einige witzige Sprüche in dem Buch bei denen ich wirklich herzhaft gelacht habe. Ich selbst hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht, etwas mehr Ernsthaftigkeit und nicht so viele schnodderige Sprüche von Maxime. Das Ende hat mir jedoch überhaupt nicht gefallen. Klar, es war vollkommen überraschend, das hat es für mich aber nicht besser gemacht. Ich war froh das ich das Buch geschenkt bekommen habe, ansonsten hätte ich mich sehr geärgert. Habe ich irgendwo überlesen das es so kommen könnte? Hätte ich vielleicht die Autorin googeln sollen, dann wäre es mir vielleicht klar geworden. Habe ich aber nicht gemacht. War im Nachhinein auch gut so, ansonsten hätte ich das Buch gar nicht erst gelesen und mir wären viele Lacher entgangen. So bin ich vollkommen unvoreingenommen an das Buch heran gegangen und das war auch gut so.

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    https://mollistricktundradelt.com/2017/08/22/tote-tunte-von-jutta-profijt/ 

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