MiGu

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    Cover des Buches Barfuß auf dem Sommerdeich (ISBN: 9783959101745)

    Bewertung zu "Barfuß auf dem Sommerdeich" von Katja Just

    Barfuß auf dem Sommerdeich
    MiGuvor 7 Monaten
    Recht interessant, konnte mich aber nicht mitreissen

    Raus aus der Stadt, ab auf die Hallig.
    Katja Just zog es von München nach Hooge.
    Eine harte Umstellung wenn man bedenkt, dass diese Hallig gerade mal 100 Einwohner besitzt.

    Meinung
    Die Autorin erzählt in diesem Buch von ihren Umzug aus der Großstadt auf eine Hallig. Natürlich war dies mit einer großen Umstellung verbunden, in die die Autorin sich erst einmal hineinfinden musste.
    Denn auf der Hallig fällt all das weg, was eine Großstadt bietet. Hier muss man sich mit den Bewohnern zusammenschließen, mit ihnen auskommen und sich an die Abhängigkeit der Gezeiten gewöhnen.
    In kurzen Kapitel erzählt sie dem Leser von ihrer Eingewöhnung, dem Zusammenleben und dem Alltag auf einer Hallig, vom Tourismus und natürlich auch von der Natur.
    Dies fand ich alles auch ganz interessant, aber irgendwie konnte dieses Buch trotzdem meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen.
    Denn hier steht meiner Meinung nach Katja Just mehr im Vordergrund als die Hallig selbst.
    Was völlig okay ist, wenn man dies weiß und sich darauf einlassen möchte.
    Mir persönlich war es aber zu viel. Ich wollte weniger über ihre Vermietung und ihren Werdegang erfahren und stattdessen mehr von der Hallig, ihrer Entstehung und dem Leben auf einer solchen.
    Zudem erschwerte mir der Schreib- und Erzählstil etwas das lesen.
    Die Autorin erzählt aus ihren Erinnerungen heraus und versucht die Szenen auch recht bildhaft darzustellen. Sie berichtet von ihren Zweifeln und Entscheidungen doch empfand ich diese Erzählungen oft etwas langatmig, ohne Feinschliff und leider auch wiederholend.

    Fazit
    Leider konnte mich „Barfuß auf dem Sommerdeich“ aufgrund der erwähnten Kritikpunkte nicht so begeistern wir erhofft, sodass ich den Folgeband auch nicht mehr lesen werde.


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    Cover des Buches Mörderische Renovierung (ISBN: 9783946503491)

    Bewertung zu "Mörderische Renovierung" von Edgar Cantero

    Mörderische Renovierung
    MiGuvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine faszinierend und sehr ungewöhnliche Geschichte.
    Sehr faszinierend und eigenwillig

    Die Geschichte wird in Tagebucheinträgen, Aufzeichnungen, Artikeln usw. erzählt.
    Die Protagonisten sind der 23-jährige A. und seine stumme Freundin Niamh.
    A. erbt in Amerika das Axton Haus, nachdem sein Cousin sich dort aus dem Fenster gestürzt hat.
    Über dieses Haus herrschen viele mysteriöse Geschichten, es sollen dort Geister spuken, jährliche geheimnisvolle Treffen wurden dort abgehalten und noch viel mehr.
    Um diesen Gerüchten auf den Grund zu gehen, reisen A. und Niamh dorthin und werden in eine faszinierende, gefährliche und unglaubliche Geschichte verwickelt.
    Bis auf das Ende fand ich die Handlung in der Tat sehr faszinierend.
    Die Figuren fand ich ausreichend gezeichnet und vor allem die beiden Hauptpersonen waren mir sympathisch.
    Insbesondere Niamh Art fand ich sehr erfrischend und erheiternd.
    Leider hatte ich aber etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil.
    Eigentlich hätte allein durch die Aufzeichnungen der Kameras, der Schreibstil auch sehr bildhaft wirken sollen, aber bei mir war es eher das Gegenteil. Oftmals fiel es mir schwer, trotz bestimmter Details, mir diverse Ereignisse und Szenerien vorzustellen.
    Durch die abwechselnden Tagebucheinträgen sowie Videoaufzeichnungen usw. bietet der Handlungsverlauf sehr viel Abwechslung und sorgt so immer wieder für überraschende Wendungen.
    Jedoch handelt es sich in meinen Augen nicht, wie anfangs vermutet um eine paranormale Geschichte, sondern entwickelt sich im weiteren Verlauf tatsächlich mehr und mehr zu einem Kriminalroman.
    Dieser wird zumindest zum Ende hin auch recht spannend, auch wenn die Auflösung dieser Geschichte etwas zu spektakulär ablief und mich mit einigen offene Fragen zurückließ.
    Nichtsdestotrotz ist „Mörderische Renovierung“ definitiv ein Buch, das mich von Anfang bis Ende in seinen Bann ziehen konnte und dessen Eindrücke ich sicherlich nicht so schnell vergessen werde.


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    3
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    Cover des Buches Erebos 2 (ISBN: 9783844536188)

    Bewertung zu "Erebos 2" von Ursula Poznanski

    Erebos 2
    MiGuvor 8 Monaten
    Cover des Buches Erebos (ISBN: 9783867175715)

    Bewertung zu "Erebos" von Ursula Poznanski

    Erebos
    MiGuvor 8 Monaten
    Cover des Buches Sand im Schuh (ISBN: 9783827197030)

    Bewertung zu "Sand im Schuh" von Micha Krämer

    Sand im Schuh
    MiGuvor 8 Monaten
    Cover des Buches Das Geschenk (ISBN: 9783426281543)

    Bewertung zu "Das Geschenk" von Sebastian Fitzek

    Das Geschenk
    MiGuvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine unglaubliche, spannende und fesselnde Geschichte. Ein Fitzek eben :)
    Wo Fitzek drauf steht ist auch Fitzek drin

    Kurzbeschreibung
    Als Milan Berg an der Ampel steht und ein Wagen neben ihm hält, sieht er, wie ein junges Mädchen verzweifelt einen Zettel an die Heckscheibe presst.
    Doch Milan kann die Nachricht nicht lesen, denn er ist Analphabet.
    Doch er spürt ihre Verzweiflung und begibt sich auf die albtraumhafte Suche nach ihr.
    Am Ende muss er erkennen, dass Unwissenheit manchmal das größte Geschenk ist.

    Meinung
    Ich lese die Thriller des Autors, seit der ersten Veröffentlichung.
    Für mich sind seine Werke so besonders, weil sie im Grunde genommen so dermaßen unglaublich und verwirrend sind und es dennoch von der ersten Seite an schaffen, Kopfkino auszulösen und mich am Ende noch mal zu überraschen.
    So ging es mir auch bei diesem Thriller.
    Von der ersten Seite an wurde ich in die Geschichte hineingezogen und bekam erst mal direkt einen Vorgeschmack, dass dieser Thriller doch ziemlich brutal wird.
    Eigentlich nicht verwunderlich denn S. Fitzek beschreibt nicht nur die Umgebung sehr detailliert, sondern auch die Gedanken der Charaktere, und diverse Foltermethoden.
    Milan Berg ist der Protagonist, der einiges aushalten muss nachdem er sich auf die Suche nach dem Mädchen macht.
    Der Autor nimmt sich damit dem Thema Analphabetismus an und bringt dieses mit kleinen dargestellten Beispiel dem Leser näher.
    Ich persönlich fand das sehr interessant, denn so konnte ich mich besser in die Hauptfigur hineinversetzen und war obendrauf auch noch intensiver beschäftigt.
    Allerdings wird die Geschichte nicht nur aus Milans perspektive erzählt. Stattdessen gesellen sich noch zwei Handlungsstränge dazu, die ebenfalls sehr fesselnd sind.
    Wie sollte es anders sein, tauchen auch in dieser Geschichte wieder viele Wendungen und Ereignisse auf, die eigene Theorien wieder verwerfen lassen und mich am Ende doch noch mal überraschten, dass ich dachte: Bitte was?!
    Okay, gar nicht mal schlecht, kann man machen, zumindest wenn man solche unglaublichen und spannenden Geschichten schreibt.
    Was mich an seinen Thrillern auch immer wieder überzeugt, ist sein Schreibstil.
    Ich mag es sehr, dass seine Schauplätze immer Lokalkolorit besitzen oder auch Figuren aus anderen Werken auftauchen. Vor allem aber seine Ideen. Da fragt man sich doch ernsthaft: Wo holt er die her?!

    Fazit
    Es muss nicht immer Tiefe sein, mir ist es bei Thrillern wichtiger, dass Spannung aufgebaut wird und eine Geschichte fesselnd bleibt.
    Bei ihm hab ich immer das Gefühl, man weiß, was man bekommt. So nach dem Motto:
    Wo Fitzek drauf steht, ist auch Fitzek drin.









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    4
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    Cover des Buches Mittagsstunde (ISBN: 9783837142785)

    Bewertung zu "Mittagsstunde" von Dörte Hansen

    Mittagsstunde
    MiGuvor 9 Monaten
    Cover des Buches Das Institut (ISBN: 9783453272378)

    Bewertung zu "Das Institut" von Stephen King

    Das Institut
    MiGuvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte hat mich so richtig mitgerissen!
    Ein richtiger Pageturner

    Kurzbeschreibung
    Ein Vorort in Minneapolis. Mitten in der Nacht werden die Eltern des zwölfjährigen Luke Ellis umgebracht und er selbst von den Tätern betäubt und entführt.
    Als er wieder erwacht, befindet er sich in einem Institut, irgendwo in Maine.
    Auch andere Kinder, die genau wie Luke paranormal veranlagt sind, befinden sich dort.
    Einige verschwanden schon vor seinem Auftauchen nach etlichen Tests im Hinterbau. Und kehrten nie wieder zurück.
    Lukes Gedanken an Flucht und sein Überlebenswille werden von Tag zu Tag stärker, doch noch nie gelang es jemanden aus dem Institut zu fliehen.

    Meinung
    Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei Kings recht ausschweifenden Schreibstil mal von einem Pageturner rede aber ich finde, die Bezeichnung kommt diesem Roman sehr nah.
    Die Geschichte, die hier erzählt wird, konnte mich aufgrund ihrer Tiefe vollkommen überzeugen und begeistern.
    Horror- oder Schockmomente stellten sich bei mir zwar weniger ein, dafür aber eine spannende und auch fesselnde Handlung, die mich von Anfang bis Ende mitfiebern ließ.
    Die Hauptfigur Luke ist nicht nur paranormal veranlagt, sondern auch hochintelligent und es war eine unglaubliche Freude, ihn in dieser Geschichte zu begleiten.
    Während ich die Handlung nur selten richtig gruselig fand, war es die dichte Atmosphäre, die insbesondere über dem Institut schwebte, die mich so derart in ihren Bann zog.
    So vergingen die über 750 Seiten wie im Flug, was bei mir eher ungewöhnlich ist, wenn es sich um dickere Bücher und sehr detaillierten Schreibstil handelt.
    Hier passte es aber einfach, da die bildliche Beschreibung so gut gelungen war, dass es mir vorkam, ich wäre selbst in diesem Institut.
    Das allein ist schon gruselig genug!
    Was mich aber ebenfalls überzeugte, war die Zeichnung der Charaktere, wobei hier die Sympathie fast ausschließlich auf die Kinder lag.
    Nicht nur Luke wuchs mir im Laufe der Geschichte ans Herz, sondern auch alle anderen Kinder.
    Es gibt allerdings auch einen kleinen Kritikpunkt.
    In dieser Handlung taucht eine für mich recht ungewöhnliche Berufsbezeichnung auf, die mich so irritierte und meinen Lesefluss immer wieder abbremste, dass ich zunächst glaubte, es handele sich um einen Übersetzungsfehler.
    Nach einigen Recherchen vermute ich aber nun, dass diese Bezeichnung von dem englischen Begriff für "Aufwecker" abgewandelt wurde. Hier hätte ich gerne etwas mehr Hintergrundinformationen gehabt.
    Nichts destotrotz gefiel mir der Roman bis zum Schluss, den ich persönlich ebenfalls sehr gelungen fand.

    Fazit
    „Das Institut“ ist für mich neben der „Bill Hodges-Trilogie“ eines seiner stärksten Werke der letzten Jahre.
    Wieder einmal hat Stephen King es geschafft, mich mit einer außergewöhnlichen und fesselnden Geschichte zu überzeugen, die nicht nur spannend, sondern auch voller Tiefe ist.Ich bin gespannt was der Autor die nächste Zeit noch so veröffentlichen wird.



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    7
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    Cover des Buches Das Heim (ISBN: 9783596703678)

    Bewertung zu "Das Heim" von Mats Strandberg

    Das Heim
    MiGuvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ich hätte mir noch mehr oder länger anhaltende Gänsehautmomente gewünscht.
    Es reichte nicht ganz

    Meinung
    Nachdem ich „die Überfahrt“ von Mats Strandberg gelesen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Werk.
    Die Inhaltsbeschreibung klang schon ziemlich gruselig, allerdings zieht sich der Einstieg in die Handlung meiner Meinung nach, ziemlich in die Länge.
    Zunächst wird die Geschichte in zwei Perspektiven erzählt, im weiteren Verlauf gesellt sich dann eine dritte dazu.
    Leider trat der erhoffte Gänsehauteffekt erst relativ spät auf und dann auch immer nur kurzweilig.
    Eine dauerhaft schaurige Atmosphäre stellte sich leider nicht ein.
    Viel mehr hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte mehr mit den Schicksalen der Protagonisten beschäftigt. Ihre Fehltritte und Probleme analysiert, sich dabei aber immer wieder in Wiederholungen verfängt.
    Dies war auf Dauer leider immer wieder etwas mühsam und bremste oft meinen Lesefluss aus.
    Generell hatte ich leider gerade mit den Hauptfiguren ein Problem. Mit beiden konnte ich einfach nicht sympathisieren und insbesondere Joel kam mir zu weinerlich rüber.
    Dagegen fand ich aber die Heimbewohner so interessant, dass ich die Story unbedingt weiterverfolgen wollte.
    Im Laufe der Zeit stellte sich dann für mich das Gefühl ein, dass diese Handlung tatsächlich mehr durch die Nebencharaktere als von den Hauptfiguren lebt.
    Auch der Schreibstil beziehungsweise der Erzählstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da die Handlung in den jeweiligen Perspektiven in der Gegenwart erzählt wird.
    Andererseits gefiel mir die recht bildhafte Beschreibung des Schauplatzes gut aber auch die Tatsache, dass der Autor immer wieder beklemmende Szenen beschrieb.

    Fazit
    „Das Heim“ konnte mich leider nicht komplett überzeugen. Ich hatte das Gefühl, dass diese Geschichte eine Menge Potenzial hatte, dieses aber nicht ganz ausgereizt wurde. Obwohl sich immer wieder Gänsehautmomente einstellten, reichte dies für mich nicht aus, um sie als eine gruselige Geschichte zu beschreiben.
    Mir fehlten zu viele überraschende Wendungen, um wenigstens den Spannungsbogen etwas zu erhöhen, und auch das Ende war für mich nicht ganz schlüssig und lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.



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    3
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    Cover des Buches Unschuldsengel (ISBN: 9783426226926)

    Bewertung zu "Unschuldsengel" von Zoje Stage

    Unschuldsengel
    MiGuvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine fesselnde Geschichte, die mehr vom Gänsehautmoment lebte und die eigene Fantasie anregen konnte.
    Schön gruselig und fesselnd

    Kurzbeschreibung:
    Alex liebt seine kleine Familie sehr. Er vergöttert seine Frau Suzette und auch seine Tochter Hannah. Doch mit Hannah stimmt etwas nicht. Sie spricht kein einziges Wort und während sie ihren Vater abgöttisch liebt, scheint sie ihre Mutter zu hassen.
    Eines Tages steht sie vor Suzette. Nur das weiße in ihren Augen ist zu sehen und sie spricht die Worte: “Ich bin nicht Hannah!“

    Meinung
    Ich finde es immer sehr gruselig wenn in Horrorgeschichten oder auch Psychothrillern, Kinder böse Dinge tun.
    Somit war ich schon sehr gespannt auf die Geschichte, die Zoje Stage in ihrem Thriller-Debüt hier beschreibt und ich muss sagen, der Gänsehautfaktor war bei mir extrem hoch.
    Die Handlung kam mit relativ wenig Blut aus, besaß aber eine durchgehende bedrohliche Atmosphäre, sodass ich stets angespannt war, aber auch unbedingt die nächsten Seiten lesen wollte. So wurde dieses Buch ein richtiger Pageturner für mich.
    Immer wieder geschehen mysteriöse Ereignisse und durch die wechselnden Perspektiven zwischen Hannah und Suzette, war die Handlung zwar meistens vorhersehbar, dennoch blieb sie oft überraschend und konnte das Spannungslevel sehr hochhalten.
    Letztendlich ist es ja die eigene Fantasie, die sich im Kopf abspielt und Zoje Stage ist es wunderbar gelungen, diese bei mir anzuregen.
    Etwas schade fand ich die Darstellung der Charaktere, die in meinen Augen nicht ganz ausbalanciert war.
    Während Hannah wirklich großartig beschrieben wurde und ganz schön Beklemmung mit ihrer Art und Weise auszulösen vermochte, konnten mich weder die Mutter noch der Vater so richtig überzeugen.
    Suzette war mir etwas zu sehr mit ihrem Gesundheitszustand beschäftigt und der Vater ehrlich gesagt viel zu harmoniebedürftig. Das nahm der Geschichte leider etwas die Glaubwürdigkeit und ich kam so manches Mal aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.
    Da mich aber der Schreibstil sehr fesselte und ich eben mehr Wert auf die Spannung und Gänsehautmomente legte, machte mir dies nicht all zu viel aus.
    Denn letztendlich ist es wichtiger, sich so richtig zu gruseln und das ist wirklich hervorragend gelungen.
    Die Autorin konnte die Atmosphäre und auch die Szenen sehr bildhaft beschreiben, was den Gruselfaktor bei mir noch deutlich erhöhte.

    Fazit
    „Unschuldsengel“ hat mir richtig gut gefallen, da es in meinen Augen endlich mal wieder eine fesselnde Geschichte war, die mehr vom Gänsehautmoment lebte und die eigene Fantasie anregen konnte.
    Bis zum Schluss blieb dieses Buch trotz einiger ruhiger Momente und der kleinen Kritik an die Charaktere, durchgehend fesselnd und so hab ich es in einem Rutsch gelesen.
    Dies ist mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Zoje Stage und ich bin gespannt, was sie sonst noch in diesem Bereich veröffentlichen wird.




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