Marion2505

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Es könnte stürmisch werden (ISBN: 9783751972451)

    Bewertung zu "Es könnte stürmisch werden" von Maja Overbeck

    Es könnte stürmisch werden
    Marion2505vor 25 Minuten
    Kurzmeinung: Eine wundervolle Geschichte voller toller Charaktere, die mich absolut begeistern konnte.
    Einfach wunderschön

    Meine Meinung: 

    Ein perfektes Buchcover

    Das Buchcover von „Es könnte stürmisch werden“ gefällt mir unglaublich gut. Es passt wunderbar zum Titel und auch zum Inhalt des Buches und entführt mich sofort wieder nach Hamburg. Ich mag die Farbkombination und auch die Art des Schriftzuges des Titels sehr und würde sagen, dass es für mich ein absolut perfektes Buchcover darstellt.

    Der Schreibstil

    von Maja Overbeck ist unheimlich flüssig und sehr anschaulich. Dadurch, dass das Buch abwechselnd aus Janas und Heks Sicht geschrieben ist, ist die Geschichte sehr kurzweilig, denn in beiden Leben ist jede Menge los. Es ist mir sehr schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen, denn ich wollte eigentlich immer wissen, wie es bei den beiden weitergeht.

    Auch die Beschreibungen von Hamburg haben mir sehr gefallen. Da ich ein großer Hamburgfan bin, konnte ich mir alles wunderbar vorstellen und war wirklich mitten in der Geschichte gefangen. Gerne wäre ich noch ein wenig dort geblieben!

    Unterhaltsame Protagonisten

    trifft der Leser in diesem Buch auf jeden Fall. Jana hat mich von der ersten Seite an mit ihrer Art sehr begeistert. Sie ist eine tolle Protagonistin, die für mich immer glaubwürdig war und mich oft mit ihren Gedanken zum Schmunzeln gebracht hat. Aber auch Hek ist ein Protagonist, der mir sofort gefallen hat. Vor allem das erste Zusammentreffen der beiden war mehr als unterhaltsam. Danach habe ich gespannt gehofft, dass ein weiteres Treffen nicht lange auf sich warten lassen wird. Und ja, die beiden treffen immer wieder aufeinander, sind aber auch mit ihren Leben ziemlich beschäftigt.

    Aber nicht nur Jana und Hek konnten mich wunderbar unterhalten. Auch Ava, Janas Tochter oder Tobi, Heks bester Freund, sind sehr tolle Protagonisten. Und Anne, Janas schrullige Schwester, hat mich so oft breit grinsen lassen, dass ich fast glaube, sie ist mein Lieblingscharakter in diesem Buch.

    Ja, dies ist eine Liebesgeschichte, aber

    wer jetzt denkt, Jana trifft Hek, sie küssen sich und dann wird es hier halt eine durchschnittliche Liebesgeschichte geben, hat sich enorm getäuscht. Denn es gibt sehr viele andere Themen, die mich in diesem Buch berührt und begeistert haben. Sei es der große Schritt, einen Neuanfang in der alten Heimat zu wagen, mit all seinen Herausforderungen, pubertierender Tochter inklusive. Auch geht es um Familie und auch die Erwartungen der Eltern, die nicht immer mit den eigenen übereinstimmen. Darüber hinaus ist es aber immer lohnenswert, über seinen Schatten zu springen und auf andere zuzugehen. Denn nicht immer ist alles so wie es auf den ersten Blick scheint. Und dann geht es natürlich auch um die Liebe, nicht nur für Jana und Hek. Also ich würde mal sagen: Buch schnappen und abtauchen. Es warten wundervolle Lesestunden!

    Mein Fazit:

    „Es könnte stürmisch werden“ von Maja Overbeck ist eine wunderschöne Geschichte, die mich von Beginn an begeistert hat. Dank einem tollen Schreibstil und wundervollen Protagonisten hat sich daran auch bis zur letzten Seite nichts geändert. Für mich ist dieses Buch ein perfekter Lesegenuss gewesen, den ich ausdrücklich weiterempfehlen möchte.

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    Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846600702)

    Bewertung zu "Cinder & Ella" von Kelly Oram

    Cinder & Ella
    Marion2505vor 30 Minuten
    Kurzmeinung: Eine wundervolle Geschichte, die mich durchweg fesseln konnte.
    Eine zauberhafte Geschichte

    Meine Meinung: 

    Ein wunderschönes Buchcover

    Das Buchcover von „Cinder & Ella“ gefällt mir sehr, da man mich mit Blumencovern eigentlich immer begeistern kann. Hier finde ich besonders die kräftigen Farben und den weißen Schriftzug sehr schön.

    Der Schreibstil

    von Kelly Oram ist von Beginn an mitreißend. Da die Geschichte kurz vor Ellas Autounfall beginnt, hatte ich noch die Gelegenheit die unbeschwerten Schlagabtausche von Ella mit Cinder zu erleben und habe es sofort gemocht. Überhaupt haben mir die Passagen, in denen die beiden gechattet und hinterher auch telefoniert haben, ganz besonders gut gefallen.

    Auch gut gefallen hat mir, dass das Buch abwechselnd aus Ellas und Cinders Sicht geschrieben ist. Zwar sind die Passagen aus Ellas Sicht deutlich größer, aber dennoch hat es großen Spaß gemacht, immer wieder in das Leben und die Gedanken der doch sehr unterschiedlichen Protagonisten hineinsehen zu können.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass mich die ein oder andere Stelle wirklich etwas genervt hat, da sie mir deutlich zu unrealistisch war. Ich möchte auf diese Stellen nicht weiter eingehen, da es in meinen Rezis keine Spoiler gibt, dennoch war mir manche Stelle wirklich etwas zu viel des Guten.

    Protagonisten wie im Märchen

    gibt es hier zu entdecken, denn nur so kann man die Geschichte von Cinder und Ella beschreiben. Ella ist eine tolle Protagonistin, die mir schon aufgrund ihrer Leidenschaft für Bücher mehr als sympathisch war. Das Schicksal, das sie erleidet, ist unglaublich schlimm. Ich fand es sehr bewundernswert wie Ella mit all dem umgegangen ist. Und gerade deswegen hat es mir zutiefst weh getan, wenn ich beobachten musste, wie mit ihr umgegangen wurde. Oft habe ich mich gefragt, wie grausam und verletzend Menschen eigentlich sein können. Dennoch konnte mich Ella mit ihrer Art nicht immer begeistern. Hin und wieder war sie mir zu unnahbar und hat ihrer Umwelt kaum die Chance gegeben, ihr Gutes zu tun.

    Cinder hingegen konnte mich wirklich immer begeistern und das nicht, weil er ein berühmter Schauspieler ist, sondern weil er einfach ein ganz toller Typ mit unglaublich gesunden Ansichten ist. Die Art und Weise wie er mit Ella umgegangen ist, hat mir wahnsinnig gut gefallen.

    Auch Juliette, Vivian und Brian sind Protagonisten, die ich hier gerne erwähnen möchte, da sie einfach wunderbar waren. Und auch Anastasia, weil sie einfach wunderbar ätzend war.

    Eine Achterbahn der Gefühle

    hat mir dieses Buch beschert. Von Frust, Fassungslosigkeit, Trauer, großer Freude, Herzschmerz und einem verzückten Aufseufzen war hier alles mit dabei. Und ich gebe es zu: Das Ende war einfach sooooo schön. Ich habe die Geschichte von Cinder und Ella wirklich von Beginn an geliebt und bis zum Schluss atemlos verfolgt. Vor allem fand ich es sehr spannend, zu beobachten, wie Ella langsam realisiert hat, dass Cinder nicht der unbedeutende Junge ist, für den sie ihn gehalten hat. Bis dahin ist jede Menge los. Es gibt wirklich viel zu entdecken und des Öfteren war es nicht so, wie es auf den ersten Blick den Anschein hatte, was mir sehr gefallen hat.

    Mein Fazit:

    „Cinder & Ella“ von Kelly Oram ist eine Geschichte, die mir fast das Herz zerrissen hat. Ellas Geschichte ist so grausam und doch wieder so wunderschön, dass ich gerne über ein paar unrealistische Stellen hinweggelesen habe. Ich war fasziniert bis zum Schluss und kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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    Cover des Buches Das kleine Theater am Meer (ISBN: 9783404177639)

    Bewertung zu "Das kleine Theater am Meer" von Rosanna Ley

    Das kleine Theater am Meer
    Marion2505vor 35 Minuten
    Kurzmeinung: Eine nette Geschichte, die Lust auf Sardinien macht, mich aber nicht wirklich fesseln konnte.
    Nette Sommergeschichte

    Meine Meinung: 

    Ein traumhaftes Buchcover

    Das Buchcover von „Das kleine Theater am Meer“ finde ich wunderschön. Vor allem die aufgedruckten Ornamente rund um den Buchtitel sind ein toller Hingucker. Aber auch das Städtchen mit seinen Booten und dem Meerblick versprechen eine wundervolle Sommergeschichte.

    Der Schreibstil

    von Rosanna Ley ist locker-flockig und leicht zu lesen. Ich bin ohne Probleme in der Geschichte angekommen und fand es auch sehr interessant, dass das Buch nicht nur Fayes Geschichte erzählt, sondern auch die Geschichte ihrer Eltern. Auch die Landschaftsbeschreibungen von Sardinien und vor allem die Beschreibungen der kulinarischen Erlebnisse, die Faye dort erwarten, konnten mich wirklich begeistern. Oft wäre ich gerne bei ihr gesessen und hätte all die wunderbaren Dinge gemeinsam mit ihr genossen.

    Weniger begeistern konnte mich der Umstand, dass tatsächlich jeder in diesem Buch ein Geheimnis zu haben schien. Schon zu Beginn war ich ein wenig verwundert, wie sich das Verhältnis von Faye zu ihren Eltern gestaltet. Aber kurz darauf wurde klar, dass auch ihre Eltern untereinander irgendwelche unausgesprochenen Dinge mit sich herumtragen.

    Auf Sardinien angekommen ging es dann munter weiter. Der Auftrag zum Wiederaufbau des kleinen Theaters ist ziemlich geheimnisvoll und lange tappt Faye da im Dunkeln. Ich glaube, ich hätte sofort meine Sachen gepackt und wäre wieder nach Hause gefahren. Auch die Auftraggeber, die Geschwister Marisa und Alessandro Rinaldi, sprechen sich nicht wirklich aus, so dass es immer mehr Verwirrungen gibt.

    Anstrengende Protagonisten

    muss der Leser hier aushalten. Denn keiner spricht wirklich mit dem anderen, so dass es immer wieder zu Missverständnissen führt. Faye hat mir zu Beginn sehr gut gefallen und ich habe mich voller Vorfreude mit ihr ins Abenteuer Sardinien gestürzt. Aber leider lässt sie sich sowohl von den Ereignissen in Sardinien als auch von ihren Eltern immer wieder von ihren Plänen ablenken und handelt für meine Begriffe oft sehr eigenartig.

    Überhaupt habe ich die Protagonisten durchweg sehr distanziert beobachtet und konnte zu keinem ein wirkliches Verhältnis, geschweige denn Zuneigung, aufbauen. Nur ein einziger Protagonist hat es tatsächlich geschafft, mich zu überraschen, was mich wirklich gefreut hat.

    Viel zu viele Geheimnisse

    sind in diesem Buch untergebracht. Ich bin ja eine große Liebhaberin von Familiengeheimnissen und war daher ziemlich euphorisch, auch in diesem Buch das Geheimnis des Dorfes aufzudecken. Doch schon nach relativ kurzer Zeit war ich mehr als demotiviert was diesen Plan anging. Jeder schien mindestens ein Geheimnis zu haben und je mehr ich über jeden einzelnen erfahren habe, umso genervter war ich. Wenn sich dann tatsächlich mal eine Sache aufgelöst hat, war die Auflösung aber sowas von unspektakulär, dass ich nur genervt mit den Augen rollen konnte. Manchmal sind ein paar Geheimnisse weniger, einfach mehr …

    Und leider konnte mich auch die „Liebesgeschichte“, die sich im Laufe des Buches irgendwie auch nicht so wirklich entwickelt hat, nicht begeistern. Mir fehlte hier ganz viel Gefühl.

    Mein Fazit:

    „Das kleine Theater am Meer“ von Rosanna Ley ist für mich leider nur eine nette Geschichte, die mich streckenweise mehr genervt als gut unterhalten hat. Dennoch kann ich sie jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer leichten Urlaubslektüre mit Sommergefühl ist, denn dieses kommt hier absolut nicht zu kurz.

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    Cover des Buches Die Wolkenfischerin (ISBN: 9783442485734)

    Bewertung zu "Die Wolkenfischerin" von Claudia Winter

    Die Wolkenfischerin
    Marion2505vor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Für mich ist diese Geschichte um Claire einfach perfekt und ein absolutes Lese-Highlight. Ich freue mich schon auf Maelys' Geschichte!
    Perfekte Unterhaltung vor wunderschöner Kulisse

    Meine Meinung: 

    Ein wunderschönes Buchcover

    Das Buchcover von „Die Wolkenfischerin“ ist einfach ganz wundervoll, da es mich sofort wieder nach Moguériec entführt und absolut perfekt zur Geschichte des Buches passt.

    Der Schreibstil

    von Claudia Winter ist unglaublich toll. Ich war schon im Prolog völlig verzaubert von der Geschichte und war mir sicher, dass ich auf eine ganz besondere Lesereise aufbrechen werde. Denn Claire und ihre Geschichte habe ich von Beginn an als absolut geheimnisvoll und undurchsichtig empfunden. Dadurch, dass das Buch zu Beginn abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt ist, konnte ich zwar einige Fragen relativ schnell klären, hatte aber keine Ahnung, was mit unserer Ankunft in der Bretagne noch alles zu erforschen sein wird. Besonders toll fand ich, dass am Ende des Buches wirklich jedes klitzekleine Fragezeichen, das ich im Laufe der Zeit eigentlich schon wieder fast vergessen hatte, geklärt war. Diesen Ach-ja-das-wollte-ich-ja-auch-noch-wissen-Moment hatte ich nicht nur einmal und war sehr, sehr begeistert von diesem Erzählstil.

    Darüber hinaus gab es viele Kleinigkeiten, die das Lesen für mich sehr kurzweilig gemacht haben. Da waren z.B. Valéries Stimme, die immer wieder in Claires Gedanken aufgetaucht ist, und mich so unglaublich oft zum Lachen gebracht hat. Oder die wundervollen Beschreibungen des kleinen Heimatörtchens von Claire, die mich in eine ganz wundervolle Umgebung entführt haben. Ganz besonders toll finde ich auch die Rezepte am Ende des Buches, von denen ich sicherlich das ein oder andere ausprobieren werde.

    Eine hoffnungslos chaotische, aber so geniale Protagonistin

    hat Claudia Winter für dieses Buch geschaffen. Ich habe sie vom ersten Moment an gemocht und ihre Geschichte mit großem Interesse verfolgt. Sie hat mich in vielen Situationen absolut beeindruckt und oft zum Schmunzeln gebracht. Das Chaos, das sie in Moguériec veranstaltet, war einfach unglaublich. Ich habe von Entsetzen über Erstaunen und lautem Lachen wirklich jede Gefühlslage empfinden dürfen, was einfach großartig war. Aber nicht nur Claire konnte mich mit ihrer Geschichte begeistern, sondern auch ihre Tante Valérie habe ich von Beginn an in mein Herz geschlossen. Sie hat sehr interessante, aber durchaus logische Handlungsweisen an den Tag gelegt und ich verstehe schon, warum Claire so geworden ist, wie sie ist.

    Aber auch Maelys, Claires gehörlose Schwester, hält eine besondere Geschichte für den Leser bereit. Ihre Geschichte geht übrigens in „Wie sagt man ich liebe dich“ weiter.

    Und auch die Herren der Schöpfung konnten mich mit ihren besonderen Charakterzügen für sich einnehmen. Lange habe ich überlegt, ob ich Nicolas oder Sebastian lieber mag und habe mich dann am Ende dafür entschieden, dass sie beide einfach super sind.

    Und das sind nur ein paar der absolut wunderbaren Protagonisten, denen ich hier begegnet bin. Es gibt viel zu entdecken in Moguériec, aber auch in Berlin oder Paris.

    Perfekte Unterhaltung vor wunderschöner Kulisse

    Abschließend möchte ich noch einmal erwähnen, dass das Buch für mich eine wundervolle Lesereise in die Bretagne war, wobei mir auch die Teile in Berlin sehr gefallen haben. Ich habe zu Beginn eine Idee gehabt, was mich wohl erwarten könnte, bin dann aber doch völlig überrumpelt worden von vielen interessanten Handlungssträngen, die diese Geschichte einfach perfekt gemacht haben. Wieder ist mir klar geworden, dass ich noch ganz viele Bücher dieser wunderbaren Autorin lesen möchte.

    Mein Fazit:

    „Die Wolkenfischerin“ von Claudia Winter ist eine wunderschön erzählte Geschichte, die mich in die Bretagne entführt und mit einzigartigen und ganz wundervollen Protagonisten begeistert hat. Ich habe das Buch nur sehr ungern am Ende geschlossen, denn eigentlich wäre ich gerne noch viel länger bei Claire geblieben. Ich denke, sie wird einen besonderen Platz in meinem Bücherherzchen erhalten. Von mir gibt es eine begeisterte Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Veranda zum Meer (ISBN: 9783453423206)

    Bewertung zu "Veranda zum Meer" von Debbie Johnson

    Veranda zum Meer
    Marion2505vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Wieder ein ganz wundervoller Besuch in Comfort Food Café. Auch dieser 4. Teil konnte mich restlos begeistern. Immer wieder schön! ♡
    Verliere nie die Freude am Leben

    Meine Meinung: 

    Ein sommerliches Buchcover

    Das Buchcover von „Veranda zum Meer“ gefällt mir gut, denn es ist herrlich sommerlich. Auch die gewählte Schriftart des Buchtitels ist sehr, sehr schön. Allerdings kommt auch bei diesem 4. Teil der Buchreihe wieder bei mir die Frage auf, nach welchen Gesichtspunkten der Titel ausgewählt worden ist. Natürlich kann ich die Veranda zum Comfort Food Café zuordnen, allerdings hätte ich hier lieber einen Bezug zu Willows Leben gehabt.

    Der Schreibstil

    von Debbie Johnson ist gewohnt toll. Ich war schon im Prolog völlig fasziniert von Willow und ihrer bunten Familie, die absolut nicht der Norm entspricht. Der kurze Einblick in ihre Kindheit hat mir sehr gefallen und lässt mich sie auch in ihrem aktuellen Leben viel besser verstehen. Und noch ein kleines interessantes Detail, das mit Tom zu tun hat, den sie ja im Laufe des Buches kennen und lieben lernt, ist hier versteckt.

    Darüber hinaus war meine Zeit in Budbury wieder einzigartig toll. Ich war voller Vorfreude auf ein Wiedersehen mit allen den wunderbaren Persönlichkeiten, die sich dort tummeln. Umso überraschter war ich, dass es nicht sofort dort hinging und auch ein Zusammentreffen mit den geliebten Protagonisten erstmal warten musste. Allerdings ging es halt erstmal um Willow und Tom und auch einen anderen Teil von Budbury durfte ich erkunden. Nämlich Briarwood, auch genannt „The House on the Hill“, in dem Willow in ihrer Kindheit Zeit verbracht hat. Und nicht nur Willow …

    Total begeistern konnte mich dann die Autorin als sie Willow ein liebevoll gestaltetes Handbuch über ihre Freunde in Budbury für Tom erstellen lässt. Dort sind all die wunderbaren Persönlichkeiten in einer ganz besonderen Form verewigt und werden somit Tom – und auch dem Leser, der die ersten Teile dieser Reihe nicht gelesen hat – näher gebracht.

    Eine bunte und mehr als liebenswürdige Protagonistin

    lernt der Leser in diesem 4. Teil der Comfort Food Café Reihe kennen: Willow Longville. Sie ist ein herzensguter Mensch und die jüngste von vier Geschwistern, die mittlerweile kreuz und quer in der Welt verteilt sind. Sie hat sehr, sehr rosa Haare, einen Nasenring, keltische Tattoos an den Armen, einen bunt zusammengewürfelten Kleidungsstil, der mir oft ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert hat, und eine ziemlich spezielle und sehr süße Hündin, die Bella Swan heißt. Ich mochte Willow schon in den Vorgängerbänden sehr und war ziemlich gespannt, sie in diesem Teil näher kennen lernen zu dürfen.

    Aber auch Tom, der sozusagen neu in Budbury ist, dort aber hoffentlich einen festen Platz finden wird, konnte mich sofort begeistern. Auch er hat eine besondere Lebensgeschichte und ist ein kleiner Nerd mit einem ganz großen Herzen. Umso mehr habe ich mich für Willow und Tom gefreut, dass sie in Budbury aufeinander treffen und sofort Gefühle für einander entwickelt haben.

    Aber wer die Reihe von Debbie Johnson kennt: Es ist nicht leicht mit der Liebe. Und auch in diesem Band gab es meinerseits nicht nur ein Augenrollen über die Verhaltensweise von Willow. Auf der einen Seite konnte ich viele Dinge, die sie beschäftigt haben, verstehen, auf der anderen Seite hätte ich sie gerne des Öfteren leicht bis mittelschwer geschüttelt, um ihr die Augen zu öffnen. Naja, auch in Budbury läuft halt nicht alles rund und perfekt. Aber zum Glück gibt es immer jemanden, der ein Augen auf das gebeutelte Liebesglück hat und einschreitet.

    Verliere nie die Freude am Leben

    Dies ist für mich eine wichtige Botschaft, die ich aus der Lektüre dieses Buches mitnehme. Ich finde, Debbie Johnson hat es ganz wunderbar geschafft, mir das Thema Alzheimer sehr anschaulich näher zu bringen. Ich war mitten in Willows Welt und habe mitangesehen, wie sehr sich diese Krankheit nicht nur auf Lynnie ausgewirkt hat, sondern auch auf ihr Umfeld. Es gab viele schlechte und erschreckende Tage, aber auch viele glückliche Momente. Trotz ihrer Krankheit hat Lynnie nie die Freude am Leben verloren und ist mit dem Wissen über ihre Krankheit – wenn es denn dann gerade da war – mehr als bewundernswert umgegangen. Sie ist eine tolle Frau, die mich zum Lachen, Weinen und Nachdenken angeregt hat.

    Und auch wieder habe ich die tiefe Verbundenheit der Bewohner in Budbury miterleben dürfen, die in allen Situationen fest zusammenhalten. Sei es, wenn Hilfe benötigt wird oder ein großes Fest vorbereitet werden muss, jeder trägt seinen Beitrag bei. Ich hatte wieder viele bewegende und glückliche Momente inmitten dieser tollen Menschen und bedauere es wieder einmal sehr, dass es dieses besondere Café nicht wirklich gibt. Ich wäre dort Stammgast!

    Mein Fazit:

    „Veranda zum Meer“ von Debbie Johnson ist ein weiterer wundervoller Besuch in Budbury, wo es ein Wiedersehen mit sehr tollen Charakteren und dem unvergleichlichen Comfort Food Café gab. Natürlich sind wieder neue Lieblingscharaktere hinzugekommen. Mich hat dieser Besuch wieder sehr glücklich gemacht und ich habe Budbury nur schweren Herzens wieder verlassen. Ich komme ganz bald wieder und vergebe bis dahin eine ganz klare Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Die Frau mit den zwei Gesichtern (ISBN: 9783734107016)

    Bewertung zu "Die Frau mit den zwei Gesichtern" von Uwe Wilhelm

    Die Frau mit den zwei Gesichtern
    Marion2505vor einem Monat
    Kurzmeinung: Unglaublich tolle Protagonisten und Spannung bis zum Schluss haben mir hier ein echtes Lese-Highlight beschert.
    Hochgradig spannend

    Meine Meinung: 

    Ein tolles Buchcover

    Das Buchcover von „Die Frau mit den zwei Gesichtern“ gefällt mir sehr, denn es ist düster und geheimnisvoll. Genauso wie man es für eine spannende Lektüre braucht.

    Der Schreibstil

    von Uwe Wilhelm ist unglaublich flüssig und von der ersten Seite an absolut fesselnd. Ich war schon nach wenigen Zeilen im Buch abgetaucht und von meinem ersten Zusammentreffen mit Noa Stern ziemlich begeistert. Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch aus mehreren Blickwinkeln erzählt ist, die allesamt sehr spannend und interessant sind und den Leser dazu verleiten, immer weiterlesen zu wollen. Da die Kapitel relativ kurz sind, ist es mir immer sehr schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen. Denn eigentlich ist immer etwas passiert und ich hatte immer eine offene Frage im Kopf, der ich nachgehen wollte.

    Die Protagonisten

    die ich in diesem Buch getroffen habe, waren so bunt wie eine Schachtel Praline. Wie schon gesagt, habe ich Noa sofort gemocht und war völlig fasziniert von dieser doch sehr besonderen Protagonistin. Denn sie ist unglaublich tough, genial schlagfertig und immer für eine Kurzschlusshandlung zu haben. Ich habe mit ihr gelacht, gezittert und hin und wieder auch peinlich berührt zur Seite geblickt. Denn sie ist nicht zimperlich, was den Umgang mit anderen Menschen angeht und mancher Wortwechsel war einfach nur genial. Genauso genial fand ich die Progatonistinnen Alma und Rena, über die ich gar nicht allzu viel erzählen möchte, denn ich finde, jeder Leser sollte sie selbst kennen lernen. Langweilig wird es mit diesen beiden Damen auf keinen Fall.

    Mein absoluter Lieblingscharakter war allerdings Gabriel Bukowski, der mich mit seinen Gedanken so wunderbar unterhalten hat, dass ich oft laut loslachen musste, weil er einfach so unglaublich witzig war.

    Und das sind nur ein paar Persönlichkeiten, auf die ich als Leserin getroffen bin und die mich alle ziemlich begeistern konnten. Es gibt aber noch jede Menge mehr an besonderen Charakteren zu entdecken. Tiara z.B. habe ich gemocht, dann wieder nicht, dann doch wieder …

    Keine Atempause für den Leser

    Uwe Wilhelm hat es wirklich geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett zu fesseln. Zu Beginn musste ich mich ein wenig durch die verschiedenen Protagonisten, die zum Teil zu verfeindeten Familienclans gehörten, durchwurschteln, war dann aber schnell im Bilde. Die beiden Familienclans sind ganz und gar nicht zimperlich im Umgang miteinander und nicht nur das ein oder andere Clanmitglied musste sein Leben lassen, auch die ein oder andere Konversation war der Szene angepasst. Man war quasi mitten im Berliner Bandenleben und das hat mich schon ganz schön fasziniert. Es geht aber nicht nur um Bandenkriege, sondern auch um Korruption, Bestechung und die Macht solcher Menschen, aber auch um Liebe, Sehnsüchte und Probleme mit der pubertierenden Tochter. Gespickt mit jeder Menge Action und Spannung würde ich sagen, da ist für jeden etwas dabei.

    Mein Fazit:

    Mit „Die Frau mit den zwei Gesichtern“ ist Uwe Wilhelm wieder ein absolutes Lese-Highlight gelungen, das mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Eine unglaublich tolle Protagonistin hat mir spannende Lesestunden beschert und mich bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten. Schade, dass es schon vorbei ist. Natürlich gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Mallorquinische Leiche zum Frühstück (ISBN: B074MHZ5TX)

    Bewertung zu "Mallorquinische Leiche zum Frühstück" von Susan Carner

    Mallorquinische Leiche zum Frühstück
    Marion2505vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein toller Krimireihenauftakt mit einem genialen Ermittlerteam und einem wunderschönen Setting. Ein wunderbares und spannendes Leseerlebnis!
    Spannend und für alle Mallorca-Liebhaber ein absolutes Muss

    Meine Meinung: 

    Ein schlichtes, aber sehr passendes Buchcover

    Das Buchcover von „Mallorquinische Leiche zum Frühstück“ gefällt mir gut, denn es ist wunderbar schlicht, aber vermittelt mir beim Betrachten ein echtes Urlaubsfeeling.

    Der Schreibstil

    von Susan Carner ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Es dauert nicht lange und dem Leser wird klar, dass die Autorin eine große Liebe für Paguera empfindet. Denn die Beschreibungen mit den dortigen Örtlichkeiten und Beschaffenheiten sind einfach wunderbar detailliert und haben mir ein Stückchen Urlaub nach Hause geliefert. Gemeinsam mit der Kommissarin Mércèdes Mayerhuber, die mit diesem Fall ihren Dienst auf der Insel antritt, habe ich alles erkunden können und Mércèdes um einige ihrer Eindrücke beneidet. Ich sage nur „Can Joan de s’Aigo“ … ich konnte die heiße Schokolade förmlich schmecken und auch die ein oder andere Dattel im Speckmantel hätte ich mir wohl gerne mit Mércèdes geteilt.

    Die Protagonisten

    die ich in diesem Buch getroffen habe, sind sehr unterschiedlich und toll ausgearbeitet. Mércèdes Mayerhuber mag ich ja schon alleine wegen ihrem Namen, dessen Herkunft auch direkt erklärt wird. Sie ist eine ganz besondere Ermittlerin, die ihre eigenen Wege und Mittel hat und nicht immer logisch reagiert, dafür aber immer mit Bauchgefühl. In diesem Fall hat sie es allerdings nicht ganz leicht, denn man könnte sagen, sie ist ein wenig befangen. Warum, das wird hier nicht verraten, denn ich rate jedem Krimifan eine Reise ins schöne Paguera.

    Auch Miquel ist ein ziemlich toller Ermittler, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Denn er ist völlig anders als seine neue Teampartnerin, an die er sich ganz offensichtlich erstmal gewöhnen muss. Aber der Leser merkt sofort, dass das mit den beiden sicherlich klappen wird. Miquel hat mir oft ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert, denn er ist so unglaublich niedlich. Natürlich kann er noch einiges von Mércèdes lernen, dennoch hoffe ich, dass er ziemlich genauso bleibt wie er ist.

    Die Suche nach dem Motiv

    Und nun kommen wir zu dem Punkt, den ich immer so sehr mag an den Krimis von der lieben Susan Carner: sie sind bis zum Ende spannend. Es gibt viele Motive, es gibt viele mögliche Täter und doch wieder nicht. Ich hatte während des Lesens ganz schön viele Theorien und war dann ca. 10 Seiten vor Ende des Buches ganz sicher, dass ich den Fall nun gelöst habe. Denkste, sage ich da nur. Alles ging dann doch noch mal anders aus und hat mich mit einem vor Erstaunen offenen Mund das Buch zuschlagen lassen. Aber nicht, weil der gelöste Fall mich nicht überzeugen konnte, sondern weil ein ganz anderer Handlungsstrang ganz große Gefühle in mir ausgelöst hat. Ein absolut perfektes Leseerlebnis!

    Mein Fazit:

    „Mallorquinische Leiche zum Frühstück“ von Susan Carner ist ein spannender Krimiauftakt mit einem Ermittlerteam, das mich sofort begeistern konnte. Mit Mércèdes und Miquel möchte ich noch ganz viele Fälle lösen und vor allem auch Zeit auf Mallorca verbringen. Denn während des Lesens hatte ich traumhafte Begegnung mit seiner Landschaft und seiner Gastronomie. Gerade in unseren sehr besonderen Zeiten kann ich nur jedem raten, der diesen Sommer lieber zu Hause bleiben möchte: Ab auf die Liege, „Mallorquinische Leiche zum Frühstück“ aufschlagen, ein Gläschen Rotwein bereitstellen und abtauchen. Ich bin wieder sehr begeistert und fiebere schon einem neuen Fall mit Mércèdes und Miquel entgegen. Natürlich gibt es eine absolute Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Die ferne Hoffnung (ISBN: 9781542047883)

    Bewertung zu "Die ferne Hoffnung" von Ellin Carsta

    Die ferne Hoffnung
    Marion2505vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unglaublich toller Auftakt einer Familiensaga, die ich unbedingt weiterverfolgen möchte. Interessante Charaktere, toller Schreibstil!
    Unglaublich toller Auftakt

    Meine Meinung:

    Ein schönes Buchcover

    Das Buchcover von „Die ferne Hoffnung“ gefällt mir sehr, denn es passt ganz wunderbar zum Inhalt des Buches. Es lässt mich sofort wieder zwischen Kamerun und Hamburg hin- und herreisen, um Zeit mit der Hansen-Familie zu verbringen.

    Der Schreibstil

    von Ellin Carsta ist einfach wunderbar. Ich war sofort mitten in der Geschichte und hatte schon nach dem Lesen des Prologs eine gute Vorstellung von der Familie Hansen. Auch beginnt die Geschichte eher gemächlich mit der Einführung der verschiedenen Charaktere und Handlungsstränge, um dann mächtig an Fahrt aufzunehmen und den Leser völlig gefangen zu nehmen.

    Durch den Wechsel der Handlungsorte, die sich in Hamburg, Wien und Kamerun befinden, ist das Lesen der Geschichte sehr kurzweilig und überaus lebhaft, denn ich konnte mir alle Orte und ihre Begebenheiten wunderbar vorstellen. Immer war ich gespannt, was sich wohl in den anderen Orten gerade so tut und habe der Handlung begeistert gefolgt.

    Die Protagonisten

    die ich in diesem Buch getroffen habe, waren alle sehr detailliert ausgearbeitet und konnten mich absolut überzeugen. Besonders haben mich die Veränderungen der einzelnen Protagonisten fasziniert und manchmal auch ein wenig geschockt. Denn was zu Beginn des Buches noch eine eingeschworene Hamburger Familie war, driftete im Laufe des Buches immer weiter auseinander, was ich überaus spannend zu beobachten fand. Ich hatte viel Raum für Spekulationen und bin auch nach Beendigung des Buches noch mit meinen Gedanken bei dem ein oder anderen Charakter.

    Robert konnte mich sofort begeistern, denn er ist abenteuerlustig und wagt für seine Familie so einiges. Bis zum Schluss des Buches hat sich dieser Eindruck auch nicht verändert, so dass ich mich auf ein baldiges Wiedersehen freue. Auch mit Luise bin ich sofort warm geworden, denn sie ist ihrem Vater sehr ähnlich. Ich habe es sehr genossen, Kamerun durch ihre Augen zu erkunden und habe mich von ihrer Begeisterung für das Land und seine Leute sehr gerne anstecken lassen.

    Auch Karl Hansen ist ein sehr besonderer Charakter, der mich schnell mit seiner besonderen Art für sich eingenommen hat. Ich bin sehr gerne bei ihm in Wien gewesen und habe sein Leben ziemlich gespannt verfolgt. Hier bin ich auch sehr gespannt, was die Nachfolgebände so bringen werden, denn er ist definitiv ein Charakter, mit dem ich als Leserin abgrundtief leiden werde …

    Das waren meine Lieblingscharaktere. Dann gab es noch die Protagonisten, die mich sehr überrascht haben, was mich ja immer sehr begeistert beim Lesen. Ich möchte nicht zu viel verraten, denn gerade diese Überraschungen haben mich das Buch wirklich genießen lassen. Ich möchte mal spekulieren, dass das nur der Anfang war und der ein oder andere auch in den Folgebänden seine Fähigkeiten sehr intensiv unter Beweis stellen könnte.

    Drei Brüder – drei Schicksale

    Leben zu Beginn alle drei Brüder mit ihren Familien im Familienanwesen in Hamburg, so zerstreuen sie sich bald. Mir hat es viel Freude gemacht, der kompletten Familie Hansen zuzusehen und zu beobachten, wie jeder auf sein neues Leben reagiert. Es gab hier nicht nur eine Überraschung. Und nicht nur einmal habe ich mit offenem Mund fassungslos möglichst schnell gelesen, denn oft mochte ich nicht glauben, wozu manch einer doch tatsächlich fähig ist. Ich glaube, es gibt noch viel zu entdecken in der Hansen-Familie, auch wenn ich jetzt schon befürchte, dass mir nicht alles gefallen werden wird. Denn zu lieb sind mir manche Charaktere schon geworden und zu sehr bin ich gespannt, was jeden einzelnen von ihnen noch erwarten wird.

    Mein Fazit:

    „Die ferne Hoffnung“ von Ellin Carsta ist ein unglaublich toller Auftakt der Hansen-Saga, der mich komplett begeistert und gefesselt hat. Das Buch ist voller interessanter und sehr unterschiedlicher Charaktere, deren Schicksal mich oft bewegt hat und ich unbedingt wissen möchte, wie es mit ihnen weitergeht. Ich denke, es gibt noch jede Menge zu entdecken und werde daher ganz bald und voller Vorfreude wieder zu den Hansens reisen. Was soll ich sagen? Absolute Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Strandkorbliebe (ISBN: 9782919804894)

    Bewertung zu "Strandkorbliebe" von Lotte Römer

    Strandkorbliebe
    Marion2505vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine nette Liebesgeschichte, die mich aber leider nicht wirklich überzeugen konnte.
    Konnte mich nicht so ganz begeistern ...

    Meine Meinung: 

    Ein wirklich tolles Buchcover

    Das Buchcover von „Strandkorbliebe“ gefällt mir ziemlich, denn es macht sofort Lust auf einen Urlaub am Meer. Ich bekomme beim Betrachten große Lust auf eine tolle Liebesgeschichte vor dieser traumhaften Kulisse, die ja auch im Klappentext versprochen wird. Daher finde ich das Buchcover toll gewählt.

    Der Schreibstil

    von Lotte Römer hat mir gut gefallen. Er ist sehr flüssig und leicht zu lesen, so dass ich keine Probleme hatte, in die Geschichte um Antje und Michael einzusteigen. Sehr gespannt war ich darauf, Stück für Stück zu erfahren, warum ihr Glück vor so vielen Jahren nicht gehalten hat. Auch war ich gespannt, was sich Antje wohl alles einfallen lassen würde, um Michael in der Pension möglichst aus dem Weg zu gehen.

    Da habe ich dann aber wohl zu viele Erwartungen an das Buch gehabt, denn schon nach ungefähr 60 gelesenen Seiten kannte ich den Grund des Scheiterns ihrer Beziehung und muss ganz ehrlich sagen: wenig spektakulär. Auch wenig spektakulär fand ich die versprochenen Versuche von Antje, Michael zu ignorieren. Denn das hat sie ganz und gar nicht gemacht. Es dauert gefühlt ein paar Sekunden und die beiden haben ihr erstes „zweites“ Date, was mich übrigens auch wieder total überrascht hat, denn ich glaube nicht, dass ihr Verhalten sehr realistisch war.

    Was mir allerdings wieder sehr gefallen hat, waren die Beschreibungen der Landschaft und der Umgebungen, in denen sich Antje und Michael bewegt haben. Hier konnte ich mir alles super vorstellen und vor allem der Laden „Süße Träume“ von Antjes bester Freundin Nina hatte es mir sofort angetan. Dort wäre ich sicherlich eine Stammkundin

    Die Protagonisten

    die ich in diesem Buch getroffen habe, konnte mich leider auch nur teilweise überzeugen. Antje war oft nervig, chronisch unzufrieden mit sich selbst und auch ziemlich neidisch auf ihre Schwester, die ihr Leben einfach so lebt, wie sie das gerne möchte. Dabei war Antje dann auch noch ziemlich passiv und ist gerne vor allen aufkommenden Problemen weggelaufen, um dann aber ganz schnell wieder einzulenken und hat so in meinen Augen keinen einzigen Konflikt wirklich alleine bewältigt. Solch ein Verhalten ist mir leider zu realitätsfremd und kann mich in Büchern überhaupt nicht begeistern.

    Michael hingegen war mir sofort sehr sympathisch, denn er tut genau das, was er möchte: Er liebt die Arbeit auf dem Hof seiner Eltern und kümmert sich aufopferungsvoll und voller Liebe dort um seine Tiere. Leider ist auch er kein Freund von großen Diskussionen und hat – wie Antje – alles hingenommen, was da so kam. Auch er war mir viel zu passiv.

    Toll fand ich Nina, Antjes beste Freundin, und auch Katja, Antjes Schwester, von der sich Antje mehr als eine Scheibe abschneiden kann.

    Konnte mich nicht wirklich berühren

    Das Buch verspricht für mich laut Klappentext eine tolle Liebesgeschichte, die ich so aber leider nicht erhalten habe. Dafür habe ich zwei Protagonisten bekommen, die bei jeder Gelegenheit ihren Kopf in den Sand gesteckt haben und keinen Konflikt alleine lösen konnten. Vieles war vorhersehbar und manches ziemlich unrealistisch. Da wurde zum Beispiel mal eben ein Hund, der meiner Meinung nach einen sehr süßen Namen hatte, von jetzt auf gleich umgenannt. Macht man ja tagtäglich sowas …

    Auch wechselte die Stimmung gerne mal von mehr als unterirdisch auf himmelhoch jauchzend und war-ja-gar-nicht-so-schlimm. Mich konnte das Buch daher nicht emotional mitnehmen, sondern eher des Öfteren zum Kopfschütteln verleiten.

    Mein Fazit:

    „Strandkorbliebe“ von Lotte Römer ist eine nette Liebesgeschichte, die mir aber leider viel zu vorhersehbar und unrealistisch war. Für Freunde von Meer und Alpen dürften aber sicherlich die Landschaftsbeschreibungen und das Urlaubsfeeling, das zwischen den Zeilen vermittelt wird, ein Highlight sein.

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    Cover des Buches Die Magie der Bücher (ISBN: 9783746713823)

    Bewertung zu "Die Magie der Bücher" von Nadja Losbohm

    Die Magie der Bücher
    Marion2505vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Viele wundervolle Geschichten über die Magie der Bücher. Einfach wunderschön!
    Einfach magisch!

    Meine Meinung: 

    Ein Buchcover, das verzaubert

    Das Buchcover von „Die Magie der Bücher“ ist wunderschön und überaus passend zum Inhalt des Buches. Denn beim Betrachten tauche ich sofort wieder in den wunderbaren Geschichten, die mir erzählt worden sind, ab und genieße die Magie der Bücher aufs Neue. Ich finde, man kann die Magie förmlich über das Buchcover sprudeln sehen.

    Der Schreibstil

    von Nadja Losbohm konnte mich sofort verzaubern. Ich habe mich in ihren Geschichten sehr wohl gefühlt und hatte durchweg ein Lächeln im Gesicht. Denn welcher Büchermensch liest nicht gerne über die geliebten Bücher und was sie mit uns anrichten? Hierbei schafft es die Autorin ganz wunderbar, mich in eine andere Welt zu entführen und das auf eine ganz besondere Art, denn ich hatte oft das Gefühl, nicht selbst zu lesen, sondern einem wunderbaren Erzähler zu lauschen. Dieser Schreibstil macht das Lesen zu etwas sehr Kurzweiligem und einem besonderen Erlebnis. Denn egal, ob die Autorin von einer harmonischen Idylle erzählt oder von einem Unwetter, ich war immer mittendrin und habe die gerade herrschende Stimmung förmlich gespürt.

    Ein wundervoller Ausflug in das Land der Magie

    ist dieses Buch für mich gewesen, denn ich hatte die Möglichkeit, in einer völlig anderen Welt abzutauchen und das wundervollste war wohl, dass sich tatsächlich alles um Bücher dreht. Ob es sich nun um zwei Menschen handelt, die sich durch ein Buch kennen und lieben gelernt haben, ein eher unglückliches Mädchen, das seinen Platz im Leben noch nicht wirklich gefunden hat, dann aber von einem Buch dorthin gelenkt wird, oder aber um eine magische Welt, die der Leser durch die Lektüre eines Buches entdeckt, jede einzelne Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen.

    Ganz besonders berührt hat mich die Kurzgeschichte, die von einer kleinen Elfe handelt, die in ihrer kleinen Welt keine Lust mehr auf Bücher über Heilpflanzen hat, sondern lieber über mutige Helden und Seeungeheuer lesen möchte und dann in einer Bibliothek im Buch „Die Abenteuer eines tapferen Marienkäfers“ versinkt. Mir ging bei der Vorstellung dieser kleinen lesenden Elfe das Herz auf und dank des wundervollen Schreibstils der Autorin ist sie vor meinen Augen glückselig über ihrem Abenteuerbuch geschwebt.

    Mehr möchte ich hier aber gar nicht verraten, denn es gibt in diesem kleinen Büchlein jede Menge zu entdecken und ich denke, jeder wird dort seine Lieblingsgeschichte finden. Welche wohl Deine sein wird?

    Mein Fazit:

    „Die Magie der Bücher“ von Nadja Losbohm ist ein zauberhafter Ausflug in die Welt der Bücher mitsamt ihrer Magie und hat mein Bücherherzchen mit jeder Geschichte höher schlagen lassen. Es ist eine wunderschöne Abwechslung und für Büchermenschen ein ziemliches Muss, wie ich finde. Klare Leseempfehlung meinerseits!

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