MarvinTheBookWizard

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Cold-Blooded: Der Geschmack von Blut und Schatten (ISBN: 9783966986021)

    Bewertung zu "Cold-Blooded: Der Geschmack von Blut und Schatten" von Martin Gancarczyk

    Cold-Blooded: Der Geschmack von Blut und Schatten
    MarvinTheBookWizardvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Fetzige Idee, coole Sprüche - aber nachlassende Spannung
    Wenn die Schattenwesen zweimal klopfen...

    "Überlebenstipp Nr. 1: Nimm verdammt nochmal eine Waffe mit, wenn Monster dich töten wollen."

    Martin Gancarczyks Roman fängt witzig an, krachend in einer spannenden Handlung und es verspricht ein fantastischer Ritt aus der richtigen Mischung aus Fantasie, Abenteuer und coolen Charakteren zu werden. Dieser Tipp zu Beginn hat seine Berechtigung, denn die Welt in "Der Geschmack von Blut und Schatten" ist ein rauer Ort. Menschen sind Frischfleisch für Vampire und Werwölfe. Einst die Herrscher über den Planeten, bekommt die Menschheit nun mächtig von den Schattenwesen auf die Mütze. Tja, Karma ist aber auch eine miese Sache.

    Grayson hat aber selbst für einen Menschen besonders Pech. Als Gejagter ist er nicht nur Frischfleisch und steht auf der Abschussliste von so ziemlich jedem Schattenwesen, sondern er muss auch feststellen, dass der Tod ein echt unsympathischer Idiot ist und sein Leben durchaus noch mieser werden kann. Zur Seite steht ihm, anfangs eher unfreiwillig, der Gestaltwandler Wayland. Ein Tiger, der gerne bissig tut, aber in Wahrheit ein Kätzchen ist. Die beiden Männer kommen sich auf ihrem Abenteuer näher und versuchen schlichtweg zu überleben, in einer Welt, wo gerade ein Menschenleben nichts zählt. Auch wenn Grayson nicht wirklich ein Mensch ist...

    So sehr mir diese Idee mit der neuen Weltordnung auch gefallen hat (und besonders der Chicago Tod!) - irgendwie hat es mich nicht ganz gepackt. Wobei das nicht an der wirklich gut und liebevoll kreierten Welt liegt, sondern eher an der Ausführung. Die Charaktere versprechen viel, flachen jedoch recht schnell ab. Zwar wird die Verbindung von Grayson und Wayland gut eingefädelt, wenn auch sehr schnell, passt die Dynamik zwischen den Männern. Jedoch gibt es sehr viele Figuren, von denen es die meisten nicht braucht. Ich war nach der Hälfe des Romans erschlagen von Namen, die zwar genannt wurden, aber keine greifbare Handlung in Bewegung gesetzt haben. Die Dialoge sind an manchen Stellen fetzig und frech, perfekt ausgearbeitet, an manchen wirkt die Sprache dann plötzlich zu gewollt hart und rau. Die Ereignisse überschlagen sich recht ungeordnet, was durchaus spannend ist, aber hin und wieder eher verwirrt. Mir fehlte bei manchen Entwicklungen und Charakteren einfach dieser "Save the cat"-Moment. Ich konnte für manche Figuren wie Irie keinerlei Sympathie aufbringen, da ihr Charakter recht unbeständig ist und nicht ausgearbeitet. An dieser Krankheit leiden einige der Nebenfiguren. Auch Nebenfiguren sollten Merkmale haben. Tiefe. Auch manche Handlungen wirkten aufgezwungen und dadurch ist mir das passiert, was für einen Leser wirklich schade ist: Ich habe die Story nicht geglaubt.

    Was mir aber sehr gut gefallen hat war die Verarbeitung von verschiedenen Sexualitäten. Es war im ganzen Roman kein "großes" Ding, was mal erfrischend ist, da man sich gerade in der Literatur ja gerne damit verkauft. Sex sells - daher ist dieser fehlende Trommelwirbel sehr angenehm.

    Ich vergebe nur drei Sterne, da mich das wichtigste überhaupt nicht abgeholt hat. Die Erzählstimme und die Handlung. Der Autor erschafft ganze Passagen reiner Genialität, die dann von langatmigen Erklärungen abgelöst werden. Show don't tell kommt hier oftmals zu kurz. Zudem wirken manche Sätze nicht flüßig, der Verlauf gezwungen und ich habe mich auch im Mittelteil nicht ganz in die Figuren einfühlen können, da ich immer wieder von den oben genannten Punkten "rausgehauen" wurde. Ich habe das Buch aber allein wegen der guten Idee und den herrlichen Sprüchen komplett gelesen.

    Kurzum: Eine geniale Idee mit ein paar Schwächen

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    Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)

    Bewertung zu "Bartimäus - Das Amulett von Samarkand" von Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
    MarvinTheBookWizardvor einem Monat
    Kurzmeinung: Buch meiner Jugend
    Süchtig machender 1. Band

    Bartimäus ist eines dieser Bücher, die man mit 15. Jahren liest und niemals vergisst. Ich weiß sogar noch, in welcher Buchhandlung ich es damals vor den Somemrferien gekauft habe. Es war heiß, Freiheit in greifbarer Nähe - und dann bin ich über dieses Buch gestolpert. Während meine Freunde alle in die Ferien fuhren, bin ich mit meinen Eltern campen und "Bartimäus" war mein Lesestoff. Ich war beim Lesen nicht auf der Rückbank vom alten Opel meiner Eltern, sondern im magischen London. 

    Die Zauberwelt hier ist klar beschrieben. Die Zauberer sind die Elite. Sie sind die Chefs des Landes, die regierenden Minister und die Normalen bleiben auf der Strecke. Der junge Zauberlehrling Nathanael beschwört einen Dämon, um Rache zu nehmen - nur ist Nathanael gerade mal ein Junge und der beschwörene Dämon ausgerechnet Bartimäus. Sarkastisch und gerissen macht er Nathanael das Leben schwer. 

    Der Humor ist gelungen und Bartimäus ist der wohl genialste Dämon aller Zeiten. Zugegeben, nach fast zehn Jahren des "wiederlesens" hat das Buch ein wenig von seinem Charme verloren, ich bin älter und finde manche Sachen nun eher albern, als witzig, aber ich werde Strouds Bartimäus-Reihe niemals vergessen.

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    Cover des Buches Save the Cat!: The Only Book on Screenwriting You'll Ever Need: The Last Book on Screenwriting You'll Ever Need (ISBN: 9781932907001)

    Bewertung zu "Save the Cat!: The Only Book on Screenwriting You'll Ever Need: The Last Book on Screenwriting You'll Ever Need" von Blake Snyder

    Save the Cat!: The Only Book on Screenwriting You'll Ever Need: The Last Book on Screenwriting You'll Ever Need
    MarvinTheBookWizardvor einem Monat
    Kurzmeinung: Das Buch, das jeder lesen sollte
    Wieso eine Kunst eine KUNST ist

    Wir leben in einer Zeit, in der sich jeder für einen Drehbuchautor, Künstler und Philosophen hält. Ein durchaus wünschenswerter Wandel, nach vielen Jahren, in denen gerade die Kunst einer gewissen Elite vorbehalten war - aber mit Masse kommt auch der Schund. Trash. Schlecht geschriebene Drehbücher, Romane und ein Hollywood, welches zu einer Massenindustrie für Marvel und DC verkommen ist. Der immer gleiche Mist, ever and ever and ever again. Wir Menschen hungern nach guten Legenden. Nach packenden Filmen. Die Effekte sind fancy, der Sound haut rein, aber die Kunst des Erzählens ist nicht nur auf der Leinwand verkommen.

    Snyder schreibt auf seine frische Art einen "Ratgeber", der eigentlich keiner ist. Wobei, doch, schon, aber Ratgeber sind oft von oben herab, trocken und ein Liebesbrief vom Autor an sich selbst. "Save the cat" holt einen als Leser ab genau auf Augenhöhe ab. Die Sprache ist frisch, locker und die Beispiele bildhaft und amüsant. 

    Wie funktioniert eine gute Story? Was IST eine gute Geschichte überhaupt und wieso genau floppt ein Drehbuch, wenn man nicht einen einzigen Satz beenden kann? Nämlich: "Es war einmal ein Mann/Frau, die... "

    WAS passiert? Wieso passiert es?

    "Save the cat" ist ein Buch, welches sich Hollywood dringend mal wieder zu genüge führen sollte. Ich bestehe darauf, denn ich will endlich wieder GUTE Unterhaltung. Mit Tiefe. Mit einer Botschaft.

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    Cover des Buches Verdammt magisch: Schwule Fantasy-Romantikkomödie (ISBN: B0732WJZ96)

    Bewertung zu "Verdammt magisch: Schwule Fantasy-Romantikkomödie" von Regina Mars

    Verdammt magisch: Schwule Fantasy-Romantikkomödie
    MarvinTheBookWizardvor einem Monat
    Kurzmeinung: Witzige Idee mit kleinen Schwächen
    Magieschule mal anders

    Eins vorab: Ich habe die Autorin bis dato noch nicht gekannt und ehrlich gesagt nicht gewusst, was mich erwartet. Ich war positiv überrascht, gerade weil mir die Idee mit den zwei Arten der Magie sehr gut gefallen hat. Einer der quasi "zaubert" - der andere "leitet". Fand ich gelungen. Mal was anderes!

    Die Charaktere haben mich zuerst etwas überfordert, was vor allem daran liegt, dass ich nicht ganz geraffrt habe, dass hier ganz groß und fett "schwule Literatur" angegeben wurde. Versteht mich nicht falsch. Absolut in Ordnung, sogar sehr gern gesehen, aber ich bin dann mitte im Geschehen irgendwie verwirrt reingestolpert. Aber daher rühren meine zwei "fehlenden" Sterne nicht. Im Gegenteil. Die Beziehung der Charaktere war wunderbar entwickelt. Hach, man schließt die zwei ins Herz.

    Ich übe eher Kritik an dem sehr stark nachlassenden Mittelteil. Der Anfang fetzt, das Ende ist auch irgendwie okay - aber in der Mitte spürt man mehrmals ein Tief, einen Hanger, wo zwar der Alltag in der Schulde, die Konflikte und die Akzeptanz seiner (leider nicht erhofften) Magie im Mittelpunkt stehen - aber irgendwie hat mich Mars verloren. 

    Ich bin hier über eine sehr witzige, wenn auch übertrieben alberne Stimme gestolpert, die ich definitiv im Hinterkopf behalte.

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    Cover des Buches Die Karte der Welt (ISBN: 9783442268849)

    Bewertung zu "Die Karte der Welt" von Royce Buckingham

    Die Karte der Welt
    MarvinTheBookWizardvor einem Monat
    Kurzmeinung: Langsame, sehr gemütliche Fantasy,
    Spannungsbogen verschlafen

    Dieser Roman fängt schön an, gemütlich auf seine Art. Der Schreibstil von Buckingham ist malerisch, keine Frage, aber eben - mehr auch nicht. Der Autor verliert sich in Beschreibungen und auch wenn die unzähligen Nebenfiguren alle irgendwie Pfiff haben, ihre eigenen Züge, wirken die Dialoge oftmals verloren, langatmig. Ich habe hin und wieder 10 Seiten überblättert - und fand mich immer noch in der gleichen Ausgangsituation. 

    Für Leser die Fans der "Tintenherz"-Reihe sind, könnte Buckingham genau den richtigen Ton getroffen haben. Mir war aber alles ein wenig zu lieb, auch wenn es durchaus spannende und sogar "blutige" Szenen gibt. Aber es bleibt an sich eine unnahbare Geschichte. Wex, junger Schweinehirt und Protagonist, ist einem zwar sympatisch - aber auch hier herrscht wieder reines Mittelmaß. Die Geschichte um eine unheimliche Schattenwand hat man auch schon irgendwie irgendwo mal gelesen. Dahinter liegt das dunkle Abenteuer, die Quest... Auch die Story überzeugt nicht gerade mit kreativem Biss. Aber zweifelsohne gelungen ist Abrogan, das Königreich und der magische Schauort. Hier hat Buckingham mit seiner malerischen Art wirklich ein Gemälde in meinem Kopf erschaffen.

    Fazit: Schwache Story, wenig Spannung - aber schöne Erzählstimme.

    Auch wenn ich hierfür nur drei Sterne vergeben kann, werde ich mich noch an den Folgebände versuchen. Vlt. holt mich der 2. Band ja eher ab.

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    Cover des Buches Kraken in der Spree (ISBN: 9783963500091)

    Bewertung zu "Kraken in der Spree" von Nadushka Kalinina

    Kraken in der Spree
    MarvinTheBookWizardvor einem Monat
    Kurzmeinung: Urban Fantasy, die fetzt!
    Urban Fantasy im Kiez

    Harry Potter ist ja gut und schön, aber meine Güte, der Kerl würde in der magischen Welt von "Kraken in der Spree" spätestens auf Seite 10 von älteren Jungs aus dem Block abgezogen werden. Ernsthaft, unser Schuljunge Harry wäre im magischen Berlin dauerhaft Pausengeldlos. Selbst Tim Butchers Harry Dresden, der Magier aus Chicago, käme hier ins Schwitzen. Und damit zum Kern meiner Begeisterung. Die Story kracht! 

    Kobolde in Lederjacken, die Geistermafia mit Schlagringen und Pixis mit einem ernsthaften Aggressionsproblem. Dazwischen stolpert Kraken rum, der seinen Vater notgedrungen retten muss, der wegen Geldschulden in einen Goldfisch verwandelt wurde. Klar, der Held, der jemanden aus seiner Familie retten muss, ist nicht gerade neu, aber Kraken ist ne' Nummer für sich. Ich kann mich nicht daran erinnern, schon mal eine so verballerte Hauptperson erlebt zu haben. Der Kerl ist einem prompt sympatisch, ein Schlitzohr mit Charme, aber dennoch greifbar und ein ziemlich cooler Dude. Der Humor der Story ist so was von on point! Ich habe mich stellenweise weggeschrien vor Lachen, weil nicht nur die Charaktere fetzen, sondern auch die Dialoge. Die Urstory ist vielleicht nicht die Neuerfindung des Rads, aber die gesamte Reise des einem echt ans Herz wachsenden Hauptcharakters und seinem genialen Sidekick (Domovoi hat ne'n Fanboy for sure) steckt voller Überraschungen, schräger Nebenfiguren und ist rasant erzählt. Generell flutscht der Text runter wie warme Butter.

    Einen Kritikpunkt habe ich aber: Offene Fragen am Schluss. Auch wenn das Ende gelungen, wenn auch sehr rasant und gnadenlos verrückt, wurden nicht alle Fragen beantwortet. Ich hoffe hier also auf eine Fortsetzung, die an den Rest anschließt. Das hier könnte mein neuer "Harry-Dresden"-Ersatz werden.

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    Cover des Buches Ein Monster kommt selten allein (ISBN: 9783404208401)

    Bewertung zu "Ein Monster kommt selten allein" von Larry Correia

    Ein Monster kommt selten allein
    MarvinTheBookWizardvor einem Monat
    Cover des Buches Flatscreen (ISBN: 9783849300586)

    Bewertung zu "Flatscreen" von Adam Wilson

    Flatscreen
    MarvinTheBookWizardvor einem Monat
    Kurzmeinung: Abgerockt
    Frech, direkt - hart

    Willkommen im Leben von Eli Schwartz, einem jungen Mann, der im Keller haust, Bademantel trägt als wäre er der Dude 2.0 und seinen Tag damit verbringt, zu viel zu kiffen, über die Sinnlosigkeit des Lebens nachdenkt und der irgendwie einfach und vollkommen der klassische Loser des 21. Jahrhunderts darstellt. Eltern geschieden, Dad hat eine (junge) Neue, Mom dreht ab, der ältere Bruder ist ein Idiot - und die Frauen sind ja eh irgendwie komisch. Als Eli einen Ex-Schauspieler im Rollstuhl kennenlernt, wird sein Leben etwas interessanter. 


    Ich liebe Wilsons Stimme. Seinen Humor. Diese unzensierte Art die Beschissenheit des Lebens einfach auszusprechen, aufzuschreiben. Man, was habe ich Eli gefühlt. Ein Roman von einem Mann für Männer, indem klar wird, dass es okay ist, einfach auch nur mal einen Hänger zu haben. Unsicher zu sein, sich viel zu viele Gedanken zu machen. 



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    Cover des Buches Sturmnacht (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 1) (ISBN: B00JRF72TQ)

    Bewertung zu "Sturmnacht (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 1)" von Jim Butcher

    Sturmnacht (Die dunklen Fälle des Harry Dresden 1)
    MarvinTheBookWizardvor einem Monat
    Kurzmeinung: Starker Einstieg in eine (leider) abflachende Reihe
    Starke Erzählerstimme

    Jim Butcher hat mit den "Dunklen Fällen" genau meinen Nerv getroffen. Der Magier und Privatdetektiv Harry Dresden ist ein von Grund auf sympatischer und dufter Kerl, der ja eigentlich nur das Richtige tun will - und prompt von allen Seiten Ärger bekommt. Die Erzählstimme des Autors ist stark, so wie die Fallhöhe und die immer ansteigende Spannung. Die Figuren, egal wie nebensächtlich sie erscheinen, haben Substanz und man greift und fühlt die Welt des magischen Chicagos. Natürlich, erotische Vampire sind keine Neuheit, ebenso wie eine eher skeptische Polizei und ein magischer Zirkel, der das Urteilsvermögen einer Grille hat, aber Butcher hält es frisch und schafft es, den Leser immer wieder zu überraschen. 

    Ich wünschte, jeder Roman der Reihe wäre so kraftvoll wie dieser, aber wie es eben so ist, endet irgendwann die "Frische". Ich habe mich von der Dresden-Reihe nach dem 7. Band getrennt, da es mir hier irgendwann zu viel und zu unausgeglichen wurde. Es werden irgendwann einfach zu viele Figuren, zu viele Konflikte.

    Daher bleibe ich dabei: Der 1. Band ist und bleibt mein Liebling.

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    Cover des Buches Der Orkling (ISBN: 9783838750149)

    Bewertung zu "Der Orkling" von Wolfgang Hohlbein

    Der Orkling
    MarvinTheBookWizardvor einem Monat
    Kurzmeinung: Interessante Wendung
    Hohlbein in Bestform

    Ich muss sagen, ich kenne Hohlbein als "1000"-Seiten-Mann, dessen Prolog auch mal gerne in gefühlt 50 Seiten ausartet. Dieser doch sehr schlanke Roman hat mich zuerst stutzig gemacht. Das soll ein Hohlbein sein?, dachte ich mir, als ich mir das Buch dann doch gekauft habe. Und was soll ich sagen? Es fängt klassisch an. Orks gegen die Spitzohren, irgendwo wuseln Halblinge dazwischen. Hat man ja irgendwie schon 1000mal gelesen, aber Hohlbein schafft es, dass man nicht abspringt. Und dafür belohnt er einen gleich doppelt! Was habe ich gelacht, als die "Wende" kam. Als plötzlich alles um 180 Grad gedreht wurde. Herrlich! Der Zauberer, der "Riese" der ins Fenster schaut - alles ergibt plötzlich Sinn und ich habe mich teilweise weggeschrien vor Lachen. Geniales, wenn auch ungewohnt "kurzweiliges" Abenteuer.

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