Mayylinn

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    Cover des Buches Throne of Glass – Celaenas Geschichte, Novella 1-5 (ISBN: 9783423717588)

    Bewertung zu "Throne of Glass – Celaenas Geschichte, Novella 1-5" von Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Celaenas Geschichte, Novella 1-5
    Mayylinnvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nur Mittelmaß :(
    Celaenas Geschichte 1-5

    Ich habe vor zwei Jahren Band 1-5 verschlungen, musste aber beim 5. Band feststellen, dass die Handlung immer dichter wird und manch ein Charakter unbekannt ist, da seine/ihre Geschichte in den Novellas erzählt wird, die inhaltlich vor den eigentlichen Büchern stehen. Ich wollte schon lange einen Re-read der Reihe wagen, also lag es nah, mit den Novellas zu beginnen. 

    Der Schreibstil von SJ Maas ist wieder fantastisch, ebenso wie das gesamte Worldbuilding. Leider hat mir Celaena selbst das Lesen ein bisschen verdorben. Auch wenn sie sich im Laufe der Kurzgeschichten - und erst recht innerhalb der eigentlichen Reihe - stark verändert, ist sie zu Beginn einfach unausstehlich. Ihr Verhalten ist anmaßend und ihre Entscheidungen oftmals sprunghaft. Sie ist so sehr von sich und ihren Fähigkeiten überzeugt, dass sie übermütig wird und eine ungesunde Arroganz zur Schau trägt. Auch die Geschichten an sich plätschern vor sich hin; eigentlich hat mir nur die Episode bei den schweigenden Assassinen wirklich gefallen. Das Ende der Geschichten, das den Anfang von ToG einläutet war für mich dann auch ziemlich unspektakulär. Es ging alles schnell zu Ende, war vorhersehbar und auch hier hätte ich erwartet, dass Celaena endlich cleverer wird - insbesondere in Bezug auf Arobynn. Insgesamt fand ich die Novellas eher mäßig, aber es tröstet mich zu wissen, dass Celaena sich verändert, klüger wird, demütiger und sympathischer. Für „Celaenas Geschichte“ vergebe ich daher 3 Sterne.

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    Cover des Buches Young Elites (ISBN: 9783841505767)

    Bewertung zu "Young Elites" von Marie Lu

    Young Elites
    Mayylinnvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen :(
    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

    Zu Beginn fand ich die Idee des Buches wirklich gelungen! Nachdem ein mysteriöses Fieber in Kennettra gewütet hat, entwickeln immer mehr Kinder sonderbare Talente. Ihr Aussehen verändert sich, sie tragen Narben, Male, haben veränderte Haut- oder Haarfarben. Diese Kinder werden Malfettos genannt und müssen Ausgrenzung und Anfeindungen erleiden. Die junge Adelina ist ein Malfetto, ihre Gabe zeigt sich jedoch erst in lebensgefährlichen Situationen. Als Adelina wegen Mordes hingerichtet werden soll, wird sie von der Gemeinschaft der Dolche gerettet. Ihr Ziel: das Königspaar töten und den Malfettos zu mehre Freiheiten verhelfen. Dazu brauchen sie Adelinas Hilfe, denn ihre Gabe ist ungeahnt stark, aber auch sehr gefährlich. 

    Die ersten 100 Seiten sind unter meinen Finger dahingeflogen! Adelinas Welt ist spannend, gefährlich und interessant. Sie hat unter ihrem grausamen Vater gelitten, wurde angefeindet und klein gehalten - trotzdem hat sie einen starken Willen und will über sich hinauswachsen. Die Rettung durch die Dolche ist spektakulär, ich wusste, jetzt geht es richtig los... leider war das Gegenteil der Fall. Die Handlung flachte immer weiter ab. Die anderen Mitglieder der Gemeinschaft konnten mich leider auch nicht überzeugen. Auch nach 400 Seiten kann ich kaum etwas über sie sagen, außer, dass alle distanziert und verschlossen sind. Die Handlung schleppt sich dahin, es gibt Kämpfe, Intrigen und unausgesprochene Gefühle. Auch der Hauch der Lovestory zwischen Adelina und Enzo blieb für mich oberflächlich, distanziert und anstrengend zu lesen.

    Das Buch endet mit einem Cliffhanger, dennoch habe ich nicht im Mindesten das Bedürfnis weiter zu lesen. 2 Sterne vergebe ich für die gute Idee und die ersten 100 Seiten, die mich wirklich angefixt hatten. Leider ist das Buch schlussendlich hinter meinen Erwartungen zurück geblieben.

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    Cover des Buches Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal (ISBN: 9783473585670)

    Bewertung zu "Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal" von Stella Tack

    Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal
    Mayylinnvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein wunderbarer Roman aus Stella Tacks Feder <3
    Night of Crowns - Schwarz oder Weiß?

    Vor ein paar Tagen habe ich „Night of Crowns“ von Stella Tack beendet und ich bereue es wirklich dieses Buch gelesen haben, denn es war so großartig, dass ich nicht weiß, wie ich die Wartezeit bis Dezember überleben soll...

    Bereits zu Beginn hatte ich viele Erwartungen, was diese neue Geschichte aus Stella Tacks Feder betraf. Ich habe ihre „Warrior & Peace“-Reihe so GELIEBT (falls ihr sie noch nicht kennt: LESEN) und ich bin froh und glücklich, dass die Autorin mich mit ihrem neuen Roman wieder genauso gut unterhalten hat. Worum es in dem Buch geht, ist vielen von euch sicherlich durch #Bookstagram bekannt, weshalb ich nicht weiter auf den Inhalt entgehen werde.
    Vielmehr komme ich direkt zu der großartigen Idee, die dem Buch zugrunde liegt: zwei Adelshäuser, deren Nachfahren sich in einem grausamen Spiel als lebendige Schachfiguren bis aufs Blut bekämpfen. Was ist das denn bitte für eine grandiose Idee?! Die Geschichte wurde genauso, wie ich sie von der Autorin erwartet hatte: verrückt, brutal und absolut einzigartig. 

    Neben der Idee und dem großartigen Setting der zwei altehrwüridigen Eliteschulen, überzeugt der Roman durch ihre Charaktere. Alice - aus deren Sicht die Geschichte erzählt ist - gehört eigentlich nicht in die Welt der beiden Schulen. Zu Beginn geht sie auf eine Party, die ihr Leben für immer verändert. Die Handlung schreitet danach zügig voran und schon bald befindet sich Alice in der verdrehten Welt der fluchbelandenen Internatsschüler. Alice kommt zuerst auf die „weiße Seite“, dann durch verschiedene Umstände auf die „schwarze Seite“. Bereits zu Anfang war mir klar, dass Vincent, der weiße König, nicht mein Typ ist. Zu glatt, zu gestriegelt, zu perfekt. Alice war ein leichtes Ziel für ihn und schnell befinden wir uns im unvermeidlichen Hormonchaos - für manche vielleicht ein Hemmschuh in der Geschichte, für mich absolut okay, ich hatte damit gerechnet.
    Und dann kam die „schwarze Seite“. Nach außen hin alle arrogant und fies, Jackson St. Burrington, der schwarze König, natürlich der Teufel in Person…oder?! Hier finden wir ein Phänomen, das ich frei heraus den „Rhysand-Effekt“ taufe: wo man Dunkelheit erwartet, findet man Menschlichkeit, Verletzlichkeit und einen familiären Zusammenhalt, der seinesgleichen sucht. 

    Sobald Alice in St. Burrington ist, überschlagen sich die Ereignisse und das Buch steuerte immer weiter auf das Ende zu, die letzten 150 Seiten habe ich in einem Rutsch weggelesen, weil Ich so gerne wissen wollte, wie es ausgeht. Der Cliffhanger ist fies, aber auch gut durchdacht. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Alice, Jackson und Vincent weitergeht. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das Ende nicht zuckersüß wird. Es wird Verluste geben, Herzen und Knochen werden gebrochen werden und am Ende wird es doch irgendwie logisch sein.
    Ich weiß zumindest, dass ich das Buch vor dem zweiten Teil nicht werde re-readen müssen, denn „Night of Crowns“ gehört definitiv zu den Büchern, die sich ins Gedächtnis einbrennen.

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    Cover des Buches Izara - Verbrannte Erde (ISBN: 9783522506625)

    Bewertung zu "Izara - Verbrannte Erde" von Julia Dippel

    Izara - Verbrannte Erde
    Mayylinnvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein würdiges Finale einer wundervollen Reihe <3
    Izara - Verbrannte Erde - Ein episches Ende

    Das war es also. Das Finale von Izara. Das letzte Buch einer Reihe zu lesen, hat für mich immer etwas besonderes. Man muss sich aus einer Welt verabschieden, lieb gewonnene Charaktere ziehen lassen. In manchen Fällen müssen viele Storylines endgültig gelöst werden. Gerade hierbei kann ein Abschlussband oft zäh werden oder endlos ausufern. Julia Dippel hat es geschafft, das Finale dieser Reihe episch werden zu lassen. Gekonnt verknüpft die Autorin die letzten (wenigen) losen Handlungsstränge miteinander und schafft ein Ende, das den drei Vorgängerbänden würdig ist. 


    Bereits zu Beginn des Buches war ich froh, dass Julia Dippel uns nach dem schockierenden Ende von Bd 3 nicht lange hat leiden lassen. Der Grund für Aris Auferstehung ist ebenso simpel, wie genial. Im Grunde hätten wir Leser selber drauf kommen können, weil es so logisch ist. Die Handlung schreitet danach schnell voran. Fieberhaft sucht die Weltretter-Truppe nach einer Lösung für das Problem Mara; herbe Rückschläge mit inbegriffen. Begeistert war ich - wie auch in den Vorgängerbänden - von den Charakteren. Die Geschichte lebt von Aris Starrsinn, Lucians Hochmut, Ryans Humor, Bels Gefährlichkeit oder Lizzys neu entdecktem Kampfgeist. Auch die anderen Ankou-Brüder fand ich genial! Es hat mir unendlich viel Spaß gemacht von ihnen zu lesen, sie ein letztes Mal durch Höhen und Tiefen zu begleiten. Die Finalschlacht nimmt glücklicherweise nur ca 15% des Buches ein. Und gerade mit dem Ende hat Julia Dippel sich übertroffen. Es ist ein Ende, das allen Charakteren gerecht wird; niemand kommt zu kurz, alle haben ihre Momente in diesem letzten Band. Natürlich konnte ich mir die eine oder andere Träne dann doch nicht verkneifen - „Verbrannte Erde“ hat mich mitten ins Herz getroffen, genau wie die anderen drei Bnde. Danke, liebe Julia Dippel für diese unfassbar tolle Reihe, für deine Ideen, deine Charaktere und deine Liebe zum Detail. Es war ein wundervolles Lesevergnügen. 

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    Cover des Buches Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen (ISBN: 9783473401833)

    Bewertung zu "Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen" von Claudia Siegmann

    Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen
    Mayylinnvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Leider hat mich das Buch auf der ganzen Linie enttäuscht...
    Märchenfluch - Das letzte Dornröschen

    Meine Meinung:

    Uff, kennt ihr das? Ihr fangt ein Buch an und die Idee ist ziemlich gut, aber die Protagonistin findet ihr einfach nur dämlich?

    Genauso ist es mir bei „Märchenfluch“ ergangen. Die Leseprobe fand ich toll, die ersten Kapitel gut, aber Flora, besagte Protagonistin, hat mir mit ihrem Verhalten das Buch madig gemacht. Relativ am Anfang erfährt sie von den noch existierenden Märchenlinien und der Agentur, die verwunschene Gegenstände ausfindig macht. So weit, so ungewöhnlich, glaubt Flora zunächst kein Wort davon - zumindest bis zum nächsten Kapitel. Da scheint ihr das alles doch plötzlich recht realistisch. Natürlich ist dieses „Mädchen erfährt von verborgener Welt nebst spektakulärer Gabe“ schon beinahe zum Klischee geworden, aber dennoch freue ich mich, wenn ein bisschen Skepsis durchscheint. Die ist Flora leider vollkommen abhanden gekommen... genauso wie Durchsetzungsvermögen oder logisches Denken. In den Anfangskapiteln betont sie in ihren Gedanken, dass sie es hasst Flo genannt zu werden. Aber anstatt ihre Gegenüber - vorallem die besonders schönen männlichen Exemplare - zu verbessern, nimmt sie es nach wenigen Kapiteln ebenfalls hin, dass alle sie nun Flo nennen. Auch wenn dies für manche vielleicht keine große Sache ist, hat mich dieses Detail darin bestätigt, dass ich von Flo(ra) in Punkto Durchsetzungsvermögen wenig erwarten kann. Leider hat der Verlauf der Geschichte, die 450 Seiten nur so dahin plätschert - mich nicht vom Gegenteil überzeugen können. Auch die Enthüllungen und Wendungen waren durchschaubar und vorhersehbar. Und ich finde es schade, wenn man die Lösung als Leser präsentiert bekommt, die Hauptfigur aber erst Kapitel später drauf kommt. Vielmehr wünsche ich mir „gemeinsame“ Aha-Momente. 

    Auch hätte ich mir mehr verfluchte Gegenstände gewünscht, mehr Einsätze, mehr Rätsel, mehr über die verschiedenen Märchenlinien... nach der guten Leseprobe hat mich das Buch auf ganzer Linie enttäuscht und ich bin mir sicher, dass ich die Reihe nicht weiter verfolgen werde. Wirklich schade.

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    Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Königin (ISBN: 9783764531478)

    Bewertung zu "Der Schwarze Thron - Die Königin" von Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Königin
    Mayylinnvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gute Fortsetzung 😊
    Der schwarze Thron - Wer wird Königin von Fennbirn?


    Heute habe ich den zweiten Band von „Der schwarze Thron“ ausgelesen. Tatsächlich ist die Reihe von Kendare Blake nichts, was man zwischendurch lesen kann. Dies liegt weniger am Schreibstil, als viel mehr an der Tatsache, dass es auch im zweiten Band viele Personen und Handlungsschauplätze gibt. Der Leser begleitet die Königinnen Katherine, Mirabella und Arsinoe immer noch in getrennten Storylines, die sich - auch wenn die Jagd aufeinander eröffnet ist - wenig überschneiden. Nach zwei Bänden und knapp 1000 Seiten kennt man sich als Leser zumindest besser auf Fennbirn aus, auch wenn einen immer wieder das Gefühl beschleicht, dass diese Insel ein - zugegebenermaßen - sehr böses Herz hat, das sich am Leid der Königinnen ergötzt. Ich kann garnicht sagen, welche der der Protagonistinnen ich am meisten mag. Ich weiß nur, dass ich immer die Augen verdreht habe, wenn die Handlung nach Greavesdrake Haus zu Katherine sprang. Ihre Figur hat sich innerhalb der 1000 Seiten am stärksten verändert. Zu Beginn hatte ich Mitleid mit ihr, mittlerweile geht mir ihre Blutrünstigkeit etwas auf die Nerven. Arsinoe und Mirabella wirken gegen ihre Schwester beinahe harmlos. Aber auch ihre Charaktere sind nicht nur positiv - bei manchen ihrer Entscheidungen oder Wendungen habe ich nur den Kopf geschüttelt. Die Autorin legt großen Wert darauf, dass man die Schwestern nicht allzu sehr mag. Vielmehr sind es die Nebencharaktere wie Jules, Carah, Billy oder auch Pietyr, die der Handlung Leben einhauchen. Diese ist das ganze Buch über spannend, der Leser spürt die unterschwellige Gefahr, die von den Schwestern ausgeht und doch möchte man nicht, dass eine von ihnen zu Schaden kommt. Hinzu kommen einige Wendungen mit denen ich wirklich nicht gerechnet hatte! Das Ende des Buches hat mich schließlich ein wenig überrascht und ich bin doch gespannt, was in den beiden Folgebänden passiert. Dennoch mache ich eine kleine Lesepause von der Reihe. Mein Kopf sehnt sich irgendwie nach etwas Leichterem. 

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    Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern (ISBN: 9783764531447)

    Bewertung zu "Der Schwarze Thron - Die Schwestern" von Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern
    Mayylinnvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Fantastischer Auftakt! Diese Reihe hat Potential!
    Der schwarze Thron - Kampf unter Schwestern

    Das erste Buch im Neuen Jahr ist beendet. Als ich heute Mittag den ersten Band von „Der schwarze Thron“ ausgelesen hatte, war ich wirklich froh, dass Band 2 schon bei mir im Regal stand. Dieses Buch hat mich absolut in seinen Bann gezogen. 

    Wir lernen die Welt von Fennbirn kennen, einer Insel, die hinter einem dichten Nebel liegt und auf der eine grausame Tradition bestimmt, dass in einer königlichen Linie immer Drillinge geboren werden. Aber nur eine kann Königin werden - die beiden anderen bezahlen mit ihrem Leben. Getrennt von einander lernen die Schwestern sich zu hassen und bereiten sich darauf vor, die ihnen geschenkten magischen Gaben, gegeneinander einzusetzen. 

    Der Leser lernt jede der drei Schwestern in separaten Kapiteln kennen. So springt die Handlung von Katherine, der Giftmischerin, zu Arsinoe, der Naturbegabten, und schließlich zu Mirabella, der Elementarwandlerin. Bereits nach wenigen Kapiteln hatte ich (fast) alle Schwestern ins Herz geschlossen. Jede ihrer Geschichten ist einzigartig, sie alle kämpfen mit sich, mit ihren Gaben, aber auch mit der Bürde, sich in einem tödlichen Kampf gegen ihre Schwestern behaupten zu müssen. 

    Beim Lesen merkt man schnell, dass dieser erste Band die Handlung aufbauen soll. Man erfährt viel über dir Charakterzüge der Schwestern, das Leben auf der Insel und dir Gebräuche im Jahr des Aufstiegs, in welchem die Schwestern schließlich zum Abschuss für einander freigegeben werden. 

    Durch die Perspektivwechsel zwischen den Kapiteln bleibt der Spannungsbogen lange erhalten. Gerade gegen Ende überschlagen sich dann die Ereignisse und die Kapitel werden kürzer, die Wechsel abrupter. Mit der einen oder anderen Enthüllung hatte ich nicht gerechnet, bin nun aber sehr gespannt, wie es weiter geht. 

    „Der schwarze Thron“ lebt von gut durchdachten Charakteren - seien es nun die Haupt- oder die Nebencharaktere -, einem tollen Worldbuilding und einer kontinuierlich spannenden Handlung.  

    Ich habe das Gefühl, dass die Folgebände noch besser werden, denn der Grundstein für die Handlung ist nun gelegt!

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    Cover des Buches Der Onyxpalast: Die Schattenkönigin (ISBN: 9783959816861)

    Bewertung zu "Der Onyxpalast: Die Schattenkönigin" von Marie Brennan

    Der Onyxpalast: Die Schattenkönigin
    Mayylinnvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Puuuh, absolut nicht mein Fall :(
    Der Onyxpalast Bd 1 - Leider nichts für mich

    Gestern Abend habe ich mein erstes Buch von Marie Brennen - „Der Onyxpalast“ - beendet und ich muss leider zugeben, es war ein Kampf.
    Der Schreibstil der Autorin ist steif und hochgestochen. Daher passt er zwar zum Thema des Buches, das sich viel mit dem Elisabethanischen Hof beschäftigt, allerdings macht es das Lesen unendlich mühsam. Die Idee der Geschichte an sich ist wirklich gut: durch einen Pakt mit der Fae-Königin Invidiana gelangt Elisabeth I. auf den englischen Thron. Zeitgleich wird auch Invidiana gekrönt und erschafft den Onxyhof; ein Spiegelbild des menschlichen Hofes. Jahre später tritt der junge Michael Deven an den Hof um Elisabeths Meisterspion - Frances Walsingham - zu dienen. Um die Belange am menschlichen Hof zu überwachen, soll auch die Fae Lady Lune an den Hof Elisabeths gehen. Schon bald kreuzen sich die Wege der beiden und langsam aber sicher kommen sie dem Pakt der beiden Königinnen auf die Schliche. An und für sich gut, aber ich schreibe absichtlich „langsam“, denn neben dem schauderhaften Schreibstil, ist eine spannende Handlung so gut wie garnicht in Sicht. Die ersten 200 Seiten dienen dem Leser eher als Orientierung, wie die Politik im England des 16. Jhdt. funktionierte. Wer gerne über das Elisabethanische Reich und die vielen Bündnisse und Ränke liest, die die Königin endlich auf den Thron brachten, ist mit diesem Buch sicher gut bedient. Mich hat es tatsächlich irgendwann nur noch gelangweilt.

    Während die Erzählung zwischen Michael und Lune hin- und herspringt, werden auch immer wieder „Erinnerungen“ eingeworfen. Textschnipsel, die Unbekannte behandeln und die ich oftmals nicht wirklich in die Handlung einordnen konnte.
    Die letzten 150 Seiten habe ich dann eher quer- als konzentriert gelesen, weil es mir einfach keinen Spaß mehr gemacht hat. Das Ende kam dann für mich doch recht überraschend und auch etwas platt daher. Warum ein weiterer Teil folgt, ist für mich ebenfalls ein Rätsel. So oder so, we rde ich die Folgebände nicht lesen, denn „Der Onyxpalast - Die Schattenkönigin - hat mich einfach nur enttäusch.
    ich vergebe 1,5 Sterne, da die Idee als solche gut hätte sein können.

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    Cover des Buches Litersum (ISBN: 9783959913331)

    Bewertung zu "Litersum" von Lisa Rosenbecker

    Litersum
    Mayylinnvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Cozy Crime-Fantasy geküsst von der griechischen Mythologie - 4 Sterne!
    Malou Winters mit der Lizenz zum Küssen

    Inhalt:


    Malou Winters ist eine Anti-Muse. Es ist ihre Gabe, die Ideen von Autoren mit einem Kuss auszulöschen. Obwohl Malou mit dieser destruktiven Gabe hadert, verbringt sie gerne Zeit im Litersum - dem Universum, das alle Buchwelten miteinander verbindet und in dem Buchcharaktere ihre Bücher verlassen und ein anderes Leben leben können. Doch als zwei der Autoren, die Malou küssen sollten, kurz vor ihrem Eintreffen ermordet werden, kollidieren die beiden Welten miteinander. Denn Malou gerät ins Visier der realen Polizei, doch der Mörder scheint aus dem Litersum zu stammen. Aber können Buchcharktere in der realen Welt morden? Gemeinsam mit den grimmigen, aber verdammt attraktiven Polizisten Chris Lansbury taucht Malou immer tiefer in die Geheimnisse des Litersums ein - und deckt mehr auf, als sie je beabsichtigt hatte...




    Meine Meinung:


    „Litersum“ ist nach „MAGUS“ mein zweiter Roman von Lisa Rosenbecker, aber bestimmt nicht der letzte! 


    Malous Geschichte hat mich wunderbar unterhalten, was vorallem daran liegt, dass die Autorin einen fantastischen Schreibstil hat. Ihre Geschichte trägt den Leser hinfort in ein Universum, das so magisch und faszinierend ist, dass man aus dem Staunen kaum herauskommt. Die Ideen, die Malous Geschichte zugrunde liegen sind einfach nur grandios: ein Ort, der alle Buchcharaktere und deren Buchuniversen miteinander verbindet. Dazu kommen Grundzüge der griechischen Mythologie - insbesondere die Musen, aber eben auch Anti-Musen - und ein bisschen Cozy Crime. Fertig ist ein Roman, mit dem man sich hervorragend unter eine Decke kuscheln kann. 




    Die Story an sich ist gut durchdacht und durch Lisa Rosenbeckers Schreibstil wunderbar zügig zu lesen. Die 150 Seiten hatten ein paar Längen, dafür hatten es die letzten 50 Seiten richtig in sich. Für mich hätte die Geschichte gerne schon früher Fahrt aufnehmen können, aber vermutlich wäre dann die Einführung der Charaktere kürzer ausgefallen und das wäre wiederum schade gewesen. 


    Denn mit den Charakteren hat die Autorin es wieder einmal geschafft, mich restlos zu begeistern. Angefangen bei Malou, der tapferen Anti-Muse/Kaffeejunkie/Katzenlady/unwissendes-Opfer-aller-Verschwörungen, über ihren göttlichen männlichen Gegenpart Chris Lansbury/Supercop/Miesepeter/Minion/heldenhafter-Beschützer, bis hin zu Nebencharakteren wie Emma, Thia, Tom, Adams und Malous Mutter - alle sind einfach so liebenswert gestaltet, dass ich am liebsten zu ihnen ins Buch gekrochen wäre. 


    Das Ende der Geschichte hatte dann zum Glück keinen bösen Cliffhanger - an manchen Stellen war es mir fast ein wenig zu weichgespült - und ich bin gespannt, wie es im Litersum mit Riley, der Protagonistin von Band 2, weitergeht. Ich werde das Buch, das zum Glück schon im März 2020 beim Drachenmondverlag erscheint, auf jeden Fall vorbestellen und vergebe bis dahin 4 Sterne für Litersum - Musenkuss 💋





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    Cover des Buches Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke (ISBN: 9783522506458)

    Bewertung zu "Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke" von Julia Dippel

    Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
    Mayylinnvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großartige Fantasy mit Suchtpotential! 5 Sterne und die Hoffnung, dass es bald weiter geht.
    Cassardim - Wo Leben und Tod ganz nah bei einander liegen

    Inhalt: 

    Amaia und ihre Geschwister sind anders. Das wussten sie schon immer. Sie alle altern langsamer, waren noch nie krank, sprechen alle Sprachen und können mit ihrem Willen Dinge bewirken. Doch als Amaias Brüder einen Gefangenen nach Hause bringen, nimmt ihr Leben eine vollkommen neue Wendung. Noar rettet ihr und ihren Geschwistern nicht nur das Leben, er bringt sie auch nach Cassardim, ins Reich der Toten, aus dem Amaia wirklich stammt. Eine Welt voller Gegensätze, schön und grausam zugleich, in der Amaia niemandem trauen kann - nicht einmal dem Mann, der sie hergebracht hat...


    Meine Meinung:

    Gerade habe ich das Buch zugeschlagen und ich muss diese Rezension direkt schreiben, denn ich bin einfach nur überwältigt. Wer „Izara“ kennt weiß, dass Julia Dippel eine Meisterin des geschriebenen Wortes ist. Mit Cassardim hat die Autorin sich aber noch einmal übertroffen. 

    Julia Dippel entwirft in diesem Fantasy-Roman, der Teil 1 von hoffentlich vielen weiteren ist, eine Welt, die spektakulärer nicht sein könnte. So hat man die Unterwelt noch nicht gelesen! Angereichert mit verschiedenen Völkern, besonderen Gaben, atemberaubender Flora und Fauna und symbolträchtigen Farben ist Cassardim ein Ort der Träume und Albträume gleichermaßen. Die Welt ist so gut ausgearbeitet, dass ich das Gefühl habe, beim Lesen an einem realen Ort mit realen Personen gewesen zu sein. Denn nicht nur Julia Dippels Weltenentwurf ist grandios, auch ihre Charaktere sind es! Amaia - aus deren Sicht die Geschichte in Ich-Form geschrieben ist - weiß um ihre Andersartigkeit. Aber anstatt sich mit den Erklärungen ihrer Eltern abzugeben, widersetzt sie sich bei jeder sich bietenden Möglichkeit. Der Leser findet eine kluge, starke, junge Frau vor sich, die sich mit einem Schicksal konfrontiert sieht, das man niemandem wünscht. Sie übernimmt die Verantwortung für sich und ihre Geschwister und wächst im Laufe des Buches an den Herausforderungen, denen sie sich stellen muss. Und die haben es wirklich in sich! Ab Seite 150 konnte ich das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin zauberte eine Überraschung nach der anderen aus dem Hut, ein Ereignis jagte das nächste, atemlos blätterte ich immer weiter und konnte mich nicht von der Geschichte lösen. Nie hätte ich mir ausmalen können, in welche Richtung sich Amaias Geschichte entwickeln würde! 

    Neben diesen Aspekten überzeugt das Buch vorallem durch die genialen Charaktere - neben Amaia, ist hier natürlich Noar gemeint. Julia Dippel hat definitiv ein Talent dafür männliche Hauptcharaktere zu schreiben! Noar ist ein Paradebeispiel für einen arroganten Mistkerl, der seine wahren Beweggründe hinter einer Maske versteckt, die so blickdicht ist, dass man an seinem eigenen Urteilsvermögen zweifelt. Was ist real, was davon ein Schauspiel? Das Wechselbad der Gefühl, das Amaia durchmacht, ist zum Glück überschaubar, denn auch, wenn es eine Liebesgeschichte gibt, rückt sie im Angesicht der Hauptstory - und aufgrund von Noars Verhalten - in den Hintergrund. 


    Julia Dippel hat es geschafft, mich mit Cassardim restlos zu begeistern! Ich hoffe sehr, dass es bald einen weiteren Teil geben wird, denn auch wenn das Buch abgeschlossen sein könnte, will ich mehr! Mehr lesen über Cassardim, mehr lesen über Amaia und Noar, über Zoey, Egon aka den goldenen Berg, Rhome, Pash, Moe... ihre Geschichte hat sich in mein Herz gebrannt! Dieses Buch ist definitiv mein Jahreshighlight 2019 und ich kann es nur jedem empfehlen, der Fantasy auf einem ganz hohen Niveau lesen möchte!

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